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  • Chris on the Bike # Nordkap, Sahara, Seidenstraße...
    50 Jahre Video 1963 2013 64 Essen Borkum 980 km 2013 63 Lago Maggiore Breisach 450 km 2013 62 Kanarische Inseln 785 km 2012 Zu Gast bei RPR1 Mein Abenteuer 2012 61 New York Detroit 1369 km 2012 60 Mainz Brocken 455 km 2012 59 Errachidia Agadir 1005 km 2012 58 Alpen Prag Berlin 2060 km 2011 57 Aschaffenburg Berlin 800 km 2011 56 Dillenburg Idstein 423 km 2011 55 Mainz Wissembourg 361 km 2011 54 Lyon Paris 562 km 2010 24 h Ruhr Quelle Mündung 226 km 2010 53 Jerewan Noworossijsk 1460 km 2010 Ruhr 2010 Dortmund Duisburg 113 km 52 Richen Füssen 670 km 2010 51 Khartum Addis Abeba 1760 km 2010 50 Berlin Rostock 360 km 2009 49 Färöer Island 993 km 2009 48 Karakorum Highway 1010 km 2009 47 Mulde Zwickau Dessau 240 km 2009 46 Rhône Quelle Mündung 905 km 2009 45 Libanon Zypern 765 km 2009 44 Budapest St Zagora 1682 km 2008 43 Danzig Klaipeda 339 km 2008 42 Lübeck Danzig 890 km 2008 41 Irland Nordirland 1025 km 2008 40 Nürnberg Prag 440 km 2008 39 Nizza Nogaro 1085 km 2008 38 Malta Bari 922 km 2008 37 Dubai Salalah 1750 km 2007 36 Belarus Arvidsjaur 2782 km 2007 Fünf deutsche Fernradwege im Test 2007 Zu Gast bei Radio RheinWelle 2007 35 Feldkirch Nizza 1457 km 2007 34 Assuan Khartum 969 km 2007 33 Casablanca Dakar 3165 km 2006 32 Samarkand Kashgar 1200 km 2006 31 Paris Hamburg 1100 km 2006 30 Hamburg Dresden 604 km 2006 29 Athen Adana 1521 km 2006 28 Zagreb Athen 1829 km 2005 27 Baku Samarkand 2707 km 2005 26 Paris Trier 477 km 2005 25 Brest Mainz 4455 km 2004 24 Mittelrhein 795 km 2004 23 Budapest Kaukasus 3154 km 2003 Ironman Swim Bike Run

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  • Chris on the Bike # Alpen - Prag - Berlin
    und unscheinbar selbst wenn man mit Karacho einen Berg runterrast und ein kleiner feiner Weg auf halber Höhe abzweigt Aber zuverlässig Und sehr ruhig schön In der Abendsonne Foto ganz unten Mitte Bleibt auch in Bad Feilnbach die Schwierigkeit ein Bett zu finden Die Gast und Gästehäuser haben entweder Betriebsferien sind unauffindbar oder überfüllt Am Ortsausgang finde ich schließlich doch noch ein Zimmerchen Spitzingsee vor dem Spitzingsattel 1129 m Königsstrecke zum Königssee Sonntag 21 August 2011 Bad Feilnbach Chiemsee Traunstein Bad Reichenhall Berchtesgarden Königssee 128 km Ein ganzer Tag auf dem Bodensee Königssee Radweg und am Ende die Krönung am und im Königssee Und immer wieder rase ich erst an entscheidenden Hinweisschildern vorbei muss wenden nachschauen ob ich richtig bin Vor allem die Richtungspfeile sind oft ausgebleicht Und es gibt NIE Ankündigungen Immer erst in allerletzter Sekunde unauffällig Und das neue deutsche Radbeschilderungs System mit Ortsnamen und Entfernungsangaben ist in diesen Winkel Bayerns überhaupt noch nicht vorgedrungen Der Weg ist schön Fast immer verkehrsarm oder frei Starke Steigungen werden vermieden Große Straßen werden unter oder überquert Selbst wenn das ein paar hundert Meter Umweg bedeutet Nie kommt man in einen regelmäßigen Rhythmus weil stets der Weg und die Richtung wechseln Anfangs geht s hinunter quer durchs Inn Tal Von Beginn an 26 Grad Schnell über 30 Eine Abweichung vom Bodensee Königssee Radweg wähle ich zum Chiemsee von dem ich zumindest mal einen Eindruck haben möchte Allerdings auf beiden Seiten der Autobahn A8 nicht übermäßig romantisch Die Autobahn begleitet mich mehrfach heute manchmal bin ich schneller als der Wochenend Ferien Verkehr bzw Stau Über den Einham Hügel mit dem Sendeturm nähere ich mich Traunstein Auf dem Marktplatz verbringe ich angesichts von 38 Grad eine Sonntagszeitungs Pause im Schatten Danach widersage ich der Versuchung der B 304 im Sur Tal zu folgen und lasse mich vom Radweg über die Höhen tragen So komme ich auch heute wieder auf mehr als tausend Höhenmeter Aber auch zum ehemaligen Augustiner Chorherrenstift Höglwörth aus dem 12 Jahrhundert Foto links Nach Bad Reichenhall hin führt der Weg zum einzigen Mal über eine längere Strecke immer an der Saalach entlang Bad Reichenhall zieht und zieht sich bis der Kurbereich und schließlich die Altstadt kommen Weitgehend sogar beradelbar Es folgt die Königsstrecke Richtung Königssee Immer steiler wird der Radweg 14 15 16 Prozent Steigung Ich komme grad mit fünf Stundenkilometern voran Viel früher als erwartet rund zehn Kilometer vor Berchtesgarden erreicht die Straße überraschend ihren höchsten Punkt Dann geht s mehr oder weniger bergab nach Berchtesgarden mit der ersten Wasserstelle des Tages Foto unten Hinter dem Ort fragt mich ein Familienvater ob ich zufällig eine Luftpumpe hätte Nicht zufällig Aber angesichts seines völlig entleerten Reifens mache ich ihm wenig Hoffnung auf nachhaltigen Erfolg Einen Kilometer schafft er mit der ersten Pumprunde Mit der zweiten noch viel weniger Der Rest ist Schieben Es geht ein Stückchen bergauf Richtung Königssee doch zu selbigem wiederum wider Erwarten bergab Der See versteckt sich man sieht erst McDonald s Schließlich ist man da und sieht einige Hütten im See aber kaum See Der zieht sich aber entzieht sich den Blicken eine In einem der beiden Hotels an der schmalen Uferspitze finde ich wider Erwarten ein bezahlbares Zimmer Mit Blick auf den See Foto rechts Teil zwei des Sonntagszeitungs Lesens findet am Seeufer mit einem Ein Liter Maß Radler für 4 99 statt Darüber vergesse ich das Schwimmen im See auf das ich mich den ganzen Tag gefreut habe Erst als ein Ossi mit Handtuch und zwei Mädchen am Seeufer entlangschlendert schließe ich mich an und nehme noch ein erfrischendes Bad in der Dunkelheit Wasserstelle vor Watzmann bei Berchtesgarden Heute ein König Montag 22 August 2011 Königssee Es ist sooo schön dass ich bleibe D h raus auf den See rauf auf den Berg Mit dem Fahrrad kommt man hier sowieso nicht weiter Der Fels senkt sich senkrecht ins Wasser Die elektrisch betriebenen Bötchen starten alle paar Minuten Hauptsaison bei Bestwetter Alles auf Deutsch Nur auf Deutsch Leana aus Peking Foto rechts ist etwas hilflos ob ihr 16 Euro Ticket nur für die Hin oder auch die Rückfahrt gilt Von zwei Tagen in Deutschland von zwei Wochen in Europa verbringt sie diesen Tag am und auf dem Königssee Ich übersetze ihr die Führung samt Trompeten Echo einst siebenfach heuer nur noch einfach bei abgestelltem Elektro Motor zu hören Das Bötchen hält zunächst in St Bartholomä Foto links Hier steige ich aus weil ich auf Basis der Karte annahm dass man von hier am Seeufer bis zur Seespitze laufen könne und von dort hinauf Der Entertainer an Boot jedoch meint dass allein der Weg zur Seespitze acht Stunden dauere und nicht ungefährlich sei So ungefährt kommt es auch Leana fährt jedenfalls weiter Ich steige aus und sehe die Schilder zum Kärlingerhaus resp Funtensee 5 Stunden Der Deutsche Alpen Verein konkurriert mit den Angaben 3 5 4 Stunden Ich schaffe es in 2 1 4 Stunden Rauf geht s gut Eine Davos Wanderung vor Wochen und der Bergmarathon von Bad Pyrmont bewähren sich Von 600 geht es rauf auf 1700 Meter der Funtensee liegt wieder etwas tiefer Auch heuer sind es also wieder deutlich mehr als tausend Höhenmeter Nach dem Bad im angeblich 12 Grad kalten Funtensee Foto unten an der Oberfläche aber deutlich wärmer also bergab Die Direttissima zum Seeende von Salep Da geht s stetig auf und ab und als es nur noch ab geht geht es sehr stark bergab Meine Joggingschuh Ausrüstung kommt an ihr Limit Festerer Tritt täte gut Stahlseile und Stahlstufen Holzstufen helfen aber sind nicht alles Der Blick von oben auf den ganzen See Foto rechts belohnt Der See ist zum Greifen nah Und doch unendlich viele Stufen entfernt Ich mache Pausen esse warte dehne Weiter Mühsam Mühsamst 3 3 4 Stunden waren angegeben die brauche ich fast Unten werfe ich mich wieder ins Wasser Die Warteschlange für die Bötchen und die fast einstündige Fahrt beenden die königliche Tour Danach bin ich beim Ein Liter Radler Maß wieder ein König Funtensee 1600 m Seen Tag im Salzkammergut Dienstag 23 August 2011 Königssee Berchtesgarden Grenze Deutschland Österreich Salzburg Wolfgangsee Traunsee Gmunden Laakirchen 142 km Bei der Abfahrt entdecke ich nun den richtigen Weg vom Königssee nach Berchtesgarden auch wenn der Bodensee Königssee Radweg oder Königssee Bodensee Radweg wie er in dieser Richtung eigentlich heißen müsste nach hundert Metern zum ersten Mal nicht mehr beschildert ist Er führt tatsächlich durchs Tal hinab nach Berchtesgarden Ich hätte mir also auf dem Hinweg einige Höhenmeter sparen können Dafür hätte ich in Berchtesgarden im Kreisverkehr zum Rewe Lidl abbiegen müssen wo ich heute meinen Lebensmittelvorrat anlege Kurz nach dem Kreisverkehr verlassen einen schon wieder die rätselhaften Rad Pictos Am unsinnigsten die Bayernnetz für Radler Schilder mit dem großen Ypsilon die einem im Grunde nichts anderes mitteilen als dass man sich in Bayern immerhin größtes Flächenbundesland befindet So bleibt mir unklar ob es einen Radweg nach Salzburg von Anfang an oder erst nach ein paar Kilometern Straße gibt Auch auf österreichischer Seite verlassen mich die Salzburg Schilder in entscheidenen Augenblicken Erst an der Salzach wird es besser Und dann vorbildlich Allerdings ganz oben auf jedem Radschild die Salzburger Nachrichten Und zwar doppelt als Text und als Logo mit Text Man stelle sich so ein Sponsoring auf Autobahn Schildern vor Die schnelle Auffassung in der Vorbeifahrt erleichtert das jedenfalls nicht Ganz am Ende von Salzburg zweigt dann der Salzkammergut Radweg ab Bald auf der Trasse der alten Ischlerbahn nach Eugendorf Einige Höhenmeter aber durch die Bahntrasse gemütlichst ansteigend Den tierischen Muskelkater vom gestrigen Bergsteigen spüre ich zum Glück nur sobald ich vom Rad absteige Vor Thalgau erreicht der Tag mit 640 Metern seinen höchsten Punkt In der Abfahrt gibt es anfangs eine gefährliche Stelle wo der Radweg auf wenige holprige Zentimeter schrumpft Doch dann wird der Weg zum Mondsee himmlisch Vom Mond zum Wolfgangsee gibt s noch mal ein Pässle Der Wolfgangsee ist dann sehr viel schöner Foto links und sein Ufer besser zu befahren als das Mondseeufer Richtung Bad Ischl geht der Radweg wieder über eine kleine Anhöhe All das gehört zum Salzkammergut Radweg eine Sammlung verschiedener Schleifen von See zu See Zuletzt für mich an der Traun nach Traunkirchen am Traunsee Foto unten wo ich mal wieder bade War ich vorgestern noch in Traunstein an jener Traun die über Alz und Inn in die Donau mündet mündet die Traun des Traunsees direkt in die Donau in Linz Weil mir Gmunden am See Ende quartiersmäßig auf den ersten Blick nichts Passendes bietet folge ich der Traun weiter auf dem nun beginnenden Traunradweg dem österreichischen R4 Als der aber schon nach ein paar Metern aus dem Tal in die Höhe abzweigt und eine Frau mir versichert es gehe auch im Talgrund weiter bleibe ich ebenda Der Weg verkümmert immer mehr ich zwänge mich durch Miniwege bis Baumstämme den nunmehr Wanderweg völlig unpassierbar machen Ein paar Meter zurück und nun folge ich über Stock und Stein dem Zehn Kilometer Wanderweg Gmunden Wirtshaus Waldesruh an der Traun Montag Dienstag Ruhetag steht drohend auf den Schildern Aber es wird wohl wenigstens ein Sträßle auftauchen Es ist dann auch Ruhetag der Chef ist trotzdem da und nimmt den letzten Zimmerschlüssel von der Wand ein Einzelzimmer für mich Traunkirchen am Traunsee Traun und Träume Mittwoch 24 August 2011 Laakirchen Linz Bad Leonfelden Grenze Österreich Tschechien Rožmberk nad Vltavou Český Krumlov 150 km Der Traunradweg ist ein Traum Wenn man ihn erst mal gefunden hat Als ich kurz nach dem Start auf ihn stoße führt er nach rechts und links zugleich Rechts finde ich keine Fortführung Links später schon Es kann daran liegen dass es einen Nord und einen Süd Traunradweg gibt Ich fahre linkstraunisch Ein Traum Meist fernab des Verkehrs Leicht abwärts Rückenwind Kurz nach zwölf habe ich die erste Tageshälfte hinter mir und bin in Linz Keine 300 Meter mehr über dem Meeresspiegel Es ist drückend heiß auf dem Hauptplatz im Schatten der Dreifaltigkeitssäule Mit dem Material der Touri Info evaluiere ich die Fortsetzungsmöglichkeiten Entscheide mich für die Direttissima über Bad Leonfelden nach Tschechien Radwege Prospekte zeigen nur weite Umwege Anfangs wecken Fahrradschilder mit Entfernungsangaben nach Bad Leonfelden Hoffnung auf einen Fahrradweg Nichts Gnadenloser Verkehr auf der schmalen Straße 500 Höhenmeter auf 13 Kilometern Die Sonne knallt von hinten auf mein Trikot An der Spitze auf 777 Metern zeigt das Thermometer 42 Grad Hitzeschlacht Vor der Grenze geht es noch ein Stückchen höher Dann ist Tschechien Moldau Das Zisterzienserkloster Vyšší Brod Hohenfurth lateinisch Altum vodum relativ enttäuschend sieht man davon ab dass ich im Schatten eine weitere Pause mache Die Hitze am Berg fordert ihren Tribut Der Lohn folgt traumhafte Strecke auch an der Moldau Nicht immer direkt an ihr aber doch sehr oft Die Schlauchboote der Moldaufahrer schaukeln über das Wasser Eine Wespe sticht mich weil sie zwischen Hand und Schaltung gerät Ich schaffe es bis Český Krumlov Krumau Unesco Weltkulturerbe mit seiner geschlossenen erhaltenen Bebauung Foto unten rechts über Halbinsel und Anhöhen Allerbestens restauriert Mit Trillionen von Pensionen mit ebenso vielen Touristen und in the heart of town bekomme ich ein Acht Bett Dormitory für mich allein im Travellers Hostel Foto unten links Noch ein Traum Traveller s Hostel in Český Krumlov Dorms mit ägyptischer Wandmalerei Unesco Weltkulturerbe Český Krumlov am Morgen Böhmische Berge an der Moldau Donnerstag 25 August 2011 Český Krumlov České Budějovice Týn nad Vltavou Milevsko Sedlčany Slapy Ždáň 153 km Frühstart um 7 30 Uhr Es gibt kein Frühstück auf das ich warten müsste Kann mir aber Tee kochen in der Kitchen Sitze auf dem Balkon mit Blick auf Innenhof und Roundabout Stille im Hostel Nach České Budějovice alias Budweis wähle ich mangels detaillierter Informationen die Hauptstraße Was ist eine Alpenüberquerung gegenüber eine Böhmendurchquerung Mehr als 1600 Höhenmeter heute bei einer Strecke von 153 Kilometern Es geht den ganzen Tag auf und ab Nur von Budweis Foto links bis Schloss Hluboká nad Vltavou Frauenberg gibt es einen flachen Moldauradweg Vom Schloss bis Purkarec ist gerade ein neuer gebaut Gelegentlich auch an der Moldau Foto unten meist aber durch den Wald Spitzenwert 17 Prozent Steigung Danach wird s schwierig Den Moldau Radweg gibt es noch nicht Die vielen durchnummerierten tschechischen Radwege geben wenn man Glück hat gerade mal einen Zielort an Neuerdings hat man eine Art Moldau Logo gelegentlich aufgeklebt Das verliert sich aber recht schnell Von Týn nad Vltavou Moldaut h ein auch hier wird an einem Moldau Radweg gearbeitet an bleibe ich auf der rechten Moldau Seite und folge recht lang der verkehrsarmen Nationalstraße 105 über Milevsko Milewsk Mühlhausen nach Sedlčany Seltschan Eigentlich wollte ich auf ihr bleiben aber Schilder nach Prag verleiten mich ans andere Moldau Ufer zu wechseln Dort erwarten mich selbst für böhmische Verhältnisse überproportional viele Höhenmeter Aber nirgendwo Pensionen oder Hotels Als ich schon mit einer Spätabend Einfahrt in Prag rechne verheißt ein Schild am Ufer des Moldaustausees vieles darunter auch ein Bettenlogo Auf dem Autokemp Ždáň bekomme ich noch einen Bungalow wie die Mini Hütte genannt wird Großartig Neuer Moldau Radweg zwischen Hluboká nad Vltavou Frauenberg und Purkarec Vegetationstunnel Freitag 26 August 2011 Slapy Ždáň Prag Mělník Roudnice 129 km Beim ersten Kinderschreien auf dem Campingplatz frühstücke ich schon Die Nacht war kalt Der Sommer hat seinen Zenit überschritten Der Morgen ist neblig Böhmen präsentiert noch einmal seine geballten Höhenmeter bevor ich mit 64 5 km h auf die Nationalstraße an der Moldau hinabgleite Weniger Verkehr als erwartet Knapp 15 Kilometer vor dem Stadtzentrum wechsle ich auf die rechte Moldauseite Hier läuft ein superguter Fahrradweg der vor allem von Inlinern genutzt wird Erst kurz vor dem Stadtzentrum verliert er sich Prag beschränkt sich für mich auf die Schadensbegrenzung eines ausgelaufenen Vanille Joghurts in meiner Verpflegungsgepäcktasche und den Kauf einer deutschen Zeitung im Hilton das praktischerweise am Radweg liegt der aus der Stadt an der Moldau hinausführt Eine Großbaustelle veranlasst mich vermutlich unnötigerweise zu einer Alternativstreckensuche Vergeblich Über eine Straßenbahnstrecke kletter ich schließlich zurück auf den Moldauradweg Inzwischen konsequent als A2 gekennzeichnet So bleibt s auch später an der Elbe alias Labe Dann eine Passage die schon gewisse Unsicherheit schürt ob es nicht bald zu Ende geht mit dem schönen Moldau Radweg Bald darauf wieder alles in bester asphaltierter Ordnung Schließlich dann aber doch in Řež ein Schild an einem düsteren Vegetationstunnel der wahrlich nicht zum Radeln einlädt Durchfahrt verboten für Räder Daneben eine mysteriöse schematische Darstellung von A2 und E10 mit Entfernungsangaben nach Schandau und Dresden Ok ich drehe vom Fluss weg wo mir ein Radler entgegenkommt Er meint ich solle ein paar Meter am Vegetationstunnel Ufer durchhalten und dann auf der Eisenbahnbrücke auf die andere Seite Ich halte ein paar Meter durch schiebe und fahre dann wieder Die Brücke ist fahrradmäßig wohl nicht weiterführend sofern man überhaupt rüber käme So balanciere ich über Stockwurzeln und Stein oft auf einer schmalen Mauer mein Helm attackiert von Ästen und Zweigen Und immer wieder Schieben Es ist ein Erlebnis Auch wenn s nur sehr langsam vorangeht Nur die vielen Radspuren und die Konstanz des schmalen Weges Foto unten lassen mich weitermachen Drei vier Kilometer vielleicht Dann ist alles plötzlich vorbei doch von dieser Seite kein Verbotsschild sondern oh Wunder A2 Ein Kiosk ist auch da und am nächsten mache ich Pause Es ist wieder prächtig heiß Und meine Verpflegungstasche kann ich hier richtig auswaschen Lebensmittel habe ich seit der Karlsbrücke nicht mehr an Bord Dafür die Zeitung die ich jetzt lese Nun schwankt der Weg wieder zwischen Asphalt und Natur aber immer ganz gut zu fahren Zeitweise auf der linken Moldauseite bei Schloss Veltrusy Weltrus wieder auf der rechten Zwei ältere deutsche Frauen versuche ich mit meinen Uferwegkenntnissen zu beglücken was nicht auf totales Interesse stößt Sie haben ja auch den Bikeline Führer Von dem sie aber schon selbst gemerkt haben dass er gelegentlich veraltet ist obwohl von 2009 oder 2010 Auf der Mini Fähre bei Lužec nad Vltavou bin ich out of sugar Kann dem gut deutsch sprechenden Fähr Jungen kaum folgen Schleppe mich zum nächsten Laden und lasse mich erst mal voll Zucker laufen Nach einer halben Stunde geht s weiter Nachmittagshitze Am Fuße von Mělník ergreift mich der superbreite Elbe Radweg Und Rückenwind Beides hält die gute halbe Strecke bis Roudnice Raudnitz Dort ergreift mich auf den zweiten Blick das Schild zum Sport Hotel neben dem Stadion Obwohl ich doch eigentlich weiter fahren wollte Es geht nicht mehr Ab zum Baden in die Elbe Moldau Uferradweg an einer seiner wildesten Stellen Regentag an der Elbe Samstag 27 August 2011 Roudnice Terezín Grenze Tschechien Deutschland Dresden 142 km Beim Start spiegelt sich noch die Sonne in der Elbe Während der offizielle Elbe Radweg auf der rechten Fluss Seite direkt nach Litomerice führt fahre ich auf der linken Elb Seite um direkt nach Terezín alias Theresienstadt zu kommen Im Nazi Propaganda Film verkauft unter dem Titel Der Führer schenkt den Juden eine Stadt Das Gräberfeld vor dem Ghetto Museum allerdings wird dominiert von einem riesigen Kreuz der halb so große David Stern steht weniger dominant wirkt sekundär Der Ticketpreis übersteigt meine restlichen tschechischen Devisen Ich kann aber auch in Euro bezahlen 6 80 Euro Den Grundriss Plan auf der Rückseite des Tickets kann ich aber bis zum Ende meines Besuches nicht zuordnen Immerhin eine Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte Theresienstadts vor der Ghetto Zeit eine mit der Inhaftierung von Deutschen nach Kriegsende die Hauptausstellung widmet sich der Geschichte Tschechiens und Theresienstadts während des Nationalsozialismus Es gibt viele Räume im Original zu sehen und einen 500 Meter langen knapp mannshohen Gang Ich sehe einen zehnminütigen Film von 1965 mit Ausschnitten aus dem 1944er Nazi Film Verschnitten mit Infos über verschiedene Deportationen Offenbar war Theresienstadt eine Art Durchgangslager Keinewegs nur für Jüdinnen und Juden Viele starben auch hier Der Shop für Souvenirs scheint nicht wirklich etwas verkaufen zu wollen Alles in allem ich bin irritiert Fahre hernach durch die Stadt war das alles Lager Das erscheint mir wieder ein bisschen groß Über Theresienstadt ist es dunkel geworden Düster Es wird Stunde um Stunde kühler und regnerischer Der Weg zur Grenze flach wechselt

    Original URL path: http://www.chris-on-the-bike.de/friedrichshafen (2016-04-26)
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  • Chris on the Bike mit Miri # Errachidia - Agadir
    1750 Meter Thomas Cook und ähnliche Fahrzeuge überholen uns gelegentlich Ein paar Dromedare trödeln in der Ferne Der schönste Teil ist die Abfahrt auf der Höhe einer Schlucht in der Frauen die Wäsche waschen und auf Bäumen trocknen Die Dades Talstraße führt zunächst in größtem Bogen um einen Talkessel Ganz am Ende wollen wir in einer Kasbah Mittagessen Zwei Jungen sind vor Ort und können nur Getränke herbeischaffen Machen wir self catering in dem sehr schönen Blumen Hof mit Ausblick Wenig später treffen wir die beiden Argentinier wieder Cecialia macht ein Foto von uns Foto rechts Weitere Höhepunkte Der Haarnadel Anstieg auf 1850 m die Fahrt durch eine Schlucht in der nur noch Wasser und Straße zwischen den engen Felswänden Platz haben Sehr schön auch am Ende die Abfahrt von 2100 m nach Msemrir Im letzten Tageslicht erreichen wir hier das Ende der Straße Der vollmondige Mond reckt sich wie Riesenflutlicht grad über die Felswand Drei Hotels sind im Zentrum Eins rechts zwei links Alles spottbillig im Vergleich zu unseren bisherigen Unterkünften Aber auch very basic Im ersten und zweiten sind jede Menge Zimmer frei und kalt eine Etage über den Rauch gefüllten Jugend Locations Ähnlich auch im dritten Aït Atta wobei das Hotel kein Hotel ist sondern nur Café Restaurant und Werbung für Gästezimmer im Hauskomplex des Chefs Hamid Achour Der lotst uns mit seinem Mofa hin Kalt acht Grad und leer ist es auch hier aber sehr viel netter sauberer Der Gas Durchlauferhitzer wird angeworfen So können wir zumindest halbwegs warm duschen Und mit vier Decken und der fast kompletten Nicht Radler Kleidung werden wir die Nacht schon überstehen Abfahrt in die Todra Schlucht bei Tamtattouchte 42 Kilometer Pisten Marathon auf über 2000 Metern Höhe Mittwoch 8 Februar 2012 Msemrir Pass 2700 m Tamtattouchte Todra Schlucht 72 km Am Morgen ist das Zimmer dann vier Grad kalt Wir haben gut geschlafen Es gibt Frühstück Und draußen scheint wie stets die Sonne In der ich die Fahrräder kurz checke Die 15 Kilometer Piste haben vor allem die Schrauben an den Ortlieb Taschen gelockert Und Miris Rücklicht hat den Abgang gemacht 42 Kilometer lang soll die Piste heute sein Hamid Achour unser Gastgeber malt eine kleine Skizze Und die ist von Wert Denn nicht schon drei Kilometer hinter Msemrir am steinernen Hinweisschild sollte man auf die Piste einschwenken sondern noch 500 Meter der Straße folgen und ohne Hinweisschild auf der andern Seite der Äcker in die Piste einsteigen Anfangs begegnen uns noch ein paar Schäfer dann haben wir den Atlas für uns Der Weg steigt kontinuierlich von 2000 auf 2700 Meter Wir verlieren keinen einzigen Höhenmeter Die Piste ist fast überall in gutem Zustand So lange sie trocken ist Das ein oder andere Schneefeld ist auf dieser Seite des Passes am frühen Morgen noch recht stabil Bei 2500 Metern beginnt meine 3000 Meter Höhenkrankheit Ich muss mich akklimatisieren Pause Essen Auch danach geht s nicht viel besser Miri dreht wie stets auf dieser Höhe erst richtig auf Übernimmt meinen Rucksack Bei 2600 Metern noch einmal Pause Eine einzige Haarnadel und wir haben nach 19 Kilometern ab Msemrir die Passhöhe erreicht Name unklar man findet Tizi n Tirherhouzine Tizi n Tirberbnuzine Tizi Tirherhozine Tizi n Uguent Zegasaoun Foto links Vier Stunden haben wir gebraucht Trotz Anflügen von Höhenkrankheit absolute traumhafte Stunden Ein einziges Auto ein schweizer Paar aus Luzern hat uns überholt Eine irre Szenerie aus Berg Berg Berg Auf der andern Seite des Passes das nächste Tal Die geschmolzenen Passagen machen uns Schwierigkeiten Versauen mit ihrem Schlamm unsere Räder unser Gepäck und uns Dann geht s meist schneller dahin Ein paar Schikanen machen die Route für PKW unpassierbar Doch schließlich erlaubt die Piste mir sogar 49 5 km h Da sind wir schon im Plateau oberhalb der Todra Schlucht Foto oben Vorher haben wir am einzigen Café an der Strecke und auch das gibt s erst seit zwei Jahren ein Omelette berbère bekommen Café mit Campinggelegenheit Abfahrt in der Todra Schlucht Nach genau 42 Kilometern endet die Piste tatsächlich am oberen Ortsrand von Tamtattouchte Es folgt der nächste Traum Die Abfahrt durch die Todra Schlucht Todhra Schlucht Gorges de Todra s YouTube Video oben Die ist kontinuierlich sehr schluchtig Am allerschluchtigsten Teil klatschen die Felswände fast aneinander Und die Touri Industrie feiert ein Hochamt Wir rollen noch weiter hinab bis neun Kilometer an Tinerhir heran Am Camping Le Lac nehmen wir ein Zimmerchen Von Lac ist nichts zu sehen aber wir spazieren noch durch einen Palmentunnel und über einzelne Steine im Bach hinüber zur Kasbah im letzten Abendlicht Schneefelder auf der Pistenfahrt zwischen Msemrir und Tamtattouchte Die Fußwärmer Premiere am Schnee Tag Donnerstag 9 Februar 2012 Todra Schlucht Tinerhir Tizi n Boujou 1290 m Alnif Tiguerna 91 km Die Statistik hat uns einen Tag pro Woche mit Niederschlag prognostiziert Das ist heute Schnee Ganz leichter Schneefall Vor allem verbunden mit der entsprechenden Temperatur Miri treibt uns aus dem Hotel Bei 1 Grad Celsius Dabei bleibt es auf meinem Fahrrad Thermometer zwei Stunden lang Zum ersten Mal ever trage ich Fußwärmer Denn nach zehn Kilometern Todra Schlucht Rest sind die Zehen eiskalt Die kleinen Fußwärmer werden um die Zehen gewickelt und halten auch noch ein bisschen Fahrtwind ab Am Anfang spüre ich die Wärme später immerhin die ausbleibende Eiseskälte Dazu Gegenwind Hatten wir bisher West so ist es nunmehr Ostwind Auch deshalb und weil die Hotellage zwischen Tinejdad und Erfoud ungewiss ist drehen wir nach Tabesbeste ab Richtung Alnif Die gute Nachricht des Tages Die 45 Kilometer lange Verbindungsstrecke zur N 10 im Süden ist asphaltiert Hinter Ait el Farsi steigt die Straße auf den Tizi n Boujou Allerdings wesentlich steiler als die alte Piste die in weitem Bogen mit großem Anlauf auf den Pass führt Es hat aufgehört zu schneien ganz kurz kommt die Sonne durch Unter der düsteren Wolkendecke Foto rechts rollen wir 30 Kilometer mehr oder weniger bergab bis Alnif Wieder eine tolle Strecke mit ganz unterschiedlichen schwarzen grauen braunen Felsen Wir sind so überwältigt von den Landschaften Und der Kälte Über neun Grad will das Thermometer heute nicht hinaus Alnif ist erreicht scheint aber keinerlei Heizungen zu beherbergen Wir bleiben bei acht Grad draußen sitzen im Café Restaurant Soleil Soleil Es gibt auch heute Omelette berbère mit Salade berbère und Thé nach unserm Geschmack Nana pur in heißem Wasser Da wir von gestern her schon wissen dass das Omelette berbère so seine Zeit braucht sondiere ich schon mal die Hotellage im Ort und jenseits des Ortes Im Café Restau Palmier bietet man uns ÜF für 200 Dirham ca 18 Euro im Hotel La Gazelle du Sud ÜF für 150 Dirham aber ohne heißes Wasser Das bekämen wir nachdem ich mich als Deutscher geoutet habe bei einem Hotelboy zu Hause der noch Schwierigkeiten mit dem Dativ und Akkusativ im Deutschen hat und ab August in Deutschland Physik studieren will Gegenüber im Hotel Bougafer gibt es zwar heißes Wasser aber kein Fenster im Zimmer Heizung überall Fehlanzeige 13 Kilometer weiter westlich also entgegen unserer geplanten Fahrtrichtung allerdings sei so ein Hotel mit Heizung Viel mehr als dass es auch einen Swimming Pool hat finden wir nicht heraus Wir wagen den Trip mit Rückenwind Direkt hinterm kleinen Örtchen Tiguerna Ksar Tiguirna erscheint die Anlage des Hotel Kasbah Meteorites Anspielung auf die vielen Versteinerungen von Fossilien die hier in der Gegend zu finden und zu kaufen sind Eine tolle weite Hotel Anlage bei immer noch acht Grad Aber mit heißem Wasser und heißer Luft und kaum teurer als das Palmier Il hamdulila Linke Gepäcktasche stark erleichtert Die Kinderdiebe von Achbarou Freitag 10 Februar 2012 Tiguerna Alnif Rissani 110 km Am Ortsausgang von Achbarou arab أشــبـارو steigt die Straße ein Stück Foto links Wir werden langsam Zumal uns heute vom ersten Meter an heftiger Gegenwind quält Immerhin scheint die Sonne wieder wolkenlos über der Steinwüste Es ist halb zwölf Wie so oft nähern sich von der rechten Seite ein paar Kinder Stürmen auf uns zu Bitten um Stylos Dirham Cadeaux Miri ist wie meist auf dieser Tour rund fünfzig Meter vor mir Von den zehn bis zwölf Jungs im Alter von zehn bis zwölf nähern sich zwei bedenklich meinen Fahrradtaschen Blicken begierig Auffällige Limo Flaschen und andere Lebensmittel habe ich längst in die Radtaschen verbannt Die Jungs finden anscheinend keinen Ansatzpunkt So weit ich das beim Umdrehen feststellen kann Vorne strecken mir andere noch ihre Hände zum Abklatschen entgegen Weiter vorne ist Miri genauso umringt Dann sind wir durch Ich schließe langsam zu Miri auf Und sehe dass ihre linke Fahrradtasche offen ist Und leerer aussieht als sonst Tatsächlich Mindestens das große Reise Necessaire fehlt Mit vielem Kleinzeug und Silberring und Stirnlampe und Geld und Wir drehen um Hundert zweihundert Meter Aber die Kids sind natürlich über alle Berge Einen Passanten spreche ich an Er geht sofort in die Richtung in die die Kids gelaufen sein müssen Wir sollen warten Ich folge ihm Weit und breit niemand zu sehen Wir sprechen in einem Palmengarten mit ein paar Leuten die dort arbeiten Drei Jungs schließen sich uns an um uns zu unterstützen Vor allem Hamid Aber hier gibt es mindestens zwei größere Orte die von der Straße so nicht zu erahnen sind Die Kinder hat niemand gesehen Wir gehen in eins der beiden Dörfer Viele viele Grüppchen Kinder und Jugendliche stehen herum Meine Helfer sprechen mit einem Dorfältesten schnell bildet sich eine Ansammlung Niemand kann offenbar helfen Wir gehen zurück Die Jungs empfehlen uns nach Alnif zurückzukehren dort eine Anzeige zu erstatten Das Diebesgut werde sicher wieder auftauchen aber das sei eine Frage der Zeit Zeit die wir nicht damit verbringen wollen Wir sind schon fast wieder an der Straße als der Ersthelfer in dem Steinefeld Vitamintabletten findet Schon entdecken wir Zahnpasta Zahnbürste aufgerissene Hautcreme Packungen Salben Flaschen Das Reise Nessecaire Silberring Stirnlampe Geld dazu eine Alutasse Löffel etc bleiben verschwunden Wir ärgern uns Hätten es bemerken müssen dass wir beklaut werden Es scheint mehr ein Dummer Jungen Streich als gezielter Diebstahl Aber es wirkt wie eine Grundmentalität dass man sich bedienen kann an den Touristen Der Verlust liegt bei rund 300 Euro Es ist vor allem ärgerlich Liebe deine Diebe Seigneur sur cette terre montre moi ton amour Sans toi à mes côtés je ne fais que tomber Viens affermir en moi l Esprit de charité Que je sache donner aimer et pardonner Communauté de l Emmanuel Plus près de toi mon Dieu Stimmungstief bei Gegenwind Wir quälen uns mit 14 Stundenkilometern über die Hügel In Mecissi machen wir erstmals wieder Rast Zwei Omelette eine Coca Cola eine Fanta für 27 DH 2 50 Euro Eine andere Seite von Marokko Wir haben zwei Stunden verloren durch den Diebstahl Wenn wir jetzt weiter fahren müssen wir durch die Dunkelheit radeln Um halb sieben rüsten wir uns für die restlichen 24 Kilometer Nachtfahrt Zwei Freiburger mit Wohnmobil aus Parchim halten noch und bieten an uns samt Rädern mitzunehmen Aber es geht jetzt besser Der Wind hat nachgelassen Der Sternenhimmel zieht auf Sterne wie Sand in den Dünen zu denen wir morgen wollen Die beiden besseren Hotels am Stadtrand die eigentlich auf unserm Weg liegen bleiben uns verborgen Müssen wir mit einem bescheideneren im Ortszentrum vorlieb nehmen Unterstützt von den ersten Schleppern die im Tafilalet in dem wir uns jetzt befinden ihr Unwesen treiben Sitzgruppe in den Sand Dünen von Erg Chebbi Tafilalet Marokko Golddünen in der Sandwüste Samstag 11 Februar 2012 Rissani Erg Chebbi 30 km Unter idealen Bedingungen hätten wir es gestern noch geschafft So radeln wir nach einer ausführlichen Shopping Ksar Tour in Rissani zu den Sand Dünen von Erg Chebbi Kaum ist man aus den Palmen von Rissani heraus sind sie am Horizont zu erkennen Immer noch 20 Kilometer entfernt Der Wind kommt heute aus Süd West Größtenteils haben wir daher Rückenwind Als wir auf Höhe der ersten Dünen ankommen nehmen wir die Wellblech Piste um zu den Auberges direkt am Fuß der Dünen zu gelangen Alle paarhundert Meter ist eine Art Kasbah zu sehen Wir entscheiden uns für die Dunes d Or Und werden schnell handelseinig Sind die einzigen Gäste Werden von einem Begrüßungstee überrascht Foto links Rund Panorama im Erg Chebbi Ich wandere über die Sanddünen sh YouTube Video oben durch die auch ein paar Dromedare dahinziehen walke zu den benachbarten Wüstenherbergen mit ihren Berberzelten Mustafa steht einsam mit seinem abgewrackten Mountainbike auf einer Höhe Wir unterhalten uns Und dann hat er den kleinen Rucksack doch voller Souvenirs Kreuz des Südens Anhänger Armreife und natürlich Steine voller Versteinerungen oder Kristalle Ich widerstehe Schweren Herzens Das momentan hier nix los ist zählt er zu seinen Verkaufsargumenten Plus près de toi mon Dieu j aimerais reposer C est toi qui m as créé et tu m as fait pour toi Mon coeur est sans repos tant qu il ne demeure en toi Communauté de l Emmanuel Quand prendra fin ma vie daigne me recevoir En ton coeur ô Jésus dans la maison du Père Donne moi de te voir et de te contempler De vivre en ton amour durant l éternité Communauté de l Emmanuel Wie der Läufer einen Elfmeter auslöst Sonntag 12 Februar 2012 Erg Chebbi Running Dunes d Or Hassi Labied Dunes d Or 13 km Es ist so schön hier dass wir noch einen Tag bleiben Ich höre Plus près de toi mon Dieu das mich die ganze Tour über begleitet Am Nachmittag jogge ich in das nahegelegene Örtchen Hassi Labied Es hat zwei Cybercafés in denen die Ortsjugend surft bis das Signal plötzlich und unerwartet erstirbt Da habe ich mir schon Viren und Trojaner auf meinem USB Stick eingefangen Am Ortsausgang spielt ein anderer Teil der Ortsjugend Fußball Ein paar Spanier sind auch darunter Vielleicht wegen meines Joggingoutfits fragen mich die Marokkaner ob ich mitspiele Ich mach mit auch wenn ich wegen meines Joggens inzwischen miserabel spiele Mein erster wesentlicher Einsatz besteht darin auf der Linie einen Ball zu klären Das ist aber leider nur möglich mit Hilfe der Arme Was der andern Mannschaft einen Elfmeter einbringt den sie aus etwa sieben Metern verwandelt Ich kläre noch einmal auf der Linie aber mit dem Fuß Dann muss ich auch schon weiter um im allerletzten Tageslicht wieder an der paradiesischen Auberge Dunes d Or zu sein Der Generator ist offenbar heute schon mit Sonnenuntergang angeworfen Daraus schließe ich zurecht dass weitere Gäste eingetroffen sind Wir sind nicht mehr allein Zwei Japanerinnen sitzen beim Abend Couscous am Nachbartisch hier am Rande der Sahara Oued Ziz südlich von Errachidia Der Sekundenschlaf Taxifahrer mit Kabelbinder Montag 13 Februar 2012 Erg Chebbi Erfoud Errachidia 113 km Taxi Ouarzazate Die beiden Japanerinnen hüpfen im Restaurant Nahezu erfroren bei ihrem morgendlichen Kamel Ausritt in den Sonnenaufgang auf den Dünen Und ein französisches Paar ist am späten Abend auch noch eingetroffen Entsprechend gibt s auch am Morgen Strom Die Air Condition Heizung weckt uns daher am frühen Morgen Der auch Japanisch sprechende Auberge Manager empfiehlt uns die Piste nach Erfoud Wichtigster Orientierungspunkt die Antennen Mit dieser Hilfe finden wir ganz gut zur Herberge Derakoua und weiter zum Asphaltanfang Der führt uns an einer Mülldeponie vorbei die uns Plastiktüten ins Getriebe treibt Jenseits von Erfoud machen wir Pause in einem Palmengarten Als wir aus den Palmenkilometern raus sind kommt uns ein Radler mit Anhänger entgegen Schwabe Jens Baumann ist 4000km net unterwegs Von Stuttgart bis Agadir Besonders günstig Eben auch dank Anhänger mit Rundum Ausstattung Da kann ihn auch nicht aus der Bahn werfen wenn er in Frankreich ein Zelt verliert Dann geht s wieder ins Oued Ziz Ein Palmenstrom im Taleinschnitt Einfach famos Zuletzt führt eine lange Rampe die uns bis auf 1059 Meter bringt aus dem Oued hinauf Jetzt erfasst uns der Ostwind ganz und trägt uns zu der blauen Quelle von Meski Foto links Vor zehn Jahren ein vergleichsweise einsames Örtchen heute von allen möglichen Wohnmobilen und Souvenirshops überflutet Für eine kurze Pause immer noch das richtige Von hier sind die letzten 20 Kilometer bis Errachidia von einem komfortablen Radweg eskortiert Der auch reichlich genutzt wird Erstmals sehen wir auch viele Mädchen auf dem Rad Ein Mann überholt uns wiederholt Schließlich spreche ich ihn an Elf Kilometer radelt Hamid täglich zur Arbeit Jetzt will er uns einladen bei seiner Familie zu bleiben Aber wir wollen heute abend noch nach Ouarzazate um morgen früh den zweiten Teil der Tour dort beginnen zu können Der nächste Bus fährt erst um 23 Uhr Fragen wir uns zum Sammeltaxi Platz hinter der Moschee durch Doch Sammeltaxis gibt s nur bis Tinerhir die halbe Strecke Ein Fahrer erklärt sich bereit uns bis Tinerhir zu bringen Unsere Räder kommen auf dem Kopf aufs Dach Foto rechts mit Taxifahrer Abdel Rahmed Erstaunlicher Weise ist das dank Kabelbinder und Gurten bald auch stabil Abdel Rahmed kann starten Beim zweiten Zwischenstopp zur Radstabilitäts Prüfung bzw Raucher Pause spreche ich ihn noch einmal auf Ouarzazate an Ja er ist bereit uns gegen höheres Entgelt dorthin zu bringen Wir müssen sozusagen die Leer Rückfahrt nach Tinerhir wo er wohnt mitbezahlen Dann muss er noch seine Frau anrufen die krank ist Dann ist alles klar Ich versuche den Taxifahrer durch gelegentliche Gespräche wach zu halten Denn Phänomene von Sekundenschlaf sind nicht zu übersehen Als ich nachfrage ob alles ok sei hält er von sich aus um einen Kaffee zu trinken Wo er doch eigentlich nie Kaffee trinke Als er nach dem Kaffee wieder durchstarten will springt die Batterie nicht an Die beiden Kaffeeverkäufer und ich schieben den Wagen an bis der Motor anspringt Gut vier Stunden braucht er für die 300 Kilometer nach Ouarzazate Es wird bitter kalt im Auto Lüftung und Heizung stehen auf Null Wohl seit Jahren Acht Jahre fährt er den Mercedes schon 22 Jahre fährt er Taxi Da macht es ihm offenbar nichts so spät in die Nacht zu fahren C est mon metier Wir kommen an finden wieder Einlass in das Hotel Azoul in dem wir vor einer Woche nach dem Flug um halb drei morgens eingecheckt hatten Dagegen ist Mitternacht eine geradezu zivile Zeit Teil 2 Ouarzazate Agadir 14

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  • Chris on the Bike mit Miri # Kirgisien - Almaty
    Entfernung nach Moskau sein dürfte Als das sehr langsam ansteigende Tal sich wieder weitet reiht sich ein Kafesi Restaurant Magasin an das nächste Wir decken uns noch ein bisschen ein Und nehmen den Abzweig nach Kotschkor Kochkor Ein Shortcut über den 2160 Meter hohen Kubaki Pass Auch wenn die Steigung nur drei vier fünf Prozent beträgt macht sie uns mit den neuen Rädern und jeder Menge Gepäck ganz schön zu schaffen Wir verteilen das Gewicht noch mal neu und dann geht s etwas schneller voran In den nächsten Regen Nach 15 von 26 Kilometern kommt die Passhöhe Wo zwei Jungs versuchen Kumys zu verkaufen Mehr aus Mitleid schlagen wir zu Langgezogene Abfahrtpassagen bringen uns beide bis auf max speed 78 5 km h zum Orto Tokoy Stausee Foto links Die Sonne ist zurück und wir finden uns in einem wunderbaren weiten Tal wieder vor der Kulisse verschneiter Bergspitzen mit Fluss Bäumen Feldern Nur noch 14 Kilometer bis Kotschkor Hier ist der Gemeinde basierte Tourismus von CBT bestens organisiert In Sekunden bekommen wir ein Privatquartier zugewiesen und erhalten alle Infos für die Tour zum See Song Köl Über Rumpelwege geht s zu dem uns zugewiesenen Guest House von Sadykova Sadagol Saadogul jenseits der Schule in der Omuralieva Straße 27 Sehr nett werden wir begrüßt haben eine Riesen Wohnung für uns bekommen noch ein vegetarisches womöglich in Schafsfett gekochtes Dinner We have vegetarians as guests for ten years now in der Jurte Foto unten dem kirgisischen Rundzelt gespickt mit interessanten Erzählungen über das Leben hier in den Bergen Abendessen in der Jurte Kartoffeln und Käsekügelchen nach dem Sturm Samstag 29 Juni 2013 Kotschkor Sary Bulak Keng Suu Tölök Tal 64 km Die Banken machen um 8 30 Uhr auf Aber tauschen kein Geld Der heutige Kurs des Dollar ist noch nicht bekannt Auch wenn er sich wohl kaum vom gestrigen unterscheiden wird Und sowieso einiges schlechter als in der Hauptstadt ist Wir versuchen seit dem Aufbruch aus Bischkek zu tauschen und immer klappt es nicht So sind wir vor dem Anstieg in die Berge relativ knapp bei kirgisischer Kasse Der Geldautomat ist uns auch nicht recht Selbst schuld Ein paar Kilometer außerhalb von Kotschkor dort wo der Dzhoon Aryk Dzhoonaryk Dzhuvan Dzhuvanaryk Joon Aryk der mit dem Fluss Kotschkor in Kotschkor zum Chuy zusammenfließt sich nach Süden wendet kommen wir wieder auf die Umgehungsstraße und damit glänzenden Aspahlt Auf dem wir Justine und Jean Philippe aus Québec treffen Foto rechts Auf kleinen Dahon Falträdern Miri hat zu Hause auch eins aber eine richtige Tour damit konnten wir uns bisher nicht vorstellen Vorne und hinten haben sie teilweise selbst konstruierte Gepäckträger die aber alle ihre Macken haben Justines Vorderbremse existiert nicht mehr Die beiden sind mit ihren Mini Rädern über den Pamir Highway und alle möglichen Pisten gekommen Jetzt fliegen sie nach Istanbul wo sie auf Aufbesserung der Räder hoffen Dann endet der Asphalt und der Rest ist Baustelle Die Chinesen bauen sich hier eine weitere Export Rampe über den Torugart Pass Heute ist allerdings Pause Foto links Die andern Autos stauben genug Ein Österreicher überholt uns Nach einer Wandertour mit Freunden hat er jetzt einen Muskelkater von den ersten Rad Kilometern Kurz hinter dem vergleichsweise trostlosen Sary Bulak mit seinen Waggon Läden und vor dem Abzweig zum Song Köl wieder ein Wechselspiel von Sonne und Regen der sich durch heftigen Gegenwind ankündigt Mitten in unsere Pause hinein als das Wetter gerade besser wird halten drei Motorradfahrer Holländer Miri bewirtet sie mit Nescafé Sie haben sich die Motorbikes in Osch geliehen Und wollen bis zum Karakol See auf dem Pamir Highway in Tadjikistan Sie tauschen uns sogar 50 Dollar Alles wird gut Und ruhig Der Abzweig zum See lässt den Verkehr hinter uns Dafür geht s ein bisschen aufwärts Foto unten Bis auf ein Pässle 2560 m Und genauso viel wieder runter nach Keng Suu Кенг Суу 2300 m im Tölök Tal Tolok Толок Тюлюк Im vorerst letzten Laden stocken wir noch mal ein bisschen auf Auch mit Wasser das es per Pumpe gegenüber zu holen gibt Foto Christoph an der Pumpe u v m auf Foto Special Kirgisien Jetzt weht uns der Wind im Tölök Tal frontal entgegen Vor allem wenn sich Regenwolken nähern Und das tun sie regelmäßig Über der großen Wasserfläche des Song Köl bilden sie sich immer wieder und ziehen mit dem Wind nach Osten Ein deutsches Paar überholt uns im geländegängigen Wagen Warten auf uns Schwärmen vom See Wo sie regelmäßig an Sommer Wochenenden Zuflucht vom heißen Bischkek suchen wo Elisabeth bei der deutschen GIZ arbeitet Der nächste Windstoß erfasst mich und mein Rad Ich kann mich halten das Rad kippt Samt überfülltem Gepäckträger Mühsam richte ich es wieder auf Zurre alles mit Kabelbindern wieder zusammen Vor dem nächsten Regenguss retten wir uns in den vermeintlichen Windschatten einer Felswand Aber der Wind tost überall Schnell wollen wir vor dem Schauer noch das Zelt aufbauen Der Sturm zerrt an Stangen und Reißleinen Folge ein Riss im Außenzelt eins im Innenzelt Die Wolke zieht dahin der Regenbogen kommt über dem Zelt Foto unten die Ruhe bleibt Wir waschen uns und unsere Kartoffeln im Tölök Der Gaskocher gart Dazu getrocknete Käse Kügelchen Und ein braver Hund vom nahe gelegenen Hof So ganz wohl fühle ich mich nicht Ob es die Käse Kügelchen oder die Höhe ist Fahrt über einen kleinen Pass zwischen Sary Bulak und Keng Suu ins Tölök Tal Regenbogen über unserm Zeltplatz im Tölök Tal Koordinaten N 41 951703 E 75 507917 Der erste Dreitausender Sonne Schnee Übelkeit und die Bishkek Teenies Sonntag 30 Juni 2013 Tölök Tal Kalmak Ashu Pass 3445 m Song Köl 52 km Mir ist schlecht Und Miri geht es nicht viel besser Sind es die 2500 m oder die Käsekügelchen zu den Kartoffeln von gestern Das Frühstück jedenfalls ist mühsam Und wir kommen nur ganz langsam in Fahrt Sieben Kilometer bleiben wir noch im Tölök Tal An der Abzweigung mit Brücke und Haus wo ein Kind neben uns herläuft holen wir den Österreicher von gestern bis auf hundert Meter ein Er schwingt sich mit großem Elan die Passstraße hinauf und davon Auch das deutsche Paar treffen wir wieder Sie sind schon auf dem Rückweg Empfehlen uns vom Song Köl aus die Strecke zurück zur Hauptstraße nach Naryn zu nehmen Was einige Führer gar nicht erwähnen der Lonely Planet als reine Winteroption bezeichnet Eine Empfehlung die unsere Route nachhaltig beeinflussen wird Unsere Tagesform die Strecke der schnelle Anstieg wir müssen jede Menge Pausen machen auf 2700 Meter Foto rechts 2790 Meter 2975 Meter Und der Himmel verfinstert sich Richtig Unser Pausen Rhythmus wird torpediert durch einen Regen Schnee Sturm Der mit ein paar Regentropfen beginnt und sich Minute um Minute Meter um Meter steigert Ich bin längst zum Schieben übergegangen Miri strampelt ein paar Meter hinter mir immer noch kräftig Der Wind kommt trotz der Serpentinen jetzt von vorn Peitscht die Graupel ins Gesicht und überall hin Das Thermometer sinkt auf zwei Grad Zwei Busse halten kurz vor mir an einem Sturzbach Hinaus in die Schneesturmhölle springen gut gelaunte kirgisische Touristen Zwei Teenies stürmen mit ihren Smartphones zwecks Photoshooting auf mich los Ich triefe vor Nässe zittere vor Kälte und sie schmiegen sich fürs Foto an mich als wollten sie mich erdrücken Die Frage woher sie kommen erübrigt sich fast Bischkek Dann sind sie weg und die Sonne ist wieder da und wir sind auf dem Kalmak Ashu Pass 3445 m Foto links Blick zurück nach Norden Richtung Tölök Tal und Foto unten Blick nach Osten Die Übelkeit des Morgens ist verflogen Trotz der Höhe ist die Pause halbwegs warm Auch wenn bald wieder Wolken heranziehen und damit Wetter und karge Botanik an Island erinnern Den Song Köl Son Kul Son Köl Songköl Song Köl Соңкөл kirgisisch Сон Кул russisch sieht man nur als schmales blaues Band am Horizont Und daran ändert sich nicht viel Die Straße hält meist recht großen Abstand Am ersten Abzweig zum nördlichen Seeufer gruppieren sich ein paar Jurten Zu einer weist ein behelfsmäßiges Schild Gostiniza Hotel Wir fahren Richtung Südufer Wollen an der Südwest Ecke des Sees weiter nach Ak Tal ins Naryn Tal Ein größerer LKW mit deutschem Kennzeichen wackelt uns auf der Piste entgegen Ein Ehepaar mit Kleinkind sitzt im Führerhaus Die Eltern haben ein Hotel in Köln aufgegeben für den großen Traum von der großen Reise Monate sind sie unterwegs Später hören wir in Kotschkor dass sie ihre Reise abbrechen und ihren umgebauten LKW verkaufen wollen An der Südost Ecke bei der Brücke über den Song Köl Fluss wollen wir die Option Jurten Übernachtung wählen Man liest jede Jurte sei eine potentielle Herberge Unser erster Test Zwei drei Jurten stehen herum Die Kinder reagieren zurückhaltend auf unser Nähekommen die Hunde eher kritisch Der Mann weist eine Übernachtung weit von sich Verweist auf weitere zehn Kilometer Strecke am Südufer Die uns noch einmal mit Regen überrascht Wir fliehen in ein Betonrohr unter der Straße Es sind tatsächlich genau zehn Kilometer bis zu den nächsten Jurten Ein Mini Jurten Dorf hundert Meter vom Straßenrand Foto unten Auf dem Hinweisschild steht nur Aitbek so heißt wohl die Sippe Hier sind sie Besucher gewöhnt Wir bekommen das kleinste Zelt am Rand Richtung See Drei Feldbetten mit reichlich Decken füllen es Näher am See steht nur noch die Dusche Zu den Jurten hin ist es eine offen Waschkoje die Dusche ist offen Richtung See So können wir das kühle Wasser genießen mit dem Panorama der schneebedeckten Gipfel rund um den Song Köl Die Bewohner lassen sich nicht stören Foto rechts Im großen Zelt bekommen wir ein wirklich vegetarisches Abendessen aus Buchweizen und Spiegeleiern Und frischer Kefir Auch Marmelade und Salat die irgendwie hier hochgeschafft wurden Am großen Nebentisch wird noch mal groß aufgetischt Für wen erfahren wir nicht Wir verkriechen uns im Zelt Es wird hier oben auf 3000 Meter drei Grad kalt in der Nacht Gelegentlich galoppieren Pferde an unserer Jurte vorbei Es klingt nach Prärie Here the main points zur Orientierung again 41 KM von Kotschkor Zentrum kommt der Dirt Road Abzweig 2350 m Kotschkor Sary Bulak 36 KM Auf diesem über einen kleinen Pass 2560 m nach 6 KM der letzte Ort Keng Suu Samt Geschäft Nach weiteren 22 KM die Brücke 2600 m und Beginn des Aufstiegs Der Pass 3445 m kommt nach weiteren 8 KM Nach 9 KM der Abzweig mit Hotel Jurte zum See und weiteren 15 KM 101 KM ab Kotschkor Zentrum der Abzweig mit Brücke über den Song Köl Fluss zurück zur Hauptstraße Kotschkor Naryn über den Korgo Pass Noch mal 10 KM zu den Jurten von Aitbek Fortsetzung weiter unten Auf dem Kalmak Ashu Pass 3445 m Unser Nachtquartier Jurten von Aitbek am Song Köl 3000 m Der Papageien Pass und der Vieh Highway Montag 1 Juli 2013 Song Köl Terskei Torpok Pass 3133 m Song Köl Tal 34 km Als wir aus der Jurte kommen stehen alle Jailoo Bewohner in einer Reihe Foto Foto Special Kirgisien Die Männer zumindest Die Frauen mehr in einer Gruppe Davor haben zwei junge Männer je ein Schaf am Wickel Als die Jurten Gemeinschaft vollzählig ist öffnen alle für einen kurzen Augenblick ihre Hände zum Gebet gen Himmel Dann ist die Zeremonie auch schon vorbei die Schafe werden zur Seite gezogen und lautlos geschlachtet Wir können frühstücken Griesbrei gibt es zum Früstück Wieder in der großen Koch Ess Jurte Tief muss sich die junge Großmutter bücken um auf dem sehr niedrigen Tisch zu spülen zu stapeln Auch die Tochter Die zwischendurch nach ihrem Kleinkind schaut Auf dem großen Nachbartisch auf dem am späten Abend noch groß aufgetischt wurde stehen zwei leere Wodka Flaschen Beim Satteln unserer Räder stößt ein Slowene mit Baby zu uns der samt der Mutter auch hier übernachtet hat Er ist mit Auto samt Fahrer unterwegs Und berichtet dass die Strecke von Naryn zum Ysyk Köl wegen einer weggeschwemmten Brücke nicht mehr passierbar sei Das ist für uns insofern interessant weil wir uns just entschieden hatten genau dort langzufahren So beraten wir an der Straße neu Und wählen das Wagnis die Strecke von der gestern das deutsche Paar geschwärmt hat die zurück zur Hauptstraße nach Naryn führen soll Also müssen wir die zehn Kilometer von gestern Abend zurück zum Abzweig des Song Köl Flusses Ein reparierender LKW Fahrer versichert uns der Weg sei passierbar Und sehr schlecht Also los Über sanfte Gras bewachsene Hügel geht es ein wenig bergauf Bis Miris Kette am Hinterrad beim Schalten in den ersten Gang hinter die Zahnräder Ritzel springt und nicht wieder zurückwill Mit einer Kombination aus sanft und brutal kriegen wir sie wieder zurück Weiter Die Passhöhe Terskei Torpok 3132 m Тескей Торпок Тридцать три Попугаи Tridzat Tri Popugai 33 попугая selbst ist unspektakulär Aber kurz darauf die Serpentinen Strecke ins Tal Foto links zurück zum just passierten Song Köl Fluss ist umso grandioser Als Schlangenmeer zieht sich die Strecke hinab 33 Serpentinen sollen es sein die dem Pass auch den Namen 33 Papageien Pass gegeben haben Auf halber Höhe müssen wir pausieren Die Bremsen sind heiß gelaufen Meine die noch nie so recht stark war bremst kaum noch Ich schiebe nach der Pause bergab Ein einziges Auto hat uns in zwei Stunden überholt Am Fuß des Berges steht wieder ein Auto Mann und Frau spazieren uns entgegen Der Mann spricht gleich von Alemania und kann ein bisschen Deutsch Er lädt uns ein mitzuspazieren zu einem nahe gelegenen Wasserfall Wir lassen die Räder liegend stehen und spazieren mit Ein paar jüngere Frauen eine ältere und ein Kleinkind gehören auch dazu Die Englisch Studentin im vierten Studienjahr kann mehr Englisch als der Vater Deutsch Aber alle sprechen wesentlich besser Russisch Der Song Köl Wasserfall Foto rechts von dessen Existenz wir gar nichts wussten ist so imposant wie die Serpentinen Strecke Das Song Köl Tal ist nun breiter und die sanften Grashügel laden zum Campen ein Es ist noch ein bisschen früh dafür Eine Abzweigung Der hinter uns liegende Song Köl ist beschildert und das Karatal Tal in 16 Kilometern Dort muss das Karatal Japyryk State Nature Reserve sein Geradeaus ginge es weiter im Korgo Tal zum Korgo Pass auf der Hauptstraße auf die wir früher oder später zurück müssen Wir entscheiden uns für den Abzweig zum Karatal eine schmale enge alpine Schlucht durch die der Song Köl Fluss sich nach Süden zur Mündung in den Naryn Fluss wendet Schon bald begegnen wir einem tschechischen Wanderpaar nolens volens von zwei kirgisischen Reitern begleitet Sie können kaum sagen was uns erwartet da sie nur ein zwei sehr schöne Kilometer weiter gekommen sind Am Ende der Schlucht zweigt der Song Köl Fluss nach links durch eine doppelte Barriere dazu gezwungen ein lieblicher Grashügel Riegel dahinter ein alpines teils noch Schnee bedecktes Felsgebirge Vor den Grashügeln kann man direkt am Ende der Schlucht über eine Brücke auch rechts in ein Tal Wir bleiben auf der linken Song Köl Flussseite Doch die Spur endet nach ein paar hundert Metern abrupt an einer recht tiefen auf jeden Fall für Fahrräder zu tiefen Furt In der Ferne sind ein paar Pferde und Schafe an den Berghöhen zu erkennen Im Schutz einer kleinen Anhöhe bauen wir das Zelt auf Foto unten So weit vom Wasser dass es nicht mehr allzu sehr zu hören ist und dennoch jederzeit erreichbar Miri wäscht Kleider Christoph sich in der eiskalten Strömung Foto links Die nächsten Stunden sind ein kirgisisches Schauspiel mit ständig wechselnden Schauspielern und Wetter Hundert Kühe ziehen durch die Furt einige Zeit später gefolgt von einer Nachhut samt kirgisischen Reiter Schafe werden auf der andern Flussseite getränkt Foto unten Eine Pferdeherde begleitet von drei Hunden und einem Reiter wechselt das Ufer Miri watet durch die Vieh Highway Furt auf die andere Seite Macht eine Rundwanderung über die Brücke Es tröpfelt ab und zu obwohl ich immer in der Sonne sitze Grandiose doppelte Regenbögen die Folge Sogar ein Lagerfeuer ist möglich Foto unten bei dem wir Nudeln mit gesammelten Kräutern genießen Ein letzter kirgisischer Reiter kommt durch die Furt im Halbdunkel auf uns zu Will nur mal wissen woher wir sind Und reitet zurück durch die Furt Miri blickt auf den Vieh Verkehr am Song Köl Fluss Laptop und Lagerfeuer Zeltplatz mit morgendlichem Kuh Verkehr Koordinaten N 41 667526 E 75 519762 Stuten Melken und Krokodilsgefühle am Geburtstag Dienstag 2 Juli 2013 Song Köl Tal Korgo Pass 3013 m Kara Unkur Kichi Kara Kudzhur Tal 46 km Auch am Morgen kommt der Vieh Highway schnell wieder in Betrieb Foto oben Das Wetter scheint sich zum Besseren zu wenden Sonne und so gut wie keine Wolken Durch die schöne Schlucht geht s zurück zur Kreuzung von gestern mit seinem Sommerbauernhof Die Bäuerin melkt Stuten Erst wird ein Junges kurz zum Ansaugen an die Stute gelassen Dann greift die Bäuerin zu Uns bittet sie um Distanz Sogar die eigenen Kinder oder Enkelkinder Stuten sind sensibel Ob sie Brot habe frage ich Da gibt es schon mal ein Ja Aber erst müssen noch vier Stuten ran Wir werden in die gute Stube gebeten Mit Ayran Brot Smetana Sahne bewirtet All das kaufen wir dann auch Abfüllung Foto rechts Sind froh denn unsere Lebensmittel gehen zur Neige Der Bauer feiert heute seinen 45 Geburtstag Ich stimme das russische Geburtstagslied vom Krokodil Gena an und er summt und sing schließlich mit Alle sind gerührt Das Tal bezaubert uns Das tschechische Paar von gestern sitzt erschöpft am Pistenrand Doch als sich der Weg vom Korgo Tal zum Korgo Pass 3013 m erhebt holen sie fast auf Die Passhöhe und ihre Umgebung Fotos unten sind ein Mücken Eldorado Ich ziehe die Bremsen nach und muss zugleich die Armada von Mücken auf meinen Waden im Blick halten Bei schönster Aussicht Auf dem Korgo Pass 3013 m Schilder auf dem Korgo Pass 3013 m Richtung Song Köl und Tar Suu Auf halber Höhe müssen wir die Abfahrt wegen heißer Felgen mit der Mittagspause unterbrechen Erst am Talgrund wieder Gehöfte Ein bis zwei Autos pro Stunde sind genau das Backup das man gern hat Zum Schluss rollen wir dann über eine lange steinige Rampe zurück zur Hauptstraße Kotschkor Naryn An der Kreuzung 2500 m stehen einige Verkaufsstände Wir kaufen nix weil wir noch über den Dolon Pass Долон 3028 m wollen Hier ist der alte Asphalt noch nicht zertrümmert die Chinesen sind noch nicht am Werk Der Verkehr überschaubar Es ist plötzlich bullenheiß Bis auf 34 Grad steigt das Fahrrad Computer Thermometer Auch die Strecke steigt vorbei an Kara Unkur Kara Ünkür Кара Ункур permanent leicht an Man spürt s Wie die Hitze Dann zwei uralte kaum noch zu erkennende Bushaltestellen die Straße dreht nach links verlässt das Tal Richtung Dolon Pass Mit einem Blick auf die Karte sehen wir dass wir auch nach rechts fahren können Wir haben keine Bedenken mehr vor Pisten Uns fehlt auch die Kraft für den Pass So biegen wir ins Kichi Kara Kudzhur Tal wenn es denn so heißt oder Kichi Kara Kuzhur Kichi Kara Kudshur Кичи Кара Кужур Кичи Каракужур Кичи Кара Куджур oder ganz anders Nach drei Kilometern im Tal klettern wir Foto links in ein halbsteiles Seitental nach links 50 Höhenmeter auf 500 Metern Ein verlassener Sommerhof liegt da Direkt oberhalb lassen wir uns nieder Wieder in schönster Umgebung Foto unten Auch wenn es hier auf 2900 m trotz des besseren Wetters deutlich kühler ist als gestern Abend an der Furt Unser Zeltplatz in einem kleinen Seitental des Kichi Kara Kudzhur Tal Koordinaten N 41 831712 E 75 797596 Gepäckträger Probleme unterhalb des Milky Way Mittwoch 3 Juli 2013 Kichi Kara Kudzhur Tal Pass 3200 m Ter Suu Tal Solton Sary Tal 44 km Da in diesen Nächten der Mond erst um Mitternacht oder später aufgeht haben wir wenn wir kurz vor Mitternacht wach werden und das Zelt noch mal kurz verlassen einen grandiosen Sternenhimmel Die Milchstraße ist zum Greifen nah Das Licht der Sterne erübrigt jede Taschenlampe Der Himmel ein Sternenmeer Nur die Kälte treibt uns schnell wieder ins Zelt Die Kälte produziert auch reichlich Raureif Jeden Morgen müssen wir warten bis alles trocken ist Dann ist wieder Shopping im Bauernhof angesagt Und auf unserem Weg durch das Kichi Kara Kudzhur Tal überhole ich Onurbek mit zwei Pferden und Hunden Wir können uns ein bisschen unterhalten Sehen zwei Angler Riba jest Was denn für ein Fisch Gebirgs Forelle Das Tal ist jetzt im Sommer bis knapp unterhalb der Passhöhe mit Jurten Hirten und Herden besiedelt An den letzten Zelten macht die Piste einen weiten Bogen nach links man kann aber auch die Direttissima direkt steil bergauf nehmen Die Passhöhe selbst ist ziemlich flach Bei der Abfahrt ins Ter Suu Tal Тер Суу bekommen wir mächtig Schwung Etwas zu viel Schwung für die rumpelige Piste und damit für meinen Gepäckträger Der schleift immer häufiger setzt immer häufiger auf dem Hinterrad auf Beim Mittagessen die erste Reparatur Ich kann nicht erkennen was sich vom Gepäckträger herabbiegt zum Reifen So kann ich auch nichts zurückbiegen Folge nach ein paar Metern die nächste Reparatur Ich hole diesmal etwas weiter aus mit meinen Reparatur Versuchen Mittagsschlaf für Miri Kurz nach dem Restart ein großartiges Schauspiel Hirten treiben eine Herde durch den Ter Suu Zwei störrische Esel werden mühsam in den Fluss getrieben Störrische Esel Hirten treiben Herde durch den Fluss Ter Suu Anders als auf unserer Karte von GeoID zu sehen bleibt die Strecke am Ter Suu bis zur Mündung in den Solton Sary Sultan Sari Солтон Сары Солтонсары Hier links wieder bergauf auf die Kilometer breite Hochebene des Flusses Zur Entlastung des Gepäckträgers trage ich inzwischen den Zelt Rucksack auf dem Rücken ein bisschen Gepäck ist umgeladen auf Miris Rad Nach kleineren Bächen müssen wir nun durch ein größeres Gewässer das von Norden in die Solton Sary Hochebene fließt Ich warte auf Miri checke Übergänge oberhalb der Piste sehe ein Auto durchfahren und damit die beachtliche Tiefe Miri kommt Ich ziehe Schuhe und Strümpfe aus schiebe durch den Bach Foto links Vom andern Ufer aus beobachte ich wie Miri sich entschließt durch den Bach zu fahren Schon nach wenigen Metern kippt das Fahrrad um Miri reißt es zwar sofort hoch aber die offene Lenkertasche ist voller Wasser Ich springe hinzu um ihre Kamera zu retten Letztlich vergeblich Noch ein zwei Tagen macht sie zwar Bilder aber nur überbelichtet Wir fahren weiter an der Nordseite des riesigen Hochtals Foto unten Im Süden die verschneiten Gipfel des Kapka Tash Bergzugs Foto darunter An einem Bauernhaus kommt ein alter Mann zur Straße Er erklärt mir dass auf der anderen Hochtal Seite ein Gold Bergwerk zu sehen sei Warum er daraufhin meine Sonnenbrille geschenkt bekommen möchte bleibt unklar An der Abzeigung vom Hochtal zum Chamaldilga Pass suchen wir einen Zeltplatz An grasenden Kühen vorbei klettere ich zur Erkundung in ein schönes kleines Seitental 50 Höhenmeter oberhalb der Straße hat man Ruhe und einen schönen Blick Foto weiter unten auch auf das Bergwerk an der Goldmine Das Vieh verabschiedet sich zunächst scheinbar von selbst Zuletzt macht eine junge Kirgisin auf einem Pferd Tabula rasa Sehr gut Russisch spricht sie auch noch Miri muss feststellen dass die erste und momentan einzige Gas Kartusche leer ist Die Nudeln werden grad noch halbwegs gar aber mit Kaffee Kochen und Waschwasser ist es von nun an vorbei Ich versetze noch am Gepäckträger die linke untere Anbindung Rechts geht das nicht So ist er ein klein wenig schief gewinnt aber ein paar Milimeter Abstand zum Reifen Here the main points zur Orientierung again Fortsetzung von s o Von Aitbek am Song Köl zurück 10 KM zur Abzweigung des Song Köl Flusses Zum Terskei Torpok Pass etwa 8 KM zum Wasserfall runter weitere 3 KM weitere 9 KM zur Abzweigung Richtung Karatal 6 KM zum Ende der Straße an der Furt Am nächsten Tag zurück wieder 6 KM zur Abzweigung Dann 24 KM bis zur Haupstraße Kotschkor Naryn Auf der Hauptstraße 13 KM bis zum Fuß des Dolon Passes und der Abzweigung rechts ins Kichi Kara Kudzhur Tal Im Tal 18 KM bis zur Passhöhe 3200 m 11 KM Abfahrt im Ter Suu Tal bis zur Mündung ins Solton Sary Tal In diesem aufwärts auf die Hochebene 18 KM bis zur Abzweigung zum Chamaldilga Pass Fortsetzung s u Auf der Hochebene des Solton Sary Tals Kleiner Teich auf der Hochebene des Solton Sary Tals Unser Zeltplatz Koordinaten N 41 8414 E 76 22808 am Fuße des Chamaldilga Passes Rechts am oberen Rand des Grashügels das Solton Sary Gold Bergwerk vor dem Kapka Tash Grat Blütenwunder beim Aufstieg zum Chamaldilga Pass Unsicherheiten über den großen Pass Donnerstag 4 Juli 2013 Solton Sary Tal Chamaldilga Pass 3414 m Zher Kochku Kara Kudzhur Tal Kongurlen Tal 44 km Heute Morgen ist das Zelt trocken von innen und außen Die Nacht war nicht gar so kalt Der Wind hat irgendwann nachgelassen Nur die aufgehende Sonne erreicht uns durch die Bergwand nicht so schnell Wir verlassen die Hochebene Es sind nur 400 Höhenmeter bis zum Chamaldilga Pass Chomol Dilga Перевал Чомол Дилга Чамалдилга Чамал Дилга 3414 m Foto unten Die schaffen wir in 75 Minuten Entlang von Strommasten Foto rechts Lange nicht mehr gesehen Offenbar für die Goldfabrik auf der andern Seite der Hochebene die auch in der Nacht ein bisschen Licht verbreitet hat Die Abfahrt Foto weiter unten ist wieder gehemmt Ich nehme den Zeltrucksack auf den Rücken um den Gepäckträger zu schonen Die Bremsen werden ruckzuck heiß Zwangspausen Bei wieder sehr sehr starkem Wind Südwind zum ersten Mal Der uns im Tal dann als Seitenwind behindert Die Straße im Kara Kudzhur Tal Kara gudzhir Kara Gudzhur Kara gujir Kara Khodzhur Karakujur Кара Куджур ist laut Karte eine bessere Piste In Realität leider schlechter als viele Pisten die wir in den vergangenen Tagen befahren haben Auf dem Chamaldilga Pass 3414 m Blick auf die Abfahrt zum Kara Kudzhur Tal Zher Kochku Djer Kochky Dergochko Dergachka Jer Rochku Жер кочку Джер Кечкю Дергочка ist weit und breit die einzige Ortschaft und wir müssen dringend einkaufen Deshalb fahren wir von der Straße ab überqueren auf einer Holzbrücke den Kara Kudzhur Foto links Die Trasse zum Ort ist abenteuerlich mit Bächen durchsetzt Mäandert durch die Wiesen Riesige Greifvögel schwingen sich auf Auch im Ort wechseln sich Holperpiste und Bach ab Straßenbeleuchtung wird entlang der Stromleitung angebracht Foto u v m auf Foto Special Kirgisien Das einzige Geschäft ist von außen nicht als solches zu erkennen Immerhin Plätzchen und Eis bekommen wir Sogar ein paar Konserven Mais und Erbsen Offenbar extra für uns gelagert Wir brauchen dringend Brot und einen Hinweis wo unsere Route nun weiter geht Ich mache einen Spaziergang zur neuen Moschee Die ist grad belegt Auf dem Rückweg frage ich bei Anwohnern nach Brot Beim zweiten hab ich Glück Mehr als das Wir werden zum Tee eingeladen Ayran Smetana Brot Zucker Himbeer Marmelade Kirschen Die alte Dame des Hause 70 Jahre alt betreut uns während im Nachbarzimmer zwei Frauen nähen Von außen wird das Haus neu verputzt Alles Baustelle Den Weg allerdings so wie er auf der Karte vom Dorf aus weiter geht den scheint es nicht so recht zu geben Zu einem Pass könnten wir aufbrechen heißt es aber die Spitze könne man nur zu Fuß überwinden Fahren wir also zurück durch die Bäche zur Brücke über den Kara Kudzhur Obwohl auch ein Weg über die Hügel zu sehen ist Doch so ist es flacher Wir fahren nicht über die Brücke sondern bleiben auf dieser Seite des Kara Kudzhur Ein Feldweg der am dritten Haus endet Auch da werkeln sie an einer Stromleitung und bitten mich zu helfen Allein ich kann dazu nichts beitragen Beim Weg schwanken sie Auch zum Pass nach Den Talaa Djöng Talaa Don Tala День Талаа Ден Талаа können sie nichts so recht sagen Lassen uns schließlich von einer jungen Reiterin begleiten 14 Jahre alt Foto rechts Sie reitet neben uns entlang der Stromleitung obwohl da nullinger Weg ist Es ist besser zu fahren als auf mancher Piste Das Bild der 14 Jahre alten kirgisischen Reiterin mit Miri wählte der Nordbayerische Kurier für seinen Hinweis auf den Multimedia Vortrag über unsere Kirgisien Touren am 4 Februar 2016 beim ADFC Bayreuth In der Nähe ihres Wohnhaus gibt es eine kleine Fuß und Tiergängerbrücke Und wieder sind wir auf einem wunderbaren Feldweg mit Blick auf den Fluss Foto links Hier und da ein Gehöft Dann Jurten Wir fragen ob das der Weg über die Berge zum Ysyk Köl sei Wieder Unsicherheit Abwägen Schließlich ein seichtes Ja Wir steigen ins Seitental auf sehen noch die Brücke die von der Hauptstraße über den Kara Kudzhur hierhin ins Kongurlen Tal führt Die Wege vereinigen sich und sind gemeinsam doch schwächer als alle anderen Pisten die wir bisher genommen haben Hoffentlich bleibt der Weg halbwegs stabil bis zum Kongurlen Pass Mit seinen 3864 Metern wäre er der höchste den wir jemals gemeinsam bezwungen hätten Here the main points zur Orientierung again Fortsetzung von s o Vom Abzweig auf der Solton Sary Hochebene 5 KM mit 400 Höhenmetern auf die Passhöhe Chamaldilga 11 KM runter zur Straße im Kara Kudzhur Tal 3 KM im Tal nach Osten bis zur Abzweigung nach Zher Kochku Je 6 KM hin und zurück zum Ort Weiter Richtung Osten 12 KM im Tal bis nördlich vom Fluss zur Zusammenführung von drei Wegen auf 3100 m im Kongurlen Tal Noch ein KM Unser Zeltplatz Koordinaten N 41 952166 E 76 396973 Zeltplatz für zwei Nächte am Kongurlen Fluss Schönes Scheitern Höchste Punkte mit dem Rad und zu Fuß Freitag 5 Juli 2013 Kongurlen Tal Kongurlen Pass 3786 3864 m Kongurlen Tal 19 km Auch am Morgen versichern wir uns noch an der ersten und letzten Jurte Gibt es einen Weg über den Pass den wir mit unsern Fahrrädern befahren können Ja Die wenigen und zerstreuten Spuren lassen etwas anderes erwarten Aber die Strecke ist ja dargestellt auf der ganz großen Zentralasien Karte Maßstab 1 1 7 Mio des world mapping project von Reise Know How und anderen sogar bei einem Maßstab von 1 3 Mio Sie sieht auch so aus als sei sie für zwei Spuren eines Autos gebaut Allein Autospuren gibt es so recht nicht Dafür Blumenfelder als wanderten wir auf einer Fronleichnamsprozession Man muss auch immer mal durch den Mäander eines Seitenflusses fahren Wir müssen dafür Schuhe und Strümpfe ausziehen Das gleiche am Abzweig an dem der Weg das Haupttal des Kongurlen verlässt und in ein Seitental aufsteigt Da haben wir schon eine einstündige Reparatur hinter uns Der Gepäckträger setzt durch den holprigen Weg wieder auf Wir versuchen die Gepäckträger der beiden Räder zu tauschen Funktioniert noch weniger Letzte Möglichkeit Mein Hinterrad etwas tiefer setzen Dadurch muss ich die Hinterradbremse komplett aushängen Aber wir fahren ja heute sowieso erst mal bergauf Bzw schieben bergauf Vom Abzweig aus sieht man einen Strich der an einem Geröllhang entlangführt Der könnte zu unserem Pass führen Bald werden auch die Serpentinen sichtbar die zum langen Strich führen Alles auch auf dem Satelliten Foto gut zu erkennen Luftbild Kongurlen Pass 3864 m links die Serpentinen rechts Gletscher mit See oberhalb davon der Pass Als wir den Fuß der Serpentinen erreichen beginnt der erste Regen Eine von zwei aufrecht stehenden etwa ein Meter hohen Betonröhren bietet sich als Shelter an Die beiden Elemente scheinen wie aus einem andern Orbit hier niedergegangen Wir klettern hinein und ziehen unsere Zeltplane drüber Kurzer Regen Weiter Auf der Serpentinenpiste die nach dem bisherigen Wegewirrwarr plötzlich breit dahinführt Merkwürdigerweise aber ohne Autospuren Gebaut in sowjetischen Maßstäben Aber wohl schon lange out of work Überall Steine Geröll Dann ein richtiger Erdrutsch Der Weg ist nicht mehr da Wir klettern mit den Rädern über das Nachgerutschte In der übernächsten Kurve ist nur ein riesiges Steinmeer durch das wir die Räder stemmen Foto links Wir sind jetzt am Beginn der langen Gerade die sich fast bis zu einem Gletschersee zieht Am steilen Hang an dem Steinschlag Alltag ist Die Fahrbahn ist fast in der ganzen Breite von Steinen blockiert ganz am Rande kann man in der Regel direkt am Abhang mit den Rädern entlang Dann häufen sich die Steingeröllhalden Wir tragen gemeinsam die Räder einzeln hinüber Dann das Gepäck extra Und wieder Schneeregen Donner Gewitter Plane raus Wir kauern uns bei vier Grad an einen steilen Felsen der sicher auch irgendwann zum Steinschlag wird Gute Pause für die Akklimatisierung an die Höhe Als das Graupelgestöber nachlässt nehmen wir die Räder ohne Gepäck Wir kapitulieren nach ein paar Metern vor den nächsten Geröllhalden Das ist nun nicht mal mehr ein sehr schlechter Hochgebirgs Wanderweg Wir sind auf 3786 m So hoch waren wir zusammen noch nie mit unsern Rädern Wir entschließen uns eine Vorbesichtigung der Passhöhe auf 3864 Metern zu machen Am Ende der langen Geraden sind wir nun etwa auf der Höhe des Gletschersees Foto unten Von hier müssen wir nun steil querfeldein die letzten 60 Höhenmeter zum Pass nehmen Ein Auto wird hier niemals fahren können Warum dann diese breite Piste unten Warum haben uns manche erzählt man könne hier mit dem Fahrrad herfahren Wir japsen Und schaffen es Foto rechts Obenauf ein toller Blick ins nächste Tal auf ein schachbrettartig angelegtes Dorf Das muss Den Talaa Djöng Talaa Don Tala День Талаа Ден Талаа sein Man ahnt in der Ferne den Ysyk Köl dahinter die Bergspitzen von Kasachstan Nur ein Weg hinunter ist nicht zu erkennen Im Gegenteil der Nordhang ist von Schneebrettern bedeckt s weitere Bilder im Foto Special Kirgisien Wir sind happy Zumindest zu Fuß haben wir den Pass erklommen In 7 5 Stunden haben wir mit dem Fahrrad nur 9 97 Kilometer bewältigt Danach dauerte unsere Gipfelwanderung hin und zurück knapp eine Stunde Dann gibt s wieder Schneeregen Wir kauern uns mit unserer Zeltplane an den selben Felsen wie zuvor Und heben die Räder dann über die Felsbrocken bergab Den ganzen langen Weg zurück Auch bergab ist fast nur Schieben möglich Wieder eiskalte Kneipp Erfahrungen beim Waten durch die Flüsse Schließlich wieder Regen Wieder Plane raus Einfach in den Wind halten Die Füße sind durch sumpfigen Untergrund und kleinere Bäche recht feucht Eine kleine Regenpause und wir bauen das Zelt genau an der Stelle auf an der wir es heute Morgen abgebaut haben Wir hätten auch eine schöne Wanderung auf den Pass machen können Die wäre nicht ganz so unvergesslich geworden Das Bild von der Passhöhe wählte der ADFC Bayreuth für seinen Facebook Hinweis auf den Multimedia Vortrag über unsere Kirgisien Touren am 4 Februar 2016 Blick vom Kongurlen Pass auf Gletscher samt See Deutsche Entwicklungshelfer kirgisische Autopumpen und ein Fotograf Samstag 6 Juli 2013 Kongurlen Tal Kara Kudzhur Tal Ak Kyja Sary Bulak Kotschkor 103 km Es regnet fast die ganze Nacht Auch am Morgen Unter unserm Zelt hat sich ein Teich gebildet der durch den Zeltboden dringt Gegen neun Uhr hört der Regen auf Ab und zu ein bisschen Sonne hilft mit alles halbwegs trocken zu bekommen Trotz der Nässe ist der Feldweg zurück zur Hauptstraße den wir vorgestern gefahren sind in exzellenter Verfassung Wir sind hier wesentlich schneller als auf allen Pisten Auch alle Bäche können wir heute fahrend durchqueren Kurz nach zwölf Mittagspause mit den allerletzten Lebensmitteln Ministück Fladenbrot Sardinendose vier Plätzchen zwei Riegel Finish Schlimmer Gegendwind ist aufgekommen im Kara Kudzhur Tal das jetzt schmaler wird Foto unten Es geht nur noch langsam voran Außerdem muss ich Pausen machen weil ich den Rucksack mit Zelt Matten und Schlafsack trage um den Gepäckträger nicht erneut zu ruinieren Foto links In Ak Kyja Ak Kyya Ак Кыя überraschend der erste Laden Wir schlagen zu und essen direkt vor dem Magasin 20 Kilometer weiter schließt sich der Kreis unserer Bergtour in Sary Bulak Hier gibt es ein Restaurant Auch da sind wir dabei Fisch Lagman Salat Wow Bleiben die 40 Kilometer nach Kotschkor Etwa die Hälfte Baustelle die andere Hälfte neu geteert In dieser Woche haben sie einige Fortschritte gemacht auch heute wird frisch geteert Dabei gerät Miri in frischen Teer der alles vollspritzt Ein paar Meter weiter platter Reifen So schnell dass wir das Loch schnell finden Und nach dem Flicken des ersten Lochs auch das zweite direkt dahinter Ein Metallstück

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  • Chris on the Bike mit Miri # Strasbourg - Vicenza
    Bahnstrecke und Seeufer für Osterspaziergänger und Radler Hier und da Weinstöcke und Weinwerbung Obwohl es kühler ist als auf dem Pass und ich auf der flachen Strecke nicht wirklich schwitze rächt es sich dass ich den Fotoapparat nach dem Fotoshooting in Biel noch in der Hosentasche habe Am See Ende in Le Landeron ist das Display nur zu einem Drittel erkennbar Der Rest zerflossen Irreparabel Immerhin das Foto wird noch was Foto unten Vom Bielersee zum Murtensee Lac de Morat Ich wähle einen Schlenker um das Ost Ende des Sees um nach Murten Foto links zu kommen Ein guter Tipp des Jugendherbergsvaters von Delémont In der warmen Spätnachmittagssonne sitze ich am See und blicke auf die Spaziergänger und höre Wortfetzen in zig Sprachen Danach der Anstieg hinter die Stadtmauer von Murten Drei lange parallele Straßenzüge in einem einheitlichen Bild Ich bin auf den Regional Radweg 59 aufmerksam geworden der laut Beschilderung nach Fribourg führen soll Er ist nun das Gegenteil des morgendlichen Hauptstraßen Radwegs Offensichtlich vermeidet er jede Begegnung mit jeglicher Mittel oder Hauptstraße Der Preis sind ein paar Höhenmeter mehr Und am Ende holt er am Schloss von Grand Vivy zu einer großen Umrundung des Schiffenensees aus Als ich den dritten großen See des Tages mit Schrecken erblicke geh ich in die Bremsen Frage am Bauernhof on parle français seit Tagen wandle ich auf der Sprachgrenze nach dem KÜRZESTEN Weg Richtung Fribourg Der verläuft in Gegenrichtung Drei Kilometer und 50 Höhenmeter verschenkt Aber ich bin immer noch vor Anna am Fribourger Bahnhof Fahrrad vor restaurierter Hausfassade in Le Landeron am Bielersee Weder Sonne Schnee noch Regen Ostermontag 21 April 2014 Fribourg Heilenried Thun 56 km Und sie fährt doch wieder mit vor einem Jahr war es für Anna und mich ein Höllenritt am Karsamstag von Brig rauf nach Goppenstein Zugverladung auf 1200 Metern nach Kandersteg und im eisigen Schneeregen runter zum Thunersee 70 Kilometer Fegefeuer die Anna aus dem Stand bewältigt hat Ein Trauma Nicht für Anna Freiwillig entscheidet sie sich auch diesmal für 750 Höhenmeter quer über die Berge nach Thun statt der sehr viel flacheren aber längeren Strecke über Bern Auch ihr rotes Rad ist wieder am Start Diesmal ohne Schleichplatten das Spektrum der Gangschaltung ist größer geworden Fotos unten Auch das Wetter ist besser Keine Sonne mehr wie gestern aber Regen war vor dem Frühstück und Schnee liegt nur in der Ferne auf dem Berge Der nationalen Route 4 Alpenpanorama Route schlagen wir anfangs noch ein Schnippchen um halbwegs flach rauf nach Tafers zu kommen Der Verkehr lässt nach In einer Schlucht geht es mit zehn Prozent Steigung bergauf Das Frühstück liegt schon etwas lang zurück und so zehrt der Zuckermangel an den Nerven Obenauf Pause unter dem Vordach eines Sportheims Immer noch lebe ich von den Vorräten aus dem elsässischen Dannemarie Wenig später Umleitung Nicht für uns Oder vielleicht doch Nach ein zwei weiteren Kilometern blockiert bei Mamihaus ein Feuerwehrmann die Strecke Ohne dass man einen Grund erkennen kann Er lässt uns passieren ein Auto hinter uns auch das nächste nicht Der nächste Feuerwehrmann Wir sehen im Hintergrund schon rauchende Ruinen und viele seiner Kollegen die mit ihren Fahrzeugen und Schläuchen die Fahrbahn blockieren Wir könnten ja rechts über die Wiese ausweichen meint er schließlich Darauf berufen wir uns bei seinem nächsten Kollegen Nolens volens lässt er uns passieren nachdem wir ihm alle Umweg Varianten ausgeredet haben Das Feuer hat nicht nur eine riesige Halle zerstört eine Paintpall Halle wie wir am nächsten Tag in der Zeitung erfahren sondern dahinter auch ein Wohnhaus Der Westwind weht den Rauch von der Straße weg An allen Schläuchen vorbei schieben wir durchs feuchte Gras und verlassen schnell die trostlose Szenerie Foto rechts Als kurz darauf sich die Landstraße in eine Schlucht hinabstürzt führt die nationale Route 4 auf der Höhe weiter Von Gehöft zu Gehöft Es wird immer ruhiger schöner der Blick schweift trotz des trüben Wetters immer weiter Bis auf 880 Meter geht es schließlich hinauf bevor sich der Weg auf wenigen Kilometern hinunter fast zum Niveau des Thunersees hinunterschlängelt Foto unten Hier entern wir wieder reguläre Straßen Auch wenn gerade mal Mittagszeit ist sind unsere Kräfte für heute erschöpft In Thun noch eine zweite Pause und dann mit der Bahn via Bern zurück zu Annas Studenten WG Unsere Fahrräder ruhen am Thuner Bahnhof Anna will morgen weiter fahren Speedy Anna Annas rasante Abfahrt im Berner Oberland Burka Blick am Brienzersee Dienstag 22 April 2014 Thun Interlaken Brienz 53 km Unsere Räder ruhen immer noch am Thunersee Das Wetter ist besser weil wärmer und weniger bewölkt als gestern aber nicht so gut wie vorhergesagt Die Strecke am Nordufer des Sees zwar halbwegs bequem und meist sicher zu fahren Allerdings meist im Umfeld von vielen Autos Die Südseite sieht verlockend ruhiger aber unverlockend felsiger aus Überhaupt im Süden die Alpen Die schneebedeckte Gipfelkette Warum kann so ein Anblick so anziehend sein So unermüdend faszinierend Die letzten Meter an der Aare zwischen Thuner und Brienzersee ziehen sich etwas hin Interlaken liegt eben zwischen den Seen Viele viele asiatische Touristen bewölkern den Ort und vor allem den Punkt von dem aus man das Jungfrau Joch in den Wolken vermuten und fotografieren kann Obwohl reichlich früh gestartet rollen wir mit Miris Zug auf dem Bahnsteig von Interlaken Ost ein Endstation des Zuges Anna nimmt ihn gleich für die Rückfahrt Wir sehen sie wieder übermorgen in Kaiserstuhl Inshallah Mit Miri wähle ich die falsche See Seite Die flache Nordwest Seite im Blick Foto links müssen wir immer wieder Felsen erklimmen 100 m auf 2 km oder 150 m auf 5 km steht dann zwar am Fuße der Anstiege Nur das hätte in Interlaken Ost am Bahnhof stehen soll wo eine ganzes Gewirr von Fahrradschildern neben einer großen Tafel steht Höhenprofile allerdings Fehlanzeige Am frühen Nachmittag erreichen wir also die Nordspitze des Sees Im Blickfeld einer Frau mit Burka liegen wir auf einem Steg Foto unten Die Hütten des Campingplatzes bieten nur zwei Liegen pur Da geht s uns in der Jugendherberge besser Siesta auf dem Bootssteg am Brienzersee Hinterseestraße und Hohle Gasse Mittwoch 23 April 2014 Brienz Brünigpass 1007 m Luzern Risch Buonas 84 km Das muntere Leben in der Jugendherberge bringt uns früh auf die Piste Nach wenigen Kilometern beginnt die Steigung zum Brünigpass 1007 m Meist auf einer Radspur direkt an der Straße Kontinuierlich steigt es gut 400 Meter Die Passhöhe ist ein wenig verbaut Kurz darauf zweigt der Radweg von der Straße ab Um nach einem kräftigen Abstieg blockiert zu sein Dieser Abschnitt ist gesperrt Sehr lustig Zum wiederholten Mal stehen wir vor überraschenden Blockaden die viel früher hätten angekündigt werden müssen Wir umgehen die Sperre Dahinter liegen ein paar Gesteinsbrocken auf der Fahrbahn rum Mehr ist nicht Bald kommt das Ende der Sperre Es folgt der schönste Teil Hügelige Landschaft schmale Straße Foto rechts Dann folgt der Abstieg nach Lungern auf einem Geröllweg der alle paar Meter durchzogen ist von breiten Regenrinnen Alles andere als ein Vergnügen In Lungern quert der Radweg die Straße um auf der Hinterseestraße an einem kleinen See der halb leergelaufen ist entlangzuführen Vorher Pause am Fuße eines Wasserfalls Dann ist auch die Hinterseestraße plötzlich gesperrt Auch hier hätte ein Hinweisschild am Abzweig von der Hauptstraße viel gebracht Das späte Schild hier bringt gar nichts Es fehlt ein Umweg Management für überregionale Radwege wie es in Deutschland längst üblich ist Wir zwängen uns schließlich zwischen Baufahrzeugen hindurch Die nächste Abfahrt folgt Die Strecke zum Vierwaldstättersee zieht sich etwas hin Sind wir einmal dran ist es umso schöner Auch Luzern Am Ortsrand von Küsnacht kommen wir an der unvermeidlichen Hohlen Gasse vorbei Foto unten Ihr Kopfsteinpflaster ist für Radler nicht zu empfehlen aber es gibt einen Parallelpfad Hundert zweihundert Meter ist die Gasse lang die dem Landvogt Gessler zum Verhängnis wurde und Wilhelm Tell zum Starruhm verhalf Zum Dank für seine Tat wurde eine Kapelle errichtet Zwanzig Meter weiter ist der Eingang zum Friedhof der Bethlehem Immensee Missionare wo wir ans Grab eines Freundes gehen der im letzten Jahr verstarb Immensee liegt zwischen dem Vierwaldstätter und Zugersee An dem setzen wir die Seenfahrt fort Und finden kurz hinter Risch in Buonas ein altes Bauernhaus B B Alpen Panorama Wilhelm Tell Hohle Gasse bei Küsnacht Nach dem Berg ist vor dem Berg Donnerstag 24 April 2014 Risch Buonas Mellingen Wettingen Bad Zurzach Kaiserstuhl 95 km Im B B Seehof dem uralten großen Bauernhaus in dem wir übernachtet haben gibt es auch noch ein tolles Frühstück mit selbst gemachtem Müsli samt Milch von eigenen Kühen Was womöglich schon am Rande des Erlaubten ist und bestens schmeckt Auch eine Straßenkarte gibt es auf der wir unsere Route aktualisieren können Die Abfotografiererei von allen in die Quere kommenden Karten ist durch das Smartphone fast in einen stündlichen Rhythmus gekommen Wir müssen vom Zugersee nur über ein kleines Hügelchen rüber ins Tal der Reuss Dort führt der Regional Radweg 77 Foto mit Rapsfeld links mal links mal rechts vom Wasser Immer nett Bei Mellingen biegen wir ab um wiederum über ein Hügelchen nach Baden Wettingen zu fahren In letzterem Ort wohnt Gudrun Fotos unten mit der ich 2010 die Ruhr von der Quelle zur Mündung in 22 Stunden gefahren bin Unter den verschiedenen nicht von allen mental nachvollziehbaren Aktionen die ich bisher mit dem Fahrrad hinter mich gebracht habe sicher eine der abstruseren Und Gudrun die mich bis dato nur von meiner Website und ein paar Emails her kannte hat sich auf diese Nacht und Tag Fahrt eingelassen Jetzt ist sie grade Mutter geworden und hat so Zeit uns mitten am Tag zu empfangen Als Fernradlerin Schwerpunkt Russland Kaukasus weiß sie genau was wir gebrauchen können Nudelauflauf Dann radeln wir gemeinsam auf die Höhen der Weinberge von Wettingen Ich darf den gerade angeschafften Radanhänger mit Tochter Karina raufradeln Alles von Gudrun geschildert im Prolog des vermutlich jüngsten Baby Bike Blogs aller Zeiten Karina on the Bike samt einiger Fotos Oben gibt es exzellenten Most und Kuchen Wir sind mehr als fit für die nächsten Kilometer zum Rhein Entscheiden uns gegen die Berg und für die Flusstal Variante An der Limmat zur Reuss zur Aare zum Rhein Theoretisch Irgendwann verleitet uns der plötzlich wieder aufgetauchte Radweg 77 den Shortcut über den Berg nach Bad Zurzach zu nehmen Erweist sich aber als Täuschung Denn nach dem Berg ist vor dem Berg Auch den nehmen wir und rollen mit max speed 62 Stundenkilometer ins Rheintal Bleiben auf der schweizer Seite Seite an Seite mit der Bahnstrecke Vom Rhein sieht man nix Bis Kaiserstuhl Wo uns Anna Sabine und Nico erwarten Anna ist grad aufs Ebike umgestiegen Später steigen wir auf Gitarre um Und singen in den lauen Frühjahrsabend hinein Chris Miri Foto Gudrun Gudrun Chris Foto Miri Karina Miri Miri Chris Foto Gudrun Stein und Rheinfall Freitag 25 April 2014 Kaiserstuhl CH D CH Schaffhausen CH D CH Kreuzingen Romanshorn 98 km Nicht nur ein grandioses Frühstück mit Sabine und Nico auch unsere Wäsche ist im Schnellwaschgang und Trockner binnen kurzem abfahrbereit Vor und nach Schaffhausen wechseln wir insgesamt vier mal für 20 Kilometer nach Deutschland Die Grenze ist hier weired Zwischendrin der Rheinfall bei Neuhausen Foto rechts Nicht ganz wie bei den Niagara Fällen vor zwei Jahren aber frischeste Luft und angenehme Atmosphäre Hinter Schaffhausen geht es durch die einzige deutsche Exklave in der Schweiz Büsingen Bei Stein am Rhein erreichen wir den Bodensee Wechseln auf das Südufer Und haben bald besseren Wind und bessere Wege so dass die zweite Tageshälfte lockerer dahinfliegt Das Tagesziel Konstanz Kreuzlingen lassen wir so hinter uns und folgen dem Seeufer bis nach Romanshorn Verfolgt von Schlechtwetterwolken die uns aber nicht einholen Am Bodensee bei Arbon Keine übermäßige Gradlinigkeit Samstag 26 April 2014 Romanshorn Grenze CH AU Feldkirch Bludenz Dalaas 102 km Die dunklen Wolken sind vorübergezogen Es ist noch ein bisschen bedeckt Aber nicht lange Der Seerundweg um den Bodensee hat sich sehr gesteigert Gelgentlich führt er sogar direkt am Strand entlang Das gesamte Seeufer ist recht regelmäßig bebaut Gleichwohl ein schöner Rundweg Kurz vor der Rhein Mündung wird s allerdings ein bisschen ungemütlicher Wir folgen bald der Inline Route 1 Die bringt uns nach St Margrethen und von dort landeinwärts am Rhein entlang Richtung Liechtenstein Die schweizer Radweg Beschilderung begleitet uns bis ins österreichische Feldkirch Danach kann man der Route nach Bludenz nicht vorwerfen sie verfolge übermäßige Gradlinigkeit Auch die Kilometer Angaben nehmen anfangs zu statt ab Dann fängt sich der Weg und führt entweder am Rhein oder an der Bahnstrecke entlang Autobahn und Straße liegen auch noch im Tal In Bludenz hockt die Touri Info im Rathaus und beendet entsprechend ihren Service freitags um 12 Uhr bevor etwaige Touristen die Stadt stürmen könnten Wir kommen an einer Polizei Inspektion vorbei Und erfahren dort dass die Passstraße über die Bieler Höhe nach Galtür Ischgl angeblich noch nicht mit dem Rad befahrbar sei Auch Quartiere im Klostertal Richtung Vorarlberg Pass seien jetzt nach Ende der Wintersaison rar Zumindest letzteres bewahrheitet sich nicht Die Wintersaison endet auch erst morgen In Dalaas finden wir leicht ein schönes ruhiges Zimmerchen Der kanalisierte Rhein bei Feldkirch Hildegard von Bingen und die Dorfkapelle Weißer Sonntag 27 April 2014 Dalaas Erstkommunion am Weißen Sonntag In dem kleinen Dorf gehen 15 Kinder zur ersten heiligen Kommunion Der slawische Ersatzpfarrer predigt über die Heilige Hildegard von Bingen Während in Rom zwei Päpste heilig gesprochen werden Nach dem Gottesdienst spielt die Dorfkapelle auf Foto rechts Unten im Dorf sieht man Jungen und Mädchen in grauer antiquierter Kleidung durchs Dorf laufen Das tragen die immer wie wir hören Sie gehören zu einer streng religiösen Gruppe die aus Deutschland geflohen ist Dort dürfen sie ihre Kinder nicht selbst unterrichten in Österreich ist das möglich Deshalb haben sie hier mehrere Gebäude gekauft und belebt Die Dorfkapelle spielt auf nach der Erstkommunion in Dalaas Miri in Schnee und Nebel am Arlbergpass 1800 m Abfahrt vom Arlbergpass Der Pass ist der Berg Montag 28 April 2014 Dalaas Arlbergpass 1800 m Landeck Pfunds 85 km Rund tausend Meter Höhe müssen wir gewinnen von unserem Quartier in Dalaas bis zum Arlbergpass Es regnet gestern den ganzen Tag und die ganze Nacht und gerade als wir heute loslegen tröpfelt es nur noch ein bisschen Gleichwohl haben wir uns mit Regenüberschuhen Foto ganz unten gewappnet Vor Langen verschwindet die Autoschnellstraße endgültig im Berg in Langen ca 1200 m die Eisenbahn Dann ein langer Tunnel Foto ebenfalls ganz unten der in eine Galerie übergeht Zwei Kilometer lang dröhnen die Autos um uns herum Dabei führt außen die Rettungsstraße entlang Von oben ist sie als Radweg gekennzeichnet von unten mit einem Durchfahrt Verbotsschild ausgestattet In Stuben ca 1400 m beginnen die Haarnadelkurven und damit der steilste Abschnitt Bis gestern war hier Skibetrieb Die Talabfahrt war mit Ach und Krach noch zu befahren Auf den Spuren von gestern liegt ein wenig Neuschnee Und es schneit auf uns ein Foto oben Die Passhöhe ist eine Art Ort St Christoph am Arlberg Foto links Von einem Arlberg ist nicht nur angesichts des Schneedunstes um uns herum nichts zu sehen es gibt ihn nicht Der Pass ist der Berg Sechs Grad verheißen dem Schnee kein langes Leben Wir legen nur kurz Windstopper an für die Abfahrt Das Thermometer steigt binnen Minuten auf 13 Grad Trotzdem Aufwärmrast in einem Gasthof in Pettneu Rechts geht das Paznaun Tal nach Ischgl Galtür ab Eine grandiose Eisenbahnbrücke und Burg thronen im Tal In Landeck biegen wir von der geplanten Route an der Inn entlang bis zur Mündung in Passau ab nach Süden Die ganze Woche ist Regenwetter für Österreich und Bayern vorhergesagt Da klettern wir kurz über den Alpenhauptkamm um die italienische Sonne zu genießen Wie schon vor drei Jahren soll es zunächst am Inn aufwärts Foto unten Richtung Reschenpass gehen Hier haben wir munteren Rückenwind und schaffen es bis nach Pfunds kurz vor den kurzen schweizer Teil der Strecke Im Inntal bei Pfunds Unberechenbare Via Claudia Warten Sie auf den Postbus Dienstag 29 April 2014 Pfunds Grenze AU IT Reschenpass 1510 m Meran 105 km Es soll die gleiche Strecke werden wie vor drei Jahren über die Norbertshöhe nach Nauders über die Grenze nach Italien auf den Reschenpass und hinunter ins Vinschgau durch die Äpfelplantagen an der Etsch nach Meran Doch schon vor dem ersten Anstieg zur Norbertshöhe lockt hinter der österreichischen Grenzstation nach maximal einem Kilometer Schweiz die alte Brücke von Altfinstermünz Fotos unten Der offizielle Fahrradweg zum Reschenpass führt auf einer passablen Piste dorthin Die Überquerung des Inn auf der alten Holzbrücke ist malerisch Nur danach weckt ein Aushang mit drei vier Postbus Abfahrtszeiten pro Tag Zweifel am regulären Fortgang des Radwegs Der quält sich auf nun sehr viel schlechterem Grund in steilstem Gang den Berg hinauf Die alte Leier mit der Via Claudia Augusta unberechenbar ohne Vorwarnung wechselt sie von konfortabler Route zu völlig indiskutabler Streckenführung Es wird noch schlimmer als wir endlich auf die Straße nach Nauders stoßen Ein Schild verkündet die Straße sei für Fahrräder gesperrt Wegen vieler Tunnel Galerien und Kurven Aber es gebe ja den Shuttle Bus der ein paar Mal am Tag fahre Bitte Zwei Stunden warten für fünf flache Kilometer bis Nauders Ohne uns Bei dem wenigen Verkehr heute auch wesentlich angenehmer als der lange Tunnel am Arlbergpass gestern Ab Nauders dann wieder schöner Radweg zur Grenze mit der fast der Reschenpass 1504 m Radweg 1510 m erreicht ist Danach wählen wir anders als ich vor drei Jahren die westliche Route um den Reschensee Die führt uns in gewissem Auf und Ab sogar auf 1530 m Bevor nach dem direkt anschließenden Haidersee die rasende Abfahrt auf dem sehr guten italienischen Radweg durch Südtirol beginnt Eine Stelle ist wegen Steinschlags theoretisch gesperrt Praktisch kann man wunderbar fahren Immer mehr Radler tauchen auf Die Sonne scheint Die schneebedeckten Nordhänge runden das Panorama ab Foto rechts Es fährt sich wunderbar Ein perfekt beschilderter und fast hunderprozentig asphaltierter Radweg an der Etsch Adige Wo die Strecke kurz vor Meran Merano noch einmal kräftig an Höhe verliert finden Radler eine eigens für sie gebaute Serpentinenstrecke Aus alpiner Höhe ins

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  • Chris on the Bike # Karte
    Himmlisches Vatertags Wochenende Tour 55 Mainz Wissembourg 361 km April 2011 Sommerliches Oster Radeln an Rhein und Lauter 2010 Tour 54 Lyon Paris 562 km Nov 2010 Hochzeits Radl Reise durch Burgund nach Paris Tour 53 Jerewan Noworossijsk 1460 km Aug 2010 Sommer Radln in Armenien Georgien und an der russischen Schwarzmeerküste Tour 52 Richen Füssen 670 km April 2010 An bayrischen Flüssen entlang zum Schloss Neuschwanstein Tour 51 Khartum Addis Abeba 1760 km März 2010 Mit running kids im äthiopischen Hochland 2009 Tour 50 Berlin Rostock 360 km Okt 2009 Durchs unflache Flachland zum Schwebenden Tour 49 Färöer Island 993 km Aug 2009 Europa Finale am Arktischen Ozean Tour 48 Karakorum Highway 1010 km Juni Juli 2009 Khunjerab Pass Delirium auf 4733 m Tour 47 Mulde Zwickau Dessau 240 km Juni 2009 Im Osten 20 Jahre nach dem Mauerfall Tour 46 Rhône Quelle Mündung 905 km April 2009 Vom Gletscher zum Mittelmeer in acht Tagen Tour 45 Libanon Zypern 765 km Feb 2009 Sonne Schnee und Regen am Mittelmeer 2008 Tour 44 Budapest Prishtina Stara Zagora 1682 km Sep 2008 Von der Donau zum Kosovo Serbiens doppeltes Gesicht Tour 43 Danzig Klaipeda 339 km Aug 2008 Martins Konfi Tour durch das ehemalige Ostpreußen Tour 42 Lübeck Danzig 890 km Juli Aug 2008 Ostwind an der Ostseee Tour 41 Irland Nordirland Kerry Newry 1025 km Juni Juli 2008 Sommer Tour im grünen Paradies bei täglichem Regen Tour 40 Paneuropa Radweg Nürnberg Prag 440 km April 2008 Durch Feld Wald und Wiese in Bayern und Böhmen Tour 39 Nizza Andorra Nogaro 1085 km März April 2008 Südfrankreich von der Côte d Azur zur Gascogne Tour 38 Malta Bari 922 km Jan Feb 2008 Am Ionischen Meer im Januar 2007 Tour 37 Dubai Salalah 1750 km Nov 2007 Durch die Emirate zur Weihrauch Straße in den Oman Tour 36 Belarus Arvidsjaur 2782 km Aug 2007 Bella Belarus und die Vollendung der Ostsee Umrundung Weser Limes Ostsee Main und Donau Bodensee Fernradwege im Test Tour 35 Feldkirch Nizza 1457 km April 2007 Mit dem Ebay Rad über die Alpen Sieben Länder und Cinque Terre Tour 34 Assuan Khartum 969 km Feb März 2007 Auf Sand Schotter und Wellblech am Nil entlang durch den Sudan 2006 Tour 33 Casablanca Dakar 3165 km Nov Dez 2006 An der afrikanischen Atlantikküste durch die Sahara Tour 32 Samarkand Kashgar 1200 km Sept 2006 Über den Irkeshtam Pass auf der Seidenstraße nach China Tour 31 Paris Hamburg 1100 km Juli Aug 2006 Mehr als eine Million Meter Rückenwind Tour 30 Elbe Hamburg Dresden 604 km Juli 2006 Elbe aufwärts TV Tour auf Deutschlands beliebtestem Radweg Tour 29 Athen Adana 1521 km Feb März 2006 Früher Frühling am Mittelmeer 2005 Tour 28 Zagreb Athen 1829 km Nov Dez 2005 Advent auf dem Balkan Tour 27 Seidenstraße Baku Samarkand 2707 km Okt 2005 Vom Kaspischen Meer zur Karakum Wüste Tour 26 Paris Trier 477 km März 2005 Geheimtipp Wasserstraßen 2004 Tour 25 Nordsee Brest End to End Mainz 4455 km

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  • Chris on the Bike # Bike # Panther Dominance Trekking
    Bamberg Neckarelz 856 km Sept Okt 2013 Tour 64 Essen Borkum 980 km April Mai 2013 Tour 63 Lago Maggiore Breisach 450 km März April 2013 Vor dem Brandenburger Tor in Berlin Juli 2011 2012 Tour 62 Kanarische Inseln 785 km Dez 2012 Tour 61 New York Detroit 1369 km April Mai 2012 Tour 60 Mainz Brocken 455 km April 2012 Tour 59 Errachidia Agadir 1005 km Feb 2012 2011 Tour 58 Alpen Prag Berlin 2060 km Aug Sep 2011 Tour 57 Aschaffenburg Berlin 800 km Juli 2011 Tour 56 Dillenburg Idstein 423 km Juni 2011 Tour 55 Mainz Wissembourg 361 km April 2011 2010 Tour 54 Lyon Paris 562 km Nov 2010 Tour 53 Jerewan Noworossijsk 1460 km Aug 2010 Tour 52 Richen Füssen 670 km April 2010 Tour 51 Khartum Addis Abeba 1760 km März 2010 Vor den Zlote Tarasy Goldenen Terrassen in Warschau 2009 Tour 50 Berlin Rostock 360 km Okt 2009 Tour 49 Färöer Island 993 km Aug 2009 Tour 48 Karakorum Highway 1010 km Juni Juli 2009 Tour 46 Rhône Quelle Mündung 905 km April 2009 Tour 45 Libanon Zypern 765 km Feb 2009 2008 Tour 44 Budapest Stara Zagora 1682 km Sep 2008 Tour 43 Danzig Klaipeda 339 km Aug 2008 Tour 42 Lübeck Danzig 890 km Juli Aug 2008 Tour 41 Irland Nordirland 1025 km Juni Juli 2008 Tour 39 Nizza Nogaro 1085 km März Apr 2008 Tour 38 Malta Bari 922 km Jan Feb 2008 2007 Tour 37 Dubai Salalah 1750 km Nov 2007 Tour 36 Belarus Arvidsjaur 2782 km Aug 2007 Flaschenhalter Selle Royal Sattel und Triathlonlenker Trekking Ausstattung Sommer 2007 Herrenrad Panther Dominance Trekking Rahmen 28 Aluminium Aero Höhe 55 cm Federgabel RST Neon einstellbar mit Lockout Hinterbau D Type CNC Ausfallende Sattel Selle Royal Loire Sattel Federstütze Glide Post

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  • Chris on the Bike # Run & Fun
    13 15 Aug 2008 Windsbach Konfirmation von Martin 29 Juni 2008 Idstein Firmung von Anna 15 Juni 2008 Miltenberg Studienjahrs Treffen 2 5 Aug 2007 Essen Gertrude wird 70 17 Juni 2007 Dresden Erstkommunion von Hannah 13 Mai 2007 Vorberg am Dachstein Studienjahrs Treffen 2 9 Aug 2006 Rennsteiglauf Supermarathon 72 7 km 20 Mai 2006 Sonja Gutenberg Marathon Mainz 14 Mai 2006 Nagoldtal Radweg Blick auf Altensteig 29 April

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