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  • CARambolagen - Die Vorherrschaft des Autos beenden
    Schritte eingeleitet um den Umbau nach diesen Plänen zu stoppen In das sogenannte Beteiligungsverfahren hatten wir einen detaillierten und sachkundigen Alternativ Planungsvorschlag eingebracht Dessen letzte Fassung war das Resultat einer Reihe von Bearbeitungsschritten die Zeugnis unserer Kompromiss und Kooperationsbereitschaft sind Allerdings wurden in diesem Beteiligungsverfahren Einwände und Anregungen von Stadtrat Kirchner bürokratisch erledigt und abgehakt sodass die Erörterungsveranstaltung zur Farce geriet Absurde einzelne Forderungen Straßenbahn UNTER der Fahrbahn wurden mit vielfach gewünschten vernünftigen Forderungen z B Fahrradbügel in den Straßenraum gleichgestellt Die berechtigten Sorgen von Eltern um die Sicherheit ihrer Schulkinder wurden de facto instrumentalisiert indem einzig die Forderung nach einer Bedarfsampel und Tempo 30 als umsetzbar befunden wurde Unser Versuch Senat Bezirk und Bürgerinitiativen an einen Tisch zu bringen wurde vom Bezirk halbherzig aufgegriffen und vom Senat bürokratisch vom Tisch gefegt Der Bezirk versteckt sich nun hinter den Vorgaben des Senats Resultat dieser Kompromisslosigkeit von Senat und Bezirk ist eine ästhetische Katastrophe von epischer Spießigkeit und planerischer Kurzsichtigkeit Der CARambolagen Entwurf wird im Gegensatz zur Bezirksplanung von einem großen Teil der Bürger und Gewerbetreibenden sehr positiv bewertet Bei einer Umsetzung unserer Planung entsteht für keinen der diversen motorisierten und nicht motorisierten Nutzer irgendein Nachteil Genauso wenig für den ÖPNV da die Kastanienallee das Ziel und nicht bloßer Transit für die Fahrgäste ist Die Bezirksplanung dagegen verunstaltet die Straße und zementiert auf Jahrzehnte ein veraltetes Konzept der NICHT gleichberechtigten Straßennutzung Obendrein erfüllt sie in keiner Weise die Vorgaben des Städtebaulichen Denkmalschutzes obwohl die Sanierung der Straße mit dessen Fördermitteln bestritten werden soll Auf dem für die FahrradfahrerInnen vorgesehenen Angebotsstreifen dürfen KFZ halten Deshalb haben sie sich in Geschäftsstraßen mit hohem Haltebedarf als völliger Fehlschlag erwiesen In der Kastanienallee entstehen durch die Schienen für Fahrradfahrer zusätzlich erhebliche Gefahren beim erzwungenen Ausweichen Zudem geht die vom Bezirk geplante Nutzungsverdichtung für den Gehwegbereich

    Original URL path: http://www.carambolagen.de/html/ags/ag_kastanienallee/presseerklaerung_kastanienallee_8_6_2009.htm (2016-02-10)
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  • CARambolagen - Die Vorherrschaft des Autos beenden
    vom 12 6 2009 Und Man muss auch realistisch bleiben Berliner Kurier 12 6 2009 Wir entnehmen diesen Zitaten dass wir die anliegenden Bürger in Ihren Augen kindisch und lebensfern sind unrealistisch und geistig unbeweglich zutiefst anarchistisch und Feinde der öffentlichen Ordnung Aber Sie als Stadtrat dieser öffentlichen Ordnung stellen mit tapferer Unbeugsamkeit als Grüner Sheriff Berliner Kurier 14 2 2009 sicher dass selbige für die übrigen braven Bürger erhalten bleibt Die Wahrheit ist schon auf fast erschreckende Weise das Negativ Ihrer eigenen Selbstwahrnehmung das von Ihnen als ausreichend betrachtete sogenannte Beteiligungsverfahren musste Ihnen erst per BVV Beschluss aufgezwungen werden Sie hegen ein Grund Misstrauen gegenüber den dummen Bürgern die dem Hoppla Hopp ihrer Planung im Wege stehen Ihre für die bedächtig und akribisch vorgetragenen Einwände der Anwohner tauben Ohren schüren erst das Misstrauen der Bürger SIE und Ihre Verwaltung haben sich als unbeweglich erwiesen Oder wie würden Sie es nennen wenn von 100 IHRER Forderungen 5 umgesetzt werden Einen Kompromiss Kompromisse haben dagegen die Bürgerinitiativen gemacht Auf die Ablehnung von Shared Space und Fußgängerzone alles keine abwegigen Ideen die unsere Angst vor Veränderung beweisen könnten haben wir mit detailgenauen und sachkundigen Lösungen geantwortet auf die Bezirk und Senat konsequent in kompromissloser Bürokratenmanier reagierten Die Angst vor Veränderung treibt die Bürokraten um Die Angst vor Demokratie und ernsthafter Bürgerbeteiligung welche die Plan Spielwiesen austrocknen könnten die immer noch so absurde Monster hervorbringen wie die Verlängerung der A100 für 400 Millionen Euro mit der 200 Kastanienalleen zu lebens und liebenswürdigen Straßen umgebaut werden könnten Aber ach es ist ja kein Geld da Ja weil gewählte Stadträte zu bequem sind sich gegen gewählte SenatorInnen durchzusetzen Und gewählte SenatorInnen keinen Mumm gegenüber den gewählten BundespolitikerInnen beweisen Auch dass wäre Demokratie von unten Stattdessen schielt der von den Bürgern gewählte Stadtrat lieber auf den

    Original URL path: http://www.carambolagen.de/html/ags/ag_kastanienallee/offener_brief_an_kirchner_15_6_2009.htm (2016-02-10)
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