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  • Nur Dr. Tom bleibt noch - Aktion Canchanabury
    mit lokalen Hilfskräften bei den Kranken und Verwundeten geblieben Sie sind jetzt die einzigen ausgebildeten medizinischen Fachkräfte vor Ort und versuchen den Betrieb des 120 Betten Krankenhauses irgendwie aufrecht zu erhalten Das ist so gut wie unmöglich Bomben auf Dörfer Und täglich werden neue Verwundete der Kämpfe und Bombenangriffe in den Nuba Mountains hergebracht darunter auch viele zivile Opfer Denn die Armee des moslemischen Nordens setzt massiv auf Bombenterror Die bereits während des zwanzigjährigen Bürgerkrieges so gefürchteten Antonovs bombardieren wieder die Dörfer und Städte in den von Christen und Moslems gleichermaßen bewohnten Nuba Mountains Und sie machen auch vor Schulen und Kirchen nicht halt Der Beginn eines Genozids Es gibt erste konkrete Hinweise auf den Beginn eines Genozids Der Norden versucht offensichtlich wenige Wochen vor der Unabhängigkeit des Südsudan am 09 Juli große Teile der schwarzafrikanischen Bevölkerung der eigentlich zum Nordsudan gehörenden Nuba Mountains im Rahmen einer ethnischen Säuberung zu vertreiben Es gibt Berichte von Massenverhaftungen und hinrichtungen Soldaten des Nordens sollen nach Augenzeugenberichten regelrecht Jagd auf die schwarzafrikanische Bevölkerung machen selbst auf Frauen und Kinder Nicht wegschauen In unseren Medien liest hört und sieht man nur sehr wenig über die Situation in den Nuba Mountains Die internationale Gemeinschaft muss jetzt reagieren und dem Töten dort Einhalt gebieten Wir dürfen nicht wieder wie in Rwanda oder dem ehemaligen Jugoslawien zu lange wegschauen Der international gesuchte sudanesische Staatspräsident Al Baschir und seine mordende Armee muss gestoppt werden bevor es diesmal wieder zu spät ist Wie geht s weiter Die Aktion fühlt sich den Menschen in den Nuba Mountains besonders verbunden Erst vor wenigen Wochen war unser Geschäftsführer Reinhard Micheel dort um mit den Verantwortlichen vor Ort über Möglichkeiten der Unterstützung beim Wiederaufbau der Gesundheitsversorgung zu sprechen Ein erster Hilfgutcontainer mit medizinischer Ausrüstung und klinischem Bedarf erreichte das Hospital in Gidel noch

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2011/06/16/nur-dr-tom-bleibt-noch.html (2016-02-14)
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  • Der Stier von Badiya - Aktion Canchanabury
    gingen Weder die zahlreichen Kriege Unruhen Rebellenangriffe und Epidemien in der Region und später auch seine angegriffene Krankheit sowie ein Bischof der ihm das Leben schwer machte konnten ihn von seinen einmal gefassten Vorhaben und Projekten abbringen Wenn andere ausreisten oder evakuiert wurden blieb Jaak bei den ihm anvertrauten Leprakranken oder er reiste war er zufällig in Europa oft gegen den Willen seiner Ordensoberen wieder ein Vater von ALTI Dass das erste Projekt der Aktion überhaupt realisiert wurde und fast 50 Jahre in einer der schwierigsten und konfliktträchtigsten Gegenden dieser Welt arbeiten konnte verdanken wir in erster Linie Pater De Meyer Er baute unser Projekt ALTI Aides aux Lépreux et Tuberculeux de l Ituri mit Pater De Kayser auf und war bis 1996 verantwortlicher Projektleiter Nicht immer einfach Es war nicht unbedingt immer einfach mit Jaak zusammen zu arbeiten Dass mussten auch viele unserer europäischen und kongolesischen Ärzte Krankenschwestern und Entwicklungshelfer erfahren Er stellte hohe Anforderungen hasste Schlampigkeit und erwartete von allen vollen Einsatz Das war wohl auch ein Grund für seine Freundschaft mit unserem Gründer Hans Reinhardt Familienbesuche Auch nach seiner Rückkehr 1996 nach Europa flog er so lange es seine Gesundheit noch erlaubte jedes Jahr nach Bunia in

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2011/06/14/der-stier-von-badiya.html (2016-02-14)
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  • Berichte aus der "Mitte von Nirgendwo" - Aktion Canchanabury
    in Gegenden und traf Menschen von denen wir hier nur sehr wenig bis gar nichts wissen Besonders beeindruckt haben ihn die Begegnungen mit den Menschen in der Middle of Nowhere am Ende der legalen Welt Die Nuba Mountains sind ein Gebiet dass eigentlich zum muslimischen Norden des Sudan gehört aber von der christlich süd sudanesischen SPLA Sudanese People s Liberation Army befreit besetzt bzw annektiert ist je nach politischer Sichtweise Mitten in den Nubas in dem Ort Gidel unterstützt die Aktion Canchanabury ein kleines Hospital dass für Zehntausende von Menschen die einzig funktionierende Gesundheitsversorgung bietet Was ist ein Bull Jump Seine Eindrücke Erlebnisse und Erfahrungen vor Ort hat er in fünf Berichten niedergeschrieben Er erzählt darin u a was es mit dem Telephone Hill auf sich hat was ein Bull Jump ist warum ein katholischer Bischof eine Moschee bauen soll wieso ein Nuba Baby fast seinen Namen bekommen hat es zwar keine Infrastruktur aber ein WLAN in Gidel gibt und was die Aktion Canchanabury gemeinsam mit ihren Partnern zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung plant Die Resonanz auf seine Emailberichte war so groß das wir uns entschlossen haben die Berichte aus der Mitte von Nirgendwo zu bebildern und als PDF Dateien auf

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2011/03/26/berichte-aus-der-mitte-von-nirgendwo.html (2016-02-14)
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  • Braucht Uganda Gärtner? - Aktion Canchanabury
    Schreiner Koch Frisör Schneiderin Sekretärin In diese Berufe strömen deshalb sehr viele junge Menschen Dadurch besteht ein Überangebot an Arbeitskräften in diesen Bereichen Da haben Jugendliche ohne guten Schulabschluss da oft nur wenig Chancen Start mit 20 Schülern Auf der anderen Seite ist in den letzten Jahren ein wachsender Bedarf an ausgebildeten Gärtnern und Landschaftsbauern besonders in der Hauptstadt Kampala festzustellen Und hierfür gab es bisher keine Schule Zusammen mit der lokalen Organisation CIDI Community Integrated Development Initiatives hat Nicola selbst studierte Gartenbauingenieurin zum neuen Schuljahr das CIDI Training Center for Gardening and Landscaping mit zunächst 20 Schülerinnen und Schülern eröffnet Wenn s nicht weitergeht Der zweijährige Ausbildungsgang richtet sich besonders an Jugendliche ab 15 Jahre die zu früh von der Schule abgehen mussten Entweder weil sie das Schulgeld nicht mehr aufbringen konnten oder durch andere Schwierigkeiten seit längerer Zeit chancenlos waren Das sind in vielen Fällen Aids Waisen die einen Grundschul Abschluss geschafft haben aber bei denen es danach nicht mehr weiterging Oder auch um Kinder aus Slums die sich das Lehrgeld für andere Ausbildungen nicht leisten können In Uganda zahlt man für eine Lehrausbildung Chance für 10 Unter den ersten 20 Lehrlingen sind auch 10 Aids Waisen Zu

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2010/11/20/braucht-uganda-gaertner.html (2016-02-14)
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  • Die Lepra ist nicht weg - Aktion Canchanabury
    mich befinde Eine verstümmelte Hand streckt sich mir zur Begrüßung entgegen und ich blicke in ein von der Krankheit entstelltes Gesicht das mich freundlich anlächelt Begegnung fällt schwer Selbst nach 20 Jahren und zahllosen Besuchen in Lepradörfern fallen mir Begegnungen mit den Kranken noch immer schwer Ich zucke innerlich zurück und bin unsicher wie ich mich verhalten soll Doch heute helfen mir meine Freunde Koumana und Jean Koffi Sie gehen freundschaftlich und völlig locker mit dem Kranken um Er ist der Dorfälteste und er freut sich mich ausgerechnet heute in Akata begrüßen zu können Welt Lepra Tag Denn heute ist Welt Lepra Tag Koumana Bogra und Jean Kofi Toussah meine togoischen Partner von 2 AD kommen immer an diesem Tag nach Akata oder Koloware dem anderen Leprazentrum des Landes Gemeinsam mit den Leprakranken und ihren Familien begehen sie diesen internationalen Gedenktag Er soll deutlich machen dass es die Lepra immer noch gibt und der Kampf gegen diese Seuche noch immer nicht gewonnen ist Fast schon besiegt Betrachtet man nur die nüchternen Zahlen der WHO zur Lepra scheint sie fast schon besiegt zu sein Aber die Lepra ist eine hinterhältige Krankheit Denn Inkubationszeiten bis zu 15 Jahren und die nachlassende Aufmerksamkeit gegenüber der Seuche aufgrund der rückläufigen Neuinfektionen machen die Lepra unberechenbar In keiner Statistik Aber Zahlen und Fakten zur Lepra sagen nichts über das unendliche Leid die Not und die Seelenqualen der Betroffenen aus Die Einzelschicksale der Menschen die vom Aussatz betroffen sind und die nicht rechtzeitig behandelt werden finden keinen Eingang in die Statistiken Wenn man wirklich wissen will was es bedeutet aussätzig zu sein muss man z B hierhin nach Akata kommen Einsatz gegen Aussatz Mir hat der Besuch in Akata eines wieder ganz deutlich gemacht Die Lepra ist noch nicht weg Sie ist noch immer da Und

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2010/11/18/die-lepra-ist-nicht-weg.html (2016-02-14)
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  • Emmanuels neues Zuhause - Aktion Canchanabury
    bei ihr und den Mitgliedern der Rainbow Community einer Aids Selbsthilfeinitiative in Nzara im Süden des Sudan Eigentlich kommt er aus einem weit entfernten Dorf Niemand mehr da Dort lebte er bei seiner alten Großmutter Seine Eltern waren kurz hintereinander an Aids gestorben als er wenige Monate alt war Seine Oma hatte sich liebevoll um ihn gekümmert Dann wurde sie krank und starb bald darauf Jetzt war niemand mehr da der sich um Emmanuel kümmern konnte So wurde er im Dorf von einem Nachbarn zum anderen gereicht Weinend am Straßenrand Als dann auch noch die Überfälle der LRA Lord Resistance Army zunahmen und die Dorfbewohner zur Flucht zwangen vergaß man glatt den kleinen Kerl Regierungssoldaten fanden ihn weinend an Wegesrand Sie nahmen ihn mit und brachten ihn zur Rainbow Community nach Nzara Hier hat er jetzt wie über 100 andere Kinder die Geborgenheit eines neuen Zuhauses gefunden Das Rainbow Team um Schwester Giovanna alle selbst von Aids betroffen nennen ihr Programm für die Aids und Flüchtlingswaisen Rainbow Children s Sunshine Strahlkraft und Mut Dass dieser Sonnenschein große Strahlkraft besitzt merkt man sofort wenn man nach Nzara kommt Die Herzlichkeit Hilfsbereitschaft und menschliche Wärme die einem dort begegnen ist etwas ganz

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2010/11/14/emmanuels-neues-zuhause.html (2016-02-14)
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  • 1 : 0 für Francis - Aktion Canchanabury
    acht Jahre alt Er hatte gerade seine Mutter durch Aids verloren Meist saß er abseits von den anderen Kindern die auf dem Hof der Rainbow Community in Nzara lachten sangen und spielten Das änderte sich als ein Junge einen Bananenblätter Fußball quer über den Platz kickte Ein Masungu kickt mit Plötzlich kam Leben in den kleinen Kerl Seine Augen begannen zu leuchten Er sprang auf nahm den Ball an und spurtete los Sofort entstand ein munteres Fußballspiel an dem sich alle Kinder beteiligten Als der Ball dann zufällig bei mir landete forderte Francis mich auf mitzukicken Der Masungu ironische Bezeichnung für Weiße aus Deutschland solle mal zeigen ob er so viel drauf habe wie Ballack und Schweinsteiger Fußballstars müssen lernen Unter großem Gelächter versuchte ich die deutsche Fußballehre zu retten bis mir bei der Hitze nach kurzer Zeit die Luft wegblieb Beim Abendessen setzte sich Francis neben mich Wir redeten über sein Zuhause seine verstorbenen Eltern über Fußball und dass er mal ein großer Fußballstar werden will Dann könnte er seinen Geschwistern helfen und allen Kindern hier ordentliche Lederbälle kaufen Ich sagte ihm auch angehende Fußballstars sollten in der Schule richtig was lernen Denn mit dem Star Sein würde es nicht immer so klappen Päckchen aus dem Sudan Ich hatte die Begegnung fast vergessen als ich Monate später über einen Bekannten einen Fußball aus Bananenblättern mit einem Zettel erhielt Darauf stand Für den großen Masungu aus Deutschland mit den wenigen Haaren der kein Fußball spielen kann Und darunter noch Ich lerne fleißig und bin ganz gut in der Schule Francis Ein glückliches Kind Vor wenigen Wochen konnte ich mich revanchieren Ein Freund hat von Nairobi einen der eigens für unsere WM Aktion Zeig Aids die rote Karte siehe Seite 2 genähten Fußbälle für Francis in den Sudan mitgenommen Ich habe

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2010/06/12/1-0-fuer-francis.html (2016-02-14)
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  • Erlebnisberichte von Mitarbeitern der Aktion Canchanabury - Aktion Canchanabury
    3 000 km liegen hinter Christian Ladermann und Thorsten Miaskowski von den Stadtwerken Bochum und das bei teilweise Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius Zusammen mit Reinhard Micheel von der Aktion Canchanabury weiterlesen Lomé 30 Januar 2010 Echte Talente entdeckt Am 30 Januar 2010 veranstaltete Amitié et Action pour le Développement 2AD Projektpartner der Aktion Canchanabury in Togo ein Fußballturnier für Aids Waisen und Straßenkinder in Agoe einem Vorort

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/browse/1.html (2016-02-14)
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