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  • Container kam durch - Aktion Canchanabury
    Hilfsgüter in den Nuba Mountains im Sudan angekommen Wir hatten kaum noch daran geglaubt aber jetzt kam von Dr Tom Catena die erlösende Nachricht Unser Container mit dringend benötigten medizinischen Hilfsgütern und Medikamenten traf vor wenigen Tagen im Mother of Mercy Hospital in Gidel ein Er erreichte gerade noch rechtzeitig das Hospital bevor es zwei Tage später begann zu regnen Während der Regenzeit ist das Krankenhaus in den umkämpften Nuba Bergen oft bis in den Oktober hinein über den Landweg nicht mehr zu erreichen Es ist bereits der dritte Container den die Aktion in den letzten beiden Jahren sicher nach Gidel durchgebracht hat Auch diesmal enthält er wieder neben großen Mengen OP und Verbandsmaterialien auch chirurgische Instrumente ein Ultraschallgerät sowie Medikamente darunter allein 600 000 Malariatabletten Dr Tom und sein Team benötigen diese Dinge um auch während der Regenzeit die Bevölkerung und die zahlreichen Opfer der Bombardierungen durch die Luftwaffe des Nordsudan zu versorgen Das Mother of Mercy Hospital ist das einzig funktionierende Krankenhaus in den Nuba Bergen und für die meisten Menschen auch die einzig verbliebene Anlaufstation im Krankheitsfall Weitere Infos zum Projekt in Gidel zurück zur Übersicht Projektfinder Projekte nach Ländern Land auswählen Äthiopien Burundi Dem Rep Kongo

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2013/06/05/container-kam-durch.html (2016-02-14)
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  • Wir impfen Obama! - Aktion Canchanabury
    selbst unter den Sonnenschutzdächern der Gebäude Das 80 Betten Krankenhaus musste zur Hochzeit der Kämpfe bis zu 500 Verletzte und Kranke stationär versorgen Zum Schluss geraten wir in die wöchentliche Impf aktion für Babys Dort treffen wir Schwester Rosio eine mexikanische Comboni Schwester die für die Kinderstation und die Impfkampagne zuständig ist Zusammen mit dem amerikani schen Arzt Dr Tom Catena und ihrer ugandischen Mitschwester Angelina waren sie beim Ausbruch der Kämpfe im Juni 2011 die einzigen ausgebilde ten medizinischen Fachkräfte die sich nicht evakuieren ließen Mit einigen einhei mischen Hilfs kräften hielten sie die Versorgung der Kranken und Kriegsopfer mühsam aufrecht Gesundes Geschrei Das Geschrei der kleinen Impfkandidaten ist weithin hörbar Während die Mütter gutgelaunt und lachend auf der Wartebank sitzen schreien die Kids die gerade geimpft werden lauthals um die Wette Und die die noch nicht dran sind schauen skeptisch bis ängstlich Schwester Rosio erzählt dass die Mütter mit den Babys oft von weit her zum Impfen kommen Denn diese Chance hatte es während des jahrzehnte langen Bürgerkrieges so gut wie nicht gegeben Damals starben viele Kleinkinder an einfachsten Krank heiten Trotz aller widrigen Umstände versucht man in Gidel alles dafür zu tun damit die Babys von Beginn an eine gute Betreuung und alle Impfungen erhalten wie z B gegen Polio Tetanus Diphtherie Keuch husten TB und Masern Schwester Rosio meint dass man mit kaum einer anderen Investition so kosten günstig und wirksam Leben retten und Krank heiten vermeiden kann Stolz präsentiert sie einige Child Health Cards auf denen von der Geburt bis zum 5 Lebensjahr systematisch alle Impfungen und wichtigen Daten erfasst werden Wirksam Leben retten Das hört sich gut an und scheint zu funktionieren Impfstoffe stehen zur Verfügung und einige sind über internationale Programme sogar kostenlos Doch die Realität sieht anders aus zumal wenn man in

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2013/03/19/wir-impfen-obama.html (2016-02-14)
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  • Zurück aus der "Mitte von Nirgendwo" - Aktion Canchanabury
    Gebiet dass eigentlich zum muslimischen Norden des Sudan gehört aber von der christlich süd sudanesischen SPLA Sudanese People s Liberation Army besetzt ist In dem kleinen Ort Gidel unterstützt die Aktion Canchanabury das Mother of Mercy Hospital das für Zehntausende von Menschen die einzig funktionierende Gesundheits versorgung anbietet In regelmäßigen E Mails an weit über 1 500 Freunde der Aktion berichtete Reinhard Micheel alle zwei Tage über seinen Besuch den Bombenterror der sudanesischen Luftwaffe und die Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen in der Middle of Nowhere am Ende der legalen Welt Wenn auch Sie erfahren wollen was ein Foxhole oder ein Food Drop ist warum die Menschen gerade vor den unpräzisen Bombenabwürfen durch die Antonows so viel Angst haben welchen eigentlichen Helden dieses Krieges er dabei begegnet ist was die Aktion Canchanabury gemeinsam mit ihren Partnern in dieser schwierigen Situation alles plant um die Gesundheitsversorgung der Menschen in den Nuba Bergen aufrecht zu erhalten und wie er die Begegnung mit dem Krieg und der Gewalt ganz persönlich erlebt hat dann lesen Sie seine Neuen Berichte aus den Mitte von Nirgendwo Wir haben die Berichte nachträglich bebildert und sie stehen ab sofort als PDF Dateien hier zum Download bereit Neue Berichte

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2012/11/21/zurueck-aus-der-mitte-von-nirgendwo.html (2016-02-14)
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  • Gärtner mit Diplom - Aktion Canchanabury
    der Aktion ihre Ausbildung am CIDI Centre for Gardening and Landscaping der ersten Schule für Garten und Landschaftsbau in der ugandischen Hauptstadt Kampala jetzt erfolgreich abgeschlossen Ihnen allen gratulieren wir ganz herzlich Gut gemacht Zusammen mit 10 anderen Teilnehmern des zweijährigen Ausbildungsganges sind sie echte Pioniere auf diesem Gebiet Denn bis dato gab es in Uganda weder eine staatlich anerkannte Schule für Gartenbau noch einen anerkannten Lehrabschluss als Garten und Landschaftsbauer Jetzt gibt es beides und der Abschluss eröffnet den jungen Absolventen der Schule vielfältige Einstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben denn im boomenden Kampala sind ihre Qualifikationen sehr gefragt Die Idee dazu hatte die deutsche Agraingenieurin Nikola Küsters die auch schon seit einigen Jahren unsere HIV Aids Projekte in der Region koordiniert In der ugandischen Organisation CIDI Community Integrated Development Initiatives fand sie einen interessierten und kompetenten lokalen Partner Gemeinsam entwickelte man das Konzept der Gartenbauschule und schaffte es in langwierigen Verhandlungen mit dem Erziehungsministerium die Ausbildung als offiziellen Lehrberuf anerkennen zu lassen In diesen Wochen beginnt mittlerweile der dritte Ausbildungskurs An ihm nehmen wie in den beiden Vorjahren wieder 10 AIDS Waisen teil für die die Aktion die Ausbildungskosten übernimmt Neben dieser Kostenübernahme hat sich die Aktion auch am Bau eines

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2012/09/12/gaertner-mit-diplom.html (2016-02-14)
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  • Ordentlich was auf die Gabel - Aktion Canchanabury
    neue Küche bewundern können Nicht zufällig kamen wir kurz vor der Mittagszeit um vorgeführt zu bekommen wie die Kids nun was auf die Teller bekommen Es war ein super guter Besuch Die kleineren Kinder das sind Nursery Primary 2 besuchen die Schule ja nur am Vormittag gehen also um 12 00 Uhr nach Hause Für diese Altersgruppe gibt es gegen 11 00 Uhr immer eine große Tasse mit dickem süßem Porridge den sie im Klassenzimmer trinken Das ist auf jeden Fall neu Jeder Schüler musste eine Tasse spenden die dann täglich neu verteilt wird Die älteren Kids der Jahrgangsstufen P3 bis P7 gehen bis 15 00 Uhr zur Schule Für sie gibt es nun mittags Posho und Beans Die Bohnen köchelten schon im Energy Saving Stove Dieser Kocher hat auch einen Backofen in dem kleine Kuchen gebacken werden sollen Der Koch der aus der Nachbarschaft stammt heißt Aaron Walakira Er bekommt für seine Arbeit 60 000 Shilling im Monat plus ein Mittagessen und Porridge Mit dem Ofen durch die Wand Zum Ofen gibt es noch eine lustige Geschichte Auf meine Frage warum denn die wunderschön dunkelrot gestrichene Wand einen großen hässlichen Zementfleck habe erzählte man mir folgende Story Die Küche war fertig mit Tür und Dach und allem nur passte der Herd dann nicht mehr rein Also musste man ein großes Loch in die Wand schlagen den Herd hineinschieben und die Wand dann wieder zumauern Besonders lang haben wir die Frage der Nachhaltigkeit diskutiert Dirisa berichtete dass die Aktion Canchanabury die Verpflegungskosten also die eigentlichen Nahrungsmittel in der Anlaufphase bis Dezember finanzieren würde Danach ist der Plan dass die Schüler in der Schule Briketts aus Bananenpeels und Holzkohleasche selber herstellen Diese werden dann an ihre Familien verkauft Mit dem Geld soll das Essen bezahlt werden So kann weiterhin dafür gesorgt

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  • Besuch im „Dorf der Vergessenen“ - Aktion Canchanabury
    ich könnte mich anstecken Ich habe damals die Hand geschüttelt und seitdem bestimmt viele hundert andere Abwechslung im tristen Alltag Doch es ist jedes Mal wieder eine Herausforderung So auch heute als wir mit Koumana und Toussah von 2 AD das kleine Lepradorf Nyuiamabu besuchen Dort leben noch rund 20 geheilte aber vom Aussatz stark geschädigte Leprainvaliden mit ihren Familien Die Menschen freuen sich sichtlich über den Besuch Von allen Seiten kommen sie auf Krücken oder gestützt von Angehörigen zum Dorfplatz Im Schatten eines großen Baumes werden Bänke aufstellt Für die Menschen hier ist unser Besuch eine willkommene Abwechslung im tristen Alltag Wir müssen viele Hände schütteln Ich schaue zu Jette hinüber die zum ersten Mal in einem Lepradorf ist Sie scheint keine Probleme zu haben die Kranken so zu begrüßen Fetten Respekt Unter den Leprösen ist auch eine alte Frau deren Gesicht durch die Lepra derart entstellt ist das es mir schwerfällt sie direkt anzuschauen wenn sie redet Sie berichtet von den schwierigen Lebensbedingungen an diesem abgelegenen Ort Bis auf Koumana würde sich niemand um sie kümmern und von der staatlichen Hilfe die im nahegelegenen Leprazentrum Akata ankomme würden sie fast nie etwas erhalten Mit durchgefüttert Sorgen machen sich Aussätzigen vor allem um ihre Kinder und Enkel Die haben sobald man weiß woher sie kommen kaum eine Chance Arbeit zu finden Und Produkte aus dem Dorf kauft auch niemand weil sie von Leprakranken stammen Hinzu kommt dass die meisten sehr alt sind Es ist abzusehen dass sie in einigen Jahren nicht mehr leben werden Was wird dann aus ihren Familien was aus ihren Kindern Die staatliche wie private Unterstützung gilt nur den Leprakranken nicht deren Angehörigen Über die Jahre haben sich die Familien aber daran gewöhnt mit durch gefüttert zu werden Da erstirbt auf Dauer jede Initiative sein Leben

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2012/07/30/besuch-im-dorf-der-vergessenen.html (2016-02-14)
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  • Kampf gegen HIV/AIDS gefährdet - Aktion Canchanabury
    von 8 6 auf 12 Prozent aller HIV Infektionen gestiegen Auf die zunehmenden Resistenzen in Uganda macht eine Studie der Stiftung PharmAccess deren Ergebnisse am 20 Mai veröffentlicht wurden aufmerksam Zum Vergleich Die Resistenz von HIV Erregern in Kenia Nigeria Sambia Simbabwe und Südafrika wird dagegen auf nur fünf Prozent geschätzt Den Grund für die gestiegene Prävalenz sehen die Fachleute darin dass die antiretroviralen Medikamente in Uganda mindestens fünf Jahre länger im Einsatz sind als in den Vergleichsregionen der anderen Staaten Unregelmäßige Einnahme und unzureichende Qualität der Medikamente oder ihre unsachgemäße Verabreichung durch mangelnd geschultes Gesundheitspersonal können die Ausbildung von Resistenzen beschleunigen Resistente HIV Aids Stämme sind übertragbar Die Betroffenen benötigen ARV der zweiten und dritten Generation die bedeutend kostspieliger sind Die Studie warnt dass die resistenten HIV Aids Stämme den weltweiten Kampf gegen die Immunschwächekrankheit gefährden Sie würden die Kosten für die Behandlung in die Höhe treiben und es werde schwieriger allen Infizierten Zugang zu der lebensrettenden Behandlung zu verschaffen Damit steigt die Bedeutung aller präventiven Maßnahmen die helfen eine Infektion von vornherein zu vermeiden wie etwa die Aufklärungsarbeit der Stiftung Weltbevölkerung in Uganda In Jugendklubbs erhalten Jugendliche von gleichaltrigen Jugendberatern Sexualaufklärung und Gesundheitsberatung Den Erfolg dieses Ansatzes hat

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2012/06/22/kampf-gegen-hivaids-gefaehrdet.html (2016-02-14)
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  • Endlich sauberes Wasser - Aktion Canchanabury
    Meter Tiefe traf man auf Wasser Ausreichend sauberes Trinkwasser darauf hatte man in Yikpa im Westen Togos an der Grenze zu Ghana lange gewartet Beim Probebetrieb sprudelte das Wasser bereits sehr ergiebig Das machten sich die Mädchen und Frauen des Ortes sofort zunutze und füllten Schüsseln und Kanister mit dem wertvollen Nass Eine echte Arbeitserleichterung wenn man bedenkt dass sie ansonsten oft mehrere Kilometer bis zum nächsten Brunnen oder zum Fluß laufen mussten dessen Wasser obendrein von fragwürdiger Qualität ist Allerdings werden sie diese Wege noch einige Tage wieder in Kauf nehmen müssen bis hier alles sob sein wird wie es sich die Verantwortlichen vorgestellt haben Denn jetzt steht zunächst der Ausbau der Wasserstelle die Installation einer Solarpumpe und der notwendigen Solarpanells sowie die Verlegung einer zusätzlichen Wasserleitung zur Gesundheitsstation in Yikpa an Die Versorgung des Dispensaire Yikpa mit sauberem Trinkwasser ist Teil eines Projektes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Region Neben der Wasserversorgung wird das Gesundheitszentrum grundlegend renoviert mit einer Solaranlage zur Stromerzeugung ausgerüstet und die medizinische Grundausstattung erneuert Es ist das vierte von fünf Kooperationsprojekten der Aktion Canchanabury mit dem Energieversorger Stadtwerke Bochum zur Verbesserung der Wasser und Stromversorgung im Einzugsbereich der Projekte der Aktion in Togo

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