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  • Endlich auf den Weg gebracht - Aktion Canchanabury
    dem trauten die Bochumer und ihre Partner in Gidel zunächst nicht bis vor wenigen Tagen die Nachricht eintraf man hätte einen relativ sicheren Transportweg gefunden Es wurde auch allerhöchste Zeit denn in Kürze setzt die Regenzeit ein Dann sind die Pisten und Flussdurchfahrten auf Monate hin nicht mehr passierbar Heute Morgen ging der Container dann auf seine nicht ungefährliche Reise in die Nuba Mountains Über Bremerhaven wird er nach Mombasa in Kenia verschifft Dann geht es per LKW auf dem Landweg über Uganda in den Süd Sudan zunächst nach Turalei Von dort werden die rund 10 t medizinischer Hilfsgüter nach Gidel in die seit Juni 2011 wieder umkämpften Nuba Mountains geschafft Dort unterstützt die Bochumer das Mother of Mercy Hospital Es ist das einzige Kranken haus der Region und für die Versorgung zigtausender Menschen in dieser entlegenen Gegend zuständig die man auch The Middle of Nowhere Die Mitte von Nirgendwo nennt Die Nuba Mountains die zwar völkerrechtlich zum Nordsudan gehören aber vom Süden kontrolliert werden sind nach der Unabhän gig keit des Südsudan erneut zum Konfliktgebiet geworden Mit Bombardierungen der Dörfer durch die Luftwaffe des Nordens wird seitdem systematisch versucht die schwarzafrika nische Bevölkerung aus den Nubabergen zu vertreiben Bisher

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2014/02/19/endlich-auf-den-weg-gebracht.html (2016-02-14)
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  • Noch mal Glück gehabt - Aktion Canchanabury
    so viel Glück Während einer Nachtfahrt von Yida nach Gidel kam der Truck von der Strecke ab und legte sich auf die Seite Ob es nun an der schlechten Strecke eine Straße gibt es dort nicht der Übermüdung des Fahrers oder dem Deckung suchen vor einem angenommen Angriff lag wird sich wohl kaum endgültig klären lassen Von Gidel aus machte sich Aggrey der lokale Koordinator der Hilfsmaßnahmen mit einem Traktor auf um dem Transport zur Hilfe zu kommen Es gelang mit Hilfe des Traktors den LKW wieder aufzurichten und die Ladung sicher zu bergen Die LKW Crew schaffte es dann trotz erheblicher Schäden am Fahrzeug den Laster aus eigener Kraft wieder zurück nach Yida zu fahren Dort soll er nun möglichst schnell repariert und instandgesetzt werden Stefan Marx Koordinator der Diözese El Obeid sucht jetzt nach einem Ersatzfahrzeug um in der Zwischenzeit die restlichen 35 t Bohnen und Sorghum nach Gidel zu schaffen Heute kam dann auch für uns in Bochum das OK aus dem Südsudan unseren bereitstehenden und gepackten Hilfsgutcontainer mit dringend benötigtem Verbandsmaterial medizinischen Bedarf und Medikamenten sowie dem sehnsüchtig erwarteten neuen OP Tisch in der kommenden Woche endlich auf den Weg zu bringen Man hat jetzt wohl

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2014/02/13/noch-mal-glueck-gehabt.html (2016-02-14)
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  • Teure Hilfe aus der Luft - Aktion Canchanabury
    sogenannten Emergency Programs zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung der Bomben und Kriegsopfer und anderer Kranker im Hospital in Gidel Drei kamen bisher durch Es gelang uns auch trotz der mehr als schwierigen Lage bisher drei Container mit dringend benötigtem Dingen wie Verbandsmaterial klinischem Bedarf OP Instrumenten TB und Malaria Medikamenten sowie Ultraschall und anderen Geräten über den Landweg nach Gidel zu bringen Bereits seit Mitte Dezember 2013 steht vor unserer Geschäftsstelle ein weiterer Container versandbereit Darin sind neben dem üblichen Krankenhausbedarf diesmal auch einer neuer OP Tisch für Dr Tom Catena und viele Kisten mit Malaria Medikamenten Aber wann der Container seine lange Reise antreten kann ist noch völlig offen Denn im Südsudan kämpfen seit Mitte Dezember Anhänger des Präsidenten Salva Kiir gegen Rebellen die seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar nahestehen Der Konflikt hat auch ethnische Hintergründe Dadurch ist der Weg für unseren Container bis auf weiteres blockiert denn er muss durch den Südsudan Zwar wurde jetzt ein Waffenstillstand ausgehandelt aber es gibt zahlreiche Hinweise darauf dass er nicht hält Einfach beschlagnahmt Ein weiteres noch schwerwiegenderes Problem ist hinzugekommen Und damit sind wir bei den oben bereits erwähnten 5 t Sorghum Vor rund drei Wochen hat die südsudanesische Armee 250 t Bohnen und Sorghum eine dort weitverbreitete Getreideart beschlagnahmt und aus einem Vorratslager der Diözese El Obeid in Rumbek Südsudan abtransportiert Diese Vorräte waren eigentlich für die Menschen in den Nuba Mountains bestimmt Aufgrund der regelmäßigen Bombardements durch den Norden istder Feldanbau dieser Grundnahrungsmittel fast zu Erliegen gekommen Da die vorhandenen Vorräte zur Versorgung der Bevölkerung der Nuba Berge lt Stefan Marx dem Emergency Coordinator der Diözese nur noch für rund zwei Wochen reichen würden war schnelle Hilfe angesagt Teure 5 t Sorghum Der Vorstand der Aktion genehmigte spontan eine Soforthilfe von 20 000 für die Ersatzbeschaffung von 5 t

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2014/01/31/teure-hilfe-aus-der-luft.html (2016-02-14)
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  • Mehr AIDS-Todesfälle bei Jugendlichen - Aktion Canchanabury
    Sie befinden sich hier Projekte Projektberichte Mehr AIDS Todesfälle bei Jugendlichen Mehr AIDS Todesfälle bei Jugendlichen Neuer Bericht der Vereinten Nationen Children and AIDS In der Altersgruppe der Zehn bis 19 Jährigen stieg die Zahl der AIDS bezogenen Todesfälle zwischen 2005 und 2012 um 50 Prozent Das geht aus dem neuen Children and AIDS Bericht hervor den die Vereinten Nationen und die Weltbank anlässlich des Welt AIDS Tages am 1 Dezember herausgegeben haben 2012 waren weltweit 2 1 Millionen Heranwachsende zwischen zehn und 19 Jahren mit HIV infiziert 70 Prozent davon leben in Afrika südlich der Sahara der ärmsten Region der Welt Die Autoren des Berichts weisen darauf hin dass gerade junge Menschen besseren Zugang zu Aufklärung und Verhütung benötigen um sich vor einer Infektion zu schützen Der Bericht zeigt jedoch auch positive Entwicklungen auf Insgesamt sind die AIDS Todesfälle weltweit seit 2005 um 30 Prozent zurückgegangen Und Zwischen 2005 und 2012 wurden 850 000 Neuinfektionen unter Kindern bis zu 14 Jahren in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen verhindert Zum Bericht www childrenandaids org zurück zur Übersicht Projektfinder Projekte nach Ländern Land auswählen Äthiopien Burundi Dem Rep Kongo Ghana Kenia Sambia Senegal Sudan Sueddsudan Togo Uganda Indien Projekte nach

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2013/12/19/mehr-aids-todesfaelle-bei-jugendlichen.html (2016-02-14)
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  • The Sunrise-Doctor - Aktion Canchanabury
    Schatten des Outpatient Departments Ambulanz geduldig darauf warten behandelt zu werden Besuch bei den speziellen Fällen Doch bevor der Trubel losgeht dreht Dr Tom Cantena seine Visite Runde durchs Hospital Schon in grüner OP Bekleidung schaut er nach den Frischoperierten vom Vortag inspiziert die Unterkunftszelte der verwundeten SPLA Kämpfer bespricht mit Schwester Angelina die anstehenden OPs und nimmt sich etwas mehr Zeit für seine wie er es nennt speziellen Fälle in der Children s Ward Kinderstation Hier finden sich die jüngsten und unschuldigsten Opfer dieses nicht enden wollenden Krieges von dem man bei uns so gut wie nichts hört Überbelegt Dieser Krieg ist sein Thema und hat sein Leben verändert Der gebürtige New Yorker war Militärarzt bevor er zum Hospital nach Gidel kam Damals sah alles nach Aufbruch und Neuanfang im Sudan aus Doch der Krieg kommt zurück mit Bombenterror unter dem vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hat Das gesamte ausländische Fachpersonal des Hospitals wird evakuiert Nur Dr Tom und zwei Ordensschwestern aus Uganda und Mexiko blieben entgegen den Weisungen ihrer Vorgesetzten Zusammen mit angelernten einheimischen Hilfskräften halten sie den Betrieb des 80 Betten Hospitals aufrecht In Spitzenzeiten müssen sie fast 500 Patienten stationär versorgen Hinzu kommen täglich noch hunderte in die Ambulanz Es ist wieder etwas ruhiger obwohl der Krieg nicht vorbei ist Auch das Klinikpersonal wird gerade wieder aufgestockt Es gibt jetzt sogar einen zweiten Arzt Und der hält es schon länger als zwei Monate in Gidel aus Die Vorgänger waren meist nach wenigen Tagen wieder weg Feierabend Bier Die Visite ist vorbei Dr Tom geht hinüber zum Theatre wie man hier den OP nennt und bereitet sich auf einen langen OP Tag vor Etwas ärgerlich stellt er fest dass der alte OP Tisch sich nur noch schwer verstellen lässt Dann entspannt er sich die Aktion will

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2013/10/25/the-sunrise-doctor.html (2016-02-14)
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  • Arbeitserleichterung - Aktion Canchanabury
    Für ihr Baby und fürs Essen ist es nicht mehr zu gebrauchen 30 kg auf dem Kopf Tja da kann sie nichts machen Resigniert schnappt sie sich den großen Eimer und macht sich auf den Weg zur Quelle Die liegt vier Kilometer von ihrem Dorf Kouma Konda entfernt und meist es geht steil bergauf Das einzig Positive Auf dem Rückweg läuft sie nur bergab dann allerdings mit rund 15 kg Wasser auf dem Kopf Vier Zapfstellen Diese Quälerei ist in Kouma Konda seit einigen Wochen endlich Geschichte In dem kleinen Dorf in den Bergen oberhalb von Kpalimé in Togo gibt es jetzt eine Wasserleitung von der Quelle bis ins Dorf Dort hat man vier Zapfstellen eingerichtet je eine auch an der Schule und der Gesundheitsstation Neben der Quelle wurde ein großer Tank ausgestellt In ihm wird das Wasser gesammelt um den nötigen Druck in der Leitung zu erzeugen und um für die Hauptentnahmezeiten immer genug Wasser vorhalten zu können Bevölkerung packt mit an Die Wasserleitung in Kouma Konda ist das fünfte Projekt der Aktion Canchanabury in Kooperation mit den Bochumer Stadtwerken um die Wasser und Energieversorgung im Einzugsbereich der Gesundheitsprojekte der Aktion zu verbessern Zusammen mit dem Dorfentwicklungskomitee und einem einheimischen Wasserbauingenieur hat unser lokaler Partner 2 AD die Sache geplant und umgesetzt letzteres unter tatkräftiger Beteiligung der Bevölkerung bei der Trassierung Das Wasser gibt s nicht umsonst alle müssen sich mit geringen Wassergebühren an der Wartung der Leitung beteiligen Francoise ist glücklich Wenn Francoise jetzt Wasser holt ist das keine Schinderei mehr sondern eher ein Vergnügen Es sind nur noch knapp 100 m und es bleibt immer genügend Zeit für ein kleines Schwätzchen mit den Nachbarinnen Und gelacht wird auch viel Francoise ist glücklich denn neben sauberem Trinkwasser für ihr Baby hat sie jetzt endlich auch einmal etwas mehr

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2013/10/20/arbeitserleichterung.html (2016-02-14)
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  • Was will denn der Musungu schon wieder von uns? - Aktion Canchanabury
    dabei sein als Aktionsgeschäftsführer Reinhard Micheel für zwei Wochen nach Ghana und Togo flog Vom 29 Mai bis 12 Juni besuchte Projekte der Aktion und traf unsere Partner Schon mehrmals hat er von seinen Reisen nach Westafrika in den Sudan und nach Uganda live berichtet in dem er alle zwei bis drei Tage über seine Eindrücke Erfahrungen und Erlebnisse per Email an die Daheimgebliebenen berichtete Diese Form der Live Berichterstattung ist bei vielen unserer Freunde und Förderer so gut angekommen dass wir den Empfängerkreis nochmals auf ca 1 500 erweitert hatten Jetzt ist Reinhard Micheel zurück Diesmal sind insgesamt 8 Berichte bei der Reise entstanden die wir auch Ihnen nicht vorenthalten wollen Wir haben diese bebildert und als PDF Dateien hier auf unserer Website zum Download bereitgestellt Viel Spaß bei der Lektüre Was will denn der Musungu schon wieder von uns Teil 1 Was will denn der Musungu schon wieder von uns Teil 2 Was will denn der Musungu schon wieder von uns Teil 3 Was will denn der Musungu schon wieder von uns Teil 4 Was will denn der Musungu schon wieder von uns Teil 5 Was will denn der Musungu schon wieder von uns Teil 6 Was will

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2013/06/20/was-will-denn-der-musungu-schon-wieder-von-uns.html (2016-02-14)
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  • Plötzlich Häuptling in Togo - Aktion Canchanabury
    Ghana haben ihn zum Chief ehrenhalber ernannt In einer traditionellen Zeremonie anlässlich seines Besuches in Ghana und Togo vom 29 05 13 06 2013 wurde er in Anwesenheit der gesamten Bevölkerung des Ortes vom obersten Togbe Chief feierlich in den Kreis der Chiefs aufgenommen Mit bewegten Worten bedankte der Dorfchef bei der Aktion für die Renovierung der Gesundheitsstation und deren solartechnische Elektrifizierung Aber ganz besonders freue man sich über die Solarpumpenstation die dem Zentrum und der gesamten Bevölkerung endlich sauberes Trinkwasser gebracht habe Bei der Realisierung dieses Projektes handelt es sich übrigens um das vierte von sechs Kooperationsprojekten in Zusammenarbeit mit den Bochumer Stadtwerken Weiter führte der Chief aus dass es zwar schon viele Versprechungen von Seiten der Regierung und verschiedener NROs gegeben hätte Die Aktion und die Stadtwerke Bochum seien aber bisher die einzigen die ihre Versprechen gehalten und wirklich etwas für die Menschen in Yikpa getan haben Aus diesem Grunde hätten die Chiefs und die Ältesten beschlossen Reinhard Micheel stellvertretend für die Aktion und die Stadtwerke zum Togbe Chief ehrenhalber mit Sitz und Stimme im Ältestenrat zu ernennen Der Chief setzte ihm als äußeres Zeichen seiner Häuptlingswürde eine mit goldenen Ornamenten bestickte Krone auf Der Bevölkerung wurde dann

    Original URL path: http://www.canchanabury.de/projekte/projektberichte/news-detail-reisebericht/datum/2013/06/13/ploetzlich-haeuptling-in-togo.html (2016-02-14)
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