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  • Arbeiten ohne Pause – Verhältnispräventive Maßnahmen erforderlich - BVPG
    der BiBB BAuA Jugenderwerbstätigenbefragung zufolge bereits viele junge Erwerbtätige umsetzen Etwa ein Fünftel der Beschäftigten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren arbeitet in Deutschland häufig ohne Pause Als Grund für den Pausenausfall benennen 48 Prozent der Befragten die hohe Arbeitsmenge dabei geben Frauen 54 Prozent häufiger als Männer 43 Prozent an aufgrund der Arbeitsmenge auf eine Pause verzichten zu müssen Etwa ein Drittel der Befragten ist der Meinung dass Pausen nicht in den Arbeitsablauf passen 17 Prozent möchten von sich aus keine Pause machen Insbesondere in der Dienstleistungsbranche verzichten mit 36 Prozent zahlreiche junge Beschäftigte auf eine Erholungsphase Auch junge Beschäftigte die in der Bau und Verkehrsbranche tätig sind nehmen zu 32 bzw 28 Prozent häufig keine Pause in Anspruch Mit einem Anteil von 15 Prozent ist der Ausfall von Arbeitspausen in Verwaltungs und Büroberufen am geringsten Die Pause als Zeit für Regeneration Arbeitspausen und Ruhezeiten dienen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten auf deren Einhaltung zu achten zählt zu den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers Vor dem Hintergrund der dargestellten Ergebnisse sollten somit insbesondere verhältnispräventive Maßnahmen zur Arbeitsorganisation und gestaltung stärker berücksichtigt werden Um chronischer Übermüdung und Erschöpfung vorzubeugen sollten Beschäftigte und Führungskräfte darüber hinaus verstärkt für die gesundheitliche Bedeutung von Pausen sensibilisiert werden Die BIBB BAuA Jugenderwerbstätigenbefragung Bei der BIBB BAuA Jugenderwerbstätigenbefragung 2012 handelt es sich um eine repräsentative Erhebung unter über 3 200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 24 Jahren mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 10 Stunden Die Querschnittserhebung erfasst Arbeitsbedingungen Arbeitsanforderungen Ressourcen und daraus resultierende Belastungen sowie die gesundheitliche Situation von jugendlichen Beschäftigten Auszubildenden und Praktikanten in Deutschland Zum Faktenblatt Arbeiten ohne Pause Verstöße gegen Pausen und Ruhezeitregelungen von jungen Beschäftigten gelangen Sie hier Quellen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016 Faktenblatt Arbeiten ohne Pause Verstöße gegen Pausen und Ruhezeitregelungen von jungen

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  • Krebs in Deutschland - BVPG
    der 10 Ausgabe von Krebs in Deutschland mitteilte ist für das Jahr 2016 insgesamt mit rund einer halben Millionen neuen Erkrankungsfällen zu rechnen Nach aktuellen Auswertungen des Zentrums für Krebsregisterdaten am Robert Koch Institut RKI waren im Jahr 2012 252 060 Männer und 225 890 Frauen an Krebs erkrankt Bei den Männern zählten Prostatakrebs 63 710 Neuerkrankungen im Jahr 2012 Lungenkrebs 34 490 und Darmkrebs 33 740 zu den häufigsten Krebsarten Frauen sind am häufigsten von Brust 69 550 Darm 28 490 und Lungenkrebs 18 030 betroffen Entwicklung der Erkrankungshäufigkeiten Wie die Datenauswertungen im Zeitverlauf zeigen zeichnet sich für die zurückliegenden fünf Jahre eine Stagnation der Erkrankungszahlen ab und dies obwohl die Anzahl älterer Menschen in der deutschen Bevölkerung zunimmt Die Stagnation ist den WissenschaftlerInnen zufolge maßgeblich durch die rückläufigen Trends bei einigen der häufigsten Krebserkrankungen beeinflusst So konnte insbesondere für Darmkrebs eine rückläufige Entwicklung für beide Geschlechter festgestellt werden Dennoch lasse sich dem RKI zufolge nicht von einer Trendwende sprechen denn für einige Tumorarten müsse weiter von steigenden Zahlen ausgegangen werden Dazu gehören auch besonders gefährliche Krebsformen wie Bauchspeicheldrüsen und Leberkrebs Angaben zu 27 unterschiedlichen Krebsarten Die Publikation Krebs in Deutschland bietet Interessierten einen Überblick über 27 verschiedene Krebsarten sowie Angaben zur Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit auch im regionalen und internationalen Vergleich Neu aufgenommen wurde in dieser Ausgabe ein Kapitel zu Tumoren des Weichteilgewebes Zur Publikation Krebs in Deutschland des Robert Koch Instituts gelangen Sie hier Weitere Informationen sowie Daten und Fakten zu Krebserkrankungen finden Sie hier Deutsche Krebsgesellschaft DKG Link Deutsche Krebshilfe e V Link Zentrum für Krebsregisterdaten Link Deutsches Krebsforschungszentrum Krebsinformationsdienst Link Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch Institut Link Quelle Pressemitteilung des RKI vom 17 12 2015 Link Ihr Feedback Dieser Beitrag gefällt 8 Person en Seite zuletzt geändert am 04 02 2016 07 44 00 ursprünglich

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  • Dokumentation der Statuskonferenzen „Health Literacy“ und „Betriebliche Gesundheitsförderung“ - BVPG
    fachlichen Austauschs zusammen und machen zukünftigen Handlungsbedarf deutlich Health Literacy Mit der Statuskonferenz Health Literacy griff die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e V BVPG am 8 Oktober 2015 den verbandsinternen Diskussionsprozess zum Thema Qualitätsentwicklung erneut auf Basierend auf den Ergebnissen der Statuskonferenz Kompetenzentwicklung in der Gesundheitsförderung die bereits im März 2014 stattfand sollte nun für den Bereich der Gesundheitsförderung die Kompetenzentwicklung systematischer vermessen werden Hierzu setzten sich die ReferentInnen und Teilnehmenden mit der Definition des Kompetenz Begriffs auseinander um darauf aufbauend seine Bedeutung für Prävention und Gesundheitsförderung herauszuarbeiten Dabei wurde deutlich dass die Steigerung von Gesundheitskompetenz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist Hier gilt es sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene adäquate Ansatzpunkte zu identifizieren die zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz genutzt werden können Den detaillierten Statusbericht 11 finden Sie hier als PDF Datei Betriebliche Gesundheitsförderung Am 28 Oktober 2015 fand die dritte BVPG Statuskonferenz der Reihe Betriebliche Gesundheitsförderung statt erneut im Rahmen des Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin A A in Düsseldorf in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Basi e V Besondere Aufmerksamkeit kam im Rahmen der Veranstaltungden Auswirkungen des Präventionsgesetzes zu Dieses soll neue Leistungen mehr Koordination und mehr Qualität ermöglichen auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung BGF Doch was ändert sich wirklich in der Praxis Wo besteht Weiterentwicklungsbedarf U a diese Fragen griffen die Teilnehmenden an der Podiumsdiskussion auf und zeigten dass das Präventionsgesetz neue Gestaltungsmöglichkeiten bietet diese jedoch auch in Eigeninitiative der Akteurinnen und Akteure im Feld genutzt werden müssen Den detaillierten Statusbericht 12 finden Sie hier als PDF Datei Eine Druckfassung beider Publikationen können Sie auch bei der Geschäftsstelle der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e V anfordern Kontakt Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e V BVPG Heilsbachstr 30 53123 Bonn Fax 0228 6 42 00 24 E Mail info bvpraevention de

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  • Leben glückliche Menschen länger? - BVPG
    Liu und KollegInnen der New South Wales University in Sydney durchgeführte Studie wurden die Daten von 719 671 Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren einbezogen Befragt wurden die Teilnehmerinnen u a nach ihrer subjektiven Gesundheitseinschätzung ihrem Stressempfinden und auch ob sie sich glücklich fühlten Den Ergebnissen der Eingangsbefragung zufolge stuften sich 39 Prozent der Frauen als überwiegend glücklich ein 44 Prozent gaben an für gewöhnlich glücklich zu sein Als unglücklich bezeichneten sich 17 Prozent der befragten Frauen Diesen Auswertungen stellten die WissenschaftlerInnen die im Untersuchungszeitraum beobachteten Sterblichkeitsraten gegenüber Rund 31 500 der Teilnehmerinnen starben innerhalb der knapp zehnjährigen Studiendauer Unglücklich und kurzlebig Unter Berücksichtigung persönlicher und lebensstilbezogener Faktoren konnten die WissenschaftlerInnen jedoch keinen Zusammenhang zwischen dem Unglücklich Sein und einer erhöhten Sterblichkeit feststellen Einen besonderen Stellenwert maßen Liu et al der subjektiven Gesundheitseinschätzung der Teilnehmerinnen bei Sie fanden heraus dass es für Frauen die ihre Gesundheit zu Studienbeginn als gut einschätzten im Hinblick auf die Lebenserwartung keinen Unterschied machte ob sie sich als glücklich oder unglücklich einstuften Frauen hingegen die ihre Gesundheit als schlecht bewerteten wiesen sogar eine etwas bessere Lebenserwartung auf Dies könne den ForscherInnen zufolge jedoch auch auf eine Verzerrung zurückzuführen sein Wer unglücklich ist neige auch eher dazu sich nicht gesund zu fühlen Wie die WissenschaftlerInnen auf Grundlage ihrer Auswertungen schlussfolgerten ist Unglücklich Sein nicht per se für eine erhöhte Mortalität verantwortlich Vielmehr sind wie auch die Ergebnisse der Million Women Study belegen Frauen mit eher ungesundem Lebensstil zugleich auch häufiger unglücklich Wie die Befragungsergebnisse zeigen rauchen unglückliche Frauen häufiger und trinken mehr Alkohol ebenfalls sind sie weniger sportlich aktiv und leben seltener mit einem Partner zusammen Quelle Liu B et al 2015 Does happiness itself directly affect mortality The prospective UK Million Women Study In The Lancet Link Ihr Feedback Dieser Beitrag gefällt 30

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  • BVPG-Newsletter: Befragungsergebnisse und glückliche GewinnerInnen - BVPG
    Qualität Risiko und Schutzfaktoren Setting Soziale Ungleichheit Stressoren Sucht Übergewicht Weltgesundheitstag Zahngesundheit Anregungen und Verbesserungsvorschläge Dienstag 15 Dezember 2015 Druckversion versenden BVPG Newsletter Befragungsergebnisse und glückliche GewinnerInnen Das Jahr neigt sich dem Ende zu eine Zeit in der viele Bilanz ziehen Auch wir haben uns dieser Tradition angeschlossen und erneut gefragt wie unsere Leserinnen und Leser den BVPG Newsletter bewerten Teilnehmende hatten die Chance auf eins von sechs Büchern die GewinnerInnen stehen jetzt fest Bewertung des BVPG Newsletters Die an der Auswertung teilnehmenden Leserinnen und Leser stellten dem BVPG Newsletter ein gutes Zeugnis aus Mit der Bestnote sehr gut bewertete die Mehrheit der Befragten die Aktualität des BVPG Newsletters Auch die Aspekte Informationsgehalt Übersichtlichkeit und Thematische Schwerpunktsetzung wurden von nahezu allen Befragungsteilnehmenden mit gut oder sehr gut bewertet Auch Anregungen und Verbesserungsvorschläge konnten eingebracht werden Diese bezogen sich vornehmlich auf zusätzlich gewünschte Themenschwerpunkte Hierzu zählen u a die Prävention psychischer Erkrankungen insbesondere im betrieblichen Setting sowie die Schnittstelle Gesundheit und neue Medien sowie Kinder und Jugendhilfe An der Befragung nahmen insgesamt 48 Personen teil Für ihre Bewertungen und Rückmeldungen danken wir allen Teilnehmenden herzlich Gewinnerinnen und Gewinner der Bücherverlosung Durch die freundliche Unterstützung zahlreicher Verlage konnten sechs Bücher die im Jahr 2015 auf der Homepage der BVPG vorgestellt wurden unter den Befragungs Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost werden Einen Buch Gewinn erhalten Julia Baldus Bundespolizeidirektion Koblenz Christine Ursel keine Angabe Michaela Mayerhofer keine Angabe Monika Breuer DLRG Evita Parow Souchon Vita Diättherapie und Ernährungsberatung und Verena Lindacher Universität Regensburg Ihr Feedback Dieser Beitrag gefällt 29 Person en Seite erstellt am 15 12 2015 13 38 00 Autor in der Seite Ann Cathrin Hellwig Termine 24 02 2016 bis 27 02 2016 32 Deutscher Krebskongress 2016 in Messe Berlin CityCube Berlin 25 02 2016 bis 07 10 2016 Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation in

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  • Tabakkonsum und Passivrauchbelastung – Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen - BVPG
    Institut nahmen die zeitliche Entwicklung sowie soziale Unterschiede im Tabakkonsum und in der Passivrauchbelastung Jugendlicher in den Blick Dazu analysierten sie die Daten der zwei KiGGS Befragungswellen und stellten fest dass der Anteil der 11 bis 17 Jährigen in Deutschland die rauchen und der Anteil der Jugendlichen die regelmäßig Passivrauchbelastungen ausgesetzt sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind und zwar unabhängig von Geschlecht Alter und Sozialstatus Hatten zur Zeit der Basiserhebung 2003 bis 2006 noch 20 4 Prozent der Jugendlichen geraucht traf dies 2009 bis 2012 KiGGS Welle 1 nur noch auf 12 0 Prozent der Heranwachsenden zu der Anteil täglicher Raucher war von 13 3 auf 5 4 Prozent zurückgegangen Auch der Anteil der Jugendlichen die regelmäßig Passivrauchbelastungen ausgesetzt sind ist einem Vergleich der KiGGS Basiserhebung mit den Daten aus KiGGS Welle 1 zufolge rückläufig Während in den Jahren 2003 bis 2006 noch mehr als jeder Dritte Jugendliche angab mehrmals pro Woche oder täglich Passivrauch ausgesetzt zu sein traf dies zum Zeitpunkt der Folgebefragung auf weniger als jeden fünften Jugendlichen zu Diese Befunde sprechen nach Auffassung der Wissenschaftler dafür dass die zahlreichen Maßnahmen die in den letzten Jahren umgesetzt wurden um Heranwachsende vor den Gesundheitsgefahren des Rauchens und Passivrauchens zu bewahren eine positive Wirkung erzielt haben Dennoch machten die Autoren anhand der ausgewerteten Daten deutlich dass Jugendliche mit niedrigem Sozialstatus gegenüber Gleichaltrigen mit hohem Sozialstatus ein erhöhtes Risiko haben täglich zu rauchen bzw regelmäßig einer Passivrauchbelastung ausgesetzt zu sein Angesichts dieser sozialen Unterschiede sollte die Reduktion des Tabakkonsums und der Passivrauchbelastung weiterhin ein wichtiges Präventionsziel sein so das Fazit der Autoren Den Artikel Tabakkonsum und Passivrauchbelastung bei Jugendlichen in Deutschland finden Sie auf der Homepage des Robert Koch Instituts unter nachfolgendem Link Ebenfalls hat das RKI ein Faktenblatt zum Thema Passivrauchbelastung veröffentlicht Zur PDF Datei gelangen Sie hier

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  • Schulen gesundheitsförderlich entwickeln und erhalten – Nachlese zur BVPG-Statuskonferenz - BVPG
    Möglichkeiten zur weiteren Ausgestaltung geschaffen Peter Paulus Professor an der Leuphana Universität Lüneburg gab anschließend einen Überblick über die Entwicklung der schulischen Gesundheitsförderung Positiv hob der Referent hervor dass hier ein Perspektivwechsel stattgefunden habe Statt Schule im Dienst der Gesundheit gelte nun das Motto Gesundheit im Dienst der Schule Demnach stellt die Schule mit ihren pädagogischen Bildungs und Erziehungsaufträgen den Ausgangspunkt dar der Aspekt der Gesundheit trägt dann dazu bei diesem Auftrag effektiver nachkommen zu können Qualität und Wirksamkeit von Programmen Die Aspekte Qualität und Wirksamkeit standen im Fokus des anschließenden Impulsforums Mit den Programmen Klasse2000 Link Landesprogramm NRW Bildung und Gesundheit Link Gesund leben lernen Gesundheitsmanagement in Schulen Link und Schule und Gesundheit in Hessen Zertifikat gesundheitsfördernde Schule Link stellten die Referentinnen und Referenten Beispiele guter Praxis vor und machten deutlich dass eine gesundheitsförderliche Schulentwicklung sowohl verhältnis als auch verhaltenspräventiver Maßnahmen bedarf und die Gesundheit aller am System Schule Beteiligten in den Blick nehmen muss Schulen gesundheitsförderlich entwickeln Bilanz und Ausblick auch vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes In der nachfolgenden Podiums und Plenumsdiskussion griffen Beate Proll Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland Thomas Holm Techniker Krankenkasse Andrew Orrie Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e V sowie Martina Kolbe Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen Anhalt e V das Handlungsfeld Schulen gesundheitsförderlich entwickeln auf und diskutierten Bilanz und Ausblick auch vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes Die Diskussions Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen sich dafür aus dass mit dem Präventionsgesetz zunächst eine Bestandsaufnahme vorhandener Programme und Angebote erfolgen müsse Diese sei notwendig um gegenwärtige Parallelstrukturen aufzudecken und eine sinnhafte Steuerung zu ermöglichen Erforderlich sei es hier einen gemeinsamen Konsens der Beteiligten herzustellen um die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel in die richtigen Bahnen zu lenken Ebenfalls wurde in der Diskussion der Aspekt der Nachhaltigkeit thematisiert Diese lässt sich nach Meinung der Teilnehmenden am ehesten über die Qualifizierung von Lehrkräften sichern Verwiesen wurde in diesem Zusammenhang auch auf die Notwendigkeit einer Kümmerers an Schulen der gesundheitsförderliche Maßnahmen koordiniert und umsetzt Die Diskussionsteilnehmerinnen und teilnehmer stellten zudem die Vielfalt der Schulformen und typen heraus Standardisierte Programme können dieser nicht in vollem Umfang gerecht werden vielmehr bedarf es spezifischer Konzepte die diese Vielfalt aufgreifen insbesondere vor dem Hintergrund der geforderten Inklusion gewinnen hier auch kultursensible Parameter an Bedeutung Weiterentwicklungsbedarf in der schulischen Gesundheitsförderung Mit der Frage Welcher Weiterentwicklungsbedarf besteht darüber hinaus setzten sich abschließend Prof Dr Birgit Babitsch Universität Osnabrück und Dr Janine Neuhaus Universität Potsdam auseinander Mit den Anti Gewalt Veranstaltungen der Polizei Berlin stellte Dr Janine Neuhaus ein evaluiertes Präventionsprogramm vor Hierbei handelt es sich um ein 180 minütiges Training zur Deeskalation von Konflikten im Kindes und Jugendalter Das von Frau Prof Babitsch geleitete Projekt Grundgesund die Grundschul Gesundheitsuntersuchung für Drittklässler Link kombiniert eine individuelle schulärztliche Untersuchung mit Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsförderung Ziel ist es Kinder bei ihrer schulischen Entwicklung und die Schule bei der langfristigen Etablierung einer gesunden Lebenswelt zu unterstützen Wie anhand der vorgestellten Programme deutlich wurde sollten Konzepte nach wissenschaftlich belegten Wirksamkeitskriterien erstellt werden Ebenfalls ist es den Erfahrungen der

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  • Kindermarketing für Lebensmittel – Freiwillige Selbstverpflichtung auf dem Prüfstand - BVPG
    Deutschen Diabetes Gesellschaft und diabetesDE Deutsche Diabetes Hilfe mit Im Rahmen der Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller untersucht die den EU Pledge unterzeichnet haben Danach sind 90 Prozent von insgesamt 281 untersuchten Produkten keine ausgewogenen Kinderlebensmittel nach den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation WHO Lediglich 29 Produkte im Test dürften nach den Kriterien der WHO an Kinder vermarktet werden Verantwortungsvolles Lebensmittelmarketing notwendig Wie das Studienergebnis belegt hat die freiwillige Selbstverpflichtung der Lebensmittelindustrie nicht zu einem verantwortungsvollen Marketing geführt sondern stellt vielmehr eine Irreführung der Verbraucher dar Foodwatch und medizinische Fachgesellschaften sowie Patientenorganisationen kritisieren dass der EU Pledge aus mehreren Gründen wirkungslos ist Die Nährwertgrenzen wonach ein Produkt als ungesund gilt sind zu lasch Die WHO erlaubt beispielsweise einen Zuckergehalt bei Kinder Frühstücksflocken von maximal 15 Prozent im EU Pledge sind bis zu 30 Prozent erlaubt Auch fettig salzige Chips sind gemäß der EU Pledge Nährwertkriterien für das Kindermarketing zugelassen Zwar gibt es für klassische Werbung beispielsweise im Fernsehen Einschränkungen Wichtige Marketingkanäle wie die Gestaltung der Verpackung oder Aktionen direkt im Supermarkt sind aber ausgenommen hier ist Kindermarketing für alle Produkte möglich Längst nicht alle Unternehmen haben die Selbstverpflichtung unterzeichnet Zahlreiche Branchengrößen wie Dr Oetker Haribo Bahlsen Ehrmann oder Hipp fehlen ebenso wie der Lebensmitteleinzelhandel mit seinen Eigenmarken Die Altersgrenze ist mit 12 Jahren zu niedrig gewählt Das Werbeverbot sollte für Kinder bis mindestens 16 Jahre gelten Die Deutsche Adipositas Gesellschaft die Deutsche Diabetes Gesellschaft DiabetesDE Deutsche Diabetes Hilfe und foodwatch forderten Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bundesernährungsminister Christian Schmidt im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am 24 August 2015 in Berlin auf an Kinder gerichtetes Marketing nur noch für Lebensmittel zu erlauben die den WHO Kriterien entsprechen Rein freiwillige Maßnahmen der Lebensmittelindustrie reichten nicht aus wie das Studienergebnis deutlich zeige Weiterführende Informationen foodwatch Studie zu Kindermarketing für Lebensmittel mit

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