archive-de.com » DE » B » BVPRAEVENTION.DE

Total: 95

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Gut beraten, länger leben?! - BVPG
    und seinem Team von der Universität Bern nahe Im Rahmen ihrer Studie berücksichtigten die Forscherinnen und Forscher insgesamt 2 284 ältere Menschen die noch selbstständig zu Hause lebten Diese wurden einer Interventions und einer Kontrollgruppe zugeteilt Während die Kontrollgruppe weiterhin die übliche hausärztliche Betreuung erhielt bekamen Personen der Interventionsgruppe zusätzlich eine regelmäßige Beratung durch eine speziell ausgebildete Fachkraft Grundlage dieser Beratung stellte das sogenannte Health Risk Assessment dar Bei diesem handelt es sich um einen Fragebogen zur Erstellung eines individuellen Gesundheits und Risikoprofils Mit Beratung die Gesundheit fördern Zwei Jahre nach Studienbeginn konnten die Forscherinnen und Forscher statistisch signifikante Unterschiede im Hinblick auf das Gesundheits und Vorsorgeverhalten zwischen Interventions und Kontrollgruppe aufzeigen So gaben 70 Prozent der Teilnehmenden aus der Interventionsgruppe an körperlich aktiv zu sein in der Kontrollgruppe waren dies nur 62 Prozent Gegen Grippe hatten sich 66 Prozent der Personen der Interventionsgruppe impfen lassen im Vergleich zu 59 Prozent aus der Kontrollgruppe Ebenfalls konnten die WissenschaftlerInnen Auswirkungen auf die Lebenserwartung der Teilnehmenden feststellen Nach acht Jahren zeigte sich dass diese bei Personen der Interventionsgruppe höher war als diejenige der Vergleichsgruppe Das Forscherteam berechnete dass pro 21 Personen welche die präventiven Beratungen erhielten ein Todesfall vermieden werden konnte Die Beratung auf Grundlage des Health Risk Assessments kann Andreas Stuck und seinem Team zufolge somit eine effektive Maßnahme darstellen um das Gesundheitsverhalten älterer Menschen nachhaltig zu beeinflussen Insbesondere dem Instrument des Health Risk Assessments schrieben die WissenschaftlerInnen ein hohes Potenzial zu da dieses standardisiert eingesetzt werden kann zugleich ermöglicht es jedoch die Anpassung an unterschiedliche Sprachen Kulturen oder Versorgungssysteme Quellen Stuck AE et al 2015 Effect of Health Risk Assessment and Counselling on Health Behaviour and Survival in Older People A Pragmatic Randomised Trial Link Pressemitteilung der Universität Bern Gesundheitsförderung und Prävention im Alter verlängern die Lebenszeit vom 19 10

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11126 (2016-02-16)
    Open archived version from archive


  • Fit in jungen Jahren – gesund im Alter?! - BVPG
    jungen Jahren körperlich fit zu sein Dieser Frage sind Dr Shah Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston und sein Team nachgegangen Grundlage ihrer Untersuchung stellte die CARDIA Studie dar Hierbei handelt es sich um eine prospektive Longitudinalstudie in die zu Studienbeginn im Jahr 1985 4 872 herzgesunde junge US Amerikanerinnen und Amerikaner im Alter von 18 bis 30 Jahren einbezogen wurden Diese wurden mithilfe eines Fahrrad Ergometertests im Hinblick auf ihre Fitness getestet Nach Ende des durchschnittlich 26 9 Jahre andauernden Beobachtungszeitraums lagen 273 Todesfälle vor ein kardiovaskuläres Ereignis war bei 193 StudienteilnehmerInnen eingetreten Fit mit 20 Herzgesund mit 50 Wie die WissenschaftlerInnen auf Grundlage dieser Beobachtungen aufzeigen konnten bestand ein Zusammenhang zwischen dem Grad der Fitness in jungen Jahren und dem Risiko für das Auftreten eines Herz Kreislauf Ereignisses im mittleren Alter Demnach wiesen diejenigen die sich beim Ergometertest ausdauernder zeigten eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit auf später einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden Auch im Hinblick auf die Mortalität konnten positive Effekte aufgezeigt werden Mit jeder zusätzlichen Minute die die Teilnehmenden auf dem Ergometer absolvieren konnten verringerte sich das Mortalitätsrisiko um 15 Prozent Den Wissenschaftlerinnen um Dr Shah zufolge könnte körperliche Fitness in jungen Jahren somit einen wichtigen Prognosefaktor für das Auftreten späterer kardiovaskulärer Erkrankungen darstellen Aus Präventionssicht müsse somit die körperliche Fitness in jungen Jahren gefördert werden um langfristigen Schäden des Herz Kreislauf Systems vorzubeugen Quellen Shar RV et al 2016 Association of Fitness in Young Adulthood With Survival and Cardiovascular RiskThe Coronary Artery Risk Development in Young Adults CARDIA Study JAMA Intern Med 2016 176 1 87 95 doi 10 1001 jamainternmed 2015 6309 Link zum Abstract Beitrag der Ärzte Zeitung vom 11 Januar 2016 Körperlich fit mit 20 Das Herz dankt es noch mit 50 Ihr Feedback Dieser Beitrag gefällt 22 Person en Seite

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11124 (2016-02-16)
    Open archived version from archive

  • Vorzeitige Sterblichkeit durch Einsamkeit?! - BVPG
    der Deutschen auf gemeinsame Unternehmungen mit Familie oder Freunden Dass soziale Integration tatsächlich mit positiven Gesundheitseffekten einhergeht und sogar lebensverlängernd wirkt belegt nun eine aktuelle Studie eines WissenschaftlerInnenteams der Brigham Young University in Utah In ihre Metaanalyse bezogen die WissenschafterInnen um Julianne Holt Lunstad 70 Studien ein die Daten von mehr als 3 4 Millionen Menschen umfassen Fokus der berücksichtigten Studien war jeweils der Zusammenhang zwischen den Faktoren Einsamkeit soziale Isolation Alleinleben und Sterblichkeit Wie die WissenschaftlerInnen anhand ihrer Auswertungen aufzeigten gehen soziale Isolation Einsamkeit und Alleinleben mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko einher Fühlen sich Menschen einsam erhöht dies das Risiko einer vorzeitigen Sterblichkeit um 26 Prozent die fehlende Integration in eine Gemeinschaft soziale Isolation erhöht das Sterblichkeitsrisiko um 29 Prozent der Faktor Alleinleben steigert diese sogar um 32 Prozent Statistisch gesehen bedrohen diese Faktoren die Langlebigkeit eines Menschen in einem ähnlich hohen Ausmaß wie Rauchen oder Adipositas so die Wissenschaftlerinnen Protektiver Effekt sozialer Beziehungen Während der Mangel an sozialen Beziehungen ein zusätzliches Gesundheitsrisiko darstellt zeigte sich jedoch umgekehrt dass Menschen die sozial eingebunden sind höhere Überlebensraten aufweisen Vor diesem Hintergrund ist es aus Public Health Perspektive wichtig sich dem Problem der wachsenden Zahl von Alleinlebenden zu stellen so die Autorinnen und Autoren Diese Herausforderung müsse auf die Agenda von Public Health Initiativen gesetzt werden damit Einsamkeit und soziale Isolation als Risikofaktoren mehr Beachtung finden Quellen Holt Lunstad J et al 2015 Loneliness and Social Isolation as Risk Factors for Mortality A Meta Analytic Review In Perspectives on Psychological Science Vol 10 2 227 237 GfK Pressemitteilung 2015 Familie Freunde und Haustiere halten Deutsche gesund Globale GfK Studie zur Erhaltung der physischen Gesundheit Link Ihr Feedback Dieser Beitrag gefällt 21 Person en Seite zuletzt geändert am 22 12 2015 15 22 00 ursprünglich angelegt am 09 12 2015 15 22 00

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11082 (2016-02-16)
    Open archived version from archive

  • Psychische Belastungen von Führungskräften - BVPG
    Beschäftigungs oder Bevölkerungsgruppen verbreitet Erhöhen bzw verringern arbeitsbezogene Risiko und Schutzfaktoren empirisch das Risiko für psychische Beeinträchtigungen Verbreitung psychischer Beeinträchtigungen Ob psychische Beeinträchtigungen bei Führungskräften im Vergleich zu anderen Beschäftigungs oder Bevölkerungsgruppen stärker verbreitet sind konnte anhand der einbezogenen Studien nicht eindeutig beantwortet werden Die insgesamt hierzu ausgewerteten 15 Studien gaben teilweise Hinweise auf eine höhere Prävalenz psychischer Belastungen bei Führungskräften ein fast ebenso hoher Anteil wies jedoch gegenteilige Befunde auf Wurden dagegen nur Studien berücksichtigt die ausschließlich klinische Kriterien zugrunde legten bspw depressive und psychosomatische Faktoren so wiesen diese übereinstimmend auf höhere gesundheitliche Belastungen bei Führungskräften hin Arbeitsbezogene Risiko und Schutzfaktoren Ein einheitlicheres Bild lieferten die Studien zu arbeitsbezogenen Risiko und Schutzfaktoren Insbesondere sozialer Unterstützung Arbeitsplatzsicherheit und einem hohen Handlungsspielraum schrieben die WissenschaftlerInnen einen schützenden Effekt zu Ebenso konnten in einzelnen Studien Karriere und Weiterentwicklungsmöglichkeiten einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit von Führungskräften nehmen Eine hohe Arbeitsintensität und lange Arbeitszeiten stellten hingegen Belastungsfaktoren dar die mit psychischen Gesundheitsrisiken einhergehen Ebenfalls werden Konflikte die durch die Führungsrolle entstehen z B Rollenkonflikte und Rollenambiguität als belastend wahrgenommen Darüber hinaus konnten die WissenschaftlerInnen Frauen in Führungspositionen als besondere Risikogruppe identifizieren Diese weisen epidemiologischen Untersuchungen zufolge eine im Vergleich zu Männern höhere Prävalenz psychischer Störungen auf Welcher Weiterentwicklungsbedarf ist notwendig Um angemessene Präventionsmaßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit von Führungskräften ableiten zu können bedarf es nach Ansicht der Autorinnen und Autoren weiterer Forschungsbemühungen Hier sollten insbesondere einheitliche Angaben zur Führungsposition z B zu Anzahl der untergeordneten Personen verwendet werden als auch zwischen Branchen und Führungsebenen differenziert werden Darüber hinaus sind weitere Längsschnittstudien erforderlich um die bisher überwiegend vorgelegten Querschnittsuntersuchungen abzusichern Weitere Artikel zum Themenfeld Gesunde Führung finden Sie auch auf der Homepage der BVPG Beförderung als Psychofalle Zwei Studien zeichnen ein differenziertes Bild Link Burnout Was Unternehmen und Führungskräfte tun können Link

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11069 (2016-02-16)
    Open archived version from archive

  • Regelmäßige Überstunden: Ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen?! - BVPG
    Kreislauf Erkrankungen so das Ergebnis eines internationalen WissenschaftlerInnenteams um Mika Kivimäki Basis ihrer Übersichtsarbeit bilden 25 Kohortenstudien aus Europa den USA und Australien Damit berücksichtigten die ForscherInnen die Daten von mehr als 600 000 Probandinnen und Probanden Die Analyse ergab dass das Schlaganfallrisiko zunahm wenn regelmäßig die wöchentliche Arbeitszeit das normale Pensum von 35 bis 40 Stunden überschritt So wiesen Beschäftigte die 49 bis 54 Stunden pro Woche arbeiteten ein um 28 Prozent erhöhtes Schlaganfallrisiko auf arbeiteten Beschäftigte regelmäßig 55 Stunden oder mehr so wiesen diese sogar ein um 33 Prozent erhöhtes Risiko auf Der Zusammenhang zwischen einem hohen Überstundenaufkommen und einem erhöhten Schlaganfallrisiko konnte gleichermaßen für Männer und Frauen als auch in unterschiedlichen Regionen nachgewiesen werden Ebenfalls konnten die ForscherInnen im Rahmen ihrer Analysen einen Zusammenhang zwischen Überstunden und einer koronaren Herzerkrankung feststellen dieser war jedoch weniger deutlich Herz Kreislauf Erkrankungen Weitere Risikofaktoren Dass Überstunden mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Herz Kreislauf Erkrankungen in Beziehung stehen bestätigt auch der aktuelle iga Report 31 Dieser widmet sich in erster Linie dem Gefährdungspotenzial psychischer Belastungen zeigt jedoch auch Zusammenhänge zwischen Arbeitsbelastungen und somatischen Beeinträchtigungen auf Im Hinblick auf die Entstehung von Herz Kreislauf Erkrankungen zeigen die im Report einbezogenen Reviews und Meta Analysen dass ein geringer Handlungsspielraum im Zusammenhang mit Herz Kreislauf Erkrankungen Bluthochdruck und Herz Kreislauf bedingter Mortalität steht S 22 dass unsichere Arbeitsplätze signifikant mit erhöhtem Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen einhergehen S 27 dass Job Strain hohe Arbeitsintensität bei geringem Handlungsspielraum mit dem Risiko von somatischen Erkrankungen in Form von erhöhtem Blutdruck Hypertonie erstem Herzinfarkt kardiovaskulären Erkrankungen insgesamt und Typ 2 Diabetes assoziiert ist S 30 dass das Erleben einer Effort Reward Imbalance fehlenden Balance zwischen geforderter Verausgabung und gebotener Belohnung mit dem Auftreten von Herz Kreislauf Erkrankungen assoziiert ist S 30 Quellen Kivimäki et al

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11065 (2016-02-16)
    Open archived version from archive

  • Perspektiven der betrieblichen Gesundheitsförderung vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes – Nachlese zur Statuskonferenz - BVPG
    Pflege Unfall und Rentenversicherung der Frage nachgingen wie das Präventionsgesetz Prävention und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz zukünftig stärken und ausbauen kann Am Beispiel des Bundeslands Sachsen Anhalt gab Martina Kolbe Geschäftsführerin der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen Anhalt e V sodann einen Einblick in die betriebliche Gesundheitsförderung in Settings Sie zeigte auf dass insbesondere die Alterung der Beschäftigten in den Settings Kita Schule und Krankenhaus große Herausforderungen darstellen werden Betrieblicher Gesundheitsförderung komme vor diesem Hintergrund eine wichtige Bedeutung zu Die Referentin kritisierte in diesem Zusammenhang dass die Datenlage in diesem Arbeitsfeld insgesamt noch stark verbesserungsbedürftig ist um klare Konsequenzen für die Praxis der BGF aufzeigen zu können Insbesondere müsste hier wie in anderen Themenbereichen auch eine Kultur des Scheiterns Eingang in die Berichterstattung finden damit auf dieser Basis eine wirklich bedarfsorientierte Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung eingeleitet werden kann Unter dem Titel Neue Chancen verbesserte Bedingungen machte Gudrun Faller Professorin an der Hochschule für Gesundheit Bochum deutlich dass eine Ausweitung der finanziellen Investitionen für betriebliche Gesundheitsförderung wie sie im Präventionsgesetz vorgesehen ist allein nicht ausreicht um präventive Wirkungen entfalten zu können Vielmehr bedarf es einer geeigneten inhaltlichen Schwerpunktsetzung um mit den verfügbaren Mitteln ausschließlich qualitätsgesicherte Maßnahmen entfalten zu können Neue Chancen eröffnet hier der Referentin zufolge vor allem der 20g die hier vorgesehenen Modellvorhaben bieten einen passenden Rahmen um neue Ansätze zu erproben Mit der Frage Was ändert sich durch das Präventionsgesetz in der Praxis setzten sich abschließend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion auseinander Wie die Fachkräfte aus Management und Präventions Praxis verdeutlichten sind die Auswirkungen des Gesetzes in der Praxis bisher noch wenig spürbar das Gesetz sei in Betrieben sowohl bei Verantwortlichen als auch bei Beschäftigten noch zu wenig bekannt Hier sind insbesondere die Verbände aufgefordert die Inhalte des Präventionsgesetzes sowie die damit einhergehenden Chancen in die Breite zu tragen Die

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11036 (2016-02-16)
    Open archived version from archive

  • So isst Deutschland - BVPG
    der Deutschen dies geben 35 Prozent der Befragten an darüber hinaus greifen 22 Prozent täglich zu Schokolade Gummibärchen und Keksen Dennoch hat eine gesunde Ernährung für die Mehrheit der Befragten einen hohen Stellenwert 76 Prozent der Frauen und 62 Prozent der Männer sind der Meinung dass es ihnen gelingt sich im Alltag gesund zu ernähren Dass Frauen hier die Nase vorn haben zeigt ein Blick auf die Verzehrshäufigkeiten ausgewählter Lebensmittel Während Männer häufiger Softdrinks und Tiefkühlprodukte konsumieren essen Frauen deutlich mehr Obst und Gemüse Darüber hinaus verzehren mehr Männer als Frauen täglich Fleisch Spaß am Kochen Wie der Ernährungsbericht weiterhin zeigt haben viele Deutsche Spaß am Kochen dies geben 77 Prozent der Befragten an Hierzu zählen insbesondere junge Erwachsene Frauen und Personen die in Großstädten leben Zwischen gern tun und tatsächlich tun klafft dem Ernährungsbericht zufolge jedoch eine Lücke Nur 41 Prozent der Befragten kochen täglich 22 Prozent tun dies höchstens ein Mal pro Woche Häufiger kochen Menschen die mit einem Partner einer Partnerin zusammen leben Acht Prozent der in Single Haushalten lebenden Personen geben an in der Regel gar nicht zu kochen nahezu die Hälfte tut dies mindestens zwei bis dreimal pro Woche Mit Wissen zu gesunder Ernährung Mit der Bereitstellung neutraler Informationen kann gesunde Ernährung gelingen dieser Aussage stimmen 78 Prozent der Befragten zu Als gut informiert bezeichnen sich drei Viertel der Befragten neben Informationen am Einkaufsort sowie Etiketten und Siegeln auf Verpackungen stellen Internetrecherchen die wichtigsten Informationsquellen dar Darüber hinaus plädieren 92 Prozent der Befragten für eine kindgerechte Aufklärung und verpflichtende Ernährungsbildung an Kitas und Schulen für eine Besteuerung ungesunder Lebensmittel sprechen sich 43 Prozent der Befragten aus Grundlage des Ernährungsreports ist eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft BMEL In diese wurden 1 000 Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11107 (2016-02-16)
    Open archived version from archive

  • Gesundheitsrelevantes Verhalten in der Grundschule - BVPG
    die Medienausstattung im Kinderzimmer von der 2 bis zur 4 Klasse deutlich anstieg Während in der 2 Klasse mehr als die Hälfte der Kinder angab weder einen Fernseher einen Computer oder eine Spielekonsole zu haben betrug dieser Anteil am Ende der 4 Klasse nur noch 40 Prozent 11 Prozent der Kinder besaßen alle drei Geräte Kinder aus Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status gaben über alle Messzeitpunkte an mehr Bildschirmmedien zu besitzen als Kinder aus Familien mit mittlerem oder hohem Sozialstatus Wie die Analysen zeigen war die motorische Leistungsfähigkeit der Kinder während der gesamten Grundschulzeit bei geringerer Medienausstattung höher ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Medienausstattung und Vereinssportaktivitäten bestand jedoch nicht Als wichtigsten Prädiktor für die motorische Leistungsfähigkeit identifizierten die WissenschaftlerInnen den Body Mass Index BMI Über den gesamten Messzeitraum erreichten Kinder mit einem erhöhten BMI durchschnittlich schlechtere Motorik Leistungen als normalgewichtige Altersgenossen Ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der wöchentlichen Vereinsaktivitäten und dem BMI konnte jedoch für keinen der Messzeitpunkte festgestellt werden Wie die Ergebnisse weiterhin zeigen stellten weder der soziale Status noch ein Migrationshintergrund Prädiktoren für die motorische Leistungsfähigkeit dar Dennoch deuten die Ergebnisse darauf hin dass insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund sowie aus Familien mit niedrigem sozialen Status Gefahr laufen einen erhöhten BMI zu entwickeln Investitionen in die Gesundheit bereits in der Grundschule Gewichtsstatus Medienkonsum und Sportaktivität sind veränderbare Faktoren die bereits in der Grundschule mithilfe geeigneter Interventionen beeinflusst werden sollten dabei dürfe jedoch der sozio ökologische Kontext nicht außer Acht gelassen werden so der Apell der Autorinnen und Autoren Fragen wie Wie kann es gelingen den erhöhten Medienkonsum sozial schwacher Grundschulkinder zu reduzieren gewinnen angesichts einer nachlassenden motorischen Leistungsfähigkeit vieler Kinder und Jugendlicher vgl Bös 2003 Tomkinson Olds 2008 zunehmend an Bedeutung Quellen Augste C Künzell S 2015 Längsschnittstudie zu gesundheitsrelevanten Verhaltensmustern in der Grundschule Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 66

    Original URL path: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=10919 (2016-02-16)
    Open archived version from archive



  •