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  • 7.12.2015 Opferbiografien - Berufsschulzentrum am Westerberg
    Bröckerweg 28 früher An der Schützenburg 25 Stadtteil Schölerberg Todesdatum 07 07 1942 Todesort Ravensbrück Der Vater von Johannes Beerlage ebenfalls mit Vornamen Johannes wurde 1883 in Enschede geboren Er zog mit 22 Jahren am 3 September 1905 aus Frensdorf Süddeutschland nach Osnabrück Er war Fabrikarbeiter Die Mutter Marie Fahnenschreiber wurde 1894 in Oudenaarde in Belgien geboren Vor der Heirat wohnte sie in Linne Die Familie lebte zwar in Osnabrück hatte aber die niederländische Staatsangehörigkeit des Vaters behalten denn sie wird in der Einwohnermeldekartei als Holländer geführt Johannes Beerlage wurde am 24 Mai 1919 in Osnabrück geboren Über seine Lebensverhältnisse ist nichts bekannt Nur über die letzten Jahre seines Lebens gibt die Gestapo Karteikarte dürftige Auskünfte Der erste Eintrag am 22 2 1941 verkündet B wurde am 10 Februar 1941 festgenommen weil er sich einem Zellenleiter der NSDAP gegenüber ungebührlich benommen hatte und durch sein Verhalten seinen Eltern gegenüber die Volksgemeinschaft beeinträchtigt hatte Er wurde nach einer Haftdauer von 10 Tagen am 20 2 41 wieder entlassen Am Südrand von Achmer befand sich ein Barackenlager für Zivilarbeiter Offensichtlich wurde Johannes Beerlage dort zur Pflichtarbeit herangezogen und geriet dabei nur zwei Monate später wieder in Konflikt mit Funktionären des Naziregimes Das drückte sich in einem weiteren Eintrag auf seiner Gestapokarteikarte aus in dem es heißt B wurde am 19 4 41 festgenommen weil er in dem Gemeinschaftslager des Flugplatzes in Achmer durch unwürdiges Verhalten die Ruhe und den Frieden im Lager in erheblichem Masse gestört hatte Er wurde am 22 4 41 auf die Dauer von 6 Wochen dem Arbeits und Erziehungslager Recklinghausen zugeführt Arbeitserziehungslager waren die Konzentrationslager der Gestapo die seit Kriegsbeginn damit endgültig die Bekämpfung aller Arbeitsdelikte an sich gerissen hatte Inhaftiert wurden Menschen die unentschuldigt fehlten krankfeierten ihren Arbeitsplatz ohne Zustimmung des Arbeitsamtes verließen oder eine von diesem zugewiesene Arbeit nicht antraten Das Arbeitserziehungslager Recklinghausen war im April 1941 von der Gestapo Münster eingerichtet worden Der nächste Eintrag zeigt dass Johannes Beerlage noch einmal zurückkommt B wurde am 3 Juni 41 aus dem Arbeits und Erziehungslager Recklinghausen wieder entlassen Für den Wiederholungsfall wurden ihm schärfere staatspolizeiliche Maßnahmen angedroht Am 8 Januar 1942 wird er erneut verhaftet der Eintrag vom 22 Januar 1942 vermerkt dazu B hatte wiederum die Arbeit verweigert und auch den Polier des Arbeitgebers tätlich angegriffen Da B ein arbeitsscheuer und sittlich verkommener Mensch ist der nur sein Leben durch Faulenzen fristet wurde gegen ihn bei RSHA Schutzhaft und Überweisung in einem Konzentrations Lager mit Vorschlag für die Stufe II beantragt Stufe II galt für schwerer belastete jedoch noch erziehungs und besserungsfähige Schutzhäftlinge Als Lager dieser Kategorie galten Buchenwald Flossenbürg Neuengamme und Auschwitz II vgl Nürnberger Prozess Bd 4 25 Tag 2 Januar 1946 S 1946 Am 18 Februar 1942 wurde für Johannes Beerlage Schutzhaft und Überweisung in das KZ Buchenwald angeordnet in das er am 27 02 1942 mit der Häftlingsnummer 7294 eingeliefert wird Nach wenigen Wochen in Buchenwald wird er am 13 März 1942 in das KZ Ravensbrück überführt und erhält dort die Häftlingsnummer 1067 Die Häftlingsunterlagen stufen ihn in die NS Haftkategorie Politisch Arbeitsscheu Reich Asozial ein Seit April 1941 gab es im Frauen KZ Ravensbrück auch ein Männerlager Dieses Lager war kein Einweisungslager Die Häftlinge wurden wie auch Johannes Beerlage aus anderen Lagern überstellt Viele Häftlings Baukolonnen waren den zivilen Baufirmen zugeordnet die vor allem 1941 42 in raschem Tempo den Lagerkomplex ausbauten Im Männerlager lag die Todesrate aufgrund des mörderischen Arbeitstempos sowie der Misshandlungen und Schikanen seitens der SS und vieler Funktionshäftlinge in den ersten Jahren sehr viel höher als im angrenzenden Frauenlager Ravensbrück S 500 f Der letzte Eintrag auf Johannes Beerlages Karteikarte lautet B ist am 7 Juli 42 im Konzentrations Lager Ravensbrück verstorben Johannes Beerlage starb mit nur 23 Jahren Opfergruppe als asozial stigmatisiert Quellen NLA Standort Osnabrück Rep 439 Nr 19 Auskunft ITS Arolsen vom 02 02 2015 Häftlingspersonalkarte KZ Buchenwald 1 1 5 3 5501272 ITS Digital Archive Bad Arolsen Häftlingspersonalbogen KZ Buchenwald 1 1 5 3 5501270 ITS Digital Archive Bad Arolsen Nummernbuch KZ Ravensbrück 1 1 35 1 3767081 ITS Digital Archive Bad Arolsen Nürnberger Prozess Bd 4 Der Ort des Terrors Bd 4 Benz u a Hg Annette Leo Ravensbrück München 2008 Gabriele Lofti KZ der Gestapo München 2000 Böhne Lisa Osnabrücker Schicksale bisher unveröffentlichtes Manuskript Osnabrück 2014 Patenschaft SPD Ortsverein Hellern Anna Sophie BLANKE geb Landmeyer geboren am 06 08 1887 in Osterberg Velpe Kreis Tecklenburg Straße Goldstraße 38 Stadtteil Innenstadt Todesdatum 07 05 1943 Todesort Altscherbitz Anna Blanke wurde am 6 August 1887 in Osterberg Velpe Kreis Tecklenburg geboren und ev reformiert getauft Über ihre Herkunftsfamilie ist nichts bekannt Es finden sich aber Spuren ihres Lebens in der alten Einwohnermeldekartei Demnach hatte sich die 24 jährige Magd Anna Landmeyer vom 18 12 1911 bis 29 1 1912 in der Hebammen Lehranstalt Osnabrück Knollstraße 16 zur Entbindung aufgehalten Am 12 Januar 1912 wurde sie dort von einem toten Jungen entbunden Auch für ihre zweite Geburt zehn Jahre später meldete Anna Landmeyer sich am 9 Mai 1921 in der Hebammen Lehranstalt in Osnabrück an Sie war 34 Jahre alt als sie ihre Tochter Elfriede zur Welt brachte Am 31 Mai meldete sie sich mit ihrem Kind nach Lotte ab Lotte ist der nächstgrößere Ort zu Osterberg Velpe ihrer Heimatgemeinde Anna Landmeyer heiratete mit 46 Jahren am 5 August 1933 den Maurer Heinrich Blanke Ihre Tochter war mittlerweile dreizehn Jahre alt Am 4 Mai 1937 zog die Familie in dem Haus Goldstraße 38 ein Dreieinhalb Jahre später erkrankte Anna Blanke und wurde am 29 November 1940 in der Provinzial Heil und Pflegeanstalt Osnabrück aufgenommen Dort verbrachte sie fast zwei Jahre Als Anna Blanke am 18 September 1942 nach Hildesheim verlegt wurde war ihr Ehemann inzwischen zur Holtstraße gezogen Die erwachsene Tochter lebte in einer eigenen Wohnung Der Transport nach Hildesheim umfasste insgesamt 20 Frauen Deren Angehörige wurden erst drei Tage später von der Verlegung unterrichtet In Hildesheim verbrachte Anna Blanke etwa sieben Monate bevor sie am 13 4 1943 in einem Transport mit insgesamt

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  • 09.07.2014 Opferbiografien - Berufsschulzentrum am Westerberg
    Lina Frieda Zorn und ihre Familie wohnten vom 3 Januar 1929 bis zum 30 Oktober 1939 in der Natruper Straße 147a in einem kleinen Reihenhaus mit Vorgarten Zur Zeit des Umzuges ist Frieda Zorn Mitte fünfzig ihre Kinder sind erwachsen Das Ehepaar zieht nach Karlsbad in die Wehedizstraße 146 Von dort kommen sie am 21 Mai 1940 nach Osnabrück zurück Mit der Rückkehr nach Osnabrück sind nicht weniger als vier Meldeadressen von Mai bis Oktober dokumentiert Im Oktober zieht das Ehepaar in die Johann Sebastian Bach Straße 9 ein die letzte freiwillig gewählte Adresse von Frieda Zorn Sie wird am 25 Juli 1941 polizeilich eingewiesen in die Provinzial Heil und Pflegeanstalt Osnabrück Nach etwas mehr als einem Jahr Aufenthalt in der Osnabrücker Anstalt wird Frieda Zorn am 18 September 1942 mit insgesamt 20 Frauen nach Hildesheim verlegt Der zu diesem Transport erhalten gebliebenen Akte ist zu entnehmen dass die Angehörigen erst nach der Verlegung benachrichtigt wurden Alle Benachrichtigungen sind am 22 9 42 mit dem gleichen Wortlaut abgeschickt worden Auf Veranlassung des Herrn Oberpräsidenten Verwaltung des Provinzialverbandes in Hannover ist ihr Pflegling Schwester Tochter usw Name am 18 ds Mts von hier in die Landes Heil und Pflegeanstalt Hildesheim verlegt worden Sie sollen sich in Zukunft wegen Auskunft über die Kranke nach dorthin wenden Heil Hitler Dr Kracke Frieda Zorn ist im zweiten Transport der am 13 4 1943 mit 65 Frauen in die Landesheilanstalt Altscherbitz Schkeuditz Sachsen geht In Altscherbitz fielen den NS Euthanasieverbrechen insgesamt 2 862 Patienten zum Opfer Über 1800 wurden von dort im Rahmen der Aktion T4 in die Tötungs anstalten nach Bernburg oder Brandenburg Opfer deportiert Frieda Auguste Zorn stirbt am 19 05 1943 in Altscherbitz Als Todesursache wird in der Totenliste der Anstalt körperliche Erschöpfung angegeben Sie wurde nach Osnabrück zur Erdbestattung überführt Dies

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  • 03.06.2014 Opferbiografien - Berufsschulzentrum am Westerberg
    in Rulle Caroline CORD geboren am 29 12 1891 in Osnabrück Caroline Friederike Wilhelmine Cord wurde am 29 Dezember 1891 als erstes von vier Kindern der Eheleute Friedrich Cord und Caroline Wilhelmine Charlotte Cord geb Stinhans in Osnabrück geboren Die wenigen Auskünfte über ihr Leben finden sich im Melderegister der Stadt Osnabrück und in den Aufnahmebüchern der Provinzial Heil und Pflegeanstalt Osnabrück Der Vater und die Kinder gehörten einer reformierten Gemeinde an die Konfession der Mutter ist mit luth angegeben 1908 hielt sich Caroline Cord als Lehrmädchen vom 2 März bis zum 6 Mai an der Uhlandstr 3 bei der Firma Wischmeyer auf Vom 7 Mai bis zum 10 November 1908 ist sie wieder bei den Eltern an der Kokschenstr 19 gemeldet Ab dem 10 November 1908 war sie bei der Firma Strodthoff an der Großen Straße 84 gemeldet Doch bereits am 4 Mai 1909 zieht sie wieder in das elterliche Haus ein Dort blieb sie die nächsten sieben Jahre bis zu ihrer Einweisung am 11 7 1916 in die Provinzial Heil und Pflegeanstalt Osnabrück Dem letzten Eintrag ist neben der Adresse Knollstr 15 Pflegeanstalt die Bemerkung krank hinzugefügt Sie ist 24 Jahre alt Während ihre beiden Brüder Familien gründeten ein Bruder starb ein halbes Jahr nach seiner Geburt blieb Caroline unverheiratet Am 22 April 1941 wurde sie über die Zwischenstation Eichberg nach Hadamar verschleppt um dort am 09 oder 10 06 1941 ermordet zu werden Sie wurde 49 Jahre alt Recherchiert von Lisa Böhne Eingabe Nicole Giannotti Impressum Datenschutz Sitemap Abmelden Bearbeiten Berufsschulzentrum am Westerberg Stüvestraße 35 49076 Osnabrück Tel 0541 323 2309 Fax 0541 323 2218 www bszw de Ihre Ansprechpartner in der Verwaltung verwaltung bszw de Lehrer Email LogIn Stellenausschreibungen Aktuelles Aktueller Vertretungsplan NOZ Bericht über Stolpersteine Angehende Fahrzeuglackierer besichtigen Volkswagen Lackierstraße Zweimal zweiter Platz bei niedersächsischer

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  • 12.12.2013 Opferbiografien - Berufsschulzentrum am Westerberg
    0541 323 2309 Fax 0541 323 2218 www bszw de Ihre Ansprechpartner in der Verwaltung verwaltung bszw de Lehrer Email LogIn Stellenausschreibungen Aktuelles Aktueller Vertretungsplan NOZ Bericht über Stolpersteine Angehende Fahrzeuglackierer besichtigen Volkswagen Lackierstraße Zweimal zweiter Platz bei niedersächsischer Jugendmeisterschaft 1000 Euro Spende zum Abschied Schüler laufen für HelpAge Schülerbegegnung in Rawicz Arbeitseinsatz in Gedenkstätte Erfolgreicher Konditoren Nachwuchs 22 Heinz Fähmel Pokal Gemeinsam gegen Sucht Kooperationsvertrag Diakonie Osnabrück und BSZW

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  • 25.09.2013 Opferbiografien - Berufsschulzentrum am Westerberg
    dieser Zeit musste er Zwangsarbeit in einer Tiefbaufirma verrichten Im Dezember 1941 wurde Alexander Wexseler in das Ghetto Riga deportiert von dort aus im Dezember 1941 in den Hinrichtungsort Salaspils verlegt und dort im März 1942 ermordet Seine Frau überlebte Opfergruppe Jude Quellen Junk Peter Sellmeyer Martina Stationen auf dem Weg nach Auschwitz Bramsche Rasch Verlag 2002³ Gedenkbuch des Bundesarchivs Koblenz Patenschaft Dieter Nottbusch Hermann Heinrich Franz MÖLLENKAMP geboren am 25 08 1910 in Osnabrück Straße Wittekindstr 1 Stadtteil Innenstadt Todesdatum 02 07 1942 Todesort Posen Hermann Heinrich Franz Möllenkamp katholisch kam am 25 8 1910 in Osnabrück als Sohn des Eisenbahn Wagenaufseher Johann Hermann Christian Möllenkamp und Margarete Theresia geb Barke zur Welt Am 18 7 1939 heiratete der kaufmännische Angestellte seine Frau Agnes geb Wallenhost katholisch Das Ehepaar wohnte in Osnabrück in der Wittenkindstraße 1 Möllenkamp diente als Gefreiter in der 12 Kompanie Luftgau Nachrichten Regiment 2 Litzmannstadt Er befand sich in der Zeit vom 7 2 1942 bis zum 23 02 1942 wegen psychologischer Auffälligkeiten im Reserve Lazarett Posen Anschließend wurde er in die Standortarrestanstalt entlassen Am 9 4 1942 wurde Möllenkamp wegen Fahnenflucht vom Feldgericht des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau II Posen zum Tode verurteilt Das Urteil wurde am 2 7 1942 um 4 55 im Fliegerhorst Posen durch Erschießen vollstreckt Opfergruppe Deserteur Quellen Recherche der Deutschen Dienststelle Berlin Geschäftszeichen V 21 677 090908153 Patenschaft Michael Bünte Julius PINCUS geboren am 02 04 1887 in Märkisch Friedland Straße Möserstr 11a Stadtteil Innenstadt Todesdatum 07 05 1943 Todesort KZ Sobibor Meta PINCUS geb Israel geboren am 28 12 1884 in Peine Straße Möserstr 11a Stadtteil Innenstadt Todesdatum 07 05 1943 Todesort KZ Sobibor Julius Pincus war zusammen mit Nathan Meyer Inhaber der Kurz und Textilgroßwarenhandlung N Meyer u Co GmbH Er emigrierte laut Abmeldung im Oktober1937 mit seiner Frau Meta nach Amsterdam Von dort aus wurden er und seine Frau über Westerbork in das KZ Sobibor deportiert wo sie ermordet wurden Heinrich FUNKE geboren am 06 12 1901 in Holsten Mündrup Kreis Osnabrück Straße Herrenteichstr 13 14 Stadtteil Innenstadt Todesdatum 09 oder 10 06 1941 Todesort Hadamar Über das Leben von Heinrich Funke ist nur wenig bekannt Laut den Melde daten zog er am 31 03 1919 nach Osnabrück Zuvor war er in der Strafanstalt Brock Westbevern gemeldet Am 03 12 1919 befand er sich in Untersuch ungshaft in Osnabrück Der nächste Eintrag besagt das er am 13 04 1922 von Hamm in Westfalen nach Osnabrück in die Lohstraße 21 zog und schlie ßlich am 15 8 1932 in die Herrenteichstr 13 14 Als Invalide wurde Heinrich Funke am 27 04 1935 in die Provinzial Heil und Pflegeanstalt Osnabrück aufgenommen Die Deportation nach Eichberg folgte am 22 04 1941 von dort wurde er Anfang Juni 1941 nach Hadamar gebracht und ermordet Opfergruppe Euthanasieopfer Quellen Berger Eva Die Würde des Menschen ist unantastbar Bramsche 1999 Namensliste S 277 ff Böhne Lisa Osnabrücker Schicksale bisher unveröffentlichtes Manuskript Osnabrück 2011 Bestätigt durch die Gedenkstätte Hadamar NdsLA STAOS Einwohnermeldekartei

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  • 17.04.2013 Opferbiografien - Berufsschulzentrum am Westerberg
    am 23 September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert wo sie am 23 November desselben Jahres ermordet wurde Opfergruppe Jüdin Quellen Junk Peter Sellmeyer Martina Stationen auf dem Weg nach Auschwitz Bramsche Rasch Verlag 2000³ Gedenkbuch des Bundesarchivs Koblenz Patenschaft Prof Dr Széll Erna STERN geb Meyberg geboren am 02 04 1906 in Hohenlimburg Straße Seminarstraße 31 Stadtteil Innenstadt Todesdatum unbekannt Todesort KZ Stutthof Erna Stern geb Meyberg heiratete 1935 den Kaufmann Leo Stern der nur drei Jahre später starb Sie lebte anschließend bei der Familie ihres verstorbenen Mannes in der Seminarstraße 31 Im Dezember 1941 wurde sie nach Riga deportiert Dort heiratete sie den Bruder ihres verstorbenen Mannes Rudolf Stern Dieser wurde von Riga nach Libau und im November 1944 in die Gegend von Kiel deportiert wo er im Mai 1945 befreit wurde Erna Stern wurde 1944 in das Konzentrationslager Stutthof bei Danzig verlegt Nach Kriegsende wurde sie für tot erklärt Opfergruppe Jüdin Quellen Junk Peter Sellmeyer Martina Stationen auf dem Weg nach Auschwitz Bramsche Rasch Verlag 2000³ Patenschaft Christel Wachtel Siegfried Caesar Friedrich Spitzley geboren am 15 07 1931 in Osnabrück Straße Kommenderiestr 77 Stadtteil Innenstadt Todesdatum 21 08 1944 Todesort Kinderfachabteilung der Landes Heil und Pflegeanstalt Lüneburg Siegfried Caesar Friedrich Spitzley wurde am 15 Juli 1931 in Osnabrück geboren Seine Eltern Ida und Fritz Spitzley hatten fünf Kinder Siegfried Spitzley wurde am 04 02 1944 in die Kinderfachabteilung der Landes Heil und Pflegeanstalt Lüneburg eingeliefert Er wurde als folgsam und an sich sauber beschrieben Er litt unter epileptischen Krampfanfällen Siegfried Spitzley verstarb am 21 08 1944 Vermerk in Meldekartei gest 20 8 44 Siegfried Caesar Friedrich Spitzley ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Opfer der Kinder Aktion d h Opfer eines NS Verbrechens in der Psychiatrie im Zweiten Weltkrieg in Deutschland In der Kinderfachabteilung der Landesheilanstalt Lüneburg wurden während des Zweiten Weltkriegs 350 Kinder ermordet Opfergruppe Euthanasieopfer Quellen Dr Raimund Reiter Opfer aus Osnabrück in der Kinderfachabteilung der Landes Heil und Pflegeanstalt Lüneburg im Zweiten Weltkrieg Patenschaft Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Osnabrück e V Julie BLUMENAU geb Meyer geboren am 07 08 1866 in Rethem a d Aller Straße Schnatgang 18 Hasetorwall 14 früher Kaiserwall Stadtteil Wüste Todesdatum 23 09 1942 Todesort Vernichtungslager Treblinka Jenny MEYER geboren am 05 10 1869 in Rethem a d Aller Straße Schnatgang 18 Hasetorwall 14 früher Kaiserwall Stadtteil Wüste Todesdatum 23 09 1942 Todesort Vernichtungslager Treblinka Die Witwe Julie Blumenau wurde am 07 08 1866 in Rethem a d Aller geboren und wohnte zusammen mit ihrer Schwester Jenny Meyer geboren am 05 10 1869 in Osnabrück Im August 1941 meldeten sie sich gemeinsam nach Hannover ab Am 23 Juli 1942 wurden sie zunächst in das Ghetto Theresienstadt und anschließend in das Vernichtungslager Treblinka deportiert wo sie am 23 September 1942 ermordet wurden Eingabe Judith Brüggemann Opfergruppe Juden Quellen Junk Peter Sellmeyer Martina Stationen auf dem Weg nach Auschwitz Bramsche Rasch Verlag 2000³ Gedenkbuch des Bundesarchivs Koblenz Patenschaft Martinsgemeinde Julie Blumenau Klaus Stein Jenny Meyer Amalie MEYBERG geb

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  • 21.03.2012 Opferbiografien - Berufsschulzentrum am Westerberg
    00 Uhr Kornstraße 50 Fritz FABEYER geboren am 22 05 1924 in Osnabrück Straße Kornstraße 50 Stadtteil Sonnenhügel Todesdatum 14 04 1943 Todesort Gefängnis Wolfenbüttel Fritz Fabeyer wurde am 22 05 1924 in Osnabrück geboren als ältester Sohn der Eheleute Friedrich Ludwig Fabeyer geb 18 11 1890 in Westercappeln und Luise Fabeyer geb Langemeyer geb am 28 03 1891 in Lechtingen Am 25 03 1933 stellte die Mutter beim Jugendamt den Antrag auf Aufnahme des achtjährigen Kindes in die Fürsorgeerziehung da sie nicht genügend Gewalt über ihn habe um ihn vor Verwahrlosung zu schützen Fritz Fabeyer war vom 26 06 1933 bis 14 10 1936 in der Jugendfürsorge In den Folgejahren ging er verschiedenen Aushilfstätigkeiten nach immer wieder abgelöst von Heimaufenthalten u a Provinzialerziehungsheim Göttingen Auch sein jüngerer Bruder Bruno ist in Heimen teilweise gemeinsam mit Fritz untergebracht Am 16 10 1942 wird Fritz Fabeyer zur Wehrmacht eingezogen Am 22 10 1942 verließ er die Truppe wurde festgenommen und saß von November 1942 bis zum 14 04 1943 in Hannover im Gefängnis Am 14 04 1943 schreibt er seiner Mutter einen Abschiedsbrief aus dem Gefängnis Wolfenbüttel Nach dem Krieg berichtet die Mutter vor dem Sonderhilfsausschuss für frühere Häftlinge der Konzentrationslager Auf der Flucht von der Wehrmacht im Oktober 1942 teilte mir mein Sohn in einem Briefe mit dass er sich von der Truppe entfernt hätte weil er das Unrecht das Hitler bisher an der Menschheit besonders gegenüber den Juden begangen habe durch seinen Kampf für ein solches System nicht decken könnte Deshalb schriebe ihm sein Gewissen vor die Truppe zu verlassen Mein Sohn wollte nach dem Inhalt dieses Briefes versuchen ins Ausland zu gelangen Fritz Fabeyer ist bei seiner Hinrichtung im Gefängnis Wolfenbüttel am 14 04 1943 19 Jahre alt gewesen Der Sonderhilfsausschuss für ehemalige politische Häftlinge der Stadt Osnabrück lehnte am 14 05 1949 den Antrag der Mutter auf Entschädigung ab da der Tod des Sohnes der Antragstellerin nicht infolge nationalsozialistischer Gewaltmaßnahmen aus pol Gründen eingetreten ist Die Mutter legt Widerspruch beim Niedersächsischen Beschwerdeausschuss für Sonderhilfssachen in Oldenburg ein der am 09 03 1951 endgültig den Antrag ablehnt Aus dieser Übersicht ergibt sich dass der Sohn der Antragstellerin ein haltloser Mensch war der sich nicht fügen wollte Es war daher verständlich dass er sich alsbald der strengen Einordnung der Truppe entzog Opfergruppe Deserteur Quellen StA Os Rep 430 Dez 304 Akz 2003 068 Nr 15 Böhne Lisa Osnabrücker Schicksale Osnabrück 2011 bisher unveröffentliches Manuskript Patenschaft Felix Nussbaum Schule 15 30 Uhr Bramscherstraße 11 Heinz FOITZICK geboren am 21 03 1910 Straße Bramscherstraße 11 Stadtteil Sonnenhügel Todesdatum 04 12 1941 laut Todesanzeige Todesort KZ Gross Rosen Heinz Foitzick verlor als Halbjude immer wieder seine Stelle weshalb seine erste Frau sich scheiden lassen wollte Ihr Rechtsanwalt lehnte diese Begründung als ungeeignet ab da sie ihr vor der Eheschließung bekannt war und die Ehe war nach 1933 geschlossen worden Stattdessen zog er die Begründung heran der Mann würde seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommen Der ständige Verlust des Arbeitsplatzes wurde ihm als asoziales Verhalten

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  • Patenschaft FOS Technik - Berufsschulzentrum am Westerberg
    wurden in Osnabrück erneut diesmal unter anderem vor dem Haus an der Liebigstraße Nr 11a Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt Die Klasse 12 Tb der Fachoberschule Technik hatte sich vorbereitend mit den Lebens und Todesumständen der Jüdin Johanna Cohn beschäftigt und einen eindrucksvollen Text zu den Lebensbedingungen im Altersghetto Theresienstadt erarbeitet den zwei Schüler stellvertretend vortrugen Der Wahnsinn der Judenverfolgung wurde spürbar als die Klasse spätnachmittags bei Wind und Kälte gemeinsam mit vielen Nachbarn und engagierten Osnabrückern vor dem Wohnhaus der Cohns stand und von Krankheiten Hunger Platzmangel und der Deportation nach Auschwitz hörte wohin Johanna Cohn deportiert wurde Seitdem gilt sie als verschollen Ruth Brockmann NOZ Bericht vom 08 01 2011 Impressum Datenschutz Sitemap Abmelden Bearbeiten Berufsschulzentrum am Westerberg Stüvestraße 35 49076 Osnabrück Tel 0541 323 2309 Fax 0541 323 2218 www bszw de Ihre Ansprechpartner in der Verwaltung verwaltung bszw de Lehrer Email LogIn Stellenausschreibungen Aktuelles Aktueller Vertretungsplan NOZ Bericht über Stolpersteine Angehende Fahrzeuglackierer besichtigen Volkswagen Lackierstraße Zweimal zweiter Platz bei niedersächsischer Jugendmeisterschaft 1000 Euro Spende zum Abschied Schüler laufen für HelpAge Schülerbegegnung in Rawicz Arbeitseinsatz in Gedenkstätte Erfolgreicher Konditoren Nachwuchs 22 Heinz Fähmel Pokal Gemeinsam gegen Sucht Kooperationsvertrag Diakonie Osnabrück und BSZW Bauzeichnerinnen des BSZW berichten

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