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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    ertasten und auch der Blindenführhund hat gelernt an Bordsteinkanten stehenzubleiben Sind sie auf Null Niveau zur Straße abgesenkt weiß die blinde Person nicht wann sie die Fahrbahn betritt Deshalb Absenkungen ja damit Bordsteinkanten keine Barrieren für Rollstuhlfahrer sind aber 3 cm müssen bleiben Ebenfalls der Sicherheit und Orientierung blinder Menschen dienlich sind Leitlinien und Aufmerksamkeitsfelder Dies sind für den blinden Passanten mit dem Blindenstock ertastbare Bodenmarkierungen zur Orientierung auf freien Plätzen in Bahnhofshallen an Bahnsteigkanten oder an Fußgängerüberwegen Dazu werden spezielle Rillenplatten für Leitlinien oder Noppenplatten für Aufmerksamkeitsfelder in den Bodenbelag verlegt Verkehrsschilder sind oft vorschriftswidrig aufgestellt so dass ihre Spitzen und Kanten zu schlimmen Verletzungen führen können Vor allem Baustellenschilder und nur zeitweilig aufgestellte Schilder sind nicht selten nur 1 5 m hoch obwohl sie direkt im Gehwegbereich stehen Wenn Vorschriften eingehalten würden 2 0 m Abstand zwischen der Unterkante des Schildes und dem Boden wären die Fußwege sicherer nicht nur für blinde und sehbehinderte Passanten Verkehrsampeln brauchen akustische Signale damit sie auch für blinde und hochgradig sehbehinderte Fußgänger ihre Funktion erfüllen Die Pieptöne bei Fußgänger Grün müssen auf jeden Fall dann vorhanden sein wenn an der betreffenden Kreuzung ein grüner Pfeil für rechtsabbiegende Kraftfahrzeuge angebracht ist denn die Grünpfeilregelung verunsichert insbesondere auch blinde und sehbehinderte Fußgänger zusätzlich Akustische Ampelsysteme die Blinden und Sehbehinderten höchstmögliche Sicherheit im Straßenverkehr bieten sind die Modelle Audiam der Fa Systemtechnik Nord STN Hamburg und der Fa Rehabilitationstechnik Broer RTB Bad Lippspringe die in Zusammenarbeit mit fachspezifischer behördlicher und technischer Institutionen und den Fachgremien des Deutschen Blinden und Sehbehindertenverbandes entwickelt wurden Türen aus Glas können sehr schön sein werden aber von sehbehinderten Menschen dann nicht wahrgenommen wenn sie keine deutlichen kontrastreichen Markierungen in Augenhöhe haben Auch Kanten und Griffe sollten sich durch geeignete Farbgestaltung deutlich vom Türglas abheben um Unfällen vorzubeugen Bis in Kopfhöhe herabhängende Hindernisse schräg aufstrebende Gebäudeteile in den Gehweg hineinragende Äste und dorniges Strauchwerk all das sind Gefahren die blinde Menschen nicht rechtzeitig wahrnehmen können Auch sehbehinderte Passanten werden durch solcherlei Gefahrenquellen zusätzlich verunsichert Hier kann Abhilfe geschaffen werden Bei herausragendem Bewuchs ist das wohl jedem klar Bitte zurückschneiden Die städtischen Gartenbau und Ordnungsämter sind gefordert auf die Gehwegränder verstärkt ihr Augenmerk zu richten Aber auch frei schwebende Treppen müssen für Fußgängerköpfe nicht gefährlich sein Dort wo man sich den Kopf stoßen könnte sind schützende Hindernisse aufzustellen wie Zäune Blumenkübel Bänke die von dem blinden Passanten mit dem Langstock ertastet und auch von sehbehinderten Personen gut erkannt werden können Treppen sind besonders wenn es abwärts geht immer eine Unfallquelle Deshalb sind jeweils die untere und obere Trittstufenkante optisch kontrastierend zu markieren wenn alle Stufen die gleiche Breite haben Bei wechselnden Stufenbreiten sind alle Stufen entsprechend zu kennzeichnen Wichtig ist dabei dass die Markierungen auf der Oberseite der Trittstufen angebracht sind und unmittelbar an deren Vorderkante beginnen Das gibt nicht nur Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen mehr Sicherheit Die Fahrtzielanzeiger und Liniennummern an Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und auf Bahnhöfen müssen so angebracht sein und eine solche Größe haben dass sie

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    Blick oft nicht erkannt Da es eine Vielzahl verschiedener Sehbehinderungen gibt ist es selbst für Angehörige Freunde oder Arbeitskollegen manchmal schwer das Sehvermögen der Betroffenen und die daraus resultierenden Schwierigkeiten richtig einzuschätzen Selbst bei anscheinend gleicher Diagnose sind die Auswirkungen individuell oft gänzlich unterschiedlich und zudem meist abhängig von den Lichtverhältnissen von Stressfaktoren und von der Tagesform Eine den Sehbehinderten oft verunsichernde Schwierigkeit besteht darin Gesichter ihm bekannter Menschen auf den ersten Blick zu erkennen Die Verunsicherung wird noch dadurch verstärkt dass die sehenden Bekannten mitunter davon ausgehen dass er sie wahrgenommen hat weil er sie bei ähnlichen Gelegenheiten ja auch gleich sah Wenn Sie erleben dass Ihr Gruß einmal nicht erwidert wird sollten Sie sich nicht beleidigt fühlen Immerhin könnte die Sehbehinderung der einzige Grund sein Wenn Sie bereits von der Sehbehinderung einer Person wissen sollten Sie nicht von weitem grüßen sondern auf den Betreffenden zugehen ihn ansprechen und vielleicht auch Ihren eigenen Namen nennen Das empfielt sich auch wenn man sich bei anderen Gelegenheiten zufällig trifft wie beispielsweise beim Einkaufen im Restaurant oder bei Veranstaltungen Zahlreiche sehbehinderte Menschen können keinen direkten Blickkontakt mit einem Gesprächspartner aufnehmen Wer als Sehender zum ersten Mal in eine solche Situation kommt sollte keine Hemmungen haben den wahrscheinlich sehbehinderten Menschen anzusprechen Im Laufe des Gespräches können Sie ruhig nachfragen weshalb Ihr Gegenüber an Ihnen vorbeischaut Wie beim überqueren von Straßen kommt man ohne gutes Sehvermögen nur mit vermehrten Schwierigkeiten vorwärts Wenn die Sehkraft nachlässt braucht man technische Hilfsmittel und nicht selten die Hilfe normalsehender Personen Kontraste helfen schwachen Augen Was sich nicht voneinander unterscheidet wird nicht differenziert wahrgenommen und ist für sehbehinderte Menschen beinahe unsichtbar Eine kontrastierende Gestaltung von Hinweisschildern und Fahrplänen von Treppenstufen und Glastüren von Markierungen Displays an Haushaltsgeräten und Automaten sowie jeglichen Schrifttums hilft schwachen Augen das zu erkennen worauf

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    gewünschte Ziel Hierbei umgeht er Hindernisse selbst wenn er sie allein leicht unterlaufen könnte zeigt einmündende Straßen an erleichtert der blinden hochgradig sehbehinderten Person die oft gefahrvolle Straßenüberquerung und sucht auf entsprechende Hörzeichen alle gewünschten Objekte auf wie Fußgängerüberwege Treppen Türen Sitzgelegenheiten bestimmte häufiger angelaufene Ziele und manches mehr Dadurch gibt der Blindenführhund seinem Halter Halterin ein hohes Maß an Selbständigkeit zurück Blindenführhunde arbeiten wie eigentlich alle Hunde gern Sie genießen einen besonders engen Kontakt zu ihrer Bezugsperson sowie zu anderen Menschen und können sich in ihrer Freizeit im Spiel entspannen Damit haben sie ein erfüllteres und artgerechteres Leben als manch anderer Hund Blinde Menschen sind auf die Hilfe ihrer Führhunde angewiesen Diese begleiten sie deshalb zum Beispiel auch in öffentliche Gebäude zu kulturellen oder anderen Veranstaltungen in die Kirche ins Restaurant auf Reisen zum Arzt und beim Einkaufen Folgerichtig genießt der Blindenführhund besondere Rechte So ist beispielsweise vielerorts sein Mitbringen in Lebensmittelgeschäfte veterinärrechtlich ausdrücklich erlaubt und auf Flugreisen dürfen Blinde ihren Führhund in die Passagierkabine mitnehmen Den Blindenführhund im Dienst erkennen Sie daran dass er ein weißes Führgeschirr trägt Dessen Bügel ermöglicht es der blinden Person alle Bewegungen des Tieres zu erkennen und jeden Richtungswechsel sicher mitzumachen Die Ausbildung eines gesunden nervenstarken wesensfesten und intelligenten Hundes zum Blindenführhund dauert in der Regel 6 bis 8 Monate Vor Beginn der Ausbildung sollte der Welpe bis zum Alter von etwa 1 1 2 Jahr eine sozial prägende Symbiose Hund Mensch erlernen Nach abgeschlossener Ausbildung zum Blindenführhund erfolgt ein 3 bis 4 wöchiger Einarbeitungslehrgang des zukünftigen Halters Halterin mit seinem ihrem neuen oder auch ersten vierbeinigen Begleiter Dieser Lehrgang sollte ganz oder teilweise am Wohn und oder Arbeitsort des blinden Menschen erfolgen Nach Erlernen der Hörzeichen für den Führhund erfolgt der Einarbeitungslehrgang ähnlich wie beim O M Lehrgang siehe seperaten Beitrag in

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    nach unten oder nach oben entsprechend verschieben Im allgemeinen ist es sinnvoll die Inhalte in Intervallen zu vermitteln wobei dazwischen durchaus einige Wochen liegen können um so das bis dahin Erlernte besser umzusetzen So ist auch ein läufiger Abschluss nach deutlich weniger Stunden möglich wenn nicht alle Inhalte vermittelt werden müssen Nach einschneidenden Veränderungen wie etwa eine Verschlechterung des noch vorhandenen Sehvermögens Beeinträchtigung anderer Sinne oder ein anderes Umfeld Baumaßnahmen Umzug neue Verkehrsmittel kann es notwendig werden die Schulungsinhalte zu erweitern und sie auf die veränderte Lebenssituation neu abzustimmen In den meisten Fällen findet die Schulung am jeweiligen Wohn bzw Arbeitsort des linden oder hochgradig sehbehinderten Menschen statt Der Trainer in für O M kommt nach Absprache zwei bis dreimal pro Woche zu ein oder mehrstündigen Schulungseinheiten Weiterhin gibt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit an einem mehrwöchigen Intensivkurs an einer Blindeneinrichtung mit anschließender mehrtägiger Einweisung in die Besonderheiten des eigenen Wohnortes teilzunehmen Blinde und sehbehinderte Kinder sollten an den Schulen Unterricht in O M erhalten Eine frühe und ausführliche Förderung in O M ermöglicht später eine bessere räumliche Vorstellung die für die selbständige Fortbewegung mit dem Langstock notwendig ist Lesen Sie auch hierzu einen separaten Beitrag in dieser Broschüre Was kann man lernen Optimale Ausnutzung eines noch vorhandenen Sehvermögens Dies kann den Gebrauch optischer Sehhilfen Monokular Lupe Kantenfiltergläser mit einschließen Sensibilisierung der übrigen Sinne Ziel einer solchen intensiven Sinnesschulung ist es möglichst viele Umweltreize auch ohne die Augen bewusst wahrzunehmen sie richtig zu interpretieren und daraus ein situationsentsprechendes Verhalten für sich als blinder oder sehbehinderter Verkehrsteilnehmer abzuleiten Entwicklung von Konzepten sowie des Umweltverständnisses Gelernt werden der Aufbau eines Hauses einer Straße mit beidseitigem Gehweg einer Straßenkreuzung einer U Bahn Station oder eines Kaufhauses Verbesserung grundlegender Orientierungsfähigkeiten Gefördert werden sollen Körperbewusstsein Zeitgefühl Raumvorstellung Aufbau einer geistigen Landkarte ebenso wie der Umgang mit Passanten und das Erfragen von Informationen Schutz des eigenen Körpers Kernstück ist das Erlernen verschiedener Techniken im Gebrauch des weißen Langstockes Dieser etwa bis zum Brustbein reichende Stock daher die Bezeichnung Langstock im Vergleich zum Stütz Krück oder Taststock wird beim Gehen rhythmisch vor dem Körper hin und her gependelt Der Langstock ist stets einen Schritt voraus und zeigt somit Gefahren oder Orientierungspunkte rechtzeitig an Bordsteinkanten Treppen Absperrungen Ampelpfosten Die Übungen zum Schutz des eigenen Körpers beginnen jedoch mit der Vermittlung von Bewegungsabläufen die helfen sich auch ohne Langstock in Räumen Gebäuden oder mit Hilfe eines sehenden Begleiters fortzubewegen Zusätzlich kann der Gebrauch elektronischer Hilfsmittel als Ergänzung zum weißen Langstock vermittelt werden Analyse des Verkehrsgeschehens Verkehrsabläufe und sich daraus ergebende Gefahren sollen erkannt und beurteilt werden so dass ein sicheres Fortbewegen im Verkehrsgeschehen möglich ist Die Schulung in O M ist daher in vielen Fällen auch eine wichtige Voraussetzung für das Gehen mit dem Blindenführhund Zum Umgang und Einsatz eines Blindenführhundes als O M Hilfsmittel lesen Sie auch einen separaten Beitrag in dieser Broschüre Und die Praxis Nach dem Erlernen grundlegender Körperschutztechniken und Orientierungsfähigkeiten beginnt die Unterweisung im Gebrauch des Langstockes meist in einem Gebäude Danach folgen Orientierung

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung die im Meerbuscher Stadtteil Strümp ein Wohnheim für 24 mehrfachbehinderte blinde und sehbehinderte Menschen eingerichtet hat In dem 1999 eröffneten Haus befinden sich drei Wohngruppen für blinde bzw sehbehinderte Menschen mit zusätzlichen Beeinträchtigungen im körperlichen geistigen kommunikativen oder im Wahrnehmungsbereich Jede Wohngruppe verfügt über acht Plätze in sechs Einzel und ein Doppelzimmer und bildet eine in sich geschlossene Einheit Die Wohngruppen deren räumliche Aufteilung und Einrichtung die spezielle Situation der Bewohner berücksichtigt bieten einen wichtigen Rahmen zur Vermittlung von Orientierung und Geborgenheit sowie individueller Entwicklung und Eigenständigkeit der Bewohner Die Ausrichtung der Bemühungen des Wohnheimes erfolgt unter Berücksichtigung des Normalisierungsgedankens in möglichst individueller Begleitung des mehrfachbeeinträchtigten Bewohners Vor allem aber soll das Zentrum allen Bewohnern ein langfristiges Zuhause bieten Auf der Grundlage einer sicher und liebevoll gestalteten Umgebung und personeller Beziehung erhält der Bewohner seiner Person entsprechende Angebote zur Entwicklung Festigung und zum Erhalt größtmöglicher Sozial und Handlungskompetenz Die Mitarbeiter die aus den Fachbereichen Sozial und Heilpädagogik sowie Kranken und Heilerziehungspflege kommen arbeiten eng zusammen um sowohl eine Grundversorgung in pflegerischer Hinsicht wie auch Hilfestellung im Alltag Therapie und Freizeitgestaltung gewährleisten zu können Im unmittelbaren Wohngruppenleben erfahren die Bewohner individuelle Pflege und Anleitung in alltagsbezogenen Belangen Hier wird z B Orientierung in den Räumen Zubereiten und Einnehmen von Mahlzeiten oder Körperpflege trainiert Aber auch Gemeinsamkeiten wie Singen Musizieren Vorlesen Spielen Spaziergänge Bewegung und Entspannungsangebote kennzeichnen den Tagesablauf Gruppenübergreifend werden Aktivitäten wie Ausflüge Besuch von Konzerten Märkten Diskotheken Ausstellungen Schwimmen Reiten etc angeboten Aber auch spezielle und therapeutische Einzelförderungen werden organisiert Hierbei geht es insbesondere um die Förderung zur Wahrnehmung bei der in besonderer Weise die bei den blinden oder taubblinden Bewohnern vorhandenen Sinneswahrnehmungen angeregt und noch erweitert werden sollen Geplant sind kreative und ergotherapeutische Maßnahmen für Bewohner die nicht oder noch nicht außerhalb des Zentrums

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    es die Westdeutsche Blindenhörbücherei e V WBH in Münster Sie ist eine Einrichtung der Blindenselbsthilfe Träger der WBH sind die örtlichen Vereine und Verbände der Kriegs und Zivilblinden in Nordrhein Westfalen und Rheinland Pfalz Der Betrieb der WBH wird zu 70 durch Spenden Mitgliedsbeiträgen der tragenden Vereine und durch die Blinden selbst finanziert Dazu kommt eine Bezuschussung von 30 durch die öffentliche Hand Die WBH bietet blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen die Möglichkeit Bücher und Zeitschriften zu lesen Die Bücher und Zeitschriften werden von geschulten Sprechern in WBH eigenen Tonstudios auf Tonträger gelesen und für die Ausleihe an die Hörer der WBH in Form von Daisy MP3 CDs kopiert und versandt Die WBH ist im flächendeckenden Netz der Blindenhörbüchereien primär für Nordrhein Westfalen Rheinland Pfalz und das Saarland zuständig Sie versorgt insgesamt über 8 500 Hörer mit literarischen Werken die den blinden und sehbehinderten Menschen sonst nicht zugänglich wären denn die Blindenschrift wird nur von sehr wenigen beherrscht Die WBH ist eine Leihbücherei Die Ausleihe erfolgt per Post in briefkastengerechten Versandboxen Die Bücher und Zeitschriften werden für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen als Blindensendung portofrei befördert Die Leihfrist für Hörbücher beträgt vier Wochen Die Zeitschriften je nach Erscheinungshäufigkeit werden innerhalb

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    fehlender Anspruchsvoraussetzungen Rentner oder Hausfrauen für Maßnahmen der beruflichen Eingliederung in Berufsförderungswerken für blinde und sehbehinderte Menschen nicht oder nicht mehr in Betracht kommen Ferner können Personen teilnehmen die aus den verschiedensten Gründen bisher an Maßnahmen gleicher Zielsetzung nicht teilnehmen konnten Die Lehrgänge teilen sich in zwei Abschnitte von je vier Wochen Grund und Aufbaulehrgang in zeitlichem Abstand Die Leitung und Durchführung der Lehrgänge liegt stets in Händen bewährter Fachkräfte Die Lehrgänge sind von den überörtlichen Trägern der Sozialhilfe anerkannt Getragen werden die Kosten für die Lehrgänge unter Berücksichtigung der Einkommens und Vermögensgrenzen und ggf Unterhaltsansprüchen gegenüber Angehörigen ersten Grades Kinder Eltern nach dem BSHG und zwar für den Teilnehmer und für die Begleitperson Finanziert werden die Lehrgänge auch durch andere Kostenträger Berufsgenossenschaft Versorgungsamt Beihilfe für Beamte Wegen der häuslichen Ersparnis und der Mitfinanzierung der Begleitperson setzen die überörtlichen Träger der Sozialhilfe unter Umständen eine Eigenleistung fest Eine Finanzierung dieser Reha Maßnahme durch die Krankenkassen wird seit Langem angestrebt Zu einem konkreten Ergebnis ist es jedoch noch nicht gekommen Es wäre wünschenswert dass sich die Spitzenverbände der Krankenkassen einigen und zur Bewältigung einer der schwersten Behinderungen die den Menschen treffen können ihren Beitrag leisten Was wird in diesen Lehrgängen angeboten

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    kann mehr so gemacht werden wie früher spontan schnell ohne nachzudenken Eine Tasse Kaffee eingießen Fingernägel pflegen einen Scheck ausschreiben mit Bargeld bezahlen Fleisch schneiden das passende Hemd zum Anzug aussuchen eine warme Mahlzeit zubereiten den Fußboden reinigen einen Knopf annähen Schuhe putzen Qualifizierte Rehabilitationslehrer und lehrerinnen haben durch eine Zusatzausbildung die notwendigen Kenntnisse erworben um blinden und sehbehinderten Menschen lebenspraktische Fähigkeiten vermitteln zu können Das LPF Training ist ein Angebot für Geburtsblinde und späterblindete Menschen sehbehinderte Menschen blinde und sehbehinderte Menschen mit zusätzlichen Behinderungen unabhängig vom Lebensalter Vor Unterrichtsbeginn führt eine Rehabilitationsfachkraft mit dem jeweiligen Interessenten ein kostenloses Beratungsgespräch Die persönlichen Bedürfnisse Vorkenntnisse und Fähigkeiten des blinden oder sehbehinderten Menschen bestimmen den Inhalt und den Umfang des Unterrichts der auf Wunsch am Heimatort des Interessenten durchgeführt wird Das LPF Training erfolgt grundsätzlich im Einzelunterricht Das Angebot Umfasst Kochen Messen Wiegen Schneiden Schälen Umgang mit Hitze Essensfertigkeiten verschiedene Handhabung des Bestecks Schiebe und Schneidehaltung Servieren Eingießen Brot schneiden Haushalt Verschiedene Flächen systematisch säubern Geschirr spülen Betten beziehen Nähen Umgang mit der Schere Faden einfädeln Knöpfe annähen verschiedene Nähstiche Nähen mit der Nähmaschine Kleiderpflege Kleidung auf den Bügel hängen Feinwäsche waschen und aufhängen Bügeln Schuhe putzen Körperpflege Zahnpflege Haarpflege Handpflege Hygiene Kosmetik Häusliche Reparaturen Umgang mit verschiedenen Werkzeugen Schrauben eindrehen Nägel einschlagen Kennenlernen und Gebrauch spezieller Hilfsmittel Kommunikation Umgang mit dem Telefon Umgang mit Münzen und Geldscheinen Blindenschrift Tastübungen zum Punktschriftlesen Schreiben der eigenen Handschrift üben der Unterschrift Umgang mit Lesegeräten Der zuständige Sozialhilfeträger übernimmt im Rahmen der Eingliederungshilfe für Behinderte 39 40 des Bundessozialhilfegesetzes BSHG die Kosten allerdings abhängig von Einkommen und Vermögen Anträge auf Kostenübernahme können von uns für Sie gestellt werden Lebenspraktische Fähigkeiten kann man also wieder zurückgewinnen bzw neu erlernen Das Training ist ein Weg der kleinen Schritte doch wer sie geht kommt an sein Ziel Gehen

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