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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    Rillenplatten wären aus seiner Sicht allerdings Noppenplatten die sich mit einer hellen einheitlichen Farbe vom Straßenbelag abheben und damit Kontraste schaffen die auch für Schwerstsehbehinderte noch zu erkennen sind Vorsicht an der Bahnsteigkante Auch die Tatsache dass die als Leitsystem gedachten Rillenplatten an der Haltestelle Rathausmarkt zum Teil eng an Zäunen oder dem Ampelpfahl vorbeiführen macht Christa Ufermann und Maria St Mont vom Blinden und Sehbehindertenverein das Leben nicht gerade leichter Als gefährlich sieht Leitsystemexperte Bender die Tatsache dass der Abstand zwischen Bahnsteigkante und abschließendem Leitstreifen nur 30 Zentimeter statt der vorgeschriebenen 55 Zentimeter beträgt Achtung Sackgasse Jetzt begreift auch der Sehende wie lebenswichtig für blinde Menschen wie Ufermann und St Mont die Führung durch ihre Hunde Theo und Selma ist Weiter geht es zum Rathausmarkt Auf der dem Turmeingang des Rathauses gegenüber liegenden Bürgersteigseite enden die taktilen Rillenstreifen im Kopfsteinpflaster Das geht in die Gelenke kommentiert St Mont die Holperstrecke Wenn man etwas macht muss man es auch einheitlich und durchgängig machen betont Fachmann Bender Aus seiner Sicht müsste man auf das historische Kopfsteinpflaster vor dem Rathaus nicht verzichten wenn man es mit einem taktilen Begleitstreifen durchsetzen würde um keine Lücken ins Leitsystem zu reißen Ganz nebenbei fällt auf dass viele taktile Leitstreifen stark verschmutzt sind Von einem auffälligen Kontrast kann da keine Rede mehr sein Besonders schlimm ist es wenn die Leitstreifen zum Beispiel durch Werbeschilder zugestellt oder durch Autos zugeparkt werden weiß der hochgradig sehbehinderte Paul Kremer zu berichten Wie gut taktile Leitsysteme funktionieren können sehen Bender und seine Begleiter zu denen auch die Behindertenkoordinatorin der Stadt Felicitas Bütefür und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Behindertenverbände AGB Alfred Beyer gehören am Bürgeramt Am Eingang Löhstraße zieht sich ein Noppenstreifen quer über den Bürgersteig Ein 90 mal 90 Zentimeter großes Aufmerksamkeitsfeld zeigt dem blinden Besucher des Amtes den Eingang an Ein Zebrastreifen dessen leicht erhabene Streifen allerdings schon nicht mehr ganz weiß und kontrastreich sind weisen den Weg zur Infotheke Hilfsbereite Mitarbeiter Die Mitarbeiter sind hier sehr hilfsbereit lobt Maria St Mont Hilfreich wäre allerdings neben einem Display auch eine akustische Ansage einzurichten damit die Bürger wissen wann sie dran sind findet Leitsystemexperte Bender Als vorbildlich sieht er die taktilen Hinweisschilder und die ebenfalls taktil ausgestatteten Handläufe der Treppengeländer So können auch Blinde sich Informationen ertasten Etwa Hier geht es zur Passausgabe Hier geht es in den ersten Stock Hier geht es zum WC und hier ist der Aufzug der ebenso vorbildlich mit einer akustischen Etagenansage ausgestattet ist Auf dem Treppenabsatz sind dann leider nur Hinweisschilder ohne erhabene Pyramiden und Braille Schrift zu sehen Als Risiko im grau gehaltenen Treppenhaus sieht der Leitsystemfachmann dass es pro Treppenabsatz nur einen gelben Leuchtstreifen gibt So ist das Ende des Treppenabsatzes für Sehbehinderte nicht erkennbar Noppen und Kontraste helfen weiter Auf der Ausgangsrampe des Bürgeramtes die in Richtung Alte Post führt würde er sich Bender taktile Handlaufinformationen wie Bürgeramt geradeaus oder einen durchgängigen und kontrastreichen Noppenstreifen wünschen statt des dort verlegten Rillenleitstreifens mit vereinzelten Noppenaufmerksamkeitsfeldern Eine Frage der Zuständigkeit Doch das

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    sind das gerade mal 30 cm schätzt Werner Bender vom I L I S vom Verein zur Förderung der Blindenbildung Gefährlich nah stehen Behinderte damit an einfahrenden Bahnen Dass die Ampel dazwischen noch keinen akustischen Signalgeber hat passt Er soll im Mai montiert werden Zur Bestandsaufnahme sind Mitglieder des Mülheimer Blindenvereins mit Bender der städtischen Behinderten Koordinatorin Felicitas Bütefür und Alfred Beyer von der AGB Arbeitsgemeinschaft der in der Behindertenarbeit tätigen Vereinigungen unterwegs Sie wollen sehen was gut ist Und wo es hakt bei der Barrierefreiheit und der Nutzung ohne fremde Hilfe Die ist gesetzlich verankert und dient letztlich nicht nur Behinderten sondern macht mit klaren Informationen und dem Abbau von Stufen allen das Leben leichter Das passt insgesamt zur familienfreundlichen altengerechten Stadt meint Bender Alle öffentlichen Gebäude so das hehre Zeil sollen barrierefrei zugänglich taktile Informationen durchgängig sein So der Idealfall in der Theorie Im neuen Bürgeramt mit Blindenbeschriftung an den Toiletten an Handläufen und Orientierungstafeln ist das Ideal beinahe erreicht Doch auch dort hält die Praxis Hürden bereit Eine akustische Ansage für Wartende fehlt die Info Theke ist extra für Rollstuhlfahrer abgesenkt doch die bequeme Zufahrt verstellt eine mobile Trennwand Gut sind die auffälligen Leit Zebrastreifen auf dem Boden doch eben auch schon arg verdreckt und damit teilweise ihrer Signalwirkung beraubt Gut aus Sicht der Blinden die klare Orientierungshilfe über Rillensteine und so genannte Aufmerksamkeitsfelder Die Noppenstruktur auf dem Pflaster erregt Aufmerksamkeit zeigt an hier ändert sich die Wegeführung Im Zuge der Ruhrbania Planung für den Stadtumbau wurden durchgängig Leitsysteme berücksichtigt Der Knackpunkt Die Planung ist teilweise Jahre alt Seither hat sich die Technik geändert und ist längst optimiert worden Aber das wird in der Regel in der Ausführung nicht berücksichtigt sagt Bender Insgesamt sei Mülheim dennoch auf einem guten Weg Besser ist eine nicht ganz 100 prozentige

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    BSV übernahm und zusammen mit dem damaligen Behindertenkoordinator der Stadt Hermann Hofmann die Einrichtung von Akustikampeln in Angriff nahm Es folgten Noppen und Rillen auf dem Gehweg Die erleichtern Blinden und Sehbehinderten die sichere Teilnahme am Straßenverkehr wenn sie nicht durch achtlose Autofahrer zugeparkt werden Nicht nur von diesen Hilfsmitteln könnte die Stadt aus ihrer Sicht noch etwas mehr vertragen Auch sprechende Aufzüge die ihren Fahrgästen die Etage ansagen erhabene Informationsschilder deren Schrift sich ertasten lässt oder akustische Anzeigetafeln an Haltestellen sind für sie unerlässliche Voraussetzungen für eine barrierefreie Stadt Wenn man Christa Ufermann fragt was sich in den 20 Jahren verändert habe in denen sie den heute 69 Mitglieder zählenden Verein führt zeigt sie auf ihren Computer Der verfügt nicht nur über eine Braille Zeile mit Blindenschrift sondern auch über eine Sprachsoftware Ihren PC Bildschirm kann sie getrost beiseite stehen lassen denn ihre Computersoftware sagt ihr jedes Wort an das sie schreibt oder als Datei und Internetseite aufruft Diese Software kann ihr auch die gedruckten Texte vorlesen die sie einscannt Die Welt sieht heute ganz anders aus Auch als Blinder kann man sich heute viel leichter Informationen erschließen lobt sie die technische Revolution des Multimediazeitalters Auch CDs auf denen der BSV seine seit Januar existierende Monatshörzeitschrift BLIZ Aktuell an Mitglieder verschickt oder auf denen die Westdeutsche Blindenhörbücherei in Münster 23 000 Buch und Zeitschriftentitel bereithält zählt sie zu den segensreichen Innovationen Wir hatten bis jetzt immerhin schon 5500 Besucher berichtet Ufermann nicht ohne Stolz über den Erfolg der im letzten Jahr eingerichteten Internetseite des Vereins Allerdings ist sie schon etwas enttäuscht dass die Meisten zwar gerne Informationen abrufen aber sich nur ungern vereinsmäßig binden Dabei bräuchte der BSV dringend Nachwuchs Denn das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 70 Jahren Potenzial gäbe es denn die Zahl der blinden Menschen in

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    am Durchblick der Sehenden bei der Planung Frau und Hund finden sich in der Regel zurecht Auf unbekanntem Terrain fragt sie zur Not um sich zu orientieren Wie es jeder andere in fremder Umgebung auch tun muss Viele kennen uns ja vom Sehen Ich gehöre ja zum Stadtbild Das erleichtert den Zugang Szenenwechsel zum Leinpfad Auch an der Stadtbad Baustelle tun sich beide an manchen Tagen schwer Mal stehen hier Fahrzeuge Oft ist ganz schön Lärm und Theater Dann höre ich nicht ob mit was entgegenkommt sagt Christa Ufermann Hinter der Schlossbrücke ist sie in ruhigeren Gefilden Theo hat sie aus seinem Führungs Geschirr entlassen Der sechs Jahre alte Rüde hat Freizeit darf schnüffeln Duftmarken setzen und sich lösen Christa Ufermann nutzt derweil den Blindenstock sondiert den Weg Und geht wieder flotten Schrittes Zeit zum Erzählen über ein Leben als Blinde über die Arbeit über das ehrenamtliche Engagement über Blindenhunde über Hobbys Ich bin ein Lesefreak sagt die blinde Frau die neuerdings Hörbücher im MP 3 Format schätzt Nur hell und dunkel kann die Heißenerin von Geburt an unterscheiden Früher ging das besser Es hat weiter nachgelassen Eine Farbvorstellung hat sie Aber ich erkenne nur noch klare Farben bei günstigem Licht Eine Automatenstimme sagt ihr die Uhrzeit ein Farbscanner hilft bei der Kleiderwahl Er gibt den Ton an Gehör Gefühl die Sinne sind ausgeprägt Aber ohne technische Hilfen kommen Blinde nicht aus Manche Freiheit haben moderne Medien gebracht und Ufermanns mühsame Recherchen beendet Früher war die Informations Beschaffung schwierig Es ging ja nicht einfach ins Internet zu gehen und sich Verbands Seiten anzugucken Bürokauffrau hat Christa Ufermann gelernt 1964 hat sie beim Jugendamt angefangen später in der Augenklinik gearbeitet Seit 20 Jahren führt die Frau mit der dunklen Pagenkopffrisur den BSV den Blinden und Sehbehindertenverein in Mülheim dem sie seit über vier Jahrzehnten angehört Seit 23 Jahren betreibt sie beruflich die Text und Datenbearbeitung für die Fürsorgestelle für Schwerbehinderte Ihr PC im Büro hat eine Sprachsoftware zur normalen Tatstatur hat sie eine Braille Zeile Ich arbeite über Tastenkombinationen Da muss man sich eine Menge merken und lernen Für kurze Notizen hat sie einen altertümlichen Streifenschreiber Mit dem habe ich früher Stenogramme aufgenommen Zeile für Zeile geht Christa Ufermann Texte durch Ich bin gewohnt sehr konzentriert zu arbeiten sagt sie Und ich bin pingelig Mit den e mails hat ja allgemein die Schludrigkeit beim Schreiben zugenommen Furchtbar In Ufermanns Büro im Sozialamt steht Theos Korb neben dem Schreibtisch Der Hund döst auf dem Boden liegt ein Beiß Spielzeug an den Wänden hängen Fotos Sie zeigen seine Dienstvorgänger und eine jüngere Christa Ufermann Theo ist ein Schatz ein ganz Lieber Den geb ich für eine Million nicht her Der ist sehr anhänglich schwärmt sie Elf Monate alt war der Rüde als sie ihn zum ersten Mal gesehen hat Nach einem halben Jahr Spezialausbildung und abschließender Prüfung kam der Hund zu ihr Erst Theo macht sie mobil Eine von rund 1500 Führhundehaltern bundesweit ist Ufermann Über jedes einzelne Tier wird hart mit den

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    Alt 3 Vorherige Seite Alt 6 Sitemap Alt 7 Suchfunktion Alt 8 Direkt zum Inhalt Alt 9 Kontaktseite Sie sind hier www bsv muelheim de Publikationen Ratgeber Umwelt und Verkehr Umwelt und Verkehr lesen Hallo Taxi Hallo Taxi lesen Kraftfahrer beachtet den weißen Stock Kraftfahrer beachtet den weißen Stock lesen Ein Appell an Planer und Bauherren öffentlicher Bereiche Ein Appell an Planer und Bauherren öffentlicher Bereiche lesen Sehbehindert Kontraste helfen

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    automatisch akustisch die Linienbezeichnung und Fahrtrichtung des gerade einfahrenden Fahrzeuges Bus oder Bahn mit Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Teilhabe am ÖPNV Für den Personenkreis der blinden sehbehinderten Menschen ist die Zugänglichkeit von Informationen die den nicht sehbehinderten Fahrgästen jederzeit zugänglich sind nämlich die digitalen Informationstafeln von größter Wichtigkeit Die hier erwähnte technische Lösung hält diese Option vor Während die Ansagen der einfahrenden Fahrzeuge automatisch erfolgen kann der sehbehinderte blinde Fahrgast die Informationen der Anzeigetafeln zusätzlich durch Tastendruck akustisch anfordern Diese Installation wäre nicht nur für uns blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen von großem Nutzen sondern auch für die vielen älteren Mitbürger die aufgrund einer altersbedingten Sehschwäche nicht mehr oder kaum noch in der Lage sind die Fahrzeugbeschilderung oder die digitalen Anzeigen zu lesen Wir hoffen dass unser Bericht in diesem Ratgeber nicht unbeachtet bleibt und wir bei den Trägern öffentlicher Verkehrsbetriebe und den Verkehrsverbünden auf eine Lösung dieses Problems hoffen dürfen und dass diese darauf hinwirken damit wir auf dem Weg zu einer gleichberechtigten chancengleichen also benachteiligungsfreien Teilhabe am ÖPNV einen großen Schritt weiterkommen Sind Sie interessiert Setzen Sie sich bitte mit der Firma eprovi electronic provider service GmbH Josef Haumann Straße 11 44866 Bochum Tel 0 23 27 93 23 80 Fax 0 23 27 93 23 89 E Mail info eprovi de Internet www eprovi de in verbindung oder sprechen Sie mit uns wir informieren Sie gern Blinden und Sehbehindertenverein Mülheim an der Ruhr e V Tel 0208 43 25 18 e mail info bsv muelheim de Kreisverkehrsgestaltung Kommunalpolitiker und Verkehrsplaner machen blinden und stark sehbehinderten Verkehrsteilnehmern das Leben schwer indem sie zur Förderung des Verkehrsflusses und zur Senkung der Verkehrsunfälle die sog Kleinen Kreisverkehre einschließlich der Mini Kreisverkehre Kreisverkehrsanlagen bis max 26 m Durchmesser planen und immer häufiger einrichten Diese stellen für

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    Alt 0 Startseite Alt 3 Vorherige Seite Alt 6 Sitemap Alt 7 Suchfunktion Alt 8 Direkt zum Inhalt Alt 9 Kontaktseite Sie sind hier www bsv muelheim de Publikationen Ratgeber Hallo Taxi Blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen sind in besonderer Weise auf öffentliche Verkehrsmittel und natürlich auch auf das Taxi angewiesen Als Taxifahrerin oder Taxifahrer werden sie daher auch auf Personen mit Sehproblemen treffen Wir empfehlen blinden und sehbehinderten Menschen schon bei der Taxibestellung auf ihre Behinderung hinzuweisen und die Verkehrsschutz Zeichen weißer Blindenstock und oder die gelbe Armbinde mit 3 schwarzen Punkten zu benutzen Auch eine Ansteckplakette mit dem internationalen Symbol für Blindheit Figur mit Stockgänger weiß auf blauem Grund weist darauf hin dass der Betreffende Sehprobleme hat Einige blinde Menschen lassen sich von ausgebildeten Blindenführhunden begleiten Wir empfehlen Führhundhaltern bei der Taxibestellung anzugeben dass auch ihr Hund mitfahren wird Zu empfehlen ist bei dem Taxiunternehmen nachzufragen ob es ein Kombifahrzeug gibt Blinde und sehbehinderte Menschen sind genau so verschieden wie andere Sprechen Sie mit Ihrem Fahrgast und fragen Sie ihn welche Hilfe er braucht Haben Sie noch Fragen Rufen Sie uns an Wir sind gerne für Sie da Kontakt Blinden und Sehbehindertenverein Mülheim an der Ruhr e V

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  • BSV-Mülheim e.V. - www.bsv-muelheim.de
    so überlegt es sich besser was zu tun ist Unsichere Fußgänger Sehbehinderte Passanten können Sie leider nicht gleich auf den ersten Blick erkennen weil sie ohne Stock gehen und nur selten eine Armbinde tragen Wer aber unsicher nach der Verkehrsampel schaut oder nur zögernd die Straße betritt muss kein verträumter Typ sein vielleicht kann er schlecht sehen Alptraum grüner Pfeil Was Ihnen das Rechtsabbiegen bei Rot an einigen Kreuzungen erlaubt der grüne Rechtsabbiegepfeil kann für blinde und sehbehinderte Menschen eine böse Falle sein zumal wenn die Ampel keinen Piepton als Freisignal für Fußgänger ausstrahlt Wer nicht sehen kann muss notgedrungen hören in welche Richtung der Verkehr rollt Die Grün Pfeil Regelung sorgt in dieser Beziehung für erhebliche Verwirrung Deshalb nehmen Sie das Anhaltegebot an Kreuzungen mit grünem Rechtsabbiegepfeil ernst Machen Sie den Passanten mit weißem Stock mit gelber Armbinde oder mit einem Blindenführhund aber auch allen anderen Fußgängern keine Angst dadurch dass Sie gerade noch so kurz vor ihnen um die Ecke fahren oder sich knapp hinter ihrem Absatz durchmogeln Parkplatz Bürgersteig Haben Sie sich schon einmal im Dunkeln durch ein fremdes Gebäude getastet Ähnliche Gefühle können bei blinden Menschen aufkommen wenn sie gewissermaßen im Slalomlauf ihren Weg suchen müssen weil Bürgersteige und Straßenübergänge mit Autos zugestellt sind Denken Sie beim Abstellen Ihres Fahrzeuges doch bitte daran dass Sie selbst gelegentlich auch Fußgänger sind Respektieren Sie die Behindertenparkplätze sie haben ihren Sinn Kein freundliches Winken Die üblichen Zeichen der Rücksichtnahme kommen bei blinden und sehbehinderten Menschen nicht an oder können leicht missverstanden werden Selbst ein freundliches Winken aus dem Wagen wird nicht registriert Auch Hupen oder ein Lichtsignal sorgen eher für Verwirrung Wenn Sie helfen wollen dann müssen Sie einen blinden oder sehbehinderten Menschen direkt ansprechen und ihm eindeutige Hinweise geben Wenn Hilfe dringend nötig ist dann steigen Sie sofern

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