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  • Startseite
    Wo gab es Verweigerung und Widerstand gegen obrigkeitlichen Druck Weiterlesen Bonn zu dienen ist Ehre und Freude zugleich Bonner Geschichtswerkstatt legt ein biographisches Lexikon der Bonner Stadtverordneten in der Weimarer Republik vor Vor 95 Jahren am 2 November 1919 begann auch in Bonn die Zeit der demokratischen Kommunalpolitik Bis dahin hatte das Dreiklassenwahlrecht große Teile der Bonner Bevölkerung von der Mitbestimmung in kommunalen Angelegenheiten ausgeschlossen Dazu zählten große Teile der Zentrumspartei die Sozialdemokratie und die Frauen Erst die Weimarer Demokratie machte dem ein Ende Heute sind die meisten der damaligen Stadtverordneten vergessen Wer erinnert sich noch an Lorenz Niedermair den Vater des Widerstandskämpfers Paul Niedermair an die Lehrerin und Zentrumspolitikerin Anna Leusch an Clemens Wellmann den ersten Arbeitnehmervertreter im Bonner Rat oder an Dr Otto Goertz den Mitbegründer der Schleifscheibenfabrik Guilleaume Das von der Bonner Geschichtswerkstatt vorgelegte biographische Lexikon will über die personengeschichtlichen Perspektive hinaus eine solide Grundlage für die weitere Beschäftigung mit der Sozial und Gesellschaftsgeschichte Bonns und der Geschichte der Parteien im Bonn der Weimarer Republik liefern Ähnlich wie heute war der Stadtrat in viel mehr Fraktionen geteilt als noch in den 80er Jahren So saßen Vertreter des Zentrums der USPD SPD KPD DDP DNVP DVP der Wirtschaftspartei des Bonner Mieterverein des Mieterschutzvereins der Kampffront Schwarz Weiß Rot und der NSDAP im Rat Sie waren zugleich Mitglieder der freien und christlichen Gewerkschaften Vertreter des Handwerks und seiner Verbände Industrielle und Kaufleute Engagierte aus beiden christlichen Kirchen Vertreter der Mieter und der Hausbesitzer der Architekten und Bauunternehmer Geprägt wurden viele der Stadtverordneten von der Jahrhundertkatastrophe des 1 Weltkriegs Von 53 Ratsmitgliedern ist bekannt dass sie als Soldaten am 1 Weltkrieg teilnahmen Viele waren aktiv an den Kämpfen beteiligt Auch abseits der Schlachtfelder griff der Krieg in das Leben der zukünftigen Stadtverordneten ein Einige Stadtverordnete leisteten auch hinter der Front

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  • Projekte
    Suchen Aktuelle Seite Home Projekte Startseite Projekte Erster Weltkrieg Stadtteilgeschichte Nordstadt Stadtteilgeschichte Bad Godesberg Stadtteilgeschichte Beuel Diverse Miszellen Publikationen Impressum Kontakt 2008 2016 Bonner Geschichtswerkstatt

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  • Erster Weltkrieg
    den Kriegsverlauf und insbesondere die Offensive von 1916 Spuren der Kämpfe in Beaumont Hamel Bei Beaumont Hamel befindet sich die offizielle Gedenkstätte Neufundlands Sie umfasst ein großes Areal für dessen Pflege und Erhaltung die kanadische Regierung verantwortlich ist Überragt wird sie von einem Karibou auf einem Felssockel an dem eine Gedenktafel an die insgesamt 820 im Krieg vermissten Neufundländer erinnert Der Kariboukopf war das Verbandabzeichen des Regiments während des Ersten Weltkriegs Hier an diesem Ort erlitt das neufundländische Bataillon am 1 Juli Verluste von 684 Mann was 70 der Gesamtstärke entsprach Beim Gang durch das Gelände passierten wir ein Netzwerk von noch erkennbaren aber nicht rekonstruierten Schützengräben die nur einige hundert Meter entfernt von der deutschen Stellung lagen sowie Reste von Tunneln den Hawthorn Minenkrater einige kleinere Friedhöfe und das Denkmal der 51 Highland Division A Scotsman in his kilt die ganz in der Nähe eingesetzt war Der Lochnagar Krater bei La Boisselle Die vorletzte Station am ersten Tag unserer Exkursion war der Lochnagar Minenkrater von La Boisselle Am Morgen des 1 Juli 1916 wurden in der ganzen Region Sprengstoffexplosionen ausgelöst um den Beginn der alliierten Offensive zu signalisieren Der La Boisselle Minenkrater ist der größte bis heute sichtbare Krater des Krieges verursacht durch die Zündung von 27 Tonnen Ammoniak die in ein Tunnelsystem unter der deutschen Stellung eingebracht worden waren Dieser Krater gilt als eine Ikone der Somme Schlacht und jeden 1 Juli wird in einer Zeremonie um 7 28 Uhr dem Zeitpunkt der Sprengung dieses Ereignisses gedacht Unser Besuch an diesem denkwürdigen Ort fand zwei Tage vor der alljährlichen Gedenkfeier statt Ein Brite sprach uns an stellte sich als Richard Dunning vor und fragte nach unseren Motiven für diesen Besuch Er bedauerte dass so wenige Deutsche an diesen Ort kämen Als Eigentümer des Grundstücks berichtete er über seine Pläne ein Arboretum am Kraterrand anzulegen in dem für jedes am Krieg beteiligte Land ein typischer Baum gepflanzt werden solle Welches denn ein typisch deutscher Baum sei Die Eiche the oak Geht nicht meinte er der sein schon für Großbritannien vorgesehen Es gab nun einige andere Vorschläge von unserer Seite die Rotbuche ein Apfelbaum Die Linde fiel mir ein als er schon abfahrbereit im Auto saß allerdings nicht die englische Übersetzung die kam mir erst später in den Sinn the lime Die Linde sei auch Gegenstand einiger Volkslieder sei der Mittelpunkt vieler Dorfplätze gewesen Das fand er interessant Im Gespräch mit Richard Dunning Vorher hatte er uns noch über ein weiteres Projekt für das Jahr 2014 informiert Anlässlich des 100 Jahrestags des Beginns des Ersten Weltkriegs wolle er eine charity ins Leben rufen mit dem längerfristigen Ziel einen Fond zu schaffen um mit diesen Mitteln 5 000 kranken Kindern die notwendige medizinische Hilfe zukommen zu lassen Die Zahl 5 000 stünde für die Zahl der Soldaten die an diesem Ort ums Lebens gekommen seien Auf diese Weise sollte nicht nur bedürftigen Kindern geholfen werden gleichzeitig sollten die Toten vor dem Vergessen bewahrt und geehrt werden Die charity solle dementsprechend den

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  • Stadtteilgeschichte Nordstadt
    sich Ferdinand Walter Bonner Professor der Jurisprudenz am 24 April 1842 an den Bischof Andreas Räß in Straßburg Es gab allen Grund zur Klage Insbesondere die Armen der Stadt deren Zahl in den vorangegangenen Jahren beträchtlich gestiegen war hatten kaum eine Möglichkeit ärztlich angemessen versorgt zu werden Weiterlesen Schulen in der Bonner Nordstadt Nordschule Marienschule Karlschule Skizzen zu einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 9 September 2001

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  • Stadtteilgeschichte Bad Godesberg
    das weitere Schicksal von 72 der damals erfassten Menschen rekonstruieren 2 Weniger als ein Drittel von ihnen sollte die nächsten Jahre überleben Mindestens 43 sowie zwei nach 1939 geborene Kinder wurden in die Todeslager im Osten deportiert wo bis auf eine Person alle umkamen acht starben eines natürlichen Todes wenn man davon überhaupt angesichts der Verfolgungssituation sprechen kann 3 Überlebt haben von denen die im Mai 1939 in Bad Godesberg

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  • Stadtteilgeschichte Beuel
    Verein der durch die Bonner Feuerwehrkapelle eine Serenade darbringen ließ eine Ehrung des Jubelpaares statt Der dem Ortsverband angeschlossene MGV Concordia umrahmte die Feierstunde durch ansprechende Lieder Für den Ortsverband sprach der Vorsitzende Herr Simons und für den Kameradschaftlichen Verein Herr Peter Schäfer Am Jubeltage selbst übermittelte die Gemeinde Beuel ihre Glückwünsche durch den 1 Beigeordneten Herrn Karnatz der bei dieser Gelegenheit eine Ehrengabe überreichte GA 1 6 32 Die

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  • Diverse
    Oktober hatte sich der Wirt des Heisterbacherhofes am Grabe seiner Frau erschossen Mit Heinrich Mertens starb der Wirt der 25 Jahre zuvor als die Bonner Arbeiterbewegung noch von der Polizei verfolgt und den Behörden schikaniert wurde den Mut aufgebracht hatte Gewerkschafter und Sozialdemokraten im Heisterbacherhof aufzunehmen Heinrich Mertens wurde am 12 Juni 1866 in Bonn geboren 1 Von Beruf Porzellanmaler übernahm er nach dem Tode seines Vaters Anton im Jahr 1896 die von diesem seit 1872 geführte Gaststätte Heisterbacherhof 2 Mit der Übernahme des Lokals durch Heinrich Mertens begann die Geschichte des Heisterbachehrhofes als Verkehrslokal der organisierten Bonner Arbeiterschaft Weiterlesen Bonn 1948 49 Alltag vor hoher Politik Vom 8 Mai bis zum 28 Juni 1999 hat die Bonner Geschichtswerkstatt aus Anlaß des 50 Jahrestagestages des Beschlusses des Parlamentarischen Rates Bonn zum vorläufigen Sitz von Regierung und Parlament zu erklären gemeinsam mit dem Bonner StadtMuseum eine Ausstellung erarbeitet die vornehmlich den Alltag der Bonnerinnen und Bonner vor dem Hintergrund dieses für die weitere Entwicklung der Stadt so entscheidenden Beschlusses dokumentieren sollte Weiterlesen Zwangsarbeit in Bonn 1939 1945 Ein Brief aus der Ukraine Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ich bin ehemalige Ostarbeiterin Ich habe große Bitte an Sie Helfen Sie mir bitte Angaben

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  • Miszellen
    zu geraten und konnte einen Anlas zur Verhaftung bieten Manche Frauen wurden bei der Polizei denunziert andere wurden von Wachmännern auf ihren Rundgängen angesprochen wenn sie in Begleitung fremder Männer waren Weiterlesen Die getauften Meyers Otto Meyer und die Bonner Fahnenfabrik im Nationalsozialismus Not und Elend sind das Erbe des Nationalsozialismus Aber ohne Trümmer und Zerstörung keine Freiheit ohne die furchtbaren Opfer kein menschenwürdiges Dasein nicht nur für uns sondern

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