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  • 6. Der Tiergartentunnel
    verschütteten nördlichen Mundloch eine Breite von 11 m und eine Tiefe von 8 m Durch den steinernen Ausbau der Grabens vor allem aber durch die Verschüttung mit Hausmüll liegt er heute nur noch auf eine Tiefe von 4 m offen Die Tunnelstrecke ist nicht im sog Gegenort also von zwei Seiten aus aufgefahren worden sondern man hat die Trasse in sechs Abschnitte aufgeteilt um beim unterirdischen Vortrieb kürzere Strecken auf fahren zu können Auf diese Weise waren die Auswirkungen der unvermeidbaren Richtungsfehler zu minimieren Dieses Bauverfahren wird nach Vorbildern im alten Iran Qanat Verfahren genannt es hat also eine rund 3000jährige Tradition Der Tunnelbau am Tiergarten wurde von zwei Mundlöchern und fünf Bauschächten aus in Angriff genommen Die Zählung der Bauschächte wurde von uns in Fließrichtung des Wassers festgelegt Vermutlich waren sowohl die Mundlöcher als auch die Bauschächte in Stein ausgebaut Bei der Prospektion waren diese Ausbauten aber durch Versturz nicht mehr in allen Fällen erkennbar lediglich Schacht IV ließ Mauerwerk schon an der Oberfläche erkennen im Schacht V wurde es bei der Restau rierung freigelegt Durch den Versturz der Bauschächte sind heute an der Erdoberfläche nur noch mehr oder weniger große Trichter sichtbar Von Bombentrichtern sind sie sehr gut zu unterscheiden da die Vertiefungen von den Ablagerungen des Aushubmaterials aus der Bauzeit in Form ringförmiger Wälle umgürtet werden Hinzu kommt in manchen Fällen ein Baumbestand im Trichter der auf ein über die beiden Weltkriege hinaus weit zurückreichendes Alter erkennen läßt Die Schächte IV und V mit Teufen von 15 m und 7 m sind heute wieder aufgemauert worden Die Lage des nördlichen Mundloches läßt sich wegen Schuttablagerungen und sonstiger Verschüttungen im Zulaufgraben nicht exakt bestimmen Auch daß südliche Mundloch war durch Tunneleinsturz zerstört so daß der heutige Zustand ohne historisches Vorbild rekonstruiert werden musste Die Wasserleitung war auf der

    Original URL path: http://www.blangem.de/burg/wasserleitung/wanderweg/6tiergartentunnel.htm (2016-04-29)
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  • 7. Das Wasserhäuschen
    daß dieser Keller als Wasserreservoir gedient haben muß In der dem Eingang gegen überliegenden Stirnwand ist der ehemalige Zulauf für das Wasser zu erkennen der in Form eines Lichtschachtes an das Gebäude angesetzt wurde Hier wurde das aus dem Tunnel herangeführte Wasser eingeleitet Die heute für den Zugang durchbrochene Frontseite des Gebäudes war ehemals geschlossen Der ehemalige Zugang bestand aus einem heute zugemauerten Mannloch im Gewölbe des Wasserhäuschens Zwischen Wasserhäuschen

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  • 8. Der Barockgarten
    ersten Terrasse war der Ziergarten angelegt in dessen Zentrum man auch eine Fontäne errichtet hatte Die Zuleitung für diese Fontäne muß kurz hinter dem fünf Meter höher gelegenen Tunnel also noch oberhalb des Wasserhäuschens an die Wasserleitung angeschlossen gewesen sein denn nur auf diese Weise stand die für den Betrieb einer Fontäne notwenige Energiehöhe überhaupt zur Verfügung Auf der Nordseite des Ziergartens war eine Orangerie gebaut worden wodurch die volle

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  • 9. Burg Blankenheim
    als Erbtochter heiratete im Jahre 1415 Wilhelm I von Loen womit sich der Blankenheimer Einfluß wesentlich erweiterte Beider Sohn Gerhard VIII 1438 1460 vergrößert den Landbesitz der Blankenheimer durch massive Zukäufe und wegen seines Reichtums werden ihm zahlreiche Neu und Umbauten auf der Burg zugeschrieben Schon mit dem Tode des Nachfolgers Gerhards Wilhelm II 1460 1468 stirbt auch diese Linie der Blankenheimer Grafengeschlechter aus Da aus der Ehe Wilhelms mit Maria von Croy erst 1468 geschlossen keine Nachfolger hervorgegangen waren fiel die Erbschaft an Dietrich den Junggrafen von Manderscheid Dietrich III von Manderscheid Blankenheim 1469 1498 war durch die Blankenheimer Erbschaft ein sehr reicher Mann geworden zumal er vordem schon ein großes Besitztum hatte Er war aber nicht bloß reich sondern auch angesehen beim Papste Kaiser und seinen Nachbarn Die Übergangszeit von der Herrschaft Gerhards VIII auf Dietrich III also die Jahre 1468 1469 sind für unsere Betrachtungen deshalb von großem Interesse da die dendrochronologische Bestimmung des Holzrohres aus der Fernwasserleitung zur Burg genau in diese Zeit weist In diese Zeit fallen auch zahlreiche andere Umbauten an der mittelalterlichen Burg Im 17 18 Jahrhundert wurden die barocken Gartenanlagen geschaffen Vor dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in Blankenheim im September 1794

    Original URL path: http://www.blangem.de/burg/wasserleitung/wanderweg/9burg.htm (2016-04-29)
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  • 10 Eifelpanorama
    mit seinem abgeflachten Gipfel 623 m ü NN zur Nürburg 678 m ü NN und zur Hohen Acht 747 m ü NN Zu Füßen der Blankenheimer Burg entspringt die Ahr die nach 89 km bei Sinzig den Rhein erreicht 1 Das Urfttal als Natur und Kulturraum 2 Das Naturschutzgebiet Haubachtal 3 Der Staudamm in der Rhenn 4 Die Brunnenstube Alte Quelle 5 Die Druckleitungstrasse 6 Der Tiergartentunnel 7 Das Wasserhäuschen

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  • 11 Hügelgrab
    Verwendung hierher versetztes altes Grabkreuz An diesem Hügel wurden im Jahre 1932 Ausgrabungen vorgenommen die jedoch keinerlei Funde erbrachten Von der Form her ist dieser Hügel mit Grabhügeln der Umgebung vergleichbar die der vorgeschichtlichen Zeit zugeordnet werden Wir haben deshalb ein Zeugnis der frühen Besiedlung in der Region um Blankenheim vor uns Die Bezeichnung Russengrab ist volkstümlich wegen fehlender geschichtlicher Bezüge allerdings irreführend K G 1 Das Urfttal als Natur

    Original URL path: http://www.blangem.de/burg/wasserleitung/wanderweg/11russengrab.htm (2016-04-29)
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  • 12. Österreichische Schanzen I
    Preußen und Österreichern aber schon beim ersten größeren Aufeinandertreffen der Truppen am 20 September 1792 der sog Kanonade von Valmy kann Frankreich nicht bezwungen werden und die Verbündeten müssen sich zurückziehen Nun sind die Franzosen am Zuge und rücken auf das Reichsgebiet vor Die Monarchien Europas schließen sich zwar in einem militärischen Bündnis zusammen sie können aber keine entscheidenden Siege gegen die französischen Revolutionstruppen erringen 1793 starten die Österreicher zwar noch einmal eine Offensive in deren Verlauf sie Aachen und Teile Belgiens zurückerobern können während Preußen Mainz und Teile der Pfalz zurückgewinnen kann Diese Erfolge können auch Anfang 1794 noch fortgesetzt werden Durch einen Aufstand Polens gegen die russische Herrschaft sieht sich Preußen jedoch auch an seiner Ostgrenze zu einem militärischen Eingreifen veranlaßt Das wiederum schwächt die Kräfte der Koalition im Westen die Franzosen rücken auf den Rhein vor Im Rahmen dieser kriegerischen Handlungen ist auch der Raum um Blankenheim betroffen Reste der Kriegshandlungen sind heute noch im Gelände zu sehen Die Fernstraße zwischen Blankenheimerdorf und Schmidtheim ehemals Römerstraße und heute B 51 wurde von den österreichischen Truppen als Verteidigungslinie genutzt In der sog Tranchot Karte der 1808 09 von den Franzosen gefertigten topographischen Karte des Rheinlandes sind rechts und links der Straße in gestaffelter Anordnung acht österreichische Geschützstellungen eingezeichnet und teilweise als Batterie des Autrichiens en l année 1794 beschrieben Zwei dieser Österreichischen Schanzen sind im Verlauf des Tiergartentunnel Wanderweges erschlossen worden Sie sind als bogenförmig angelegte Wälle mit vorgelagertem Gräben erkennbar Aus dem Bericht eines Zeitgenossen geht hervor dass Einwohner von Blankenheim Schmidtheim Kronenburg und Baasem von den Österreichern zu Schanzarbeiten auf der Höhe zwischen Schmidtheim und Blankenheim gezwungen worden seien Die Stellungen seien aber nie beschossen worden da sie von den Österreichern aus Furcht von den Franzosen umgangen zu werden vor möglichen Kampfhandlungen geräumt worden seien Das

    Original URL path: http://www.blangem.de/burg/wasserleitung/wanderweg/12oesterreichischeschanzen.htm (2016-04-29)
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  • 13 Hängebuche
    Pulsatilla vulgaris und Schlüsselblume Primula veris setzt sich mit Kugelblume Globularia punctata Hufeisenklee Hippocrepis comosa Kugeliger Teufelskralle Phyteuma orbiculare und Großer Händelwurz Gymnadenia conopsea fort um Ende August Anfang September mit Herbst Zeitlose Colchicum autumnale Deutschem und Fransen Enzian Gentianella germanica G ciliata zu enden Neben der großen Zahl seltener und gefährdeter Pflanzenarten dieses Naturschutzgebietes ist vor allem die Schmetterlingsfauna von hoher Bedeutung W S Der Hügel entspricht in seinen

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