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  • Kontakt Eifeler Alphornissen
    Ihre Mitteilung Sehr geehrte Damen und Herren Alphorntrio Ralf Maisenbacher Nürburgstraße 58 53945 Blankenheim Eifel Tel 0 24 49 77 47 Fax 0 24 49 17 86 Home Informationen Links Unsere CD Kontakt Alphorntrio Ralf Maisenbacher Nürburgstraße 58 53945 Blankenheim

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  • Bilder 2
    Quellanlage Tiergartentunnel Blankenheim Freigelegt Sommer 2001 Holzrohre welche im Tiergartentunnel verlief Deichelring aus Eisen Muffenverbindung von 2 Rohren aus Holz Home Nach oben

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  • Presse 18
    ohnehin eine Sonderstellung ein Blankenheim Trassenverlauf der Blankenheimer Wasserleitung Blankenheim Teilstrecke der Blankenheimer Wasserleitung mit Druckleitung und Tunnel Wenn auch die Technik der Taldurchfahrung dieser Wasserleitung aus Zufallsfunden ersichtlich war so blieben weitere Fragen auch zu dieser Druckleitung offen Da die Fundstellen aus der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts bezüglich ihrer Lage nur beschrieben waren galt es den exakten Verlauf der Druckleitung zu bestimmen Darüber hinaus war von Interesse ob von der Leitung noch Reste im Boden verborgen sind und weichen Erhaltungszustand diese aufweisen Um den genauen Verlauf der unterirdisch verlegten Leitung festzustellen wurde auf einer Weide im ansteigenden Teil der Trasse eine Kartierung des magnetischen Feldes vorgenommen Abb 112 Diese Arbeiten fanden im August mit freundlicher Genehmigung des Pächters J Nelles statt Kartierung bedeutet daß ein Rasterbild ähnlich dem das wir vom Fernsehen her kennen aufgenommen wird Das Rasterbild hat in unserem Fall eine Pixelgröße Abstand der Meßpunkte von 0 25 in E W und 0 5 m N S Für die Messungen wurde ein Gerät der Marke FM36 Geoscan Research UK eingesetzt Wie die Darstellung der überarbeiteten und zusammengesetzten Meßwerte zeigt bildet sich die Druckrohrleitung ähnlich einer Perlenkette als Reihe heller Punkte vor dunklem Hintergrund ab Diese hellen Punkte markieren Bereiche relativ stark erhöhter Magnetisierung die sich als Auswirkung der eisernen Muffen interpretieren lassen Mit derartigen Muffen auch Deichelringe genannt waren die einzelnen Rohrstücke verbunden um die Dichtigkeit der Leitung herzustellen Neben diesem Befund zeichnet sich eine Gruppe von Anomalien ab Abschnitt III in der Abbildung die sich als Reste eines Fundaments in dem armierte Fertigbetonteile verbaut wurden deuten lassen Das Bauwerk wurde vermutlich in den letzten 50 100 Jahren unmittelbar an dem Weg angelegt und dürfte in bezug auf die Wasserleitung ohne Bedeutung sein Betrachtet man die Perlenkette genauer so lassen sich deutliche Variationen feststellen Sowohl Stärke als auch Abstand der Anomalien ändern sich mehrfach Der Abstand der Muffenringe beträgt zumeist zwischen 2 und 2 5 m wie sich in Abschnitt 1 des Befundes erkennen läßt In dem tiefer liegenden Teil der Leitung treten aber verstärkt deutlich geringere Abstände von ca 1 in auf 7 B in Abschnitt 11 Eine Erklärung für diesen Unterschied ist ohne archäologische Untersuchung nicht einfach zu geben Offenkundig wurde hier eine veränderte Technik angewendet Ob damit einem Bersten der Leitung vorgebeugt werden sollte oder ob hier Reparaturen durchgeführt werden mußten werden die weiteren Untersuchungen zu klären haben Auch die unterschiedliche Stärke der Anomalien kann mehrere Ursachen haben So spielt hier neben dem Abstand des Störkörpers in diesem Fall der Muffen vom Meßsensor d h der Tiefe der Rohre unter der Oberfläche auch die Qualität und Menge des Eisens eine ausschlaggebende Rolle Die Qualität und Menge des erhaltenen Eisens ist Jedoch abhängig vom ursprünglich verwendeten Material und von den Erhaltungsbedingungen Blankenheim Ergebnisse der Magnetometer Messungen Um zumindest den Einfluß rezenter Veränderungen der Oberfläche festzustellen wurde ein Geländemodell angefertigt Die Höhenwerte dafür wurden teilweise extrem hochauflösend in einem 2 m Raster aufgenommen Trotz des großen Aufwandes und einer intensiven Analyse der Daten ließ Ich

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  • 1. Das Urfttal als Natur- und Kulturraum
    Glockenblume Campanula latifolia Wald und Sumpf Storchschnabel Geranium sylvaticum G palustre Bärwurz Meum athamanticum Arnika Arnica montana Geflecktes und Breitblättriges Knabenkraut Dactylorhiza maculata D majalis Bemerkenswert ist ferner die Schmetterlingsfauna mit seltenen Tagfalterarten der Feucht und Nasswiesen wie auch die Vogelwelt mit Eisvogel Wasseramsel und Gebirgsstelze Größere Teile des Urfttales stehen unter Naturschutz weitere sollen in den nächsten Jahren als Schutzgebiete ausgewiesen werden Die Flächen werden entweder von Landwirten im Rahmen des Vertragsnaturschutzes extensiv als Wiese oder Weide genutzt oder der Sukzession überlassen bzw mit einheimischen Laubhölzern bepflanzt W S Eine bis in die Vorgeschichte zurückreichende Besiedlung ist durch archäologische Funde nachgewiesen Das belegen sowohl die Untersuchungen verschiedener Höhlen als auch die vielen Hügelgräber in der Umgebung Auch die römische Besiedlung ist an vielen Stellen nachgewiesen Zeugnis davon geben sowohl mehrere römische Straßentrassen als auch Besiedlungsspuren Als bedeutende Befunde können z B die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen der römischen Villa von Blankenheim gelten von der heute allerdings an der Oberfläche kaum etwas zu sehen ist Ein Bodendenkmal von überregionaler Bedeutung ist zweifelsohne die römische Eifelwasserleitung nach Köln von der die Quellfassung Grüner Pütz im Urfttal bei Nettersheim zu besichtigen ist Dort hat auch der 115 km lange Römerkanal Wanderweg seinen

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  • 2. Das Naturschutzgebiet Haubachtal
    Talabwärts herrschen Feuchtbrachen vor aber auch arnikareiche Borstgrasrasen und kleine Heiden sind hier und da anzutreffen Der ehemals begradigte Bachlauf ist um 1990 durch das Amt für Agrarordnung Euskirchen renaturiert und mit etlichen Kleingewässern bereichert worden Das regional bedeutsame Naturschutzgebiet ist nicht nur wegen der reichen Vorkommen seltener Arten u a Orchideenarten wie Breitblättriges und Geflecktes Knabenkraut Dactylorhiza majalis D maculata Zweiblättrige und Berg Kuckucksblume Plantanthera bifolia P chlorantha bemerkenswert

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  • 3. Der Staudamm in der „Rhenn“
    im Jahre 1808 09 angefertigten topographischen Kartenwerkes ist der Teich hinter dem Staudamm als Wasserfläche dargestellt Ob die Anlage mit der Wasserversorgung der Burg Blankenheim in Verbindung zu bringen ist muß einer archäologischen Untersuchung vorbehalten bleiben K G Nach Aufgabe der Nutzung als Stauteich ist die Fläche wahrscheinlich verlandet und dann später von den großen bis 70 cm hohen Bulten der Rispen Segge Carex paniculata besiedelt worden Dieser sogenannte Rispenseggen

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  • 4. Die Brunnenstube „Alte Quelle“
    und wurde aufgefangen und aufgestaut Eine starke Tonpackung umschließt die Frontmauer wie auch die Flügelmauern an den Außenseiten um einem unerwünschten Wasserverlust vorzubeugen Blankenheim Alte Quelle Die Brunnenstube im Grabungsbefund Eine u förmige Frontmauer U umschloß den Quellhorizont und bildete zusammen mit der parallel geführten Trockenmauer T die Quellfassung Die Trockenmauer war bergseitig mit einer Drainage D hinterfüttert Eine mächtige Tonpackung dichtete das Mauerwerk nach außen ab Zwei Trennmauern teilten die Brunnenstube in zwei Quellkammern S in denen sich das Wasser sammelte und eine Entnahmekammer E an der das erste Holzrohr der Druckleitung angeschlossen war Im nordwestlichen Teil der Trockenmauer steckte Mauerwerk eines Vorgängerbaus Die 16 m lange Brunnenstube war durch zwei weitere Trockenmauern in drei Kammern geteilt Rechts und links zwei größere Quellkammern 4 m und 8 m lang und dazwischen eine Wasserentnahmekammer 1 7 m lang Die beiden Quellkammern waren mit faustgroßen Steinen verfüllt um eine Grobfilterwirkung zu erzeugen Da die drei Kammern durch Trockenmauern verbunden waren stieg das eindringende Wasser in der gesamten Brunnenstube gleichmäßig an Von den beiden Trennmauern war nur die südliche erhalten daß eine zweite Trennmauer vorhanden gewesen war konnte man an den Anbindungen sowohl an der Frontmauer als auch an der Trockenmauer sehen In der Frontmauer sind zum Schutz des Innenverputzes im Bereich der Trennmauern die Grauwackeplatten über die gesamte Höhe des Verputzes verlegt worden Auf der Trockenmauerseite ragen im Bereich der entfernten Trennmauer einige Verzahnungssteine in die Brunnenstube hinein die ehemals der Anbindung der Trennmauer gedient haben dürften Auch die Steinsetzung der erhaltenen Trennmauer läßt diese Art der Mauerverbindung erkennen Beide Trennmauern waren im Sohlenbereich mit Durchlaßkanälchen versehen so daß auch hier ein Wasseraustausch zwischen den Kammern stattfinden konnte Der Anschluß der zur Burg führenden Rohrleitung war an der mittleren Kammer der Wasserentnahmekammer installiert Blankenheim Alte Quelle idealisierter Schnitt durch die Brunnenstube

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  • 5. Die Druckleitungstrasse
    worden waren Schon die Fundlage dieser Rohre deutete darauf hin daß das zwischen Quelle und Tunnel liegende und an dieser Stelle 12 m tief eingeschnittene Tal nicht von einer Gefälleleitung umfahren worden war sondern daß man sich hier für die Verlegung einer Druckrohrleitung entschieden hatte Die Zufallsfunde der Rohrstücke Deicheln ließen den ungefähren Verlauf der Leitung durch das Tal ohne weitergehende Untersuchungen festlegen Darüber hinaus gaben sie aber auch bereits einen Hinweis auf die außergewöhnliche Ausführung dieses Siphons nämlich als Holzrohrleitung Deichelleitung die immerhin einem Druck von 1 2 bar standzuhalten hatte Diese Technik der Rohrverlegung ist außergewöhnlich denn aus der Antike ist bekannt dass man Druckleitungen eher aus Blei Stein oder Tonrohren gebaut hat Auch die Druckleitungen der mittelalterlichen Klöster hat man in der Regel aus Bleirohren gebaut Im mittelalterlichen Burgenbau nimmt die Wasserleitung von Burg Blankenheim mit ihrem Tunnel und der Druckleitung auch in dieser Hinsicht eine Sonderstellung ein Wenn auch die Technik der Taldurchfahrung dieser Wasserleitung aus Zufallsfunden ersichtlich war so blieben weitere Fragen auch zu dieser Druckleitung offen Da die Fundstellen aus der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts bezüglich ihrer Lage nur beschrieben waren galt es den exakten Verlauf der Druckleitung zu bestimmen Darüber hinaus war von Interesse ob von der Leitung noch Reste im Boden verborgen sind und welchen Erhaltungszustand diese aufweisen Um den genauen Verlauf der unterirdisch verlegten Leitung festzustellen wurde auf einer Weide im ansteigenden Teil der Trasse eine Kartierung des magnetischen Feldes vorgenommen Das Ergebnis der durchgeführten Magnetometermessungen ist für die archäologische Untersuchung der Wasserversorgung der Burg Blankenheim ein außerordentlicher Glücksfall obwohl im Meßbild von den Holzrohren nichts nachzuweisen war Statt dessen zeigten sich aber die magnetischen Auswirkungen der Holzverbindungen da sich die aus Eisen hergestellten Manschetten die sog Deichelringe erhalten hatten Im ansteigenden Teil der Druckleitungsstrecke konnten auf diese Weise rund

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