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  • 3 Doch mit dem Argument wir tun doch was könnten sich die verkehrspolitisch Verantwortlichen derweil gemütlich zurücklehnen Eine Entlastung der Rothenburger Straße auf absehbare Zeit aber zeichne sich nicht ab Bestenfalls in 20 Jahren könnte die U 3 nach Einschätzung Formans in Oberasbach ankommen Doch die Verkehrslawine auf der Rothenburger Straße plagt die Anwohner jetzt unterstreicht er Mit den Autos staue sich der Unmut Fragwürdiger Faktor Den Faktor Zeit hält Forman ohnehin für den fragwürdigste Parameter der ganzen Rechnung In detaillierte Vorarbeiten kann der Landkreis nach Einschätzung der IG irgendwann in sieben plus x Jahren gehen Denn frühestens in zehn Jahren so die offizielle Lesart stößt die U Bahn an die Kreisgrenze Die Bibertbahn dagegen könnte binnen zwei Jahren wieder rollen Und das für höchstens acht Millionen Euro Investitionen grob geschätzt also zu einem Zehntel der Kosten die der U Bahn Bau verschlingen würde Doch der Faktor Zeit arbeitet der IG auch zu Mit den zähen Fortschritten bei der U Bahn Planung beobachtet Forman mehrten sich die Sympathiebekundungen der Bevölkerung für das IG Projekt Das liegt vor allem an den horrenden Summen die die öffentliche Hand letztlich also der Steuerzahler für den U Bahn Bau aufbringen müsste Konkrete Kostenkalkulationen aber gibt es im Augenblick noch nicht Das ist ein Stochern im Nebel meint Forman Weshalb er als Stadtrat der Freien Wähler bei den Etatberatungen Oberasbachs beantragen wird eine entsprechende Verkehrsstudie in Auftrag zu geben Die IG rechnet mit 70 bis 80 Millionen Euro Kosten für den Bau der noch immer favorisierten U Bahn Variante Nach der Haltestelle Fürth Süd würde sie sich in zwei Äste gabeln zum einen oberirdisch Richtung Zirndorf Bahnhof über einen neuen Halt im Altfeld zum andern unterirdisch bis zur Jet Tankstelle in Oberasbach Letzteres das bewerten Forman zufolge auch die Planer so sei keine optimale Lösung Forman verurteilt den Endhaltepunkt Jet Tankstelle mitten in der Stadt als städteplanerischen Unsinn Konsens herrsche in der Noris dass für die U Bahn keinesfalls an der Gustav Adolf Straße Schluss sein dürfe eben weil in der dortigen Wohnbebauung kein Platz sei für Park Ride Flächen In Oberasbach aber soll das funktionieren ereifert sich Forman Enorme Verschlechterung Für die Anlieger der Rothenburger Straße die an einer der meist befahrenen Staatsstraßen Bayerns leben käme das Forman zufolge einer enormen Verschlechterung gleich Der Haltepunkt zieht noch mehr Pendler im Auto in die Stadt eine Verlängerung der U Bahn bis Leichendorf stehe ohnehin noch in den Sternen Die Kritik von Landrätin Gabriele Pauli der Verlauf der Biberttrasse sei unattraktiv halten Forman und Schäfer ohnehin für wenig stichhaltig Würde man diesen Einwand konsequent weiterdenken könnte auch der Landkreis seine U Bahn Pläne einpacken denn der nördliche U3 Ast soll nur unweit der Biberttrasse im Untergrund fahren Auch den Einwand der Kreisspitze gefördert würde nur die U oder die Bibertbahn keinesfalls beides entkräften die IGler Stimmt nicht sagen sie weil die Bibertbahn alle Optionen offen ließe und als Vorlauf Betrieb für die U Bahn einzustufen wäre Die Hochstrecke zwischen Eberhardshof und der Stadtgrenze Fürth ist jahrelang

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  • so aus als könne sich in der Nürnberger Verkehrspolitik endlich Vernunft durchsetzen meint Nürnbergs VCD Vorsitzender Bernd Baudler Dass nun die SPD doch an den U Bahnplänen festhalte könne nur machtpolitisch und ideologisch begründet sein Kostengünstigere Alternativen wie die Bibertbahn

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  • Drucks aber eher einem Rückzugsgefecht glich Es sei wohl ein Fehler gewesen dass die SPD den Fehlinterpretationen der Schönfelder Meinung nicht früher entgegentrat Im Übrigen hätte Schönfelder mit dem Ausstieg aus dem U BahnBau eine künftige U 4 gemeint Die Position der SPD sei eindeutig Weiterbau der U 3 zum Klinikum und Für die Pendler aus dem Landkreis Fürth könne die U 3 am U Bahnhof Gustav Adolf Straße nicht zu Ende sein Zuvor hatten sich die Fraktionen kräftig beharkt Volker Meyer kritisierte dass die U 4 eine Nebelkerze sei denn darüber sei in den letzten Jahren nie diskutiert worden die Beschlüsse zur U 3 bestünden aber seit 1999 Schönfelders Äußerungen seien so zu verstehen gewesen dass die U 3 an der Gustav Adolf Straße enden solle dies käme einem nahverkehrspolitischen Desaster gleich Letztlich so Meyer wolle man verhindern dass ein zweiter Fall Röthenbach entstehe damals war die U Bahn zum Tiefen Feld geplant worden dessen Bebauung aber in weite Ferne rückte Die Union jedenfalls wolle Klarheit darüber wie es zwischen Nürnberg und dem Landkreis Fürth weitergehen soll Mit der Annahme des CSU Antrages sei der U 3 Weiterbau bestätigt und gesichert worden Jürgen Fischer SPD verteidigte Gebhard Schönfelder Der habe wichtige Fragen gestellt die U Bahn aber nicht zum Abschuss freigegeben Die CSU habe überzogen und hysterisch reagiert Bei den Straßenbahn Stilllegungsplänen der CSU hätte sich die SPD jedenfalls offen und diskussionsbereit gezeigt Die Drohung mit der Bündnisfrage sei keine Basis für Zusammenarbeit auf diesem Gebiet Für OB Ulrich Maly wird der öffentliche Personennahverkehr künftig von S U Straßenbahn und Bus gekennzeichnet sein Bis 2012 sollen die U 3 Endpunkte erreicht sein Dabei soll die U 3 vor allem im Südwesten Nürnbergs in Richtung Zirndorf und Oberasbach gute Erschließungsarbeit leisten bis zu 40 000 Menschen würden damit erreicht Auch

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  • eine entsprechende Klarstellung verlangt nachdem SPD Fraktionschef Gebhard Schönfelder im August die Frage aufgeworfen hatte ob sich die Stadt eine Fortsetzung über die derzeit im Bau befindlichen Strecken hinaus noch erlauben könne Während CSU Stadtrat Volker Meyer die Äußerungen als verkehrspolitisches Desaster geißelte behauptete Jürgen Fischer SPD Schönfelders Bemerkungen hätten sich auf eine künftige U 4 bezogen Das nimmt Ihnen keiner ab konterte Meyer und hielt der SPD vor sie habe nur tiefe Verunsicherung ausgelöst und die Verlässlichkeit aufgekündigt obendrein sei OB Ulrich Maly wochenlang ein klärendes Wort schuldig geblieben Geschickt verstand es Maly gestern dagegen die durch parteipolitische Sticheleien und die von der CSU bemühte Drohung mit der Kündigung der Kooperationsvereinbarung aufgeheizte Debatte wieder auf sachliches Niveau zu bringen Entscheidend sei für die Stadt einen hohen Anteil der Pendlerströme aus dem Landkreis Fürth auf die Schiene zu bringen und damit wenigstens den weiteren Zuwachs der Autolawine aufzufangen Die U Bahn Station an der Gustav Adolf Straße hingegen sei als Umsteigepunkt denkbar ungeeignet Am Konzept für die Verknüpfung mit den Bussen Richtung Oberasbach Zirndorf und darüber hinaus wird in der Verwaltung noch gebastelt An große Park Ride Kapazitäten ist dort nicht zu denken Ob es bei der Trassenführung Richtung Gebersdorf bleibt so Maly hänge nicht zuletzt von den Verhandlungen mit dem Landkreis Fürth ab Denn als Endstation eigne sich Gebersdorf kaum weil dort nur mit je gut 10 000 ein und aussteigenden Fahrgästen zu rechnen sei während es beispielsweise in Röthenbach dreimal so viele sind Für unbedingt erforderlich halten CSU wie SPD daher unverändert eine Weiterführung um den motorisierten Pendlerstrom weit vor der Stadtgrenze abzufangen Nur falls eine Verlängerung der U Bahn in den Landkreis doch nicht zu Stande kommen sollte könnte sich auf Nürnberger Gebiet beispielsweise eine Trassenführung zur Virnsberger Straße real Markt Datev als sinnvoller erweisen Die Fürther

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  • dass man dort an der U 3 Richtung Landkreis festhält liegt ihr seit längerem vor Die U 3 erachtet Pauli als optimale Trasse für Pendler aus dem Fürther Land Dass der Landkreis zusammen mit den Städten Oberasbach und Zirndorf weiter auf deren Verlängerung setzt unterstreicht auch ein Schreiben das sie jetzt an Oberbürgermeister Ulrich Maly richtete ergänzt um die Bitte in Nürnberg die eindeutigen Anstrengungen des Landkreises zur Fortführung der U 3 allen Fraktionen zur Kenntnis zu geben Wenig Verständnis bringt die Landrätin für die wiederholt laut gewordene Forderung auf der Landkreis Fürth solle sich zur Frage des U Bahn Weiterbaus endlich klar äußern Sie verweist auf die Beschlusslage von 2001 Damals hat der Kreistag entschieden an das U Bahn Netz anzuknüpfen Und daran hat sich nichts geändert so Pauli Wenn Nürnberg die U Bahn bis vor unsere Haustüre baut so die Landrätin dann sollten wir in jedem Fall daran anknüpfen und das bereiten wir vor Gleichzeitig erteilt Pauli der Reaktivierung der Bibertbahn eine Absage Beide Projekte schließen einander aus Fördergelder seien nur für das eine oder das andere Projekt zu erwarten Wenig Sinn mache es alle paar Jahre Positionen zu ändern und laufende Verfahren zu stoppen Zumal Untersuchungen zur U Bahn Verlängerung in den Landkreis bereits in Gang gesetzt seien Erst einmal gelte es den Kosten Nutzen Faktor der U Bahn Trasse ins Fürther Land und die Betriebskosten zu ermitteln Sie sind die entscheidenden Parameter für die Förderfähigkeit des Projekts Dann könnten die Verhandlungen mit den beteiligten Kommunen über die Finanzierung der U Bahn starten Da die U 3 aufgrund der prekären Finanzlage der Stadt Nürnberg jedoch frühestens in zehn Jahren an die Kreisgrenze stoße sieht Pauli im Augenblick noch keine Eile Als kurzfristig verfügbare Alternative empfiehlt die Landrätin den Umstieg auf die S Bahn Nürnberg Ansbach Wie berichtet

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  • Fraktionsvorsitzender im Kreistag Aus diesem Grund wollen die FW die Studie Mit der Bibertbahn in die Zukunft die die IG Bibertbahn im Juli vorgelegt hat im Kreistag vorstellen und beraten lassen Eineinhalb Jahre Arbeit haben die IGBB Aktiven in ihre Untersuchung unter dem Titel Mit der Bibertbahn in die Zukunft gesteckt Herausgekommen ist ein schmales Bändchen das selbst für den verkehrspolitischen Laien verständlich und nachvollziehbar darstellen soll wie die Bibertbahntrasse als Regionalbahnlinie wiederbelebt werden könnte Triftige Gründe führt Franz X Forman FW Stadtrat Oberasbachs und Mitglied der IGBB für eine Anbindung des Landkreises Fürth an Nürnberg via Biberttrasse an Mit dieser Linie könnte man schon in naher Zukunft ein schienengebundenes Verkehrsmittel parallel zur Rothenburger Straße in die City Nürnbergs fahren lassen und das zu einem Bruchteil der Kosten die der U Bahn Bau verschlingen würde In dem Vorstoß Schönfelders sieht Forman ein Ende des U Bahn Baus bis zur Fürther Kreisgrenze angekündigt Der Landkreis darf nicht blind allein auf die U Bahn Lösung setzen Eine solche Fehleinschätzung könnte sich in 20 Jahren als fatal erweisen Dann ist die Biberttrasse verbaut keine andere bezahlbare Lösung möglich und unverantwortlich viel Zeit verstrichen Die Reaktivierung der Bibertbahn dagegen ließe alle Optionen für eine

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  • SPD Fraktionsvorsitzende Gebhard Schönfelder hatte dagegen diesen Weiterbau in Zweifel gezogen und gestern erneut darauf verwiesen dass es keinen Sinn macht weiterzubauen so lange die Landrätin noch keine klaren Vorstellungen hat Da solche Vorschläge nicht auf dem Tisch lägen und daher auch die beabsichtigte Lösung für die Pendler aus dem Fürther Land nicht in Sicht sei fordere die CSU laut Schönfelder gegenwärtig die U Bahnerschließung eines Ackers Dass die CSU jetzt auch noch zusätzliche U Bahnäste etwa in das ehemalige Bahngelände an der Brunecker Straße beantrage geht für Schönfelder verkehrs und finanzpolitisch in die falsche Richtung Wir müssen die Bevölkerung vielmehr langsam darauf hinweisen dass wir aus dem U Bahnbau aussteigen Seit drei Jahrzehnten ist das Konsens jetzt kann man doch nicht einfach sagen wir wollen nimmer ärgert sich Frieser über dieses SPD Verhalten Wobei er allerdings nicht glaubt dass diese Wende beim U Bahnbau bei allen SPD Stadträten auf Zustimmung stößt Mit der CSU so Frieser weiter könne allenfalls über eine Prolongierung das heißt über eine zeitliche Verschiebung geplanter Ausbauten verhandelt werden Frieser will jetzt zunächst abwarten wie sich die SPD heute im Verkehrsausschuss verhält Danach werde man sehen wie und ob es im Rathausbündnis weiter gehe Beschwichtigend versuchte

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  • über das Presseamt verbreiten ließ reagierte er nach fünfwöchiger kontroverser öffentlicher Debatte erstmals persönlich Die CSU Fraktion hatte eine Stellungnahme des Stadtoberhauptes verlangt und diese durch einen Dringlichkeitsantrag für den heutigen Verkehrsausschuss förmlich herausgefordert Für die Wirtschaftlichkeit der geplanten U 3 im Tiefen Feld war Gewerbe und mehrgeschossiger Wohnungsbau vorgesehen Eine zeitnahe Umsetzung dieser Planungen zeichnet sich aus heutiger Sicht nicht ab sagt Maly Die Bauabschnitte nach Gebersdorf und zum Klinikum Nord könnten 2012 fertig werden wenn die Stadt ihr Geld rechtzeitig zur Verfügung stellen könne Maly weist darauf hin dass der Landkreis Fürth zunächst wie vereinbart Untersuchungen zum Pendlerverkehr auf der Südwestroute durchführen und ein Buszubringer Konzept vorlegen müsse Zur Erschließung des Korridors regt Maly daher Fragen an Ist die derzeitige Trassenführung und die Lage der Haltepunkte noch optimal Oder ergeben neue Daten im Landkreis bessere Ergebnisse Der optimale Umsteigepunkt für Auto und Busfahrer sei nicht an der Gustav Adolf Straße wohl aber weiter draußen Allerdings nicht zwangsläufig am jetzt geplanten Endpunkt meint der OB Können mehr Bürger zum Umsteigen auf den Nahverkehr motiviert werden wenn alternativ die U 2 nach Stein verlängert wird Maly Das sind Überlegungen die Jahrzehnte tragen müssen und damit weder dringlich noch hektisch entschieden

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