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  • Auch RWE und EnVersum beenden Mikro-KWK-Contracting | BHKW-Infothek
    Contractingangebotes jedoch bereits vor zwei Jahren wieder ein Vortrag zum ZuhauseKraftwerk von LichtBlick auf dem 7 BHKW Info Tag 2011 Video BHKW Forum e V Kamera B Beyer Bearbeitung L Stahl Die grundsätzlichen Probleme der sich ändernden Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt wollte LichtBlick damals mit einer Neuausrichtung des ZuhauseKraftwerkprojektes begegnen Das derzeitige Geschäftsmodell des ZuhauseKraftwerks wurde im Grundsatz vor über drei Jahren erstellt Die Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt haben sich seitdem grundlegend geändert Wir haben dazugelernt und werden unsere Produkte dementsprechend anpassen Doch auch wenn dank der Photovoltaik die Mittagsspitzen geringer ausfallen sehen wir im Schwarmstromkonzept noch immer ein großes Potential berichtete LichtBlick Pressesprecher Ralph Kampwirth angesprochen auf die geringen Regelenergiepreise und den zunehmendem Merit Order Effekt an der Strombörse im Gespräch mit der BHKW infothek im Oktober 2012 Die Anlagen aus weiteren 400 zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossenen Contractingverträgen wurden in den folgenden Monaten noch errichtet Seither wird das ZuhauseKraftwerk für 27 990 Euro zuzüglich Umsatzsteuer und Installationskosten zum Kauf angeboten Nach Unternehmensangaben sind auf diesem Weg 500 Anlagen verkauft worden Zusammen mit den 1 000 im Contracting errichteten Anlagen wurden seit der Ankündigung vor fünf Jahren bis heute folglich 1 500 ZuhauseKraftwerke realisiert RWE HomePower Grafik RWE Effizienz Angespornt durch das große Interesse am ZuhauseKraftwerk hatte zwischenzeitlich auch RWE den Einstieg in den Contractingmarkt für Mikro BHKW gewagt Im November 2011 kündigte die RWE Effizienz unter dem Produktnamen RWE HomePower eine Kooperation mit Vaillant zur Realisierung von Mikro BHKW für Privatkunden in Nordrhein Westfalen an Dazu war im ersten Schritt ein Feldtest mit 50 Vaillant ecoPOWER 4 7 Blockheizkraftwerken bei Contractingkunden geplant Bei diesen 50 Pilotanlagen ist es dann auch geblieben Im Gespräch mit der BHKW Infothek bestätigte ein Verantwortlicher von RWE vor wenigen Tagen dass das Projekt HomePower im April 2014 beendet wurde RWE wolle sich zukünftig voll auf das erfolgreiche Contracting im größeren Leistungsbereich konzentrieren Neben einem zu hohen bürokratischen Aufwand machen hohen Geräte und Wartungspreise in Verbindung mit einer aufwändigen und damit ebenfalls kostenintensiven Installation das Mikro KWK Segment für RWE unattraktiv berichtete der RWE Mitarbeiter EnVersum MiniVersum Grafik EnVersum Ebenfalls mit den Rahmenbedingungen für Mikro KWK hochgradig unzufrieden zeigte sich die Geschäftsführung des ehemaligen Mikro BHKW Contractinganbieters EnVersum aus Hamburg Unter dem Produktnamen MiniVersum hatte EnVersum Privat und Firmenkunden mit einem Wärmebedarf von mindestens 65 000 kWh pro Jahr und vorhandenem Gasanschluss ein Dachs BHKW von SenerTec installiert und die produzierte Wärme sowie den erzeugten Strom zu festen Preisen an seine Kunden geliefert Bereits Mitte 2013 habe man das Engagement im Mikro KWK Segment aufgrund zu hoher Bürokratie und fehlenden gesetzlichen Anreizen zurückgefahren Mit der jüngsten Überarbeitung der Unternehmenswebseite wurde das Angebot auch offiziell eingestellt und der Unternehmensfokus auf den Handel mit Energie verlagert Gleichwohl sieht EnVersum im Bereich von Gewerbe und Industrie wie RWE auch weiterhin ein attraktives Geschäftsfeld und wird weiterhin entsprechende Contractinglösungen oberhalb des Mikro KWK Segmentes anbieten Vattenfall Haus Strom Gegen den Schwarm schwimmt einzig der Energiekonzern Vattenfall Nachdem erst Mitte letzten Jahres unter dem Namen Haus Strom ein BHKW

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/20874/2014-05-09-auch-rwe-und-enversum-beenden-mikro-kwk-contracting/ (2016-02-10)
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  • Stellungnahme der Bundesregierung zum künftigen KWK-Ausbau | BHKW-Infothek
    nach dem KWK Gesetz geförderte BHKW belasten soll stellt die Bundesregierung auch das in 1 KWKG erklärte Ziel bis zum Jahr 2020 den Anteil von Kraft Wärme Kopplung auf 25 Prozent an der deutschen Stromerzeugung zu bringen indirekt in Frage Das dieses Ziel momentan noch gelte erkennt die Bundesregierung zwar an nach Abschluss der laufenden Potenzial und Kosten Nutzenanalyse zur Zukunft der KWK im zukünftigen Strom und Wärmemarkt sollen jedoch im Lichte der Ergebnisse dieser Analysen die Rahmenbedingungen für KWK überprüft werden Gleichwohl habe die Regierung schon jetzt bemerkt dass durch eine anteilige Belastung selbst genutzten Stroms Investitionen in KWK Anlagen weniger attraktiv werden Welche konkreten Auswirkungen die geplante Belastung von Strom aus Blockheizkraftwerken und stromerzeugenden Heizungen mit der EEG Umlage haben wird soll ebenfalls erst zum Herbst im Rahmen der grundsätzlichen Evaluierung des Kraft Wärme Kopplungsgesetzes geprüft werden Insgesamt möchte sich die Bundesregierung alle Optionen offen halten und wartet auf das Gutachten zur KWK Potenzial und Kosten Nutzen Analyse Die tatsächliche Zubauentwicklung Zumindest zeigt eine in der Antwort der Bundesregierung veröffentlichte Statistik dass sich der zahlenmäßige Zubau neuer Kraft Wärme Kopplungsanlagen nach einem dramatischen Einbruch um mehr als 30 Prozent in 2010 kürzlich wieder erholt hat Damals wurde ohne Vorwarnung die BAFA Förderung für neue KWK Anlagen eingestellt und auch Monate zurückliegende Anträge abgelehnt bei denen sich Investoren auf den Erhalt der Förderung verlassen hatten Der aus der fehlenden Förderung und dem Vertrauensverlust folgende Absatzrückgang von neuen BHKW konnte erst 2012 wieder kompensiert werden Für 2013 liegen noch keine endgültigen Zahlen vor mit den bisher 6 181 bewilligten Anlagen wird die Zubauzahl von 2009 jedoch bereits um mehr als 20 Prozent übertroffen Ob sich dieser positive Trend fortsetzt und der KWK Anteil bis 2020 tatsächlich auf 25 Prozent gesteigert werden kann muss angesichts der geplanten EEG Umlage auf Eigenstrom

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/20734/2014-04-25-stellungnahme-der-bundesregierung-zum-kuenftigen-kwk-ausbau/ (2016-02-10)
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  • Bundeskabinett beschließt EEG-Umlage für neue BHKW | BHKW-Infothek
    die ab dem 1 August 2014 in Betrieb genommen werden Eine besondere Übergangsregelung ist zudem für Großanlagen vorgesehen die bereits vor dem 23 Januar 2014 genehmigt wurden und vor dem 1 Januar 2015 in Betrieb genommen werden Keine ausreichenden Bagatellgrenzen für neue BHKW Ursprünglich war eine Belastung von Neuanlagen in Höhe von 70 Prozent der EEG Umlage angedacht An dieser Stelle hat es eine positive Entwicklung gegeben Für Neuanlagen sieht der Regierungsentwurf jetzt eine Belastung des Eigenverbrauchs in Höhe von 50 Prozent der jeweils geltenden EEG Umlage vor Bei der derzeitigen EEG Umlage von 6 24 Cent je Kilowattstunde beträgt die Umlage auf Eigenstrom dementsprechend 3 12 Cent Sollte die EEG Umlage in den kommenden Jahren weiter steigen oder aufgrund eines sinkenden Ausbaus fallen steigt oder sinkt damit auch die Umlage auf selbst verbrauchten Strom Bei den Freigrenzen gab es hingegen keine Besserung Für Anlagen bis 10 kW Leistung ist eine Freimenge von 10 000 kWh geplant Während Photovoltaikanlagen bis 10 kW damit faktisch einen Freibrief erhalten führt die Freimenge von lediglich 10 000 kWh im Bereich der stromerzeugenden Heizungen nur zu einer Freistellung von Nano BHKW Bei einer typischen Laufzeit von 5 000 Stunden im Jahr erzeugt nämlich bereits ein BHKW mit 2 kW elektrischer Leistung 10 000 kWh Typische Mikro BHKW mit 3 bis 15 kW Leistung im Mehrfamilienhausbereich werden folglich erheblich belastet sofern im weiteren Gesetzgebungsverlauf nicht noch eine sachgerechte Anpassung der Bagatellgrenze erfolgt Die umstrittene Begünstigung der industriellen Eigenerzeugung auch aus Kohlekraftwerken wurde hingegen weiter ausgedehnt Sollte die Industrie bisher mit 20 Prozent der EEG Umlage auf Eigenstrom belastet werden sind es seit heute nur noch 15 Prozent Der weitere Zeitplan Der Regierungsentwurf zum EEG2014 soll nun voraussichtlich am 5 Mai in den Bundestag eingebracht und bereits Ende Juni beschlossen werden damit das Gesetz zum 1 August 2014 in Kraft treten kann Dieses von der Regierung angesetzte Tempo verunmöglicht nicht nur eine öffentliche Diskussion und sachgerechte Begutachtung des Entwurfes zur Stellungnahme seitens Verbänden und Institutionen wir berichteten sondern sorgte jetzt auch für eine Schelte durch den nationalen Normenkontrollrat der anstatt eine Stellungnahme abzugeben nüchtern konstatiert Dieser äußerst kurze Zeitraum von weniger als drei Tagen bzw einem Werktag macht eine Prüfung für den Rat unmöglich Unklarer Regelungswortlaut Detailliert geregelt werden soll die Umlage auf Eigenstrom in 58 EEG2014 PDF Download Seiten 54 56 und 232 237 Absatz 8 dieser Norm könnte sich noch als Kuckucksei für BHKW Betreiber entpuppen Eine etwas ungenaue Formulierung soll die Bemessung des Eigenverbrauchs bezogen auf jedes 15 Minuten Intervall regeln Was der Gesetzgeber damit genau bezwecken will bleibt auch in der Begründung der Regelung offen Vermutlich möchte der Gesetzgeber nur klarstellen dass selbst erzeugter Strom auch zeitgleich verbraucht werden muss Kleine Anlagen unter 100 kW Leistung verfügen jedoch nicht über eine aufwändige 15 Minuten Lastgangmessung RLM gleichwohl der zeitgleiche Verbrauch aus der Natur der Sache heraus gegeben ist Ob diese Anlagen nun durch die Hintertür unnötigerweise eine etwa 300 bis 800 Euro im Jahr teure Lastgangmessung benötigen wenn nicht die volle EEG

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/20662/2014-04-08-bundeskabinett-beschliesst-eeg-umlage-fuer-neue-bhkw/ (2016-02-10)
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  • Verwaltungserlassentwurf: Steuererhöhung für BHKW-Betreiber | BHKW-Infothek
    Dies ist gegeben wenn das BHKW im Einzugsbereich eines Fernwärmeunternehmens liegt Obwohl nicht urteilsrelevant weist der BFH darauf hin dass ein Vergleich mit den Kosten anderer Energieträger wie Öl oder Gas wohl bereits wegen der notwendigen Investitionskosten bei Umstellung des Wärmeträgers ausscheidet Die Finanzverwaltung geht von der Erreichbarkeit fremder Wärme aus wenn die Wärme im Zeitpunkt der Entnahme für den KWK Anlagenbetreiber ebenso erreichbar und einsetzbar ist wie die selbst erzeugte Wärme Von einer Erreichbarkeit in diesem Sinn ist auszugehen wenn die Anlage im Versorgungsgebiet eines Wärmeversorgungsunternehmens gelegen ist beziehungsweise in diesem Gebiet allgemein zugängliche Bezugsquellen mit entsprechendem Belieferungspotenzial vorhanden sind und der Bezug der Warme tatsächlich möglich ist Gegebenenfalls erforderliche Anschlusskosten sind bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage zu berücksichtigen Die Verwaltung lockert damit die Anforderungen des BFH Was aber ist tatsächlich verfügbare Fremdwärme Mittlerweile ist sogar Wärme in mobilen Containern verfügbar Wärmeerzeuger stellen den Abnehmern aufgeladene Wärmeträger in mobilen Containern oder Fahrzeuganhängern zur Verfügung Die mobilen Wärmespeicher werden ähnlich wie Gasflaschen geliefert und ausgetauscht Einzelheiten finden Sie bei heise oder mit einer Suchmaschine Ihres Vertrauens zu den Stichworten Wärme im Container mobile Wärmespeicher oder mobile Latentwärmespeicher Diese mobile Wärmeversorgung dehnt das Gebiet der verfügbaren Wärme über die Grenzen von Rohrnetzen eines klassischen Fernwärmeanbieters hinaus aus Verschiedene Verbände forderten die Verwaltung daher zur Präzisierung des Begriffes der verfügbaren Fernwärme auf Definition der Selbstkosten Nach Lesart der Verwaltung sind Selbstkosten alle tatsächlichen Kosten des BHKW einschließlich der Abschreibung und eventueller Finanzierungskosten Damit erhöhen auch ursprünglich umsatzsteuerfreie Kosten die Selbstkosten und die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer Es entsteht Umsatzsteuer aus dem Nichts Das Gebot der Aufkommensneutralität der Umsatzsteuer wird durchbrochen Der Bundesfinanzhof äußerte sich hierzu nicht obwohl der Erlassentwurf diesen Eindruck erweckt Die Finanzverwaltung geht hier weit über die Aussage des Urteils hinaus Auch dieser Punkt des Entwurfs ist angreifbar weil er nicht der Rechtsprechung des EuGH entspricht EuGH Urt v 29 5 1997 C 63 96 BStBl 1997 II S 841 zur Mindestbemessungsgrundlage wenn die Selbstkosten das marktübliche Entgelt übersteigen Der KWK Prozess als Kuppelproduktion Unstreitig ist dass ein BHKW gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt Unbestritten ist auch die gemeinsame Messgröße in Kilowattstunden kWh Die Verwaltung nimmt dies zum Anlass die Erzeugungskosten im Verhältnis der erzeugten kWh Strom und Wärme gleichmäßig aufzuteilen Die Erzeugungskosten einer kWh Wärme und einer kWh Strom sind hiernach als identisch zu betrachten Das ist nützlich fürs Steuersäckel aber falsch in der Sache Die gleichmäßige Kostenaufteilung übersieht sämtliche gegenteiligen technischen und betriebswirtschaftlichen Argumente Zugegeben handelt es sich beim Energieausstoß von KWK Anlagen natürlich um eine Kuppelproduktion Kuppelprodukte sind Produkte die bei technologisch verbundener Produktion Kuppelproduktion simultan in einem Produktionsprozess entstehen daher aus naturgesetzlichen oder technischen Gründen zwangsläufig anfallende Produkte unterschiedlicher Art und Güte entstehen Eine Verbundproduktion ist auch aus anderen Bereichen bekannt Entsprechende betriebswirtschaftliche Lösungsansätze zur Kostenverteilung stehen bereit Oft werden die Kosten nach dem Verhältnis der erzielbaren Verkaufserlöse aufgeteilt Eine lineare Verteilung ist auch aus technischen Gründen unplausibel Die Stromerzeugung ist der Wärmeerzeugung nachgelagert Die Verbrennung erzeugt Wärme und durch die Ausdehnung bei diesem Prozess Bewegungsenergie die

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/20517/2014-03-25-verwaltungserlassentwurf-steuererhoehung-fuer-bhkw-betreiber/ (2016-02-10)
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  • Ausschlussfrist für die Vorsteuererstattung bei KWK-Anlagen | BHKW-Infothek
    erklärt Steuerberater Rüdiger Quermann Rundumschlag zum 15 Abs 1 UStG Dabei verfolgt die Verwaltungsanweisung PDF Download weiter unten eigentlich eine ganz andere Zielsetzung Die steuerliche Berücksichtigung teilunternehmerisch genutzter Gebäudeteile Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke sollte geregelt werden Unverändert bestätigt wird die Vorsteuerabzugsmöglichkeit für auch nichtunternehmerisch genutzte Gebäudeteile und Anlagen Umfangreiche Beispielfälle zeigen zudem die Behandlung von Zweifelsfällen Doch wie so oft versteckt sich zwischen den insgesamt 62 Seiten etwas Unerwartetes Gut versteckte Fristenregelung Teilunternehmerisch genutzte Objekte führen gemeinhin zu einem Wahlrecht des Eigentümers Er kann den Vorsteuerabzug ganz gar nicht oder im Umfang der unternehmerischen Nutzung beanspruchen Eine Möglichkeit gilt es auszuwählen Nur mit einer nachvollziehbaren und dokumentierten Zuordnungsentscheidung gilt das Objekt dem Unternehmen ganz oder teilweise zugeordnet Ohne eine ausdrückliche Erklärung gegenüber dem Finanzamt entscheiden Sie sich stillschweigend und rechtsverbindlich für eine vollständige Zuordnung zum Privatbereich Der Vorsteuerabzug ist damit verschenkt Die Finanzverwaltung fordert unter Hinweis auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes die Entscheidung jedoch spätestens bis zum gesetzlichen Abgabetermin der Steuererklärung Dies ist immer der 31 Mai des Folgejahres Teilweise großzügig gewährte Fristverlängerungen für die Steuererklärung gelten für die Erklärung der Zuordnung nicht Besitzer einer neuen stromerzeugenden Heizung müssen daher aufpassen denn oftmals wird ein Blockheizkraftwerk erst in der nächsten Steuererklärung geltend gemacht Jedenfalls bei gegen Ende des Vorjahres angeschafften Anlagen ist die Versuchung dahingehend groß So schaffen Sie Sicherheit Die neue Fußangel zeigt einmal mehr wie wichtig neben der technischen Planung auch die Planung der steuerlichen Folgen ist Sicherheit schafft eine eindeutige zeitnahe Zuordnung Am einfachsten geht dies durch die frühe Anmeldung der Anlage beim Finanzamt und die Beantragung der Vorsteuererstattung mit einer Umsatzsteuer Voranmeldung Steuerberater Rüdiger Quermann Downloads und Links zu dieser Meldung PDF Email des BMF an die obersten Finanzbehörden der Länder 2013 1156482 Stromerzeugende Heizungen beschäftigen die Finanzämter Eine vollständige Energiesteuerentlastung ist wieder möglich BFH Urteil zu

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/20323/2014-01-29-ausschlussfrist-fuer-die-vorsteuererstattung-bei-kwk-anlagen/ (2016-02-10)
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  • EuGH bestätigt Unternehmereigenschaft von Kleineinspeisern | BHKW-Infothek
    eines österreichischen Klägers der mit seiner Photovoltaikanlage Strom erzeugte diesen teils selbst verbrauchte und nur den Überschuss gegen Entgelt einspeiste Nach Auffassung des deutschen Bundesfinanzhofs Az VR 80 07 ist ein solcher Stromproduzent Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes Ungeachtet der anderen Erzeugungsart trifft die Streitfrage exakt die Situation deutscher Betreiber von Blockheizkraftwerken die den Überschussstrom einspeisen Harmonisierung Wegen des in Europa harmonisierten Umsatzsteuerrechts ist das Urteil auch für die deutsche Steuer relevant Die deutsche Finanzverwaltung sah die Produzenten und Einspeiser kleiner Mengen Stroms bis zum Urteil des BFH häufig nicht als Unternehmer an beugt sich aber mittlerweile dem BFH Urteil Die Nachbarn vom österreichischen Fiskus verneinten die Unternehmereigenschaft dennoch aber mit einer anderen Begründung Sie argumentierten dass unstreitig der Stromverbrauch des Erzeugerhaushalts die Stromeinspeisung übersteigt Die lediglich aus der zeitlichen Differenz zwischen Erzeugung und Verbrauch resultierende Einspeisung könne keine Unternehmereigenschaft begründen Das vor einem österreichischen Gericht begonnene Streitverfahren erreichte schließlich den EuGH Dieser gab dem Stromerzeuger recht und bejahte die Unternehmereigenschaft Eine Frage des Entgelts Der EuGH sah als entscheidend an dass tatsächlich Strom gegen Entgelt in das Versorgungsnetz eingespeist wurde Hiernach komme es nicht mehr darauf an welche Strommengen der Haushalt verbrauche Ebenso stellte das Gericht fest dass eine fehlende Gewinnerzielung die Vorsteuerabzugsmöglichkeit nicht verhindert Der EuGH teilt im Ergebnis die Auffassung des deutschen Bundesfinanzhofs Hiernach sind auch Produzenten geringer Mengen elektrischen Stroms mit einem regelmäßigen Stromverkauf Unternehmer und zum Vorsteuerabzug berechtigt Die Rechtsprechung des EuGH geht der nationalen Rechtsprechung vor Die Ausführungen des EuGH betreffen daher auch deutsche BHKW Betreiber Die saldierende Betrachtungsweise des österreichischen Finanzamts wurde in Deutschland bislang nicht thematisiert Deutsche Lesart Die deutsche Finanzverwaltung wehrte sich ausschließlich mit dem Hinweis auf die geringen Erlöse der Stromeinspeiser gegen die Unternehmereigenschaft Nach mehreren Urteilen des deutschen Bundesfinanzhofs zur Unternehmereigenschaft von Kleinerzeugern und dem Urteil von Europas höchstem Steuergericht dürfte die Unternehmereigenschaft nun endgültig gesichert sein Über allen Urteilen zur Unternehmereigenschaft darf nicht übersehen werden dass nur Unternehmensvermögen zum Vorsteuerabzug berechtigt Nach deutscher Lesart ist hierzu eine unternehmerische Nutzung von mindestens 10 Prozent erforderlich Bei einer Energieerzeugung von typischerweise 70 Prozent Wärme und nur 30 Prozent elektrischer Energie verhindert ein Eigenverbrauch von mehr als 20 Prozent die Zuordnung des BHKW zum Unternehmensvermögen und den Vorsteuerabzug Betreiber eines Blockheizkraftwerkes müssen also insbesondere dann acht geben wenn der Eigenverbrauch mit einem Stromspeicher erhöht wird Weitere Meldungen Stromerzeugende Heizungen beschäftigen die Finanzämter Eine vollständige Energiesteuerentlastung ist wieder möglich Nur noch teilweise Energiesteuerentlastung für BHKW Geändertes Antragsverfahren für die Energiesteuerentlastung BFH Urteil zu der Nennleistung von BHKW im Detail Klarheit bei der steuerlichen Behandlung von BHKW Ein Artikel von Steuerberater und Diplom Finanzwirt Rüdiger Quermann Neue ecoPOWER 1 0 Firmware beseitigt Sicherheitslücken BlueGen Brennstoffzellen BHKW erhält GreenTec Award Eine Antwort auf EuGH bestätigt Unternehmereigenschaft von Kleineinspeisern Stefan Mössner sagt 02 09 2013 um 18 48 Hallo sehr interessanter Artikel Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang aber noch die Frage inwiefern das Auswirkungen auf die Einkommensteuer hat wenn man als Kleinunternehmer auf das Vorsteuerabzugsrecht verzichtet Lt Finanzamt und auch einigen Webseiten im

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/19659/2013-08-29-eugh-bestaetigt-unternehmereigenschaft-von-kleineinspeisern/ (2016-02-10)
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  • Veranstaltung: Energiesteuerentlastung für kleine KWK-Anlagen | BHKW-Infothek
    e V Ansprechpartner und Mitglieder Positionen und Stellungnahmen Spenden für den Verein Vereins und Fanartikel Impressum Kontakt Die Finanzierung des Mini KWK Impulsprogramms ist sicher Vaillant verdoppelte 2012 den Absatz seiner ecoPOWER Veranstaltung Energiesteuerentlastung für kleine KWK Anlagen Publiziert am 21 05 2013 Das geänderte Antragsverfahren zur Entlastung von der Energiesteuer für in KWK Anlagen verwendete Brennstoffe ist hochkomplex und bereitet besonders den Betreibern kleiner Mikro BHKW Kopfschmerzen Die IHK Magdeburg hat die Informationsdefizite bei den Besitzern stromerzeugender Heizungen erkannt und organisiert daher noch in diesem Monat zusammen mit dem Hauptzollamt Magdeburg eine kostenlose Veranstaltung unter dem Titel Aktuelles zur Steuerentlastung für kleine KWK Anlagen Anträge auf die vollständige oder teilweise Entlastung von der Energiesteuer können zwar seit Ende März wieder gestellt werden besonders die verworrenen Anforderungen hinsichtlich der erforderlichen Nachweise und einzureichenden Unterlagen führen jedoch zumeist zu vermeidbaren Nachfragen seitens der Hauptzollämter und damit zu einer verzögerten Auszahlung der Erstattung Im Zentrum der Veranstaltung am 30 Mai von 14 bis 16 Uhr in den Räumen der IHK Magdeburg wird daher die neue Antragstellung zur Steuerentlastung für Stromerzeugung und KWK Anlagen nach 53 53a und 53b EnergieStG stehen Die Veranstalter bitten um eine rechtzeitige Online Anmeldung da die Plätze begrenzt sind Nachrichten Weitere Meldungen zu aktuellen Veranstaltungen Titelgrafik IHK Magdeburg Ein Artikel von Susanne Schneidereit Die Finanzierung des Mini KWK Impulsprogramms ist sicher Vaillant verdoppelte 2012 den Absatz seiner ecoPOWER Schreib einen Kommentar Antworten abbrechen Deine E Mail Adresse wird nicht veröffentlicht Erforderliche Felder sind markiert Kommentar Name E Mail Adresse Website Seite durchsuchen Suche nach Neuste Nachrichten Bundestag beschließt KWKG Novelle Das KWKG 2016 steht Freie Nutzung von Gattungsbegriffen wie Mikro oder Nano BHKW Veranstaltung 13 Duisburger KWK Symposium 2015 Veranstaltung 5 Stuttgarter KWK Fachtagung 2015 Finanzbehörden wollen BHKW mal wieder anders abschreiben KWK Index Q3 2015 Stabil auf

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/18925/2013-05-21-veranstaltung-energiesteuerentlastung-fur-kleine-kwk-anlagen/ (2016-02-10)
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  • Geändertes Antragsverfahren für die Energiesteuerentlastung | BHKW-Infothek
    1133 im Falle der Verheizung des Brennstoffes beziehungsweise das Formular 1134 im Falle der Verwendung in einem Verbrennungsmotor oder einer Gasturbine zu verwenden Besonderheiten des neuen Antragsverfahrens Für BHKW Betreiber deren Anlage zur vollständigen Entlastung berechtigt ist ergeben sich jedoch weitere Probleme Es ist zu beachten dass 53a EnergieStG noch nicht in Kraft getreten ist berichtet Jessika Rademacher Sprecherin der Bundesfinanzdirektion Nord im Gespräch mit der BHKW Infothek Rademacher stellt klar dass den deutschen Behörden die beihilferechtliche Genehmigung zur vollständigen Entlastung noch immer nicht vorliege Auch fehle derzeit eine angepasste Ausgestaltung der Energiesteuer Durchführungsverordnung so die Sprecherin der Bundesfinanzdirektion Nord Besonders hinsichtlich der Einhaltung des Hocheffizienzkriteriums im Sinne der EU Richtlinie 2004 8 EG sowie die des Nachweises dass sich die Anlage noch im steuerrechtlichen Abschreibungszeitrum befindet bestehe noch Unklarheit Anträge mit dem Formular 1132 auf eine vollständige Entlastung werden derzeit zwar angenommen können aber nicht beschieden werden 53b EnergieStG zur teilweisen Entlastung ist hingegen bereits in Kraft getreten Anträge auf eine teilweise Entlastung mit den Formularen 1133 und 1134 können daher ab sofort bearbeitet werden Wegen einer händischen Bearbeitung aufgrund fehlender EDV Programme ist jedoch mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen Lösungen für BHKW Betreiber Neben dem obligatorischen Antrag für das erste Quartal des Jahres 2012 mit dem Formular 1117 sollten BHKW Betreiber für die übrigen drei Quartale des Jahres den Antrag auf vollständige Erstattung mit dem Formular 1132 trotz der unklaren Durchführungsbedingungen stellen sofern die betreffende Anlage die Kriterien erfüllt Wenn der Hersteller des betreffenden BHKW bereits eine Bescheinigung hinsichtlich der Einhaltung der Hocheffizienzkriterien bereitstellt sollte diese dem Antrag beigefügt werden Hinsichtlich des Nachweises der noch nicht erfolgten vollständigen Abschreibung des BHKW sollten BHKW Betreiber Kopien ihrer Steuerunterlagen dem Antrag zum Nachweis beilegen Sollte die zu erlassende Durchführungsverordnung strengere Anforderungen stellen und die mit dem Antrag 1132 übersandten Nachweise nicht ausreichen werden die zuständigen Hauptzollämter die entsprechenden Nachweise nachfordern Zusätzlich zum Antrag 1132 auf eine vollständige Entlastung kann auch ein Antrag 1133 oder 1134 auf teilweise Entlastung gestellt werden Durch dieses Vorgehen wird eine frühestmögliche Auszahlung zumindest einer teilweisen Entlastung ermöglicht erhöht allerdings auch den Antrags und Verwaltungsaufwand Weiterhin werden BHKW Betreiber durch die doppelte Antragstellung vor einer möglichen Verjährung ihrer Ansprüche auf zumindest teilweise Entlastung geschützt sofern der 53a EnergieStG zur vollständigen Entlastung wider Erwarten nicht die erforderliche beihilferechtliche Genehmigung erhält und die dann erforderliche Stellung eines Antrages nach 53b EnergieStG versäumt wird Die bloße Antragstellung nur mit dem Formular 1133 beziehungsweise 1134 auf teilweise Entlastung hemmt jedoch nicht die Verjährung des Anspruches auf eine vollständige Entlastung welche explizit beantragt werden muss Sofern bereits aus Unkenntnis der neuen Rechtslage ein Antrag mit dem Formular 1117 für das gesamte Jahr 2012 gestellt wurde ohne eine entsprechende Differenzierung vorzunehmen sollten betroffene BHKW Betreiber einen korrigierten Antrag 1117 nebst den Unterlagen entsprechend der neuen Rechtslage einreichen Es ist jedoch auch davon auszugehen dass die zuständigen Hauptzollämter die betreffenden Antragsteller zu einer Berichtigung des Antrages auffordern werden Ein persönlicher Kommentar Werte Leser sofern Sie den Artikel bis zu diesem Punkt lesen konnten

    Original URL path: http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/10365/2013-02-01-geandertes-antragsverfahren-fur-die-energiesteuerentlastung/ (2016-02-10)
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