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  • Hilfe, es brennt ...
    M Rohr Karl Kehle HJ Löschgruppen Südwache bis 1945 MR Dr Wilfried Mövius Hauptwache Wachvorsteher 1 Wachabteilung 2 Wachabteilung Südwache Wachvorsteher WV Südwache ab 1950 1 Wachabteilung WAF 1 WA ab 1954 2 Wachabteilung WAF 2 WA SW ab 1953 3 Wachabteilung WAF 3 WA ab 1990 Einsatzfahrzeuge Werkstätten Ärmelabzeichen Dienstplan 2016 Dienstplan 2015 Veteranen Ehrenstein Weiterbildung ABC Einsatz Messgeräte Messtaktik Kinder Antworten Fragen Formular Gefahrenaufklärung Impressum Telefon Kontakt YOU

    Original URL path: http://www.berufsfeuerwehr-halle.de/feuer/920-brennt.html (2016-04-26)
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  • Katastrophenschutz - Vorsorge
    abgelegenen Gebieten schnelle und umfangreiche Hilfe ermöglichen Europa verfügt über ein gigantisches Potenzial aller notwenigen Güter zur Gefahrenabwehr und Versorgung von hilfebedürftigen Menschen Also kein Grund zur Sorge oder doch Der Begriff Katastrophe stammt aus dem griechischen und bedeutet Die Wendung zum Untergang Das größte Problem der Katastrophenabwehr ist dass Katastrophen in der Regel unerwartet bzw mit einer geringen Vorwarnzeit eintreffen Selbstverständlich hat eine eintreffende Katastrophe immer die Eigenschaft weitere Katastrophen auszulösen Sprichwort Eine Katastrophe kommt selten allein Die abwehrenden Kräfte und Behörden werden schlagartig mit Problemen konfrontiert die wiederum weitere Gefahren auslösen und so weiter Diesem entstehenden Lawineneffekt an Problemen Gefahren und besonderen Situationen ist in der Anfangsphase keine Struktur der Welt gewachsen Die Erfahrungen des Hochwassers 2002 haben gezeigt dass schon bei dieser lokal begrenzten Kleinstkatastrophe die Koordination von Hilfsmaßnahmen in der Anfangsphase zum Teil erhebliche Schwierigkeiten bereitete Ein nicht geringer Teil von Hilfsmaßnahmen verpuffte wirkungslos aufgrund unzureichender Absprachen zwischen angrenzenden Verantwortungsbereichen Dabei war weder die Kommunikation Logistik noch Infrastruktur im größeren Ausmaß ausgefallen Man muss also davon ausgehen dass nach dem Eintreffen einer größeren Katastrophe ein Zeitfenster entsteht bis flächendeckend Abwehr und Hilfsmaßnahmen eintreffen Wie groß das Zeitfenster ist hängt von vielen Faktoren ab Art Umfang und Ursache der Katastrophe sowie territorial betroffene Flächen und lokale Besonderheiten sind nur einige Beispiele dafür Durch Katastrophen betroffene Bereiche und Territorien müssen damit rechnen dass mehrere Stunden bis mehrere Tage keine bzw nur unzureichende Abwehr und Hilfsmaßnahmen eintreffen Betroffene Personen können in diesem Zeitraum auf sehr schwierige Situationen treffen Eine gewisse Vorbereitung kann helfen die Zeit bis zum Eintreffen der Gefahrenabwehr und Hilfsmaßnahmen zu überbrücken Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat zu diesem Zweck Empfehlungen für Vorsorgemaßnahmen erarbeitet Notvorrat Lebensmittel Bei Katastrophen größeren Ausmaßes in deren Folge die Infrastruktur und Logistik der betroffenen Territorien mehr oder weniger zerstört wurde wird die Versorgung von Teilen der Bevölkerung mit Lebensmittel für einen gewissen Zeitraum stark beeinträchtigt werden Ein Notvorrat an bestimmten Lebensmittel kann helfen die Zeit bis zum Eintreffen der Hilfsmaßnahmen zu überbrücken Gerade in den ersten Tagen nach dem Eintreten einer Katastrophe ist es wichtig leistungsfähig zu bleiben um sich und anderen zu helfen Nahrungsmittel Notvorrat für 1 erwachsene Person 2000 kcal d für 14 Tage Getreideerzeugnisse 4 5 kg Milcherzeugnisse 2 0 kg Fetterzeugnisse 0 5 kg Obst 2 0 kg Fleischerzeugnisse 2 0 kg Gemüse 4 5 kg Wasser Getränke 21 Liter Vorratsliste Empfehlung Notvorrat Hygiene und Apothekenmittel Das Sauberkeit und Hygiene während Katastrophensituationen auch weiterhin ein Grundbedürfnis sind ist selbstverständlich Eine Grundhygiene ist vor allem jedoch eine Voraussetzung dafür dass die Gefahr der Ausbreitung von infektiösen Krankheiten entgegengewirkt wird Vorratsliste Empfehlung Notvorrat Medikamente Eine umfassende medizinische Versorgung ist für uns eine Selbstverständlichkeit Die Beeinträchtigung der Versorgung durch Verlust oder Überlastung der Krankenhäuser Ausfall der Kommunikation sowie ausbleibende Lieferungen von Medikamenten und Verbrauchsartikeln kann insbesondere bei Personen die auf regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen sind zu großen Problemen führen Grundkenntnisse und Fähigkeiten der Ersten Hilfe können für die Rettung von Personen lebenswichtig sein Jeder Bürger sollte seine Fähigkeiten

    Original URL path: http://www.berufsfeuerwehr-halle.de/feuer/467-vorsorge.html (2016-04-26)
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  • Rettungszug
    sicher führen Der Führerstand ist nicht gasdicht konstuiert Für Notfälle stehen Atemschutzgeräte zur Verfügung Beim Einfahren in verrauchte Tunnelanlagen wechselt der Lokführer in den Transportwagen I und führt den Zug von einem sicheren Wendezugsführerstand aus Über zwei Monitore kann er Bilder der technischen Sichthilfen abrufen Modere Kommunikationsanlagen sichern die Verbindung des Lokführers mit der Einsatzleitung der Feuerwehr Transportwagen I Der Transportwagen I dient zum Transport von bis zu 60 Einsatzkräften Der Wagen ist in einer gasdichten Containerbauweise ausgeführt und verfügt über eine außenluftunabhängige Atemluftversorgung 30 6 Liter Pressluftflaschen versorgen über ein Austauschsystem und eine Wiederaufbereitungsanlage die Insassen mit Frischluft für max 8 Stunden Eine Kommunikationseinheit mit mehreren 4 m Funkgeräten technische Sichthilfen Atemschutzgeräte Reservepressluftflaschen Rettungs und Bedarfsmittel für die medizinische Erstversorgung ist in umfangreicher Anzahl verlastet Der Transportwagen I kann nur über eine Schleuse betreten oder verlassen werden Die Schleuse verhindert das Eindringen von Rauch und anderen schädigenden Substanzen Kommunikation Lufterhaltung Gerätewagen Im Gerätewagen des Rettungszuges ist eine umfangreiche Ausstattung für die technische Hilfeleistung und für einen eventuellen Löschangriff untergebracht In zwei Geräteabteilen sind mehrere hydraulische Rettungsgeräte Schere Spreizer elektrische und kraftstoffbetriebene Trennschleifer 5 Elektroaggregate sowie autogene Trennschneidgeräte vorhanden Insgesamt entspricht die Beladung des Gerätewagens der Ausrüstung von etwa drei HLFs Hilfeleistungslöschfahrzeugen Weiterhin stehen zwei Relaisstationen für die notwendige Funkverbindung zur Verfügung Diese müssen exakt im Tunnel platziert werden damit eine Verständigung zu den Bereitstellungsräumen außerhalb des Gefahrenbereiches möglich ist hydraulische Rettungsgeräte Aggregate Löschmittelwagen Auf dem Löschmittelwagen werden 20000 Liter Wasser und 1000 Liter Schaumbildner mitgeführt Über 2 stationäre Pumpen mit einer Gesamtförderleistung von 1600 Liter Minute werden die Angriffstrupps mit Löschwasser versorgt An dem Rettungszug sind dafür auf der gesamten Länge mehrere Wasserabgänge installiert Weiterhin sind 100 Krankentragen auf dem Löschmittelwagen vorhanden Mittels zwei Gleisloren die ebenfalls auf dem Löschmittelwagen mitgeführt werden können benötigte Materialien und Ausrüstungen kräfteschonend transportiert

    Original URL path: http://www.berufsfeuerwehr-halle.de/feuer/466-rettungszug.html (2016-04-26)
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  • Rauch - der leise Bruder des Feuers
    Jahrzehnte begannen sich jedoch die Eigenschaften des Rauches zu verändern Durch die heute verwendeten Materialien vorwiegend unterschiedliche Kunststoffe hat der Brandrauch heute eine hohe toxische Wirkung In bestimmten Situationen kann man die Wirkung des Brandrauches mit der Wirkung eines chemischen Kampfstoffes vergleichen In der Regel sterben die meisten Brandopfer nicht durch die Flammen sondern an den Folgen einer Rauchgasvergiftung Brandrauch ist ein Stoffgemisch aus einer Vielzahl von Feststoffen Gasen Dämpfen und Aerosolen Wenn man alle Stoffe aufzählen wollte die sich in 1 m³ Brandrauch eines normalen Zimmerbrandes befinden würden mehrere Seiten nicht ausreichen Es gibt zur Zeit kein tragbares Messgerät welches so eine Stoffpalette nachweisen oder einschätzen könnte Aus diesem Grund beschränkt man sich bei der Einschätzung von Brandrauch auf Leitsubstanzen Leitsubtanzen sind die Stoffe die qualitativ und quantitativ die Toxitivität des Brandrauches maßgeblich beeinflussen Z B Kohlenmonoxid und Cyanwasserstoff Brandrauch kann auch in geringer Konzentration tödlich sein In erster Linie hängt seine Toxitivität vom Brennstoff sowie von der Brandphase ab Folgende Tabelle zeigt unvollständig die Entstehung von Schadstoffen bei verschiedenen Brennstoffen und Brandphasen Entstehungsbrand Vollbrand Holz Papier Zellstoffe CO CO 2 H 2 O CO CO 2 H 2 O Aldehyde Aromate Wolle Haare Federn CO 2 CO H 2 O HCN SO 2 CO 2 CO H 2 O HCN SO 2 H 2 S SO 2 Die Pressemitteilungen von Behörden dass bei größeren Bränden keine Gefahr für die Bevölkerung und Umwelt besteht ist in der Regel nicht richtig Diese Mitteilungen sind das Produkt von Unwissenheit und Hilflosigkeit Rauchwolken in größeren Ausmaßen können nur teilweise auf ihre Toxitivität hin überprüft werden Die Einsatzkräfte der Feuerwehren sind durch ihre Schutzausrüstungen gegen Rauchgase gut geschützt Umluftuftunabhänige Atemschutzgeräte ermöglichen das Agieren auch in dichten Rauchgasbereichen in dem eine ungeschützte Person innerhalb weniger Sekunden getötet werden würde An den Ablagerungen erkennt man

    Original URL path: http://www.berufsfeuerwehr-halle.de/feuer/111-rauch.html (2016-04-26)
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  • Kerzen - Lichter der Gemütlichkeit oder offene Zündquelle
    einem Streichholz entzündet werden Erst bei höheren Temperaturen ist es entzündbar Paraffine werden im Gegensatz zu den Fetten und Ölen nicht ranzig Stearin ist ein Gemisch aus Stearin und Palmitinsäure Der Schmelzpunkt liegt bei 52 bis 60 Celsius Stearin zeichnet sich besonders durch ein sehr gutes Brennverhalten aus Durch das Mischen von Paraffin und Stearin können die guten Eigenschaften beider Substanzen teilweise zusammengeführt werden Bienenwachs ist ein organisches Material Durch bestimmte Verfahren wird es gereinigt Dabei behält es jedoch seine chemische Zusammensetzung was beim Verbrennen den typischen Geruch ausmacht Der Docht ist die Seele einer Kerze Der Zustand und die Qualität des Dochtes ist entscheidend für das Brennen einer Kerze Dochte werden vorwiegend aus natürlichen Fasern vorwiegend Baumwolle hergestellt Man unterscheidet in der Regel zwischen einem Rund und einem Flachdocht Beide Komponenten Brennköper und Docht müssen aufeinander abgestimmt sein um zu verhindern dass eine Kerze beim Brennen rußt oder tropft Wie brennt eine Kerze So einfach wie eine Kerze aufgebaut ist so kompliziert und faszinierend ist ihre Funktionsweise Wie bei jedem Feuer schnelle chemische Oxidation müssen 3 Komponenten aufeinander abgestimmt werden Wärme Sauerstoff und Brennmaterial sind die allgemeinen Voraussetzungen für das Brennen einer Kerze Fortlaufende schnelle Oxidation Blaue und gelbe Flammenfarbe Der Brenn köper einer Kerze hat bei Zimmertemperatur einen festen Aggregatszustand In diesem Zustand ist er nur schwer entzündbar Wenn Wärme zugeführt wird Streichholz wird der Brennstoff im Docht und an der Spitze der Kerze Brennteller bei einem Schmelzpunkt um 60 C verflüssigt Ein beständiger Teil der Brennstoffmoleküle wird vom Docht aufgesogen Durch die Wärmenergie der Zündquelle verdampft bei ca 300 C der Brennstoff und wird an die Umgebungsatmosphäre Luft freigegeben Dort reagieren die Brennstoffmoleküle mit den Sauerstoffmolekülen der Luft Bei dieser Reaktion entsteht Wärme und Licht Die entstehende Wärme reicht aus um den Prozess am Laufen zu halten Das heißt es wird kontinuierlich Brennstoff verflüssigt bzw verdampft der dann entsprechend mit dem Luftsauerstoff reagiert Die Farben der Kerzenflamme blau und gelb entstehen durch die Wasserstoff und Kohlenstoffmoleküle des Brennstoffs Die blasblaue Farbe der Flamme wird durch die Reaktion der Wasserstoffmoleküle des Brennstoffes mit dem Luftsauerstoff erzeugt Die gelbe Farbe der Flamme entsteht dagegen bei der Verbindung der Kohlenstoffmoleküle mit denen des Luftsauerstoffs Die bei der Reaktion erzeugte Temperatur ist abhängig davon wie optimal die ablaufende Oxidation erfolgt Sie liegt bei ca 1000 C Entstehen Schadstoffe durch Kerzenflammen Bei der Verbrennung des Brennstoffs einer Kerze entstehen in erster Linie Kohlendioxid C02 Wasserdampf und Ruß unverbrannte Kohlenstoffmoleküle Diese sind aber in einer so geringen Konzentration dass sie z B durch Messgeräte kaum nachgewiesen werden können In den 80ziger Jahren wurde in Laborversuchen die Schadstoffabgabe von Kerzen überprüft Dabei konnten keine schädigenden Konzentrationen nachgewiesen werden Was geschieht beim Löschen einer Kerzenflamme Im Allgemeinen werden 2 unterschiedliche Methoden angewendet um eine Kerze zu löschen Beim Ausblasen wird die Kettenreaktion durch Abschlagen der Flamme vom Docht sowie durch Abkühlen unterbrochen Durch das Anblasen der Flamme wird diese vom Docht weggedrückt Das heißt die Moleküle des Brennstoff werden durch die Atemluft am Reaktionsort so

    Original URL path: http://www.berufsfeuerwehr-halle.de/feuer/71-kerzen.html (2016-04-26)
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  • Explosion
    eine Stoffgruppe begrenzt Im Prinzip können alle Stoffe explodieren bzw explosionsartig verbrennen wenn die Voraussetzungen dafür vorhanden sind Wer denkt schon z B bei Steinstaub an Explosionsgefahr Was sind eigentlich Explosionen Wie entstehen sie und woher kommt ihre schreckliche Gewalt Allgemein versteht man unter einer Explosion eine schnell ablaufende chemische Reaktion mit Lichterscheinung bei der große Gas und Wärmemengen freigesetzt werden Durch das schlagartige Freisetzen von Wärmeenergie entsteht eine Druckwelle Hinsichtlich ihrer Ursache kann man sie in chemische und physikalische Explosionen einteilen Chemische Explosionen sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig Die Eigenschaften des Brennstoffes z B Verdunstungszahl Flammpunkt Diffusionsverhalten und v a sowie das Mischungsverhältnis mit Luftsauerstoff die Temperatur und der Druck beeinflussen die Entstehung von Explosionen Je nachdem wie diese Komponenten aufeinander abgestimmt sind kann eine mehr oder weniger heftige Explosion erfolgen Solche optimalen Gemische bestehen meist aus gasförmigen Stoffen oder Schwebstoffen in der Luft In derartigen Gemischen können hohe Verbrennungsgeschwindigkeiten auftreten da die Teilchen des brennbaren Stoffes und des Sauerstoffes sich in unmittelbarer Nachbarschaft befinden und nicht erst durch Strömungen oder Diffusion zueinander geführt werden müssen Wird ein zündfähiges Gemisch durch eine Zündquelle gezündet bildet sich eine Flammenfront die sich vom Zündort aus durch das brennbare Gemisch ausbreitet Je optimaler das brennbare Gemisch um so schneller breitet sich die Flammenfront aus und um so stärker wird die Druckwelle Verpuffung Die Verpuffung ist die schwächste Form einer explosionsartigen Verbrennung Sie erreicht einen max Druck von 1 bar Die Flammenfront ist immerhin so langsam dass man sie auf sich zukommen sieht Deflagration Die Deflagration hat eine höhere Flammengeschwindigkeit und somit eine stärkere Druckwelle Deflagrationen erreichen einen max Druck von 10 bar Hier kann die Flammenfront schon eine Geschwindigkeit von mehreren 100m s erreichen Detonation Die Detonation ist die stärkste Art einer Explosion Die Flammengeschwindigkeit kann einige km s betragen Die Druckwellen

    Original URL path: http://www.berufsfeuerwehr-halle.de/feuer/63-explosion.html (2016-04-26)
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  • Löschen
    des heutigen Brandschutzes Wann beginnt eine Brandbekämpfung Die Brandbekämpfung beginnt nicht bei den Löscharbeiten sondern schon im vorbeugenden Brandschutz Hier muss der Grundstein für eine erfolgreiche Brandbekämpfung gelegt werden Bei vielen Bränden kam jede Hilfe zu spät weil die verwendeten Baumaterialen sowie die Bauweise eines Gebäudes eine erfolgreiche Brandbekämpfung schon im Voraus verhinderten Bei einem Brand eines Hochhauses in Sao Paulo starben mehr als 200 Menschen weil z B die Trennwände der Wohnungen aus brennbarem Material bestanden Durch entsprechend verwendete Baumaterialien und eine brandschutzgeeignete Bauweise kann ein Brand verhindert oder in seinem Ausmaß so begrenzt werden dass ein schnelles Eliminieren mit einfachen Mitteln möglich ist Technisch gesehen ist es heute möglich ein Gebäude so zu bauen dass ein Brand in der Regel nicht mehr entstehen kann bzw das kleinere Entstehungsbrände sich nicht weiter ausbreiten können Allerdings sind dabei die Kosten so hoch dass in vielen Fällen bewusst auf den größtmöglichen Sicherheitsstandart verzichtet wird Man geht davon aus dass es billiger ist ein Gebäude nach einem Brand vollständig wieder aufzubauen als dieses mit den notwendigen Brandschutzeinrichtungen zu versehen und dann nach einem Brand zu sanieren Beispiel Diese Supermärkte sind auf Grund ihrer Bauweise bei einem Brand nicht zu mehr zu retten Was ist das Grundprinzip einer Brandbekämpfung Damit ein Brand entstehen und sich ausbreiten kann sind bestimmte chemische und physikalische Voraussetzungen Brandsystematik notwendig Einfach ausgedrückt benötigt ein Brand Wärme Sauerstoff Brennstoff Diese müssen allerdings im richtigen Verhältnis zündwillige Aufbereitung zueinander stehen damit eine Reaktion erfolgen kann Wenn eine dieser Komponenten nicht vorhanden ist kann ein Brand nicht existieren Alle Löschvarianten und Löschtaktiken bauen auf diesem Grundprinzip auf Die Brandlehre befasst sich innerhalb eines mehrjährigen Studiums unter anderem mit dieser Problematik Alle Einsatzleiter und Einsatzkräfte benötigen darüber umfangreiche Kenntnisse Nur wer die Schwachstellen und die Stärken seines Gegners kennt kann ihn optimal bekämpfen Welche Varianten einer Brandbekämpfung bzw welche Löschmittel am effektivsten sind hängt von sehr vielen Faktoren ab Brandart Brandort Art des Brandstoffes Brandtemperaturen Wetterbedingungen sowie der Einsatzwert der abwehrenden Kräfte sind nur einige der Faktoren die hinsichtlich einer Brandbekämpfung einbezogen werden müssen Wie wird eine Brandbekämpfung vorgenommen Wenn die abwehrenden Kräfte und Mittel einen Einsatzort erreichen hat der Einsatzleiter nur wenige Sekunden Zeit die Lage einzuschätzen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten Er bedient sich einem Führungsschema was dieser in Gedanken permanent abarbeitet Dieses Führungsschema beinhaltet das Abschätzen und Abwägen von Gefahren die zur Verfügung stehenden Abwehrmittel sowie das Einschätzen der Hauptziele des Einsatzes Am Ende des Führungsschemas steht der Entschluss der sogenannte Einsatzbefehl Von der Ankunft bis zum Entschluss vergehen keine 60 Sekunden Der Einsatzbefehl wird von den Gruppenführern entgegengenommen Diese führen selbstständig ihre Trupps zu den einzelnen Bereichen und überwachen den Verlauf der Einsatzmaßnahmen Wenn die Einsatzsituation es verlangt weisen die Gruppenführer ihren Trupps neue Aufgaben zu Diese werden dann dem Einsatzleiter übermittelt der für die Gesamtkoordination verantwortlich ist Während des gesamten Einsatzes herrscht das Prinzip der Einzelführung Diskussionen sind während eines Einsatzes nicht möglich Welche Löschtaktik ist die effektivste Die Löschtaktiken werden von der objektiven Einsatzsituation bestimmt Es sind

    Original URL path: http://www.berufsfeuerwehr-halle.de/feuer/61-loeschen.html (2016-04-26)
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  • Krieg - Feuer als Mittel zum Zweck
    Bei Löschversuchen mit Wasser wurde auf Grund der geringeren Dichte des Brandmittels der Brandherd nur vergrößert Im Laufe der Jahrhunderte wurden Brandmittel immer mehr perfektioniert Bei Bombenangriffen im 2 Weltkrieg wurde von englischen und amerikanischen Bombern Brandmittel bevorzugt eingesetzt Im Gegensatz zu Spreng und Minenbomben richteten Brandbomben dreimal größere Zerstörungen an Der schreckliche Höhepunkt bei der Verwendung von Brandmitteln waren die Kriege in Korea und Vietnam Die Wirkung von Thermit und Phosphorbrandbomben aus dem 2 Weltkrieg wurde durch das in Korea und Vietnam eingesetzte Napalm bei weitem übertroffen Auch heute werden Brandmittel militärisch genutzt Brandmittel sind chemische Verbindungen oder Gemische die bei der Verbrennung hohe Temperaturen erzeugen und dadurch Brandherde verursachen können Brandmittel sind heute in folgender Form militärisch einsetzbar in Panzer oder Tornister Flammenwerfern durch Bomben Granaten Geschosse und Raketen in Flaschen und Kanistern durch Brandplättchen Der Flammenwerfer schleudert brennende Flüssigkeit oder verdickten Brandstoff auf das Ziel Als unverdickter Brandstoff werden meist Erdölprodukte Benzin Benzen oder Kerosin verwendet Diese haben nur eine kurze Brennzeit sowie geringe Temperaturen und Haftfähigkeit Dafür dringen sie verhältnismäßig leicht in Spalten und Ritzen ein Verdicker bilden in Verbindung mit Benzin ein Gelee das als Brandstoff zum Einsatz kommt Dieses brennt länger haftet und schwimmt gut und erreicht höhere Temperaturen Löscherfolge konnte man auf Grund des flüssigen Brandmittels nur mit provisorischen Löschmitteln wie Sand oder Erde erreichen Die Brandwirkung war gewaltig da verhältnismäßig sehr viel Brandmittel in kurzer Zeit auf eine geringe Fläche geschleudert wurde Personen die von einen Flammenstrahl getroffen wurden hatten in der Regel keine Möglichkeit sich zu retten Feststoffbrandbomben enthalten bzw bestehen aus Thermit Thermit ist ein Gemisch aus Aluminium und Eisenoxid Fe 3 O 4 Reaktion Die hierbei entwickelte Wärme ca 2400 C reicht aus um das bei der Reaktion entstehende Eisen flüssig zu erhalten Die äußere Hülle von Thermitbrandbomben besteht aus Magnesium oder Magnesiumlegierungen die bei der entstehenden Reaktion ebenfalls vollständig verbrennt Aus diesem Grund hat diese Bombe kein totes Gewicht Die Bombenlast die durch ein Flugzeug transportiert wird steht im Verhältnis 1 1 mit der Nutzlast Die durch diese Bomben verursachten Brände können nur mit erheblichem Risiko gelöscht werden Durch die hohen Brandtemperaturen kann das Löschwasser dissoziieren was Explosionen verursachen kann Flüssigkeitsbrandbomben enthielten im 2 Weltkrieg Öl Benzin oder Petroleum Durch den Zusatz von Kautschuk wurden die Flüssigkeiten zähklebriger und hatten eine ausreichende brandstiftende Wirkung Heute werden die Bomben kaum noch hergestellt bzw angewendet Phosphorbrandbomben enthalten ein Gemisch aus weißen Phosphor und Kautschuk Brandkanister die auf der Basis von weißem Phosphor arbeiten enthalten als Lösungsmittel Kohlenstoffdisulfid CS 2 Der weiße Phosphor und seine Lösungen entzünden sich selbst und verbrennen unter starker weißer Rauchentwicklung Phosphoroxid Auch wenn der Phosphor durch Wasser ablöschbar ist konnte dieser immer wieder rückzünden Außerdem ist Phosphor und seine Dämpfe extrem giftig und verursachen schwerheilende Verletzungen Eine weitere Anwendungsmethode des weißen Phosphors waren und sind Brandplättchen In diesen befindet sich weißer Phosphor als gelartige Masse verpackt in Cellulitfolie Die Brandplättchen werden feucht abgeworfen und entzünden sich nach dem Austrocknen Napalm Die Bezeichnung Napalm setzt sich aus

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