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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Aktuelle Kongress-Termine
    Sachsen Sachsen Anhalt Schleswig Holstein Thüringen Satzung Werden Sie Mitglied Presse Aktuelle Presseinformationen Archiv Informationen für Rheumatologen Recht Praxismanagement Kongressberichte Osteologiekongress DGIM BDRh EULAR DGRh ACR DKOU Rheuma Update Aktuelle Kongress Termine Weiterbildung Leitlinien Leitlinien Therapieempfehlungen BDRh intern für Mitglieder Informationen für Patienten Aktuelle Informationen Wissenswertes über Rheuma Was ist Rheuma Rheumatoide Arthritis Juvenile idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Weiterbildung
    Rheuma Update Aktuelle Kongress Termine Weiterbildung Leitlinien Leitlinien Therapieempfehlungen BDRh intern für Mitglieder Informationen für Patienten Aktuelle Informationen Wissenswertes über Rheuma Was ist Rheuma Rheumatoide Arthritis Juvenile idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Leitlinien | Leitlinien
    Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V Leitlinien DGRh Leitlinie Management der frühen rheumatoiden Arthritis Zweite überarbeitete Auflage mehr Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz Die Nationale VersorgungsLeitlinie NVL Kreuzschmerz steht zur öffentlichen Konsultation im Internet Sie kann als PDF bis zum 16 Juni 2010 kritisch begutachtet werden DVO Leitlinie

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Leitlinien | Therapieempfehlungen
    EULAR initiative Ann Rheum Dis Nov 2009 68 1680 1685 EULAR evidence based recommendations for cardiovascular risk management in patients with rheumatoid arthritis and other forms of inflammatory arthritis Ann Rheum Dis Feb 2010 69 325 331 Patients and rheumatologists perspectives on glucocorticoids an exercise to improve the implementation of the EULAR recommendations on the management of systemic glucocorticoid therapy in rheumatic diseases Ann Rheum Dis Published Online First 17 September 2009 doi 10 1136 ard 2009 114579 EULAR Sjögren s Syndrome Disease Activity Index ESSDAI Development of a consensus systemic disease activity index in primary Sjögren s syndrome Ann Rheum Dis June 2010 69 1103 1109 EULAR recommendations for the treatment of systemic sclerosis a report from the EULAR Scleroderma Trials and Research group EUSTAR Ann Rheum Dis May 2009 68 620 628 EULAR recommendations for the management of Behçet disease Ann Rheum Dis Dec 2008 67 1656 1662 Dissemination and evaluation of the ASAS EULAR recommendations for the management of ankylosing spondylitis results of a study among 1507 rheumatologists Ann Rheum Dis June 2008 67 782 788 EULAR evidence based recommendations for the management of fibromyalgia syndrome Ann Rheum Dis Apr 2008 67 536 541 EULAR recommendations for the management of systemic lupus erytematosus Report of a Task Force of the EULAR Standing Committee for International Clinical Studies Including therapeutics ESCISIT Ann Rheum Dis Feb 2008 67 195 205 EULAR evidence based recommendations on the management of systemic glucocorticoid therapy in rheumatic diseases Ann Rheum Dis Dec 2007 66 1560 1567 EULAR evidence based recommendations for the management of hand osteoarthritis report of a task force of the EULAR Standing Committee for International Clinical Studies Including Therapeutics ESCISIT Ann Rheum Dis Mar 2007 66 377 388 EULAR recommendations for the management of early arthritis Report of a task

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | BDRh intern für Mitglieder
    Update Aktuelle Kongress Termine Weiterbildung Leitlinien Leitlinien Therapieempfehlungen BDRh intern für Mitglieder Informationen für Patienten Aktuelle Informationen Wissenswertes über Rheuma Was ist Rheuma Rheumatoide Arthritis Juvenile idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V Anmeldung

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Patienten | Aktuelle Informationen
    Leitlinien Therapieempfehlungen BDRh intern für Mitglieder Informationen für Patienten Aktuelle Informationen Wissenswertes über Rheuma Was ist Rheuma Rheumatoide Arthritis Juvenile idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V Aktuelle Informationen Deutsche Rheuma Liga Rheuma Lotsen gut angenommen 29 04 15 Mit dem mehrjährigen Modellprojekt Rheuma Lotse hat die Deutsche Rheuma Liga die Unterstützung und Begleitung von Menschen mit schweren rheumatischen Erkrankungen verbessert Vier Jahre lang berieten drei hauptamtliche Lotsinnen die Patienten zwei in der regionalen Beratung in Leipzig und Heilbronn eine bundesweit für seltene rheumatische Erkrankungen in Wuppertal weiterlesen RheumaPreis 2014 Erfolgreiche Berufswege auch mit Rheuma 21 11 14 Zwei Berufstätige und eine Studentin mit Rheuma sind am 22 September in Berlin mit dem RheumaPreis 2014 geehrt worden Rosemarie Dziurdz Dr Ilga Opterbeck und Lena Freudenmann erhielten diese Auszeichnung für ihre beispielgebende Weise wie sie auch mit Rheuma ihren Berufsweg weiter verfolgen Zur Seite stehen ihnen dabei zwei engagierte Arbeitgeber und eine Bildungsstätte das Studentenwerk Berlin die Ennepe Ruhr Kreisverwaltung und die Universität Tübingen wurden

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Patienten | Wissenswertes über Rheuma | Was ist Rheuma?
    idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V Was ist Rheuma Rheuma ist der Überbegriff für Krankheiten der Bewegungsorgane die nicht durch eine akute Verletzung oder einen Tumor hervorgerufen werden Sie sind fast immer mit Schmerz sowie häufig mit Bewegungseinschränkungen verbunden und können alle Teile des Bewegungsapparates betreffen Gelenke Gelenkkapseln Sehnen Knochen Muskeln Bindegewebe Rund 200 Einzelerkrankungen werden derzeit den rheumatischen Krankheiten zugeordnet Und ebenso vielfältig wie ihre Ursachen sind auch ihre Symptome ihr Verlauf und ihre Prognose Dennoch lassen sich die rheumatischen Krankheiten in folgende Hauptgruppen einteilen autoimmunbedingte entzündlich rheumatische Erkrankungen z B r heumatoide Arthritis degenerative Gelenk und Wirbelsäulenerkrankungen z B Arthrose Weichteilrheumatismus z B Fibromyalgie Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden z B Gicht Erkrankungen des Knochens die zu Beschwerden der Wirbelsäule führen z B Osteoporose Jeder kann erkranken Rheuma ist keine Alterskrankheit sondern kann jeden treffen Während die verschleiß oder altersbedingten degenerativen Formen tatsächlich eher bei älteren Menschen auftreten kommen die autoimmunbedingten entzündlichen Formen oft schon bei jungen Erwachsenen vor Und selbst Kinder können schon davon betroffen sein juvenile idiopathische Arthritis Frühe Diagnose wichtig Gerade die autoimmunbedingten rheumatischen Krankheiten können neben dem Bewegungsapparat weitere Organe befallen wie zum Beispiel Herz Niere Darm Augen Blutgefäße Rippenfell Gehirn und Nerven Dies kann zum Teil zu lebensbedrohliche Auswirkungen führen Doch auch bei weniger dramatischen Verläufen ist es wichtig bereits frühzeitig eine Diagnose zu stellen und eine effektive Behandlung einzuleiten Insbesondere für die rheumatoide Arthritis die häufigste chronisch entzündliche Rheumaform gilt dass je früher eine wirksame Behandlung begonnen wird umso besser die Prognose der Erkrankung ist Eine Heilung ist zwar trotz vieler Fortschritte in der Rheumaforschung noch

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Patienten | Wissenswertes über Rheuma | Rheumatoide Arthritis
    der Gelenkhaut Je stärker die Durchblutung der Gelenkhaut im Powerdoppler umso aktiver ist der Entzündungsprozess Damit kann die Gelenksonographie auch einen Beitrag zur Aktivitätsbeurteilung der rheumatoiden Arthritis leisten und ist eine wichtige Hilfestellung bei der optimalen Therapieplanung Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen zeigen unter Umständen schon früh eher unspezifische Veränderungen des Knochens wie die gelenknahe Entkalkung der Knochen an Im weiteren Krankheitsverlauf werden frühestens nach sechs bis zwölf Monaten kerbenförmige Knochenveränderungen durch die RA feststellbar sogenannte Erosionen Das Röntgen ist wichtig für die Differentialdiagnose die Abgrenzung anderer Gelenkerkrankungen und um den Krankheitsverlauf und den Therapieerfolg zu kontrollieren Besonders in der Früherkennung einer RA hat sich die Magnetresonanztomografie MRT bewährt Sie zeigt Veränderungen im Gelenk Erosionen bereits im Frühstadium der Erkrankung Mit der MRT können der Radiologe und Rheumatologe sowohl das Weichteilgewebe als auch den Knochen strahlenfrei sehr gut beurteilen Knochenschädigungen lassen sich Monate bis Jahre bevor sie mit Röntgenaufnahmen sichtbar werden erkennen Entzündungen im Knochen so genannte Knochenmarksödeme zeigen ein hohes Risiko für eine später eintretende Knochenzerstörung Erosion an Das MRT ist damit nicht nur für die Früherkennung der RA eine zunehmend wichtige Untersuchung sondern ermöglicht auch eine Abschätzung des weiteren Krankheitsverlaufes und stellt damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das weitere therapeutische Vorgehen dar Die Gelenkszintigrafie wird bei Patienten eingesetzt bei denen die übrigen Untersuchungen kein klares Bild ergeben haben Außerdem zeigt sie welche Gelenke betroffen sind Sie ist jedoch teuer und belastet den Patienten mit radioaktiver Strahlung ist relativ unspezifisch und wird deshalb zunehmend seltener eingesetzt Ein neues Verfahren zur Diagnostik der rheumatoiden Arthritis stellt die fluoreszenz optische Darstellung der Mikrozirkulation im Bereich der Gelenke der Hände durch den sogenannten RheumaScan dar Nach venöser Injektion eines fluoreszierenden Farbstoffes Indocyanin auch in der Augenheilkunde angewandt wird über eine hochempfindliche Kamera der Blutfluss die Mikrozirkulation in entzündeten Gelenken dargestellt Damit kann ein Entzündungsprozess im Bereich der Handgelenke der Fingergelenke mit hoher Empfindlichkeit dargestellt werden Therapie Für eine wirksame Behandlung der rheumatoiden Arthritis ist es entscheidend sie so früh wie möglich zu erkennen Betroffene sollten deshalb bei verdächtigen Krankheitszeichen einen Rheumatologen aufsuchen Die Behandlung beruht auf drei Säulen Behandlung mit Medikamenten um den Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen oder aufzuhalten Physiotherapie Ergotherapie und physikalische Maßnahmen um die Beweglichkeit und die Funktionsfähigkeit der Gelenke zu sichern Operative Behandlung als letzter Ausweg wenn andere Maßnahmen nicht helfen Zudem sollten sich Betroffene in speziellen Patientenschulungen über die Erkrankung informieren und den Umgang mit ihr lernen Medikamente Die modernen Medikamente können ein Fortschreiten der RA deutlich verlangsamen oder ganz zum Stillstand bringen Um die Gelenkschäden möglichst gering zu halten sollte spätestens drei Monate nach dem Krankheitsausbruch mit der Therapie begonnen werden Man unterscheidet verschiedene Gruppen von Medikamenten 1 Krankheitsmodifizierende Therapie Als so genannte Basistherapie werden krankheitsmodifizierenden Medikamente DMARDs und Biologika eingesetzt die den Verlauf der RA so beeinflussen dass eine Gelenkzerstörung verzögert oder verhindert werden kann Ihre Wirkung setzt jedoch nicht sofort ein sondern je nach Substanz nach vier Wochen bis sechs Monaten Sie sind am effektivsten wenn sie möglichst frühzeitig nach Krankheitsausbruch spätestens nach drei Monaten angewandt werden wenn die Gelenke noch keine dauerhaften Schäden haben In der Frühphase eingesetzt können diese so genannten Basismedikamente in 50 Prozent der Fälle die Krankheit zum Stillstand bringen Oft schreitet die RA nach einer erfolgreichen Behandlung mit diesen Medikamenten auch ohne weitere Medikamenteneinnahme für Monate oder Jahre nicht fort Zu den DMARDs gehören Methotrexat Sulfasalazin Leflunomid Chloroquin Hydroxychloroquin und seltener eingesetzt Cyclosporin A sowie Mycofolatmofetil Meist beginnt der Rheumatologe die Therapie mit Methotrexat das in mindestens 40 der Fälle einer frühen rheumatoiden Arthritis eine sehr gute Wirksamkeit zeigt Besteht nach spätestens drei Monaten keine ausreichende Wirkung kann zusätzlich ein zweites Basismedikament verschrieben die Methotrexatdosis erhöht oder Methotrexat durch einen anderen Wirkstoff ersetzt werden Wer eine Basistherapie erhält sollte regelmäßig die Blutbild Leber und Nierenwerte kontrollieren lassen denn als unerwünschte Wirkungen dieser Medikamente können gelegentlich Schäden der Leber der Nieren und des Knochenmarks auftreten Weitere Basismedikamente sind Azathioprin und Cyclophosphamid die jedoch nur noch in besonderen Fällen eingesetzt werden etwa wenn ein Patient an einer rheumatischen Gefäßentzündung leidet oder wegen einer verminderten Nierenfunktion andere Basismedikamente nicht verträgt Das früher häufig eingesetzte Gold als Tablette oder Spritze und D Penicillamin werden wegen ihrer zum Teil sehr schweren Nebenwirkungen und dem langsamen Wirkbeginn so gut wie nicht mehr verschrieben Einen deutlichen Fortschritt in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis stellen die so genannten Biologika dar Dabei handelt es sich um gentechnisch hergestellte Medikamente zum Beispiel Antikörper oder auch nachgebaute Zellrezeptoren die gezielt spezielle Entzündungsbotenstoffe hemmen oder bestimmte Rezeptoren und Immunzellen blockieren Zu den Biologika zählen zum Beispiel die gegen den Tumornekrosefaktor alpha TNFα gerichteten Medikamente wie Adalimumab Certolizumab Etanercept Golimumab und Infliximab sogenannte TNFα Blocker Für Patienten die auf TNF alpha Blocker nicht hinreichend ansprechen oder diese nicht vertragen stehen mit Abatacept Antikörper gegen CD20 auf T Zellen Rituximab Antikörper gegen B Zellen der auch in der Behandlung von B Zell Lymphomen eingesetzt wird und Tocilizumab Antikörper gegen Interleukin 6 Rezeptor und weitere Biologika mit alternativen Wirkmechanismen zur Verfügung Anakinra ein Interleukin 1 Rezeptorantagonist der gegen den Zellbotenstoff Interleukin 1 gerichtet ist wird wegen der bei der Mehrzahl der Patienten im Vergleich zu den anderen Biologika eher geringeren Wirksamkeit nur noch selten bei RA eingesetzt Anakinra hat jedoch eine wichtige Indikation und gute Wirksamkeit bei entzündlich rheumatisch bedingten Fieber Syndromen und dem adulten Still Syndrom Biologika zeigen vor allem in Kombination mit Methotrexat eine bisher nicht gekannte gute Wirksamkeit auf die Krankheitsaktivität die Schmerzen die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf der RA Vor allem in Kombination mit Methotrexat können die Biologika Gelenkschäden wirkungsvoll aufhalten In diesem Ausmaß ist ein Stop des Fortschreitens der RA bisher mit keinem der oben aufgeführten konventionellen DMARD s gelungen Nach den derzeit geltenden Therapieempfehlungen für die RA der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie werden Biologika dann eingesetzt wenn die Therapie mit zwei verschiedenen DMARDs über insgesamt sechs Monate nicht erfolgreich war oder der Patient die Basismedikamente nicht vertragen hat Bei schnell fortschreitendem Krankheitsverlauf mit Gelenkzerstörungen Erosionen können TNFα Blocker auch bereits als zweites krankheitsmodifizierendes Medikament eingesetzt werden 2 Kortison

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