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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    limitiert unter ökonomischen und Sicherheitsaspekten jedoch hochrelevant In der von deutschen Rheumatologen um Georg Schett Erlangen initiierten Real life Studie RETRO wurden jetzt Strategien einer Therapiereduktion bei Patienten in stabiler anhaltender Remission verglichen und nach Prädiktoren für erneute RA Krankheitsschübe gefahndet In die multizentrische randomisierte kontrollierte prospektive Phase III Parallelgruppen Studie RETRO wurden die ACR EULAR Klassifikationskriterien aus 2010 erfüllende RA Patienten mit einer Krankheitsdauer von 12 Monaten eingeschlossen wenn sie in einer klinischen Remission DAS28 ESR 2 6 unter stabiler DMARD Therapie für mehr als 6 Monate waren Patienten mit 1 konventionellen und oder biologischen DMARD wurden auf drei Therapiearme randomisiert In Arm 1 Kontrollgruppe wurde die jeweilige konventionelle bzw biologische DMARD Therapie in voller Dosis für 12 Monate weitergeführt während in Arm 2 eine Dosisreduktion aller konventionellen und oder biologischen DMARDs um 50 für 12 Monate erfolgte und in Arm 3 die Dosis aller konventionellen und oder biologischen DMARDs um 50 für 6 Monate reduziert und nachfolgend für 6 Monate das DMARD ganz abgesetzt wurde Bei einem Rückfall DAS28 2 6 wurde wieder die ursprüngliche Therapie gestartet ACR Kongress 2014 Abstr 940 Insgesamt 101 Patienten 61 4 Frauen 60 ACPA 63 RF 37 6 Biologikum 80 2 MTX 7 9 andere DMARDs konnten für den 12 Monats Endpunkt ausgewertet werden 38 Teilnehmer in Arm 1 Alter 55 8 Jahre Krankheitsdauer 6 8 Jahre Remission 20 9 Monate 36 in Arm 2 Alter 54 1 Jahre Krankheitsdauer 8 6 Jahre Remission 14 5 Monate und 27 Patienten in Arm 3 Alter 54 8 Jahre Krankheitsdauer 5 6 Jahre Remission 17 6 Monate Von den 101 Studienteilnehmern befanden sich nach 12 Monaten 66 3 weiterhin in Remission In Arm 2 38 9 χ2 1 5 0 p 0 036 und 3 51 9 χ2 1 9 6 p 0 003

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 28 01 2015 Langfristiges Sterblichkeitsrisiko bei RA im Fokus Dass die RA insgesamt mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko assoziiert ist wurde mehrfach gezeigt jedoch fehlte es an direkten Vergleichen mit einem ausreichend langen Follow up Licht ins Dunkel bringt jetzt eine 34 Jahres Auswertung der Nurses Health Study durch Jeffrey A Sparks Boston USA und Kollegen in der erstmals prospektiv ab der Diagnose ein Vergleich von Frauen mit und ohne RA vorgenommen wurde ACR Kongress 2014 Abstr 818 Aus der Kohorte der zwischen 1976 und 2010 erfassten 121 700 Frauen wurden 960 RA Fälle herausgefiltert und bei diesen 261 Todesfälle dokumentiert Im Vergleich zu Frauen ohne RA hatten solche mit RA auch adjustiert auf Alter und relevante Einflussfaktoren eine signifikant höhere Gesamtmortalität HR 2 07 95 CI 1 83 2 35 vor allem bei seropositiver HR 2 33 aber auch seronegativer RA HR 1 60 Pro fünf Jahre Krankheitsdauer der RA kam es zu einer Steigerung der Mortalität um 32 gegenüber Frauen ohne RA Frauen mit RA hatten ein signifikant erhöhtes Sterblichkeitsrisiko

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 10 11 2015 Denosumab ist mit Biologikum kombinierbar Viele Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen wie der RA haben ein erhöhtes Osteoporose Risiko oder leiden bereits zugleich an Osteoporose was eine entsprechende spezifische Therapie erfordert Meist kommen dann Bisphosphonate zum Zug pathophysiologisch wäre jedoch auch der Einsatz des RANKL Inhibitors Denosumab sinnvoll Dass dieser auch bei RA Patienten unter einer Biologika Therapie als zweites Biologikum offenbar sicher verordnet werden kann ohne das Infektionsrisiko zu steigern zeigte eine aktuelle US amerikanische Studie Anhand von Medicare Daten zu mit Biologika behandelten RA Patienten der Jahre 2006 2012 erfolgte ein Vergleich schwerer Infektionen in Kombination mit Denosumab n 1 354 im Mittel 73 Jahre 98 Frauen meist mit Infliximab oder Abatacept als Biologikum oder Zoledronat n 4 460 als parenteral gegebenes Bisphosphonat Arthritis Rheumatol 2015 doi 10 1002 art 3907 5 In Relation zu der mit Zoledronat behandelten Therapiegruppe wiesen die RA Patienten der Denosumab Gruppe eine höhere Prävalenz früherer Infektionen 11 5 mit Hospitalisierung 48 3 ambulant und Infektions assoziierter Risikofaktoren auf Die Gesamtrate aller zu einer Krankenhauseinweisung führenden Infektionen unter Denosumab 14

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 10 11 2015 Rheumatoide Arthritis Infektionen können RA Risiko beeinflussen Dass Infektionen in die Pathogenese der rheumatoiden Arthritis RA und anderer systemischer Autoimmunerkrankungen involviert sind wird schon lange vermutet an handfesten Beweisen haperte es jedoch Vor allem eine Rolle der mikrobiellen Umgebung des Darmtrakts wurde zuletzt diskutiert erläuterte Prof Dr Christian Kneitz Rostock Neuen Auftrieb erhält diese Hypothese jetzt durch eine Analyse schwedischer Experten die untersuchten ob und welche kürzlich stattgehabten Infektionen auf das RA Risiko Einfluss nehmen Genutzt wurde hierzu die populationsbasierte Fall Kontroll Studie EIRA mit 2 831 RA Fällen und 3 570 auf Geschlecht Alter Kalenderperiode und Wohngegend gematchten gesunden Kontrollen die zwischen 1996 und 2009 eingeschlossen wurden Infektionen innerhalb von zwei Jahren vor Studieneinschluss wurden analysiert und auf Rauchen sowie den sozio ökonomischen Status adjustierte Odds ratios ORs kalkuliert Ann Rheum Dis 2015 doi 10 10 1136 annrheumdis 2014 206493 Im Ergebnis waren Infektionen des Gastrointestinal und Urogenitaltrakts vor der klinischen Manifestation mit einem signifikant verringerten RA Risiko assoziiert Gastroenteritis OR 0 71 95 CI 0 63 0 80 Harnweginfektionen OR 0 78 95 CI 0

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    subkutanen MTX Therapie für die in einer Head to head Studie Vorteile gegenüber der oralen MTX Therapie vor allem in Dosen 15 mg Woche gesehen wurden Ann Rheum Dis 2014 73 8 1549 1551 Wichtige Vorzüge der parenteralen MTX Gabe sind die bessere Adhärenz höhere Bioverfügbarkeit und der schnellere Wirkeintritt Überdies könne so wenn bei Nicht Ansprechen erforderlich die Therapieeskalation beschleunigt werden ohne beim Umstieg von oral auf parenteral drei Monate zusätzlich zu verlieren so Krüger Glukokortikoide GK gehören obligatorisch zur Starttherapie die Dosis ist flexibel zu handhaben ergänzend sollte standardmäßig auch an eine intraartikuläre GK Gabe gedacht werden Ein wichtiger Punkt eine GK Dauertherapie ist strikt zu vermeiden als optimales Limit für die Dauer einer oralen GK Therapie setzte Krüger sechs Monate an Eine höhere GK Startdosis wirkt sich dabei nur auf den frühen bis Monat 6 nicht aber den weiteren RA Verlauf positiv aus Langfristig führt so zeigte eine aktuelle Studie selbst eine niedrig dosierte GK Therapie zu einer erhöhten kardiovaskulären und Gesamt Mortalität BMJ Open 2014 4 e004259 Dass an dieser Stelle in der Praxis noch erhebliche Defizite bestehen zeigen laut Krüger noch nicht veröffentlichte Daten der Kerndokumentation aus 2012 die auch über 10 und bis zu 15 Jahre hinweg die Gabe mittlerer Prednisolon Dosen von 5 mg Tag ausweisen Bei Patienten in Remission müsse das GK gestoppt werden bei anhaltender Krankheitsaktivität sollten vorrangig zunächst alle anderen Therapieoptionen ausgeschöpft werden forderte Krüger Biologika werden immer noch zu selten und zu spät eingesetzt Bei der zweiten Therapiestufe spielt die sequenzielle DMARD Monotherapie heute kaum noch eine Rolle die wichtigsten Optionen sind die Eskalation auf eine MTX basierte DMARD Kombination oder die Kombination aus MTX plus Biologikum Für die letztere Variante spricht nach Krüger die Verbesserung der kardiovaskulären und Gesamtmortalität So zeigte sich im Vergleich von TNFα Inhibitoren und MTX unter der Anti TNF Therapie in einer prospektiven Kohortenstudie erneut eine deutlich stärkere Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse Arthritis Care Res 2014 66 3 355 363 Eine über die reinen MTX Effekte hinausgehende Reduzierung der bei RA mit hoher Krankheitsaktivität assoziierten Mortalität durch TNFα Inhibitoren Rituximab und wohl auch andere Biologika wurde unlängst aus dem deutschen RABBIT Register berichtet Ann Rheum Dis 2015 74 2 415 421 Aus diesen Gründen sollte zumindest bei Patienten mit hoher Aktivität und oder ungünstiger Prognose vermehrt eine Biologika Kombination zum Einsatz kommen Noch geschieht dies entgegen sämtlicher Empfehlungen laut Kerndokumentation viel zu spät erstes Biologikum erst nach im Mittel 9 4 jähriger Krankheitsdauer und auch viel zu selten nach 12 Monaten erhalten nur 3 der Patienten ein Biologikum Obgleich die Biologika Quote in dieser Kohorte inzwischen 25 erreicht hat sind es im Praxisalltag vermutlich höchstens 10 Beim Einsatz von Biologika ist nach Krüger noch ein weiterer Aspekt zu beachten In Kombination mit MTX reicht nach den Ergebnissen der CONCERTO Studie eine relativ niedrige MTX Dosis von 10 mg Woche in der Regel aus gegenüber einer höheren Dosis von 20 mg Woche waren weder bei der DAS28 Remission dem ACR70 Ansprechen oder im HAQ DI signifikante

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2015/november/article/neue-erkenntnisse-zur-optimalen-therapiestrategie.html?tx_ttnews%5Bday%5D=10&cHash=50e7f2cb724cda0aa78a6da10a8204e6 (2016-02-09)
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    Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 10 11 2015 Biologika Neuer Ansatz zur Therapiestratifizierung Aufgrund der Heterogenität der RA ist es schwierig bestimmten Patienten ein definiertes Profil zuzuordnen aus dem sich die individuell am besten geeignete Therapie ableiten ließe Einen entsprechenden Versuch basierend auf der Histologie der RA unternahmen im vergangenen Jahr US amerikanische Rheumatologen führte Prof Müller Ladner in seinem Vortrag weiter aus Die Experten gingen für ihre aktuelle Analyse von vier sich unterscheidenden Phänotypen im Synovium von RA Patienten aus einen lymphoiden mit zahlreichen CD20 B Zell Clustern häufig in Kombination mit T Zellen einem myeloiden mit dichten Lymphozyten Monozyten Makrophagen Infiltraten einem entzündungsarmen mit nur wenig Immunzellen und einem fibroiden Typ mit vorwiegender Kollagen Produktion Arthritis Res Ther 2014 16 2 R90 Bei einem entsprechenden Abgleich war ein gutes EULAR Ansprechen auf eine Anti TNF Therapie signifikant häufiger mit einem myeloiden denn dem lymphoiden RA Synovialtyp assoziiert p 0 011 Dabei waren Adhäsionsmechanismen sICAM1 stärker mit dem myeloiden und Chemokine CXCL13 eher mit dem lymphoiden Phänotyp verknüpft Basierend auf Daten der ADACTA Studie zeigte sich auch welche

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    Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 10 11 2015 Rheumatoide Arthritis Anti Drug Antikörper Was gibt es Neues Im Zuge der Entwicklung und kürzlich erfolgten Einführung eines ersten Biosimilars in der Rheumatologie wurde der Bildung von Anti Drug Antikörpern ADA vor allem unter einer Anti TNF Therapie vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt Inwieweit diese klinisch wirklich relevant sind wurde in zwei Studien bei rheumatoider Arthritis RA untersucht über die Prof Dr Ulf Müller Ladner Bad Nauheim berichtete Eine niederländische Arbeitsgruppe evaluierte das Auftreten und die Neutralisationskapazität von ADA gegen die gängigen TNFα Inhibitoren Ann Rheum Dis 2015 74 1 311 314 Im Ergebnis waren fast alle ADA 97 neutralisierend Funktionelle Assays ergaben dass die ADA vor allem an die TNF bindende Region ankoppeln und somit eher neutralisierend denn immunogen wirksam sind erläuterte Müller Ladner Im direkten Vergleich der TNFα Blocker zeigte sich dass insbesondere Infliximab als chimärer Antikörper diese ADAs induziert Noch ungeklärt bleibt jedoch die Frage warum die therapeutische Wirkung der Biologika trotz ADA Bildung weiter bestehen bleibt Wichtige Erkenntnisse hierzu lieferte eine Studie taiwanesischer Experten die bei Patienten unter eine Therapie mit Adalimumab und Etanercept über 12 Monate ADA bestimmten und diese mit dem Ansprechen korrelierten

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    Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 10 11 2015 Früh erhöhtes Risiko bei ACPA Positivität Schon vor der klinischen Manifestation einer RA ist bei ACPA positiven Patienten von einem deutlich erhöhten Risiko einer frühen Knochendestruktion auszugehen so das Ergebnis einer aktuellen Studie die eine deutsche Arbeitsgruppe um Georg Schett Erlangen im vergangenen Jahr publizierte In dieser auf dem Rheuma Update gleich von mehreren Referenten besprochenen Studie war die Knochenmikrostruktur an den MCP Gelenken II IV der rechten Hand bei 15 ACPA positiven Teilnehmern ohne Zeichen einer Arthritis Zufallsbefund bei Labortestung keine Schwellung kein erhöhtes CRP und keine Arthralgie von mehr als zwei Wochen und 15 ACPA negativen Kontrollen mittel Miko CT bestimmt worden Ann Rheum Dis 2014 73 5 854 860 Die Knochendichte war bei ACPA Positivität im Vergleich zu den Kontrollen mit 280 vs 327 mg cm signifikant reduziert Bei den ACPA positiven Teilnehmern zeigte sich insbesondere die Dicke der Kortikalis vermindert zugleich waren Areale mit porösen Veränderungen der Kortikalis signifikant vermehrt Strukturelle Knochenveränderungen beginnen bei ACPA Positivität somit bereits vor dem Auftreten klinischer Symptome dem bislang favorisierten Konzept widersprechend wonach solche Schädigungen erst

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2015/november/article/frueh-erhoehtes-risiko-bei-acpa-positivitaet.html?tx_ttnews%5Bday%5D=10&cHash=9f357911e73b0f1a8af006c6891a4d26 (2016-02-09)
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