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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Praxismanagement | Detailansicht
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Wochen mit 61 1 vs 28 4 p 0 0001 signifikant mehr Patienten als unter Placebo den primären Endpunkt eines ASAS20 Ansprechens zu Woche 16 erreicht ein Ergebnis dass sich durchaus auf Augenhöhe mit den TNFα Inhibitoren bewegt Eine signifikante Besserung war auch bei den sekundären Endpunkten hsCRP ASAS40 BASDAI SF 36 PCS and ASQoL in Woche 16 für die 150 mg Dosis nicht aber 75 mg gezeigt worden Die unter Secukinumab 150 mg bis Woche 52 beobachteten Verbesserungen blieben bis Woche 52 bestehen mit einem ASAS20 40 Ansprechen von 73 8 s Abb bzw 57 4 Selbiges galt auch für alle anderen Parameter wie z B den ASAS5 6 62 3 ASAS PR 26 2 oder die Verbesserung im BASDAI ab Baseline 3 14 Dabei war das ASAS20 Ansprechen zu Woche 52 mit 82 1 vs 59 1 bei Anti TNF naiven Patienten etwas höher Die Verträglichkeit war gut und Studienabbrüche sehr selten Die adjustierte Rate aller unerwünschter Ereignisse UE als auch schwerer UE war mit 214 1 150 mg 211 7 75 mg und 443 2 Placebo pro 100 Patientenjahre PJ bzw 6 6 7 7 und 14 0 100 PJ unter Placebo sogar höher Häufigste schwere UE waren Infektionen mit der IL 17 Inhibition assoziierte Candida Infektionen oder Neutropenien waren die Ausnahme Laut Sieper führte Secukinumab über 52 Wochen hinweg zu einer anhaltenden Verbesserung von klinischem Ansprechen Entzündung körperlicher Funktion und Lebensqualität Mit einer Zulassung für AS Patienten als erster Biologika Alternative zu den TNFα Inhibitoren dürfte in Bälde zu rechnen sein In der Praxis dürfte dann bevorzugt die durchgehende s c Therapie zum Tragen kommen die verglichen mit den Daten aus MEASURE 1 erst i v Bolus dann s c Therapie eine vergleichbare Wirksamkeit zeigte Update zu NSAR und TNFα Inhibition Ebenfalls von Prof Sieper vorgestellt wurde die prospektive ENRADAS Studie in der über zwei Jahre hinweg 122 AS Patienten zur Reduktion der radiologischen Progression entweder eine kontinuierliche NSAR Therapie mit Diclofenac 50 der 150 mg Dosis oder nur bei Bedarf erhielten ASAS NSAR Index 75 vs 44 Entgegen den Ergebnissen zweier früherer Studien führte weder die kontinuierliche noch Bedarfstherapie zu einer Hemmung der radiologischen Progression wobei im Trend der Anstieg im mSASS Score bei kontinuierlicher Diclofenac Therapie sogar höher ausfiel 1 28 vs 0 79 Daran änderte sich auch nichts wenn separat Risikopatienten für eine radiologische Progression mit hohem CRP oder Syndesmophyten zu Baseline analysiert wurden Da 73 der Patienten bis zum Studienende auf Diclofenac blieben ist offen ob andere NSAR oder ein Coxib zu abweichenden Resultaten geführt hätten EULAR 2015 OP0145 2 Zu den Effekten der TNFα Inhibition auf die radiologische Progression stellte Prof Dr Walter P Maksymowych Edmonton Kanada die Ergebnisse eines im Mittel 3 3 jährigen Follow up von 384 AS Patienten der FORCAST Kohorte vor die entweder TNFα Hemmer n 236 oder eine Standardtherapie mit NSAR erhalten hatten Wie in der ENRADAS Studie erwies sich lediglich der mSASS Score zu Baseline als unabhängiger Prädiktor für die radiologische Progression p 0 022

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    sollen einige ausgewählte Studien zu Diagnostik und Monitoring vor allem bei Rheumatoider Arthritis RA dargelegt werden Eine japanische Arbeitsgruppe um Ryusuke Yoshimi aus Yokohama untersuchte bei 406 RA Patienten die diagnostische Wertigkeit der Power Doppler PD Sonografie eines einzelnen symptomatischen Gelenks im Vergleich zur standardisierten Untersuchung vorher definierter acht Gelenke Die Ergebnisse dieser praxisrelevanten Studie zeigten dass eine hohe Korrelation rs 0 54 p 0 0001 zwischen dem Ergebnis der PD Sonografie am klinisch aktivsten Gelenk verglichen mit der standardisierten PD Untersuchung mehrerer Gelenke erzielt werden konnte Die Autoren schließen daraus dass im klinischen Alltag bei RA Patienten die Power Doppler Sonografie des am meisten symptomatischen Gelenkes eine hohe diagnostische Aussagekraft hinsichtlich der Beurteilung der Krankheitsaktivität besitzt EULAR 2015 FRI0561 Norwegische und dänische Rheumatologen um Hilde Berner Hammer Oslo untersuchten bei 157 Patienten mit langjähriger RA und neu eingeleiteter Biologika Therapie mithilfe der konventionellen Graustufen GS und Power Doppler Sonografie die Häufigkeit einer Tenosynovitis der Musculus extensor carpi ulnaris und der Tibialis posterior Sehne Es konnte gezeigt werden dass bei mehr als 50 der Patienten mittels GS Sonografie und bei ca einem Drittel aller RA Patienten auch in der PD Sonografie eine entsprechende Sehnenbeteiligung vorlag Für die unter einer Behandlung mit TNFα Inhibitoren Rituximab Tocilizumab und Abatacept erzielte klinische Besserung DAS28 CRP wurde eine enge Korrelation mit rückläufigen GS und PD Sonografie Summenscores gezeigt EULAR 2015 FRI0566 Eine spanische Arbeitsgruppe um Eugenio de Miguel Madrid verglich bei insgesamt 127 RA Patienten die Vorhersagekraft für eine radiologische Progression zwischen klinischen Krankheitsindices und der Power Doppler Sonografie Die mit DAS28 ESR DAS28 CRP SDAI CDAI und den ACR EULAR Remissionskriterien erzielten Ergebnisse korrelierten nach 12 Monaten nicht signifikant mit der radiologischen Progression der Erkrankung gemäß dem SvdH Score Mit der PD Sonografie erhaltene Untersuchungsergebnisse 1 zu Dokumentationsbeginn und persistierend nach sechs Monaten

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    auch 2 1 der Allgemeinbevölkerung seien positiv für diesen Marker Raucher sogar mit höherer Wahrscheinlichkeit Gleichzeitig hatten ACPA positive Personen in der EPIC 2 NOAR Studie ein zehnfach höheres Risiko eine RA zu entwickeln EULAR 2015 OP0268 1 Negative Rolle des Übergewichts Ist es zur RA Manifestation gekommen gilt Rauchen weiterhin als Risikofaktor für einen aggressiveren Verlauf und ein schlechteres Ansprechen auf die Medikamente Auch Übergewicht sollte als negativer Prädiktor beachtet werden wie Dr Susan Goodman New York USA anhand der Daten einer BMI bezogenen Analyse der CATCH Kohorte deutlich machte Als Grund hierfür wird das Fettgewebe als Quelle pro inflammatorischer Zytokine erachtet In der Auswertung fand sich ein dosisabhängiger Zusammenhang zwischen der Chance auf eine anhaltende Remission und dem Ausmaß des Übergewichts In der Kohorte mit Übergewicht hatten im Mittel 38 eine anhaltende Remission erzielt Lag eine Adipositas Grad 1 vor waren es nur noch 30 bei Adipositas Grad 2 24 und bei Adipositas Grad 3 20 Ein Zusammenhang mit klinischen Parametern zu Beginn wie der Zahl der schmerzhaften und geschwollenen Gelenke dem CRP oder Patient Global Assessment PtGA fand sich allerdings nicht Um ein möglichst gutes Ansprechen auf die Therapie zu ermöglichen plädierte Goodman daher für Lebensstilinterventionen um diesen häufigen potenziell modifizierbaren unabhängigen Risikofaktor günstig zu beeinflussen EULAR 2015 OP0178 2 Im Hinblick auf die Progressionsverzögerung der Gelenkdestruktion galten Statine in letzter Zeit als Hoffnungsträger Denn es gab Hinweise auf einen günstigen Effekt auf den Knochenmetabolismus und die periprothetische Osteolyse nach Hüftgelenksersatz Diese Hoffnungen erfüllten sich in einer prospektiven Kohortenstudie zu 4 213 Patienten aus dem Schweizer RA Register jedoch nicht Die Röntgenprogression war in den Gruppen mit und ohne Statin Therapie vergleichbar EULAR 2015 OP0182 3 Remission als wichtiger Mortalitätsfaktor Patienten deren RA in den ersten fünf Jahren nicht in Remission gebracht werden kann haben ein fast

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 07 10 2015 Rheumatoide Arthritis Therapieabbau im Fokus Lehren aus der OPTTIRA und tREACH Studie Immer mehr Studien untersuchen inzwischen die Möglichkeit bei jenen RA Patienten in anhaltender Remission oder niedriger Krankheitsaktivität die Therapie stufenweise zurückzuführen ohne den guten Krankheitsstatus aufs Spiel zu setzen Erkenntnisse zur Reduktion einer Anti TNF Therapie lieferte die OPTTIRA Studie erste Erfahrungen zum Abbau von konventionellen DMARDs stammen aus der tREACH Studie In der auf dem EULAR von Dr James B Galloway London Großbritannien vorgestellten 12 monatigen randomisierten kontrollierten OPTTIRA Studie wurden 103 auf Etanercept oder Adalimumab plus csDMARD und niedrig dosiertem Glukokortikoid eingestellte RA Patienten mit stabil niedriger Krankheitsaktivität DAS28 3 2 für 3 Monate erfasst und entweder für sechs Monate die Anti TNF Therapie unverändert fortgeführt Kontrolle oder deren Dosis um ein oder zwei Drittel reduziert Bis Monat 12 wurde dann versucht die Anti TNF Therapie in der Kontrollgruppe auszuschleichen und in den zwei anderen Therapiearmen ganz abzusetzen Bei einem Flare wurde das Anti TNF wieder hochdosiert was durchweg erfolgreich war Bis Monat 6 kam es in 14 Kontrollen 13 Reduktion um 33 und 37 Reduktion um 66 der Patienten zu einem Schub Odds ratio OR 4 1 für Reduktion um zwei vs ein Drittel Von 47 Patienten mit einer initialen Dosisreduktion und dann völligem Absetzen des Anti TNFs erlitten 45 keinen Flare und wiesen einen finalen DAS28 von 2 2 auf Die Reduktion der Anti TNF Therapie um ein Drittel scheint damit für viele Patienten eine realistische Option zu sein EULAR 2015 SAT0150 1 Mit dem Therapieabbau von csDMARDs nach einer mittels DAS gesteuerter Triple DMARD Therapie Methotrexat Sulfasalazin Hydroxychloroquin plus Glukokortikoid Bridging oder MTX Monotherapie plus Glukokortikoid Bridging erreichten Remissionsinduktion DAS44 1 6 bei konsekutiven Visiten beschäftigte sich die von Dr Angelique Weel

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    CareRA Mehr ist nicht immer besser Im Rahmen einer Treat to target Strategie DAS28 Remission wurde in Arm 1 Cobra Classic n 98 wurde MTX Sulfasalazin SSZ 60 mg Prednison ab Woche 7 stufenweise Reduktion auf 7 5 mg Tag gegeben in Arm 2 Cobra Slim n 98 MTX 30 mg Prednison und in Arm 3 Cobra Avant Garde n 94 MTX Leflunomid 30 mg Prednison ab Woche 6 Reduktion auf 5 mg Tag Bis Woche 34 musste das GK ganz abgesetzt werden Im Ergebnis waren die DAS28 Remissionsraten in Arm 1 3 nach 52 Wochen mit 64 3 60 2 und 62 8 p 0 837 ebenso wenig signifikant verschieden wie die Raten anderer Outcome Parameter Die radiologische Progression war nur minimal ohne signifikantem Unterschied bezüglich des Anstiegs im SvH Score nach einem Jahr 0 3 0 4 und 0 3 p 0 581 Angesichts signifikant weniger unerwünschter Ereignisse p 0 026 im Cobra Slim Arm mit MTX Monotherapie und relativ niedriger GK Dosis sieht Verschueren bei einer vergleichbar hohen Remissionsrate nach einem Jahr klare Vorteile für dieses einfache Schema auch bei Patienten mit früher schwerer RA EULAR 2015 OP0180 1 Anders als in der EULAR Leitlinie propagiert wurde in der von Prof Dr Johannes W J Bijlsma Utrecht Niederlande präsentierten randomisierten doppelblinden placebokontrollierten U ACT EARLY Studie bei 317 Patienten mit früher noch therapienaiver RA 67 Frauen 73 RF positiv Krankheitsdauer 3 5 Wochen DAS28 5 2 eine aggressivere Treat to target Strategie mit dem Anti IL 6 Antikörper Tocilizumab i v 8 mg kg alle 4 Wochen alleine oder kombiniert mit MTX in der maximal tolerierten Dosis bis zu 30 mg Woche mit einer MTX Monotherapie verglichen U ACT EARLY Öfter anhaltende Remission mit Tocilizumab Ziel der 2 Jahres Studie war das Erreichen einer anhaltenden Remission SR

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    12 und 44 bzw 24 Woche 24 je p 0 001 Auffällig war das sehr rasche Ansprechen nach oft nur einer Woche Signifikante Vorteile konnten für die 4 mg Baricitinib Dosis auch im SDAI CDAI Ansprechen sowie der Hemmung der radiologischen Progression vdHS Score nachgewiesen werden Schwere unerwünschte Ereignisse UE traten bei 3 5 und 5 2 4 mg Placebo der Patienten auf Opportunistische Infektionen Lymphome oder gastrointestinale Perforationen wurden nicht berichtet in sieben Fällen kam es zu Herpes zoster Die Änderungen der Laborwerte entsprachen jenen aus Phase II und führten nur selten zu einem Studienabbruch Das Sicherheits und Verträglichkeitsprofil von Baricitinib ist bislang als akzeptabel zu bewerten EULAR 2015 LB0001 1 In die zweite Phase III Studie RA BEACON wurden 527 RA Patienten mit mäßig bis schwer aktiver Erkrankung 82 Frauen Krankheitsdauer ca 14 Jahre 70 seropositiv DAS BSG 6 6 unter csDMARDs und nach Versagen oder Unverträglichkeit auf von 1 Anti TNF eingeschlossen 57 mit 2 vorherigen bDMARDs 38 mit 1 Nicht TNF Biologikum und ebenfalls für sechs Monate auf Baricitinib 2 oder 4 mg Tag oder Placebo randomisiert Auch in dieser Studie war das Ansprechen auf die 4 mg Dosis insgesamt besser Den primären ACR20 Endpunkt in Woche 12 erreichten gegenüber Placebo in Anbetracht der Vortherapie beachtliche 55 vs 27 p 0 001 bei nur einem vorherigen Anti TNF war das Ansprechen mit 64 noch besser s Abb 1 In Woche 12 und 24 zeigten unter 4 mg Baricitinib 28 bzw 29 der Patienten ein ACR50 Ansprechen p 0 01 bzw p 0 001 vs Placebo Ein ACR70 Ansprechen nach drei und sechs Monaten erreichten 11 bzw 17 im 4 mg Baricitinib Therapiearm p 0 01 bzw p 0 001 vs Placebo Erneut kam es vielfach zu einem raschen Ansprechen nach nur einer Woche das auch im DAS28 CDAI und SDAI abgebildet werden konnte Zu schweren UE kam es in 4 10 und 7 2 4 mg Placebo der Fälle Zwei schwere kardiovaskuläre Ereignisse traten auf davon ein tödlicher Schlaganfall unter der 4 mg Dosis jedoch keine opportunistischen Infektionen Tb Fälle Malignitäten oder GI Perforationen Die Nebenwirkungen ähnelten jenen die aus Phase II und in RA BUILD berichtet wurden EULAR 2015 OP0029 2 Im Gesamtbild zeigt sich somit bei akzeptabler Verträglichkeit eine gute den zu Tofacitinib berichteten Daten vergleichbare gute Wirksamkeit bei RA Patienten mit csDMARD und oder bDMARD Versagen Derzeit laufen noch weitere Phase III Studien zu dem JAK 1 2 Hemmer bei csDMARD naiven RA Patienten und solchen mit unzureichendem Ansprechen auf Methotrexat MTX Nach den mit Tofacitinib gemachten Erfahrungen für dieses wird Ende 2015 erneut ein Zulassungsantrag bei der EMA gestellt ist trotz unbestritten guter Effektivität noch eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Chancen auf eine künftige Zulassung von Baricitinib zur RA Therapie in Europa sicher angebracht Positive Phase IIb Ergebnisse zu Mavrilimumab Über die Ergebnisse der 24 wöchigen Phase IIb Studie EARTH EPLORER 1 zu dem gegen GM CSF gerichteten monoklonalen Antikörper Mavrilimumab berichtete im Anschluss Prof Dr Gerd Rüdiger Burmester Berlin Hierin eingeschlossen

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Amsterdam Niederlande vorgestellte Update nun auch auf solche mit anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Ankylosierender Spondylitis AS und Psoriasis Arthritis PsA für die in den letzten Jahren in Studien wie bei der RA ein etwa um das Doppelte erhöhtes kardiovaskuläres Risiko festgestellt worden war EULAR 2015 SP0033 Im Vergleich zu den ersten EULAR Empfehlungen aus dem Jahr 2009 gibt es in dem noch als vorläufig zu betrachtenden Update neben der Ausweitung auf AS und PsA nur wenige Änderungen Unverändert gilt die systemische Entzündung als ein entscheidender Faktor für das hohe kardiovaskuläre CV Risiko bei RA AS und PsA weshalb zur Risikoreduktion eine optimale Kontrolle der Krankheitsaktivität angemahnt wird Im Gegensatz zur Vorversion soll bei stabil eingestellten Patienten nur noch mindestens alle fünf Jahre und nicht mehr 1x jährlich ein Assessment des kardiovaskulären Risikos erfolgen Bei relevanten Veränderungen der Therapie sollte das CV Risiko jedoch auch außerhalb der Reihe kontrolliert werden Bei den Lipidmessungen ist darauf zu achten dass diese bei stabiler Erkrankung am besten in Remission und nicht in einem entzündlichen Schub erfolgen Bezüglich der Methodik der Risikoabschätzung empfiehlt die EULAR jene Scores die gemäß nationaler Leitlinien auch bei nicht rheumatologischen Patienten angewandt werden oder das etablierte SCORE CV Risikomodell Dabei sollte nach einem Expertenkonsens wenn die RA nicht bereits im betreffenden Score berücksichtigt ist das Ergebnis jeweils mit dem Faktor 1 5 multipliziert werden um dem zusätzlichen kardiovaskulären Risiko Rechnung zu tragen Prospektiv validierte Risikoscores für z B die RA sind derzeit noch nicht verfügbar Mit geringem Zustimmungsgrad aufgenommen wurde die Empfehlung bei RA Patienten ein Screening auf asymptomatische atherosklerotische Plaques mittels Karotis Ultraschall als Bestandteil des Risiko Assessments in Betracht zu ziehen Bei der Therapie sollten Statine und Antihypertensiva bei RA AS und PsA Patienten genauso wie bei allen anderen eingesetzt werden eine Primärprävention mit ASS wird nicht angeraten

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