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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 10 09 2010 Herzinfarktrisiko bei Rheumatoider Arthritis bereits zu Krankheitsbeginn stark erhöht Patienten mit einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung haben ein doppelt so hohes Risiko für Herzinfarkte wie Gesunde in etwa vergleichbar mit demjenigen von Diabetikern Zusätzliche klassische Risikofaktoren für Herz und Gefäß Krankheiten sollten daher unbedingt vermieden werden raten die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh in Bad Aibling mit Verweis auf die Empfehlungen der europäischen Rheumaliga EULAR Tatsächlich ist das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit Rheumatischer Arthritis schon zu Beginn der Krankheit erhöht das lässt sich an Gefäßveränderungen belegen die bei den Betroffenen besonders früh auftreten erläutert Prof Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des BDRh und praktizierender Rheumatologe im Münchener Praxiszentrum St Bonifatius Es ist daher wichtig die Krankheitsaktivität so weit wie möglich mithilfe von geeigneten Medikamenten zu verringern und die traditionellen Risikofaktoren hinsichtlich Rauchen erhöhter Blutfettwerte Bluthochdruck Diabetes und Übergewicht mindestens einmal pro Jahr vom Arzt überprüfen zu lassen Risiko zusätzlich um das Anderthalbfache erhöht Das kardiovaskuläre Risiko ist bei Rauchern mit Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck bekanntlich 10 mal höher im Vergleich zu Menschen ohne Risikofaktoren Kommen weitere

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    Krankheit immunsuppressive Medikamente einnehmen müssen können Impfungen durchgeführt werden und zwar grundsätzlich sämtliche Impfungen mit inaktivierten Impfstoffen das heißt Nicht Lebendimpfstoffen Dringend empfohlen werden Rheumatikern von der Ständigen Impfkommission Stiko und uns Rheumatologen die Schutzimpfungen gegen Grippe und Pneumokokken neben der Kombinationsimpfung gegen Tetanus Diptherie und Keuchhusten und der Zeckenimpfung in regionalen Risikogebieten erläutert Prof Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh und praktizierender Rheumatologe im Münchener Praxiszentrum St Bonifatius Die Impfantwort ist bei Impfungen gegen Influenza Pneumokkoken und Tetanus nachweislich gut selbst wenn das Immunsystem der Patienten aufgrund einer Therapie mit TNF Inhibitoren unterdrückt wird Verbreitete Trugschlüsse ohne Bestand Irrtümlicherweise wird oft davon ausgegangen dass Impfungen bei Rheumatikern prinzipiell zu wenig Effekt hätten Erkrankungsschübe auslösen könnten oder mehr Nebenwirkungen als bei Gesunden hätten Das kann man aber nicht generell sagen z B ist der Erfolg der Influenza Impfung in der Regel gut sogar bei Patienten unter Chemotherapie betont Krüger Rheumatische Erkrankungsschübe im Kontext von Impfungen beschränken sich auf Einzelfälle deren ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung allerdings nicht bestätigt werden konnte Dasselbe gilt für die Pneumokokken Impfung die bei Patienten unter Immunsuppressiva Therapie alle fünf Jahre aufgefrischt werden sollte Der Pneumokokken Impfstoff ist sehr gut verträglich und erzielt bei den meisten Patienten einen guten Impferfolg Daher gehört die Impfung gegen Pneumokokken neuerdings ebenfalls zum empfohlenen Standard Impfprogramm für Rheumatiker und wird auch von den Krankenkassen erstattet Sonderfall Rituximab Einen Sonderfall stellt die Therapie mit dem Antikörper Rituximab dar der zu den so genannten Biologica gehört die z B Patienten mit Rheumatoider Arthritis verabreicht werden Während einer Therapie mit Rituximab sprechen die Betroffenen auf die Pneumokokken Impfung nicht gut an berichtet Krüger Auch bei der Influenza Impfung sind während der Therapie mit Rituximab die Impftiter zunächst meist zu niedrig d h die Menge an gebildeten Antikörpern nach der

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    bis 30 Prozent der Patienten schlug allerdings keines der Mittel an Neuerdings gibt es nun auch für diese Patienten Hoffnung auf eine wirksame Therapie da neue Wirkstoffe zur Verfügung stehen die über einen anderen Wirkmechanismus funktionieren als durch Blockade des Tumornekrosefaktors TNF Außerdem sind Biologicals seit diesem Jahr auch zur Behandlung der Osteoporose zugelassen Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist weit verbreitet Experten gehen von fast acht Millionen Betroffenen allein in Deutschland aus Die Biologicals haben die Rheumatherapie revolutioniert Sie gehören zu den erfolgreichsten Medikamenten seit der Entdeckung des Kortisons sagte Professor Dr med Jörn Kekow Ärztlicher Direktor am Medigreif Fachkrankenhaus für Rheumatologie und Orthopädie in Vogelsang Gommern bei Magdeburg und zweiter Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen BDRh auf einer Presskonferenz im Rahmen des 5 Kongresses des BDRh der vom 15 bis zum 17 April in München stattfand Biologicals sind molekularbiologisch hergestellte Medikamente die gezielt bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe des Körpers hemmen Bislang zielten sie vornehmlich auf die Blockade des Tumornekrosefaktor alpha TNF alpha Dieser Signalstoff der Gelenkentzündung gilt als einer der maßgeblichen Faktoren der rheumatischen Gelenkzerstörung Mittlerweile kennen Rheumatologen aber noch weitere Botenstoffe die für den Entzündungsprozess der Rheumatoiden Arthritis verantwortlich sind Einer davon ist Interleukin 6 IL 6 das neben TNF alpha und Interleukin 1 eine Schlüsselrolle im Entzündungsprozess spielt der bei rheumatoider Arthritis für die chronisch fortschreitende Erkrankung der Gelenke und des umgebenden Gewebes verantwortlich ist Ein neuer Wirkstoff unter den Biologicals ist z B Tocilizumab der gegen IL 6 Rezeptoren gerichtet ist dadurch die Wirkung des Immunbotenstoffes IL 6 aufheben kann und seit 2009 auf dem Markt ist Wie der bereits länger zugelassene Wirkstoff Rituximab passt auch Tocilizumab in das Konzept die B Zellen des Immunsystems die für die Bildung von zerstörerischen Antikörpern verantwortlich sind zu blockieren Während der Antikörper Rituximab direkt zu einer nachhaltigen Reduktion

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    Eines der zentralen Ziele des neuen Versorgungskonzeptes das der Berufsverband Deutscher Rheumatologen BDRh gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV entwickelt hat stellt daher die maximale Verringerung der Krankheitsaktivität und das Erreichen der bestmöglichen Prognose für Lebensqualität und Lebenserwartung dar Im neuen Versorgungskonzept wurden unter anderem die folgenden Qualitätsstandards festgelegt Eine möglichst frühzeitige basistherapeutische Versorgung eine komplette Erfassung von Nebenwirkungen Erhebung eines Gelenk und Funktionsstatus sowie die Erfassung der Krankheitsaktivität über den DAS disease activity score DAS ist ein Parameter analog dem HbA1c beim Diabetes mellitus der eine genaue Erfassung der Krankheitsaktivität bei der rheumatoiden Arthritis ermöglicht In mindestens zwei internationalen Studien konnte gezeigt werden dass eine Therapieorientierung nach der Zielgröße DAS der Regelversorgung deutlich überlegen ist und bessere Ergebnisse bezüglich Krankheitsaktivität Funktion im Alltag Lebensqualität und Ausmaß der fortschreitenden Knochenzerstörung zeigt Das Ziel einer maximalen Verringerung der Krankheitsaktivität kann insbesondere auch durch die Vereinbarung von Zielgrößen im Versorgungskonzept erreicht werden wie z B einer bestimmten Remissionsrate das heißt die Häufigkeit mit der es zu eine Krankheitsstillstand kommt oder dem Erreichen einer möglichst niedrigen Krankheitsaktivität Bei früher rheumatoider Arthritis Krankheitsbeschwerden seit weniger als 1 Jahr beinhaltet dies einen DAS von 2 6 Ab diesem Grenzwert kann sich ein Krankheitsstillstand einstellen Da diese Zielgröße sowohl vom Ansprechen des Patienten auf die Therapie als auch von der Verträglichkeit der therapeutischen Maßnahmen abhängt und daher nicht in jedem Fall zu erreichen ist wird für 50 der Patienten mit früher rheumatoider Arthritis eine Remission angestrebt Bei Patienten mit später rheumatoider Arthritis Krankheitsbeschwerden seit mehr als einem Jahr besteht das Ziel darin einen DAS von 3 2 zu erreichen Mit diesem Wert ist eine geringe Krankheitsaktivität mit in der Regel geringem oder fehlendem Fortschreiten der Erkrankung verbunden Eine rasche Dokumentation und Zusammenführung von entsprechend dokumentierten Parametern wie dem DAS für die Krankheitsaktivität dem FFbH für die

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    des BDRh zeigt vergehen durchschnittlich 21 Monate ehe ein Rheuma Patient zum Facharzt gelangt Menschen mit rheumatoider Arthritis werden in Deutschland nicht angemessen versorgt Nach Ausbruch der Krankheit verstreichen meist mehrere Monate bis ein Patient die Diagnose und eine fachärztliche Therapie erhält Vor allem wegen des Mangels an Rheumatologen müssen Patienten oft sehr lange auf den Termin beim Facharzt warten Diese Verzögerung verschlechtert die Prognose der Betroffenen deutlich wie der Berufsverband Deutscher Rheumatologen BDRh bemängelt Wie sich die Situation verbessern lässt war ein zentrales Thema auf dem 5 Kongress des BDRh vom 15 bis 17 April in München Rund 450 000 Menschen in Deutschland leiden an rheumatoider Arthritis der häufigsten entzündlichen Gelenkerkrankung Je zügiger sie behandelt wird desto höher ist die Aussicht auf Symptomfreiheit Beginnt die Therapie erst nach drei Monaten schwindet diese Chance zunehmend Doch wie eine Untersuchung des BDRh zeigt vergehen durchschnittlich 21 Monate ehe ein Patient erstmals mit dem Facharzt spricht Selbst nach Überweisung vom Hausarzt bekommt nur jeder zwölfte Patient binnen zwei Wochen einen Termin beim Rheumatologen Die Hälfte der Patienten muss auf den wichtigen Besuch ein bis drei Monate warten Damit verstreicht kostbare Zeit bis zur Diagnose und Therapie kritisiert Dr med Edmund Edelmann 1 Vorsitzender des BDRh und einer der beiden Präsidenten des diesjährigen Kongresses Eine Ursache des Problems ist eine unzureichende Ausbildung Das Fachgebiet wird ihm Rahmen des Medizinstudiums zu wenig berücksichtigt Nur jede dritte medizinische Fakultät hat einen Lehrstuhl für Rheumatologie Hinzu kommt der Mangel an niedergelassenen Rheumatologen Denn deren Zulassung richtet sich nicht nach der Anzahl dieser Fachärzte in einem Areal Entscheidend ist vielmehr die Menge aller Facharztinternisten also auch der Kardiologen Gastroenterologen oder Endokrinologen Faktisch besteht damit bundesweit eine versorgungsfeindliche Zulassungssperre für internistische Rheumatologen so Edelmann Wie wichtig der Facharzt für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis ist zeigt eine Studie

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Archiv
    störend beeinflussen und zum Beispiel Heiserkeit oder einen vorübergehenden Stimmverlust auslösen was sich aber mit geeigneten Medikamenten gut unter Kontrolle bringen lässt Darauf machen die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh im oberbayerischen Bad Aibling aufmerksam Die RA ist eine chronisch entzündliche Erkrankung die meist mehrere Gelenke betrifft erläutert Dr weiterlesen Bei Rheuma unbedingt auf besonders sorgfältige Zahnpflege achten 03 01 10 Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung sollten auf eine sorgfältige Mundhygiene achten und wenn nötig ihren Zahnhalteapparat gründlich sanieren lassen Dazu raten die Rheumatologen des Bundesverbands Deutscher Rheumatologen BDRh in Bad Aibling unter Berufung auf die Ergebnisse mehrerer aktueller Studien Die Periodontitis ist eine sehr weit verbreitete Erkrankung des Zahnhalteapparates in der Bevölkerung weiterlesen Patienten mit rheumatoider Arthritis sollten Vitamin D Mangel vorbeugen 06 12 09 Sehr viele Patienten mit Rheumatoider Arthritis RA leiden unter einem Mangel an Vitamin D womit sich das Risiko für Herz und Gefäßerkrankungen sowie Gelenkschmerzen erhöht Betroffene sollten daher beim Arzt ihren Vitamin D Blutserumspiegel messen lassen und falls nötig einem bestehenden Mangel durch Nahrungsergänzung mit Vitamin D entgegenwirken Das raten die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh in Bad Aibling Vitamin D wird zu 80 bis 90 Prozent mithilfe weiterlesen Rheumatologen und Kassenärztliche Bundesvereinigung wollen Versorgung von Patienten mit rheumatoider Arthritis nachhaltig verbessern 15 11 09 Um die Versorgung der über 1 5 Millionen Rheuma Patienten in Deutschland deutlich zu verbessern hat der Berufsverband Deutscher Rheumatologen BDRh zusammen mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV ein neuartiges Konzept für eine optimierte strukturierte Versorgung von Patienten mit rheumatoider Arthritis in Deutschland entwickelt das am 16 11 09 in der KBV Hauptverwaltung in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird Ziel des Versorgungskonzeptes Rheumatoide Arthritis weiterlesen Zigaretten verschlechtern Krankheitsverlauf bei rheumatoider Arthritis 01 11 09 Rauchen ist für Patienten mit rheumatoider Arthritis RA besonders schädlich da es trotz

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 14 02 2010 Störung der Stimmbildung durch Rheumatoide Arthritis möglich aber behandelbar Eine Erkrankung an Rheumatoider Arthritis RA kann auch die Stimmbildung und das Sprechen störend beeinflussen und zum Beispiel Heiserkeit oder einen vorübergehenden Stimmverlust auslösen was sich aber mit geeigneten Medikamenten gut unter Kontrolle bringen lässt Darauf machen die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh im oberbayerischen Bad Aibling aufmerksam Die RA ist eine chronisch entzündliche Erkrankung die meist mehrere Gelenke betrifft erläutert Dr Ulrich v Hinüber Vorstandsmitglied des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh und praktizierender Rheumatologe in einer Gemeinschaftspraxis in Hildesheim Bei etwa fünf Prozent der RA Patienten kann dabei auch das so genannte Krikoarytenoidgelenk von den Entzündungsvorgängen betroffen sein das eine entscheidende Rolle bei der Stimmbildung spielt Dieses Gelenk besteht aus zwei Stellknorpeln durch deren Bewegung sich die Stellung der Stimmlippen regulieren lässt da sie miteinander in Verbindung stehen Wenn es also im Bereich des Krikoarytenoidgelenkes zu einer Entzündung kommt kann dies zu Heiserkeit oder sogar Stimmverlust führen Eine andere mögliche Ursache für eine gestörte Stimmbildung bei Rheumatikern kann aber auch die Bildung eines Rheumaknotens im Bereich der Stimmbänder oder das so genannte Sjögren Syndrom sein welches mit Entzündungen der Tränen Speichel und Schleimhautdrüsen und ausgeprägter Trockenheit einhergeht Praktische Tipps bei Heiserkeit Heiserkeit und Stimmverlust stellen nicht nur eine Behinderung im Alltag dar sondern können für den Patienten auch emotional belastend sein zumal die Klangsteuerung der Stimme eine wichtige Funktion in der zwischenmenschlichen Kommunikation erfüllt Zum Glück stehen uns wirksame Medikamente zur Verfügung mit denen sich eine Störung der Stimmbildung wieder beheben lässt betont v Hinüber Da die stimmliche Beeinträchtigung in direktem Zusammenhang mit der Entzündungsaktivität der Erkrankung RA steht lässt sie sich mit den entzündungshemmenden Basistherapeutika die wir gegen Rheuma einsetzen gut unter Kontrolle bringen

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    wenn nötig ihren Zahnhalteapparat gründlich sanieren lassen Dazu raten die Rheumatologen des Bundesverbands Deutscher Rheumatologen BDRh in Bad Aibling unter Berufung auf die Ergebnisse mehrerer aktueller Studien Die Periodontitis ist eine sehr weit verbreitete Erkrankung des Zahnhalteapparates in der Bevölkerung Ca 80 erkranken daran mit einem unterschiedlichen Schweregrad Stichprobenuntersuchungen haben gezeigt dass über die Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis RA unter bakteriellen Entzündungen des Zahnhalteapparates Periodontitis leiden erläutert Dr Edmund Edelmann Vorsitzender des BDRh und praktizierender Rheumatologe in einer Gemeinschaftspraxis im bayerischen Bad Aibling Patienten mit Morbus Bechterew die unter einer Entzündung der Sehnenansätze besonders an Becken und Wirbelsäule leiden ankylosierende Spondylarthritis haben sogar ein 6 8 fach erhöhtes Risiko für eine Periodontitis Aber auch bei Rheuma im Kindes und Jugendalter besteht eine erhöhte Gefahr eine Periodontitis zu entwickeln Wie wir aus aktuellen Forschungsarbeiten einer interdisziplinären Forschergruppe an der Berliner Charite wissen liegt das darin begründet dass beide Krankheitsbilder entzündlich bedingt sind und sich möglicherweise gegenseitig verstärken können Die Folge beider Erkrankungen ist letztlich ein schleichender Abbau von körpereigenem Gewebe wie Knorpel und Knochen es kommt zu einer Zerstörung der Gelenke im Fall einer RA bzw des Zahnhalteapparates im Fall einer Periodontitis Daran beteiligt sind in beiden Entzündungsprozessen ähnliche entzündungsfördernden Substanzen wie z B bestimmte Zytokine und Prostaglandine wobei weitere Untersuchungen noch folgen müssen berichtet Prof Dr med Gerd Rüdiger Burmester Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Mitte Aktuell wird einer der vielen Keime in der Mundflora intensiv erforscht da sich in einigen Untersuchungen gezeigt hat dass dieses Bakterium möglicherweise bei diesem Entzündungsprozess eine führende Rolle spielt und einige Substanzen die auch bei der RA nachgewiesen wurden selbst bilden kann Der genaue Zusammenhang ist allerdings immer noch unklar Höhere Krankheitsaktivität mit Perioradontitis Rheuma kann eine Periodontitis also begünstigen Das ist andererseits

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