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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Rheumatologische Fachassistenz | Detailansicht
    und Praxis erweiterten 90 RFAs ihr Wissen in drei Städten und den Schnupperkurs Rheumatologie zum Kennenlernen absolvierten 52 MFAs Es ist erfreulich zu erfahren dass die Weiterqualifikationsmaßnahmen eine neue Beachtung finden Seit September 2013 gibt es tariflich honorierte Karrierewege der MFAs was vor noch nicht allzu langer Zeit undenkbar gewesen wäre Eine veränderte Tarifstruktur im MFA Gehaltstarifvertrag wertet die qualifizierten Tätigkeiten der Medizinischen Fachangestellten auf Gemessen an Fortbildungsmaßnahmen Berufserfahrung selbständiger Arbeit leitungs und führungsbezogenen Handlungen erfolgt eine Eingruppierung in die gestaffelten Tätigkeitsgruppen I bis VI Die curriculäre Qualifikation zur Rheumatologischen Fachassistenz DGRh BDRh orientiert sich an den Weiterbildungsrichtlinien der Bundesärztekammer welche derzeit noch nicht alle Voraussetzungen für die Anrechnung des Wahlfach Moduls zur Erlangung der Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung Arztfachhelferin gemäß 54 BBiG erfüllt Bessere Strukturen auf den Weg gebracht Die Weiterentwicklung mit der Substanzvielfalt in der Versorgung von Patienten mit chronisch entzündlichen Erkrankungen erfordert bei gleichzeitigem Rückgang der fachärztlichen Ressourcen den Mehreinsatz von nicht ärztlichen Assistenzkräften Diese Veränderung der effektiven Zusammenarbeit mit dem Resultat einer adäquaten Behandlung und einem zeiteinsparenden Effekt für die Ärzte wird gelebt Die Rheumatologische Fachassistenz erfährt Wertschätzung Die fachkompetente Betreuung verbessert die Patienten Compliance und erhöht somit den Therapieerfolg Diese Aufgaben finden in bisher zwei gesonderten Verträgen eine Berücksichtigung in der Vergütung die neben der Arzthonorierung über die KVen und privaten Leistungsträgern durch Vergütungsmodelle von unterschiedlichen Partnern möglich ist Das GKV Wettbewerbsstärkungsgesetz bietet seit April 2007 die Entwicklung und Nutzung neuer Versorgungsstrategien die strukturell und qualitativ auf die Bedürfnisse von Rheumapatienten abgestimmt werden können und das nicht zum Nachteil der Versorgungsteams in Klinik und Praxen KVen und Krankenkassen können in Strukturverträgen Versorgungs und Vergütungsmodelle vereinbaren die z B dem Hausarzt die Verantwortung für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Versorgung übertragen Strukturverträge zur Ambulanten und Integrierten Versorgung Am 1 Januar 2011 trat der Strukturvertrag gem 73 a SGB V zur Förderung der ambulanten medizinischen Versorgung auf dem Gebiet der Rheumatologie zwischen der KV Brandenburg und der AOK Nordost in Kraft Hier erhält das Berufsbild Rheumatologische Fachassistenz erstmals eine vertraglich geregelte Abrechnungsleistung von 10 Euro einmal im Behandlungsfall je teilnehmendem Patienten für die Durchführung definierter Arbeitsleistungen Führung des Rheumapasses Erfassung von Aktivitäts und Funktionsscores Dokumentation der Krankheitsaktivität sowie Auswertung der IRES Indikatoren des REha Status Fragebögen Kontrolle der Medikamenteneinnahme Terminmanagement Dokumentation des Krankheitsverlaufs sowie ggf Durchführung der Strukturierten Patienteninformation StruPI Eine andere Vereinbarungsart ist die Integrierte Versorgung IV Sie wurde für die vertragliche Vernetzung von einzelnen Leistungssektoren konzipiert Die Ausrichtung ist hierbei patientenorientiert und sieht eine interdisziplinär fachübergreifende medizinische Versorgung in enger Kooperation unterschiedlicher Vertragspartner z B Hausärzte Fachärzte ärztliche und nichtärztliche Leistungserbringer Krankenhäuser MVZ Vorsorge und Rehabilitationseinrichtungen Arztnetzwerke oder Pflegeeinrichtungen vor Die Teilnahme der Versicherten an den IV Verträgen ist freiwillig Die im Rahmen von IV Verträgen erbrachten Leistungen werden außerhalb der Arzt Gesamtvergütung honoriert Versorgungslandschaft Rheuma Seit dem 1 Oktober 2014 ist der Vertrag zur Integrierten Versorgung Rheuma nach 140a ff SGB V IV Vertrag Rheuma mit der Techniker Krankenkasse im KV Bereich Bayern und Nordrhein versorgungs und vergütungswirksam Die Versorgungslandschaft Rheuma GmbH ein

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/rheumatologische-fachassistenz/detailansicht/archive/2015/january/article/ein-rueckblick-auf-das-jahr-2014.html?tx_ttnews%5Bday%5D=22&cHash=03844ab48e36f9d6eb5f81e817a3bfda (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    Sachsen Anhalt Schleswig Holstein Thüringen Satzung Werden Sie Mitglied Presse Aktuelle Presseinformationen Archiv Informationen für Rheumatologen Recht Praxismanagement Kongressberichte Osteologiekongress DGIM BDRh EULAR DGRh ACR DKOU Rheuma Update Aktuelle Kongress Termine Weiterbildung Leitlinien Leitlinien Therapieempfehlungen BDRh intern für Mitglieder Informationen für Patienten Aktuelle Informationen Wissenswertes über Rheuma Was ist Rheuma Rheumatoide Arthritis Juvenile idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    oberhalb der kritischen Grenze von 110 Prozent für eine Zulassungsbeschränkung D h fast jeder 2 Facharztinternist und damit auch Rheumatologe würde in den nächsten Jahren aus der ambulanten fachärztlichen Versorgung verschwinden würde der Referentenentwurf in ein Gesetz überführt und 1 1 von den Zulassungsausschüssen befolgt werden Für die rheumatologische Versorgung aber auch für die onkologische kardiologische und übrige Schwerpunkt internistische Versorgung würde dies nicht nur in Bayern sondern auch den anderen Bundesländern einen Kahlschlag ohnegleichen bedeuten In der Rheumatologie wäre die Auswirkung für die Patienten nicht nur wegen des bereits vorhandenen Rheumatologen Mangels mit Abstand am extremsten Zum einen ist die Rheumatologie ein überwiegend ambulantes Fachgebiet zum anderen sind schon heute die Wartezeiten in den ca 180 bundesweiten Rheuma Ambulanzen keinesfalls kürzer als in den entsprechenden Facharzt Praxen Auch die im Gesetzentwurf vorgesehene ambulante Öffnung von Krankenhäusern ohne ambulante Zulassung wird keine Entlastung für die drohende Vernichtung rheumatologischer Kompetenz im ambulanten Bereich bringen Rheumatologen an Kliniken ohne rheumatologische Abteilung sind bundesweit eine Rarität und wenn sie dort tätig sind sind diese Rheumatologen meist in leitender Funktion im stationären allgemeininternistischen Bereich fest eingebunden und werden auch mit einer entsprechenden Öffnung dieser Krankenhäuser nur unzureichend in der ambulanten Versorgung tätig werden können Im klinischen Bereich tätige Rheumatologen haben in erster Linie Verantwortung für die stationäre Versorgung und werden damit weiterhin neben einer ambulanten Tätigkeit unverzichtbare Aufgaben in der stationären Versorgung der Patienten wahrnehmen Damit werden auch bei einer vielleicht vom Gesetzgeber gewollten Ausweitung der Rheuma Ambulanzen die durch die Stilllegung von rheumatologischen Praxen entstehenden Defizite bei weitem nicht gedeckt werden können In einem Bundesland wie Thüringen mit nur einer größeren Rheuma Ambulanz und der bestehenden Altersstruktur der niedergelassenen Rheumatologen ist bei einer Umsetzung des 103 des Referentenentwurfes davon auszugehen dass in den nächsten zwei Jahren 50 Prozent der ambulanten fachärztlichen rheumatologischen Versorgung

    Original URL path: http://www.bdrh.de/presse/detailansicht/archive/2014/november/article/stellungnahme-des-bdrh-zum-referentenentwurf-des-gkf-vsg-neuregelung-zum-aufkauf-von-praxissitzen-n.html?tx_ttnews%5Bday%5D=24&cHash=fa1c06a32f4a8d689ff758bd5fd235f5 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 15 09 2014 Pressemitteilung des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen e V BDRh zur Auswahl der Indikationen Rheumatoide Arthritis Osteoporose und Rückenschmerzen als künftige neue Disease Management Programme DMPs in der vertragsärztlichen Versorgung Der BDRh begrüßt die Auswahl der Indikationen Rheumatoide Arthritis RA Osteoporose und Rückenschmerzen für künftige DMPs Insbesondere Patienten mit Rheumatoider Arthritis bedürfen einer strukturierten und kooperativen Versorgung zwischen Hausärzten Rheumatologen und anderen Fachgruppen um eine frühzeitige Diagnosestellung und eine optimale dem Stand der Wissenschaft entsprechende Langzeitversorgung zu gewährleisten Eine dergestalt ausgerichtete qualitätsorientierte Versorgung die die Elemente Frühdiagnostik Orientierung an dem bestmöglichen Therapieerfolg enge Krankheitsüberwachung Delegation ärztlicher Leistungen mit strukturierter Patienteninformation und Patientenschulung enthält verspricht eine nachhaltige Verbesserung der Prognose eine Verringerung der Morbidität und der erhöhten Mortalität dieser Erkrankung Die rechtzeitige Erkennung und Behandlung einer Osteoporose unter Einbindung aller für die Versorgung zuständigen Fachgruppen vermindert Leiden und verringert die hohe Mortalität und Morbidität nach Frakturen vor allem nach Hüftfrakturen Patienten mit chronisch entzündlichen Rheumaformen und einer krankheits und therapiebedingt erhöhten Osteoporose Inzidenz werden in besonderem Maße von

    Original URL path: http://www.bdrh.de/presse/detailansicht/archive/2014/september/article/pressemitteilung-des-berufsverbandes-deutscher-rheumatologen-ev-bdrh-zur-auswahl-der-indikatione.html?tx_ttnews%5Bday%5D=15&cHash=18502a94f6cdfb9c9192a246aae75dd7 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    wurde mussten 86 der Patienten in den Ambulanzen n 15 mehr als vier Wochen auf einen Termin warten im Vergleich zu 73 der Patienten in den Einzelpraxen n 105 und zu 61 in den Gemeinschaftspraxen n 57 Die Wartezeiten von Privatpatienten mit rheumatoider Arthritis auf einen Termin beim Rheumatologen 61 3 Wochen unterschieden sich bei der Auswertung des DRFZ kaum von den Wartezeiten gesetzlich Versicherter 67 3 Wochen Notfallpatienten erhalten selbstverständlich in jeder Einrichtung innerhalb von wenigen Tagen einen Termin Die 398 internistischen Rheumatologen im stationären Bereich sind ohnehin bereits überwiegend in der ambulanten Versorgung mit eingebunden und reichen von der Zahl nicht aus um bundesweit eine hinreichende stationäre Versorgung der chronisch entzündlich rheumatisch Erkrankten zu gewährleisten Die bedauerliche Folge ist dass ca 50 der Rheuma Patienten wegen ihrer Erkrankung an Kliniken von Ärzten ohne rheumatologische Kompetenz behandelt werden Seitens der Ärzteschaft wie des BDRh werden seit Jahren aktive Gestaltungsvorschläge unterbreitet um das Versorgungsdefizit in der Rheumatologie zu verbessern und damit Wartezeiten zu verringern Der BDRh setzt sich seit langem für qualitätsorientierte Selektivverträge nach 140a d und 73a und 73c sowie eine möglichst zeitnahe Verwirklichung der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung ASV für schwere Verlaufsformen von rheumatischen Erkrankungen ein Alternativ könnten Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes EBM mit einer Förderung der Erstvorstellung und der Honorarverteilung mit einem Wegfall der bestehenden Fallzahlbegrenzung einen erheblichen Beitrag zur besseren und umfänglicheren Rheuma Versorgung leisten Qualitäts und Leitlinien orientierte sektorenübergreifende integrierte Selektivverträge eröffnen nicht nur die Chance einer gezielteren direkten und früheren Zuweisung der Patienten vom Hausarzt zum Rheumatologen sondern auch einer besseren weil kooperativ angelegten Langzeitversorgung sowie der Transparenz und Erfolgskontrolle der Behandlung mit nachprüfbaren Zielvereinbarungen mit Benchmarking Zielführend wären gesetzliche Vorgaben zum erleichterten Abschluss von Selektivverträgen nach 73c und 140a d wie im Koalitionsvertrag vorgesehen und ggf auch verbindliche Vorgaben für die Krankenkassen zum Abschluss

    Original URL path: http://www.bdrh.de/presse/detailansicht/archive/2014/february/article/stellungnahme-des-berufsverbands-deutscher-rheumatologen-ev-bdrh-zum-vorhaben-im-koalitionsvertr-1.html?tx_ttnews%5Bday%5D=14&cHash=fd8fb9cbfd2396aea0a2bce9f446efa5 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    Schwerpunktinternisten bleiben außen vor KBV Ausschluss der Schwerpunktinternisten spaltet Fachärzte Rheumatologische Versorgung wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt Schon heute Mangel an internistischen Rheumatologen Zur Förderung der mit der wohnortnahen ambulanten Versorgung von Patienten befassten Mediziner hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV die Einführung einer Pauschale für die Fachärztliche Grundversorgung PFG beschlossen Ziel dieser Pauschale ist es Ärzte und Fachgruppen mit betreuungsintensiven Patienten gesondert für den entsprechenden Mehraufwand zu honorieren Leider wird genau diese Absicht jetzt von der KBV konterkariert Überraschend und für uns Schwerpunktinternisten nicht nachvollziehbar hat die KBV Vertreterversammlung am 26 Mai 2013 mehrheitlich beschlossen die Schwerpunktinternisten von der Vergütung der PFG komplett auszuschließen Ein fataler Zick Zack Kurs der KBV wurde doch mit dieser Entscheidung ein bereits bestehender Beschluss vom 26 Februar 2013 wieder ins Gegenteil verkehrt In Anbetracht der unverzichtbaren Betreuungsleistung von Angiologen Endokrinologen Kardiologen Nephrologen Onkologen Hämatologen Pneumologen und Rheumatologen bei den verschiedensten chronischen Erkrankungen wie der arteriellen Verschlusskrankheit Schilddrüsenfunktionsstörungen Typ 2 Diabetes koronarer Herzerkrankung Niereninsuffizienz Krebs Asthma bronchiale und Rheuma ist es geradezu paradox ausgerechnet die Schwerpunktinternisten von dieser Pauschale auszuschließen Bedauerlicherweise werden vor allem diejenigen rheumatologischen Praxen von diesem Ausschluss betroffen die Patientenversorgung mit wenig technischem Aufwand und ohne eigene Labordiagnostik betreiben und bisher auch im Vergleich zu anderen Fachgruppen in besonderem Maße auf eine bessere Honorierung der ärztlichen Betreuungsleistung angewiesen sind Gelingt es nicht diese Entwicklung erneut zurückzudrehen oder andere Vergütungsquellen in Form von Selektivverträgen oder der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung ASV zu erschließen droht unserem Fachgebiet Rheumatologie aber auch den anderen Schwerpunkten der Inneren Medizin eine erhebliche und langfristige Schlechterstellung Besonders bitter ist dies für die Versorgung von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen für die schon heute deutlich zu wenige internistische Rheumatologen zur Verfügung stehen Mit ihrer neuerlichen Kehrtwende hat die KBV Vertreterversammlung leider völlig ohne Not einen ersten Schritt unternommen um die Fachärzteschaft zu

    Original URL path: http://www.bdrh.de/presse/detailansicht/archive/2013/july/article/pauschale-fuer-die-fachaerztliche-grundversorgung-schwerpunktinternisten-bleiben-aussen-vor.html?tx_ttnews%5Bday%5D=11&cHash=b948b7afb102504a6bab599b34661779 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    Weiterbildung ist es besondere Qualifikationen und vertiefende rheumatologische Kenntnisse für medizinische Fachkräfte in der rheumatologischen Praxis Ambulanz und Klinik zu erreichen Diese Weiterbildung soll die Basis für z B die Durchführung einer Patientenschulung im Team das selbständig durchgeführte Assessment von Patienten die ergänzende strukturierte Beratung nach Einleitung einer medikamentösen Therapie und Beratung durch den Rheumatologen sein In diesem Rahmen wird die Delegation ärztlicher Leistungen begrüßt und als zielführend erachtet um die Versorgung zu verbessern den Rheumatologen zu entlasten 9 Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Zielführend III Aus und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten 1 bis 2 Eine Hilfestellung bei der Nachwuchsgewinnung in der Rheumatologie wäre sicher zielführend es bestehen jedoch Zweifel ob dies über die genannten Anreizsysteme die für Landärztinnen ärzte angedacht sind gelingen würde Studenten in den ersten Semestern oder gar Abiturienten wissen nicht welche Fächer sie später wählen Deshalb sind Anreize im Studium wenig Erfolg versprechend Gefördert werden sollten Exkursionen in Praxen Kliniken und Info Programme z B für unser Fachgebiet Rheumatologische Wochenend oder Wochenseminare mit Studenten 3 Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung Dies ist uneingeschränkt analog für die Rheumatologie erforderlich Auch im Falle der Rheumatologie ist die Schaffung entsprechender Strukturen unabhängige Lehrstühle für Innere Medizin und Rheumatologie an allen Fakultäten Kooperation mit geeigneten rheumatologischen Praxen dringend notwendig Derzeit bestehen nur an 5 Fakultäten unabhängige Lehrstühle für Innere Med und Rheumatologie 4 Einbeziehung weiterer Krankenhäuser und Lehrpraxen in die Ausbildung Die zu begrüßende stärkere Einbindung des ambulanten Versorgungsbereiches in die Ausbildung erfordert eine gesonderte und angemessene Vergütung dieser Ausbildungsleistung 5 Erleichterung des Berufsüberganges Dies setzt Strukturen und Vergütungen in der Patientenversorgung voraus die mit anderen ärztlichen Berufsbildern konkurrieren können Medizinische Versorgungszentren Auch in unterversorgten Gebieten Rheumatologie müssen die Geschäftsanteile eines MVZ in ärztlicher Hand bleiben Es entsteht anderweitig zwangsläufig die Situation dass sich Klinikketten gerade dieser Gebiete und damit der Rheumatologie annehmen d h Praxen in großem Stil ankaufen und binnen weniger Jahre diesen Versorgungsbereich dominieren Das könnte die Attraktivität des Faches deutlich einschränken Stärkung der wettbewerblichen Handlungsmöglichkeiten der Krankenkassen auf der Leistungsseite Sehr kritisch ist der Passus einer verbesserten Satzungsmöglichkeit beim Abschluss von Einzelverträgen mit nicht zugelassenen Leistungserbringern zu sehen Das Geld der meisten Krankenkassen reicht bisher nicht einmal für den Abschluss von qualitätsorientierten fachärztlichen Add on Selektivverträgen aus und nun sollen Gelder für Leistungserbringer ohne Zulassung in der ambulanten Versorgung gezahlt werden können Es ist zu befürchten dass neben der Vergütung wie in früheren Jahren von Bauchtanz Kursen Stärkung der Prävention auch die Vergütung von Heilpraktikern medizinisch engagierte Laien Realität wird Der Inhalt und die konkrete Zielsetzung eines Gruppentarifes und der enthaltenen Leistungen z B für die Deutsche Rheumaliga e V bleiben unklar Patientenorganisationen verfügen grundsätzlich schon personell nicht über die Ressourcen und auch nicht über die erforderlichen medizinischen Kenntnisse um Versorgungsangebote machen zu können Es sind Laienorganisationen Aus rheumatologischer Sicht wäre die Verbesserung der Versorgung über eine qualitätsorientierte bundesweite Rheumavereinbarung nachhaltig zielführend und kosteneffizient Ambulante spezialärztliche Versorgung Die medizinischen Anforderungen in der Behandlung von Patienten mit chronisch entzündlichen Rheumaformen sind im ambulanten

    Original URL path: http://www.bdrh.de/presse/detailansicht/archive/2011/april/article/stellungnahme.html?tx_ttnews%5Bday%5D=12&cHash=80c4e48e9a00fb5a5deadbcb5fce39a3 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Presse | Detailansicht
    Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 05 11 2010 Schmerztagebuch für Rheumatiker nur begrenzt sinnvoll Das tägliche Führen eines Schmerztagebuchs ist für Patienten mit Rheuma nicht unbedingt erforderlich Darauf weisen die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh in Bad Aibling hin Ein ausführliches Schmerztagebuch in dem der Patient täglich Details über den Zeitpunkt die Dauer und die Stärke seiner auftretenden Schmerzen notiert macht in der Rheumatologie nur sehr begrenzt Sinn erläutert Dr Edmund Edelmann Vorstandsvorsitzender des BDRh und praktizierender Rheumatologe in einer Gemeinschaftspraxis in Bad Aibling Denn die Vielzahl an detaillierten Informationen die in einem solchen Tagebuch auf zahlreichen Seiten abgelegt sind kann beim Arztbesuch gezielter mit in der Regel ein bis zwei Fragen durch den Rheumatologen erhalten werden Das Ziel einer Therapie von Rheuma besteht ja darin mit den vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten die uns in der Rheumatologie zur Verfügung stehen eine weitgehende Eindämmung der Krankheitsaktivität Remission und damit auch Schmerzfreiheit zu erreichen Es genügt daher wenn ein Patient mit akuten ausgeprägten Schmerzen zum Rheumatologen kommt oder von einem aktuellen Rheumaschub berichtet um therapeutische Konsequenzen zu ziehen Insofern benötigen wir von Rheumatikern kein detailliertes Schmerzprofil analog zum täglichen Blutzucker Profil für Diabetiker

    Original URL path: http://www.bdrh.de/presse/detailansicht/archive/2010/november/article/schmerztagebuch-fuer-rheumatiker-nur-begrenzt-sinnvoll.html?tx_ttnews%5Bday%5D=05&cHash=4cabc16cde5535569e41509eb55aa4ef (2016-02-09)
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