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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Antikörper Ak die Diagnose sichern hilft In den in 2014 publizierten internationalen Empfehlungen für die Auto Ak Diagnostik werden gute Hinweise für deren richtige Anwendung und Interpretation in der Rheumatologie gegeben so z B darauf dass ANA Titer keinen Verlaufsparameter darstellen Ann Rheum Dis 2014 73 1 17 23 Inzwischen hält so führte Specker weiter aus das Treat to target T2T Prinzip auch beim SLE Einzug Eine vorwiegend europäische Task Force hat insgesamt fünf übergeordnete Prinzipien und elf Empfehlungen zum SLE Management konsentiert die bei entsprechender Berücksichtigung in der Praxis die Therapie insgesamt verbessern könnten Ann Rheum Dis 2014 73 6 958 967 Vor allem der Fokus auf das regelmäßig zu überprüfende Therapieziel Remission oder niedrige Krankheitsaktivität bei gleichzeitiger Vermeidung von Damage als Folge der Erkrankung aber auch kardiovaskulären Komorbiditäten infolge der Therapie i e Glukokortikoiden sind hier entscheidend mahnte Specker Neue Daten zu Atacicept und Blisibimod Bei den Biologika gab es zu Belimumab 2014 insgesamt nur relativ wenig neue Daten jedoch scheint sich eine gute Langzeiteffektivität und verträglichkeit mit der Möglichkeit der Steroideinsparung zu bestätigen Bei den nicht zugelassenen Biologika wird eine weitere Phase III Studie zu dem bei SLE bislang nicht überzeugenden Abatacept wohl erst 2017 abgeschlossen sein Kaum Neuigkeiten gab es auch zur Anti B Zell Therapie mit Rituximab Mit Phase III Daten aus EMBODY 1 und 2 zu dem Anti CD 22 Antikörper Epratuzumab ist noch in diesem Jahr zu rechnen wobei dessen Potenzial bei womöglich rascherem Wirkeintritt wohl ungefähr jenem von Belimumab und Rituximab entsprechen dürfte so die derzeitige Einschätzung von Specker Ein zwar komplikationsträchtiger aber eben potenziell auch recht effektiver Therapiekandidat ist nach Specker das gegen BLyS und APRIL gerichtete rekombinante Fusionsprotein Atacicept zu dem die Phase II Daten der APRIL SLE Studie publiziert wurden Ann Rheum Dis 2015 doi 10 1136 annrheumdis 2013

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Informationen für Patienten Aktuelle Informationen Wissenswertes über Rheuma Was ist Rheuma Rheumatoide Arthritis Juvenile idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 12 11 2015 Sjögren Syndrom Neue Erkenntnisse zur Pharmakotherapie Einige Neuigkeiten gab es auch zur immunmodulierenden Therapie des primären und sekundären Sjögren Syndroms zu vermelden über die gleichfalls auf dem Rheuma Update in Wiesbaden berichtet wurde Weiterhin kontrovers diskutiert wird der Stellenwert von Hydroxychloroquin HCQ in der Therapie des primären Sjögren Syndroms PSS vor allem in puncto Sicca Symptomatik Eher ernüchternde Daten lieferte die französische randomisierte kontrollierte JOQUER Studie JAMA 2014 312 3 249 258 jedoch waren hierin zuvor mit HCQ behandelte Patienten mit potenziell gutem Ansprechen ausgeschlossen Auch dürfte HCQ vor allem langfristig einen positiven Einfluss auf die Prognose des PSS ausüben In puncto Biologika war vor allem die japanische prospektive ROSE Studie zu Abatacept mit 32 Patienten mit rheumatoider Arthritis RA und sekundärem Sjögren Syndrom von Interesse Mod Rheumatol 2015 25 2 187 193 Nach 24 Wochen nahm die Krankheitsaktivität im

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 12 11 2015 Systemische Sklerose Bewährte und neue Therapieoptionen Noch immer gehört die systemische Sklerose SSc zu den nur schwer behandelbaren rheumatischen Krankheitsbildern Über aktuelle Aspekte der Pharmakotherapie der progressiven SSc referierte Prof Dr Gabriela Riemekasten Berlin Bei SSc Patienten übt Cyclophosphamid CYC einen positiven Einfluss auf die Entwicklung einer Lungenfibrose und die Lungenfunktion aus Nach früheren Daten sprechen ca 80 auf diese Therapie an oder sind darunter zumindest stabil so Riemekasten Eine gute CYC Langzeiteffektivität 500 mg Woche kumulative Dosis 10 g bestätigte eine italienische Studie mit 45 Patienten die nach Besserung oder Stabilisierung FVC und DLCO unter der CYC Therapie Azathioprin AZA bzw bei Verschlechterung um 10 MMF erhielten Unter CYC und nachfolgend AZA verbesserten sich 12 5 der Patienten 75 blieben immerhin stabil Semin Arthritis Rheum 2015 44 4 437 444 Damit ist CYC weiter als Therapiestandard zu betrachten und ein Ansprechen darauf als Indikator für die Gesamtprognose Noch weniger gut etabliert ist die Effektivität von Rituximab RTX das gegenwärtig in der kontrollierten RECOVER Studie geprüft wird Durchaus ermutigende Daten zur Verbesserung der Lungenfunktion und Hautbeteiligung wurden in einer Fallserie aus Italien Semin Arthritis Rheum 2015 44 4 428 436 gesammelt Unklar ist noch die Frage nach dem optimalen RTX Schema bei SSc Patienten Eine sehr kleine Fallserie aus Dänemark mit teils erheblichen Verbesserungen von Lungenfunktion und Hautscores bei therapierefraktärer SSc weisen daraufhin dass Abatacept für solche Patienten künftig auch eine interessante Option sein könnte Scand J Rheumatol 2014 43 4 342 345 Eine mögliche Überlegenheit von PDE 5 Hemmern im Vergleich zu Endothelin Rezeptor Antagonisten ERA bei SSc mit pulmonaler Hypertonie PAH legt die PHAROS

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    ist Rheuma Rheumatoide Arthritis Juvenile idiopathische Arthritis Systemischer Lupus erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 12 11 2015 Riesenzell Arteriitis Gespanntes Warten auf neue Therapiestudie Nicht allzu viel Neues aus dem vergangenen Jahr gab es zur Therapie der Riesenzell Arteriitis RZA oder Polymyalgia rheumatica PMR zu berichten Zur RZA gab es immerhin neue Daten zum Einsatz von ASS Bei RZA erscheint die initiale Gabe von Methotrexat MTX zur Reduktion des Rezidivrisikos und aufgrund Glukokortikoid sparender Effekte weiterhin gerechtfertigt Abgesehen davon ist die Datenlage zu einer additiven Immunsuppression zu Prednison weiter lückenhaft Große Hoffnungen ruhen auf der GiACTA Studie in der die Effekte des IL 6 Inhibitors Tocilizumab zusätzlich zu Prednison untersucht werden erste noch sehr kleine Studien verliefen vielversprechend Eine ASS Therapie sollte bei fehlenden Kontraindikationen und erhöhtem kardiovaskulären Risiko großzügig gehandhabt werden Dies bestätigt eine spanische Metaanalyse zu ASS und oralen Antikoagulanzien bei RZA Patienten Autoimmunity Rev 2014 13 8 788 794 Zwar wirkte eine solche Therapie nicht ischämisch protektiv vor dem Auftreten der RZA nach

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    Remissionserhaltung Für die Remissionsinduktion bei Patienten mit ANCA assoziierten Vaskulitiden AAV vor allem bei schwer verlaufender GPA oder MPA in Kombination mit Prednison ist die gute Effektivität der in dieser Indikation zugelassenen Anti B Zell Therapie mit Rituximab unbestritten Noch zu klären ist welche Rolle Rituximab RTX bei der Remissionserhaltung zukommt berichtete PD Dr Eva Reinhold Keller Hamburg Derzeit wird RTX als gleichwertige Alternative zu Cyclophosphamid CYC vorrangig zur Remissionsinduktion bei jüngeren Patienten mit nicht abgeschlossener Familienplanung und solchen mit hohen kumulativen CYC Dosen Nicht Ansprechen auf oder Kontraindikation gegen CYC eingesetzt In puncto Remissionserhaltung mit Rituximab lieferte die inzwischen voll publizierte französische MAINRITSAN Studie in der 115 AAV Patienten nach erfolgter Remissionsinduktion unter CYC Boli nachfolgend RTX 500 mg alle sechs Monate bis Monat 18 oder Azathioprin AZA zunächst 2 dann 1 5 und 1 mg kg bis Monat 22 erhielten wichtige neue Erkenntnisse N Engl J Med 2014 371 19 1771 1780 Die Ergebnisse der Studie nach 28 Monaten zeigten für den primären Endpunkt schwere Rezidive eine signifikante Überlegenheit von RTX versus AZA 5 vs 29 Bei ähnlichem Sicherheitsprofil schwere Infektionen 19 bzw 14 unter RTX vs AZA war das Risiko für ein schweres Rezidiv unter AZA 6

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    Hyperurikämie und Gicht informierte in Wiesbaden Prof Dr Bernhard Manger Erlangen Die Grenzen zwischen asymptomatischer und symptomatischer Hyperurikämie also einer manifesten Gichtarthritis sind fließend Die Hyperurikämie definiert als ein Serum Harnsäurewert 6 8 mg dl ist zwar eine notwendige Bedingung für die Auslösung von Gichtanfällen doch viele dieser Patienten bleiben auch über Jahre asymptomatisch Basierend auf diesen neueren mittels Sonografie und DECT gewonnen Erkenntnissen wurde jetzt eine Stadieneinteilung der Gicht analog zur Herzinsuffizienz vorgeschlagen Ann Rheum Dis 2014 73 9 1598 1600 Abb Ein wesentlicher Vorteil eines solchen Stagings ist nach Manger die klare Einordnung der Gicht als eine chronisch systemische und nicht intermittierende Erkrankung Überdies eignet es sich als Grundlage die Bedeutung eines Screenings asymptomatischer Risikopatienten und die Rolle einer frühzeitigen Therapieintervention zu überprüfen Neue EULAR Leitlinie im Fokus Angesichts des mit Hyperurikämie und Gicht assoziierten schlechten kardiovaskulären und renalen Outcomes sowie einer nachweislich erhöhten Sterblichkeit ist das Management der Gicht in der täglichen Praxis immer noch defizitär Nicht umsonst erarbeitet derzeit die DGRh erstmals eine deutsche Gicht Leitlinie mit der noch in diesem Jahr zu rechnen ist Auf dem aktuellen Stand ist bereits die auf dem EULAR Kongress in Paris präsentierten neue EULAR Leitlinie 2014 Ann Rheum Dis 2014 73 Suppl 2 S783 Gegenüber der alten Version aus 2006 gehören zu den wichtigen Änderungen die Aufnahme einiger neuer Medikamente wie IL 1 Blockern z B Canakinumab Febuxostat und Pegloticase Die Gicht noch stärker als chronisch systemische Erkrankung anerkennend wird mehr Augenmerk auf die Patientenschulung und kardiovaskuläre Komorbididtäten gelegt Bei akuter Gicht erfolgt eine stärkere Betonung der frühen Therapie Selbstmedikation der Patienten und niedrigeren Dosierung von Colchicin und oralen Steroiden Bei der harnsäuresenkenden Therapie wird deren Indikation deutlich weiter gefasst diese explizit lebenslang angemahnt und analog zur ACR Leitlinie 2012 bei schwerer Gicht ein Serum Harnsäure Zielwert 5 mg

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    für das Therapieansprechen dar Ann Rheum Dis 2015 doi 10 1136 annrheumdis 2013 204448 So erreichen diese signifikant seltener eine anhaltend niedrige Krankheitsaktivität als jene mit Normalgewicht Wie Märker Hermann weiter ausführte haben PsA Patienten bereits in frühen Krankheitsstadien oft signifikante kardiovaskuläre Komorbiditäten im Sinne eines metabolischen Syndroms fast 50 oder einer Insulinresistenz die beide jeweils mit einem schwereren Verlauf der PsA assoziiert waren J Rheumatol 2014 41 7 1357 1365 Diese metabolische Krankheitslast sollte nach ihren Worten daher frühzeitig in die Bewertung der gesamten Krankheitslast und die Therapiewahl einbezogen werden Zum Thema der kardiovaskulären Komplikationen bei PsA sowie Psoriasis und RA und ihrer Beeinflussung durch medikamentöse Therapien wurde aktuell eine große Metaanalyse publiziert Ann Rheum Dis 2015 74 3 480 489 Dabei scheint eine systemische Therapie bei PsA Patienten das kardiovaskuläre Risiko um etwa 25 zu senken wobei sich ein positiver Effekt für TNFα Inhibitoren sowie Methotrexat MTX zeigte wohingegen NSAR und Glukokortikoide mit einem verstärkten Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse assoziiert waren Update zur TNFα Inhibition und Ustekinumab Rauchende PsA Patienten haben nach Ergebnissen des dänischen DANBIO Registers schlechtere Ausgangwerte von PROs und sowohl eine schlechtere Therapieadhärenz als auch Therapieansprechen auf TNFα Inhibitoren Besonders ausgeprägt waren diese Effekte bei Männern und unter einer Therapie mit Infliximab und Etanercept Ann Rheum Dis 2015 doi 10 1136 annrheumdis 2014 205389 nach Märker Hermann ein weiteres Argument bei Rheuma und gerade auch PsA Patienten auf einen Rauchstopp zu drängen Als ein weiterer effektiver TNFα Inhibitor wurde basierend auf der Phase III Studie RAPID PsA Ann Rheum Dis 2014 73 1 48 55 Certolizumab in dieser Indikation zugelassen Die klinischen Effekte traten relativ rasch nach Therapiebeginn auf und neben den Arthritis und Hautscores wurden nach Märker Hermann auch Enthesitis Daktylitis und Nagelpsoriasis sowie die Lebensqualität gebessert Die beiden Phase III Studien PSUMMIT 1 und 2 haben gezeigt dass der daraufhin für PsA zugelassene IL 12 23 Inhibitor Ustekinumab eine hohe Wirksamkeit auf den Hautbefall aber auch Enthesitis und Daktylitis zeigt Laut Märker Hermann wurde zudem eine gute wenn auch eher moderate Effektivität mit einem ACR20 Ansprechen nach 24 Wochen von 40 50 demonstriert Auch bei TNF Versagern steht damit jetzt eine gute Therapiealternative zur Verfügung Ann Rheum Dis 2014 73 6 990 999 Überdies konnte inzwischen eine si gnifikante Hemmung der radiologischen Progression belegt werden Ann Rheum Dis 2014 73 6 1000 1006 Das Sicherheitsprofil ist recht gut Tb Fälle wurden nicht berichtet Neue Therapien Apremilast und IL 17 Inhibition Neben IL 12 23 erweist sich neuerdings vor allem IL 17 als äußerst vielversprechende Zielstruktur bei PsA Erste Ergebnisse einer Phase II Studie zu dem neuen IL 17A Inhibitor Secukinumab hatten bei recht guter Verträglichkeit bereits eine potenziell gute Effektivität vermuten lassen Ann Rheum Dis 2014 73 2 349 356 Die nun kürzlich auf dem ACR Kongress 2014 vorgestellten Daten der Phase III Studie FUTURE 1 zu Secukinumab mit s c Applikation nach i v Ladedosis sind nach Märker Hermann sehr vielversprechend mit einem ACR20 Ansprechen von gut 50 nach 24 Wochen und fast

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    Aspekten der SpA So zeigte eine Studie dass AS Patienten ein 2 fach erhöhtes Risiko für Nephrolithiasis aufweisen womöglich als extraartikuläre Manifestation und Ausdruck hoher Krankheitsaktivität PloS One 2014 9 11 e113602 Bestätigt wurde das erhöhte kardiovaskuläre Risiko von AS Patienten Während für Myokardinfarkte ein 1 6 fach erhöhtes Risiko bestand war dieses für Schlaganfall sogar verdoppelt Semin Arthritis Rheum 2015 doi 10 1016 j semarthrit 2014 10 007 Nach Rudwaleit hat der Vitamin D Hype nun auch die AS erreicht wo niedrigere Vitamin D Spiegel und eine noch un gewisse Korrelation mit der Krankheitsaktivität gesehen wurde die es in weiteren Studien erst noch zu bestätigen gilt Rheumatology 2014 53 9 1595 1603 Der Einfluss der systemischen Entzündungsaktivität auf die Röntgenprogression an der Wirbelsäule wurde anhand des ASDAS nun auch in der OASIS Kohorte dokumentiert Ann Rheum Dis 2014 73 8 1455 1461 in der sich eine mittlere Progression von 0 98 mSASSS Punkten Jahr zeigte und in der so betonte Rudwaleit nach 12 Jahren nur 24 der AS Patienten keine solche Progression aufwiesen Ann Rheum Dis 2015 74 1 52 59 Als neue Biomarker für die Röntgenprogression könnten künftig vor allem Calciprotectin Ann Rheum Dis 2014 73 9 1746 1748 und Visfatin Arthritis Rheumatol 2015 67 3 678 685 als Surrogat Parameter für eine erhöhte Entzündungsaktivität interessant sein Aktuelle Daten aus der DESIR Kohorte zeigen so führte Rudwaleit weiter aus dass die Beurteilung einer Sakroiliitis ja nein im Röntgen mit Unsicherheit behaftet ist Arthritis Rheumatol 2014 66 9 2403 2411 und die MRT hier eine viel zuverlässigere Befundung zulässt Ann Rheum Dis 2015 doi 10 1136 annrheumdis 2014 205432 Nach Rudwaleits Worten sollten auch Erosionen bei der Beurteilung der Sakroiliitis ja nein berücksichtigt werden TNFα Blockade Neue Studien im Überblick Nach der Zulassung von Adalimumab und Certolizumab ist nun auch Etanercept zusätzlich für die schwere nr axSpA in Europa zugelassen worden Auf den ersten Blick scheint das ASAS40 Ansprechen auf Etanercept von 32 in Woche 12 bis Woche 24 dann aber weiter ansteigend in der Zulassungsstudie eher moderat zu sein Arthritis Rheumatol 2014 66 8 2091 2102 jedoch ist die Wirksamkeit laut Rudwaleit durchaus vergleichbar mit jener von Adalimumab und fast so gut wie jene von Certolizumab in der RAPID axSpA Studie Zu bedenken ist auch dass in RAPID axSpA mit einem ASAS40 Response von 40 50 in Woche 12 der Anteil CRP positiver Patienten mit 68 vs 43 deutlich höher war was das bessere Ansprechen auf Certolizumab erklären könnte Einmal mehr wird damit auch die generelle Bedeutung des erhöhten CRPs für das Ansprechen bei nr axSpA unterstrichen Interessant und im Alltag zu berücksichtigen ist das schlechte Ansprechen deutlich adipöser Patienten auf TNFα Inhibitoren Rheumatology 2014 53 5 875 881 Hingegen ist neben erhöhtem CRP und jungem Alter auch eine kurze Krankheitsdauer offenbar ein Prädiktor für ein gutes Ansprechen auf eine Anti TNF Therapie Arthritis Res Ther 2014 16 1 R35 In der DESIR Kohorte mit Patienten mit früher wahrscheinlicher axSpA hing das Ansprechen auf TNFα Blocker weniger vom

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