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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 22 11 2014 JIA Inaktive Erkrankung in Praxis oft erreichbar Von Martina Niewerth Berlin und Kollegen vorgestellte Daten der ICON Inzeptionskohorte mit 488 JIA Patienten im Mittel 6 Jahre alt Krankheitsdauer 6 Monate belegen dass in der in pädiatrisch rheumatologischen

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 22 11 2014 PsA Welchen Zusatznutzen bringt Methotrexat Bei aktiver PsA ist die Effektivität von TNFa Inhibitoren in RCTs gut dokumentiert während der Nutzen einer Komedikation mit Methotrexat MTX nach neuen Studiendaten in Zweifel

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | DGRh
    bei Rheumatikern die physikalische Therapie vernachlässigt Dass sich durch eine serielle niedrig dosierte Radonstollen Hyperthermie zwölf 60 minütige Anwendungen in drei Wochen sowohl bei RA als auch AS Patienten osteoprotektive Effekte erzielen lassen verdeutlicht eine von Prof Dr Uwe Lange Bad Nauheim und Kollegen vorgelegte Studie mit 73 Teilnehmern DGRh Kongress 2014 OS 03 Es kam zu einem teilweise signifikanten Abfall der TNFa und RANKL Spiegel sowie Anstieg weiterlesen Axiale Spondyloarthritis Frühe Entzündungshemmung als Zielmarke 22 11 14 Eine wertvolle Hilfestellung zur frühzeitigen Diagnose der optimalen Therapie und Verlaufsbeobachtung bei Patienten mit axialer Spondyloarthritis axSpA leistet die von DGRh entwickelte und aktuell publizierte S3 Leitlinie Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen Dabei zielt die bildgebende Diagnostik mittels Röntgen oder MRT auf den Nachweis akuter entzündlicher Veränderungen bzw chronischer struktureller Läsionen im Achsenskelett ab Eine Übersicht hierzu und weiterlesen Rheumatoide Arthritis Therapiestrategien bei Multimorbidität 22 11 14 Nach den aktuellen Daten der Kerndokumentation leiden fast 80 aller Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis RA an mindestens einer Begleiterkrankung Zu den häufigsten Komorbiditäten gehören Osteoporose Herz Kreislauferkrankungen Typ 2 Diabetes und Niereninsuffizienz die es beim Therapiemanagement der RA zwingend zu berücksichtigen gilt Soweit möglich sollte neben der RA Therapie die Prophylaxe oder Behandlung von Begleiterkrankungen vom Rheumatologen selbst durchgeführt oder weiterlesen Rheumatoide Arthritis RABBIT Register Neue Daten zu Malignom und Schlaganfallrisiko 22 11 14 Mit der Zulassung der ersten TNFα Inhibitoren zur Therapie der rheumatoiden Arthritis RA wurden europaweit Biologika Register ins Leben gerufen um systematisch Informationen zu deren Langzeitsicherheit und wirksamkeit zu erhalten Im Fokus stand dabei nicht zuletzt die Sorge vor schweren Infektionen und der Entwicklung von Malignomen Aktuell werden in Deutschland ca 64 000 RA Patienten mit Biologika behandelt was 12 der insgesamt 540 000 Betroffenen entspricht Das deutsche weiterlesen Rheumatoide Arthritis Strategien für eine Therapiedeeskalation 22 11 14

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    eine Rethrombose Die INR Werte waren deutlich höher bei den thrombosefreien Patienten als bei denen mit Thrombose im Mittel 2 5 vs 1 9 p 0 001 wobei die mittlere Anzahl der INR Bestimmungen in beiden Gruppen ähnlich war 4 9 vs 5 7 Jahr Die Anzahl der Thrombosen vor Beginn der Beobachtungsstudie war bei den Patienten ohne erneutes Ereignis niedriger als bei denen mit Rezidiven im Mittel 1 vs 3 p 0 001 Keine Unterschiede fanden sich für Cardiolipin Antikörper IgG oder IgM Anti b2 Glycoprotein I Antikörper IgG oder IgM Lupus Antikoagulans oder für Triple Positivität Auch andere Risikofaktoren wie Dyslipidämie arterielle Hypertonie Diabetes Zigarettenkonsum Einnahme von ASS oder Immunsuppressiva waren in den Gruppen nicht unterschiedlich Fazit Eine INR von 2 5 ist als Zielwert deutlich protektiver als eine von 2 0 Man sollte den APS Patienten also einen Bereich von 2 5 3 0 empfehlen und nicht 2 3 Je mehr Thrombosen in der Vorgeschichte schon aufgetreten sind umso höher ist das Risiko für weitere Ereignisse Mortalität bei SLE und deren Entwicklung in den letzten Jahrzehnten Trotz erheblicher Verbesserung der Überlebensrate von SLE Patienten in den letzten 40 Jahren ist die Mortalitätsrate immer noch bis zu dreimal so hoch wie in der Normalbevölkerung In einer kanadischen Untersuchung aus Toronto wurden standardisierte Mortalitätsraten SMR für allgemeine und spezielle Todesursachen bei Lupus Patienten ermittelt indem primäre Todesursachen mit Hilfe von Autopsieberichten Arzt und Entlassungsbriefen sowie Todesbescheinigungen in folgende fünf Kategorien eingeteilt wurden Lupus Aktivität Arteriosklerose Infektion Malignom und andere Ursachen 9 Von 259 Lupus Patienten die zwischen 1970 und 2012 verstorben waren konnte in 198 Fällen die Todesursache ermittelt werden Die mittlere Krankheitsdauer bis zum Tod lag bei 15 0 11 3 Jahren Infektionen waren mit 34 die häufigste Todesursache gefolgt von Arteriosklerose mit 22 Lupus Aktivität mit 20 und Malignom mit 12 Die Entwicklung der Mortalitätsraten bei SLE Patienten zwischen den Dekaden 1970 1980 und 2000 2010 geht aus Tab 2 und der Rückgang der infektionsbedingten Mortalitätsraten in den einzelnen Dekaden dieses Zeitraumes aus Abb 1 hervor Fazit Infektionen Arteriosklerose und Lupus Aktivität sind in dieser Reihenfolge die häufigsten Todesursachen bei SLE In den letzten 40 Jahren ist es zu einem deutlichen Rückgang der erhöhten Mortalitätsrate beim SLE gekommen Wenngleich Infektionen als Todesursache in den letzten Dekaden deutlich abgenommen haben sind sie immer noch absolut und relativ zur Normalbevölkerung die häufigste Todesursache bei SLE Patienten Wann kann man eine Immunsuppression bei SLE beenden Aus derselben Klinik in Toronto kam eine Untersuchung zur Frage ob und wenn wann man beim SLE eine Immunsuppression IS auch wieder beenden kann 10 Hierfür wurden alle SLE Patienten dieser großen Lupus Klinik von 1987 2012 untersucht bei denen eine IS reduziert 25 und oder beendet werden konnte Eingeschlossen wurden alle SLE Patienten in klinischer Remission welche neben anderen Immunsuppressiva und Antimalariamitteln nur noch max täglich 7 5 mg Prednison einnahmen Primärer Endpunkt war der Zeitpunkt eines Schubes definiert durch eine erneute IS oder Anheben von Prednison innerhalb von zwei Jahren nach Absetzen der IS oder im weiteren Follow up Es erfolgte der Vergleich zwischen Patienten die nach Beendigung der IS einen Schub entwickelten gegenüber denen die in Remission blieben Von insgesamt 1 678 zu 90 weiblichen Patienten erhielten nur 973 jemals eine IS Antimalariamittel wurden nicht zu den IS gerechnet Bei 179 konnte eine Reduktion bei 99 ein Absetzen der IS erfolgen Das Alter beim Absetzen lag bei 40 4 13 1 Jahren die Krankheitsdauer bei 11 4 9 4 Jahren Innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Absetzen war es bei 25 der 99 Patienten zu einem Schub des SLE gekommen Die Dauer der IS Reduktion bis zum Absetzen betrug im Schnitt 1 8 1 8 Jahre in der Gruppe ohne Schub gegenüber 0 9 0 9 Jahre in der Flare Gruppe p 0 002 Patienten die zum Zeitpunkt des Absetzens der IS noch Prednison einnahmen entwickelten in 52 der Fälle einen Schub gegenüber 30 derer die kein Prednison mehr einnahmen p 0 04 Patienten ohne Prednison beim Absetzen der IS hatten eine dreimal so hohe Aussicht schubfrei zu bleiben gegenüber denen mit Prednison Odds ratio OR 2 99 p 0 03 46 von 74 Patienten ohne Schub in den ersten zwei Jahren konnten weiter verfolgt werden 32 über mehr als drei 24 über mehr als fünf Jahre Von diesen entwickelten 17 37 einen Schub nach 2 Jahren Nach ungefähr drei Jahren schien sich ein Plateau zu bilden Abb 2 Fazit Das Absetzen einer Immunsuppression ist bei klinisch stabilen SLE Patienten möglich Schubraten ca 25 innerhalb von zwei und ca 50 innerhalb von drei Jahren Dann scheinen fast alle Patienten über mehr als fünf Jahre stabil in Remission zu bleiben Rezidive waren seltener bei Patienten welche die Immunsuppression langsam absetzten und solchen die zum Zeitpunkt des Absetzens kein Prednison mehr einnahmen Zunächst sollten Glukokortikoide ausgeschlichen werden dann erst die Immunsuppression und auch das langsam Antimalariamittel weitergeben Anti Interferon α Therapie bei SLE Als Late breaking Abstract wurden die ersten Ergebnisse einer schon im März 2011 begonnenen aber erst im April 2014 abgeschlossenen randomisierten doppelblinden placebokontrollierten Phase IIb Studie mit dem monoklonalen Anti IFNα Antikörper Ak Sifalimumab bei SLE präsentiert 11 Eingeschlossen wurden 431 Patienten mit trotz Standardbehandlung mittelschwerem bis schwerem SLE die randomisiert 1 1 1 1 monatlich Sifalimumab 200 600 1 200 mg i v oder Placebo für 12 Monate erhielten Einschlusskriterien waren ein SLEDAI 2K von mindestens 6 Punkten eine BILAG A oder zwei BILAG B Manifestationen und eine globale Arzteinschätzung PGA von 1 Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war der SLE Responder Index SRI 4 den wir schon aus den Belimumab Studien kennen 12 Eine aktive schwere Lupusnephritis LN oder eine aktive neuropsychiatrische Beteiligung war ein Ausschlusskriterium in dieser Studie Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 39 4 Jahre 92 3 waren weiblich 59 Kaukasier die mittlere Krankheitsdauer betrug 8 2 Jahre Zu Beginn der Studie betrug der SLICC Damage Index durchschnittlich 0 7 Punkte der SLEDAI 2K Aktivitätsindex lag bei 11 3 Punkten Ein erniedrigtes Komplement C3 wiesen 43 der Patienten

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2015/may/article/neues-zum-aps-und-sle-aus-boston.html?tx_ttnews%5Bday%5D=01&cHash=48cfa41722bd288d24e047cb4b2e7366 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    in der Therapie von Patienten mit aktiver Psoriasis Arthritis Zweitens Falls die Therapie mit einer subkutanen Applikation begonnen und dann entsprechend fortgesetzt wird sind die 300 und 150 mg Dosierungen der 75 mg Dosierung deutlich überlegen während kein eindeutiger Unterschied zwischen 150 und 300 mg s c festzustellen war Drittens Patienten die bereits zuvor erfolglos mit einem TNFα Blocker behandelt wurden sprechen durchaus auf eine Secukinumab Therapie an bei einigen Ausgangsparametern war sogar eine ähnlich gute Antwort wie in der TNF naiven Gruppe zu beobachten Secukinumab bei ankylosierender Spondylitis MEASURE 1 und 2 Studie Die beiden Phase III Studien zur AS wiesen ein sehr ähnliches Studiendesign auf In der MEASURE 1 Studie wurde erneut in zwei Gruppen mit der gleichen intravenösen Sättigungs Dosis begonnen wie in FUTURE 1 Die Therapie wurde dann entweder mit 150 mg oder 75 mg s c alle 4 Wochen fortgesetzt Nach Woche 24 wurden alle Patienten mit einer der beiden Secukinumab Dosen behandelt auch die vorhergehende Placebo Gruppe ACR 2014 Abstr 819 Das MEASURE 2 Studiendesign war ebenfalls ähnlich wie jenes der PsA Studie FUTURE 2 nur dass bei durchgehender subkutaner Therapie hier die 300 mg s c Dosis nicht getestet wurde sondern nur 150 und 75 mg s c gegen Placebo ACR 2014 Abstr 536 Vergleichbar zur FUTURE 1 Studie waren in MEASURE 1 nach einer identischen intravenösen Sättigungs Dosis die ASAS20 Ansprechraten zu Woche 16 primärer Endpunkt mit der 150 und 75 mg s c Erhaltungsdosis fast identisch mit 60 8 bzw 59 7 gegenüber 18 7 in der Placebo Gruppe Wenn alle Patienten daran anschließend bis zu einem Jahr mit einer der beiden Secukinumab Dosen weitertherapiert wurden war auch hier die Antwort fast identisch mit 76 7 gegenüber 71 3 Ein ASAS40 Ansprechen wurde zu Woche 16 von 41 6 der Patienten mit der 150 mg s c Erhaltungsdosis erreicht Die Therapieantwort war sehr ähnlich in der MEASURE 2 Studie in der Patientengruppe die mit 150 mg s c von Beginn an therapiert wurde fiel jedoch mit der 75 mg s c Dosis im Vergleich niedriger aus Ein ASAS20 wurde hier in 61 1 der Patienten unter 150 mg Secukinumab s c erreicht gegenüber 41 1 in der 75 mg s c Gruppe und 28 4 in der Placebo Gruppe Die ASAS40 Ansprechraten zu Woche 16 lagen in den jeweiligen Gruppen dann bei 36 1 26 0 und 10 8 Abb 3 Auch in den Studien zur AS waren ca 30 40 der Patienten TNF Versager Interessanterweise war z B das ASAS40 Ansprechen in der Differenz zur Placebo Gruppe für TNF naive Patienten und TNF Versager sehr ähnlich Mit der 150 mg s c Dosis erreichten 43 2 der TNF naiven Patienten einen ASAS40 im Vergleich zu 17 8 der Placebo Gruppe während bei den TNF Versagern diese Antwort bei 25 0 der Patienten im Vergleich zu 0 in der Placebo Gruppe erreicht wurde Auch aus diesen beiden Studien zur AS lassen sich wichtige Schlussfolgerungen ziehen Erstens Secukinumab zeigte bei Patienten mit

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2015/may/article/eine-auswahl-wichtiger-studien-vom-acr-kongress-2014.html?tx_ttnews%5Bday%5D=01&cHash=79450d77d20f538e9f5fa9f5719ad747 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Gelenke empfohlen Nur bei jungen Patienten und bei kurzem Krankheitsverlauf stellt die Kernspintomografie MRT eine alternative Primärdiagnostik dar Sollte die Diagnose einer axialen SpA klinisch und durch konventionelle Röntgendiagnostik nicht gesichert werden der klinische Verdacht jedoch weiterhin bestehen so sollte ein MRT der ISG durchgeführt werden Ein MRT der Wirbelsäule wird hingegen aufgrund des geringen zusätzlichen diagnostischen Nutzens nicht generell empfohlen Darüber hinaus sind keine weiteren bildgebenden Verfahren in der Primärdiagnostik der SpA angeraten Eine Computertomografie CT kann in Fällen ohne radiologischem Nachweis struktureller Veränderungen und der Unmöglichkeit eine MRT Diagnostik durchzuführen alternativ eingesetzt werden Szintigrafie und Ultraschall US sind nicht Bestandteil der ISG Arthritis Diagnostik Bei peripherer Verlaufsform einer SpA Empfehlung 2 können US oder MRT zum Diagnose sichernden Nachweis einer Enthesitis eingesetzt werden Darüber hinaus ist der Einsatz von US und MRT zum Nachweis einer peripheren Arthritis Tenosynovitis oder Bursitis möglich Ein MRT der ISG oder der Wirbelsäule kann eingesetzt werden um die Krankheitsaktivität der SpA zu beurteilen und monitorieren und neben Klinik und Labor zusätzliche Informationen liefern Empfehlung 3 Der zeitliche Abstand zu dem eine MRT Untersuchung wiederholt werden sollte ist individuell zu treffen Gewöhnlich sind STIR Sequenzen ausreichend um Entzündung nachzuweisen der Einsatz von Kontrastmittel wird nicht generell empfohlen Um krankheitsbedingte strukturelle Veränderungen im Langzeitverlauf zu monitorieren Empfehlung 4 kann die konventionelle Röntgenaufnahme der ISG in nicht kürzeren Abständen als zwei Jahren wiederholt werden Die MRT kann zusätzliche Informationen hierzu beitragen Bei peripherer SpA insbesondere bei Synovitis und Enthesitis Empfehlung 5 können US und MRT neben Klinik und Labor weitere Informationen liefern Auch hier ist die Frage nach Wiederholungsuntersuchungen individuell zu beantworten Hochfrequente Farbduplexsonografie oder Power Doppler PD Sonografie sind ausreichend um Entzündung nachzuweisen Der Einsatz von Ultraschallkontrastmittel ist nicht erforderlich Sollte die klinische Situation es erfordern sollte CR zum Monitoring struktureller Schäden eingesetzt werden MRT

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2015/may/article/neue-eular-empfehlungen-zur-bildgebung-im-klinischen-alltag.html?tx_ttnews%5Bday%5D=01&cHash=1e5d67e8f93f15ca994af874c50c63e8 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    RA Patienten im Zeitraum von drei Jahren zwischen 2011 und 2014 verfolgte ACR 2014 Abstr 1374 Das kardiovaskuläre Risiko wurde mit dem Framingham Risk Score ermittelt Methotrexat MTX senkte nach zwei Jahren Therapie das Risiko moderat die Kombination aus Biologikum und MTX deutlich intensiver Das Risiko nahm bei GK Therapie sowie mit der Anzahl an Komorbiditäten zu Das Vorliegen einer höhergradigen Herzinsuffizienz NYHA Klasse III IV gilt für alle zugelassenen TNFα Inhibitoren außer Etanercept als Kontraindikation Ursächlich hierfür ist eine einzige vor mehr als zehn Jahren publizierte Studie In dieser wurde placebokontrolliert versucht die Herzinsuffizienz mit 5 mg bzw 10 mg kg Infliximab zu behandeln In der Hochdosis nach heutigem Verständnis Überdosis Gruppe aber nicht unter 5 mg kg kam es zu deutlich mehr Komplikationen als unter Placebo Dies führte zur Kontraindikation die auf die anderen Substanzen trotz fehlender Daten übertragen wurde Bis heute ist unklar ob diese Kontraindikation berechtigt ist In Boston wurde eine Untersuchung aus dem britischen Biologika Register vorgestellt in der nach dem Neuauftreten einer schweren Herzinsuffizienz unter konventionellen DMARDs und TNFα Inhibitoren gesucht wurde ACR 2014 Abstr 1909 Die Inzidenzrate pro 1 000 Patientenjahre lag hier in der DMARD Gruppe mit 2 57 viermal höher als in der Anti TNF Gruppe 0 63 Auch wenn Neuauftreten und Verschlechterung bei Vorhandensein unterschiedliche Ausgangssituationen darstellen spricht dieses eindeutige Ergebnis gegen ein relevantes Herzinsuffizienz Risiko durch TNFα Blocker Biologika Therapie und Schwangerschaft Der Einsatz von TNFα Inhibitoren in der Schwangerschaft gilt zwar nicht als kontraindiziert die Anwendung wird jedoch nicht empfohlen bzw eine sorgfältige Nutzen Risiko Abwägung nahegelegt Auch wenn es noch nicht dafür reicht diese Therapie für unbedenklich zu erklären Allmählich wird die Entscheidungsgrundlage immer größer und beim ACR Kongress kamen wichtige neue Daten hinzu In einer Studie aus der US amerikanischen OTIS Gruppe wurde der Outcome von 74 Schwangeren mit Adalimumab Exposition darunter 43 während der gesamten Schwangerschaft mit 80 gematchten Schwangeren mit RA aber ohne Biologika sowie mit 218 gematchten gesunden Schwangeren verglichen ACR 2014 Abstr 821 In allen drei Gruppen war die Missbildungsrate identisch niedrig 5 6 7 8 und 5 5 ebenso unterschieden sich die Raten an Frühgeburten und Small for age Neugeborenen nicht Die Abort rate war in beiden RA Gruppen signifikant höher als bei den Gesunden HR 3 79 was als krankheitsassoziiertes Risiko bekannt ist Auch hier fand sich aber kein Unterschied zwischen Adalimumab Exposition und Non Exposition In einer Untersuchung mit Auswertung der UCB Datenbank konnten 309 Schwangerschaften unter einer Certolizumab Exposition darunter 232 mit kompletten Auswertungsdaten erfasst werden ACR 2014 Abstr 1409 Auch hier fanden sich keinerlei negative Signale für den Schwangerschafts Outcome Ein systematischer Review zum Einsatz von konventionellen und biologischen DMARDs in der Schwangerschaft lieferte bezüglich der TNFα Blocker ähnliche Ergebnisse ACR 2014 Abstr 1358 Es fanden sich keine Auffälligkeiten bezüglich Missbildungen und spontanen Aborten die meisten Expositionen waren in dieser Serie bei Konzeption und im ersten Trimester erfolgt In einer Auswertung von Studien und Post Marketing Daten konnten 132 Fälle von maternaler und 8 mit paternaler Abatacept

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    Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 28 01 2015 ACR Scientific Meeting 2014 Neue Therapiestudien und ACR Leitlinien vorgestellt Auf der diesjährigen ACR Tagung in Boston USA bildete die Rheumatoide Arthritis RA wenig überraschend einen der inhaltlichen Schwerpunkte wobei der Fokus insgesamt weniger auf neuen Biologika Small molecule oder Biosimilar Studien lag sondern mehr auf Treat to target T2T und Tight control TC Therapiestrategien und dem Management kardiovaskulärer und anderer Begleiterkrankungen Ebenfalls wurde in Registerstudien der Frage nachgegangen ob und inwieweit sich Biologika in puncto Effektivität und Sicherheit in der Praxis unterscheiden Ein spezielles Hot topic war neben neuen Erkenntnissen zur Therapiesicherheit die mit der RA assoziierte Mortalität im Langzeitverlauf Hierzu wurden die 34 Jahres Daten aus der Nurses Health Studie präsentiert die für Frauen mit RA auf ein klar erhöhtes mit kardiovaskulären Ereignissen Malignitäten und den bislang wohl unterschätzten respiratorischen Komplikationen assoziiertes Sterberisiko aufweisen Auf der anderen Seite erfreulich waren die 10 Jahres Ergebnisse der niederländischen BeSt Studie in der nach diesem langem Zeitraum mit allen untersuchten Therapiestrategien bzw abfolgen eine mit der Allgemeinbevölkerung fast vergleichbare Sterblichkeit beobachtet wurde Entscheidend für diesen Behandlungserfolg war das konsequente Verfolgen eines engmaschigen T2T Protokolls Ein weiteres Highlight war zudem die Präsentation eines Entwurfs der neuen ACR Leitlinien 2015 zum Management der RA Ebenfalls der Entwurf einer neuen Leitlinie wurde für die axiale Spondyloarthritis SpA einschließlich der Ankylosierenden Spondylitis AS präsentiert eine Erkrankung die ebenso wie die Psoriasis Arthritis PsA diesmal besonders im Vordergrund stand da zum IL 17A Antikörper Secukinumab für diese beiden Indikationen gleich vier positiv verlaufene Phase III Studien vorgestellt wurden Doch auch jenseits der MEASURE und FUTURE Studien gab es zahlreiche interessante Arbeiten zur axialen und peripheren SpA sowie zur PsA Auf einer Late breaking Session

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