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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 18 11 2015 Ankylosierende Spondylitis Gute Wirksamkeit von Secukinumab über nunmehr 52 Wochen belegt Neue 1 Jahres Daten der zulassungsrelevanten Phase III Studie MEASURE 2 belegen dass der neuartige Interleukin IL 17A Inhibitor Secukinumab bei Patienten mit einer Ankylosierenden Spondylitis AS nicht nur eine rasche Wirksamkeit entfaltet sondern die beobachteten Symptomverbesserungen auch über 52 Wochen bestehen bleiben Bei AS Patienten besteht laut Dr Jürgen Rech Erlangen ein dringender Bedarf an neuen wirksamen Behandlungsoptionen da die therapeutischen Möglichkeiten bislang sehr limitiert sind Auf die aktuelle Standardtherapie mit TNFα Inhibitoren als den bislang doch einzigen in dieser Indikation zugelassenen Biologika sprechen laut Rech etwa 40 der AS Patienten entweder gar nicht oder nur unzureichend an Mit Secukinumab hat nun nach diversen gescheiterten Versuchen neben den TNFα Blockern erstmals ein weiteres Biologikum in zwei Phase III Studien eine gute Wirksamkeit bei AS Patienten gezeigt sogar dann wenn diese zuvor nicht ausreichend auf TNFα Hemmer angesprochen oder die Anti TNF Therapie nicht vertragen haben betonte Rech Die inzwischen ausgewerteten 1 Jahres Daten aus der MEASURE 2 Studie belegen eine anhaltende Wirksamkeit des IL 17A Inhibitors bei AS In der Phase III Studie erhielten 219 Patienten zu Studienbeginn sowie jeweils nach der ersten zweiten und dritten Woche zur Aufsättigung und beginnend mit der 4 Woche als Erhaltungsdosis alle 4 Wochen 150 mg oder 75 mg Secukinumab s c oder Placebo Bereits nach 16 Wochen erreichten die mit der 150 mg Dosis behandelten Patienten ein signifikant höheres ASAS20 Ansprechen im Vergleich zur Placebo Gruppe 61 1 vs 28 4 p 0 001 ein Ergebnis dass sich durchaus mit jenen aus den Zulassungsstudien von TNFα Inhibitoren messen lassen kann Die Verbesserungen der Symptomatik wurden bereits nach einer Woche beobachtet und hielten wie kürzlich

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    Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 17 11 2015 Rheumatoide Arthritis Schlechte Therapieadhärenz verringert die Lebensqualität Aktuelle Daten zur Therapieadhärenz bei rheumatoider Arthritis RA belegen dass rund ein Fünftel der Patienten mit erstmaliger Verordnung von Methotrexat MTX das Medikament bereits im ersten Jahr nach Therapiestart absetzen Ein weiteres Fünftel der Patienten nimmt MTX nur unregelmäßig ein Eine suboptimale Therapieadhärenz kann sich negativ auf Krankheitsaktivität sowie radiologische Progression auswirken und auch mit einer geringeren Lebensqualität korrelieren wie die Querschnittsstudie TRACE aufzeigt Der bislang noch wenig untersuchte Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Adhärenz war Gegenstand der von Prof Dr Jens Gert Kuipers Bremen geleiteten und jetzt aktuell vorgestellten TRACE Studie DGRh Kongress 2015 Poster EV 22 Die multizentrische Querschnittsuntersuchung umfasste eine repräsentative Stichprobe von auf die RA Therapie spezialisierten Ärzten und deren Patienten Beide Gruppen wurden jeweils über spezifische Arzt bzw Patientenfragebögen zur Einschätzung der Therapieadhärenz Krankheitsaktivität DAS28 Lebensqualität SF 12 sowie weiteren psychosozialen Parametern befragt Erste Analysen der TRACE Studie zeigten ein konsistentes Muster niedriger aber signifikanter Korrelationen zwischen schlechter Therapieadhärenz basierend auf der Arzteinschätzung und höherer Krankheitsaktivität r 0 19 Müdigkeit r 0 11 sowie geringer Lebensqualität im körperlichen r 0 13 und psychischen Bereich r 0 18 alle p 0 01 Nach den Worten Kuipers bestätigen diese Daten die Annahme dass eine höhere Adhärenz auch mit einer besseren Lebensqualität verbunden ist Bei den Patienten mit einer durch den Arzt eingeschätzten sehr hohen Adhärenz fällt die körperliche und psychische Lebensqualität höher aus Diese Patienten weisen beispielsweise ein geringeres Maß an Müdigkeit bzw Fatigue und weniger Probleme mit Alltagstätigkeiten auf Ein weiteres Ziel der TRACE Studie ist es Einflussfaktoren der Adhärenz zu

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    der Beratung zu Naturheilverfahren und komplementären Methoden heraushält besteht aus Michalsens Sicht die Gefahr dass Rheuma Patienten eigenmächtig schulmedizinische Therapien absetzen und somit den Therapieerfolg gefährden Daher sei es wichtig sich zur aktuellen Evidenzlage und den Kosten der einzelnen Verfahren zu informieren Die wachsende wissenschaftliche Evidenz erlaube es zunehmend die Spreu vom Weizen zu trennen also Effektivität und Sicherheit der einzelnen Verfahren einzuschätzen und so Patienten im Sinne der integrativen Medizin zum Nutzen der in der Mehrzahl selbstwirksamen Verfahren zu beraten Gute Evidenz für Fasten Omega 3 Fettsäuren Hydro und Thermotherapie Fasten wird schon lange bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis RA angewendet Es gehört zu den gut untersuchten Methoden der Naturheilkunde und kann Entzündungsaktivität und Schmerzen effektiv senken wie mehrere Studien zum therapeutisch modifizierten Fasten gezeigt haben Dies entspricht auch der Erfahrung von Michalsen der ein 7 10 tägiges Buchinger Fasten in seiner Klinik bei RA Patienten mit Erfolg anwendet Wichtig sei dass das Fasten unter klinischer Überwachung erfolge um gegebenenfalls die Dosierung von Medikamenten anzupassen so Michalsen Aufgrund des Fasteneffektes könne nach etwa drei Tagen die Dosis von Prednison und NSAR reduziert werden Positiv wirke sich das Fasten auch auf eine depressive Stimmung oder Ärger aus Hunger sei nur selten ein Problem Der Effekt des Fastens kann bis zu einem Jahr anhalten wenn nach dem Fasten auf eine pflanzlich betonte oder traditionelle mediterrane Kost umgestellt wird Nach derzeitiger Erkenntnis beruht die Wirkung des Fastens auf einer Veränderung des intestinalen Mikrobioms Die Depletion von Leptinen mit resultierender Suppression der Zytokinproduktion durch T2 Lymphozyten scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen Auch einige andere nutritive Ansätze wie Gewürze spezifische Nahrungsmittel und Supplemente mit antientzündlicher Wirkung wurden inzwischen in ersten Studien wissenschaftlich untersucht Während die Evidenz zu Kurkuma oder Grünem Tee aus Sicht von Michalsen bisher nicht belastbar ist gibt es zu Omega

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    RA aus bestehenden Komorbiditäten den zur Therapie eingesetzten Medikamenten und der veränderten Pharmakokinetik gewisse Herausforderungen in puncto Therapiesicherheit erläuterte Dr Marc Schmalzing Würzburg Daher sei es in vielen Fällen sinnvoll sich wie in der Altersheilkunde üblich von unten an die Dosis heranzupirschen Schmalzing erachtete dies als sehr wichtig weil einerseits die renale Eliminationsleistung oft überschätzt werde und andererseits aufgrund der schlechteren Leberdurchblutung und der im Alter häufigen Multimedikation Interaktionen häufiger seien Schmalzing riet zudem dazu sich über die Möglichkeiten der Umsetzung des Therapieplans durch den Patienten Gedanken zu machen und bei Bedarf den Sozialdienst Angehörige oder Hausarzt einzubeziehen um die Adhärenz zu sichern Als wichtige Non Compliance Faktoren im Alter nannte er Altersgebrechlichkeit Depression und Demenz sie sollten stets bedacht werden Gut etablierte Substanzen bevorzugen Älteren Patienten mit RA werden moderne Therapien häufig vorenthalten Das hat unter anderem das niederländische TNFα Inhibitor Register gezeigt Dabei ist das Ansprechen gleich wenn für die Krankheitslast adjustiert wird so Schmalzing Auch das Infektionsrisiko unter der Therapie erhöht sich nicht stärker als bei Jüngeren allerdings bei einem insgesamt höheren Ausgangsniveau Kann durch die Gabe eines TNFα Inhibitors die Prednisondosis gesenkt werden dann haben Sie sogar etwas Gutes für das Infektionsrisiko getan führte Schmalzing weiter aus Als hilfreich für die Abschätzung des Infektionsrisikos unter der Therapie mit Biologika habe sich hier der RABBIT Risiko Score erwiesen Auch die Sorgen um ein erhöhtes Herzinsuffizienz Risiko unter einer Therapie mit TNFα Inhibitoren sei durch neue Daten ausgeräumt worden So wurde das in einer US amerikanischen retrospektiven Kohortenstudie beschriebene Risiko hierfür in mehreren neueren Studien darunter einer Cochrane Metaanalyse nicht bestätigt Für Methotrexat riet Schmalzing wegen der häufig vorliegenden Niereninsuffizienz und deswegen erforderlicher Dosisreduktion zur parenteralen Gabe durch Angehörige oder Arzt So könnten im Alter fatale Dosierungsfehler vermieden werden Prinzipiell können die gleichen Substanzen und analoge Treat to

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    axSpA Diagnose ratsam Ist die Diagnose aber gesichert sei bei sorgfältiger Beachtung der Empfehlungen der DGRh bzw ASAS EULAR Leitlinie zum Management der axSpA sowie der ASAS Empfehlungen zur Anti TNF Therapie die Furcht vor einer etwaigen Übertherapie unbegründet so Rudwaleit Früherer Therapiebeginn entscheidendes Kriterium Wie PD Dr Denis Poddubnyy Berlin daran anschließend erläuterte wurde bereits in frühen Studien bei Patienten mit etablierter AS nachgewiesen dass eine kurze Krankheitsdauer zu Therapiebeginn ein guter Prädiktor für ein gutes Ansprechen auf eine Anti TNF Therapie ist So erreichten in den Phase III Studien zu TNFα Inhibitoren ca 35 40 der AS Patienten mit einer Symptomdauer von über zehn Jahren ein ASAS40 Ansprechen Weitere Studien mit AS Patienten mit kurzer Symptomdauer zeigten hingegen ein wesentlich besseres Ergebnis In einer Studie lag beispielsweise das ASAS40 Ansprechen bzw betrug die ASAS PR partielle Remission bei Patienten mit früher axSpA Symptomdauer 3 Jahre nach 16 Wochen unter Infliximab bei 61 bzw 56 In der ESTHER Studie erreichten wiederum 50 der Patienten mit früher axSpA Symptomdauer 5 Jahre eine ASAS PR nach 24 Monaten Therapie mit Etanercept Des Weiteren so Poddubnyy wurden in der INFAST Studie nach 28 Wochen sogar 62 der mit Infliximab plus Naproxen behandelten axSpA Patienten Symptomdauer 3 Jahre in den Status einer ASAS PR gebracht unter dem NSAR alleine waren es immerhin noch 36 der Teilnehmer Nach den Worten Poddubnyy ergab wiederum ABILITY 1 die erste Phase III Studie mit einem TNFα Blocker in diesem Fall Adalimumab bei nr axSpA dass eine fehlende Sakroiliitis im MRT nicht zwingend eine kurze Krankheitsdauer bedeutet So betrug die mittlere Symptomdauer der hierin eingeschlossenen Patienten 10 Jahre Entsprechend war das Therapieansprechen auf Adalimumab in dieser Studie eher auf dem Niveau von Studien bei fortgeschrittener AS Nach 12 Wochen wurde ein ASAS40 Ansprechen bei 36 der nr axSpA

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    EULAR und GRAPPA So versuchen die EULAR Empfehlungen das Vorgehen bei Rheumatoider Arthritis kopierend trotz der vielen PsA Manifestationen die verschiedenen Optionen in einem Therapiealgorithmus hierarchisch zu gliedern Phase I IV während die von Behrens favorisierten GRAPPA Empfehlungen die Medikamente entsprechend der jeweils vorliegenden Evidenz den klinischen Manifestationen periphere Arthritis axiale Erkrankung Daktylitis Enthesitis Haut bzw Nagelbefall etc zuordnen Praktisch hat dies erhebliche Konsequenzen auch für die Einstufung der neuen Substanzen verdeutlichte Behrens der einen ersten Ausblick auf die geplanten Neuerungen gab So wird von der EULAR empfohlen in Phase III nach csDMARD Versagen oder bei primär axialer Erkrankung bzw schwerer Enthesitis die csDMARDs überspringend im Regelfall zunächst einen TNFα Inhibitoren einzusetzen und erst bei Kontraindikation gegen diesen alternativ auf einen IL 12 23 Inhibitor also Ustekinumab oder sobald verfügbar einen IL 17 Inhibitor das Secukinumab zurückzugreifen Erst nach Anti TNF Versagen Phase IV lässt die EULAR im Prinzip eine Wahlfreiheit zwischen dem Switch auf einem zweiten TNFα Inhibitoren oder eines der neuen Biologika Sowohl in Phase III und IV nachrangig eingeordnet wird Apremilast als sog tsDMARD das speziell nach DMARD Versagen für Patienten mit peripherer Arthritis empfohlen wird wenn Biologika unangemessen erscheinen Deutlich offener fällt zumindest nach derzeitigem Kenntnisstand wohl die Einstufung der GRAPPA Expertengruppe aus wo z B Apremilast bei peripherer Arthritis beinahe gleichrangig mit den csDMARDs als erster Therapieschritt empfohlen wird In Abhängigkeit von der jeweiligen PsA Manifestation wird hier TNFα Inhibitoren etwa bei Hautbefall gegenüber Ustekinumab und oder Secukinumab auch nicht zwingend eine Präferenz zugebilligt Auf die finale Fassung der GRAPPA Leitlinie kann man bereits gespannt sein Praktische Aspekte zu den neuen Therapien Die bisherigen Erkenntnisse zu den neuen Therapieoptionen fasste im Anschluss Prof Dr Jürgen Wollenhaupt Hamburg zusammen Für den IL 12 23 Inhibitor Ustekinumab 45 oder 90 mg s c alle 12 Wochen wurde in den Phase III Studien PSUMMIT 1 und 2 nach DMARD Versagen eine gute Wirksamkeit bei TNF naiven und erfahrenen Patienten gezeigt mit einem ACR20 Ansprechen von bis zu 50 bzw 65 nach 24 und 52 Wochen sowie einer PASI75 Response von bis zu 70 nach einem Jahr Belegt wurde ein schneller Wirkeintritt beginnend nach vier und sehr deutlich nach acht Wochen sowie eine über nunmehr zwei Jahre anhaltende Effektivität Weitere Pluspunkte sind nach Wollenhaupt die nachweisliche Reduktion der radiologischen Progression eine gute Wirksamkeit auch bei PsA Patienten mit Spondylitis und die sehr gute Wirkung auf Daktylitis und Enthesitis Die Verträglichkeit von Ustekinumab schätzte Wollenhaupt als positiv ein Eine sehr gute Wirksamkeit nach DMARD Vortherapie bei sowohl TNF naiven als auch TNF erfahrenen Patienten zeigte auch der IL 17A Antagonist Secukinumab 150 mg s c alle 4 Wochen in der Phase III Studie FUTURE 2 mit einem ACR20 Ansprechen von bis zu fast 65 nach 24 Wochen Sehr hohe PASI90 Ansprechraten waren bei Psoriasis Patienten zuvor schon in der FIXTURE Studie nachgewiesen worden Ähnlich wie bei Ustekinumab trat die Wirkung rasch nach 4 8 Wochen ein und blieb über 52 Wochen bestehen Auch dieser Antikörper zeigte eine gute Effektivität auf

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2015/november/article/erweitertes-therapiespektrum-neue-leitlinien.html?tx_ttnews%5Bday%5D=17&cHash=56c09ae12a79e19b67f89d842d86fdef (2016-02-09)
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    Leberfunktionstests und Knochenumsatzmarker einschließt und bei Bedarf auch ANA und ANCA umfassen sollte Überdies stehen die Evaluation von Komorbiditäten wie Hypertonie Typ 2 Diabetes und Osteoporose welche die Therapiewahl beeinflussen können sowie die Identifizierung von Risikofaktoren für Rezidive und eine somit längere Therapie im Vordergrund Ebenfalls sollte stets die Überweisung an einen Facharzt erwogen an eine adäquate Patientenschulung gedacht und ein individueller von Arzt und Patient gemeinsam getragener Behandlungsplan verabredet werden Empfehlungen zum Ein und Absetzen von Glukokortikoiden Im Anschluss erörterte Buttgereit die spezifischen Therapieempfehlungen zur PMR die in der Publikation auch in vereinfachter Form als Therapiealgorithmus abgebildet werden Abb Als ersten Punkt gibt es eine starke Empfehlung Glukokortikoide anstelle von NSAR einzusetzen Letztere sollten nur kurzfristig bei Schmerzen oder bei komorbiden Patienten mit z B einer Arthrose verordnet werden Orales Prednison in bestimmten Fällen alternativ auch i m Methylprednisolon sollte in der jeweils niedrigsten effektiven Dosis und über einen möglichst kurzen Zeitraum gegeben werden betonte Buttgereit Empfohlen wird dabei eine Dosierung in einem Bereich zwischen 12 5 und 25 mg Tag die für jeden PMR Patienten entsprechend dem potenziellen Nutzen wie einem geringeren Rezidivrisiko und dem Risiko für GK assoziierte Nebenwirkungen individuell gewählt werden sollte Explizit abgeraten wird von initialen GK Dosierungen 7 5 und 30 mg Tag Im Regelfall wird die Gabe als einmal tägliche Dosis präferiert eine über den Tag verteilte GK Einnahme sollte nur in bestimmten Fällen z B bei nächtlichen Schmerzen erwogen werden Für ein individuelles auf einer regelmäßigen Verlaufskontrolle von Krankheitsaktivität Laborwerten und Nebenwirkungen basierendes Vorgehen sprechen sich die Experten auch bezüglich des Ausschleichens von GK aus Nach Buttgereit werden hierbei vorrangig drei verschiedene Szenarien adressiert So sollte ein initiales Tapering frühestens nach einer klinisch relevanten Besserung nach 2 4 Wochen auf das Erreichen einer oralen Prednison Dosis von 10 mg Tag binnen 1

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    erythematodes Arthrose Gicht Fibromyalgie Initiativen Patientenaktionen Downloads Arztsuche Suche nach Bundesländern Weblinks Literatur Rheumatoide Arthritis Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 22 11 2014 SLE Erster Therapieerfolg mit einer IL 2 Therapie Für die Behandlung des SLE werden derzeit mehrere biologische Anti B Zell Therapien geprüft für therapierefraktäre Patienten wurden gute Erfolge

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2014/november/article/sle-erster-therapieerfolg-mit-einer-il-2-therapie.html?tx_ttnews%5Bday%5D=22&cHash=b00353c8e65011e7c572876c5a47215b (2016-02-09)
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