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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    geeigneten Outcome Parameter abhängige Variablen um die Validität der potenziellen Definitionen zu überprüfen sind Tod Krankheitsschaden Damage Schübe und Maße der gesundheitsbezogenen Lebensqualität Anhand longitudinaler Fall Daten soll jedes klinische Kriterium mit und ohne Lupus Serologie sowie mit und ohne Therapie im Hinblick auf die Outcome Parameter überprüft werden ROR γ t als neues Therapietarget bei SLE T Helfer 17 Zellen Th17 und ihre Zytokine IL 17 IL 21 IL 22 IL 23R spielen eine Rolle bei der Pathogenese verschiedener Autoimmunkrankheiten so auch beim SLE Eine erhöhte Th17 Zytokin Expression ist bei Lupus Mäusen und Lupus Patienten mit einer Aktivierung der Erkrankung assoziiert Im Kern von Th17 Zellen befindet sich der Rezeptor ROR γ t Retinoic acid receptor related orphan nuclear receptor gamma welcher spezifisch die Differenzierung Funktion und Zytokinproduktion von Th17 Zellen reguliert Dieser ROR γ t Rezeptor wird derzeit als Angriffspunkt für orale Immuntherapeutika small molecules bei verschiedensten Autoimmunerkrankungen sehr hoch gehandelt Ein solches small molecule ist INV 17 welches als inverser Agonist die Wirkung von ROR γ t und damit die Aktivierung von Th17 Lymphozyten antagonisiert INV 17 zeigte pharmakologische in vitro Effekte gegen Th17 Zellen und deren Zytokine Im Gegensatz zu einem monoklonalen Antikörper gegen IL 17 den es schon als Therapeutikum für die Psoriasis und bald auch Spondylo und Psoriasis Arthritis gibt blockiert INV 17 alle Th17 Zytokine s Abb 1 INV 17 zeigte eine therapeutische Wirkung in Tiermodellen der RA und multiplen Sklerose MS Auf dem EULAR wurde nun eine erste Proof of concept Studie am Lupus Tiermodell mit INV 17 vorgestellt 3 Lupus MRL lpr Mäuse entwickeln zu 100 ab der ca 6 Lebenswoche ein SLE ähnliches Krankheitsbild einschließlich Glomerulonephritis GN und versterben in einem hohen Prozentsatz vorzeitig Bei Auftreten einer deutlichen Proteinurie erhielten vier MRL lpr Mäuse randomisiert für sechs Wochen INV 17 oral 2 mg kg Tag während sieben Kontrollen nur mit dem Nahrungsvehikel Placebo behandelt wurden Nach sechs Wochen hatten alle vier mit INV 17 behandelten Mäuse überlebt waren symptomfrei und wiesen auch keine Nephritis mehr auf gegenüber einer Überlebensrate von nur 57 der mit Placebo Vehikel behandelten Mäuse s Abb 2 Eine Verbesserung der Erkrankung trat bereits ab Tag 11 der Behandlung mit INV 17 auf mit einer signifikanten Abnahme der Proteinurie Score im Mittel 1 25 vs Kontrollen 2 17 p 0 03 INV 17 wurde gut toleriert und hiermit behandelte Mäuse hatten eine normale körperliche Verfassung Diese Pilotstudie liefert einen ersten Hinweis auf das Potenzial einer Anti ROR γ t Therapie beim SLE Auch wenn es sich hierbei noch um sehr präliminäre Daten handelt erstaunt doch der berichtete deutliche Unterschied mit einer 100 Heilungsquote dieses innovativen Therapieprinzips Eine weitere Untersuchung mit mehr MRL lpr Mäusen sei nun bei dem New Yorker Biotechunternehmen Innovimmune Biotherapeutics Inc im Gange Update zu Systemischer Sklerose Die positiven Entwicklungen welche die Rheumatologie in den letzten ca 10 Jahren durch die Einführung neuer zielgerichteter Therapien erfahren hat sind leider an dem Krankheitsbild der systemischen Sklerose SSc vorbei gegangen Der medical need scheint bei

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Lupus erythematodes Erstmals EULAR Empfehlungen zur Frauengesundheit Von systemischem Lupus erythematodes SLE und oder Antiphospholipid Syndrom APS sind überproportional Frauen und oftmals schon in jungem Alter betroffen Aus gutem Grund entwickelte daher eine EULAR Task Force um Dr Laura Andreoli Brescia Italien im Rahmen eines Konsensverfahrens evidenzbasierte derzeit noch vorläufige Empfehlungen zur Frauengesundheit Familienplanung künstlichen Befruchtung Schwangerschaft und Menopause bei SLE bzw APS Patientinnen die sich nicht nur an Rheumatologen sondern an alle in die Versorgung eingebundenen Ärztegruppen richten EULAR 2015 OP0086 Gemäß den in Rom vorgestellten vorläufigen SLE APS Empfehlungen für Frauen mit deren finalen Verabschiedung eines vollen Satzes an Empfehlungen und Publikation im Jahr 2016 zu rechnen ist sind vor allem folgende Punkte zu beachten SLE und oder APS Patientinnen mit geplanter Schwangerschaft sollten eingehend beraten und nach Risikostratifikation unter Berücksichtigung der Krankheitsaktivität aktiver SLE mit Schüben frühere Lupus nephritis oder vaskuläre thrombotische Ereignisse des serologischen Profils C3 C4 Anti dsDNA anti Ro SSA anti La SSB und aPL Antikörper einer Hypertonie und medikamentösen Therapie insbesondere Hydroxychloroquin HCQ und antithrombozytäre bzw antikoagulative Therapie gemanagt werden Frauen mit SLE und oder APS können Kandidaten für empfängnisverhütende Maßnahmen sein basierend auf ihrer Krankheitsaktivität und dem thrombotischen Risiko In Betracht zu ziehen sind die Fertilität erhaltende Maßnahmen wobei speziell GnRH Analoga vor dem Einsatz alkylierender Substanzen zum Zuge kommen sollten Methoden der künstlichen Befruchtung scheinen eine vergleichbare Effektivität wie in der Allgemeinbevölkerung aufzuweisen und können sicher angewendet werden bei Frauen mit stabiler inaktiver Erkrankung Patientinnen mit positivem aPL APS sollten ausreichend antikoaguliert werden und niedrig dosiertes ASS erhalten Während der Schwangerschaft sollten sowohl die Krankheitsaktivität serologische Marker als auch Parameter der renalen Funktion kontrolliert werden um Krankheitsschübe zu erfassen und das Risiko potenzieller Geburtskomplikationen einzuschätzen zu können Die fetale Überwachung ist vergleichbar mit jener bei Hochrisiko Schwangerschaften einschließlich Doppler Ultraschall insbesondere

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    III Studien zu dem gegen BAFF gerichteten monoklonalen IgG4 Antiköper Tabalumab berichtete Prof Dr Daniel Eisenberg London Großbritannien EULAR 2015 OP0184 1 Bei über 2 000 Patienten mit aktivem mäßigen bis schweren SLE SELENA SLEDAI 6 wurde Tabalumab s c Bolus 240 mg dann 120 mg alle 2 oder 4 Wochen ähnlich wie Belimumab über 52 Wochen gegen Placebo plus Standardtherapie geprüft jedoch mit dem strengeren SRI 5 als primärem Endpunkt Dieser wurde nur in einer Studie erreicht 120 mg alle 2 Wochen p 0 002 Nur numerische Vorteile zeigten sich auch bei wichtigen sekundären Endpunkten Schubrate Steroideinsparung Fatigue obwohl die Serologie z B Rückgang der Anti dsDNA Ak Titer Anstieg von C3 C4 durchaus gebessert wurde Trotz Hinweisen auf eine bessere Effektivität bei gößerer Krankheitslast auch aus Phase II ist derzeit nicht mit einer weiteren Evaluation des Antikörpers zu rechnen der sich damit in die bei SLE lange Reihe von Biologika wie z B Rituximab einreiht die partiell auch am Studiendesign gescheitert sind Nach zumeist enttäuschenden Ergebnissen zur IL 6 Inhibition wird mit dem monoklonalen Anti IL 6 Antikörper PF 04236921 ein neuer Anlauf genommen Erste Ergebnisse einer Phase II Studie mit 183 Patienten mit aktivem SLE waren bereits vielversprechend auch wenn weder mit der 10 mg noch 50 mg Dosis der primäre Endpunkt SRI 4 zu Woche 24 signifikant erreicht wurde Nach einer jetzt von Prof Dr Josef S Smolen Wien Österreich vorgestellten Post hoc Analyse gelang dies mit der 10 mg Dosis hingegen signifikant bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität SLEDAI 10 Anti dsDNA niedriges C3 C4 Prednison 7 5 mg Tag mit einem Ansprechen bei 73 1 vs 27 7 der Patienten unter Placebo p 0 004 EULAR 2015 OP0185 2 Signifikante Effekte zeigten sich auch beim BICLA Ansprechen und im SF 36 PCS Überdies wurde eine

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    Score für die kontinuierliche Behandlungsgruppe 76 während sich der mittlere Score in der Bei Bedarf Gruppe auf 44 summierte Die mithilfe des modifizierten SASS Scores mSASSS ermittelte radiologische Progression ist vereinfacht ausgedrückt die Syndesmophytenbildung in der Wirbelsäule Etwas überraschend konnte in dieser über zweijährigen Studie über diesen Zeitraum kein positiver Effekt der kontinuierlichen NSAR Gabe im Vergleich zur Bei Bedarf Gabe beobachtet werden s Abb 1 Die nur bei Bedarf behandelten Patienten hatten sogar eine etwas geringere Progressionsrate im mSASSS adjustiert auf den Baseline Status 0 79 vs 1 28 p 0 39 Nach der Auswertung von Subgruppenanalysen fand sich auch bei Patienten die zu Baseline CRP positiv 5 mg l waren 0 96 vs 1 68 p 0 10 oder zu Beginn bereits Syndesmophyten aufwiesen 0 95 vs 2 11 p 0 10 beides bekannte Risikofaktoren für eine raschere Röntgenprogression kein besserer sondern im Trend eher schlechterer Effekt der kontinuierlichen NSAR Therapie Auf Grundlage dieser Daten schlussfolgerten die Autoren dass Diclofenac keinen Effekt auf die röntgenologische Progression bei Patienten mit einer AS hat Ob dies spezifisch für Diclofenac ist oder die Gesamtgruppe der NSAR gilt muss noch weiter untersucht werden Es könnte auch sein dass der zuvor in der Celecoxib Studie beobachtete Effekt entweder Celecoxib oder COX 2 selektiv war obwohl es hierzu bisher keine Hinweise gab Von daher sollte die NSAR Therapie zum jetzigen Zeitpunkt rein symptomorientiert durchgeführt werden d h mit dem Ziel die Krankheitsaktivität des Patienten gemessen an Schmerzen Steifigkeit und Funktion effektiv zu unterdrücken AS 1 Jahres Daten aus MEASURE 2 Studie Zu den Highlights des diesjährigen EULAR Kongresses gehörte sicherlich die Präsentation der 1 Jahres Ergebnisse aus der MEASURE 2 Studie zu dem gegen IL 17A gerichteten monoklonalen Antikörper Secukinumab EULAR 2015 OP0168 In dieser Studie wurden Patienten mit AS in den ersten vier Wochen entweder mit 150 mg oder 75 mg Secukinumab oder Placebo subkutan s c wöchentlich behandelt s c Aufsättigung und danach die gleiche Dosierung alle vier Wochen bis zu Woche 16 gegeben Nach Woche 16 wurden die Patienten aus der Placebo Gruppe dann erneut auf entweder 150 mg oder 75 mg Secukinumab s c randomisiert Zu betonen ist dass in dieser Studie anders als in der auf dem letzten ACR Kongress berichteten MEASURE 1 Studie mit intravenöser Aufsättigung von vornherein eine subkutane Applikation gewählt wurde Von den initial 72 Patienten in der 150 mg Gruppe waren nach einem Jahr noch 61 in der Studie und in der 75 mg Gruppe von zu Beginn 73 Patienten noch 63 Eine Verbesserung der Symptomatik gemessen mit dem ASAS40 Outcomekriterium wurde in der 150 mg Gruppe nach einem Jahr in 57 4 der Patienten und in der 75 mg Gruppe in 41 0 der Patienten erreicht Wenn die konservativere NRI Non Responder Imputation gewählt wurde bei der alle Patienten die die Studie verlassen als Therapieversager gewertet werden zeigten nach 52 Wochen in der 150 mg Gruppe 48 6 der Patienten ein ASAS40 Ansprechen während dies in der 75 mg Gruppe auf 34 2 der

    Original URL path: http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2015/october/article/eine-auswahl-wichtiger-studien-vom-eular-2015.html?tx_ttnews%5Bday%5D=07&cHash=ded430e4a67533aee6ba98785d6e2682 (2016-02-09)
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    Score für die kontinuierliche Behandlungsgruppe 76 während sich der mittlere Score in der Bei Bedarf Gruppe auf 44 summierte Die mithilfe des modifizierten SASS Scores mSASSS ermittelte radiologische Progression ist vereinfacht ausgedrückt die Syndesmophytenbildung in der Wirbelsäule Etwas überraschend konnte in dieser über zweijährigen Studie über diesen Zeitraum kein positiver Effekt der kontinuierlichen NSAR Gabe im Vergleich zur Bei Bedarf Gabe beobachtet werden s Abb 1 Die nur bei Bedarf behandelten Patienten hatten sogar eine etwas geringere Progressionsrate im mSASSS adjustiert auf den Baseline Status 0 79 vs 1 28 p 0 39 Nach der Auswertung von Subgruppenanalysen fand sich auch bei Patienten die zu Baseline CRP positiv 5 mg l waren 0 96 vs 1 68 p 0 10 oder zu Beginn bereits Syndesmophyten aufwiesen 0 95 vs 2 11 p 0 10 beides bekannte Risikofaktoren für eine raschere Röntgenprogression kein besserer sondern im Trend eher schlechterer Effekt der kontinuierlichen NSAR Therapie Auf Grundlage dieser Daten schlussfolgerten die Autoren dass Diclofenac keinen Effekt auf die röntgenologische Progression bei Patienten mit einer AS hat Ob dies spezifisch für Diclofenac ist oder die Gesamtgruppe der NSAR gilt muss noch weiter untersucht werden Es könnte auch sein dass der zuvor in der Celecoxib Studie beobachtete Effekt entweder Celecoxib oder COX 2 selektiv war obwohl es hierzu bisher keine Hinweise gab Von daher sollte die NSAR Therapie zum jetzigen Zeitpunkt rein symptomorientiert durchgeführt werden d h mit dem Ziel die Krankheitsaktivität des Patienten gemessen an Schmerzen Steifigkeit und Funktion effektiv zu unterdrücken AS 1 Jahres Daten aus MEASURE 2 Studie Zu den Highlights des diesjährigen EULAR Kongresses gehörte sicherlich die Präsentation der 1 Jahres Ergebnisse aus der MEASURE 2 Studie zu dem gegen IL 17A gerichteten monoklonalen Antikörper Secukinumab EULAR 2015 OP0168 In dieser Studie wurden Patienten mit AS in den ersten vier Wochen entweder mit 150 mg oder 75 mg Secukinumab oder Placebo subkutan s c wöchentlich behandelt s c Aufsättigung und danach die gleiche Dosierung alle vier Wochen bis zu Woche 16 gegeben Nach Woche 16 wurden die Patienten aus der Placebo Gruppe dann erneut auf entweder 150 mg oder 75 mg Secukinumab s c randomisiert Zu betonen ist dass in dieser Studie anders als in der auf dem letzten ACR Kongress berichteten MEASURE 1 Studie mit intravenöser Aufsättigung von vornherein eine subkutane Applikation gewählt wurde Von den initial 72 Patienten in der 150 mg Gruppe waren nach einem Jahr noch 61 in der Studie und in der 75 mg Gruppe von zu Beginn 73 Patienten noch 63 Eine Verbesserung der Symptomatik gemessen mit dem ASAS40 Outcomekriterium wurde in der 150 mg Gruppe nach einem Jahr in 57 4 der Patienten und in der 75 mg Gruppe in 41 0 der Patienten erreicht Wenn die konservativere NRI Non Responder Imputation gewählt wurde bei der alle Patienten die die Studie verlassen als Therapieversager gewertet werden zeigten nach 52 Wochen in der 150 mg Gruppe 48 6 der Patienten ein ASAS40 Ansprechen während dies in der 75 mg Gruppe auf 34 2 der

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    von Effektivität Sicherheit und Kosten auf einer gemeinsamen Entscheidung zwischen dem Patienten und Rheumatologen basieren B Rheumatologen sind die Ärzte die primär muskuloskelettale PsA Manifestationen versorgen sollten bei einer signifikanten Hautbeteiligung sollten ein Rheumatologe und Dermatologe bei Diagnose und Therapie kooperieren C Primäres Therapieziel ist die Maximierung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität durch die Kontrolle von Symptomen Prävention struktureller Schäden Normalisierung von Funktion und sozialer Teilhabe die vollständige Eliminierung der Entzündung ist hierbei eine wichtige Komponente D Stärker betont wird extraartikuläre Manifestationen und vor allem ein metabolisches Syndrom kardiovaskuläre Erkrankungen und andere Komorbiditäten beim PsA Management zu berücksichtigen E Zehn Therapieempfehlungen Die Behandlung sollte bei regelmäßigem Monitoring und konsequenter Therapieanpassung auf das Ziel Remission oder alternativ eine minimale bzw niedrige Krankheitsaktivität abzielen 1 wichtige Erkenntnisse zu einem solchen Vorgehen nach dem Treat to target Prinzip hatte die TICOPA Studie geliefert zur Behandlung mit csDMARDs Bei PsA Patienten können NSAR zur Linderung muskuloskelettaler Zeichen und Symptome eingesetzt werden 2 wobei nach Gossec stets das Nutzen Risiko Verhältnis zu beachten ist Ingesamt wird das langfristig mit NSAR assoziierte kardiovaskuläre Risiko als eher gering eingestuft wenn man es z B mit jenem unter Glukokortikoiden vergleicht Bei Patienten mit peripherer Arthritis insbesondere solchen mit vielen geschwollenen Gelenken strukturellen Schäden bei vorliegender Entzündung hohem BSG CRP und oder relevanten extraartikulären Manifestationen sollten früh csDMARDs erwogen werden mit einer recht klaren Präferenz für Methotrexat MTX bei relevanter Hautbeteiligung 3 Aufgrund der positiven Praxiserfahrungen bleibt es trotz des Mangels signifikant positiver Effekte von MTX PsARC ACR20 DAS28 in der mit 121 Patienten größten randomisierten kontrollierten Studie zu MTX bei PsA MIPA bei der Empfehlung für MTX erläuterte Gossec diesen kritisch beäugten Punkt Lokale Glukokortikoid GK Injektionen sollten als begleitende Therapie erwogen werden mit geringer Evidenz und Empfehlungsstärke können auch systemische GK mit Vorsicht in der niedrigsten effektiven Dosis eingesetzt werden 4 zur Behandlung mit bDMARDs Bei Patienten mit peripherer Arthritis und unzureichendem Ansprechen auf 1 csDMARD sollte eine Therapie mit einem bDMARD Biologikum in der Regel einem TNFα Inhibitor verfolgt werden 5 Zu diesen liegen auch in Kombination mit csDMARDs überzeugende Daten zur Effektivität auf verschiedene PsA Manifestationen vor so auch zu den neueren TNFα Inhibitoren Certolizumab Pegol und Golimumab Die Empfehlung zu den Anti TNF Therapien als First line Biologika beruht nach Gossec auf Expertenmeinung Mit ins Kalkül gezogen wurde hierbei auch die baldige bzw bereits gegebene Verfügbarkeit von Anti TNF Biosimilars und die damit mögliche Kostenersparnis Bei Patienten mit peripherer Arthritis und unzureichendem Ansprechen auf 1 csDMARD bei denen TNFα Inhibitoren z B aufgrund von Komorbiditäten oder einer Kontraindikation ungeeignet sind können basierend auf den jeweils positiven Phase III Daten als alternative bDMARDs gleichrangig der IL 12 23 Inhibitor Ustekinumab basierend auf der PSUMMIT 1 und 2 Studie oder der noch nicht zugelassene IL 17 Inhibitor Secukinumab basierend auf der FUTURE 1 und 2 Studie eingesetzt werden 6 Indirekt zeigen sich für Secukinumab vs Ustekinumab in Woche 24 leichte Vorteile im ACR Ansprechen bei jedoch zu diesem Zeitpunkt ähnlicher Effektivität im PASI75 und jeweils keiner radiologischen Progression

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | Detailansicht
    und 90 mg kombiniert signifikant mehr Patienten als unter Placebo ein ACR20 50 70 HAQ DI PASI75 und BASDAI20 50 70 Ansprechen diese Verbesserungen wurden jeweils bis Woche 100 aufrechterhalten und waren vergleichbar mit den Ergebnissen in der gesamten Studiengruppe Auch zeigten beide Ustekinumab Gruppen nach 24 Wochen und nach zwei Jahren weniger periphere strukturelle Gelenkschäden im Gesamt vdHS Score Erneut bestätigt wurde die auch langfristig sehr gute Wirksamkeit auf Enthesitis Daktylitis und Haut In puncto Sicherheit wurden keine neuen Signale gesehen die Verträglichkeit war auch über zwei Jahre gut Anders als Secukinumab setzt Brodalumab direkt am IL 17 Rezeptor an was Unterschiede bei der Sicherheit erklären könnte Derzeit liegt das Phase III Programm zu Brodalumab auf Eis nachdem gehäuft Suizidgedanken aufgetreten waren Ein solcher Fall trat auch in der von Prof Dr Philip Mease Seattle USA präsentierten 2 Jahres Analyse der Verlängerung einer placebokontrollierten Phase II Studie zu Brodalumab auf die ansonsten dessen gute Effektivität bestätigte EULAR 2015 OP0175 2 Eingesetzt wurde Brodalumab bei 104 Patienten mit aktiver PsA zu 50 Biologika erfahren in Dosierungen von 140 oder 280 mg wobei letztere Dosis später auf 210 mg reduziert wurde In puncto Sicherheit betrug die Rate schwerer unerwünschter Ereignisse SUE 13 5 100 Patientenjahre in 2 9 der Fälle führten diese zu einem Studienabbruch Als häufigste UE wurden Nasopharyngitis und Infektionen der oberen Atemwege verzeichnet Nicht unerwartet kam es zu leicht bis mäßig ausgeprägten Candida Infektionen 8 9 und Neutropenien Die Effektivität ist zweifelsfrei gut Nach 108 Wochen erreichten 50 60 bzw 26 44 der Patienten ein ACR20 bzw 50 Ansprechen Auch andere Wirksamkeitsparameter wie der DAS28 CDAI und HAQ DI wurden über zwei Jahre hinweg konsistent gebessert Die 2 Jahres Ergebnisse einer gepoolten Analyse zu dem in den Phase III Studien PALACE 1 3 geprüften oralen PDE 4 Inihibitor Apremilast mit dem Fokus auf die bei schwerer PsA häufigen und nicht einfach behandelbaren Manifestationen Enthesitis und Daktylitis stellte Prof Dr Dafna Gladman Toronto Kanada vor Zu 703 mit DMARDs und oder Biologika vorbehandelten Patienten mit aktiver PsA die täglich 2x 20 oder 2x 30 mg Apremilast erhielten lagen Daten über 52 Wochen zu 562 Teilnehmern sogar über 104 Wochen vor EULAR 2015 OP0169 3 Im Ergebnis betrug nach zwei Jahren die mittlere Abnahme der Enthesitis im MASES Score 55 1 bzw 57 5 für Patienten unter Apremilast 20 oder 30 mg Die Abnahme der Daktylitis belief sich nach 104 Wochen auf 75 8 und 80 Zu Beginn schwankte der MASES Score 0 13 zwischen 4 3 und 4 6 der Daktylitis Score 0 20 zwischen 3 2 und 3 4 Zu Woche 52 erreichten 41 1 bzw 37 7 der Patienten unter Apremilast 20 und 30 mg einen MASES Score von Null bei Daktylitis wurde ein Rückgang auf Null bei 66 7 und 67 5 der Teilnehmer verzeichnet Nach zwei Jahren kam es unter Apremilast 20 bzw 30 mg bei 51 5 bzw 48 7 der Patienten zu einem MASES Score von Null frei von Daktylitis wurden 72 9

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Informationen für Rheumatologen | Kongressberichte | EULAR
    EULAR 2015 Möglichkeiten der Sonografie 07 10 15 Zahlreiche Beiträge auf dem 16th Annual European Congress of Rheumatology EULAR in Rom waren erneut dem klinisch wichtigen Thema Bildgebung gewidmet Von den mehr als 50 publizierten wissenschaftlichen Abstracts beschäftigten sich über ein Drittel mit sonografischen Fragestellungen An dieser Stelle sollen einige ausgewählte Studien zu Diagnostik und Monitoring vor allem bei Rheumatoider Arthritis RA dargelegt werden weiterlesen Rheumatoide Arthritis Neue Erkenntnisse zu Prognosefaktoren 07 10 15 Seitdem effektive Medikamente für Patienten mit Rheumatoider Arthritis RA zur Verfügung stehen und klar ist dass die Therapie umso wirksamer ist je früher mit ihr begonnen wird kommt der Frage nach Prognosefaktoren für das Auftreten einer RA großes Interesse zu Bisher bieten die Daten aber kein klares Bild weiterlesen Rheumatoide Arthritis Therapieabbau im Fokus Lehren aus der OPTTIRA und tREACH Studie 07 10 15 Immer mehr Studien untersuchen inzwischen die Möglichkeit bei jenen RA Patienten in anhaltender Remission oder niedriger Krankheitsaktivität die Therapie stufenweise zurückzuführen ohne den guten Krankheitsstatus aufs Spiel zu setzen Erkenntnisse zur Reduktion einer Anti TNF Therapie lieferte die OPTTIRA Studie erste Erfahrungen zum Abbau von konventionellen DMARDs stammen aus der tREACH Studie weiterlesen Frühe Rheumatoide Arthritis Aktuelle Strategiestudien zur Remissionsinduktion 07 10 15 Bei der frühen Rheumatoiden Arthritis RA kommt es entscheidend auf eine rasche und konsequente Remissionsinduktion an Dass es hierzu nicht komplizierter DMARD Kombinationen bedarf sondern in der Regel der in Leitlinien empfohlene Beginn mit Methotrexat MTX ausreicht stellt die belgische CareRA Studie unter Beweis Ein anderer Ansatz wäre eine Hit hard and early Strategie mit der frühen Kombination aus Biologikum und MTX und einer Therapiereduktion nach Erreichen der Remission Bereits weiterlesen Rheumatoide Arthritis Neue Therapiekandidaten im Fokus 06 10 15 Eindeutig ein Highlight in Sachen Therapie der Rheumatoiden Arthritis RA war auf dem EULAR Kongress in Rom die Präsentation

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