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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    ausgewertet wurde mussten 86 der Patienten in den Ambulanzen n 15 mehr als vier Wochen auf einen Termin warten im Vergleich zu 73 der Patienten in den Einzelpraxen n 105 und zu 61 in den Gemeinschaftspraxen n 57 Die Wartezeiten von Privatpatienten mit rheumatoider Arthritis auf einen Termin beim Rheumatologen 61 3 Wochen unterschieden sich bei der Auswertung des DRFZ kaum von den Wartezeiten gesetzlich Versicherter 67 3 Wochen Notfallpatienten erhalten selbstverständlich in jeder Einrichtung innerhalb von wenigen Tagen einen Termin Die 398 internistischen Rheumatologen im stationären Bereich sind ohnehin bereits überwiegend in der ambulanten Versorgung mit eingebunden und reichen von der Zahl nicht aus um bundesweit eine hinreichende stationäre Versorgung der chronisch entzündlich rheumatisch Erkrankten zu gewährleisten Die bedauerliche Folge ist dass ca 50 der Rheuma Patienten wegen ihrer Erkrankung an Kliniken von Ärzten ohne rheumatologische Kompetenz behandelt werden Seitens der Ärzteschaft wie des BDRh werden seit Jahren aktive Gestaltungsvorschläge unterbreitet um das Versorgungsdefizit in der Rheumatologie zu verbessern und damit Wartezeiten zu verringern Der BDRh setzt sich seit langem für qualitätsorientierte Selektivverträge nach 140a d und 73a und 73c sowie eine möglichst zeitnahe Verwirklichung der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung ASV für schwere Verlaufsformen von rheumatischen Erkrankungen ein Alternativ könnten Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes EBM mit einer Förderung der Erstvorstellung und der Honorarverteilung mit einem Wegfall der bestehenden Fallzahlbegrenzung einen erheblichen Beitrag zur besseren und umfänglicheren Rheuma Versorgung leisten Qualitäts und Leitlinien orientierte sektorenübergreifende integrierte Selektivverträge eröffnen nicht nur die Chance einer gezielteren direkten und früheren Zuweisung der Patienten vom Hausarzt zum Rheumatologen sondern auch einer besseren weil kooperativ angelegten Langzeitversorgung sowie der Transparenz und Erfolgskontrolle der Behandlung mit nachprüfbaren Zielvereinbarungen mit Benchmarking Zielführend wären gesetzliche Vorgaben zum erleichterten Abschluss von Selektivverträgen nach 73c und 140a d wie im Koalitionsvertrag vorgesehen und ggf auch verbindliche Vorgaben für die Krankenkassen zum

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2014/february/article/stellungnahme-des-berufsverbands-deutscher-rheumatologen-ev-bdrh-zum-vorhaben-im-koalitionsvertr-1.html?tx_ttnews%5Bday%5D=14&cHash=fd8fb9cbfd2396aea0a2bce9f446efa5 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    Grundversorgung Schwerpunktinternisten bleiben außen vor KBV Ausschluss der Schwerpunktinternisten spaltet Fachärzte Rheumatologische Versorgung wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt Schon heute Mangel an internistischen Rheumatologen Zur Förderung der mit der wohnortnahen ambulanten Versorgung von Patienten befassten Mediziner hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV die Einführung einer Pauschale für die Fachärztliche Grundversorgung PFG beschlossen Ziel dieser Pauschale ist es Ärzte und Fachgruppen mit betreuungsintensiven Patienten gesondert für den entsprechenden Mehraufwand zu honorieren Leider wird genau diese Absicht jetzt von der KBV konterkariert Überraschend und für uns Schwerpunktinternisten nicht nachvollziehbar hat die KBV Vertreterversammlung am 26 Mai 2013 mehrheitlich beschlossen die Schwerpunktinternisten von der Vergütung der PFG komplett auszuschließen Ein fataler Zick Zack Kurs der KBV wurde doch mit dieser Entscheidung ein bereits bestehender Beschluss vom 26 Februar 2013 wieder ins Gegenteil verkehrt In Anbetracht der unverzichtbaren Betreuungsleistung von Angiologen Endokrinologen Kardiologen Nephrologen Onkologen Hämatologen Pneumologen und Rheumatologen bei den verschiedensten chronischen Erkrankungen wie der arteriellen Verschlusskrankheit Schilddrüsenfunktionsstörungen Typ 2 Diabetes koronarer Herzerkrankung Niereninsuffizienz Krebs Asthma bronchiale und Rheuma ist es geradezu paradox ausgerechnet die Schwerpunktinternisten von dieser Pauschale auszuschließen Bedauerlicherweise werden vor allem diejenigen rheumatologischen Praxen von diesem Ausschluss betroffen die Patientenversorgung mit wenig technischem Aufwand und ohne eigene Labordiagnostik betreiben und bisher auch im Vergleich zu anderen Fachgruppen in besonderem Maße auf eine bessere Honorierung der ärztlichen Betreuungsleistung angewiesen sind Gelingt es nicht diese Entwicklung erneut zurückzudrehen oder andere Vergütungsquellen in Form von Selektivverträgen oder der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung ASV zu erschließen droht unserem Fachgebiet Rheumatologie aber auch den anderen Schwerpunkten der Inneren Medizin eine erhebliche und langfristige Schlechterstellung Besonders bitter ist dies für die Versorgung von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen für die schon heute deutlich zu wenige internistische Rheumatologen zur Verfügung stehen Mit ihrer neuerlichen Kehrtwende hat die KBV Vertreterversammlung leider völlig ohne Not einen ersten Schritt unternommen um die Fachärzteschaft

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2013/july/article/pauschale-fuer-die-fachaerztliche-grundversorgung-schwerpunktinternisten-bleiben-aussen-vor.html?tx_ttnews%5Bday%5D=11&cHash=b948b7afb102504a6bab599b34661779 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    zertifizierten Weiterbildung ist es besondere Qualifikationen und vertiefende rheumatologische Kenntnisse für medizinische Fachkräfte in der rheumatologischen Praxis Ambulanz und Klinik zu erreichen Diese Weiterbildung soll die Basis für z B die Durchführung einer Patientenschulung im Team das selbständig durchgeführte Assessment von Patienten die ergänzende strukturierte Beratung nach Einleitung einer medikamentösen Therapie und Beratung durch den Rheumatologen sein In diesem Rahmen wird die Delegation ärztlicher Leistungen begrüßt und als zielführend erachtet um die Versorgung zu verbessern den Rheumatologen zu entlasten 9 Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Zielführend III Aus und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten 1 bis 2 Eine Hilfestellung bei der Nachwuchsgewinnung in der Rheumatologie wäre sicher zielführend es bestehen jedoch Zweifel ob dies über die genannten Anreizsysteme die für Landärztinnen ärzte angedacht sind gelingen würde Studenten in den ersten Semestern oder gar Abiturienten wissen nicht welche Fächer sie später wählen Deshalb sind Anreize im Studium wenig Erfolg versprechend Gefördert werden sollten Exkursionen in Praxen Kliniken und Info Programme z B für unser Fachgebiet Rheumatologische Wochenend oder Wochenseminare mit Studenten 3 Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung Dies ist uneingeschränkt analog für die Rheumatologie erforderlich Auch im Falle der Rheumatologie ist die Schaffung entsprechender Strukturen unabhängige Lehrstühle für Innere Medizin und Rheumatologie an allen Fakultäten Kooperation mit geeigneten rheumatologischen Praxen dringend notwendig Derzeit bestehen nur an 5 Fakultäten unabhängige Lehrstühle für Innere Med und Rheumatologie 4 Einbeziehung weiterer Krankenhäuser und Lehrpraxen in die Ausbildung Die zu begrüßende stärkere Einbindung des ambulanten Versorgungsbereiches in die Ausbildung erfordert eine gesonderte und angemessene Vergütung dieser Ausbildungsleistung 5 Erleichterung des Berufsüberganges Dies setzt Strukturen und Vergütungen in der Patientenversorgung voraus die mit anderen ärztlichen Berufsbildern konkurrieren können Medizinische Versorgungszentren Auch in unterversorgten Gebieten Rheumatologie müssen die Geschäftsanteile eines MVZ in ärztlicher Hand bleiben Es entsteht anderweitig zwangsläufig die Situation dass sich Klinikketten gerade dieser Gebiete und damit der Rheumatologie annehmen d h Praxen in großem Stil ankaufen und binnen weniger Jahre diesen Versorgungsbereich dominieren Das könnte die Attraktivität des Faches deutlich einschränken Stärkung der wettbewerblichen Handlungsmöglichkeiten der Krankenkassen auf der Leistungsseite Sehr kritisch ist der Passus einer verbesserten Satzungsmöglichkeit beim Abschluss von Einzelverträgen mit nicht zugelassenen Leistungserbringern zu sehen Das Geld der meisten Krankenkassen reicht bisher nicht einmal für den Abschluss von qualitätsorientierten fachärztlichen Add on Selektivverträgen aus und nun sollen Gelder für Leistungserbringer ohne Zulassung in der ambulanten Versorgung gezahlt werden können Es ist zu befürchten dass neben der Vergütung wie in früheren Jahren von Bauchtanz Kursen Stärkung der Prävention auch die Vergütung von Heilpraktikern medizinisch engagierte Laien Realität wird Der Inhalt und die konkrete Zielsetzung eines Gruppentarifes und der enthaltenen Leistungen z B für die Deutsche Rheumaliga e V bleiben unklar Patientenorganisationen verfügen grundsätzlich schon personell nicht über die Ressourcen und auch nicht über die erforderlichen medizinischen Kenntnisse um Versorgungsangebote machen zu können Es sind Laienorganisationen Aus rheumatologischer Sicht wäre die Verbesserung der Versorgung über eine qualitätsorientierte bundesweite Rheumavereinbarung nachhaltig zielführend und kosteneffizient Ambulante spezialärztliche Versorgung Die medizinischen Anforderungen in der Behandlung von Patienten mit chronisch entzündlichen Rheumaformen sind im

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2011/april/article/stellungnahme.html?tx_ttnews%5Bday%5D=12&cHash=80c4e48e9a00fb5a5deadbcb5fce39a3 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 05 11 2010 Schmerztagebuch für Rheumatiker nur begrenzt sinnvoll Das tägliche Führen eines Schmerztagebuchs ist für Patienten mit Rheuma nicht unbedingt erforderlich Darauf weisen die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh in Bad Aibling hin Ein ausführliches Schmerztagebuch in dem der Patient täglich Details über den Zeitpunkt die Dauer und die Stärke seiner auftretenden Schmerzen notiert macht in der Rheumatologie nur sehr begrenzt Sinn erläutert Dr Edmund Edelmann Vorstandsvorsitzender des BDRh und praktizierender Rheumatologe in einer Gemeinschaftspraxis in Bad Aibling Denn die Vielzahl an detaillierten Informationen die in einem solchen Tagebuch auf zahlreichen Seiten abgelegt sind kann beim Arztbesuch gezielter mit in der Regel ein bis zwei Fragen durch den Rheumatologen erhalten werden Das Ziel einer Therapie von Rheuma besteht ja darin mit den vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten die uns in der Rheumatologie zur Verfügung stehen eine weitgehende Eindämmung der Krankheitsaktivität Remission und damit auch Schmerzfreiheit zu erreichen Es genügt daher wenn ein Patient mit akuten ausgeprägten Schmerzen zum Rheumatologen kommt oder von einem aktuellen Rheumaschub berichtet um therapeutische Konsequenzen zu ziehen Insofern benötigen wir von Rheumatikern kein detailliertes Schmerzprofil analog zum täglichen Blutzucker Profil für

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2010/november/article/schmerztagebuch-fuer-rheumatiker-nur-begrenzt-sinnvoll.html?tx_ttnews%5Bday%5D=05&cHash=4cabc16cde5535569e41509eb55aa4ef (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 10 09 2010 Herzinfarktrisiko bei Rheumatoider Arthritis bereits zu Krankheitsbeginn stark erhöht Patienten mit einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung haben ein doppelt so hohes Risiko für Herzinfarkte wie Gesunde in etwa vergleichbar mit demjenigen von Diabetikern Zusätzliche klassische Risikofaktoren für Herz und Gefäß Krankheiten sollten daher unbedingt vermieden werden raten die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh in Bad Aibling mit Verweis auf die Empfehlungen der europäischen Rheumaliga EULAR Tatsächlich ist das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit Rheumatischer Arthritis schon zu Beginn der Krankheit erhöht das lässt sich an Gefäßveränderungen belegen die bei den Betroffenen besonders früh auftreten erläutert Prof Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des BDRh und praktizierender Rheumatologe im Münchener Praxiszentrum St Bonifatius Es ist daher wichtig die Krankheitsaktivität so weit wie möglich mithilfe von geeigneten Medikamenten zu verringern und die traditionellen Risikofaktoren hinsichtlich Rauchen erhöhter Blutfettwerte Bluthochdruck Diabetes und Übergewicht mindestens einmal pro Jahr vom Arzt überprüfen zu lassen Risiko zusätzlich um das Anderthalbfache erhöht Das kardiovaskuläre Risiko ist bei Rauchern mit Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck bekanntlich 10 mal höher im Vergleich zu Menschen ohne Risikofaktoren Kommen

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2010/september/article/herzinfarktrisiko-bei-rheumatoider-arthritis-bereits-zu-krankheitsbeginn-stark-erhoeht.html?tx_ttnews%5Bday%5D=10&cHash=fe9b45fabd3c8376847e0e3083db6e99 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    ihrer Krankheit immunsuppressive Medikamente einnehmen müssen können Impfungen durchgeführt werden und zwar grundsätzlich sämtliche Impfungen mit inaktivierten Impfstoffen das heißt Nicht Lebendimpfstoffen Dringend empfohlen werden Rheumatikern von der Ständigen Impfkommission Stiko und uns Rheumatologen die Schutzimpfungen gegen Grippe und Pneumokokken neben der Kombinationsimpfung gegen Tetanus Diptherie und Keuchhusten und der Zeckenimpfung in regionalen Risikogebieten erläutert Prof Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen BDRh und praktizierender Rheumatologe im Münchener Praxiszentrum St Bonifatius Die Impfantwort ist bei Impfungen gegen Influenza Pneumokkoken und Tetanus nachweislich gut selbst wenn das Immunsystem der Patienten aufgrund einer Therapie mit TNF Inhibitoren unterdrückt wird Verbreitete Trugschlüsse ohne Bestand Irrtümlicherweise wird oft davon ausgegangen dass Impfungen bei Rheumatikern prinzipiell zu wenig Effekt hätten Erkrankungsschübe auslösen könnten oder mehr Nebenwirkungen als bei Gesunden hätten Das kann man aber nicht generell sagen z B ist der Erfolg der Influenza Impfung in der Regel gut sogar bei Patienten unter Chemotherapie betont Krüger Rheumatische Erkrankungsschübe im Kontext von Impfungen beschränken sich auf Einzelfälle deren ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung allerdings nicht bestätigt werden konnte Dasselbe gilt für die Pneumokokken Impfung die bei Patienten unter Immunsuppressiva Therapie alle fünf Jahre aufgefrischt werden sollte Der Pneumokokken Impfstoff ist sehr gut verträglich und erzielt bei den meisten Patienten einen guten Impferfolg Daher gehört die Impfung gegen Pneumokokken neuerdings ebenfalls zum empfohlenen Standard Impfprogramm für Rheumatiker und wird auch von den Krankenkassen erstattet Sonderfall Rituximab Einen Sonderfall stellt die Therapie mit dem Antikörper Rituximab dar der zu den so genannten Biologica gehört die z B Patienten mit Rheumatoider Arthritis verabreicht werden Während einer Therapie mit Rituximab sprechen die Betroffenen auf die Pneumokokken Impfung nicht gut an berichtet Krüger Auch bei der Influenza Impfung sind während der Therapie mit Rituximab die Impftiter zunächst meist zu niedrig d h die Menge an gebildeten Antikörpern nach

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2010/september/article/auch-fuer-rheumatiker-mit-herabgesetzter-immunabwehr-sind-viele-impfungen-moeglich.html?tx_ttnews%5Bday%5D=10&cHash=4a86d5ddefeecf764e5436fad23a8def (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    20 bis 30 Prozent der Patienten schlug allerdings keines der Mittel an Neuerdings gibt es nun auch für diese Patienten Hoffnung auf eine wirksame Therapie da neue Wirkstoffe zur Verfügung stehen die über einen anderen Wirkmechanismus funktionieren als durch Blockade des Tumornekrosefaktors TNF Außerdem sind Biologicals seit diesem Jahr auch zur Behandlung der Osteoporose zugelassen Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist weit verbreitet Experten gehen von fast acht Millionen Betroffenen allein in Deutschland aus Die Biologicals haben die Rheumatherapie revolutioniert Sie gehören zu den erfolgreichsten Medikamenten seit der Entdeckung des Kortisons sagte Professor Dr med Jörn Kekow Ärztlicher Direktor am Medigreif Fachkrankenhaus für Rheumatologie und Orthopädie in Vogelsang Gommern bei Magdeburg und zweiter Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen BDRh auf einer Presskonferenz im Rahmen des 5 Kongresses des BDRh der vom 15 bis zum 17 April in München stattfand Biologicals sind molekularbiologisch hergestellte Medikamente die gezielt bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe des Körpers hemmen Bislang zielten sie vornehmlich auf die Blockade des Tumornekrosefaktor alpha TNF alpha Dieser Signalstoff der Gelenkentzündung gilt als einer der maßgeblichen Faktoren der rheumatischen Gelenkzerstörung Mittlerweile kennen Rheumatologen aber noch weitere Botenstoffe die für den Entzündungsprozess der Rheumatoiden Arthritis verantwortlich sind Einer davon ist Interleukin 6 IL 6 das neben TNF alpha und Interleukin 1 eine Schlüsselrolle im Entzündungsprozess spielt der bei rheumatoider Arthritis für die chronisch fortschreitende Erkrankung der Gelenke und des umgebenden Gewebes verantwortlich ist Ein neuer Wirkstoff unter den Biologicals ist z B Tocilizumab der gegen IL 6 Rezeptoren gerichtet ist dadurch die Wirkung des Immunbotenstoffes IL 6 aufheben kann und seit 2009 auf dem Markt ist Wie der bereits länger zugelassene Wirkstoff Rituximab passt auch Tocilizumab in das Konzept die B Zellen des Immunsystems die für die Bildung von zerstörerischen Antikörpern verantwortlich sind zu blockieren Während der Antikörper Rituximab direkt zu einer nachhaltigen

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2010/september/article/neue-medikamente-fuer-rheuma-und-osteoporosepatienten.html?tx_ttnews%5Bday%5D=10&cHash=d713d04cf754adeedd18c812e9f87943 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Über uns | Presse | Detailansicht
    normalisieren Eines der zentralen Ziele des neuen Versorgungskonzeptes das der Berufsverband Deutscher Rheumatologen BDRh gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV entwickelt hat stellt daher die maximale Verringerung der Krankheitsaktivität und das Erreichen der bestmöglichen Prognose für Lebensqualität und Lebenserwartung dar Im neuen Versorgungskonzept wurden unter anderem die folgenden Qualitätsstandards festgelegt Eine möglichst frühzeitige basistherapeutische Versorgung eine komplette Erfassung von Nebenwirkungen Erhebung eines Gelenk und Funktionsstatus sowie die Erfassung der Krankheitsaktivität über den DAS disease activity score DAS ist ein Parameter analog dem HbA1c beim Diabetes mellitus der eine genaue Erfassung der Krankheitsaktivität bei der rheumatoiden Arthritis ermöglicht In mindestens zwei internationalen Studien konnte gezeigt werden dass eine Therapieorientierung nach der Zielgröße DAS der Regelversorgung deutlich überlegen ist und bessere Ergebnisse bezüglich Krankheitsaktivität Funktion im Alltag Lebensqualität und Ausmaß der fortschreitenden Knochenzerstörung zeigt Das Ziel einer maximalen Verringerung der Krankheitsaktivität kann insbesondere auch durch die Vereinbarung von Zielgrößen im Versorgungskonzept erreicht werden wie z B einer bestimmten Remissionsrate das heißt die Häufigkeit mit der es zu eine Krankheitsstillstand kommt oder dem Erreichen einer möglichst niedrigen Krankheitsaktivität Bei früher rheumatoider Arthritis Krankheitsbeschwerden seit weniger als 1 Jahr beinhaltet dies einen DAS von 2 6 Ab diesem Grenzwert kann sich ein Krankheitsstillstand einstellen Da diese Zielgröße sowohl vom Ansprechen des Patienten auf die Therapie als auch von der Verträglichkeit der therapeutischen Maßnahmen abhängt und daher nicht in jedem Fall zu erreichen ist wird für 50 der Patienten mit früher rheumatoider Arthritis eine Remission angestrebt Bei Patienten mit später rheumatoider Arthritis Krankheitsbeschwerden seit mehr als einem Jahr besteht das Ziel darin einen DAS von 3 2 zu erreichen Mit diesem Wert ist eine geringe Krankheitsaktivität mit in der Regel geringem oder fehlendem Fortschreiten der Erkrankung verbunden Eine rasche Dokumentation und Zusammenführung von entsprechend dokumentierten Parametern wie dem DAS für die Krankheitsaktivität dem FFbH für

    Original URL path: http://www.bdrh.de/ueber-uns/presse/detailansicht/archive/2010/september/article/eindaemmung-der-krankheitsaktivitaet-bei-rheumatoider-arthritis-wichtig.html?tx_ttnews%5Bday%5D=09&cHash=e449ff8b687d7d252b0c8c745f90d473 (2016-02-09)
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