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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    DGRh und wie gut ist sie für das Erreichen dieser Ziele gerüstet Die übergeordneten Ziele der DGRh bestehen in der Schaffung und Weiterentwicklung von Wissen zu rheumatologischen Erkrankungen und der zeitgerechten Bereitstellung dieses Wissens für alle Betroffenen und Interessierten Um dieses zu leisten ist die DGRh mit ihren 1 500 Mitgliedern darunter viele aktive Wissenschaftler bereits gut aufgestellt Sie verfügt über eine sehr gut funktionierende Geschäftsstelle und harmonierenden Vorstand Beirat Kommissionen und zahlreiche Arbeitskreise Vorbildlich ist die gute Zusammenarbeit mit den Patientenverbänden wie z B der Rheuma Liga und auch den Kollegen anderer nationaler und internationaler Fachgesellschaften Positiv zu bewerten sind auch die z T von Seiten der Industrie unterstützten sich stetig ausweitenden Fort und Weiterbildungsprogramme Was wurde von der DGRh bereits erreicht und wo hapert es derzeit noch Auf der Habenseite stehen ein Studentenprogramm Facharztkurse und auch spezielle Weiterbildungskurse regelmäßige Kongresse die so überaus wichtige Schulung für medizinische Fachangestellte die Erarbeitung und kontinuierliche Fortentwicklung von Weiterbildungsordnungen Empfehlungen und Leitlinien die Einbindung und Organisation in Forschungskonsortien sowie die in der Rheumatologie besonders relevante konstante Interaktion mit Kollegen anderer Fachgebiete mit den Patientenverbänden aber auch den Medien der Politik Krankenkassen und Industrie Woran es definitiv noch fehlt und RISA III untermauert dies ist ein ausreichender Zugang für alle Medizinstudenten zu rheumatologischem Wissen gemäß der Regel der 100 wonach für eine patientengerechte hausärztliche Versorgung jeder Medizinstudent mindestens 100 Patienten mit verschiedenen rheumatologischen Erkrankungen von einem internistisch rheumatologischen Hochschullehrer erklärt und gezeigt bekommen sollte Auch gibt es trotz nicht unerheblicher Anstrengungen weiter zu wenige Weiterbildungsstellen für internistische Rheumatologen Als eine Konsequenz aus den beiden soeben skizzierten Defiziten mangelt es nicht nur aber vor allem in ländlichen Regionen an einem zeitgerechten Zugang für Patienten zum Rheumatologen Obwohl hinsichtlich neuer Medikamente beispielhaft seien die vielen neuen Therapien in der Psoriasis Arthritis erwähnt unser Fachgebiet boomt wie kaum ein anderes ist die Situation in vielen anderen Indikationen immer noch unbefriedigend und durch einen oftmals erforderlichen Off label Use z B bei der mit systemischer Sklerose assoziierten Fibrose der Lunge und Haut gekennzeichnet Ziel muss es sein mindestens eine zugelassene oder mögliche Therapie für jede rheumatologische Indikation einsetzen zu können Auf der Sollseite ist auch die noch unzureichende Zahl an Sonderforschungsbereichen oder Forschungsinstituten unter rheumatologischer Leitung zu verbuchen Was sind die wichtigsten Baustellen für die DGRh Unsere erklärten Ziele sind die Verbesserung der Versorgung von Rheumapatienten die Stärkung der universitären Repräsentanz die gezielte Förderung des rheumatologischen Nachwuchses über ein Studentenprogramm Weiterbildungsstipendien Fort und Weiterbildungskurse der Rheuma Akademie und eine Stellenbörse sowie eine adäquate Integration der Rheumatologie in die Lehre die bedrückenden Daten aus RISA III sind hier ein guter Ansatzpunkt Jedoch sollte auch nicht vergessen werden dass seitens der DGRh schon Vieles auf den Weg gebracht wurde Auf welchen Feldern sind schon konkrete Fortschritte zu verzeichnen Erwähnt sei an dieser Stelle zunächst unsere Weiterbildungsoffensive Zusätzlich zu den bereits zuvor etablierten Kursangeboten gibt es seit diesem Jahr auch neu einen Prüfungsvorbereitungskurs einen Kurs für Medizinische Begutachtung und Sozialmedizin sowie einen für Osteologie In Vorbereitung ist zudem ein Kurs

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    Kniegelenke insbesondere beim Treppabgehen und nach längeren Gehstrecken Bereits ihre Mutter hätte im Alter immer wieder über Gelenkschmerzen geklagt Es seien bei ihr Arthrosen diagnostiziert worden Eine Therapie mit NSAR Ibuprofen Diclofenac würde die Kniegelenkschmerzen immer wieder bessern und Wärmeapplikationen die Beschwerden lindern Klinischer Befund Die körperliche Untersuchung der 163 cm großen und 72 kg schweren Patientin ergab im Bereich der Kniegelenke eine leichte Varusstellung Der mediale Kniegelenkspalt war druckschmerzhaft Ein Erguss war nicht tastbar Gelenkfunktion bei Streckung nicht eingeschränkt endgradig schmerzhaft 0 0 90 Der übrige Gelenkstatus ergab keinen Hinweis auf synovitische Gelenkschwellungen An allen Fingerendgelenken weiche knötchenförmige Auftreibungen im Sinne von Heberdenarthrosen Labor Hb 13 6 g dl CRP 5 mg l neg BSG 5 h Harnsäure 5 2 mg dl Se Fe 62 µg dl Im Normbereich lagen ferner Mg TSH und Ferritin Rheuma und immunserologische Befunde waren negativ Gelenksonografie Kein Erguss keine Synovitis keine Baker Zyste Osteophytäre Randkantenausziehungen im Bereich des medialen Kniegelenkspalt beidseits Auffällig echoreiche Innenmenisci Diagnose Chondrocalcinose Der Begriff Chondrocalcinose beschreibt die Ablagerung von Calciumsalzen im artikulären und periartikulären Knorpel Es können drei Arten von Calciumkristallen im Knorpel gefunden werden Calciumpyrophosphat Dihydrat CPP Hydroxylapatit und Dicalciumphosphat Dihydrat Kristalle Ein definitiver Nachweis kann nur kristallografisch erbracht werden Rückschlüsse sind aber auch radiologisch oder durch eine Synoviaanalyse möglich Eine Chondrocalcinose kann ohne Krankheitswert vorliegen wie im vorliegenden Fall Teil einer Arthrose sein oder durch die Ablagerung von CPP Kristallen eine Arthropathie auslösen Sie lässt sich mit zunehmendem Alter ohne mit klinischem Korrelat häufiger radiologisch nachweisen Bei Patienten 75 Jahre können radiologisch an den Prädilektionsstellen mehr oder weniger ausgeprägt Verkalkungen des hyalinen und oder faserigen Knorpels in über 20 der Fälle nachgewiesen werden Der Nachweis einer Chondrocalcinose ist als Befund zu werten eine Diagnose kann nur im klinischen Kontext gestellt werden Bildgebung Das Nativröntgen ist die wichtigste

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    hinaus auch mit einem ihm bisher unbekannten Vokabular vertraut machen Die Risiken sind tatsächlich nicht unerheblich wie Strafrechtler betonen Sie können sogar ohne weiteres in eine Gefängnisstrafe münden wenn der Arzt bisher durchaus übliche und lieb gewonnene Verfahren und Vorteile weiterhin in Anspruch nimmt Dies gilt insbesondere für die Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie auch und gerade im Bereich der ärztlichen Fortbildung Denn nicht nur die Gewährung eines Vorteils ist nach dem neuen Recht unter bestimmten bisher aber durchaus üblichen Bedingungen strafbar sondern ebenso deren Annahme Und eine Fortbildung enthält zum Beispiel immer einen Vorteil für den Arzt auch wenn er sich an den entstehenden Kosten beteiligt Der vorliegende Gesetzesentwurf spricht darüber eine sehr klare Sprache was der Gesetzgeber erreichen bzw zukünftig verhindern will Es wird dann wohl Aufgabe der Rechtsprechung sein in diesem neuen gesetzlichen Rahmen dennoch die notwendige Fortbildung über neue Arzneimittel und deren Wirkmechanismen zu ermöglichen Denn wer sonst als die Pharmaindustrie könnte diese Fortbildung aktuell und kompetent anbieten Vor solchen Erörterungen sind allerdings erst einmal Vokabeln zu lernen die Ärzten bisher sicher nicht besonders vertraut waren Da ist von Bestechung und Bestechlichkeit die Rede von Tat und Täter von Freiheitsstrafen und Geldstrafen und von Strafanträgen und Strafverfolgungsbehörden Besonders befremdlich erscheint der Paragraf 300 über besonders schwere Fälle der Bestechlichkeit und Bestechung die dann vorliegen wenn Ärzte als Mitglied einer Bande die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat agieren Eine ärztliche Bande die sich für vorsätzliche Straftaten zusammenrottet Das ist doch wahrhaftig einmal eine rechtliche Begriffsinnovation in unserem Gesundheitswesen Nun sind Ärzte tatsächlich seit Jahrzehnten an Strafen für ihr Verhalten gewohnt auch wenn dieses Verhalten meist nur das Beste für ihre Patienten erreichen will Allerdings wurde das Wort Strafe dabei bisher sorgsam vermieden man sprach lieber von Regress Honorarkürzung Mengenbegrenzung und ähnlichen Begriffen Auch das Strafrecht

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    so die Versorgung des Versicherten adäquat und effektiv erfüllt werden kann Im Einzelfall kann nach 34 Abs 1 S 4 SGB V sogar dann von einem G BA Beschluss abgewichen werden wenn dieser ein bestimmtes Präparat ausdrücklich ausgeschlossen hat Dies gilt dann erst recht für G BA Beschlüsse die keinen expliziten Ausschluss von der Verordnung vorsehen sondern die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit vorwegnimmt wie im Falle eines Beschlusses zur frühen Nutzenbewertung im Rahmen des AMNOG Arzneimittelmarkt Neuordnungsgesetz Die Beschlüsse stellen somit Feststellungen über die Zweckmäßigkeit des jeweiligen Arzneimittels im Sinne des 12 SGB V dar Anders als Therapiehinweise enthält ein solcher Beschluss jedoch keine Therapieempfehlung verordnungsrelevante Schlussfolgerungen ergeben sich erst durch eine Anwendung der Grundsätze des Wirtschaftlichkeitsgebotes durch den Vertragsarzt Soweit kein Zusatznutzen festgestellt worden ist stellt der Beschluss keinen auch nicht faktischen Verordnungsausschluss dar So heißt es regelmäßig in den tragenden Gründen zu dem Beschluss des G BA über die Nutzenbewertung Die hierzu in der Anlage XII getroffenen Feststellungen schränken den zur Erfüllung des ärztlichen Behandlungsauftrags erforderlichen Behandlungsspielraum nicht ein Der G BA Beschluss zur Nutzenbewertung enthält keine Einschränkungen bzgl der Zulassung Beschlüsse des G BA zur frühen Nutzenbewertung nach 35a Abs 3 SGB V eingeführt durch das AMNOG zum 01 01 2011 erfolgen zur Vorbereitung einer Vereinbarung über Erstattungsbeträge zwischen Krankenkassen und pharmazeutischen Unternehmern Die Beschlüsse ergehen auf Basis der vom Hersteller eingereichten Studien sodass teilweise ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nur für Subgruppen festgestellt wird In begründeten Ausnahmefällen kann der Vertragsarzt jedoch abweichend ergänzend zu den Beschlüssen therapieren denn die Beschlüsse lassen die Zulassung und dementsprechend einen Einsatz des jeweiligen Präparats unberührt In 92 Abs 2 S 10 12 SGB V wurde deshalb ergänzt dass Verordnungsbeschränkungen wegen Unzweckmäßigkeit infolge des G BA Beschlusses der Zulassung des Arzneimittels nicht widersprechen dürfen Die G BA Beschlüsse regeln somit das Wie und nicht das Ob der Arzneiversorgung Auch das Ausmaß des Zusatznutzens ist nicht für das Ob der Verordnung entscheidend jedoch belegt aus Sicht der Krankenkassen die Bewertung eines Zusatznutzens für Subgruppen in diesem Bereich automatisch eine wirtschaftliche Verordnung Für den GKV Spitzenverband ist das Ausmaß des Zusatznutzens die Grundlage für Preisverhandlungen mit den pharmazeutischen Herstellern Im Fall der Behandlung mit innovativen HCV Präparaten in einer Subgruppe ohne Zusatznutzen ist die Verordnung somit zulässig jedoch steht die Wirtschaftlichkeit nicht zwangsläufig fest Der Gesetzgeber hat auch in solchen Fällen die Verordnung in die Hand des Vertragsarztes gelegt vgl BSG vom 14 12 2011 B 6 KA 29 10 R Rdnr 15 der Vertragsarzt muss ggf die Wirtschaftlichkeit der Verordnung im Einzelfall z B anhand neuer Studien Leitlinien oder individueller Kontraindikation o ä nachweisen Nach der G BA Bewertung ob mit oder ohne Zusatznutzen wird zwischen dem Arzneihersteller und dem GKV Spitzenverband ein wirtschaftlicher Preis vereinbart auch ohne dass diese Präparate explizit als Praxisbesonderheit ausgewiesen werden Die indikationsgerechte Verordnung eines derartigen Präparates kann deshalb aus juristischer Sicht nicht unwirtschaftlich sein und zu keinem Regress führen dazu existiert jedoch noch keine Rechtsprechung Generell schützen eine gute Diagnosesicherung und Dokumentation vor dem Vorwurf einer

    Original URL path: http://www.bdrh.de/aktuelles/detailansicht/archive/2015/november/article/eine-juristische-beurteilung-am-beispiel-von-apremilast.html?tx_ttnews%5Bday%5D=11&cHash=3c253f519c528bb7cceef7311e0a6958 (2016-02-09)
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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    Arthritis JIA sind zum Zeitpunkt ihrer Vorstellung beim pädiatrischen Rheumatologen häufig bereits Schäden an den Gelenken eingetreten die bei einer frühzeitigen Behandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen wären Über die unzureichende Einbettung der pädiatrischen Rheumatologie zwischen Kinderarzt und der Erwachsenen Rheumatologie sprachen wir anlässlich des DGRh Kongresses in Bremen mit Prof Dr Gerd Horneff Sankt Augustin Was läuft in puncto Früherkennung in unserem System falsch Rheumatische Erkrankungen werden im Kindesalter oft nicht rechtzeitig erkannt Oftmals werden zunächst orthopädische Ursachen vermutet Liegt dies auch daran dass Kinder z B weniger über Gelenkschmerzen klagen als Erwachsene Richtig Bei Kindern stehen neben den Schmerzen selbst auch die Schonhaltung zur Schmerzvermeidung und die Kontraktur im Vordergrund Die Untersuchung muss deshalb das Durchbewegen aller Gelenke und den Seitenvergleich einschließen Die Untersuchung insbesondere von kleinen Kindern muss aber gelernt sein Warum erkennen Kinder oder Allgemeinärzte Kinderrheuma nicht oder zu spät Während der Weiterbildung zum Kinderarzt fehlen häufig kinderrheumatologische Ausbildungsinhalte Aus diesem Grund bietet die Initiative für das rheumakranke Kind e V seit fünf Jahren einen Ausbildungskurs an Kinderkliniken ohne eigene Kinderrheumatologie wird angeboten werdende Fachärzte zu diesem Kurs zu senden um dort die Ausbildungsinhalte zu erlernen Wie steht es mit der Weiterbehandlung nach dem Wechsel zum Erwachsenen Rheumatologen Oftmals ist die Ermächtigung zur Behandlung auf das Kindes und Jugendalter limitiert Mit dem 18 Geburtstag ist ein Wechsel in die Versorgungswelt Erwachsener erforderlich Die Vorbereitung hierauf erfolgt durch eine Transition einen Prozess der Überführung Idealerweise ist der internistische Rheumatologe hieran bereits schon beteiligt also in die Behandlung des 16 18 Jährigen involviert und führt diese dann anschließend fort Jedoch haben Untersuchungen ergeben dass es nur jedem zweiten Patienten gelingt diesen in die Erwachsenen Rheumatologie zu überführen Ohne diese Überführung wird aber z B die Basistherapie in der Regel nicht fortgesetzt Muss die Transition mehr in die Öffentlichkeit

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    Psoriasis Arthritis SLE Vaskulitiden Kollagenosen Spondyloarthritiden Sonstiges Osteologie Orthopädische Rheumatologie Gicht Karriere Stellenangebote BDRh Praxisbörse Suche Rheuma Management Offizielles Mitteilungsorgan des BDRh e V 11 11 2015 Neuwahl des BDRh Bundesvorstands Die Neuwahl des Bundesvorstands des BDRh stand am 4 September 2015 in Bremen anlässlich des DGRh Kongresses im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung Dr Edmund Edelmann stellte sich nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung bot aber an weiter im Vorstand

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    des Arzneimittelvertrags mit den verschiedenen Krankenkassen geschlossen haben in diesem Jahr gestiegen Die damit verbundene Wahlmöglichkeit zwischen den verschiedenen Biologika im grünen Bereich hat damit zugenommen Abb 1 Der Vertrag ist somit ein positives Beispiel wie die Vielfalt der Versorgung mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten verbunden werden kann Dies ist in jedem Fall Vertragskonstrukten vorzuziehen bei denen durch exklusive Ausschreibungen nur einzelne Produkte profitieren und im Ergebnis nicht diese Auswahl an wirtschaftlichen Medikamenten für eine optimale Therapieauswahl zur Verfügung steht Im Sinne der rheumatologischen Versorgung ist es Ziel des BDRh dass möglichst alle Biologika Firmen über den Abschluss von Rabattverträgen dem Mehrwertvertrag beitreten Problemkreis Medikamentenreduktion bei stabiler Remission Zu Beginn des Vertrags vor zwei Jahren stand insbesondere die Medikamentenreduktion bei stabiler Remission in der Kritik Damals waren im Gegensatz zu heute entsprechende Studien die sich mit dieser Thematik beschäftigten nur sehr spärlich vorhanden Allerdings bestanden insbesondere bei früher RA BeSt Studie und auch in den Zulassungsstudien eindeutige Hinweise dass z B niedrigere Dosen einzelner Biologika sehr wohl bei einem relevanten Teil der Patienten für eine gute therapeutische Wirksamkeit bzw für eine Remission ausreichend sein können Bei der Diskussion des Arzneimittelvertrags wurde vielfach übersehen dass auch eine Reduktion eines sDMARDs wie z B MTX ebenfalls als Medikamentenreduktion im Sinne des Arzneimittelvertrages gesehen wird sofern die Therapie in Kombination mit einem Biologikum erfolgt Im Rahmen der Vertragsgestaltung gingen die Vertragspartner davon aus dass bei stabiler Remission zunächst auch eine vorsichtige Reduktion der sDMARD Behandlung erfolgen kann bevor eine Intervallverlängerung oder Dosisreduktion des Biologikums versucht wird Neuere Studien unterstützen dieses Vorgehen da sie zeigen konnten dass die Mehrzahl der RA Patienten unter einer Kombinationstherapie mit MTX und einem TNFα Blocker mit einer Dosis von 10 mg MTX Woche und weniger auskommen Der vereinzelt geäußerte Vorwurf im Arzneimittelvertrag würde Geld für das Absetzen von Biologika gezahlt trifft absolut nicht zu und verkennt die tatsächliche Intention des Vertrags der primär auf die engmaschige Betreuung der Patienten in dieser Zeit fokussiert und damit das Patientenwohl im Auge hat Das in nicht wenigen Studien vorgenommene Ad hoc Absetzen von Biologika wird im Arzneimittelvertrag explizit nicht empfohlen Zu hoch erscheint das Risiko eines raschen Rezidivs und dass der Patient enttäuscht durch diesen Misserfolg die kontinuierliche Versorgung durch den Rheumatologen verlässt Mittlerweile liegen mehrere Studien zu den verschiedenen Biologika vor die eine vorher stabile Remission vorausgesetzt zeigen dass in ca 60 bis 85 der Fälle eine Biologika Reduktion ohne Verschlechterung der Krankheitsaktivität möglich ist siehe Krüger K Z Rheumatol 2015 74 5 414 420 Sollte eine Verschlechterung eintreten kann in der Regel bei erneuter Gabe der vollen Medikamentendosis von einer unveränderten Wirksamkeit und Verträglichkeit ausgegangen werden Eine allseits bekannte Ausnahme ist Infliximab das nach einem therapiefreien Intervall von 3 Monaten gehäuft allergische Infusionsreaktionen zeigt Allerdings sind wir in Hinblick auf die Studienlage erst am Anfang der Erforschung des besten therapeutischen Procedere bei einer Remission In diesem Kontext ist anzumerken dass es in der Inneren Medizin nur sehr wenige Beispiele gibt in denen Medikamentendosierungen unabhängig von Krankheitsverlauf und Krankheitsaktivität unverändert beibehalten werden

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  • Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. - Aktuelles | Detailansicht
    Zahlreiche Abstracts und Poster sowie viele praxisrelevante Vorträge bildeten das gesamte Spektrum der Rheumatologie ab Die Rheumatologie hat in den letzten Jahren nicht nur durch neue Therapien sondern vor allem durch verbesserte Behandlungsstrategien einen erheblichen Sprung nach vorne gemacht und dies obwohl wie bereits die eröffnende Plenarsitzung verdeutlichte das Fachgebiet in Deutschland zahlenmäßig weiter unterrepräsentiert ist Beispielhaft festmachen lassen sich die Fortschritte an der Rheumatoiden Arthritis RA wo immer häufiger das Therapieziel Remission erreicht wird und inzwischen vermehrt die Möglichkeiten eines Therapieabbaus diskutiert werden Zu optimieren ist hier nicht zuletzt die Behandlung von älteren RA Patienten mit oftmals größerer Krankheitslast die umso mehr einer intensiven Therapie auch mit Biologika bedürfen Zur Diskussion stand auch die Ausgestaltung der Schnittstelle zwischen internistischer und orthopädischer Rheumatologie Denn während RA Patienten immer seltener einen rheumachirurgischen Eingriff benötigen bleibt dieses Thema für Arthrose Patienten angesichts nicht ausreichend effektiver Therapieoptionen hochaktuell Für Kinder und Jugendliche mit Juveniler Idiopathischer Arthritis JIA hat sich zuletzt die Versorgungssituation erheblich verbessert wie aus aktuellen Daten des BiKeR Registers hervorgeht Inzwischen gelingt auch hier mit Biologika immer öfter eine Remission Eine in Anbetracht einer recht hohen Rezidivrate jedoch vorsichtige Reduktion der Therapie ist auch bei JIA vielfach möglich In diesem Kontext ein Dauerbrenner ist allerdings die immer noch unbefriedigende Transition von JIA Patienten aus der pädiatrischen in die Erwachsenen Rheumatologie Ein substanzieller Nachholbedarf besteht in Deutschland überdies sowohl für Kinder als auch erwachsene Rheumapatienten in puncto einer nach wie vor zu niedrigen Impfquote Ein weiteres Thema waren die Chancen aber auch Grenzen von Leitlinien nicht nur in der Rheumatologie Aktuell entwickelt wird von Seiten der DGRh erstmals eine Leitlinie zur Gicht bereits fertig und vorgestellt wurde eine gemeinsame ACR EULAR Leitlinie zur Polymyalgia rheumatica PMR Gleiches gilt für die Psoriasis Arthritis PsA für die sowohl von der EULAR als auch der

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