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    more High Taste 2011 lyrics by Jo Bartmes I like champagne What do you drink You re going insane Life s on the brink You can t see the joy You never get the rest Since you were a boy live life without the zest I m doing well There s nothing much wrong I make my living singing a song I m doing quite fine What s wrong with you You work on an assembly line What can I do You are fourty years old and never been to school How much that makes me feel like a privileged fool You sew my hipster clothes and you re cleaning up my waste Make my life affordable survive on my high taste You are harvesting my gourmet food have barely enough to eat You are shoeshining my shoes nothing to wear on your own feet Will we change our minds and make the shift today I m pretty shure not ready yet to give up the privileged way We ve got it made We re doing well This is your fate living in hell Authenticity 2011 lyrics by Jo Bartmes Do you want me to be pretty Do you want me to be pretty Do you think that I am funny Can you dig the things I do to hide myself Can you dig the things I do to hide myself Do you want me to be pretty Do you think that I am funny I am funny Can you dig the things I do to hide myself Can you dig the things I do to hide myself I better stop pretending Will you love me when I cut the lying game The masquerade is ending The Me you know and who I am is not the same I better stop pretending Will you care for me if I don t always shine The masquerade is ending Can I be proud of everything that s truly mine Authenticity authenticity authenticity authenticity is the city where I wanna be is the city where I wanna be is the city where I wanna be Do you love my smile Hope you like my style Do you love my smile Hope you like my style Everything I do to be loved by you Everything I do only to be loved by you Everything I do only to be loved by you I better stop pretending Will you love me when I cut the lying game The masquerade is ending The me you know and who I am is not the same I better stop pretending Will you care for me if I don t always shine The masquerade is ending Can I be proud of everything that s truly mine Authenticity I better stop pretending authenticity the masquerade is ending authenticity I better stop pretending authenticity is the city where I wanna be the me you know and who I am is not the same is the city where I wanna be the

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    Freitagskonzert des Jazzclubs im Jazzkeller Biberach einem begeisterten Publikum ein solch ungewöhnliches Konzept vorgestellt Traditionell gibt es im Jazz harmonische melodische oder rhythmische Vorgaben innerhalb deren struktureller Grundlagen der Jazzmusiker Raum für spontane Einfälle findet Jo Bartmes Hammond Pfeifen Gesang hat ins Zentrum seiner vierköpfigen Formation den Sound der Hammondorgel und eines Original Leslie Lautsprechers aus dem Jahr 1958 gestellt Auch wenn er aus Gründen besserer Transportierbarkeit nicht die legendäre B3 Hammondorgel zum Konzert nach Biberach mitgebracht hat gelang ihm in Verbindung mit den rotierenden Leslie Lautsprechern eine weitgehende Annäherung an den Kultsound der 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Bartmes hat sich jedoch nicht damit begnügt nostalgisch dem alten Sound zu frönen er hat durch Pfeifen Singen und weitere Effekte das Klangspektrum erweitert sowie neue Formen und Strukturen in großer stilistischer Vielfalt ausgetüftelt Als besonders gelungen darf die Einbeziehung von Frank Spaniol mit seiner Bassklarinette gelten In Verbindung mit einer ganzen Batterie von Effektgeräten die über Fußschalter betätigt eine Klangbearbeitung in Echtzeit ermöglichten schaffte er eine immense Erweiterung des Klanges der Bassklarinette Unterstützt durch ein digitales Delay welches ihm ermöglichte ganze Passagen aufzunehmen und zeitversetzt wiederzugeben konnte der kleinen Besetzung quasi orchestrale Vielschichtigkeit entlockt werden Auch wenn Bartmes zur Begleitung nur einen Schlagzeuger Sebastian Merk aufgeboten hatte entstand niemals der Eindruck hier fehle der Musik eine Akkordbegleitung Den fehlenden Basspart ersetzte ganz nebenbei die Orgel Über dem komplexen instrumentalen Unterbau entfaltet sich Fola Dadas stimmungsvoller Gesang Mal selbständig das melodische Geschehen anführend mal vokal unterstützt von Jo Bartmes mal als bloßer Soundeffekt im vielschichtigen Klanggebäude wirkt die Stuttgarter Sängerin und Dozentin Fola Dada die auch aus Projekten mit Helmut Hattler bekannt ist immer souverän immer soulig immer intensiv emotional und treffsicher groovend Die meisten Titel des Abends entstammten der neuen CD modular soul und stießen auch in der Liveversion auf große Begeisterung Zwei Zugaben mussten unbedingt noch her Schwäbische Zeitung 23 04 2012 Urbanes Pulsieren Keyboarder Jo Bartmes mit neuer Band und neuer CD in Mannheim Retrosounds mit zeitgenössischen Impulsen zu verknüpfen damit hat sich Jo Bartmes einen Namen in der Jazzszene geschaffen Jetzt hat der Heidelberger Keyboarder eine neue CD herausgebracht mit dem Titel Modular Soul Live vorgestellt wurde der Silberling der auf Bartmes eigenem Label Blisstone erschienen ist in der Mannheimer Alten Feuerwache Für musikalische Bausteine hat sich Bartmes immer schon interessiert Solche Module wie er es nennt prägen auch sein jüngstes Werk Versatzstücke aus Jazz Rock Funk und R B verbaut er auf seiner neuen CD Modular soul mit reichlich Experimentiergeist Und dass diese Module auch Seele und noch mehr Soul haben dafür steht der Bandleader mit seinem Spiel ebenso ein wie seine Mitstreiterin bei diesem Projekt die Sängerin Fola Dada Es sind vor allem clubbige Sounds und Rhythmen die Bartmes auf der neuen Scheibe hören lässt Triphop Soul und experimentelle Dance Grooves eine Musik mit vielen Biegungen und Brechungen Ganze acht Musiker sind auf der CD beteiligt das garantiert vielschichtige Soundcollagen aus einem ebenso dunkel wie frisch klingenden Klanglabor Die Musik ist reif und zugleich spielerisch verspielt und wird gelegentlich zu einem Trip durch surreale Klanglandschaften Einen Hauch von Grace Jones bringt Fola Dada bisweilen in ihren dunkel timbrierten Gesang Söhne Mannheims Gitarrist Kosho ist mit funky Grooves und rockigen Licks ebenso dabei und entspanntem Banjo Spiel Mit letzterem kommt in Princess unbeschwerte Urlaubsstimmung und melodienseliger Retro Geist in die Musik Nächtliche Sounds und Großstadt Rhythmen pulsieren in Berlin Drum Bass Rhythmen schwurbelige Klänge von Hammond Orgel und Fender Rhodes Piano lässt Bartmes einfließen Dazu Elektronisches programmierte Loops und Grooves Zusammen mit den Vokalisen der Klassik Sängerin Cordula Stepp und Frank Spaniols Bassklarinette ergibt dies einen vielschichtigen Klangtrip Viel davon war auch live in der Feuerwache zu hören hier nun in Quartett Besetzung Jo Bartmes war neben seinem Keyboardspiel ebenso mit elektronischen Pfriemeleien beschäftigt wie Spaniol der seine Bassklarinette auch gerne mal elektronisch manipulierte Einen Bassisten konnte sich Bartmes sparen die schummrigen Basslinien ließ er mit links übers Keyboard laufen um mit der Rechten bizarre Sounds zu entwickeln Eine Vielzahl dunkler Ambientklänge aktivierte er dabei verbiss sich in langen Repetitionen Der fabelhafte Sebastian Merk am Schlagzeug sorgte mit schrägen Beats und differenziert klackernden Rhythmen für einen komplexen Groove der immer sehr tanzbar war Repetitive Minimal Strukturen waren oft eine starke Dancefloor Basis über welche Fola Dada elegisch schwelgen durfte oder schmiegsamen R B in sinnliche Töne kleidete Das solch urbanes Gebräu nicht viel mit Jazz zu tun hat ist ebenso klar wie die Tatsache dass es für die Tanzschuppen eine Spur zu komplex und experimentell ist Bartmes hat immer schon stilistisch zwischen den Stühlen gestanden und dort fühlt er sich sehr wohl Das hohe Niveau seiner neuen Produktion gibt ihm auf diesem Wege nur Recht Rheinpfalz Rainer Köhl 30 3 2012 Bartmes Modular Soul Natürlich darf man auf CD Titel nicht viel geben Aber Modular Soul des Keyboarders und Produzenten Jo Bartmes weist dann doch auch auf die Arbeitsweise des Heidelbergers hin Er betrachtet aktuelle Pop Musik der vergangenen 40 Jahre als großen Fundus wo er die Bausteine findet die er in den 14 Tracks seiner CD zu gleichermaßen komplexen wie sublimen Gebilden stets neu zusammensetzt gleichgültig ob Soul oder Funk ob Pop oder Rock ob zeitgenössische DJ Kultur oder historische Disco Sounds ob Jazz Blues Country oder Bluegrass Musikalischer Ausgleich ist Bartmes Sache nicht Viel lieber hat er scharfe Schnitte und Collagen hafte Brüche lässt Extremes ebenso zu wie Untergründiges Dabei setzt er nicht allein auf ein digitales Cut Paste Prinzip Vielmehr sind die retrospektiven wohlig analogen Klangfarben seines Fender Rhodes und seiner Hammond Orgel Dreh und Angelpunkt mit denen er die Musiker durch seinen teils abründigen Kosmos führt Ein Markus Bodenseh auf dem Kontrabass reagiert darauf ebenso mit Pfiff und Esprit wie ein Sebastian Merk auf dem Schlagzeug oder ein Kosho auf Gitarre und Banjo Und mit Fola Dada hat er eine wandlungsfähige Sängerin mit im Boot die sich mit ihrer ausdrucksstarken Stimme ad hoc auf das jeweilige musikalische Setting einzulassen versteht Ach ja den zweiten Teil des Albumtitels Soul darf man nicht als Gattungsbegriff missverstehen Vielmehr verbirgt sich dahinter Bartmes Haltung mit der er sich auf aktuelle Musik einlässt JazzThing Martin Laurentius April 2012 Sounds Songs Bartmes modular soul Der Heidelberger Künstler Jo Bartmes seines Zeichens Keyboarder Theatermusiker und Komponist schreibt seine Stücke gerne nach dem Baukastenprinzip eine passende Schublade für diese Musik muss erst noch gezimmert werden Dabei bedient sich Bartmes zwanglos an Elementen aus Jazz Pop Soul Elektronik und Experiment Folglich könnte der Titel seines neuen Albums modular soul nicht treffender gewählt sein Klanggrenzen gibt es kaum für reichlich Abwechslung sorgen unter anderem zwei Sängerinnen und Exoten wie Banjo und Bassklarinette Die Musik passiert mir kommentiert der gebürtige Schweizer in knappen Worten seine Kompositionen Sie entstehen mal am Instrument mal am Schneidetisch und sind in jedem Fall frisch innovativ und unvorhersehbar WDR 3 Resonanzen CD der Woche 19 03 2012 Bartmes modular soul Schon toll wie Keyboarder lo Bartmes mit Kosho Koschorreck g Sebastian Merk dD und weiteren Musikern hier Electronica und organische Band sounds zu einem groovenden Funk Soul Monster von prince scher Dimension verbindet lm Mittelpunkt steht die großartige Sängerin Folo Dada Ein schönes Album zwischen Dancefloor und Chill Out Lounge Gitarre Bass März 2012 BARTMES GESCHICHTEN DIE SCHWINDELIG MACHEN Von Olaf Maikopf Zwischen Theatermusik Lehraufträgen und Konzerten können die eigenen Aufnahmen schon mal eine Weile liegen bleiben Jetzt hat Jo Bartmes ein neues Album fertiggestellt das ebenso vielfältig ist wie sein Musikeralltag Im Interview spricht er über große Namen die seinen Weg gekreuzt haben und seine aktuellen Ambitionen Seine Inspirationen bezieht der Keyboarder Jo Bartmes aus allen Himmelsrichtungen Dazu schaut er bei Matthew Herbert vorbei um schon im nächsten Moment sein Interesse auf Medeski Martin Wood und Can zu fokussieren Sie alle und ganz viel mehr finden sich in dem sinnlichen progressiven Elektro Jazz von Modular Soul wieder Der ist wunderbar verspielt und immer überraschend Olaf Maikopf Du nennst dein neues Album Modular Soul Und tatsächlich setzt sich die Musik aus verschiedenen Bauteilen zusammen Jo Bartmes Die modulare Bauweise entspricht meinem Leben als freischaffender Musiker Ich spiele Gigs mache Musik für s Theater unterrichte an der Uni und privat mache meistens mein eigenes Booking oft alles an einem Tag Und wenn ich zwischendrin ein paar Tage Zeit hab nehme ich zu Hause ein paar Tracks auf Die Takes bleiben dann oft Monate oder ein Jahr liegen weil ich z B an einer spannenden zeitaufwändigen Theatermusik arbeite Dann beschäftige ich mich wieder mit meiner Musik und entweder wie das mit manchen Tracks der neuen CD der Fall war muss ich komplett neu aufnehmen weil sich s nicht mehr richtig anfühlt oder ich fange an am Rechner zu basteln und was Stimmiges draus zu machen Teilweise baue ich Loops aus Sachen die mir Musikerfreunde irgendwann eingespielt haben Manchmal wenn ich schon am Basteln bin entsteht dann auch ein neues Stück nur am Computer Da sind dann auch Samples von anderen Bands oder z B einem zeitgenössischem Chorwerk oder einem Radionachrichtensprecher verhackstückt Es soll einfach am Ende gut klingen und eine Aussage haben Für die CD ist alles gleichwertig ob ich etwas mit meinen Freunden eingespielt hab oder nur am Rechner gebastelt Und manche Bastelei hab ich dann doch noch mal mit Band eingespielt Organisch und weich Olaf Maikopf Welche Musik interessiert Dich Jo Bartmes Wenn sie mich berührt interessiert mich stilistisch alles Klassik Jazz gute Popmusik Elektro Musik aus fernen Ländern In den Rocky Mountains hörte ich in einem Schuppen an einer Straßengabelung mal eine Bluegrass Band die so was von gegroovt hat Kürzlich in einem Jugendzentrum eine fantastische Speed Metal Band die mir den Atem geraubt hat Mit Jazz passiert mir das leider immer seltener Olaf Maikopf Wann hast Du Musik entdeckt wie war Deine musikalische Sozialisation Jo Bartmes Meine Eltern hörten Klassik vor allem Bach und Strawinsky Habe ich damals gehasst sind aber schon lange zwei meiner Favoriten Bei meinem Vater hörte ich Oscar Peterson und das Golden Gate Quartett und afrikanische Gesänge vom Tonband Meine erste Platte das White Album von den Beatles hat mir meine Cousine geschenkt Die meisten Stücke der Beatles finde ich immer noch toll Später Jimmy Hendrix King Crimson Pink Floyd dann ganz viel Soul und Funk James Brown Cameo usw Erst so mit 18 kam ich zum Jazz Ein Freund spielte mir Go Ahead John von Miles Davis s Big Fun vor das haute mich um Viele Jahre später ich verdiente schon meinen Lebensunterhalt mit Musik bin ich dann nach New York gegangen um Jazz zu studieren und habe gelernt was es alles noch für spannenden Jazz vor Bitches Brew gab Ich hatte keine Ahnung Allerdings ist es dann auch nicht so leicht wenn man sich während des Studiums z B viel mit Bebop oder traditionellen Jazzformen beschäftigt wieder offen für alles zu werden Ich habe Jahre gebraucht Olaf Maikopf Deine Hauptinstrumente sind die Hammond Orgel und das Fender Rhodes Zwei ja eher antiquierte Instrumente die aber seit Jahren in bestimmten Szenen wieder absolut angesagt sind Was macht für dich deren Reiz aus Jo Bartmes Mein erstes Rhodes habe ich mir mit 15 als Zeitungsausträger in den Schulferien verdient und meine alte Hammond B3 eher zufällig erst vor einigen Jahren günstig gekauft Die Instrumente verbinden mechanische akustische Klangerzeugung mit Elektronik das entspricht der Mischung in meiner Musik Rhodes und Hammond haben was Organisches Weiches was man auch gut mit Verzerrer oder Wah Wah bearbeiten kann und mischen sich wunderbar mit allem Das würde ich so generell weder übers Klavier noch über Synthies behaupten Der Hauptgrund ist aber sicher meine Sozialisierung es sind die Tastenklänge die ich in meinen Lieblingsmusiken am meisten gehört habe Geballte Kultur Olaf Maikopf Welche Spieler prägten dein Spiel Jo Bartmes Inspirationsquelle war für mich immer ob und wie Musik mich berührt und fesselt Deshalb ist auch große Virtuosität selten etwas was mich wahnsinnig beeindruckt Vermutlich waren alle Rhodes oder Orgelspieler von Miles Davis Bands der frühen Siebziger für meine Entwicklung wichtig besonders Herbie Hancock Von den aktuelleren mag ich z B Bugge Wesseltoft Bei Ihm interessiert mich vor allem die Zusammenstellung seiner Musik die organische Verschmelzung von Elektronik und computergenerierten Klängen mit echt gespielten Tönen Olaf Maikopf Du erwähntest schon dein Musikstudium in NYC Was hat es dir außer einem Abschluss noch gebracht Jo Bartmes Alles war neu die Lehrer die Mitstudenten die Stadt und das Leben dort Ich hatte Klavier Kompositions und Ensembleunterricht quasi aus erster Hand bei tollen Musikern aber auch bei Musikerpersönlichkeiten die über viele Jahre in den Bands von Coltrane Shorter Miles Sarah Vaughan Art Blakey oder James Brown und vielen anderen gespielt hatten Diese waren zwar teilweise keine wirklich guten Pädagogen aber allein durch ihre Geschichten oder ihr eigenes Spiel begriff ich sehr viel über Musik Am Anfang habe ich mir fast jede Woche irgendeine Musikerlegende live angehört Ahmad Jamal Sonny Rollins Betty Carter usw aber auch mir unbekannte Leute Meinen Mitstudenten Brad Mehldau hörte ich alle paar Wochen in irgendwelchen kleinen Clubs heute spielt er ja in den großen Konzertsälen John Zorn hat zum Üben für eine neue CD in einem winzigen Café eine Woche lang gespielt Der Eintritt war frei die Band war der Hammer und ich erinnere mich vor allem an Joey Baron s unglaubliche Spielfreude mit einem Grinsen das die Band das Publikum und die ganze Belegschaft des kleinen Cafés angesteckte Ich war in der Woche jeden Abend da Im Sommer gab es täglich Freiluftkonzerte in Parks und auf Plätzen Da hörte ich u a Sun Ra Meshell Ndegeocello Maceo Parker Jon Cage erlebte ich im Central Park noch live auf der Bühne Viel zeitgenössische Musik modernen Tanz Performance Oh da werde ich gerade ganz sentimental so viel geballte Kultur hatte ich sonst nie in meinem Leben Aber eigentlich war auch einfach der Gang zum Milchholen im Laden nebenan inspirierend Olaf Maikopf Erinnerst du dich an besondere Erlebnisse mit deinen Lehrern Jo Bartmes Joe Lovano habe ich bei einem Workshop in den Rocky Mountains als fantastischen Lehrer erlebt Ich war mit anderen Workshopteilnehmern in einer Band die er leitete und in der er auch mitspielte Wir hatten dann dort ein paar Gigs zusammen Er ist mir nicht als Pädagoge in Erinnerung aber wenn er über Musik sprach war das so gewaltig so deep und nachhaltig Genau wie er Saxophon spielt Aber das erlebte ich mit einigen dieser Meister Olaf Maikopf Deine Band ist mit Musikern besetzt die in der Soul New Jazz und Club Musikszene bekannt sind Was prädestiniert Fola Dada Kosho Sebastian Merk Frank Spaniol für Bartmes Jo Bartmes Die Kombination hat sich eher zufällig ergeben Frank und Sebastian spielen übrigens in anderen Projekten viel mehr Jazz als bei mir aber einfaches Grooven macht ihnen zum Glück genau so viel Spaß Es sind alles selbstbewusste Musikerpersönlichkeiten Sie komponieren alle und haben Ihre eigenen Band Projekte Aber in meiner Band akzeptieren sie mich als ersten Ideengeber Mit Kosho und Sebastian spielte ich ein paar Trio Gigs bei denen ich das wunderbare Gefühl hatte Kontrolle komplett aufgeben zu können völlig im Hier und Jetzt zu sein Mit Frank habe ich über die Jahre immer wieder gespielt Seine tollen Ideen und seine präzise Time mochte ich schon immer und er ist auf meiner letzten Platte mit Tenor Saxophon Sopran und Flöte bei ein paar Stücken dabei Als er dann immer mehr Bassklarinette spielte ich liebe den Klang war klar dass er in der Band eine größere Rolle spielen muss Fola hörte ich mit Hattler zum ersten Mal Ihre warme klare Stimme und Ihre starke und angenehme Bühnenpräsenz hatten es mir sofort angetan Eigentlich sollte sie für Modular Soul nur ein zwei Lieder einsingen Aber die gemeinsame Arbeit machte uns beiden so viel Spaß dass ich immer mehr Texte schrieb Manche Stücke die ursprünglich Instrumentalnummern waren wurden dann zu Songs Also alles eher organisch gewachsen und nicht kalkuliert Olaf Maikopf Es sind auch Musiker dabei die man von DePhazz kennt DePhazz bedient eher die Lounge Gemeinde Bei Dir spielen die Musiker nun eine offenere Musik Jo Bartmes Ich mag Überraschungen und unerwartete Abenteuer in der Musik Vorhersehbarkeit möchte ich vermeiden Bauch Intellekt und Groovebedarf oder Rhythmusbedürfnis wenn es so was gibt möchte ich gerne gleichermaßen ansprechen Ich freu mich wenn die Musik Tiefgang hat und trotzdem gut zu verstehen ist Authentizität ist zwar ein viel strapaziertes Wort aber es ist mir wichtig mit meiner Musik und auch meinen Texten authentisch zu sein Olaf Maikopf Apropos Texte Warum verwendest du sie in Deiner Musik Jo Bartmes Ich glaube es fing ursprünglich damit an dass ich Gesang als Stilelement als zusätzliche Farbe integrierte Heute sind mir bis auf den einen eher dadaistischen von Maneuver alle Texte auf Modular Soul sehr ernst Ich möchte unbedingt das kommunizieren was mir wesentlich und wichtig ist und nicht weniger Selbstverantwortung zu übernehmen für alles was ich tue und fühle Freiheit mir nehmen und geben in einer Beziehung Authentizität Umgang mit unseren Resourcen das sind alles Themen bei denen es nicht einfach ist leicht und spielerisch zu bleiben nicht belehrend oder altklug rüberzukommen Das gelingt mir nur teilweise Olaf Maikopf Jazzthetik März 2012 SOUNDTRACK FÜR TARANTINO Frisch einfallsreich abwechslungsreich und modern so klingen die 14 Tracks auf modular soul dem neuen Album von Jo Bartmes Nu Jazz wäre dafür das falsche weil einschränkende Wort denn die Sängerin Fola Dada bringt schon eine ordentliche Portion Soul und Hip Hop Maneuver ins Spiel Princess überzeugt dagegen mit Banjo Grooves zu denen Jo Bartmes sich eins pfeift Aber auch ausgeschlafene Funk Grooves Authenticity und repetitiver Minimal Ladida und der Gesang der Sopranistin Cordula Stepp finden sich auf modular soul dazu noch reihenweise originelle Rock Gitarrensounds von Kosho jazzige Keyboards von Bartmes selbst Und was bitteschön soll man gegen ein Album sagen das die Bassklarinette derart prominent einsetzt Hier geht es tatsächlich mehr um Sound als um Songs was für eine deutsche Produktion eher ungewöhnlich ist zumal wenn daraus kein instrumentales Muskelspiel wird sondern eine erfrischende Lässigkeit sich durch all die Tracks zieht Und einen Track wie Bungalloo mit seinem Flair alter französischer Filmsoundtracks sollte man dringend Quentin Tarrantino schicken Insgesamt

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