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  • A 223: AVIF Forschung
    Daten war auf Initiative der Arbeitsgemeinschaften für warmfeste Stähle und für Hochtemperaturwerkstoffe in den Jahren 1989 92 das sogenannte ZSF System aufgebaut worden Da diese Datenbank zu Beginn der 2000er Jahre bereits stark veraltet war beschlossen die Lenkungsausschüsse der Arbeitsgemeinschaften die Einrichtung eines neuen EDV Systems Um die außergewöhnlich lange Betriebszeit von geplanten 20 Jahren zu gewährleisten wurde das neue System vollständig mit Open Source Software realisiert Das EDV System wird die zentrale elektronische Erfassung und Verwaltung von Stahlwerkstoff Langzeitdaten ermöglichen und garantiert somit die langfristige Verfügbarkeit und Verbreitung dieser wertvollen Daten aus öffentlich geförderten Forschungsvorhaben Aufträgen der Arbeits gemeinschaften und Industrieprojekten die zur Auslegung Berechnung und Überwachung von Hochtemperaturbauteilen erforderlich sind Die Forderung der Stahlhersteller und Stahlanwender nach einer einheitlichen aktuellen und elektronischen Datenbasis wird erfüllt Nutzer sind Stahlhersteller und Stahlanwender insbesondere klein und mittlere Unternehmen für die eine Ermittlung und Verwaltung dieser wertvollen Daten zu aufwändig wäre Im neuen EDV System werden alle verfügbaren Daten der Forschungsvorhaben Arbeitsgemeinschaften und Prüfauf träge der Industrie importiert Dadurch und durch die einheitliche Aufbereitung der Daten erfolgt eine wesentliche Erweiterung der in Deutschland zentral verfügbaren Datenbasis Für die Industrie sind diese Daten die Basis für die Bewertung von Werkstoffen und deren Ei

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  • A 224: AVIF Forschung
    Feststofffilterprüfstand konzipiert und gefertigt Einerseits dienten diese Prüfstände zur Ermittlung der Schmutzaufnahmekapazität und zur Beobachtung der Filtermedienregeneration und andererseits zur Messung des Druckverlustes als Funktion der Zeit bei Varia tion der Staubkonzentration Mit einem weiteren Versuchsstand konnte die Permeabilität der Filtermedien erfasst und quantifiziert werden Die vorwiegend experimentellen Untersuchungen zeigten deutlich die filtrationstechnischen Vorteile der Metalldrahtgewebe gegenüber den polymeren Geweben und den Filtermedien aus Keramik auf Die Unterschiede können vergleichbar und quantifizierend dargestellt werden Ein Schwerpunkt der Arbeit war die Bestimmung der Filtermittelfeinheit und des Druckverlustes von Metalldrahtgeweben unterschiedlichster Bindungsarten Theoretische Überlegungen und Berechnungen ermöglichen die Vorhersage der maximalen Porengröße von glatten Tressen Panzertressen Betamesh und von Köpertressengeweben Die maximale Porengröße ist hierbei als Durchmesser einer Kugel definiert welche gerade noch durch eine Maschenöffnung treten kann Diese Größe wird auch als absolute Filterfeinheit oder Trennteilchengröße be zeichnet Die aus den mathematischen Beziehungen resultierenden Ergebnisse zur Filtermedienfeinheit wurden mit Hilfe vibrationsunterstützter Nasssiebung und mittels geometrischer Ähnlichkeitsmodelle überprüft Zur Verfügung stehen nun mathematische Hilfsmittel die es dem Hersteller erlauben der vom Anwender geforderten Filtratqualität bereits im Vorfeld der Fertigung Rechnung zu tragen Sie erlauben den filtermedienspezifischen technologischen Grenzbereich für die jeweiligen Webarten vorauszusagen Des Weiteren erfolgte die Bestimmung der Porengröße durch Messung des Kapillardruckes unter Einsatz einer speziell entwickelten Apparatur zur visuellen Beobachtung der Ausbildung und der Bewegung von Gasblasen durch flüssigkeitsbenetzte Drahtgewebe Es handelt sich um einen Porometer der dem industriellen Anwender wichtige Qualitätskriterien zur Filtermittelfeinheit unter Produktionsbedingungen liefert Erarbeitet wurden mit Unterstützung numerischer Simulationsmethoden Rechenmodelle mit denen es gelingt Aussagen zu treffen bei welchen Messbedingungen die Dynamik des Blasenbildungsprozesses die Messergebnisse beeinflusst und verfälschen kann Dieser Blasenbilungsvorgang charakterisiert den resultierenden Kapillardruck der ein Maß ist für die maximale Porengröße bzw Filtermittelfeinheit Aufgezeigt werden kann wie sensibel das Kapillardruckmessverfahren auf kleine Änderungen geometrischer Parameter reagiert und dass gesicherte Aussagen bezüglich der

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  • A 226: AVIF Forschung
    von Bauteilen im Au tomobilbau berücksichtigt da hierfür ein komplexes methodisches Vorgehen notwendig ist Oft wird stattdessen der Literaturwert für den E Modul von unlegiertem Stahl verwendet dieser liegt bei 210 GPa Tatsächlich ist der E Modul jedoch sowohl von der Vorverformung des Bauteils welche aus dem Umformprozess resultiert als auch von der Wärmebehandlung abhängig Häufig werden z B die Bauteile durch das Lackeinbrennen einer sogenannten bake hardening Behandlung unterzogen was unter anderem zu einer Festigkeitssteigerung des Bauteils führt aber auch den E Modul des verwendeten Werkstoffs beeinflusst Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurden bei der Bestimmung der Steifigkeit eines Karos seriebauteils die lokalen E Modulwerte der verwendeten Stähle und deren Abhängigkeiten von plastischen Verformungen und Wärmebehandlungen in der Steifigkeitssimulation für eine B Säule berücksichtigt Die zu untersuchenden Werkstoffe waren DC04 weicher Tiefziehstahl H 300 BD mikrolegierter Stahl HCT 600 X Dualphasenstahl und HCT 690 T TRIP Stahl Für die Steifigkeitssimulation wurden die lokalen Elastizitätsmoduli die Bauteilgeometrie und die Wandstärke aus der experimentellen E Modul Ermittlung und der Umformsimulation bereitgestellt Als Untersuchungsmerkmal dienten die Steifigkeits und Dehnungskurven Dehnungswerte im elastischen Bereich Die aus den Steifigkeitsberechnungen gewonnenen Kurven wurden mit den realen Messergebnissen verglichen Um die Einflüsse der übertragenen lokalen E Moduli und der Wandstärke zu identifizieren wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt Generell wurde unter Berücksichtigung des lokalen E Moduls eine Verbesserung der Simulationsergebnisse erzielt Durch die Berücksichtigung der Historie der Umformsimulation kann mit Hilfe der Steifigkeitsberechnung das reale Steifigkeitsverhalten besser angenähert werden da her ist deren Berücksichtigung für zukünftige Steifigkeitssimulationen sinnvoll Die im Rahmen dieses Projekts verwendete Methodik kann dafür genutzt werden Allerdings ist zur Gewinnung der Eingangsdaten für die Steifigkeitssimulation nämlich der Messung der lokalen E Modulwerte abhängig von der Vorverformung und Wärmebehandlung ein erheblicher Mehraufwand im Bereich der Kennwertermittlung der Werkstoffprüfung erforderlich Ob dieser Mehraufwand gerechtfertigt ist muss für jeden

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  • A 229: AVIF Forschung
    Seite wurden Zeitstandproben einachsige Beanspruchung und Hohl zylinderproben mehrachsige Beanspruchung eingebaut und die zeitlichen Dehnungsverläufe ermittelt Über die mehrachsige Beanspruchung wird erreicht dass auch bei vergleichsweise hohen Belastungen sich ein bauteilähnliches Kriechschädigungsverhalten mit geringen Kriechverformungen einstellt Die Untersuchungen wurden bei der oberen Anwendungstemperatur als auch bei den heute üblichen Betriebstemperaturen durchgeführt Insgesamt wurden im Berichtszeitraum Versuchszeiten von mehr als 45000 h erreicht Die Kriechporenbildung wurde über metallographische Untersuchungen an ausgebauten bzw mit Gefügeabdrücken bei Zwischenausbauten ermittelt Parallel zu den Laborversuchen wurden im Kraftwerk an ausgewählten Bauteilen Betriebsmessungen zur Ermittlung der Beanspruchung aus Druck Temperatur und eventuellen äußeren Lasten durchgeführt Weitergehende metallkundliche Untersuchungen an Metallfolien bzw Extraktionsabdrücken der Proben bzw der Bauteile im REM und TEM wurden zum Zweck der Ermittlung der Veränderungen der Gefügestrukturparameter Ausscheidungen Subkorngröße und Versetzungsdichte in Abhängigkeit von der Beanspruchung durchgeführt Die Auswertung der genannten Untersuchungen zeigte dass die Kriechschädigungsentwicklung bei den martensitischen Cr Stählen sich deutlich von dem der niedriglegierten warmfesten Stähle unterscheidet Kriechporen im technischen Sinne treten zu einem deutlich späteren Zeitpunkt der gesamten Lebensdauer ein Dabei werden deutlich größere Beträge der Kriechdehnung erreicht Die Zahl der Poren die bei den untersuchten Proben gefunden wurde ist deutlich geringer als bei vergleichbaren Proben aus den warmfesten Stählen Die gefundenen Zusammenhänge zwischen Porendichte Kriechverformung und Mehrachsigkeitsverhältnissen konnte in die inelastische Analyse integriert werden Der Einfluss der Mehrachsigkeit auf das Kriechverformungsverhalten wurde ebenfalls über einen entsprechenden Parameter in das Werkstoffmodell implementiert Auf dieser Grundlage ist es möglich die lokale und zeitliche Schädigungsentwicklung in einem Bauteil zu berechnen Hierzu wurden entsprechende Vergleichsrechnungen an den geprüften mehrachsig belasteten Proben durchgeführt Die gefundenen metallkundlichen Zusammenhänge über die Veränderung der Mikrostrukturparameter wurden mit thermodynamischen Berechnungen nachvollzogen Sie können dazu benutzt werden die Zustandsänderungen eines Bauteils z B über die Einordnung in Streubänder die die Teilchenvergröberung über der Betriebszeit wiedergeben zu bewerten Darüber

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  • A 230: AVIF Forschung
    den Laufversuchen an Außen und Innenverzahnungen werden im Folgenden kurz geordnet nach den untersuchten Einflussgrößen zusammengefasst Die Versuche zum Einfluss der Umfangsgeschwindigkeit zeigten sowohl hinsichtlich der Grauflecken als auch der Grübchengefährdung ein günstigeres Verhalten mit Verringerung der Umfangsgeschwindigkeit Es wird davon ausgegangen dass im Wesentlichen das günstigere Ein laufverhalten in Kombination mit geringeren dynamischen Zusatzkräften und niedrigeren Temperaturen im Zahneingriff bei kleinen Umfangsgeschwindigkeiten zu dem beobachteten günstigeren Graufleckenverhalten führen Es zeigte sich dass eine an den Flanken vorliegende Graufleckigkeit deutlichen Einfluss auf die erreichbare Lastspielzahl bis zum Eintritt eines Grübchenschadens hat In Stufenversuchen konnte durch schrittweise Reduzierung der Umfangsgeschwindigkeit ein Übergang in eine Verschleißhochlage ab vt 0 25 m s beobachtet werden Bei der Paarung hart hart wurde hier eine an den Prüfflanken vorliegende Graufleckigkeit von einer Verschleiß bedingten Schädigung überlagert bzw abgetragen Es konnte ein deutlicher Einfluss der Flankenendbearbeitung auf das Grauflecken und Verschleißverhalten gezeigt werden Eine Reduzierung der Oberflächenrauheit beispielsweise durch Gleitschleifen führte an dem Prüfrad an dem die Bearbeitung durchgeführt wurde unabhängig von der Werkstoffpaarung in der Regel zu einem deutlich günstigeren Verschleißverhalten Das Graufleckenverhalten hingegen konnte nennenswert durch die Rauheit des Gegenrades beeinflusst werden Zum Einfluss der Werkstoffpaarung wurden vergleichende Untersuchungen an den Paarungen hart hart und hart weich durchgeführt Die einsatzgehärteten harten Prüfräder wurden aus dem praxisüblichen Einsatzstahl 18CrNiMo7 6 Eh und die vergüteten weichen Räder aus dem in der Praxis ebenfalls häufig eingesetzten Vergütungsstahl 42CrMo4 V gefertigt Grundsätzlich gab bei der Paarung hart weich bei Außen und Innenverzahnungen der vergütete Wälzpartner die Beanspruchungsgrenze vor Maßgeblich waren hier Grübchen und Verschleißschäden Bei dieser Werkstoffpaarung konnte bei keiner untersuchten Variante Graufleckigkeit beobachtet werden Die Grenzbelastungen hinsichtlich Grübchen und Verschleißschäden wurde bei der Paarung hart weich durchweg bei deutlich niedrigen Belastungen erreicht als bei der Paarung hart hart Graufleckigkeit trat bei Innenverzahnungen der Paarung hart hart nur an den Plane tenrädern auf Das Hohlrad zeigte aufgrund der günstigen geometrischen Eigenschaften keine Anzeichen von Graufleckigkeit Die Versuche zum Einfluss des Schmierstoffs zeigten dass der Einsatz von höherviskosen Praxisschmierstoffen bei einer Paarung hart hart zu einer deutlichen Verbesserung des Grau flecken und Verschleißverhal tens führen kann Bei der Paarung hart weich konnte das Ver schleißverhalten am vergüteten Hohlrad auch durch Schmierung mit höherviskosen Schmier stoffen nur geringfügig verbessert werden In diesem Zusammenhang zeigte sich dass bei der Variante mit dem niederviskoseren Referenzschmierstoff eine deutliche Glättung der Flankenrauheit an den Planeten im Versuchsverlauf resultierte Dadurch wurde die so genannte Feilwirkung der harten Räder verringert was sich bekanntermaßen günstig auf das Verschleißverhalten einer Paarung hart weich auswirkt Der Einfluss der Treibrichtung wurde in einem Stichversuch an einer Innenverzahnung der Paa rung hart weich im Hinblick auf das Verschleißverhalten untersucht Durch Umkehr der Treibrichtung lag der Eingriffsbeginn nicht mehr wie bei den Hauptversuchen im Fußflankenbereich des Hohlrades sondern an der Kopfflanke Diese Umkehr der Treibrichtung führte zu einer deutlich stärkeren Verschleißschädigung am vergüteten Hohlrad Es ist davon auszugehen dass die geometrisch bedingten ungleichen Zahnsteifigkeiten von Planeten und Hohlradzähnen in Abhängigkeit von der Treibrichtung zu unterschiedlichen Verformungen führen und somit unterschiedlich stärke Eingriffsstörungen

    Original URL path: http://www.avif-forschung.de/index.php?id=103&tx_ttnews%5Btt_news%5D=103&cHash=4cf9909cf0d902c90790a0a0af41bf87 (2016-02-11)
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  • A 232: AVIF Forschung
    vorgenommen Modell 2 Zur Verifikation wurden ein und mehrstufige Kriechermüdungsversuche teilweise anisotherm zur Nachbildung von Kalt Warm und Heißstartbeanspruchungsfällen mit Versuchsdauern bis rd 8000h an einer Kerbprobe und rd 2000h an Kreuzproben durchgeführt Die Nachrechnungen von komplexen Verifikationsexperimenten praxisnahen Beanspruchungsfällen und ergänzend auch für ein und mehrachsige TMF Versuche an einem Stahl vom Typ 28CrMoNiV4 9 ergab einen wichtigen Beitrag zur Bewertung der Praxistauglichkeit beider Lösungsansätze Weiter wurde eine vergleichende Betrachtung des Aufwands für die Modellierung von Verformung und Anriss bzw Zeitbruchkurven als Grundlage zur Anwendung der Rechenmodelle erweitert Aus der Nachrechnung von Verifikations und Demonstrationsbeispielen ließen sich Ergebnisse zum Zeitaufwand und zur Treffsicherheit der beiden Modelle gewinnen Die in diesem Vorhaben verbesserten Berechnungsmethoden lassen sich durch die Industrie wie folgt nutzen Die verbesserten Modelle wurden in bereits industriell genutzten Programmen implementiert Modell 1 SARA 5 Modell 2 ThoMat Durch die bereitgestellten Programme und Unterprogramme mit entsprechender Dokumentation ist eine unmittelbare Nutzung durch die Industrie gegeben Die entwickelten Methoden erlauben der Industrie die Anrisslebensdauer kritischer Bauteile und Komponenten unter thermozyklischen und mehraxialen Bedingungen zu berechnen Die Entwicklung von Lebensdauerverbrauch und Schädigung tragen zur Bewertung von Design und Wartungsintervallen bei Schnittstellen zur Dateneingabe seitens der industriellen Anwender sind verfügbar und einfach nutzbar Die Modelle sind übertragbar und können bei Bedarf an weitere Werkstoffe angepasst werden Das Modell SARA hat seine Stärken in der ingenieurmäßigen Anwendbarkeit die bereits heute einen Praxiseinsatz im Turbinenbau ermöglicht mit einem dabei zu akzeptierenden Konservativitätsgrad Ein weiterer Vorteil ist die Abdeckung eines größeren Werkstoffspektrums Nach dem aktuellen Stand der Technik erscheint die Anwendung des konstitutiven ThoMat Modells relativ aufwendig in Bezug auf die Parameteridentifikation jedoch verbirgt sich hinter diesem Ansatz langfristig ein größeres Potenzial hinsichtlich der Möglichkeiten zur Beschreibung komplexer Beanspruchungen da das Modell den Verformungszustand besser beschreiben kann und eine unmittelbare Nutzung in FE Programmen zulässt

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  • A 233: AVIF Forschung
    Stahlfeinblechen im Fokus Für Probenversuche geeignet wurden folgende Messverfahren eingestuft Steifigkeitsanalyse Frequenzanalyse thermometrisches bzw graphisches Verfahren thermoelastische Spannungsanalyse Messung lokaler Dehnungen mittels DMS Dabei bieten sich der beschleunigte Steifig keitsabfall unabhängig vom Prüfmaschinentyp und der erste Abfall der Frequenz an Resonanzpulsern als relativ einfach handhabbares Kriterium zur Anrissdetektion an Dehnungsmessstreifen reagieren besonders bei komplexeren Probenformen teilweise noch früher auf eine einsetzende Schädigung Eine Anrissdetektion mittels thermometrischer Verfahren ist auf punktförmige Fügeverbindungen beschränkt Die thermoelastische Spannungsanalyse bietet eine gute Lokalisierbarkeit des Anrissortes und eine anschauliche Verfolgung des Rissfortschritts Im Rahmen dieses Projektes wurden ca 380 Schwingfestigkeitsversuche unter einstufiger Belastung an halbhohlstanzgenieteten lasernaht und widerstandspunktgeschweißten Flachpro ben LWF KS 2 Proben H Scher und Schälzugproben und Hutprofilproben unter Torsions und Innendruckbelastung aus den Werkstoffen H280LAD Z und DX52D Z jeweils in der Blechdicke t 1 5 mm bis zum Probenbruch durchgeführt Deren Bruchverhalten wurde im Weiteren d kumentiert und charakteristische Messwertverläufe dargestellt Als praxisrelevante und weiter zu verfolgende Versagenskriterien wurden in Absprache mit dem projektbegleitenden Ausschuss und dem Arbeitskreis 25 Fügetechnik der Forschungsvereinigung Automobiltechnik FAT e V der Technische Anriss ein sichtbarer Riss an der Probenoberfläche ein Steifigkeitsabfall in Höhe von 40 und der Bruch der Probe festgelegt Die Verschiebung der Wöhlerlinien bei Anwendung der verschiedenen Auswertekriterien gegenüber den Bruchwöhlerlinien ist abhängig von der Probengeometrie der Verbindungstechnik und der Belastungsart Es konnten keine einheitlichen Werte für diese Verschiebung festgestellt werden Tendenziell ergeben sich für die Lasernahtschweißverbindung die geringsten und für die Widerstandspunktschweißverbindung die größten Verschiebungen Die Stanznietverbindungen liegen in dieser Hinsicht zwischen den beiden stoffschlüssigen Verbindungsarten Als Anbindung der hier erarbeiteten Daten an Ergebnisse aus der Literatur wurde das Kriterium 40 Steifigkeitsverlust betrachtet In den meisten Versuchsreihen lag die entsprechende Wöhle linie auf der für das Kriterium Bruch Die relative Lage der Wöhlerlinien der jeweils drei unterschiedlich gefügten Proben zueinander bleibt für die zwei Kriterien Technischer Anriss und Probenbruch ungefähr erhalten Die An risswöhlerlinien der kraft und formschlüssigen Stanznietverbindungen haben tendenziell steilere Neigungen als die Bruchwöhlerlinien Für die geschweißten Proben ergeben sich hingegen bei Anrisswöhlerlinien eher flachere Neigungen als bei Bruchwöhlerlinien Insgesamt sind die Unterschiede der Neigungen für die verschiedenen Kriterien eher gering und statistisch nicht signifikant Auf Basis der Analyse des Versagensverhaltens in den verschiedenen Versuchen wurden Abschaltversuche unter einstufiger Belastung mit dem Ziel der Korrelation der relevanten Versagenskriterien mit einer Messwertgröße durchgeführt Als geeignete Führungsgrößen für diese Versuche haben sich die Frequenzänderung und die Steifigkeits bzw Wegänderung he ausgestellt Diese Versuche wurden bis zu bestimmten Punkten des Abfalls der Messwerte be zogen auf den Wert im stabilisierten Bereich durchgeführt Im Anschluss wurde eine Dokumentation der Schädigung in Form von Risstiefen lagen und geometrien u a mittels metal lographischer Untersuchungen durchgeführt Für das Kriterium Technischer Anriss mit einer Risstiefe von a 0 5 mm ist eine Beurteilungsmatrix für die unterschiedlichen betrachteten Probenformen und Verbindungsarten nicht erforderlich da für alle untersuchten Fälle der beschleunigte Steifigkeitsabfall bzw der erste Abfall der Prüffrequenz angewandt werden kann Orientiert an dem Versagenskriterium sichtbarer Riss an der Oberfläche wurde eine pragmatische Beurteilungsmatrix erstellt Hierzu sei angemerkt dass

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  • A 235: AVIF Forschung
    den Baugrößenbereich der Serienfertigung durch Übertragung des bisherigen Wissens auf im Getriebebau übliche Einsatzstähle Einstellung entsprechender Carbonitrierparameter um die gewünschten Randschichteigenschaften auch über die geforderte größere Werkstofftiefe zu erreichen Optimierung der Carbonitrierparameter zur Verbesserung der Werkstoffeigenschaften und gezielten Steigerung der Zahnradtragfähigkeit Ermittlung und Nachweis der Leistungsfähigkeit optimiert carbonitrierter Zahnräder unter Berücksichtigung unterschiedlicher maßgebender Zahnrad Schadensarten insbesondere unter dem Blickwinkel einer möglichen Steigerung der Zahnradtragfähigkeit gegenüber einsatzgehärteten Zahnrädern Zusammenfassend sind folgende Ergebnisse bei den carbonitrierten Zahnrädern zu erkennen Carbonitrierte Zahnräder weisen eine in etwa vergleichbare Zahnfußtragfähigkeit wie einsatzgehärtete Zahnräder nach gleicher Strahlbehandlung auf wenn eine gleichmäßige Beschaffenheit des Randgefüges d h eine gleichmäßige Verteilung des Restaustenitgehaltes in der Randschicht gewährleistet ist Carbonitrierte Zahnräder zeigen einen deutlichen Gewinn in der Grübchentragfähigkeit gegenüber einsatzgehärteten Varianten wobei der Tragfähigkeitsgewinn gegenüber Einsatzhärten abhängig vom Werkstoff ist am stärksten bei 18CrNiMo7 6 danach 20MoCr4 und 20MnCr5 Die bisher maximale untersuchte Einsatzhärtungstiefe entspricht CHD 550 1 mm Dies ist die optimale Einsatzhärtungstiefe für Bauteile mit einer Baugröße m n 5 mm Um die belegten Festigkeitswerte Zahnfuß bzw Zahnflankentragfähigkeit zu erreichen muss ein maximaler Restaustenitgehalt von ca 60 70 Gew in der Randschicht carbonitrierter Zahnräder eingestellt werden Hierbei wird der Restaustenit durch die fein verteilten Carbonitride gegen mechanische Belastungen stabilisiert Trotz höherer Grauflecken bzw Verschleißtragfähigkeit bei carbonitrierten gegenüber einsatzgehärteten Zahnrädern wurde im Grauflecken sowie im Verschleißtest eine relativ starke Profilformabweichung infolge des vorzeitigen Eingriffs bei den carbonitrierten Varianten festgestellt Eine angepasste Profilkorrektur wird daher für den Betrieb empfohlen um das Potenzial carbonitrierter Zahnräder vollständig ausnutzen zu können Aufgrund des hohen Restaustenitgehaltes in der Randschicht sind carbonitrierte im Vergleich zu herkömmlich einsatzgehärteten Zahnrädern empfindlicher gegen Fressen Daher ist auf eine entsprechende Schmierstoffauswahl beim Einsatz carbonitrierter Zahnräder zu achten Die Ziele des Projektes wurden erreicht Hiermit stehen dem Wärmebehandler vielfältige Informationen zur Optimierung des Carbonitrierens zur Verfügung Weiterhin kann der

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