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  • A 189: AVIF Forschung
    und dem Herstellungsweg des untersuchten Materials hergestellt werden Zur Beurteilung der Karbidpopulation wurde ein funktionsfähiges Modul zur automatischen Vermessung und Detektion der Karbide entwickelt welches die Möglichkeit einer interaktiven Vorauswahl der zu vermessenden Karbidzeilen beinhaltet Als Ergebnis einer Messung werden u a die Karbidzeilenbreite und der Flächenanteil an Karbiden sowie die Größe des maximalen Einzelkarbids ermittelt Eine Klassifikation der detektierten Karbidzeilen ist möglich Bezüglich einer Korrelation zwischen dem SEP 1520 und den Daten aus der digitalen Bildanalyse ist festzustellen dass z Zt eine Korrelation zwischen SEP 1520 und der neuen Messmethodik noch nicht möglich ist da eine ausreichend große Datenbasis an Vergleichsdaten fehlt Um eine Korrelation zu gewährleisten muss in der Datenbasis das gesamte Spektrum der Ausprägung der Karbidzeiligkeit erfasst sein was mit dem vorliegenden Probenmaterial nicht möglich war Der experimentelle Rahmen dieses Projekts zur Lebensdauervorhersage dieses Projekts bestand überwiegend aus der Durchführung von Überrollungsversuchen an acht ausgewählten Chargen des Wälzlagerwerkstoffs 100Cr6 Ergänzend hierzu wurden Druck Torsionsversuche an Rundproben durchgeführt wobei die Werkstoffbeanspruchung ähnlich der bei der Überrollung sein sollte Mit Hilfe eines Übertragungskonzepts konnten zwischen diesen beiden Prüfungsarten für bestimmte Werkstoffzustände erfolgreich Lebensdauerkorrelationen vorgenommen werden Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurden weiterhin umfangreiche FE Simulationen durchgeführt die die Werkstoffbeanspruchung bei Vorhandensein bestimmter Karbidkonfigurationen im Spannungsfeld des Hertzschen Kontakts lieferten Es konnte gezeigt werden dass es aufgrund karbidischer Einschlüsse zu Spannungsüberhöhungen zwischen 13 und 50 gegenüber ungestörten Werkstoffbereichen kommen kann Allerdings konnte auch gezeigt werden dass einzelne oxidische Einschlüsse noch größere Spannungsüberhöhungen induzieren können und somit der Ausfall bei Hertzscher Überrollungsbeanspruchung durch diese dominiert wird wenn sie im Prüfvolumen auftreten Ebenso können hiernach schlecht an der Matrix haftende sulfidische Einschlüsse Spannungsüberhöhungen von bis zu 55 verursachen und somit auch schädlicher als ungünstige Karbidkonfigurationen wirken Die durchgeführten Untersu chungen hinsichtlich der bei der Überrollung ablaufenden Schadensmechanismen belegen die Rissinitiierung an diesen beiden

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  • A 194: AVIF Forschung
    Versuche zur Bestimmung der zyklischen Kennwerte erfolgten am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit IMAB der TU Clausthal Dabei wurden folgende Ein flussgrößen untersucht Einfluss der Umformung Hauptgegenstand dieses Forschungsvorhabens war die Untersuchung des Einflusses der Vorverformung auf die zyklischen Werkstoffkennwerte Aufgrund der Vordehnung verschiebt sich die zyklische Spannungs Dehnungskurve bei allen Werkstoffen in Richtung höherer Spannungswerte Während bei den Werkstoffen CP W800 ZStE420 und TRIP700 eine Korrelation mit dem Vergleichsumformgrad nach von Mises beobachtet werden kann und diese durch einen linearen Ansatz ausreichend genau beschrieben werden zeigt sich beim Edelstahl H 400 keine ausreichende Korre lation mit dem Vergleichsumformgrad Hier muss zwischen den einzelnen Umformver hältnissen unterschieden und jeweils mit einer eigenen Näherung gerechnet werden Der untersuchte Austenit zeigt eine extreme Verfestigung Aus diesem Grund lässt sich die Korrelation nicht mehr mit einem linearen Ansatz ausreichend genau beschreiben Daher sind exponentielle Ansätze für den H 400 gewählt worden Untersuchung der Stützwirkung aufgrund des Spannungsgradienten Aufgrund der geringen Wandstärke von Strukturen aus Feinblech entsteht unter Biege beanspruchung ein hoher Spannungsgradient Die Folge ist eine hohe Stützwirkung Durch Biegewechselversuche soll dies experimentell belegt werden Die Dehnungswöh lerlinien aus Zug Druck Versuchen und aus den Biegeversuchen sind ähnlich Die zykli schen Spannungs Dehnungs Kurven unter Biegebeanspruchung lassen sich mit Hilfe von elastisch plastischen FE Rechnungen aus den Kennwerten aus axialer Beanspru chung ableiten Die Stützwirkung lässt sich somit ausreichend genau abschätzen Des halb werden diese Versuche bei der Erweiterung einer Näherungslösung nicht weiter be rücksichtig Einfluss von veränderlichen Amplituden Inwieweit hohe plastische Dehnungsanteile bei wechselnder Belastung zum Abbau der durch eine Umformung erzeugten Verfestigung des Werkstoffs führen wird mit Hilfe von Versuchen mit veränderlichen Amplituden wie sie für Betriebsbeanspruchungen typisch sind an vorgereckten Proben untersucht Hierbei hat sich gezeigt dass erst ein Grenz wert der Dehnung überschritten werden muss bevor ein Schwingspiel

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  • A 196: AVIF Forschung
    Einsatz wichtigen langzeitigen Eigenschaften ermittelt werden Die Untersuchungen wurden an den Stählen P91 und P92 Nf616 in Verbindung mit den eingeführten Schweißgütern durchgeführt Um den Werkstoffzustand nach dem Schweiß und Wärmebehandlungsprozess insbesondere in der Wärmeeinflusszone zu ermitteln wurden umfangreiche mikrostrukturelle Untersuchungen sowie Zeitstandversuche an direkt aus einem längsnahtgeschweißten Rohr entnommenen Schweißverbindungsproben durchgeführt Zunächst wurden als Screening Versuche Werkstoffzustände durch unterschiedliche simulierende Wärmebehandlungen erzeugt Hierbei zeigte sich dass lichtmikroskopische und makroskopische Untersuchungen Gefüge Korngröße Härte die unterschiedlich simuliertn Wärmebehandlungen nicht differenzieren Eine Analyse der Ergebnisse von weitergehenden elektronenmikroskopischen Untersuchungen der Ausscheidungszustände unter Nutzung von Erkenntnissen über das Verhalten bestimmter Ausscheidungen bei Zeitstandbeanspruchung erlaubte jedoch vergleichende Rückschlüsse auf zu erwartendes Zeitstandverhalten Dabei konnte festgestellt werden dass das zunächst vorgesehene produktionsgemäße Verfahren zu den aussichtsreichen Wärmebehandlungen zählt Rechnerische Simulationen mit den Programmen Thermocalc und DICTRA sind nur dann möglich wenn Ergebnisse über das Auftreten bestimmter Ausscheidungen bzw Angaben über Größen im Ausgangszustand vorliegen Mit Hilfe von TEM Analysen konnte der Ausscheidungszustand charakterisiert werden Die Auswertung der Mikrostrukturergebnisse und die Ergebnisse von Zeitstandversuchen mit simulierender Wärmebehandlung zeigen ein Verbesserungspotential des Verfahrens durch Erhöhung der Normalisierungstemperatur Dabei sind Grenzen in Bezug auf Höhe und Normalisierungsdauer zu beachten An produktionsgemäß hergestellten Schweißverbindungen wurden Zeitstandversuche an Schweißverbindungsproben mit Laufzeiten bis 13000 h P91 durchgeführt Diese zeigen dass die Wärmebehandlung den bei nur angelassenen Schweißverbindungen auftretenden Bruchlagenwechsel verhindert und dass die Zeitstandbruchdaten auf Grundwerkstoffniveau liegen Dies konnte für den Werkstoff P92 noch nicht vollständig nachgewiesen werden Versuche mit Laufzeiten bis 2 000 h geben jedoch Hinweise dass sich dies für P92 ähnlich verhält da die Bruchlage bei 650 C im Grundwerkstoff liegt wohingegen bei lediglich angelassenen Schweißverbindungen bei dieser Temperatur die Bruchlage immer in der äußeren Wärmeeinflusszone liegt Zeitstandversuche an Proben aus simulierend wärmebehandeltem Material zeigen infolge erhöhter Normalisierungstemperatur höhere Zeitstandfestigkeiten als die produktionsgemäße Naht Eine zusätzliche Wärmebehandlung

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  • A 198: AVIF Forschung
    Verwendung bzw Auswertung evaluiert und klassifiziert um zum einen auszuschließen dass das neuronale Netz auf der Grundlage unzulässiger Daten trainiert wird bzw zu ermitteln welcher Datenumfang für eine erfolgreiche Auswertung notwendig ist Als Merkmale wurden unterschiedliche Halbzeugformen Festigkeitsklassen und Normen sowie die zur Verfügung stehenden Daten zur chemischen Analyse zur Wärmebehandlung Zeitstandfestigkeit sowie Zugfestigkeit und Streckgrenze bei RT herangezogen Es hat sich als zielführend gezeigt eine sorgfältige Abwägung der Daten bzw der Anzahl der Merkmale vorzunehmen Erfolgreich war besonders die Heranziehung von metallkundlichem Erfahrungswissen über das Verhalten des Stahls aus der Literatur oder bei neuen Stahlsorten aus laufenden Forschungsprogrammen bezüglich der Einflüsse der chemischen Analyse der Wärmebehandlung sowie der Verarbeitung und Herstellung mit denen man die Belernung und damit die Prognostizierung des NN plausibel machen kann Mit eingeschlossen in diesen Prozess sind Sensitivitätsanalysen anhand bekannter Datensätze mit denen man die Genauigkeit der Prognostizierung abschätzen kann In diesem Zusammenhang konnte auch dargestellt werden welcher Datenumfang Datenebene 1 für den vorliegenden Stahl insbesondere zur Berücksichtigung der Einflüsse der Legierungselemente C W Mo Ni und Mn und der Austenitisierungstemperatur erforderlich ist wobei dies nicht für beliebige Stähle verallgemeinert werden kann Das Ergebnis des Vorhabens wie folgt zusammengefasst werden Es konnte gezeigt werden dass das verwendete NN die unterstellten metallkundlichen Zusammenhänge abarbeitet Die Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Belernung des Neuronalen Netzes konnten ermittelt werden Die Ergebnisse der Prognostizierung haben sich vor dem Hintergrund plausibel erwiesen Das Vorhaben hat damit die Zielsetzung erreicht zu demonstrieren dass die Methode der Neuronalen Netze Data Mining ein hohes Anwendungspotenzial bezüglich der Einschätzung einer individuellen Schmelze hat Damit eröffnet sich eine direkte Umsetzungsmöglichkeit in die In dustrie im Rahmen von Erschöpfungsanalysen für kriechbeanspruchte Bauteile Die Verwendung chargenspezifischer Zeitstandkennwerte bei der Berechnung der verbrauchten Lebens dauer führt zu einer besseren Bauteilausnutzung da die seither in der Berechnung verwendete untere Streubandgrenze

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  • A 199: AVIF Forschung
    Einsatz derzeit bekannter korrosionsfester Legierungen als Vollmaterial lässt sich dies nicht zu akzeptablen Bedingungen durchführen Der Ansatz dieses Forschungsvorhabens lag deshalb in der Beibehaltung bewährter Kessel werkstoffe und deren Schutz vor Korrosionsangriffen durch das Auftragen optimierter Beschichtungen Die Wirksamkeit des Korrosionsschutzes ist dabei nicht nur von den Beschichtungsmaterialien sondern auch von deren Applikationsmethoden und den Wechselwirkungen mit dem Untergrundmaterial sowie zahlreichen anlagenspezifischen Parametern abhängig Die experimentell orientierten Untersuchungen des Vorhabens zur Eignung solcher Beschichtungen waren zwischen den beiden beteiligten Forschungsstellen aufgeteilt Am Max Planck Institut für Eisenforschung MPIE fanden Grundlagenuntersuchungen an kleinen Materialproben in einem Laborofen unter definierten Gasatmosphären simuliertes MVA Rauchgas und Belägen Modell Salzmischungen bei großer Variation der Einsatzmaterialien Temperaturen und Auslagerungszeiten statt Am CUTEC Institut wurden Anwendungsorientierte Untersuchungen in verschiedenen MVA durch Einbau von beschichteten Testrohren im Kessel und ca einjährigem Betrieb unter Praxisbedingungen durchgeführt Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen des MPIE zeigen deutlich die Signifikanz der aufge brachten Salzbeläge sowie der HCl Konzentration des Gases für die Korrosionsraten Insbesondere bei eutektischen Chloridsalzmischungen erfolgt bereits bei relativ niedrigen Temperatu ren von 300 C eine dramatische Zunahme der Korrosion bei den meisten untersuchten Werkstoffen gegossene Stähle Nickelbasiswerkstoffe Modelllegierungen mit Ausnahme von Alloy 625 und einer Legierung 811 mit Al Si Bei einer einfachen KCl Salzmischung ist der signifikante Korrosionsanstieg erst bei höheren Temperaturen von 600 C festgestellt worden Sulfatische Salze haben einen geringeren Einfluss als chloridische Die untersuchten Coupons mit ein fachsten Beschichtungen Farben Gips hielten auch moderateren Bedingungen nicht stand Einzig die mit flammgespritzter Alloy 625 Beschichtung versehenen Coupons verhielten sich vergleichsweise resistent Die Untersuchungen der CUTEC in den kommerziellen Großanlagen zeigten zunächst die e wartete Vielfalt von Randbedingungen in verschiedenen Müllverbrennungsanlagen Dies machte einen Vergleich zwischen den Anlagen schwierig zumal viele Prozessparameter nicht hinreichend genau bekannt waren Wenn auch mit verschiedenen absoluten Korrosionsraten sind aber die Beurteilungen

    Original URL path: http://www.avif-forschung.de/index.php?id=103&tx_ttnews%5Btt_news%5D=95&cHash=3d0fc9767df8b29f4def2677ce5f5112 (2016-02-11)
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  • A 200: AVIF Forschung
    durch die entsprechende Hartfeinbearbeitung von Prüfrädern sowohl im Teilwälz als auch Profilformschleifverfahren jeweils Verzahnungen mit unterschiedlichen Randzonenausbildungen erzeugt Die geschliffenen Prüfritzel wurden nach ISO 14104 in wässriger Salpetersäure Nital geätzt und den entsprechenden Varianten Randzonenzuständen zugeordnet Die unterschiedlichen Gefüge und Randzonenzustände aller Varianten wurden außerdem vergleichend mit herkömmlichen und modernen Prüfverfahren charakterisiert und erlauben somit eine Korrelation zwischen den Randzoneneigenschaften und der Tragfähigkeit Die unterschiedlichen Mess und Prüfverfahren die zur Schleifbranderkennung im Vorhaben Anwendung fanden wurden miteinander verglichen und bewertet Dabei konnten Korrelationen zwischen zerstörender und zerstörungsfreier Prüftechnik aufgezeigt werden In Laufversuchen wurden die dauerfest ertragbaren nominellen Zahnflankenpressungen der unterschiedlichen Prüfvarianten sowie die daraus resultierenden Zahnflankendauerfestigkeitskennwerte nach DIN 3990 ermittelt Die Versuchsergebnisse belegen dass es bei den untersuchten Prüfvarianten in Abhängigkeit der Randzonenbeeinflussung durch Schleifbrand zu einer unterschiedlich starken Minderung der Dauerfestigkeit gegenüber den Referenzvarianten ohne Schleifbrand kommt Bei der teilwälzgeschliffenen Prüfvariante mit leichtem Schleifbrand auf rund 10 der aktiven Flanke wurde keine Minderung der Grübchendauerfestigkeit gegenüber dem schleifbrandfreien Randzonenzustand festgestellt Im Gegensatz zu den anderen Prüfvarianten wurden bei dieser Variante keine Zugeigenspannungen im geschädigten Flankenbereich gemessen Vergrößert sich die Ausdehnung der Schleifbrandschädigung auf der Zahnflanke 25 bzw 100 so wird die Grübchendauerfestigkeit gegenüber dem schleifbrandfreien Randzonenzu stand aufgrund der fehlenden Stützwirkung benachbarter ungeschädigter Randzonenbereiche deutlich gemindert Maßgebend für den Betrag der Tragfähigkeitsminderung ist dabei die Stärke der Randzonenbeeinflussung durch Schleifbrand So liegt bei der Prüfvariante mit starkem Schleifbrand D eine noch größere Dauerfestigkeitsminderung als bei leichtem Schleifbrand B vor Die Prüfvariante mit Neuhärtung zeigte gegenüber dem schleifbrandfreien Zustand zwar die geringste Dauerfestigkeitsminderung führte in den Laufversuchen jedoch vermehrt zu Graufleckenbildung an einzelnen Zähnen im Bereich der Fußflanke Die stärkste Dauerfestigkeitsminderung wurde bei den durch Schleifbrand geschädigten profilformgeschliffenen Prüfvarianten festgestellt Die Ursache für die starke Minderung der Tragfähigkeit bei den profilformgeschliffenen schleifbrandgeschädigten Prüfvarianten könnte auf die größere Tiefenwirkung der Randzonenbeeinflussung als bei den nach der Nitalätzung ähnlich stark geschädigten teilwälzgeschliffenen Prüfrädern zurückzuführen sein Weiterhin erfolgten Flankentragfähigkeitsuntersuchungen an Prüfvarianten bei denen die schleifbrandgeschädigten Ritzel nach der Hartfeinbearbeitung kugelgestrahlt wurden Das Kugelstrahlen das hier als mögliche Reparaturmaßnahme bei Schleifbrand erprobt wurde führte durch die Induzierung hoher Druckeigenspannungen zu einer deutlichen Veränderung des Eigenspannungszustandes in der Randzone Gleichzeitig wurde hier jedoch auch die Flanken rauheit der Prüfritzel von einem Mittenrauwert Ra 0 3 m auf Ra 1 m angehoben Wäh rend der Laufversuche wurde sowohl im Fußflankenbereich des kugelgestrahlten Ritzels als auch des ungestrahlten Rades ein starker Auskolkungsverschleiß festgestellt Dieser führte aufgrund der starken Profilformabweichung 30 m zu frühzeitigen Ausfällen der Radsätze ohne dass eine Grübchenbildung beobachtet wurde Ein Gleitschleifen nach dem Kugelstrahlen das an einem Prüfritzel ergänzend durchgeführt wurde und die Oberflächenrauheit auf Ra 0 15 m absenkte führte zu einer deutlichen Verringerung des Auskolkungsverschleißes an den Fußflanken Trotzdem wurde die Flankentrag fähigkeit der ungeschädigten Referenzvariante aufgrund von Grauflecken und Grübchenbildung in den beiden durchgeführten Stichversuchen nicht vollständig erreicht Erst durch ein zusätzliches Gleitschleifen beider Verzahnungspartner d h von kugelgestrahltem Prüfritzeln und ungestrahltem Prüfrädern konnte der Auskolkungsverschleiß vollständig unterdrückt und die Flankentragfähigkeit der Referenzvariante wieder erreicht werden Die Ergebnisse der experimentellen Arbeiten

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  • A 201: AVIF Forschung
    Anwendung dieser Modelle muss meist eine aufwendige Bestimmung einer in der Regel relativ großen Anzahl von werkstoffspezifischen Parametern durchgeführt werden Die häufig recht komplexen Stoffgesetze führen zudem zu aufwendigen Berechnungen Ziel dieses von der MPA Stuttgart der Firma EnChip Nürnberg und der TU Dresden durchgeführten Vorhabens war es neben der Ermittlung der Vor und Nachteile der ein zelnen Modelle deren Anwendung zu vereinfachen Zu diesem Zweck wurde eine Modelldatenbank erstellt in der Aufbau und Anwendung sowie zur Verwendung notwendige Software zusammengestellt ist Die hinter den Modellen stehenden Ansätze werden erläutert Die bestehenden Werkstoffmodelle werden im Hinblick auf die möglichen Anwendungsgebiete der Anwendungsgrenzen der erforderlichen Rechenzeit und der verwendeten Parameter beschrieben und Hilfsmittel zur Parameteroptimierung erarbeitet Durch Sensitivitätsanalysen wird die Anwendung der Modelle für Werkstoffgruppen überprüft Zur Bewertung der Modelle standen umfangreiche experimentelle Ergebnisse aus Versuchen mit für Kraftwerkskomponenten praxisnahen Beanspruchungen zur Verfügung Um einen Vergleich der Simulationsergebnisse welche mit den verschiedenen Modellen erzielt werden ziehen zu können wurden einachsige Versuche Zeitstand LCF Versuche und mehrachsige Kriechermüdungsversuche u a an dickwandigen Hohlzylinderproben simuliert und mit den experimentellen Ergebnissen verglichen Dabei zeigte sich dass mit der aufwendigsten Modellierung einem komplexen Stoffgesetz auf der Basis des Chaboche Modells bei entsprechend guter Parametrisierung sehr gute Annäherungen erzielt werden können Beim Strukturmodell können ebenfalls gute Annähe rungen erzielt werden der Aufwand für die Formulierung und Parameteranpassung steigt jedoch dann ebenfalls an Mittels des modifizierten Graham Walles Modelles und des TMF Modells lässt sich das Kriechverhalten sehr gut beschreiben Es konnte gezeigt werden dass auch bei Kriechermüdungsbeanspruchungen bei denen Kriechen die dominierende Beanspruchung darstellt brauchbare Näherungen ermittelt werden kön nen Dies trifft auch auf die simulierten Versuche mit Kriechermüdungsbeanspruchung zu Die Werkstoffmodelldatenbank stellt ein im Hinblick auf Modelle vor allem aber auf werkstoffspezifische Anpassungen erweiterbares Werkzeug zur Verfügung das Hersteller und Betreiber von Hochtemperaturanlagen bei der

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  • A 202: AVIF Forschung
    die Anwendung und Untersuchung von Berechnungsverfahren zum Risseinleitungs und Rissfortschrittsverhalten unter Kriech Kriechermüdungs und Ermüdungsbeanspruchung für Hochtemperaturbauteile des thermischen Maschinen und Anlagenbaus Die Grundlagen der verwendeten bruchmechanischen Parameter wurden anhand der umfangreichen zur Verfügung stehenden Datenbasis untersucht Es wurden Methoden erarbeitet und in einer zur Anwendung auf Bauteile geeigneten Weise in ein modular strukturiertes Programmsystem HT Riss integriert in dem auch die o g Datenbasis verfügbar ist Kriech und Kriechermüdungsrisseinleitung lassen sich mit Hilfe eines Zweikriterienverfahrens beschreiben das im Rahmen des Vorhabens weiterentwickelt wurde Unterlagen zur Unterstützung der Anwendung des Parameters C für Kriechrisseinleitung und Kriechrissfortschritt auf den bauteilrelevanten 3D Fall wurden bereitgestellt Die CFE Werte für den 1D Belastungsfall liegen deutlich über den Werten für 3D Belastung was durch das Rissschließen bei Belastung zu klären ist Insgesamt ergibt sich daraus die Empfehlung 3D Belastungsrechnungen mithilfe der FE Methode durchzuführen Für Kriechermüdungsrissfortschritt wurde eine akkumulative Beschreibung auf der Grundlage einer DK1 Beziehung für den Ermüdungsrissanteil und einer C abhängigen Beschreibung für den Kriechrissanteil erstellt und mit anderen Verfahren verglichen Dabei führte eine Wichtung der Anteile von Kriechen und Ermüden bei der Akkumulation zu einer Verbesserung Die benötigten Werkstoffkenndaten wurden überprüft parametrisiert und stehen in der Datenbasis zur Verfügung Die vergleichende Bestimmung des Parameters C für bauteilrelevantes Kriechrissverhalten zeigt dass die Anwendung von Näherungsverfahren unter Vorbehalt möglich erscheint und im Vergleich zur FE Rechnung für C durchweg auf die sichere Seite führt Verschiedene Maßnahmen wie Berücksichtigung der Duktilität und einer rechnerischen Schädigung mit dem Ziel das Streuband bei der Relation Kriechrissgeschwindigkeit C zu vermindern führten nicht zu einer signifikanten Verbesserung Zusammenfassend lässt sich feststellen dass für die Berechnungen von Bauteilen unter Kriech bzw Kriechermüdungsbeanspruchung ein direkt anwendbares Programmsystem mit langzeitig abgesicherten Auslegungskennlinien bereitgestellt wurde Das anwenderfreundliche Programmsystem umfasst eine Werkstoffdatenbank und eine Objektdatenbank und setzt sich aus verschiedenen integrierten Berechnungsmodulen zusammen

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