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  • A 180: AVIF Forschung
    nahtloses Rohr dünnwandiges nahtloses Rohr und Kesselrohr mit jeweils typischen Abmessungen bereitgestellt Schwerpunkt der Untersuchungen waren die mikrostrukturelle Charakterisierung und die Ermittlung der langzeitigen Eigenschaften von mit verschiedenen Verfahren hergestellten Schweißverbindungen An den Kesselrohren wurden sowohl Kesselrohrverbindungen die nachfolgend mittels Rohrstreifenproben im Zeitstandversuch geprüft wurden als auch Rohr Steg Rohr Verbindungen hergestellt Die Herstellbarkeit konnte demonstriert werden und die Anforderungen an die Nähte konnten erfüllt werden Das dickwandige Rohr wurde mittels Prozesskombinationen WIG E Hand bzw WIG UP geschweißt Die mikrostrukturellen Untersuchungen umfasste die Charakterisierung der Ausgangszustände für die untersuchten Rohre mit Hilfe lichtmikroskopischer und metallografischer Methoden sowie des Transmissionselektronenmikroskops mit Energiefilter EFTEM Zusätzlich wurde mikrostrukturell der Einfluss von Variationen in der Wärmebehandlung untersucht Damit konnte eine den Gefüge und Ausscheidungszustand des Werkstoffs beschreibende Datenbasis Lichtoptisches Gefüge Härte Korngröße Art Größe und Anzahl der Ausscheidungen Subkorngröße und Versetzungsdichte ermittelt werden Die Untersuchungen der unterschiedlichen Wärmebehandlungszustände zeigen dass eine Erhöhung der Austenitisierungstemperatur einen Ausscheidungszustand bewirkt der eine größere Teilchendichte aufweist Die Zeitstandversuche zeigten bei den Schweißverbindungsproben des dickwandigen Rohres einen deutlichen Abfall der Zeitstandfestigkeit nach dem für martensitische Werkstoffe typischen Wechsel der Bruchlage vom Grundwerkstoff in die äußere Wärmeeinflusszone Feinkornzone Die Werte des Grundwerkstoffs und der Schweißverbindungen vor dem Bruchlagenwechsel entsprechen dem als Referenz herangezogenen Werkstoff X11CrMoWV9 1 1 E911 Im bisher beobachteten Zeitraum bis 20 000 h nimmt die Abminderung mit der Versuchszeit bei 625 C gegenüber dem Grundwerkstoff noch zu und kann bis zu 40 im Vergleich zum Mittelwert des E911 betragen Die Zeitstandversuche an Kesselrohrschweißverbindungen wurden mit Hilfe direkt dem Rohr entnommener Rohrstreifenproben durchgeführt Die Ergebnisse zeigten eine stärkere Abminderung der Zeitstandfestigkeit und eine deutlich größere Streuung Ein Bruchlagenwechsel konnte bei den Prüftemperaturen 600 C und 625 C beobachtet werden bei höheren Temperaturen brechen alle Proben in der äußeren Wärmeeinflusszone Ergänzend wurde die Empfindlichkeit für Relaxationsrisse ermittelt Das

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  • A 190: AVIF Forschung
    Mediumsbedingungen gasförmiges Helium Druckwasserstoff Prozessgas 50 C bis 200 C 10 MPa Druck durchgeführten CERT Versuche zeigten dass Dehngrenze und Zugfestigkeit durch Wasserstoff und Prozessgas nicht Bruchdehnung und Brucheinschnürung deutlich beeinflusst werden Der Mediumseinfluss im Sinne vor allem einer Reduzierung der Brucheinschnürung ist bei 50 C am stärksten und nimmt mit zunehmender Temperatur ab Der austenitische Stahlguss versprödet weniger als die martensitischen Werkstoffe und der ferritische Guss Die Differenzen in der Wirkung zwischen Wasserstoff und Prozessgas auf das Werkstoffverhalten waren unwesentlich Arbeitsschritt 3 CERT Versuche an gekerbten Zugproben In diesem und allen folgenden Arbeitsschritten wurden zugrunde gelegt drei Werkstoffe X3CrNiMo13 4 GX5CrNiMoNb19 11 2 und G26CrMo4 max drei Temperaturen 50 C Raumtemperatur 150 C zwei Medien Wasserstoff 6 0 Helium 6 0 Die CERT Versuche an gekerbten Zugproben lassen in verschärfter Form den Wasserstoffeinfluss erkennen Auch hier schneidet der austenitische Guss am besten bei allen drei Prüftemperaturen ab Die niedrigsten Werte der Brucheinschnürung ergeben sich bei allen drei Temperaturen sowohl in Helium wie Wasserstoff für den Werkstoff G26CrMo4 Am stärksten ausgeprägt ist der Wasserstoffeinfluss unabhängig von den drei unterschiedlichen Werkstoffen bei 50 C Arbeitsschritt 4 J R Versuche in Einprobentechnik nach dem Teilentlastungsverfahren an Kompaktzugproben Aus den bei RT und einem Druck von 10 MPa durchgeführten Bruchmechanikversuchen konnten aufgrund aufgetretener Instabilitäten im Risswachstum für die Werkstoffe G26CrMo4 bereits in Helium und X3CrNiMo13 4 in Wasserstoff keine J R Kurven ermittelt werden Bei 150 C zeigte sich für die beiden genannten Werkstoffe eine deutliche Erniedrigung der J R Kurve infolge Wasserstoffs Für den austenitischen Werkstoff GX5CrNiMoNb19 11 2 war bei RT diese Erniedrigung nahezu gleich groß wenngleich von höherem Niveau ausgehend Die Erniedrigung der Prüftemperatur auf 50 C führte beim austenitischen Werkstoff zu einer Zunahme des Wasserstoffeinflusses Arbeitsschritt 5 zyklische Risswachstumsversuche an Kompaktzugproben Das bei RT und einem Druck von 10 MPa gemessene zyklische Risswachstum da dN ließ bei allen drei Werkstoffen einen Einfluss des Wasserstoffs im Vergleich zu Helium erkennen Für die Werkstoffe X3CrNiMo13 4 und G26CrMo4 erhöhte sich da dN infolge Wasserstoffs um bis zu zwei Dekaden im Falle des Werkstoffs GX5CrNiMoNb19 11 2 kam es zu einer Verdoppelung Die Erhöhung der Temperatur auf 150 C bewirkte lediglich beim Werkstoff X3CrNiMo13 4 eine deutliche Verringerung des Wasserstoffeinflusses Die Erniedrigung der Temperatur auf 50 C führte dazu dass eine da dN Kurve für den Werkstoff G26CrMo4 sowohl in Helium wie auch Wasserstoff mit den vorgegebenen Anfangsbelastungsbedingungen nicht zu ermitteln war Für den Werkstoff GX5CrNiMoNb19 11 2 ergab sich keine Veränderung im Vergleich zu RT für den Werkstoff X3CrNiMo13 4 eine leichte Verbesserung Die Zugschwellversuche ohne Haltezeit in Helium sowie in Wasserstoff von jeweils 10 MPa Druck bei RT und 150 C zeigten dass die Bruchlastwechselzahl für die Werkstoffe X3CrNiMo13 4 und G26CrMo4 in Helium um rd eine Größenordnung höher als in Wasserstoff lag wobei dieser Effekt bei RT noch stärker ausgeprägt war als bei 150 C Beim Werkstoff GX5CrNiMoNb19 11 2 lagen die Arbeitsschritt 6 LCF Versuche im Zugschwellbereich an gekerbten Proben Bruchlastwechselzahlen bei RT in Helium nur wenig über

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  • A 215: AVIF Forschung
    Kessel und Membranwandwerkstoffe für ein 700 C 720 C Kraftwerk welches Wirkungsgrade über 50 ermöglichen soll Für die Klasse der Sammler und Rohrleitungswerkstoffe wurden dickwandige Rohre aus Alloy 617 mod VM12 und P92 gefertigt und anschließend mittels zweier unterschiedlicher Schweißverfahren Umfangsnähte hergestellt und grunderprobt Weiterhin wurden Induktivbiegungen sowie Sammler Nippel Schweißungen mit Hilfe der dickwandigen Rohre durchgeführt Im Falle der Kessel und Membranwandwerkstoffe wurden aus den Werkstoffen Alloy 617 mod VM12 SHC T92 und T24 Kesselrohre gefertigt und ebenfalls Umfangsnähte hergestellt und grunderprobt Zudem wurden einige Rohr Steg Schweißungen angefertigt An beiden Werkstoffklassen wurden umfangreiche Zeitstanduntersuchungen durchgeführt Ein Schwerpunkt der durchgeführten Untersuchungen bildet der an der MPA Stuttgart entwickelte Membranwandprüfstand mit dessen Hilfe membranwandähnliche Prüfkörper unter annähernd realen Betriebsbedingungen untersucht werden können Hierzu werden zwei Kesselrohre der Prüflinge mit Dampf aus einer Wasseraufbereitungsanlage beaufschlagt zwei weitere Kesselrohre unter identischem Druck und identischer Temperatur mit Stickstoff belastet Zusätzlich wird eine senkrecht der Kesselrohrachse wirkende Zugkraft auf den Prüfkörper aufgebracht Die Belastung der Membranwandprüflinge wurde so ausgelegt dass in einem vorher definierten Zeitraum von 2 000 h bis 5 000 h eine deutlich sichtbare Kriechschädigung entsteht Mit Hilfe umfangreicher metallografischer Untersuchungen sowie EDX Analysen und Elementmappings am REM konnten anschließend die entstandenen Oxidschichten gemessen und ihre chemische Zusammensetzung bestimmt werden Weiterhin wurden an Hand der durchgeführten Schliffe Informationen zum Schädigungszustand der Prüfkörper ermittelt Auf diese Weise konnten die Bereiche maximaler Schädigung am Übergang vom Schweißgut der Rohr Steg Schweißung zum Kesselrohr knapp unterhalb der Bauteiloberfläche identifiziert werden Mit Hilfe mikrostruktureller Untersuchungen am TEM wurden zudem die Ausscheidungscharakteristiken einiger Zeitstandproben und der Membranwandprüfkörper nach erfolgter Kriechbelastung bestimmt Mit Hilfe viskoplastischer FE Simulationen die auf einem modifizierten Kriechgleichungsansatz nach Graham Walles basieren wurden die Membranwandprüfkörper nachgerechnet und ausgewertet Es konnte gezeigt werden dass mit einem homogenen Modell eine gute Übereinstimmung von Experiment und Modell

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  • A 228: AVIF Forschung
    anhand von sieben Laborschmelzen mit variierenden Mikrolegierungselementgehalten Anhand dieser Schmelzen erfolgte die Bewertung des Potentials der Werkstoffe bezüglich der mechanischen Eigenschaften sowie des Einflusses variierender Prozessparameter auf die Entwicklung der Mikrostruktur Nach der Identifizierung von geeigneten chemischen Zusammensetzungen wurden diese in industriellen Versuchsschmelzen hergestellt und anschließend zu Bauteilen verschmiedet anhand derer ein direkter Vergleich zum Stand der Technik ermöglicht wurde Das Forschungsziel konnte durch die Entwicklung eines höher mikrolegierten ausscheidungshärtenden ferritisch perlitischen Stahls AFP M realisiert werden Durch den gezielten Einsatz der Mikrolegierungselemente Niob Titan und Vanadium konnten Festigkeiten eingestellt werden die nahe denen der Vergütungsstähle sind jedoch den Prozessschritt des Anlassens einsparen Die Zähigkeit konnte jedoch nicht von dem niedrigen Niveau der bereits eingesetzten AFP Stähle angehoben werden Zum Vergleich der mechanischen Eigenschaften wurden verschiedene Referenzbauteile sowohl mit ihren Serienwerkstoffen als auch mit dem neu entwickelten mikrolegierten AFP Stahl geschmiedet Diese Referenzbauteile sind ein NFZ Achsschenkel und eine Kurbelwelle welche serienmäßig aus dem Stahl 38MnVS6 gefertigt werden sowie eine Spurstange welche serienmäßig aus dem Stahl 27MnSiVS6 hergestellt wird Aus dem neu entwickelten AFP M Stahl wurde zusätzlich ein PKW Radträger gefertigt Ein Vergleich der mechanischen Eigenschaften zwischen den Referenzwerkstoffen und dem neu entwickelten Stahl zeigt dass durch das angepasste Legierungskonzept deutliche Verbesserungen im Festigkeitsbereich sowie im Streckgrenzenverhältnis durch Ausscheidungshärtung Ferritanteilreduzierung und geringem Perlitlamellenabstand erzielt werden können Die Zähigkeitseigenschaften liegen allerdings weiterhin auf einem niedrigen Niveau Der Einsatz der neuen Variante AFP M mit optimierter Abstimmung der Gehalte an Nb Ti V und N gekoppelt mit einer angepassten Abkühlstrategie ermöglicht somit die Ausnutzung der ausscheidungshärtenden Effekte bei der Herstellung von Schmiedeprodukten Durch eine kontrollierte aber dabei einfache Abkühlstrategie kann ein AFP Gefüge mit verbesserten Festigkeitswerten durch Reduktion des Ferritanteils und geringem Perlitlamellenabstand eingestellt werden Hierdurch kann eine Erweiterung der Produktpalette bzw eine Querschnittsreduzierung bei bereits bestehenden Anwendungen ermöglicht werden In

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  • A 238: AVIF Forschung
    Gefügeänderungen oder Änderungen der Kurzzeitwerte vorhersagbar Neben der Betriebserfahrung mit kaltverformten Teilen sind daher insbesondere bei Einführung neuer Werkstoffe ausreichend langzeitige Versuche zur Ermittlung der Wirkung typischer Kaltverformungsgrade auf das Zeitstandverhalten sehr wichtig An aktuellen austenitischen Stählen und Nickellegierungen des thermischen Maschinen und Anlagenbaus wurde der Einfluss einer Kaltverformung auf das zeit und temperaturabhängige Verformungs und Festigkeitsverhalten untersucht Hintergrund war die Ermittlung von zulässigen Kaltverformungsgraden bei diesen Werkstoffen Die Untersuchungen wurden im anwendungsrelevanten Temperaturbereich bei teilweise betriebsrelevanten niedrigen Spannungen durchgeführt Die Versuchswerkstoffe lagen als Rohr bzw als Blechwerkstoffe vor An den Werkstoffen wurden Kaltverformungsgrade von bis zu 30 eingestellt Die anschließenden Untersuchungen befassten sich einerseits mit dem eher kurzzeitigen Verhalten auf Basis von Zugversuchen und andererseits mit dem Langzeitverhalten anhand von Zeitstandversuchen Bei diesen Versuchen wurden während des Vorhabens längste Laufzeiten von bis zu 30 000 h erreicht Zusätzlich wurden das Relaxationsverhalten nach einer Kaltverformung und weiterhin ein möglicher Einfluss der Beanspruchungsrichtung nach einer Kaltverformung untersucht Aus den Kurzzeitversuchen konnten Hinweise zum Einfluss einer Kaltverformung auf das Werkstoffverhalten ermittelt werden Danach zeigen sich an Proben mit Kaltverformung höhere Festigkeitswerte und kleinere Verformungswerte gegenüber Proben ohne Kaltverformung In welchem Maße die Festigkeits und Verformungskennwerte durch eine Kaltverformung beeinflusst werden ist jedoch werkstoffspezifisch Aus Zugversuchen mit konstanter Belastungsgeschwindigkeit ließ sich das jeweilige Duktilitätsminimum ermitteln Für die untersuchten Werkstoffe bzw Werkstoffzustände liegt dieses im Temperaturbereich 650 C bis 700 C Die Zeitstanduntersuchungen zeigen dass das Werkstoffverhalten nach einer Kaltverformung werkstoffspezifisch zu beurteilen ist Besonderes Augenmerk ist bei der genannten Wirkung einer Kaltverformung auf die Zeitstandfestigkeit jedoch dem werkstoffabhängigen teilweise deutlichen Rückgang der Verformungsfähigkeit zu schenken Das Relaxationsverhalten nach einer Kaltverformung ist an den eingestellten Werkstoffzuständen und untersuchtem Parameterbereich durch typische Spannungsverläufe geprägt Im Gefüge konnten nach Abschluss der Relaxationsversuche keine Trennungen an Korngrenzen sowie Relaxationsrisse gefunden werden Weitere Änderungen im Gefüge wurden nicht

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  • A 246: AVIF Forschung
    mit dem höchsten Nickelgehalt Die bei RT für die drei Nickelgehalte 11 37 12 36 und 12 73 unter Einfluss von Wasserstoff ermittelten Wöhlerlinien zeigen dass die Bruchlastwechselzahlen für die niedrigeren Nickelgehalte gegenüber den in Helium ermittelten um den Faktor 3 bis 5 niedriger sind Die Variante mit dem höchsten Ni Gehalt zeigt keinen Einfluss von Wasserstoff Bei 50 C ergaben sich für alle drei Varianten in Wasserstoff niedrigere Bruchlastwechselzahlen als in Helium Mit zunehmendem Nickelgehalt wird der Einfluss von Wasserstoff auf das Verformungsverhalten bei langsamer Zugbeanspruchung und auf das Ermüdungsverhalten geringer Bei RT tritt dieser Effekt bereits bei niedrigeren Nickelgehalten ein als bei 50 C Kaltverformung führt zu einer Erhöhung der Bruchlastwechselzahlen in Wasserstoff und in Helium Das Ausmaß des Wasserstoffeinflusses hängt von der Temperatur ab bei der die Kaltverformung durchgeführt wurde Der bei 77 K kaltverformte Werkstoff wird stärker beeinflusst als der bei RT kaltverformte Die an ausgewählten Proben durchgeführte Schwingstreifenanalyse zeigt dass die Phase des Risswachstums bei den in Wasserstoff geprüften Proben bei niedrigeren Lastwechselzahlen als bei den in Helium geprüften beginnt und dass die Risswachstumsgeschwindigkeit in Wasserstoff teilweise wesentlich höher ist als in Helium Unterschiede in der Ausbildung der Ermüdungsbruchfläche zwischen den in Wasserstoff und den in Helium geprüften Proben wurden nicht festgestellt Bei der Schweißverbindung aus dem Werkstoff X8Ni9 erwies sich im Kerbzugversuch bei RT und bei 50 C der Bereich der Schmelzlinie als derjenige der am empfindlichsten auf Wasserstoff reagiert Die im Zugschwellversuch ertragenen Bruchlastwechselzahlen liegen für beide Temperaturen für die in Wasserstoff geprüften Proben rd um den Faktor 10 niedriger als die in Helium ermittelten Der weichmartensitische Stahl X3CrNiMo13 4 zeigt auch nach einer modifizierten Wärmebehandlung und dadurch abgesenkter Dehngrenze bei RT und weniger ausgeprägt bei 150 C im Zugversuch niedrigere Verformungskennwerte in Wasserstoff als in Helium Die im Zugschwellversuch ertragenen Bruchlastwechselzahlen liegen

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  • A 256: AVIF Forschung
    nach den Zugversuchen erfolgten begleitende metallographische und fraktographische Untersuchungen Auch die Auswertemethodik der Zugversuche wurde variiert um möglichen Einflüssen auf die Streuung von A gt nachzugehen Zur Ermittlung des Einflusses des Prüfverfahrens Zugversuch an Betonstahl auf die Streuung des Kennwertes A gt von Betonstählen wurden die relevanten Unsicherheitsquellen identifiziert analysiert sowie quantifiziert und eine erweiterte Messunsicherheit für die im Zugversuch ermittelten Prüfgrößen bestimmt Aus den Ergebnissen des Forschungsvorhabens wurden Maßnahmen zur Minimierung der Streuungen in der Massenproduktion abgeleitet und Ansätze für die Weiterentwicklung hin zu höherfesten und zugleich ausreichend duktilen Betonstählen aufgezeigt Im Rahmen des Forschungsvorhabens konnte gezeigt werden dass bestimmte werkstoff und probenspezifische Einflussgrößen technische Oberfläche Duktilitätsklasse des Werkstoffs Homogenität des Gefüges werkstoffunabhängige Einflussgrößen Messunsicherheiten der zu ermittelten Prüfgrößen und verfahrensbedingte Einflussgrößen Prüftemperatur Prüfgeschwindigkeit Versuchsauswertung die Kennwerte aus dem Zugversuch signifikant beeinflussen Der warmgewalzte Betonstahl B500B erreicht gegenüber den Lieferformen des kaltgewalzten B500A ein höheres Niveau der Festigkeits und Duktilitätskennwerte Die Rippung der Oberfläche des Betonstahls führt unabhängig von der Duktilitätsklasse zu höheren Festigkeitskennwerten aber geringeren Duktilitätskennwerten Mit zunehmender Standzeit der Rippwalze steigt die Festigkeit der untersuchten Betonstahlprobenstäbe an die Duktilitätskennwerte A gt zeigen eine leicht abfallende Tendenz Trotz Verwendung von Werkstoffen aus jeweils einer Charge tritt bei der Ermittlung von A gt unabhängig von der technischen Oberfläche und der Duktilitätsklasse des Werkstoffs eine erhebliche Streuung der Ergebniswerte auf Die Variation der Prüftemperatur innerhalb der laut DIN EN ISO 6892 1 2009 für den Zugversuch bei Raumtemperatur zulässigen Grenzen 10 bis 35 C zeigte einen signifikanten Einfluss auf das Niveau der Kennwerte nicht aber auf deren Streuung Unabhängig von der Duktilitätsklasse sinkt mit zunehmender Prüftemperatur das Niveau der Kennwerte R p0 2 R m und auch A gt Die Variation der Prüfgeschwindigkeit innerhalb der laut DIN EN ISO 6892 1 2009 für den Zugversuch bei Raumtemperatur zulässigen Grenzen 0 00007 s 1 bis 0 0067 s 1 20 zeigte einen signifikanten Einfluss auf das Niveau der Kennwerte R p0 2 R m R m R p0 2 und A gt nicht aber auf deren Streuung Unabhängig von der technischen Oberfläche und der Duktilitätsklasse des Werkstoffs wurde festgestellt dass sich mit zunehmender Prüfgeschwindigkeit die Kennwerte R p0 2 R m R m R p0 2 und A gt erhöhen Die Abhängigkeit von der Prüfgeschwindigkeit nimmt in der Reihenfolge R p0 2 à R m à A gt zu Wie stark die Kennwerte bei der Erhöhung der Prüfgeschwindigkeit zunehmen ist von der Lieferform und der Duktilitätsklasse abhängig Die Parameter technische Oberfläche Duktilitätsklasse Prüftemperatur und Prüfgeschwindigkeit beeinflussen im Wesentlichen nur das Niveau des A gt Wertes nicht aber dessen Streuung Einfluss auf das Niveau und die Streuung der Kennwerte R p0 2 R m und insbesondere A gt hat die Auswertemethodik im Zugversuch wie z B bei der Festlegung der Höchstkraft F m über ein Polynom 3 Grades oder bei der Bestimmung des A gt Wertes Extensometer oder manuelles Verfahren Den Untersuchungen in diesem Forschungsprojekt zufolge geht der größte Einfluss auf die Streuung des A gt Wertes aber vom Werkstoff bzw dessen

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  • A 123: AVIF Forschung
    Arbeit um acht warmfeste Stähle ergänzt und damit vervollständigt Die wichtigste Voraussetzung für die Anwendung der modifizierten Lebensdaueranteilregel ist die Kenntnis der werkstoff und beanspruchungsspezifischen relativen Lebensdauer Im Falle der einstufig veränderlichen Zeitstandbeanspruchung erfolgt deren Bestimmung mithilfe des Faktorenkonzepts Für den in dieser Arbeit neu zu berücksichtigenden Rohrleitungsstahl X10CrMoVNb9 1 war eine solche Beschreibung bisher nicht verfügbar so dass diese nach Durchführung und Auswertung von zyklischen Einstufenversuchen vorgenommen werden konnte Für den Stahl X3CrNiMo17 13 wurde die bestehende Beschreibung anhand von ergänzenden Versuchen modifiziert Beide Untersuchungen führten zu einem statistisch besser abgesicherten Faktorenkonzept der modifizierten Lebensdaueranteilregel Die beiden vorgenannten Stähle sowie der Wellenstahl X12CrNiMoWVNbN10 1 1 und der Gusswerkstoff G17CrMoV5 11 wurden darüber hinaus noch auf ihr Verhalten unter mehrstufiger Zeitstandbeanspruchung mit drei unterschiedlichen vierstufigen Zyklusformen untersucht Es zeigte sich dass die bisher nur an den Stählen 10CrMo9 10 28CrMoNi4 9 X21CrMoV12 1 und X6CrNiMo17 13 verifizierte Schritthypothese des Faktorenkonzepts auch für die neu untersuchten Stähle zur Beschreibung des Zeitstandverhalten unter mehrstufiger Beanspruchung anwendbar ist Die Zerlegung von regellosen Zeitstandbeanspruchungsverläufen wie sie aus Betriebsaufzeichnungen vorliegen führt zu Teilfolgen die zum größten Teil mit den bekannten Methoden beschrieben werden können Aus ergänzenden experimentellen Untersuchungen zur Behandlung von gelegentlich auftretenden Phasen von Druckbeanspruchung ließen sich schließlich Druckfaktoren ableiten mit denen sich der gesamte Bereich der im Rahmen von regelloser Zeitstandbeanspruchung auftretenden Druckphase mit der modifizierten Lebensdaueranteilregel behandeln lässt Zur Erweiterung der vorliegenden Erkenntnisse auf regellose Zeitstandbeanspruchung wurde die verallgemeinerte Schadensakkumulationshypothese als Überlagerung von modifizierter Lebensdaueranteilregel zur Beschreibung der überwiegend auftretenden Zeitstandschädigung und der Miner Regel zur Berücksichtigung von Ermüdigungsschädigung eingeführt Für die praktische Umsetzung dieser Hypothese und deren erarbeiteten Erkenntnisse zum regellosen Zeitstandverhalten wurde ein Lebensdauerzählprogramm LARA S entwickelt mit dem sich die Lebensdauer für beliebig vorgebbare Beanspruchungsverläufe mit sich fortlaufend ändernden Beanspruchungen wie Spannungen und Temperaturen vorhersagen lässt Zur Verifikation dieses

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