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  • A 074: AVIF Forschung
    daß charakteristische Merkmale der Wälzermüdung aufgrund der Druckeigenspannungen und des feinkörnigen Gefüges bei induktiv randschichtgehärteten Wälzkörpern verzögert auftreten Im einzelnen belegen die an den Prüfrollen aus 42CrMo4 ermittelten Ergebnisse daß sowohl die Lebensdauer der Prüfrollen als auch der Widerstand gegen die Verformung im Versuch im untersuchten Bereich mit zunehmender Austenitisierung ansteigt Das Anlassen wirkt sich sowohl bei den Prüfrollen aus 42CrMo4 als auch bei den Prüfrollen aus Ck45 lebensdauermindernd aus Bei den Prüfrollen aus 100Cr6 zeigte sich im Vergleich zu konventionell durchgehärteten Proben ein erhöhter Widerstand gegen die Ausbildung von dark etching areas DEA s Deren Ausdehnung war bei den induktiv randschichtgehärteten Prüfrollen bei gleicher Last und Laufzeit bereits in der untersten Austenitisierungsstufe geringer als bei konventionell durchgehärteten Vergleichsproben Durch zunehmende Austenitisierung konnte das Auftreten der DEA weiter zu höheren Überrollungszahlen verschoben werden Der Widerstand gegen eine makroskopische plastische Verformung im Versuch stieg mit zunehmender Austenitisierung ebenfalls an Die Lebensdauer bis zur Pittingsbildung konnte an den Prüfrollen aus 100Cr6 und 20MnCr5 jedoch nicht ermittelt werden Einzelne Ausfälle durch Pittings bei der 100Cr6 Variante mit erhöhtem Restaustenitgehalt deuten jedoch darauf hin daß der hohe Verformungswiderstand dieser Variante einer hohen Lebensdauer nicht unbedingt gleichgesetzt werden kann Anders als bei den Stählen mit 0 4 Kohlenstoff wiesen die Prüfrollen der nicht angelassenen Variante aus 100Cr6 die mit Abstand größten Verformungen im Versuch auf was mit der niedrigeren Dehngrenze und einer Volumenänderung durch Anlassen im Versuch in Verbindung gebracht werden kann Die einsatzgehärteten Prüfrollen aus 20MnCr5 wiesen den größten Widerstand gegen eine Verformung im Versuch auf Unter Verwendung eines am Institut für Werkstoffkunde entwickelten Programms für die Berechnung der Spannungsverteilung im Hertz schen Kontakt wurde für die ZF Prüfrollen eine optimale Eigenspannungsverteilung berechnet die die Vergleichsspannungen aus den Kontaktkräften maximal verringert Dieser Verteilung näherten sich die Eigenspannungen aller Prüfrollen durch die Überrollung bei hohen

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  • A 075: AVIF Forschung
    des Bauteilverhaltens unter Langzeitbelastung Das gesetzte Ziel wurde erreicht durch die Darstellung der Wechselwirkung zwischen Verformung und Porenschädigung Aufgrund dieser Überlegungen wurde ein neuer Modellansatz entwickelt bei welchem ein anisotroper Porenschädigungsparameter Tensor verwendet ist Ausgangsbasis hierzu waren das Robinson Modell der inelastischen Verformung und das Porenschädigungsmodell von Rodin und Parks Dabei war das bisherige Vorgehen von Rodin und Parks entsprechend den neuen Anforderungen Übergang vom stationären zum allgemeinen Fall zu revidieren Zusätzlich wurde neu eine anisotrope Beschreibung der Porenschädigung eingeführt Dies ist bei mehrachsigen Belastungsverhältnissen wichtig Weiter wurde das Modell allgemein für beliebige Kriechgeschwindigkeiten formuliert d h die bisherige Beschränkung auf Langzeitstandversuche dehnungsbegrenztes Porenwachstum konnte fallengelassen werden Dieses neu entwickelte Modell wurde zunächst unter der Voraussetzung dehnungsbegrenzten Porenwachstums für den Werkstoff X 20 CrMoV 12 1 an gemessene Gesamtdehnungswerte aus einachsigen Zeitstandversuchen unter konstanter Last bei 550 0C angepaßt und in das Finite Elemente Programm ABAQUS implementiert Mit dem auf diese Weise angepaßten Modell wurde ein an der MPA Stuttgart bei 550 0C an einem Rohrbogen aus chargengleichem Werkstoff X 20 CrMoV 12 1 durchgeführter Langzeitstandversuch mit Hilfe des Finite Elemente Programms ABAQUS nachgerechnet Die Berechnung wurde bis zu einer Laufzeit von 30 000 h durchgeführt Das Ergebnis ist zufriedenstellend Die an ausgesuchten Knotenpunkten berechneten Werte der mechanischen Gesamtdehnung stimmen gut mit entsprechenden Meßwerten überein Die berechneten Zahlenwerte der Porenschädigung zeigen daß der tertiäre Kriechbereich örtlich erreicht wurde Die Ergebnisse zeigen daß die Anwendung sogenannter unified models zur Beschreibung von Verformung und Schädigung technischer Bauteile eine erfolgversprechende Alternative zu herkömmlichen analytischen Verfahren darstellt Dies folgt aus der Tatsache daß diese Modelle eine bessere Beurteilung des Bauteilverhaltens unter mehrachsiger Belastung gestatten und daß trotz erhöhten Rechenaufwandes Finite Elemente Berechnungen durchführbar sind Die beim Rechengang mitgeführten Schädigungsparameter bieten eine Möglichkeit Schädigung durch plastische Verformung sowie Kriechschädigung durch Porenbildung zu erfassen und zu

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  • A 078: AVIF Forschung
    einiger warmfester Stähle für Kraftwerke und thermische Anlagen wurde in einem weiten Parameterbereich untersucht Hierzu wurden Proben unterschiedlicher Geometrie aus den Schmiedestählen 30 CrMoNiV 4 11 217am AMA 28 CrMoNiV 4 9 216k AGB und X 22 CrMoV 12 1 220ta AMB sowie aus dem Rohrleitungsstahl X 20 CrMoV 12 1 220ta AMD bei 550oC Prüftemperatur geprüft und außerdem Proben aus dem Schmiedestahl X 12 CrMoWVNbN 10 1 1 220bx AXN bei 550 und 600oC In allen Fällen erfolgte die Probenentnahme aus industriell hergestellten Kraftwerksbauteilen mit hinreichender Homogenität der Zeitstandeigenschaften Die Proben hatten überwiegend erodierte Rissstartkerben mit einem Spitzenradius von 0 1 mm Zum Vergleich wurden aber auch einige Proben mit angeschwungener Rissstartkerbe geprüft die zu vergleichbaren Ergebnissen führten Zusätzlich lag das Zeitstandverhalten der Versuchswerkstoffe aus bis zu 75 000 h Dauer reichenden konventionellen Zeitstandversuchen an glatten und gekerbten Rundproben vor oder wurde ergänzend ermittelt Es befand sich bei allen Stählen im Rahmen der Angaben aus Werkstoffnormen und Werkstoffblättern Aus dem Zeitstandverhalten ließen sich Kriechbeschreibungen aufstellen die als Grundlage für die kriechbruchmechanischen Auswertungen der Kriechrissversuche benötigt wurden Eine erste Hauptaufgabe des Vorhabens war die langzeitige Weiterführung und Ergänzung von Kriechrissversuchen an den 1 CrMoNiV und 12 CrMoV Stählen aus zwei vorangegangenen Vorhaben sowie die erstmalige Durchführung solcher Versuche an dem modernen martensitischen Hochleistungsstahl vom Typ 10 CrMoWVNb Besonderer Wert wurde auf die Ermittlung des Kriechrissverhaltens im Bereich praxisnahe niederer Beanspruchungen und Kriechrissgeschwindigkeiten gelegt wobei Proben unterschiedlicher Form und Größe unter konstanter Belastung geprüft wurden Die wichtigsten Versuchsergebnisse waren die Kriechrissgeschwindigkeit a die Lastangriffspunktverschiebegeschwindigkeit v sowie die durch Überschreitung einer kritischen Kriechrisslänge definierte Risseinleitungsdauer tA für technischen Anriss Im Hinblick auf die Auswertung der Versuchsergebnisse wurden die Gültigkeitskriterien zusammengestellt die bei den benutzten Kriechbruchmechanikparametern zu beachten sind Es handelt sich im Wesentlichen um das Übergangszeit t1 Kriterium für Gültigkeit des Parameters KI oder C um ein Rissspitzenaufweitungs dt Kriterium für Gültigkeit des Parameters C und um ein Nahfeld Fernfeld Beanspruchungsverhältnis V KI sn für die Anwendung des Parameters KI Eine zweite Hauptaufgabe des Vorhabens war die Beschreibung des Kriechrisseinleitungsverhaltens Hierfür wurde neben einer Darstellung der Risseinleitungsdauer tA in Abhängigkeit vom Parameter C2 vor allem das auf eine Nennspannung und den Parameter KI bezogene Zweikriterienverfahren herangezogen Die in den entsprechenden Zweikriteriendiagrammen für Kriechrisseinleitung festgelegten Grenzkurven bestätigten sich für Kleinproben und sind für Großproben konservativ wobei die Grenzlinie für Rissspitzenversagen bei zähen Stählen erhöht werden konnte Durch eine Eliminierung der kleineren DENT Proben mit einem Verhältnis von V 3 ließ sich eine beträchtliche Verminderung der Streubandbreite erzielen Das Verfahren ist auf den linearelastischen Spannungsintensitätsfaktor KI bezogen der hier auch als fiktividealisierter Wert KI id bezeichnet wird und außerdem auf eine bei zähen Werkstoffen für vollplastische Spannungsverteilung im Ligament gültige Nennspannung sn pl Das Verfahren ist damit relativ leicht übertragbar und von besonderem Interesse für die industrielle Anwendung Eine dritte Hauptaufgabe des Vorhabens war die Beschreibung der Kriechrissgeschwindigkeit a Diese wurde in Abhängigkeit von den Parametern KI und C untersucht Der Parameter C wurde dabei wieder in der Version C2 unter Berücksichtigung der gemessenen

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  • A 087: AVIF Forschung
    Seil Zugkraft für unterschiedliche Werte des bezogenen Prüfscheiben Druchmessers aufgetragen Bei Erreichen einer bestimmten Biegewechselzahl fällt die ertragbare bezogene Seil Zugkraft steil ab Aus den Versuchsergebnissen lassen sich die folgenden Aussagen ableiten Seillebensdauer Mit den aus den Ergebnissen abgeleiteten Konstanten kann die Seillebensdauer der Spiral Rundlitzenseile bei der Beanspruchung durch Einfachbiegung durch Gegenbiegung oder durch Biegung mit Zugkraftänderung berechnet werden als I die mittlere Bruchbiegewechselzahl N I die Biegewechselzahl N10 bei der mit einer Sicherheit von 95 höchstens I 10 der Seile gebrochen sind I die mittlere Ablegebiegewechselzahl NA und I die Biegewechselzahl NA10 bei der mit einer Sicherheit von 95 höchstens 10 der Seile ablegereif sind Mit den ermittelten Konstanten kann außerdem der optimale Seildurchmesser der Spiral Rundlitzenseile mit den bekannten Gleichungen berechnet werden Ablegedrahtbruchzahl Beim Lauf der Seilscheiben und Trommeln mit Rundrillen treten äußerlich sichtbare Drahtbrüche vor dem Seilbruch zuverlässig nur bei einem Teil der Spiral Rundlitzenseile auf Für diese Seile kann mit den ermittelten Konstanten die Ablegedrahtbruchzahl bei den verschiedenen Beanspruchungen berechnet werden Nur für diese Seile gelten die angeführten Ablegebiegewechselzahlen Maximal zulässige Seilzugkraft Die zulässige Seilzugkraft ist vor allem beschränt durch die Fließspannung der durch Zug und Biegung beanspruchten Seildrähte Die daraus resultierende Grenzkraft wird als Donandtkraft bezeichnet Mit den ermittelten Konstanten kann die mittlere Donandtkraft und die Donandtkraft die von höchstens 1 der Seile unterschritten wird berechnet werden Die Grenzkraft bei der noch eine vorgegebene Zahl von Drahtbrüchen zu erwarten ist kann ebenfalls berechnet werden Sie gilt wiederum nur für die Spiral Rundlitzenseile die vor dem Seilbruch zuverlässig Drahtbrüche zeigen Drehverhalten Für die Unterscheidung von drehungsarmen und drehungsfreien Seilen gilt I Drehungsfrei ist ein Seil wenn während der Zugbelastung mit der Zugkraft S von S S 0 bis 150 N mm2 d2 d2 der Verdrehungswinkel je Seillänge IS kleiner bleibt als 360o I S 1000

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  • A 089: AVIF Forschung
    Moment in Schwenkrichtung Es ergaben sich höhere äquivalente Lasten bei einem Turbulenzintensitätsanstieg von 5 auf 10 sowohl beim Turm als auch beim Rotorblattmoment in Schlagrichtung für diese Anlagengröße Bei der MW WEA wurden die äquivalenten Lasten pro 2 m s Windgeschwindigkeitsintervall für vier Turbulenzintensitätsklassen von 5 Breite für die Rotorblattwurzel in Schlag und Schwenkrichtung aus der Datenbasis ermittelt Die Auswertungen ergaben entgegen der Tendenz der Messung an der kleineren Anlage keine eindeutige Erhöhung der Ermüdungsbeanspruchung mit steigender Turbulenzintensität Die Vermutung liegt nahe daß die Ursache für diese Unempfindlichkeit in der Größe der Windenergieanlage und der dadurch bedingten Masse mit den entsprechenden Trägheiten liegt Kleinräumige Turbulenzfelder werden durch die große Rotorfläche von 5090 m2 und die große Einzelfläche des Rotorblattes selbst ausgemittelt Es ist daher zu erwarten daß bei sehr großen WEA eher der Windgradient über der Höhe als die Zunahme der Turbulenzintensität der bestimmendere Faktor für die Ermüdungsbeanspruchung ist Die in den Richtlinien geforderte Turbulenzintensität von bis zu 20 ist an den wenigsten Standorten für die Windenergienutzung meßbar In der Regel treten im norddeutschen Flachland Turbulenzintensitäten um 10 auf Um diese Messungen jedoch zur Verifizierung der Lastannahmen verwenden zu können muß ein geeignetes Extrapolationsmodell vorhanden sein Es wurde für ein gemessenes Belastungsspektrum bei bekannter Turbulenzintensität ein Korrekturfaktor bestimmt der dann nachfolgend verwendet wird um bei vorgegebener neuer Turbulenzintensität die neue Steigerung b des trapezförmigen Spektrums zu bestimmen Zusätzlich wird der Maßstabsfaktor A der Weibull Verteilung berücksichtigt Für die Turmbelastung in zwei Richtungen sowie die Rotorblattbelastungen an der 1 5 MW wurde dieses Verfahren angewendet Das Ergebnis der Extrapolation auf eine Turbulenzintensität I 20 hängt dabei stark vom Ausgangspunkt ab Der Vergleich zwischen Extrapolation und Messung zeigt für den Fall I 5 auf I 10 eine gute Übereinstimmung besonders bezüglich des Verlaufes des Kollektivs Die aus der Extrapolation resultierende Steigung ist allerdings etwas zu gering so daß im Bereich kleiner Lastwechselzahl die Abweichung zunimmt Das Ergebnis für die Turmbiegung um die Hauptwindrichtungsachse die deutlich geringer belastet ist zeigt ebenso eine gute Übereinstimmung zwischen Extrapolation und Messung Der Unterschied zwischen den Extrapolationen auf I 20 ausgehend von unterschiedlichen Turbulenzintensitäten I 5 bzw I 10 ist dagegen weniger ausgeprägt Auch für die Rotorblattbelastungen wurden ähnliche Übereinstimmungen ermittelt Die Extrapolation des Belastungsspektrums für das Moment in Schwenkrichtung zeigt eine etwas zu niedrige Steigung der Extrapolation 5 auf 10 gegenüber der Messung Die beiden Extrapolationen auf I 20 liegen dagegen sehr eng beisammen Die Extrapolationen für die Rotorblattbelastung in Schlagrichtung zeigten ein ähnliches Ergebnis allerdings mit etwas größeren Abweichungen Das verwendete Extrapolationsmodell hat sich in diesem Falle gut bewährt stößt jedoch sicher dann an seine Grenzen wenn es sich nicht mehr um trapezförmige Belastungsspektren handeln sollte Der Vergleich der online Rainflow gezählten Belastungskollektive am Turmfuß der beiden stall geregelten 1 2 MW WEA zu dem in den Richtlinien vorgeschlagenen vereinfachten Lastkollektiven bestätigte den konservativen Ansatz der in den Richtlinien angegebenen vereinfachten Kollektive Dies war zuvor an einer WEA der gleichen Kategorie auf dem DEWI Testfeld mit der gleichen Meßmethode ermittelt worden Die Ergebnisse des Forschungsprojektes

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  • A 090: AVIF Forschung
    numerische Strukturmodelle können dann örtliche Beanspruchungszustände erfaßt und das globale Verformungs und Versagensverhalten für zunehmend komplexere Proben und Bauteilgeometrien und Belastungsbedingungen vorhergesagt werden Daraus ergab sich als wissenschaftlich technische Aufgabenstellung für das Forschungsvorhaben Erarbeitung von Methoden und Werkzeugen für eine schädigungsmechanisch begründete Bauteilbewertung und Aufbereitung für ingenieurmäßige Anwendungen Hierzu sollten vorhandene und in anderen Technikbereichen schon erprobte Ansätze auf ausgewählte Maschinen Bauteile mit in der ersten Stufe duktilem Werkstoffverhalten angewandt weiterentwickelt und verifiziert werden Die aus Vergleich und Anpassung von Numerik und Experiment abgeleitete Werkstoffbeschreibung und Modellbildung sollte auch auf metallographische und fraktographische Untersuchungen gestützt werden der Einfluß von Werkstoff und Beanspruchungsparametern auf das Bauteilverhalten ohne und mit Fehlern sollte durch systematische Variationen an numerischen Strukturmodellen untersucht und so ein fortgeschrittenes Bauteilbewertungskonzept entwickelt werden Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag bei duktilem Versagen welches gut mit einem Materialmodell nach Gurson in der von Tvergaard und Needleman weiterentwickelten Form GTN Modell beschrieben wird Dieses Modell basiert auf den wesentlichen Mechanis men duktiler Schädigung nämlich der Bildung nach Hohlräumen an Einschlüssen ihrer Erweiterung mit zunehmender Beanspruchung und letztlich ihrem Zusammenwachsen das mit der Bildung eines makroskopischen Risses bzw seiner Erweiterung einhergeht Das Modell enthält Parameter die sämtlich eine mikrostrukturelle Bedeutung besitzen wie z B das anfänglich vorhandene Porenvolumen fO und das Volumen der hohlraumbildenden Einschlüsse fN Über die beschriebene phänomenologische Methode hinaus wurde großer Wert auf die physikalische Interpretation der benutzten Parameter gelegt Es ist dabei in allen Fällen gelungen die meist aufwendigen metallographischen und fraktographischen Befunde mit den Parametern des Modells zu identifizieren bzw gute Modellparameter zu finden die mit den Befunden übereinstimmen Die Parameter des GTN Modells sind im Prinzip direkt auf beliebige Bauteilsituationen übertragbar Die Vorteile liegen in der guten Beschreibung der Geometrie und Constrainteinflüsse Dies wurde besonders im Fall austenitischen Heines Rohrleitungswerkstoffs deutlich Nachteile liegen derzeit noch im hohen Rechenzeitverbrauch der sich aus der Forderung nach meist dreidimensionalen Modellierungen mit großer Netzverfeinerung in den Rißbereichen ergibt Daher wird häufig der Weg beschritten die GTN Parameter zunächst auf fiktive Bruchmechanikproben anzuwenden um auf diese Weise synthetische Initiierungswerte bzw Rißwiderstandskurven zu ermitteln Die tatsächliche Durchführung normgerechter Versuche ist dann nicht erforderlich Wie am Beispiel einer austenitischen Rohrleitung gezeigt werden konnte können sehr realistische Aussagen getroffen und unnötige Konservativitäten vermieden werden Für die Bauteilbewertung ergeben sich drei Wege zunehmender Aussageschärfe und Komplexität Aus standardisierten Zugversuchen bzw Kerbschlagebiegeversuchen werden mechanischtechnologische Kennwerte wie RpO 2 Rm A5 Z oder Av ermittelt Eine für viele Anwendungen ausreichende Bauteilbemessung bzw bewertung kann beispielsweise auf der Basis einer zulässigen Spannung erfolgen Mit Hilfe der Bruchmechanik können reale oder hypothetische Fehler in Bauteilen bewertet werden Dabei werden bruchmechanische Beanspruchungsgrößen die aus den singulären Spannungs Dehnungsfeldern an den belasteten Rißfronten abgeleitet sind mit entsprechenden Materialkennwerten verglichen Für spröde Materialien sind dies der Spannungsintensitätsfaktor KI und die Bruchzähigkeit KK die mittels Bruchmechanikproben unter Einhaltung von Bedingungen ASTM E399 92 gemessen wird Bei der Schädigungsmechanik hier für duktiles Rißverhalten werden Werkstoffmodelle eingesetzt die neben der Verfestigung durch plastische Deformationen auch die Entfestigung durch Schädigungsprozesse berücksichtigen Sie heben die künstliche Trennung von

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  • Kategorie-Übersicht: AVIF Forschung
    einzelnen Tellerfedern und an Tellerfedersäulen beliebiger Schichtungen mehr A 157 Patentiert kaltgezogene Stahldrähte für vorwiegend statisch beanspruchte Federn mit verbesserten Gebrauchseigenschaften mehr A 159 Zusammenhang zwischen Umlaufbiegewechselfestigkeit von Stahldrähten und Lebensdauer von daraus hergestellten Seilen mehr A 161 Leichtbau im Fahrwerk Methodischer Ansatz zum Stahlleichtbau am Beispiel Federbein Dämpfer mehr A 167 Entstehung von Ti C2N Ausscheidungen im Wälzlagerstahl 100 Cr6 und deren Auswirkungen auf die Ermüdungseigenschaften mehr A 183

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  • Kategorie-Übersicht: AVIF Forschung
    Stählen mehr A 222 Betriebsfeste Bemessung von mehrachsig belasteten Laserstrahlschweißverbindungen aus Stahl Feinblechen des Karosseriebaus mehr A 225 Vergleichende Untersuchungen der Schwingfestigkeit von Knieblechverbindungen mehr A 233 Entwicklung einer Methode zur vergleichenden Bewertung von Schwingfestigkeitsversuchen mit gefügten Stahlblechen in Abhängigkeit des Versagensverhaltens mehr A 241 Untersuchungen zu Unterbauten der Decksausrüstung und Ladungssicherung mehr A 245 Einfluss von Faserverlauf und Gefüge auf die Schwingfestigkeit warmmassivumgeformter ausscheidungs härtender ferritisch perlitischer Stähle mehr

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