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  • Mitgliederlogin: AVIF Forschung
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    Original URL path: http://www.avif-forschung.de/index.php?id=120&L=0&tx_felogin_pi1%5Bforgot%5D=1 (2016-02-11)
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  • Kategorie-Übersicht: AVIF Forschung
    Dampfkesselbau mehr A 190 Untersuchungen zum Wasserstoffeinfluss auf im Kompressorbau eingesetzte Werkstoffe mehr A 215 Werkstoffqualifizierung für das 700 720 C Kraftwerk mehr A 228 Neue Werkstoffe und angepasste Prozessketten für höherfeste Stahlwerkstoffe in geschmiedeten Strukturbauteilen mehr A 238 Untersuchung der zeitabhängigen Festigkeits und Verformungseigenschaften von Überhitzerrohrwerkstoffen nach Kaltverformung mehr A 246 Ermüdungsverhalten artverschiedener Stähle und einer Mischverbindung unter Einwirkung von Druckwasserstoff mehr A 256 Untersuchung der Einflüsse der Verfahrenstechnologie

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  • A 062 und A 062a: AVIF Forschung
    nach den Untersuchungen bei stranggußspezifischer schmelzmetallurgischer Behandlung und bei auf den Wälzlagerstahl 100Cr6 abgestimmten Prozeßparametern der im Stranggußverfahren erzeugte Stahl für die Kugelproduktion geeignet Aufgrund des hohen mikroskopischen Reinheitsgrades lagen keine Einschlüsse im Bereich der höchsten Werk stoffbeanspruchung vor so daß diese nicht zur Reduzierung der Lebensdauer beitrugen Die bei der Erstarrung entstandenen quasiledeburitischen primären Eisenchromkarbide lagen bei einer der drei Stranggußchargen vermehrt und in leicht größerer Form vor so daß bei dieser Charge auch mehr längliche knochenförmige Eisenchromkarbide im hochbeanspruchten Randabstand der Kugeln auftraten Diese können Kerbwirkungen haben und so zur Schadensbildung beitragen Die Ursache für die reduzierte Lebensdauer dieser Charge konnte somit identifiziert werden Dadurch ist es möglich die Erstarrungsbedingungen der Stranggießanlage zu modifizieren um so die Ausscheidung von vielen großen quasiledeburitischen Eisenchromkarbiden zu verhindern Zur Qualitätssicherung und Überprüfung der Eignung einer Stranggußcharge für die Wälzlagerkugelproduktion ist es hilfreich wenn man neben den üblichen werkstoffkundlichen Untersuchungen eine Beizscheibe des Rohstranges beurteilt Diese gibt Aufschluß über die folgenden versagenskritischen Merkmale I Größe des gerichtet erstarrten Bereiches I Ausmaß des ungerichtet globulitisch erstarrten Bereiches I Intensität und Verteilung der V Seigerungen I Porosität und Mittenlunker Bei richtiger Beurteilung der Beizscheiben kann nach Untersuchung der üblichen Kennwerte und Kriterien mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einer Aussage über die Güte der daraus erzeugten Wälzlagerkugeln getroffen werden Alle anderen hier durchgeführten Untersuchungsmethoden wie beispielsweise die Spektroskopie am Rohstrang und Halbzeug oder die ESMA Untersuchungen am Draht sind erheblich aufwendiger und kostenintensiver und geben keine besseren bzw zuverlässigeren Informationen Die Untersuchung hat gezeigt daß Kugeln aus Strangguß 100Cr6 mindestens gleiche Überrollungslebensdauern wie solche aus Blockguß erreichen wenn neben den üblichen metallurgischen Anforderungen Makro und Mikroeinheitsgrad auf eine gleichförmige Karbidverteilung vor allem in den geseigerten Bereichen geachtet wird Im zweiten Teil der Untersuchung wurde der typische Einsatzstahl 17 CrNiMo 6 untersucht Der Werkstoff lag in einer Blockgußvariante und in zwei Stranggußvarianten vor Im Unterschied zum Wälzlagerwerkstoff 100Cr6 wurden hier unterschiedliche Umformgrade untersucht um Aussagen darüber treffen zu können welche Umformgrade des Halbzeugs als kritisch zu bewerten sind Dies geschieht insbesondere vor dem Hintergrund daß bei größeren Getriebebauteilen z B Kegelrädern auch die Zonen niedrigerer Umformgrade beansprucht werden können Daher wurde bei der Herstellung der Halbzeuge der folgende Verfahrensweg gewählt Größere Umformgrade von 12 wurden durch eine Querschnittverminderung auf einen Stab mit einem Durchmesser von 120 mm erzielt Bei den geringeren Umformgraden von 3 4 und 6 wurden die Ausgangsquerschnitte des Rohstrangs auf größere Halbzeugabmessungen als 120 mm Durchmesser umgeformt Der geforderte Ausgangsquerschnitt für die Bearbeitung wurde anschließend durch Abdrehen erreicht Der Querschliff weist bei den kleinsten Umformgraden im Kernbereich dem später hochbeanspruchten Bereich auf der Scheibe Lunker auf Bei dem Umformgrad 6 konnten derartige Lunker im Kernbereich mit Sicherheit nicht mehr beobachtet werden Makroskopisch wurden zwischen den Chargen mit den verschiedenen Umformgraden in Baumannabdrücken unterschiedlich stark ausgeprägte Schwefelseigerungen beobachtet Für die höheren Umformgrade der Strangguß und Blockgußvarianten ergeben sich homogenere und feinere Verteilungen der nichtmetallischen Einschlüsse Die Blockgußscheiben zeigen ein völlig homogenes Ätzbild an Beizscheiben Die Reinheitsgraduntersuchungen belegen daß zwischen der Stranggußcharge 2 und dem Blockguß

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  • A 077: AVIF Forschung
    Variante favorisiert Die Anforderung der Verfahrensprüfung nach TRD 201 sind im ungeglühten und geglühten Zustand erfüllt I Die zur Berechnung notwendigen Zeitstandwerte können als abgesichert angesehen werden Es liegen Zeitstandergebnisse bis ca 100 000 h Prüfdauer vor Vom Gesichtspunkt der Festigkeitsberechnung lassen sich mit dem Stahl 7CrMoVTiB 10 10 bei einem Berechnungsdruck von 350 bar zulässige Wandtemperaturen von 565o C realisieren Ob diese hohen Temperaturen aus korrosions und verfahrenstechnischen Gründen sinnvoll sind bleibt offen Zumindest können jedoch die alten Sicherheitsmargen bei der Werkstoffausnutzung in Membranwänden wieder hergestellt werden Damit kann als Ergebnis dieser Untersuchungen festgestellt werden daß Membranwände aus dem Werkstoff 7CrMoVTiB 10 10 ohne Wärmbehandlung hergestellt werden können Die große Akzeptanz der Forschungsergebnisse bei der Technischen Überwachung den Kraftwerksbetreibern und den Komponentenherstellern führte bereits während des laufenden Forschungsprogramms im Rahmen von Einzelbegutachtungen zu Betriebseinsätzen in bestehenden Anlagen Zusätzlich wurden auch die in Japan entwickelten Stähle HCM 2 S und HCM 12 untersucht Bei dem Werkstoff HCM 2 S fiel die hohe Entkohlungstiefe des Grundrohres 38 x 6 3 auf Da die vorausgesagte Zeitstandfestigkeit nicht besser ist als die des Werkstoffes 7 CrMoVTiB 1010 und sich auch keine höhere Verarbeitungssicherheit und günstigere Bauteileigenschaften abzeichneten wurde auf eine weitere Erprobung dieses Werkstoffes verzichtet Wie die Ergebnisse der Untersuchungen zum Schweißen des Stahls HCM 12 zeigten konnte dieser Werkstoff ohne Wärmenachbehandlung nicht zu Membranwänden verarbeitet werden Maßgebend für diese Beurteilung war daß im geschweißten Zustand sowohl im Schweißgut als auch in der Wärmeeinflußzone Härtewerte bis ca 420 HV 1 vorlagen Diese hohen Härtewerte verbunden mit einem nicht ausreichenden Verformungsvermögen führen beim Biegen zur Anrißbildung im Schweißgut so daß eine Wärmebehandlung erforderlich wird Der Stahl HCM 12 ist damit für eine Membranwandfertigung unter Werkstattbedingungen nicht geeignet Als Werkstoff für Überhitzer Austrittsammler und Rohre wurden Schweißverbindungen des Stahls E 911 für Betriebstemperaturen bis 580o

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  • A 084: AVIF Forschung
    im Gegensatz zu Molybdän das Austenitgebiet erweitert ist bei Fe4Ni0 5Mo 0 5 C Ms niedriger und bei isothermer Abkühlung bleibt mehr Zeit beim Einstellen von Gefügen in der unteren Bainitstufe als bei den Nifreien Stählen Daher lassen sich für Fe4Ni0 5Mo 0 5 C technische Bainitisierungen im Bereich des zähen unteren Bainit noch realisieren wenn die Werkstücke nicht zu groß sind Die beiden Fe1 5Mo 0 5 C Stähle sind bereits aufgrund der Legierungszusammensetzung für Bainitisierungen weitgehend ungeeignet Bei den Nihaltigen PM Stählen sind möglichst niedrige Taust um etwa 8000C am besten geeignet um gute mechanische und vor allem zyklische Eigenschaften zu erreichen Für die Fe1 5Mo 0 5 C Stähle ist Taust 8800C ausreichend Am stärksten werden die mechanischen Eigenschaften durch eine geeignete Wahl der Anlaß oder Umwandlungstemperatur und in geringerem Umfang durch die Anlaß bzw Umwandlungszeit beeinflußt Während sich für die Bainitisierungen Umwandlungstemperaturen nahe der Ms Temperatur eignen sind nach dem Härten Anlaßtemperaturen um 200 bis 2500C günstig Mechanische Eigenschaften Bei Zugversuchen nehmen die Werkstoffwiderstände mit der Werkstoffdichte und mit steigender Beanspruchungsgeschwindigkeit zu Die Zugfestigkeiten liegen im Anlieferungszustand zwischen 605 und 663 MPa und steigen durch Bainitisieren oder Härten bzw Sinterhärten und Anlassen wie die Dehn und Stauchgrenzen um 50 60 bzw um mehr als 100 wobei die Nifreien PM Stähle stets etwas höhere Werte erreichen Die plastische Verformbarkeit und die Bruchdehnung nimmt durch die Wärmebehandlungen ab Unter Druckbeanspruchung verformen die Werkstoffe stärker durch plastische Deformation und weniger durch Rißöffnungsanteile der tragende Querschnitt und der E Modul nehmen durch das Zusammendrücken von Poren zu und die Werkstoffe ertragen bei gleichen plastischen Dehnungen betragsmäßig größere Druck als Zugspannungen Dieser Spanungsdifferenz Effekt ist bei sintergehärteten Fe4Ni0 5Mo 0 7 C am größten und nimmt durch Härten und Anlassen bzw Bainitisieren bei allen Werkstoffen etwas zu Bei zyklischer Beanspruchung lassen sich die Zeitfestigkeitsäste der Wöhlerkurven bei allen Werkstoffen und Zuständen mit einer Basquin Beziehung beschreiben Für rein wechselnde Beanspruchung R 1 erreichen die gesinterten Stähle Rw Werte um 160 MPa und zeigen ein nahezu gleiches Anrißverhalten und Rißbildung an einer Probenkante und oder Oberflächenpore Für sintergehärtetes Fe4Ni0 5Mo 0 7 C liegt Rw bei 126 MPa Im Anlieferungszustand zeigen die PM Stähle anfangs ein wechselverfestigendes Verformungsverhalten und zu Lebensdauerende makroskopische Entfestigung em t nimmt durch stabiles Rißwachstum von Beginn an stetig mit der Lastspielzahl zu Der sa ea p Zusammenhang läßt sich bei den gesinterten PM Stählen gut mit der Ramberg Osgood Beziehung beschreiben und die Manson Coffin Geraden dieser Werkstoffe liegen in einem gemeinsamen Streuband Härten und Anlassen verbessert die Wechselfestigkeiten um 20 bis 40 gegenüber dem Sinter zustand Bainitisierungen sind aufgrund der ungünstigen Legierungssysteme nur in geringerem Umfang zur Verbesserung der zyklischen Eigenschaften geeignet Das Rw Rm Verhältnis und die Steigung der Zeitfestigkeitsäste der Wöhlerlinien nimmt bei allen Werkstoffen und Zuständen mit Rm ab Nach Härten und Anlassen lassen sich bei den untersuchten PM Stählen für R 1 die Totaldehnungswöhlerlinien mit den aus der Spannungswöhlerlinie entnehmbaren Ermüdungsfestgkeitskoeffezienten sf und exponenten b gemäß ea t sf E NB b

    Original URL path: http://www.avif-forschung.de/index.php?id=103&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8&cHash=9c3ad77fc00ba22ed21a59d4c6885dc0 (2016-02-11)
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  • A 093: AVIF Forschung
    Proben bei Spannungsverhältnissen von R 1 und 0 sowie zur Wälzfestigkeit ohne und mit überlagerter Reibung Schlupf von 24 im Bereich der Zeit und Dauerfestigkeit durchgeführt Beim Schwingfestigkeitsverhalten zeigt die rasch abgekühlte Variante für beide Beanspruchungsverhältnisse und Kerbformen eine deutlich niedrigere Beanspruchbarkeit gegenüber den drei vergüteten Varianten Bei den vergüteten Varianten ist die Legierung Fe 1 5 Mo der Legierung Fe 4 Ni 0 5 Mo beide mit einem Zusatz von 0 5 C im Bereich der Dauerfestigkeit leicht überlegen Im Bereich der Zeitfestigkeit kehrt sich das Verhältnis infolge einer flacheren Wöhlerlinienneigung der Legierung Fe 1 5 Mo um Für die Legierung Fe 1 5 Mo mit einem Feinpulverzusatz von 5 Carbonyleisen wurde für die ungekerbten Proben bei reiner Wechselbeanspruchung die höchste ertragbare Beanspruchung im Bereich der Dauerfestigkeit ermittelt Auffallend ist für diese Legierung allerdings auch eine sehr große Streuung der Versuchsergebnisse im ungekerbten Zustand Im gekerbten Zustand oder unter Schwellbelastung R 0 ist die Dauerfestigkeit jedoch niedriger als die der beiden anderen vergüteten Varianten Auch ist für die nickelfreie Legierung mit CEP Zusatz die Mittelspannungsempfindlichkeit der ungekerbten Proben im Vergleich zu der restlichen Legierung deutlich höher Als Ursache hierfür wird gegenüber der Legierung ohne CEP ein spröderes Verhalten vermutet Die Ergebnisse der Referenzlegierung wiesen unerwartet niedrige Werte auf die auf Molybdän Kardide an den Korngrenzen infolge der Karbonitrierbehandlung zurückzuführen waren Ein Vergleich der Dauerfestigkeiten mit Werten aus der Literatur zeigt daß die hier untersuchten Legierungen Werte aufweisen die mit den Werten der vergüteten Mischlegierung aus Fe 1 5 Cu 0 5 C vergleichbar sind Im Vergleich zu nickelhaltigen diffusionslegierten Werkstoffen ist die Dauerfestigkeit vor allem bei gekerbten Proben jedoch deutlich niedriger Die Untersuchung zum Wälzfestigkeitsverhalten wurde nur mit den vergüteten Legierungen durchgeführt Auch hier zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei der Schwingfestigkeit Unterschiede im Wälzfestigkeitsverhalten der Legierung Fe 1 5 Mo 0 5 C ohne und mit Zusatz von Carbonyleisenpulver wurden im Rahmen der Streuung nicht festgestellt Die Dauerwälzfestigkeit der nickelfreien Legierung lag aber geringfügig über der der nickelhaltigen Legierung Bei allen Legierungsvarianten lag das gleiche Schädigungsverhalten vor Die Rißentstehung erfolgte unterhalb der Oberfläche und das Versagen trat durch Ablösen von Material an der Oberfläche auf Ein weiteres Ziel dieses Projektes war die Erarbeitung eines einfach zu handhabenden Modells zur Übertragbarkeit von an Proben ermittelten Kennwerten der Schwing sowie der Wälzfestigkeit auf reale Bauteile am Beispiel eines Zahnrades Beide Übertragbarkeitsmodelle basieren auf dem Konzept des höchstbeanspruchten Werkstoffvolumens unter Berücksichtigung des Größeneinflusses und werden durch experimentelle sowie rechnerische Spannungsanalysen Finite Element Berechnungen unterstützt Die gewonnenen Erkenntnisse können danach auch für andere ähnlich beanspruchte Bauteile aus dem Maschinenbau angewendet werden Während für die Übertragbarkeit beim Schwingfestigkeitsverhalten bereits eine Vielzahl von Untersuchungen durchgeführt wurde aus denen die eingehenden Parameter für die Berechnung bestimmt werden können ist der Ansatz für die Übertragbarkeit von Wälzfestigkeitskennwerten nach diesem Konzept neu Bei dem Übertragbarkeitsmodell zur Flankentragfähigkeit mußte gegenüber dem Modell für die Schwingfestigkeit zusätzlich berücksichtigt werden daß sich das höchstbeanspruchte Werkstoffvolumen auch mit der Beanspruchung selbst ändert Für die nachfolgende Verifikation der mit den Bemessungsmodellen

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  • A 110: AVIF Forschung
    wird heute CuNi 90 10 oder bei höheren Anforderungen CuNi 70 30 bzw Titan eingesetzt Aus Kostengründen wird auch häufig in den Mindertemperaturstufen eine Aluminium Legierung eingesetzt Insbesondere Titan weist ein sehr gutes Korrosionsverhalten auf Titanrohre sind trotz hohem spezifischen Materialpreis konkurrenzfähig zu CuNi und zwar einerseits aufgrund des geringen spezifischen Gewichtes mehr aber noch weil die hohe Festigkeit sehr geringe Wandstärken üblicherweise 0 5 0 6 mm zuläßt In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden ob dünnwandige längsgeschweißte Edelstahlrohre Titanrohre in Meerwasseranlagen substituieren können Dazu war als erstes zu untersuchen ob und unter welchen Bedingungen aus dem hochkorrosionsbeständigen Stahl SWD 96 Kaltband in den Dicken 0 2 0 4 mm zur Herstellung von Rohren mit 16 mm Durchmesser und in den Längen bis 34 m möglich ist Danach war der Einfluß der Schweißparameter des WIG Verfahrens auf die Fertigungssicherheit und das Korrosionsverhalten in heißem Meerwasser bzw FeCI3 ASTM G 48 zu prüfen wobei falls möglich die Korrosionstests an laserstrahlgeschweißten Rohren zu vergleichen waren Schließlich sollte anhand der Materialkosten und der erforderlichen Produktionsschritte abgeschätzt werden welche spezifischen Kosten für längsnahtgeschweißte Edelstahlrohre zu erwarten sind Als letzter Punkt war schließlich in diesem Zusammenhang zu diskutieren wie sich die unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit von Titan und Edelstahl auf den spezifischen Verbrauch in Meerwasserentsalzungsanlagen auswirkt Da es sich um eine Machbarkeitsstudie im kleinen Maßstab handelte für welche weder geeignetes Rohr oder Bandmaterial noch einsatzfähiges Halbzeug am Markt verfügbar war mußte das Vormaterial aus einem kleinen Schmelzaggregat als geschmiedete Bramme erzeugt werden Damit wurde ein noch nicht praktizierter Fertigungsweg gewählt dessen Eignung zusätzlich zu bewerten war Dieser Fertigungsweg ist insoweit für eine betriebsmäßige Herstellung von Interesse als er die Verfügbarkeit auch in kleinen Losgrößen und damit die Flexibilität am Markt verbessert Das ForschungsVorhaben hat gezeigt daß die Herstellung längsgeschweißter dünnwandiger Rohre mit kleinen Rohrdurchmessern aus superaustenitischem

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  • A 111: AVIF Forschung
    Revisionsintervallen nur unbefriedigende Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung Wegen der beschriebenen Probleme bei der Bestimmung des Relaxationsverhaltens von Flanschverbindungen wurde ein Vorhaben mit den folgenden Hauptzielen initiiert Experimentelle Ermittlung des Relaxationsverhaltens verschiedener Rohrflanschverbindungen aus 9 Chromstählen Überprüfung der Möglichkeiten der Finiten Elemente Methode FEM als Hilfsmittel zur Auslegung und Berechnung von Flanschverbindungen Zum Erreichen der Ziele wurden zunächst Warm zugversuche Zeitstandversuche Relaxationsversuche und Dilatometerversuche an den im Rahmen des Vorhabens verwendeten Werkstoffen durchgeführt Mit Hilfe dieser Basischarakterisierung wurden chargenspezifische Werkstoffeigenschaften bestimmt Parallel hierzu wurden Untersuchungen an drei Rohrflanschen mit unterschiedlicher Geometrie sowie aus drei verschiedenen 9 Cr Stählen durchgeführt Die Flansche wurden insgesamt 10000 h bei 6000 C ohne Innendruck ausgelagert Eine der Flanschverbindungen besitzt einen Dichtring während bei den beiden restlichen Flanschen ein Dichtabsatz angedreht wurde Während der Auslagerung wurden mit Hilfe von Hochtemperatur Dehnmessstreifen HTDMS an verschiedenen Flanschpositionen Messungen vorgenommen Nach 5000 h wurde um zusätzliche Messungen wie zum Beispiel die Bestimmung der Restspannung in den Schraubenbolzen zu ermöglichen eine Revision durchgeführt Anschließend wurden die Flansche erneut 5000 h ausgelagert sowie eine zweite Revision durchgeführt Zusätzlich zu den Experimenten wurde mit Hilfe der bei den Basischarakterisierungen gewonnenen Werkstoffkennwerte Stoffgesetze der untersuchten Werkstoffe in das Finite Elemente Programm ANSYS 5 6 implementiert Neben dem Elastizitätsmodul dem Wärmeausdehnungskoeffizienten und der Werkstofffließkurve wurde vor allem das viskoplastische Verhalten der Materialien mit Hilfe einer Kriechgleichung berücksichtigt Für die drei untersuchten Flansche wurden Finite Elemente Simulationen der Auslagerungen durchgeführt und ausgewertet Die Ergebnisse wurden auf ihre Plausibilität hin überprüft und eine Sensitivitätsanalyse erstellt Die Rechnungen wurden anschließend anhand eines Vergleichs von insgesamt 59 verschiedenen Versuchsergebnissen verifiziert die sich jeweils aus der Mittelung mehrerer Einzelmessungen ergaben Das Relaxationsverhalten der Flanschverbindung ist sehr komplex was sich durch die zum Einsatz kommenden Materialien mit stark unterschiedlichem Werkstoffverhalten ergibt Insbesondere die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wirken sich erheblich auf das Flanschverhalten

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