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  • Audax Randonneurs Allemagne: Brevet-Woche in Bulgarien
    gut zu fahren waren Nach 250 km erreichten wir die Kontrollstelle in Madara Auf den letzten Metern eine Steigung von 18 Die Bewirtung war sehr gut Ich war mit Kalle unterwegs und wir bestellten Hähnchenfilet von unvorstellbaren Ausmaßen es passte kaum auf unsere großen Teller Es war dünn aber hatte einen Durchmesser von 30 cm Schokolade Cola Pommes Frites das volle Randonneurs Buffet Nach einer Stunde brachen wir kurz vor der Dunkelheit wieder auf Die nächsten 155 km waren dann schon ein Erlebnis Plattfüße in die Böschung gefahren Kettenklemmer aber auch eine Fahrt durch eine stille Nacht einfach schön Still Bis wir durch die kleinen Dörfer fuhren Da die Grundstücke nicht eingezäunt waren hatten die Hunde freien Auslauf Manchmal sauste mit lautem Gebell eine ganze Meute um uns herum Da half nur noch treten Nebenbei bemerkt Es kam uns auch eine Kuh in der Dunkelheit entgegen oder es trabte ein Esel über die Straße Überfahrene Schlangen lagen auf der Straße Wir waren eben in Bulgarien und nicht in Scharbeutz Wir waren schon mit unseren Kräften so ziemlich am Ende da kam wieder dieser 12 km lange Anstieg wir hatten aber schon mental auf Durchzug gestellt Schlimmer war dann die Abfahrt teilweise über sechzig Sachen völlige Dunkelheit Serpentinen aber schlimmer war die Kälte Schlotternd kamen wir am Hotel an Lazar empfing uns mit kleinen Bulgarischen Fähnchen Nach 426 km 4100 HM und einer Netto Fahrzeit von 16 31 00 h war das Ziel erreicht Aufs Zimmer ich musste Aufpassen nicht beim Duschen einzuschlafen Nach 4 Std Schlaf haben wir schon wieder gefrühstückt der Hunger hatte uns wach gemacht Nun hatten wir zwei Tage frei Der erste Tag wurde mit Schlafen Essen Erlebnisse austauschen und Rad und Körperpflege verbracht Radpflege war wichtig so einige Sachen hatten sich schon gelockert Das Buffet am Abend für 5 Euro war reichlig und sehr gut Allgemein kann man sagen dass alles um die Hälfte billiger gegenüber Deutschland ist Die Beinmuskulatur tat weh und war total verhärtet aber es sollte Abhilfe geben Am nächsten Morgen gab ich meinen Körper in die Obhut einer bulgarischen Masseurin Die Frau als solches schon ein Wunder nichts schlechtes Denken sie war einfach nur eine schöne Frau Ihre Hände schienen Zauberwirkung zu haben vom Kopf bis zum kleinen Zeh alles erwachte wieder Nach 45 Minuten war ich wie neugeboren Danach fuhren wir mit Nina Karl aus Regensburg und Kalle und Frau mit dem Taxi ins unter Denkmal stehende Örtchen Nessebar Ein Liner lag auf Reede Die Touristensaison hatte begonnen Nach einer Ortsbesichtigung kehrten wir in ein Cafe ein Leckeres Eis Kaffee Kuchen und Pfannkuchen ließen wir uns schmecken Mit dem Bus ging es zurück Einheitspreis 50 Cent pro Person kassiert wurde von einem Schaffner im Bus Nach dem Abendessen ging es zeitig ins Bett der 600er am nächsten Morgen forderte Erholung Die gesamte Strecke fuhren Nina Karl Kalle und ich zusammen eine nette und kameradschaftliche Gruppe So fahren Randonneure Halt einen darf ich nicht vergessen einen 76 jährigen Bulgaren er war schweigsam

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Der sächsische Treck zieht weiter …
    sich etwa 70 Radfahrer ein Mit von der Partie war Dank der Unterstützung eines Teilnehmers auch ein Team des MDR um eine Reportage zu drehen Die drei Herren begleiteten uns bis zur Halbzeitkontrolle in Meißen bei etwa 140 km Einen Tag später wurde ein sehr guter Beitrag im MDR Sachsenspiegel gezeigt Der Troß bewegte sich Richtung Süden nach Penig Im Kontrollort zerfiel das kompakte Feld Durch einen Autobahnneubau konnten wir

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Saisonstart
    als Organisator gab sich die Ehre Es waren viele Teilnehmer vom letzten Jahr dabei Auf dem ersten Teilstück nach Hennickendorf hatte ich die Ampeln im Berliner Stadtgebiet so programmieren lassen dass das Starterfeld zusammenbleiben konnte das klappte auch In einem großen Pulk mit fast allen Teilnehmern rasten wir mit teilweise 40km h auf Hennickendorf zu glücklicherweise ohne Unfälle Nach Nettgendorf teilte sich das Feld die schnellen Leute rasten mit Rückenwind weiter in Richtung Golssen die anderen darunter auch ich ließen es gemütlicher angehen oder aßen erst mal ein lecker Mettbrötchen Kontrollstelle Landfleischerei Nettgendorf Das Teilstück bis Golssen ist nicht spektakulär aber gut zu fahren Nach links der Ausblick aufs Baruther Urstromtal nach rechts der Blick auf die das Urstromtal begrenzende Hügelkette Schon weit vor Baruth zeigt uns der Anblick der Zwillingskirchtürme das wir auf dem richtigen Weg sind In Golssen gab es lecker Bockwurst an der Tanke Nach Golssen geht es auf einem kleinen Abschnitt des Dahmeradwegs durch eine wunderschöne Auenlandschaft bis uns in Halbe die Zivilisation wieder hat Bei Teupitz an der Tanke hielten wir uns nicht länger auf sonderten ballerten die Kopfsteinpflasterabfahrt nach Teupitz rein deren rechte Seite ich letzte Woche noch habe teeren lassen Ab nun war

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Warmstart
    ein derartig hervorragendes Wetter hatten Günstige Winde frühsommerliche 22 C am Nachmittag und schöne Radgemeinschaften für eine Tagesausfahrt machten das Brevet zu einem Genuß Am Vorabend wurde die Turnhalle schon als Nachtlager genutzt Die örtliche Zeitung mischte sich am Morgen unter die Radfahrer um Bilder für einen Bericht zu knipsen Der angekündigte MDR kam leider nicht Möglicherweise wird es in der Zukunft mal einen Bericht zu einem Brevet geben Über den Muldentalradweg rollten wir uns bis kurz vor Grimma ein Dort begann das bergige erste Drittel der Ausfahrt durch die Täler und über die Anstiege im Muldental bis zur Burg Kriebstein Dann schnurstracks gen Westen über kleine und ruhige Straßen nach Wechselburg Kohren Sahlis und Frohburg bis Pegau Hinter Wechselburg ging es aus dem Tal der Zwickauer Mulde noch einmal ordentlich bergauf Oben angelangt war man auf dem Niveau eines der Muldenviadukte für den Eisenbahnverkehr und konnte eine schöne Aussicht in die Frühlingslandschaft genießen Vor Pegau rollte es auf besten Straßen durch das Rekultivierungsgebiet der ehemaligen und noch betriebenen Braunkohletagebaue in harmonischer Gruppenfahrt Ab Pegau waren noch 60 km zum Zielort unter die Räder zu nehmen Da angelangt konnte in der Turnhalle wie immer geduscht werden Außerdem gab es nach

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Flèche Allemagne 2010
    machen Und schon gar nicht am Himmelfahrtstag 2010 als ich zum Freiburger Bahnhof fahre um gegen 8 Uhr unsere Flèche Mannschaft Käptns Wilde Reiter zu treffen unseren Käptn und Emily beide mit dem Zug aus der Karlsruher Gegend angereist und die anderen beiden Freiburger Vor uns fünfen liegt der weite Weg an die Wartburg in Eisenach Ziel etlicher Flèche Mannschaften die wie wir heute früh Punkt neun Uhr irgendwo in

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Brevet in Sachsen über 1000 km - Höhen und Tiefen
    so lange Touren fahren Meine Antwort Weil wir es wollen weil es Spaß macht verstand sie nicht so recht Das verriet ihr Gesichtsausdruck Für uns Brevetradfahrer ist normal unnormal normal um eins der Wortspiele von Ulf alias Hackepeter Meister Nadelöhr zu zitieren Die Radtour ist nun schon lange Geschichte Möglicherweise ist es besser mit Abstand dazu etwas zu schreiben Meine Versuche das Erlebte auf einer sehr langen Ausfahrt zu schildern

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Paris-Brest-Paris oder meine Reise zum Mond
    will ich die Kontrollzeit in Tinteniac nicht verpassen Die 60 Kilometer dorthin sind fast eben also leicht zu fahren Es ist jetzt fast sechs Uhr und schon etwas kühler Nach zwei Stunden erreiche ich Tinteniac Carola wird mit den Kindern hier bleiben und auf mich warten Wir suchen für sie ein Hotel Hier gibt s nochmal Salat und viel zu trinken Ich fühle mich inzwischen wieder besser und mache mich um dreiviertelzehn auf den Weg in die zweite Nacht Nachts fahren strengt an Glücklicherweise bin ich aber nicht mehr so ausgepumpt und es gelingt mir ohne Schlafpausen Loudeac zu erreichen Kurz vor diesem Etappenort kommen mir die Schnellsten entgegen Nur rund 30 Stunden seit Paris haben sie 800 Kilometer hinter sich gebracht Nach kurzer Stärkung und einer einstündigen Liegepause verlasse ich Loudeac Zunächst denke ich daß ich die Nacht gut überstehe aber bereits 40 Minuten später zwingt mich der Schlaf wieder rechts ran Auf dem Treppenabsatz eines Hauseingangs kauere ich mich zusammen und schlafe eine halbe Stunde tief und fest So fest daß es hinterher wieder gut geht Kurz vor sieben fahre ich in Corlay ein Hier gibt es eine Geheimkontrolle Ich treffe Claus den Präsidenten der deutschen Randonneure Er ist in der 5 Uhr Gruppe gestartet und hat mich schon eingeholt Pünktlich um sieben zieht eine Bäckersfrau den Rolladen hoch und ich genehmige mir schon wieder köstliche Schokoladencroissants frisch aus dem Ofen Zwei Stunden später erreiche ich mit Peter und Bob von den Alaska Randonneuren die von hinten aufkommen Carhaix Hunger habe ich schon wieder und ich treffe einige bekannte Gesichter An diesem Morgen wird mir bewußt daß ich ein Anfänger bin und daß PBP weder ein 600 Kilometer Marathon ist und schon gar nicht dero zwei Die erfahrenen Randonneure sind bis Carhaix relativ langsam aber praktisch ohne Pause gefahren Hier genehmigen sie sich ein richtige Portion Schlaf und sehen um 9 00 Uhr morgens sehr frisch aus Ganz anders als ich Bereits durch das Routenstudium im Vorfeld von PBP weiß man daß sich dem Erreichen von Brest ein relativ hoher Berg entgegenstellt Von der Ostseite sind bis zum Gipfel des Roc Trevezel rund 300 Höhenmeter von der Westseite auf dem Rückweg fast 400 Höhenmeter zu überwinden Nun kennt jeder Rennradfahrer die Situation nach 150 Kilometern einen richtig dicken Berg hochfahren zu müssen Bei einem der bergigsten deutschen Marathons dem Alb Extrem sind ab Kilometer 200 lange Strecke noch über 900 Höhenmeter zu fahren Jetzt am Fuße des Roc Trevezel befinde ich mich aber 520 Kilometer nach Paris Nun an dieser Stelle merke ich daß bei einer solchen Langstreckenfahrt auch viel Psychologie im Spiel ist Sind die Knie beim Start in Carhaix noch ein bißchen weich so rolle ich dann doch stetig bergan Trotz Regen und in den höheren Lagen heftigem Gegenwind benötige ich für die 34 Kilometer zum höchsten Punkt nur eineinhalb Stunden Die Abfahrt vergeht natürlich wie im Fluge doch wer denkt daß man vom Roc bis ans Meer und bis Brest nur noch bergab fährt täuscht sich gewaltig Eine Unzahl von Wellen ist noch zu überwinden gleichwohl wird eine frische Westbrise vom Atlantik mehr als geschwindigkeitshemmend spürbar Blas nur so weiter denke ich bald fahre ich in die andere Richtung Brest Brest erreicht man über die alte Brücke dem Pont A Louppe Was für ein Bild und was für ein überwältigendes Gefühl Ein Freudentränchen rollt mir die Wange hinunter Brest das B in PBP und ich bin da Jeder Teilnehmer mußte um sich zu qualifizieren mindestens schon einmal 600 Kilometer zurücklegen Bei PBP markiert diese Distanz aber erst das Bergfest Zudem wird für einen Neuling wie mich spätestens jetzt deutlich warum PBP selbst bei RAAM Fahrern gefürchtet ist Ich hatte gelesen daß solche Leute die fast 5000 Kilometer am Stück fahren sehr respektvoll von PBP sprechen Zunächst hatte ich dies nicht verstanden und für einen Akt der Höflichkeit abgetan Inzwischen ist mir klar geworden daß diese Fahrt etwas ganz besonderes ist Der Blick auf den bis hierher gefahrenen Durchschnitt spricht Bände Inklusive aller Pausen erreiche ich 16 Km h berücksichtigt man die reine Fahrzeit so komme ich gerade mal auf 22 Sachen Vorgestern hatte ich dies so nicht erwartet Selbst die pessimistischste meiner drei Marschtabellen war schneller Zwei durchgefahrene Nächte die ständigen Wellen die außer auf dem Stück zwischen Fougeres und Tinteniac keinen Rhythmus aufkommen lassen und zumindest 1999 Wind aus westlicher Richtung machen Paris Brest viel anstrengender als die Papierform vermuten läßt Bis Brest geben fast 500 Teilnehmer auf Das alles geht mir durch den Kopf während ich mich im Restaurant einem kulinarischen Höhepunkt in geschmacklicher und vor allem quantitativer Hinsicht hingebe Eine Stunde halte ich es darauf im Sattel aus bis mich eine Parkbank zu einem Verdauungsschläfchen einlädt Die Sonnenstrahlen ersetzen die fehlende Decke und wenn mich nach einer weiteren Stunde nicht ein Spaziergänger geweckt hätte so wäre ich in Gefahr gewesen den Kontrollschluß in Carhaix zu verpassen schön war s trotzdem Der zweite Wind Als ich mich von der Parkbank erhebe ist es kurz vor fünf Seit 41 Stunden bin ich unterwegs und die Kontrolle in Brest hat seit einer Stunde geschlossen Noch nie bin ich im Leben 600 Kilometer gefahren um gleich anschließend nochmal so weit zu fahren Erfahrene Langstreckenfahrer haben mir vom Zweiten Wind erzählt auch wieder so eine Geschichte an die es zu glauben schwer fällt Nun ich muß mich sputen ob es diesen zweiten Wind nun gibt oder nicht Das Ziel am Ende dieser Nacht heißt Tinteniac und ich freue mich darauf Carola und die Kinder dort wieder zu treffen Bis dahin sind es noch 220 Kilometer Schon beim Aufstieg zum Roc Trevezel merke ich etwas Wunderbares diesen zweiten Wind es gibt ihn wirklich Ich habe keine Ahnung wie so etwas möglich ist Ist es die Erkenntnis das längste Stück hinter sich zu haben Oder daß ja nur noch nach Paris gefahren werden muß Oder ist es eine Überdosis Endorphine die beim Überqueren des Roc ausgeschüttet werden Vielleicht von allem etwas jedenfalls ist der zweite Wind nicht nur eine

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