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  • Audax Randonneurs Allemagne: ZeitenSprung
    wo sich Tradition und Moderne seit über 2700 Jahre ständig begegnen alles liegt hier so dicht beieinander Das prägt die Region und die Menschen auch in Usbekistan und im Herzen Zentralasiens Es erinnerte mich auch irgendwie an Hamburg mit seinem ca 1000 Jahre alten Seehafen und mit seinen weltweiten Verbindungen und seiner Offenheit Fremden gegenüber Außerhalb der Städte Tashkent Samarkand oder Buchara die wir durchfuhren in der Wüste z B ist die alte Seidenstraßentradition spürbarer und in ihrer lebendigen traditionellen Lebensweise nochzu erleben Diese Städte sind jede für sich genommen einzigartig und sehr unterschiedlich Eine Reise wert sind sie alleine wegen ihrer nahezu 3000 Jahre alten wechselhaften Geschichte die auf Schritt und Tritt nachvollziehbar ist Jeder der eine Vorstellung von Tausendundeiner Nacht hat hatte kann sie hier tatsächlich noch nachspüren Schon am zweiten Tage sind wir spontan zu einer usbekischen Hochzeitsfeier eingeladen worden die neben Bauchtanz Wodka üppigem Essen beeindruckte vor allem die herzliche Gastfreundschaft und Spontanität An dieser Stelle möchte ich insbesondere mal Rafhat Sulemin Dmitriy Tarabrin Daniil Maxim Shamil erwähnen und den vielen Helfern der Randonneurs Usbekistan beglückwünschen für die Premiere Silk Road 1200km 2o12 Was ihr organisiert habt war eine große Leistung und Gastfreundschaft pur Ich glaube der Silk Road Super Brevet wird in Zukunft einen festen Platz in dem Kalender der Randonneurs Mondiaux RM 1200km einnehmen Die Organisatoren sind voller Tatendrang und von dem notwenigen Spirit beseelt der nötig ist um den Randonneur Gedanken in Usbekistan zu befördern Bonne Courage möchte man sagen Jeder Besuch eines Randonneurs in Usbekistan stärkt das Engagement der sympathischen und offenen Brevet Crew die sich auch gegenüber Anregungen und Kritik empfänglich und offen zeigen Die Bedingungen sind anders und vielleicht auch schwieriger als in Mittel und Westeuropa so einen Brevet zu organisieren umso mehr gilt der Respekt für die Herausforderungen an

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  • Audax Randonneurs Allemagne: 1001 Miglia Italia2012 - finished aber unzufrieden
    Anzeigetafeln von Apotheken werden 33 C angezeigt und schwer tretend geht es mit 10 km h und weniger die Steigungen hoch Oh hätte ich doch nur vorher die 5kg Winterspeck abgenommen Thermischer Rückenwind lässt einen aus allen Poren nur so tropfen Vier Tage Dauersauna sollten folgen Noch bin ich gut hydriert aber nun heißt es trinken trinken trinken Fehler Nr 3 falsche Erwartungshaltung Nach einer erfrischend kühlen rasanten Abfahrt freue ich mich auf ein halbes Pollo mit Oliven und Bier im COOP nahe der Kontrollstelle Dicomano 2010 war dies das abendliche Highlight vom Tag Doch große Enttäuschung Kein Pollo keine Wachteln Grilltheke leer Frustriert verlasse ich den Shop mit einer Dose Bier Gewesenes Erlebtes ist schön für die Erinnerung Der Versuch es zu duplizieren misslingt aber oft Die Enttäuschung ist dann umso größer Wahres Glück liegt im Unverhofften Essen muss aber sein es stehen zwei weitere schwere Pässe in der Nacht an Also Pizzeria gesucht und Spaghetti Carbonara mit Tomatensalat genossen Das kostet Zeit Nach schier endlos erscheinenden Anstiegen überfällt mich gegen Mitternacht nach 26 Std die Müdigkeit Dreißig Minuten will ich mir gönnen zusammengekauert am Boden neben der Straße Fehler Nr 4 Fehlentscheidungen Verschlafen gehe ich die letzten 500 Höhenmeter zur Kontrolle Chiusi delle Verna an einem Franziskanerkloster oben am Berg auf 1100 m Plötzlich vermisse ich meine kleine Lederhülle für den MP3 Player Alles Suchen hilft nichts Hab ich s verloren beim Schlafen Oder jetzt unterwegs Wann hatte ich es sicher noch Ist es wert zurückzufahren und zu suchen 200 hm wieder langsam runter bis zum Schlafplatz neben Straße Nichts Beim Wiederanstieg auf der Straße auch nichts Mist Die Analyse der GPS Daten hinterher dokumentiert ein Zeitverlust von 1h17 Für nichts Um drei Uhr Morgens nach knapp 550km frustriert und müde oben im Kloster angekommen gegessen zwei Gläser Rotwein eher hinuntergestürzt als genossen und schon wieder 1h30 geschlafen Gesamtaufenthalt drei Stunden ein Unding Diese letzte Nacht hat mein letztes kleines Feuer in mir zum Erlöschen gebracht Doch mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen am frühen Samstagmorgen und aufwachendem Verstand realisiere ich auf einmal Mann pass auf dass du überhaupt durchkommst Dieses Alarmsignal rüttelt mich mental nun völlig wach Einige innerliche Ohrfeigen katapultieren mich in die Realität zurück Bestandsaufnahme Analyse der Situation Was ist verloren Mein Primärziel Ist es schlimm Ja aber auch Nein eigentlich nicht Über 1000 km liegen noch vor mir Reiss dich zusammen es wird eh noch schwer genug bei dieser Hitze Finishen ist doch auch schon eine Leistung Das langsame mentale Aufrappeln Kaum sind diese Gedanken abgearbeitet rollt von hinten Andreas auf Gemeinsam pushen wir uns bei 38 C im Schatten nach Todi der nächsten Kontrollstelle Mittags bei über 40 Grad geht s uns beiden an sanften Anstiegen sehr schlecht Kopfschmerzen Nasenbluten Übelkeit Schwindel Wir beschließen bis 17 00 in einer Bar Siesta zu halten Über Zeitverlust mache ich mir nun keine Gedanken mehr Finishen ist das Ziel und das sollte eigentlich noch gut hinhauen Kaum sind die schlechten Gedanken weggeblasen wird in Todi an derselben

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  • Audax Randonneurs Allemagne: In Sophie`s Welt: 1000 du Sud 2011
    das Département Drôme zu führen Dazwischen liegt allerdings einer der markanteren Berge unserer Tour der Col d Escrinet mit einer Höhendifferenz von etwas über 550 Metern Und hier spüre ich deutlich die Müdigkeit nach dem langen Tag in der Hitze Der Anstieg ist eigentlich nicht steil aber er scheint kein Ende nehmen zu wollen was durch die Dunkelheit mit ihren eingeschränkten Orientierungsmöglichkeiten noch verstärkt wird Ich habe das Gefühl überhaupt nicht voranzukommen Ich treffe auf einen der französischen Randonneure der mir noch müder vorkommt als ich mich fühle Er berichtet mir dass er in Le Pouzin an der Rhône ein Zimmer reserviert hat ob ich es mit ihm teilen will Ich lehne dankend mit der Begründung ab dass ich in dieser Nacht noch möglichst weit kommen will um eine dritte Nachtfahrt auf unserem Brevet zu vermeiden Noch während ich das erkläre kommen mir angesichts meiner eigenen Müdigkeit Zweifel ob dieses Ziel mein zweites das ich mir für den Ablauf des Brevets vorgenommen hatte realisierbar ist Auf der Paßhöhe ziehe ich mir die Windstopper Weste an fange bei der Abfahrt jedoch schon bald derartig zu frieren an dass ich nochmals anhalte und Beinlinge sowie Ärmlinge überziehe Kaum wird es wieder flach und mir etwas wärmer schlägt die Müdigkeit wieder zu Ein Guarana Kaugummi hilft mir über die nächsten Kilometer und in Loriol wieder auf der östlichen Seite der Rhône finde ich einen kleinen Park mit hölzernen Bänken Es ist kurz nach eins die Luft hat noch etwas Tageswärme Ich wickle mich in die Rettungsfolie und schlafe etwa eine Stunde ganz passabel auf einer der Bänke Danach fühle ich mich wesentlich besser und mache mich auf den Weg nach Saillans zur fünften Kontrolle und gleichzeitig zum Beginn des wirklich schweren Teils des Brevets durch die Berge der Drôme und später der Hochalpen Im nachtschlafenden Saillans km 409 5 stoße ich auf Manuel aus Berlin und die Italiener Die Italiener sind drei nette Typen aus der Gegend von Verona in einheitlich weinroten Club Trikots Alle vier haben soeben ihre Schlafpause auf den Bänken einer Café Terrasse beendet Im Gegensatz zu Manuel der offenbar nur das allernotwendigste an Kälteschutz dabei hat und bei dessen Anblick ich schon friere sind die drei anderen dick eingemummelt einschließlich Sturmhaube fürs Gesicht Zu fünft machen wir uns auf den Weiterweg Nach der Brücke über den Fluß Drôme folgen wir einem kleinen Sträßlein in Richtung Südost links und rechts sind im Mondlicht höhere Berggipfel auszumachen Schon bald steigt das Sträßchen an und führt uns durch einsamste Gegenden über mehrere kleine Cols Manuel ist in meiner Nähe die Italiener sind hinter uns Auf seinen Rat schalte ich probeweise den Frontscheinwerfer aus Autos sind uns seit Stunden schon nicht mehr begegnet Eine zauberhafte Nachtstimmung entfaltet sich plötzlich in der Berglandschaft das Mondlicht beleuchtet unseren Weg vollkommen ausreichend Und das Fahren ist nicht mehr so ermüdend weil sich der Blick nicht mehr ständig an dem Scheinwerferkegel auf dem Asphalt vor mir festmacht Auf dem Col des Roustants km 450 1030m ist es wieder so hell dass wir das Licht nicht mehr brauchen Die Abfahrt ins Tal ist eisig Im ersten Talort hat schon eine Boulangerie geöffnet ein kleines Paradies drinnen ist es herrlich warm die frischgebackenen Croissants duften köstlich Dazu eine gutgelaunte superfreundliche und hübsche Bedienung so kann der Tag beginnen Den Frühstückskaffee gönnen Manuel und ich uns wenige Kilometer weiter in Rémuzat unserer 6 Kontrolle nach 469 5 km Dort treffen auch gleich die frierenden Italiener ein bei einem Café au lait und Musik aus dem Radio wärmen wir uns rasch auf Auf dem folgenden Streckenstück bis zum Col du Festre km 541 5 1441 m bin ich wieder allein unterwegs Die Strecke verläuft jetzt im Département Alpes de Haute Provence und führt nach Nordosten den Zentralalpen entgegen Am Hang der linken Talseite in offenem Weidegebiet folgen zwei leichtere Cols auf dem Asphalt Parolen der letzten Tour de France In Serres führt die Strecke ein paar Kilometer über die Route Napoléon hier herrscht viel Verkehr Nach der Abzweigung zum Col du Festre wird es wieder ruhiger vor mir liegt das kalkweiße Gebirgsmassiv des Devoluy mit Gipfeln bis zu 2800 Metern Höhe Der vollkommen schattenlose Anstieg auf der Südseite des Passes beginnt und die Hitze macht mir zu schaffen Ein Tunnel bringt kurzzeitig angenehme Kühlung dann folgen steilere und anstrengende Passagen der Kalkschotter reflektiert die Sonneneinstrahlung Schließlich öffnet sich ein weites Hochtal mit Almen die Steigung wird flacher und ziemlich geschafft erreiche ich das Maison du Col du Festre die einzige feste Kontrollstelle des Brevets Die Wirtsleute selbst Radfahrer und Skilangläufer sind auf uns vorbereitet und servieren mir ein wunderbares Schinken Käse Sandwich und ein kühles Bier In einem der vor der Terrasse bereitstehenden Liegestühle schlafe ich ein paar Minuten in der Sonne Zwischenzeitlich sind auch Manuel und die Italiener eingetroffen Eine schöne und dieses Mal angenehm warme Abfahrt bringt uns weiter nach Norden ins Département Isère Das kurze verbleibende Streckenstück zur nächsten Kontrollstelle in Mens km 580 5 ist recht hügelig und der Erholungseffekt aus der Pause am Pass und aus der Abfahrt ist bald verbraucht Die Landschaft ist grün recht dicht besiedelt und erinnert an das Inntal Manuel und die Italiener halten sich in Mens nicht lange auf Ich steuere nach einer Cola in der Bar erst noch eine Boulangerie an um mich für die Weiterfahrt über den schweren Col d Ornon nach Bourg d Oisans und damit zum Beginn des langen Anstiegs zum Col du Lautaret zu stärken Es ist schon später Nachmittag und mir wird klar dass ich den Tunnel bei La Grave vor der Passhöhe des Lautaret zu dem es fast noch 100 schwere Kilometer sind bestimmt nicht vor 22 Uhr also vor seiner nächtlichen Sperrung schaffe Außerdem beunruhigen mich dunkle Wolken die sich im Norden zusammenballen Ich beschließe mir in Bourg d Oisans oder je nach Wetterentwicklung vielleicht schon vorher ein Zimmer für ein paar Stunden Schlaf zu nehmen Nach dem leichten Col Accarias gleich hinter Mens folgt eine herrliche lange Abfahrt hinunter zur Schlucht des

    Original URL path: http://www.audax-randonneure.de/index.php?id=237&tx_ttnews[tt_news]=53&cHash=c649b75fc70f57550dd263b0741a1916 (2016-04-27)
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  • Audax Randonneurs Allemagne: Le Mille Du Sud
    konnte bzw wollte Wir haben so viel gelacht zusammen miteinander übereinander Die erste Nacht mit all ihren Hügeln und Pässen und der von mir initiierten Schlafpause unter dem Vordach einer Kirche in Aouste ist mir nur sehr nebelhaft in Erinnerung Umso besser der Sonnenaufgang in der Schlucht das Warten in der Bar des Orts auf das Öffnen des Ladens in Saint Nazaire le Désert um 08 30 Gute Entscheidung Die folgenden Pässe hätten wir ohne Essen nur schwerlich ohne Hungerast geschafft Ich sollte wohl nebenbei noch erwähnen dass diese Päßchen sowie die ganze Gegend von atemberaubender Schönheit waren Und unbeschreiblich Die mörderische Hitze des zweiten Tages und der Col du Festre Oben angekommen bestellte ich was sonst einen Rosé Mein Französisch bewegt sich zwischen nicht vorhanden und rudimentären Fragmenten Dass ich Rosé wollte hatte die freundliche Bedienung aber schon verstanden Sehr besorgt wollte sie mir verständlich machen dass es sich bei Rosé aber doch um Wein respektive Alkohol handle Ich schaffte es nur mit Mühe ihr klar zu machen dass genau dies mein Begehr sei Auch der Hinweis dass sie doch bitte den Kühlschrank mit viel Bier füllen solle eins von zwei Bieren für meine Kollegen war warm aus dem Lager da ja bestimmt noch mehr Radfahrer kommen würden stieß auf leichtes Befremden Dass diese Reise für mich komplett unter einem mehr als nur glücklichen Stern stand wurde vollends bewiesen als ich einen veritablen Sturz komplett unbeschadet überstand Rasende Abfahrt ein scharfkantiger faustgroßer Stein verursachte einen platten Vorderreifen und in der nachfolgenden 180 Kurve schmierte ich vollkommen ab schlitterte weit über die Straße Zwei Abschürfungen in Größe eines Euro Stücks an Ellbogen und Oberschenkel waren die Folge Ein kleines Wunder Hätte sich das Folgende im Blickpunkt einer größeren Öffentlichkeit abgespielt würde ein reißerisch veranlagter Zeitungsschreiber vielleicht mit Nächtliches Drama am Lautaret titeln Aber erst mal mussten wir natürlich was Essen Die Kneipe in die wir geschickt wurden hatte das letzte warme Essen in Bourg d Oisans Seit zwanzig Jahren schicken alle Wirte die Leute zu mir wenn sie nichts mehr machen wollen übersetzte Walter Nach kurzem Überlegen entschloss sich der Wirt auch uns noch was zu kredenzen Bringt Eure Fahrräder einfach mit rein Walter erklärte dem Wirt was für eine spezielle Spezies von Radlern wir waren mit Hilfe der Karte versuchten wir zu erklären was wir schon hinter uns hatten Und vor uns Größten Respekt und größtmögliche Unterstützung Es gab sehr ölige Pasta mit Kräutern und leichtem Zitronengeschmack für Bernhard und Rich mit richtig üppig Lachs Wir dehnten den Besuch in der urigen schräg dekorierten Kneipe möglichst aus wir waren fertig der Wirt noch am Essen Dies nutzten wir noch für eine kurze Schlafpause Was für eine Kneipe Vier Rennräder schlafende Randonneure in allen möglichen Stellungen verteilt Walter fragte den Wirt vorsichtig ob wir irgendwo draußen schlafen könnten Klar doch er öffnete die überdachte Terrasse draußen für uns sah noch mal nach uns und meinte wir sollen uns doch bitte auf die Tische legen Gute Nacht Eine halbe Stunde wollten wir uns noch gönnen Kurz bevor wir aufbrechen wollten sprang Bernhard auf und ergoss seinen kompletten Mageninhalt an passender Stelle auf die Straße Sein Magen hatte die Nudeln Öl Zironensäure Lachs Mischung so gar nicht haben wollen Ihm war sterbensschlecht Das sah gar nicht gut aus Und trotzdem brach er auf mit uns Richtung Pass Wir fuhren ganz ruhig an aber nach wenigen Kilometern sagte Bernhard Das hat so keinen Sinn ich muss erst mal unten bleiben warten bis sich mein System beruhigt hat Wenn Ihr in Briancon Schlafpause macht kann ich Euch wieder einholen Die Entscheidung hörte sich endgültig an Wir tauschten Handynummern aus und starteten zu Dritt in die Na cht Bernhard hatte erst letztes Jahr seine allerersten Langstreckenerfahrungen in Freiburg gemacht und war dieses Jahr erstmals die komplette Serie gefahren Noch nie in seinem Leben allerdings mehr als 600 km Würde er sich tatsächlich ganz allein mit ausgeräumten Magen in die nächtliche Einsamkeit eines Zweitausender Passes wagen Ich bin sicher Nicht jeder würde das tun Die Aussicht uns wieder zu treffen war doch durch allerlei Unwägbarkeiten geprägt und danach lagen auch noch über 300 Kilometer mit den entsprechenden Höhenmetern vor uns Unter solchen Gedanken schraubte sich der Rest der Truppe im Mondlicht schweigend höher und höher Wenig später wurde Walter müde Ich muss mich hinlegen Kurze Absprache Spätestens am Ortsanfang von Briancon sollten wir an einer Bushaltestelle oder Ähnlichem am Straßenrand warten Walter blieb irgendwo in der Dunkelheit zurück Noch zu Zweit Aber wie meist am Berg enteilte Rich in großem Gang sein Rücklicht entfernte sich ich ließ aber nicht zu dass es komplett aus meinem Blick entschwand Jetzt war jeder auf sich allein gestellt Allein mit dem Berg und den eigenen Gespenstern Die Größe und Gewaltigkeit der Bergwelt um uns war nicht zu sehen aber allseits zu spüren Rauschende Wasserfälle die irgendwo die Felswände hinunterdonnerten Der Gebirgsbach entlang der Straße Der eigene Atem Sonst kein Geräusch Kein Auto Kein Mensch Einsamkeit Ich klammerte mich an dieses rote Rücklicht das sich nun auf einmal schleichend Meter um Meter zu entfernen schien Müde Ich will schlafen Nur noch schlafen Bis La Grave Halt durch bis la Grave La Grave eine Ortschaft ca 9 km vor der Passhöhe Dort wartete Rich auf mich Da das perfekte Hüttchen Ein Public Phone ein Holzbau absolut windgeschützt warm Klasse Groß genug für drei Leute sogar abgeteilt Ideal Auch Rich war mit der Schlafpause einverstanden Ich stellte mein Rad an einen Laternenpfahl schloss ab stellte mein Rücklicht auf Discobeleuchtung Walter müsste im Koma fahren um das nicht zu sehen und legte mich schlafen Tiefer Schlaf Schwerelos ohne Wecker Irgendwann kam Walter ich nahm ihn kaum war er legte sich noch mal zu uns Schlaf Wieder starteten wir in die Dunkelheit Jetzt ausgeschlafen der pure Genuss Ein Traum träumten wir hier zu sein hier oben in der nächtlichen gewaltigen Bergwelt der Hochalpen vom Mond beschienen Der offiziell gesperrte Tunnel Irreal Gelblich beleuchtete Staubwolken vor und über dem Eingang Schweigend tauchten wir in die Staubwolke

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Berichte
    ihren Kapuzenpulli tief in die Stirn mehr 27 06 2011 Große Acht durch Bayern Am Mittwochabend vor Fronleichnam geht der Ärger bereits los Unwetter über Bayern Umgestürzte Bäume auf den Gleisen defekte Oberleitungen ein Zug dessen Windschutzscheibe von einem herabstürzenden Ast zerdeppert wird Es mehr 20 05 2011 Brevet Woche in Bulgarien oder auch das Umfahren von tiefen Kratern auf der Straße In diesem Jahr findet ja wieder P B P statt Nachdem ich in Norddeutschland schon zwei 200er und drei 300er gefahren war wollten wir die Qualifikationsserie kompakt in mehr 16 04 2011 Der sächsische Treck zieht weiter 300 km Brevet in Sachsen Der Brevet 200 km 2010 sorgte für etwas Wirbel Der Organisator Olaf Hilgers musste unsere Idee des Radfahrens bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises verteidigen Dazu war es durch einen Beitrag mehr 27 03 2011 Saisonstart Schlemm and Bike in Berlin Brandenburg mehr 02 02 2011 Warmstart Am ersten Aprilwochenende das Randonneursjahrs 2011 starteten etwa 80 Radfahrer aus weiten Teilen der östlichen Bundesländer und Polens zum 200 km Brevet in Bennewitz Startort Sachsen Keiner der langjährigen Mitstreiter mehr 12 01 2011 Flèche Allemagne 2010 Käptns Wilde Reiter auf großer Fahrt Mehr als einmal habe ich mich schon

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  • Audax Randonneurs Allemagne: Berichte
    Berichte An dieser Stelle ist Platz für Berichte aus der nationalen oder internationalen Brevetszene Wer hier gerne Erlebnisberichte veröffentlichen oder verlinkt haben möchte kann uns gerne kontaktieren 01 04 2001 Paris Brest Paris oder meine Reise zum Mond Rechtzeitig zum 18 Paris Brest Paris wieder aufgetaucht und endlich öffentlich einer der ersten deutschen Berichte zu Paris Brest Paris aus dem Jahr 1999 die Zeit der Pioniere mehr Treffer 17 bis

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