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  • Euroschutzkleidung
    die in Deutschland von fast allen Bundesländern eingeführt wurde Eine ausführliche Definition der HuPF finden Sie im Feuerwehr Forum Die komplette HuPF Teil 1 bis 4 kann über die Feuerwehr Info Datenbank gefunden werden Die EN 469 Schutzkleidung für die Feuerwehr wurde bereits im Mai 1995 verabschiedet Naturgemäß muss ein Feuerwehr Bekleidungssystem in erster Linie die Schutzanforderungen gegenüber Flammeneinwirkung erfüllen Weit verbreitet waren vor nicht allzu langer Zeit Schutzkleidungen aus probanierter Baumwolle Baumwolle ist von Natur aus brennbar und aus Leder schrumpft sehr stark Mancherorts wurde das Problem der mangelnden Schutzkleidungen schon vor Verabschiedung der EN 469 erkannt Schutzanzüge aus Schurwolle und Aramidfasern wurden werden bei manchen Feuerwehren getragen Wie weit die meisten deutschen Feuerwehren hinter der Zeit lagen liegen zeigt die Rubrik Geschichte 1997 haben die Länder Baden Württemberg und Hessen eine Feuerschutzkleidung entsprechend der EN 469 HuPF eingeführt In Hessen hat der GUV die Verwendung dieser Schutzkleidung beim Innenangriff zwingend vorgeschrieben Eine Bezuschussung erfolgt nur noch für diese Schutzkleidung Jacke 100 Hose 90 Rheinland Pfalz bezuschusst eine Überjacke ähnlich Hessenjacke mit 300 DM pro Stück In Nordrhein Westfalen wird das hessische Modell ebenfalls bezuschusst Im Oktober 1999 führte Niedersachsen Überjacken ein im August 2000 auch Überhosen Die Wichtigkeit von einer Schutzkleidung nach EN 469 zeigen sehr deutlich zahlreiche Unfälle und Versuche Dienstkleidungs Verordnung für FF in Niedersachsen Seit dem 1 August 2000 ist in der Dienstkleidungs VO für die FF in Niedersachsen eine Überhose als zusätzliche PSA aufgeführt Anlage 5 Punkt 7 Der 1 der Dienstkleidungs VO fordert bei Einsätzen und Übungen die persönliche Ausrüstung nach Anlage 5 Die Dienstkleidungs VO kann auf der Seite der LFS Loy herunter geladen werden Dienstkleidungs VO pdf Auch aus Sicht der FUK Hannover bietet die Verwendung von spezieller persönlicher Schutzausrüstung nach 12 Abs 2 UVV Feuerwehren hier Feuerwehr Einsatzüberhose und Flammschutzhaube

    Original URL path: http://www.atemschutzunfaelle.de/recht/euroschutzkleidung.html (2016-04-26)
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  • Urteil des Europäischen Gerichtshofes (Persönliche Schutzausrüstung)
    Kapitel II angezeigt wird nicht verbieten beschränken oder behindern Sachverhalt und Vorverfahren Die Kommission wurde darauf aufmerksam gemacht dass Rechtsvorschriften einzelner deutscher Bundesländer Anforderungen an Feuerwehrausrüstungen enthielten die in der PSA Richtlinie nicht enthalten seien So müssten z B Sicherheitsgurte im Land Niedersachsen den Spezifikationen einer nationalen technischen Norm entsprechen Im Land Nordrhein Westfalen sei die Zertifizierung von Helmen durch eine in diesem Land ansässige Stelle vorgeschrieben Zur Klage Die Kommission tritt der von der deutschen Regierung vertretenen rechtssystematischen Auslegung entgegen Die Vorschriften der PSA Richtlinie seien in erster Linie unter dem Blickwinkel des Binnenmarkts zu sehen da es sich um eine Richtlinie zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten handele Zur Erleichterung des freien Warenverkehrs regele diese Richtlinie die grundlegenden Anforderungen die die PSA erfüllen müssten Das Urteil Die Bundesrepublik Deutschland hat dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus den Artikeln 1 und 4 der Richtlinie 89 686 EWG des Rates vom 21 Dezember 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen verstoßen dass in den Vorschriften einzelner Bundesländer an persönliche Schutzausrüstungen für Feuerwehren die den Anforderungen dieser Richtlinie entsprechen und mit der CE Kennzeichnung versehen sind zusätzliche Anforderungen gestellt werden Die Bundesrepublik Deutschland trägt die Kosten des Verfahrens Das vollständige Urteil kann als Rechtssache C 103 01 über das Suchformular des EuGH heruntergeladen werden Quelle Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften Binnenmarkt contra Schutz der Feuerwehrleute Kommentar von Ministerialrat Reiner Ott HMdIuS Der Europäische Gerichtshof EuGH in Luxemburg befasst sich in zahlreichen Urteilen mit wichtigen Fragen die alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union betreffen Er ist da oberste Gericht in der EU also letzte richterliche Instanz in Europa Der Gerichtshof gestaltet europäisches Recht und bewahrt es zugleich Das muss man bedenken wenn Urteile ergehen die auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar erscheinen Casus delicti Eine Zweidornschnalle So kommt der EuGH auch zu

    Original URL path: http://www.atemschutzunfaelle.de/recht/eugh.html (2016-04-26)
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  • DIN EN 469 auf dem Prüfstand
    zur o a Problematik veröffentlicht Koen Desmet Belgien kd In May of this year the EN 469 protective clothing for firefighters was due for a revision Contrary to most firefighters hopes no improvements were made The proposal is nearly being voted We were alarmed by 1st Ass Fire Chief OBR U Cimolino of the Dusseldorf firebrigade departement for purchase and safety and by Capt BA J Südmersen of the Osnabruck firebrigade The following text has implications to all firefighters The main problem seems to arise from different firefighting techniques used in European countries which are mainly influenced by climate differences Instead of linking the firefighting protection level of the clothing to the most likely task ahead eg Wildland forest firefighting or interior fire attack as is done in the NFPA standards a compromise was thought of allowing to lower the insulation value of firefighting clothing as such getting an nice average of tasks which could be performed by the firefighting clothing However no firefighter will tell you that firefighting an interior fire with room temperatures above 100 C requires less insulation when the outdoor temperature reaches 0 10 20 or 40 degrees As major problem here we can think of lower insulating cheaper clothing being sold as clothing complying to the EN regulations which is however not as safe as the clothing we use now Furthermore no testing of interconnections between gloves and boots is proposed This testing is however since long required by the NFPA And with the increased threat of nbc terrorism is given even greater concern In firefighting good insulation may not stop at the interconnections This only provides the certainty of burns in that area In relation to the thought that a fire fighter should feel the heat the propasal includes a hot patch a less

    Original URL path: http://www.atemschutzunfaelle.de/recht/en469.html (2016-04-26)
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  • Überhosen und Wärmefenster
    einen gemeinsamen Hinweis zum Thema Schutzkleidung in Baden Württemberg In diesem Hinweis gibt es einige Punkte die in Deutschland nicht nur in Internetforen z B www feuerwehr de kontrovers diskutiert werden Auch betrifft die Diskussion nicht nur Baden Württemberg da eine Änderung der europäischen Norm für Feuerwehr Schutzkleidung die gleichen Argumente aufgreift und somit in einer technischen Regel festhält die für alle deutschen Feuerwehrangehörigen verbindlich ist Um alle Feuerwehrangehörige umfassend

    Original URL path: http://www.atemschutzunfaelle.de/recht/waermefenster.html (2016-04-26)
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  • Sport in der Feuerwehr
    der Aktion fit for fire fighting sollen Ausdauersport und gesundheitsbewusste Ernährung ins Bewusstsein der Feuerwehrangehörigen treten und zu einer Verhaltensänderung führen nicht durch Anordnung sondern aufgrund persönlicher Einsicht und aus purem Eigeninteresse Ziel ist es innerhalb eines Jahres möglichst viele Feuerwehrangehörigen so fit zu machen dass sie den 1 baden württembergischen Feuerwehr Duathlon locker bewältigen können 5 Kilometer Laufen oder Walken und 20 Kilometer Radfahren sind die Herausforderung Ohne zeitliche Begrenzung steht das Mitmachen im Mittelpunkt Logo der Aktion ist eine große schwere behäbige Kugel die wenn sie erst einmal in Bewegung gekommen ist ungeahnte Kräfte freisetzt Diese Kugel mit dem Signet des DFV steht für die Feuerwehren Die aus ihr heraustretenden vier f stehen für den Slogan der Aktion Fit For Fire Fightimg Sie stellen die Verbindung zu den Ursprüngen des Feuerwehrgedankens her sportlich aktive Menschen zum Schutz vor Bränden einzusetzen Ziele Gesunde Ernährung fördern Ausdauerleistungsfähigkeit trainieren Insbesondere Infarktrisiko verringern Einsatzwert der Feuerwehren erhöhen Image der Feuerwehr verbessern Für die Aktion fit for fire fighting sind folgende Meilensteine geplant Am 14 und 15 Mai 2004 fand an der Landesfeuerwehrschule ein Seminar für die Sportbeauftragten der Stadt und Landkreise statt Diese dienen als Multiplikatoren und unterstützen die einzelnen Feuerwehren in ihrem Zuständigkeitsbereich bei der Umsetzung der Aktion Im Rahmen des Seminars wird eine Laufschule mit dem Mittelstreckler Dieter Baumann angeboten Die Sportbeauftragten wurden über die Kreisbrandmeister und Kommandanten in den Stadtkreisen bereits gemeldet Ein Symposium über Belastungen von Feuerwehrangehörigen und Möglichkeiten sportlicher Betätigung wird am 09 Oktober 2004 an der Landesfeuerwehrschule stattfinden Hierzu sind Vertreter der beteiligten Behörden und Organisationen Sportler sowie Experten auf dem Gebiet der Sport und Arbeitsmedizin geladen Höhepunkt der Aktion wird der 1 baden württembergischen Feuerwehr Duathlons am 2 Juli 2005 rund um die Feuerwehr Übungsanlage der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal sein Anschließend an den Duathlon wird die Landesfeuerwehrschule die Feuerwehr Übungsanlage erstmals in einer Nacht der offenen Tür präsentieren Sieger wird übrigens nicht die oder der Schnellste sein sondern die Feuerwehr die bezogen auf ihre Mitglieder die meisten Teilnehmer stellt Die Familienangehörigen dürfen selbstverständlich teilnehmen Auf der Internetseite www fit for fire fighting de gibt s Trainingstipps und aktuelle Veranstaltungshinweise Fit for Fire Fighting Trainings und Ernährungsbuch Ein Begleitbuch zu der Aktion erscheint im September 2004 Das Buch enthält viele nützliche Trainings und Ernährungstipps für die Teilnehmer der Aktion Es ist aber auch für alle Feuerwehrfrauen und männer sowie deren Angehörigen eine lohnenswerte Fundgrube Das Buch wird gemeinsam mit dem in Gesundheits und Sportthemen erfahrenen Hampp Verlag publiziert bekannt durch die Pfundskur oder die Tour de Ländle Werfen Sie doch einfach mal einen Blick in das Inhaltsverzeichnis Bestellungen können Sie direkt an den Hampp Verlag richten Sportkampagne FF Bavendorf Das Thema Sport in der Feuerwehr wird immer größer geschrieben Die Verantwortlichen in den Wehren stehen teilweise alleine auf weiter Flur wenn es darum geht in den Gemeindeverwaltungen Unterstützung zu finden Eigeninitiative ist jetzt gefragt Auf der letzten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bavendorf Landkreis Lüneburg im Feb 2004 wurde von den Atemschutzbeauftragten der Gemeinde Thomasburg der Fitness

    Original URL path: http://www.atemschutzunfaelle.de/gesundheit/sport.html (2016-04-26)
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  • G 26
    Puls und Blutdruckverhalten geben hier zusätzliche Hinweise über einen eventuellen Trainingsmangel Zusammenfassend lässt sich feststellen dass das Belastungs EKG trotz der beschriebenen Einschränkungen in der Aussagekraft die derzeit medizinisch allgemein anerkannte Untersuchungsmethode zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit ist Die Bedeutung der körperlichen Fitness eines jeden Feuerwehrangehörigen speziell der Atemschutzgeräteträger kann in diesem Zusammenhang nicht hoch genug bewertet werden Sie stellt einen wichtigen Faktor für die Sicherheit des einzelnen Atemschutzgeräteträgers und seiner Einsatzkollegen dar Lassen sich bei den Untersuchungen nach G 26 3 Defizite feststellen kann die ärztliche Beurteilung keine gesundheitlichen Bedenken nicht erteilt werden Eine Aufklärung über die Notwendigkeit und Hinweise zur Fitnesssteigerung sollten in der ärztlichen Beratung eingeschlossen sein Mit dem betreffenden Feuerwehrangehörigen kann der Zeitpunkt der nächsten Untersuchung abgestimmt werden Untersuchungsergebnisse Wie bei jeder arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung entsprechend eines berufsgenossenschaftlichen Grundsatzes steht am Ende der Untersuchung die schriftliche ärztliche Beurteilung Diese kann entsprechend der gesetzlichen Vorgaben lauten keine gesundheitlichen Bedenken keine gesundheitlichen Bedenken unter bestimmten Voraussetzungen befristete gesundheitliche Bedenken dauernde gesundheitliche Bedenken Befunde Diagnosen oder Gründe für gesundheitliche Bedenken gleich welcher Art werden auf der Bescheinigung nicht dokumentiert da sie der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen Damit sind sie nur Gegenstand des ärztlichen Gesprächs und werden nur mit dem betroffenen Atemschutzgeräteträger selbst besprochen Außer dem Ergebnis der Untersuchung wird auf der ausgefertigten Bescheinigung der Termin für die nächste Untersuchung in Monat und Jahr festgelegt Das Original der Bescheinigung erhält der Arbeitgeber bzw der zuständige Feuerwehrkommandant ein Durchschlag ist für den Mitarbeiter bzw den Atemschutzgeräteträger bestimmt ein weiterer Durchschlag verbleibt beim untersuchenden Arzt befristete gesundheitliche Bedenken Spricht ein Arzt im Rahmen der Untersuchung nach G 26 3 befristete gesundheitliche Bedenken aus so hat er beispielsweise eine Erkrankung diagnostiziert bei der eine Genesung zu erwarten ist oder die weitere länger dauernde Untersuchungen bei anderen Ärzten erforderlich macht Auch eine unzureichende körperliche Fitness die durch Training verbessert werden kann kann zu dieser Beurteilung führen Für den festgelegten Zeitraum darf der betroffene Feuerwehrangehörige aus ärztlicher Sicht keine Einsätze unter Atemschutz leisten Eine Nachuntersuchung erfolgt entsprechend der vom Arzt festgelegten Frist dauernde gesundheitliche Bedenken Dauernde gesundheitliche Bedenken lautet die Beurteilung wenn aufgrund der Untersuchung der Arzt eine Erkrankung feststellt bei der eine Tätigkeit unter Atemschutz der Gruppe 3 ein gesundheitliches Risiko für den Untersuchten bedeuten würde Dabei ist gleichzeitig aufgrund der Art der Erkrankung nicht zu erwarten dass langfristig eine Besserung oder Heilung eintritt vorzeitige Nachuntersuchungen Vorzeitige Nachuntersuchungen sind zu veranlassen falls der untersuchende Arzt aufgrund eines Befundes eine bestimmte Nachuntersuchungsfrist empfiehlt Eine vorzeitige Nachuntersuchung sollte ebenfalls veranlasst werden wenn ein Atemschutzgeräteträger länger als sechs Wochen pro Jahr oder mehrfach innerhalb eines Jahres erkrankt war Weitere Gründe für eine vorzeitige Nachuntersuchung sind Hinweise auf mögliche die Einsatzfähigkeit unter Atemschutz einschränkende gesundheitliche Probleme gesundheitliche Probleme auf der Atemschutzstrecke oder bei Einsätzen auf Wunsch eines Atemschutzgeräteträgers der einen ursächlichen Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beschwerden und seiner Tätigkeit unter Atemschutz sieht Besonders in Anbetracht der jährlichen Nachuntersuchung bei Tauchern ohne Altersgrenze kann die im G 26 3 vorgegebene Nachuntersuchungsfrist von drei Jahren bei unter fünfzigjährigen Atemschutzgeräteträgern natürlich diskutiert werden Von besonderer

    Original URL path: http://www.atemschutzunfaelle.de/gesundheit/g26.html (2016-04-26)
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  • RISIKO: Krebs-, Hitze- und Kreislauferkrankungen
    für Ruhezonen Sofern die medizintechnische Möglichkeit besteht sollte auch der Gehalt von Kohlenmonoxid kontrolliert werden um die CO Belastung durch Rauchgase zu erkennen Unabhängig von Symptomen spricht ein SpCO Wert von 10 für eine Rauchgasinhalation Die Körpertemperatur kann in den ersten 15 Minuten nach der Belastung weiter ansteigen und sollte gemessen werden Eine weitere Betreuung ist ab 38 C ratsam und ein erneuter Einsatz Übung sollte bis zur Temperaturabsenkung ausgeschlossen werden Die Überwachung muss nicht zwingend vom Rettungsdienst begleitet werden sofern qualifiziertes Personal aus Reihen der Feuerwehr zur Verfügung steht Das Wissen über das Erkennen von Symptomen und zur Einleitung von Basismaßnahmen sind dabei wichtiger als das Equipment Sofern keine Komplikationen auftreten oder erwartet werden kann die während der Erholung geführte Dokumentation nach dem Einsatz entsorgt werden Organisation Die vorgestellten Möglichkeiten sind wichtig und müssen so konsequent wie möglich umgesetzt werden Trotz des Wissens über Risiken und Lösungsansätzen fühlt sich in der Praxis oftmals niemand so richtig für die Details zuständig Verantwortlich ist im Rahmen der Fürsorgepflicht der Einsatzleiter aber auch jeder direkte Vorgesetzte wie der Fahrzeugführer Schon in eigenem Interesse ist natürlich jeder Feuerwehrangehörige hier auch eigenverantwortlich Da der Einsatzleiter und seine Abschnittsleiter mit zahlreichen anderen Aufgaben ausgelastet sind empfiehlt es sich einen Assistenten an der Seite zu haben In der Praxis wird dieser Assistenzjob bis dato oftmals mehr oder weniger funktionslos von nicht eingeteilten Führungskräften übernommen Eine bessere Struktur kann durch die Einrichtung einer Funktion SICHERHEITSASSISTENT erwartet werden Ein Sicherheitsassistent dient dem Einsatzleiter als zweites paar Augen und kann sicherheitsrelevante Aufgaben übernehmen Ist der Sicherheitstrupp einsatzbereit am Zugang Besteht die Notwendigkeit einen schweren Sicherheitstrupp für einen Abschnitt zu stellen der im Bedarfsfall den Sicherheitstrupp z B mit einer Schleifkorbtrage unterstützen kann Sind Absperrungen nötig Passen die Sicherheitsabstände Kann bei der Recherche von sicherheitsrelevanten Informationen unterstützt werden Sind Warn und Messgeräte sinnvoll einsetzbar Als Anwalt aller Feuerwehrangehörigen ist auch die Gesundheitsvorsorge ein großes Thema für den Sicherheitsassistenten Hierzu zählen insbesondere die oben genannten Lösungsvorschläge die er einleiten bzw im Auge behalten sollte Durch ein strukturiertes und gemeinsames Bestreben kann eine nachhaltige Sicherheits und Gesundheitskultur gefördert werden Zur Bewahrung der empfindlichen Gesundheit sollten alle Möglichkeiten zur Verbesserungen der Arbeitssicherheit ausgeschöpft werden Wir bieten Ihnen die Schulung zum Sicherheitsassistenten an Informationen zu den Tagesseminaren Download Gerne stellen wir unsere Unterlagen für die Verwendung in den Feuerwehren zur Vefügung Checkliste Überwachungsbogen Der Sicherheitsassistent Safety Officer Präventionsarbeit Beachten Sie die Grundregeln Präventionsarbeit Verbessern Sie die Sicherheit Rehabilitationszone Teil 1 Schwarz Weiß Trennung Hygiene Checkliste Rehabilitationszone Teil 2 Hintergrundinformationen Veröffentlichungen zur REHAB Zone Taschenkalender FEUERWEHR Ausgabe 2016 Fachzeitschrift FEUERWEHR Ausgabe 6 und 7 8 in 2015 Quellen Atemschutzunfaelle eu Björn Lüssenheide Vorträge Veröffentlichungen Datenbank ab 1996 Cimolino et al Atemschutz ecomed Landsberg 1999 2011 Cimolino Ridder Lüssenheide Reeker Südmersen Atemschutz Notfallmanagement ecomed Verlag 2011 Cimolino Ridder Fuchs Südmersen Volkmar Brandbekämpfung im Innenangriff ecomed Verlag 2013 Cimolino Fabrizio Lange Hegermann Pannier Persönliche Schutzausrüstung ecomed Verlag 2014 Cimolino Maushake Zawadke Südmersen Vegetationsbrandbekämpfung ecomed Verlag 2015 Deutsche Hochdruckliga e V DHL ESC Guidelines 2014 DFV Fachempfehlung Erholungs

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  • Atemschutzüberwachung
    welches zur Einführung empfohlen wurde Die FwDV 7 wurde 2002 grundlegend überarbeitet und 2005 nochmals verfeinert Bei jedem Atemschutzeinsatz und bei jeder Übung muss grundsätzlich eine Atemschutzüberwachung durchgeführt werden Im Jahr 2005 gab es einen tödlichen Atemschutzunfall der 2008 vor dem Oberlandesgericht Stuttgart verhandelt wurde die Ermittlungen ergeben dass die Atemschutzüberwachung des verunfallten Trupps entgegen der den Atemschutzeinsatz regelnden Dienstvorschrift ohne jegliche Zeiterfassung erfolgt ist zu keinem Zeitpunkt Kenntnis von dem Einsatzauftrag des verunglückten Atemschutztrupps und dessen Standort hatte Funkmeldungen bzw Funkabfragen hinsichtlich des Einsatzzieles des jeweiligen Einsatzortes und der lagebedingten Einsatzbedingungen erfolgten nicht Die dezentrale Organisationsform der deutschen Feuerwehren macht es bis heute offenbar unmöglich ein einheitliches System einzuführen Nach dem etliche Feuerwehren ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben konnten sich jedoch ein paar Standards durchsetzen die auch so in der Fachliteratur z B Atemschutz seit 1999 Cimolino Hrsg beschrieben sind Atemschutzüberwachung ist eine Unterstützung der Angriffs und Sicherheitstrupps Restdruckberechnung Einschätzung des Rückweg bleibt beim Angriffstrupp ein Restdruckwarner ist kein Rückzugsignal Rückweg Atemluftmenge für Hinweg x 2 Verantwortlich für die Atemschutzüberwachung ist immer der einsetzende Einheitsführer Fahrzeugführer Notwendig für alle Atemschutzeinsätze ohne direkten Sichtkontakt inkl CSA Einsätze alle Atemschutzeinsätze abgesehen von Container oder Fahrzeugbränden im Freien Etabliert haben sich einfache Atemschutzüberwachungstafeln für max drei 2er Trupps Bedienung der Tafel übernimmt der Maschinist oder ein FA ohne sonstige Aufgabe Grundsätze im Atemschutzeinsatz und Bedienung der Tafel muss bekannt sein Truppmann Qualifikation ist ausreichend eine Funktionsweste ist überflüssig Registriert werden Namen z B über eine Plakette Truppname Weg und Ziel des Trupps z B 1 Rohr linkshand 2 OG Druck Uhrzeit beim Anschließen Druck Uhrzeit bei 1 3 und 2 3 der zu erwartenden Einsatzzeit Atemschutzüberwachung erfolgt fahrzeugbezogen zentrale Überwachung ist nur bei größeren Lagen an einem Zugangspunkt sinnvoll ABC Lage Brände in U Bahn oder Hochhaus auch hier gilt max drei Trupps pro Überwacher zusätzlich ist eine Führungskraft zur Koordinierung mehrerer Überwacher sinnvoll Führungs und Abschnittsbildung ist zwingend erforderlich Trupps im Innen und Außenangriff müssen dabei mit ihren Einheitsführern Maschinisten und dem Abschnittsleiter auf der gleichen DMO Rufgruppe Kanal sein Einsatzleiter Abschnittleiter und Führungsfahrzeuge nutzen eine separate DMO Rufgruppe Kanal Aktuelle Entwicklungen zeigen dass scheinbar hochtechnisierte Atemschutzüberwachungstafeln wieder in den Hintergrund rücken Teure Systeme bieten nicht automatisch die sicherste Lösung Unter dem Aspekt weniger ist mehr gehen viele Feuerwehren inzwischen wieder auf einfachere Tafeln zurück Dem bewährten englischen System entsprechend verwenden zahlreiche Feuerwehren seit Jahren Plaketten die eine Atemschutzüberwachung deutlich erleichtern Die Plaketten sollten den Atemschutzgeräten zugeordnet und mit deren Gerätenummern versehen werden Müssen unterschiedliche Grundeinsatzzeiten genutzt werden sind die Plaketten farblich zu sortieren gelbe Plaketten für einfache Pressluftatmer 30 Min Grundeinsatzzeit rote Plaketten für Langzeit PA 60 Min Grundeinsatzzeit usw Empfehlenswert ist es die Plakatte am Schlüssel des Notsignalgebers zu fixieren Sobald die Plakette an der Überwachungstafel hängt ist auch der Notsignalgeber aktiviert Auf der Plakette kann schon im Vorfeld der Flaschenfülldruck notiert werden z B im Rahmen einer monatlichen Kurzprüfung Sollte bei der Einsatzkurzprüfung der Druck geringer sein muss der Wert natürlich korrigiert werden Der Name sollte idealerweise auf

    Original URL path: http://www.atemschutzunfaelle.de/ausruestung/atemschutzueberwachung.html (2016-04-26)
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