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  • Beinaheunfälle im Jahr 2006
    der Wache Süd vor dem Kellerschacht des Klinkerbaus Blaue Flammen züngelten durch den Schacht und es roch nach Knoblauch Es brannte Wühlmausgift Wird dieses Gift nass entsteht Phosphorwasserstoff Und der brennt an der Luft selbstentzündlich erklärt Rainer Kleibrink zweiter Feuerwehrchef Als Chemiker weiß Kleibrink dass Phosphorwasserstoff mit blauer Flamme brennt Die Einsatzleiter sahen dass trotz des Löschwassers immer mehr Rauch aus dem Schacht quoll Sie wussten erst später dass sie es mit einer hochgiftigen und lebensbedrohlichen Substanz zu tun haben Anfangs vermuteten sie ein freiliegendes Stromkabel und Spannungsüberschläge die die blauen Flammen verursachen Nach der Stoffindentifizierung und Rücksprache mit dem Notarzt wurde ein stationärer Krankenhausaufenthalt angewiesen Das Berliner Institut für Toxikologie empfiehlt Betroffene 72 Stunden lang zu überwachen sagt Kleibrink Dieser Empfehlung wolle man folgen Kleibrink geht davon aus dass alle die Klinik gesund verlassen werden Bislang hat niemand Vergiftungssymptome gezeigt Die Bewohner hatten am Dienstagabend im Garten die Pflanzen gegossen und damit die erste Reaktion des Wühlmausgifts ausgelöst Als der Sohn zur Schule gebracht werden sollte wurde der Geruch sowie Qualm entdeckt Eigene Löschversuche mit dem Gartenschlauch verschlimmerte die Situation aus o g Gründen Quelle www nw news de Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen Juli 2006 Transport von Druckluftflaschen mit AB Mulde Ladung verrutscht 28 Flaschenventile beschädigt bl uc Düsseldorf NRW Aus mehreren Befragungen ergab sich folgende ungefähre Ablaufschilderung Die kommunale Feuerwehrschule in Düsseldorf hat regelmäßig einen sehr hohen Bedarf an Transportkapazitäten insbesondere an Atemschutzgeräten bzw Druckluftflaschen Atemluft Die Feuerwehr Düsseldorf unterhält derzeit einen ab Winter 2006 2007 zwei sog Arbeitswagen um die tägliche Logistik für alle Wachen die Schule und sonstige Außenstellen sicherstellen zu können Am Unfalltag bestand wieder erhöhter Bedarf an Druckluftflaschen und sonstiger Logistik bei gleichzeitigem Fehlen eines geeigneten Transportfahrzeugs Selbst behelfsmäßig gibt es dafür mehrere Fahrzeugmöglichkeiten in denen eine adäquate Ladungssicherung möglich ist

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  • Beinaheunfälle im Jahr 2007
    sich verzogen und die Visiere der Masken wurden milchig trüb Die beiden Feuerschutzhauben einlagig Hersteller unbekannt verfärbten sich leicht rötlich Die restliche PSA trug keine äußerlich erkennbaren Schäden davon Kommunikationsprobleme auf dem Einsatzstellenfunkkanal Ebenso zeigte der Einsatz deutliche Defizite in der Abwicklung des Einsatzstellenfunkverkehrs im 2m Band Ein direktes Ansprechen der gewünschten Gegensprechstelle gestaltete sich nämlich meist schwierig weil jede Feuerwehr eigene Funkrufnamen verwendete Es gab Funkrufnamen im Klartext fahrzeugbezogen oder einfach durchnummeriert Auch eine Funkkanaltrennung war bis dato noch nicht durchgängig möglich Neben dem normalen 2m Betriebskanal 55 WU stand lediglich der Kanal 25 WU zur Verfügung der in weiten Teilen des Landkreises als eigener Atemschutzkanal verwendet wurde So geschah es auch bei diesem Einsatz dass ein Funkgerät über längere Zeit aufgetastet blieb und damit die Kommunikation zum Erliegen kam Konsequenzen Mitte 2006 erfolgte ein Wechsel in der Wehrführung der Simbacher Feuerwehr Bereits 2006 also noch vor diesem Atemschutzzwischenfall wurden von der neuen Wehrführung viele Maßnahmen zum besseren Schutz der Atemschutzgeräteträger eingeleitet Die meisten Maßnahmen waren jedoch zum Unfallzeitpunkt noch nicht abgeschlossen siehe unten Kurzfristige Konsequenzen Im Rahmen einer Einsatznachbesprechung wurde der Einsatz mit den beteiligten Einsatzkräften der eigenen Wehr aufgearbeitet besprochen und die Ergebnisse dokumentiert Insbesondere wurde dabei festgestellt dass es immer notwendig ist eine klare Führungshierarchie zu schaffen egal ob es sich um einen Klein oder Großeinsatz handelt dafür jedoch auch ausreichend viele und frei verfügbare Führungskräfte vorhanden sein müssen die dann diese Aufgaben übernehmen ein gemeinsamer Innen und Außenangriff unkalkulierbare Risiken birgt und daher künftig unterbleiben muss vollständige und richtig getragene Schutzkleidung lebenswichtig ist Ausbildungen in Brandsimulationsanlagen in jedem Fall notwendig und sinnvoll sind kein noch so wertvolles Gebäude die Gefährdung von Einsatzkräften rechtfertigt geschönte Einsatznachbesprechungen der Vergangenheit angehören und Fehler auch und gerade die der Einsatzleitung aufgezeigt und diskutiert werden müssen Mittelfristige Konsequenzen Bisher waren die Atemschutzgeräteträger standardmäßig nur mit Lederhandschuhen ausgestattet abgesehen von vereinzelt privat beschafften textilen Feuerwehrhandschuhen Daher testete die Feuerwehr Simbach a Inn seit Oktober 2006 also bereits vor dem beschriebenen Einsatz sieben ausgewählte Feuerwehrschutzhandschuhe aus textilem Gewebe und Elchleder verschiedener Hersteller Die Trageversuche in Anlehnung an die vfdb Richtlinie 0805 wurden im 2 Quartal 2007 abgeschlossen ausgewertet und anschließend die noch fehlende Anzahl an Feuerwehrschutzhandschuhen beschafft Jeder Atemschutzgeräteträger ist nun mit zugelassenen textilen Feuerwehrschutzhandschuhen ausgestattet Die beiden verunglückten Kameraden waren zum Unfallzeitpunkt bereits mit privat beschafften Feuerwehrschutzhandschuhen ausgestattet Seiz Fire Star Premium und Seiz Fire Fighter Premium beide nach DIN EN 659 2003 10 Bisher waren die Atemschutzgeräteträger nur mit einlagigen Latzhosen des Schutzanzugs Bayern 2000 ausgestattet Auch dieser Missstand sollte so schnell wie möglich beseitigt werden Daher wurde bereits im November Dezember 2006 der deutsche Markt nach Anbietern für mehrlagige Hosen nach DIN EN 469 2005 bzw HuPF Teil 4B gesichtet und Angebote eingeholt Von ausgewählten Herstellern wurden Testhosen angefordert und gesichtet Seit dem 2 Quartal 2007 waren bis Ende 2007 zwei Testhosen im Einsatz Die Beschaffung von geeigneten Überhosen konnte schließlich Ende 2008 abgeschlossen werden Die bisher verwendeten einlagigen Feuerschutzhauben Hersteller unbekannt wurden durch mehrlagige Feuerschutzhauben nach EN 13911

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  • Beinaheunfälle im Jahr 2008
    Auf Google teilen 22 Oktober 2008 PKW Brand in Gebäude Menschenrettung Probleme mit Leine Luft bl Osnabrück Niedersachsen Um 5 55 Uhr gingen mehrere Notrufe ein Ein PKW soll in ein Haus gefahren sein und ein Brand sei ausgebrochen 13 Minuten später traf der Löschzug der Berufsfeuerwehr ein Im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses stand ein verunfallter PKW im Vollbrand Personen wurden im Gebäude vermisst Als Zugangsort wurde ein Fenster gewählt Die Haustür wäre aufgrund der Zuwegung nur über Umwege erreichbar gewesen die Terrassentür war aufgrund des Vollbrandes nicht mehr passierbar Am Zugangsfenster wurde eine Leine als Rückzugswegsicherung angeschlagen Bei Nullsicht gingen sofort zwei Angriffstrupps rechtshand im Erdgeschoss vor Der Brand wurde parallel mit einem C Rohr bekämpft Zwei leblose Personen wurden ins Freie gebracht Da sich die Leine mit der zweiten Person verhedderte stand kurzfristig keine Rückzugswegsicherung mehr zur Verfügung Da definitiv noch Kinder vermisst wurden gingen beide Trupps weiter rechtshand vor Kurz vor Erreichen des ersten Obergeschosses fand eine Druckabfrage durch den Maschinisten statt der niedrigste Druck lag bei 100 bar Im Obergeschoss herrschte ebenso wie Erdgeschoss absolute Nullsicht Kurz darauf wurden Kinderschreie wahrgenommen Der zweite Angriffstrupp suchte im Obergeschoss linkshand fand ein dreijähriges Kind in einem leicht verrauchten Kinderzimmer und rettete es mit einer Fluchthaube über den Treppenraum Der erste Angriffstrupp suchte rechtshand und fand wenig später ein einjähriges Kind ebenfalls in einem Zimmer mit leichter Verrauchung Aufgrund des geringen Restdrucks 60 bar entschied sich der Trupp zu einer Rettung über Steckleiter Presseberichte Stern de Artikel in einem Buchprojekt Blaulicht im Feuer Quelle Berufsfeuerwehr Osnabrück Björn Lüssenheide 1 Angriffstruppführer Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 14 November 2008 Atemschutznotfalltraining Luftnot bl Waldrach RLP Im Rahmen einer Atemschutznotfallübung wurde der Truppmann des Angriffstrupps mit Hilfe einer Rettungsmulde gerettet Im Vorfeld wurde vom Sicherheitstrupp eine Luftversorgung sichergestellt Hierzu wurde die

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  • Beinaheunfälle im Jahr 2009
    Brandbekämpfung an der Brandausbruchsstelle im Erdgeschoß linker Bereich Schuppen TLF 16 25 Auftrag Kontrolle notfalls Brandbekämpfung im Obergeschoß Eine Rundumerkundung konnte auf Grund der Lage des Gebäudes nicht durchgeführt werden Das Haus ist auf der Stadtmauer aufgesetzt und fällt im rückwärtigen Bereich sehr steil ab Länge des Hangs ca 25m Zur Erkundung wurde später ein GF abgestellt dieser brauchte für den Weg ca 5 min Der GF des TLF 16 25 befahl dem Angriffstrupp über die Aussentreppe zum Innenangriff vorzugehen Ausrüstung PSA Überhosen Einsatzjacke V Force von Lion Hohlstrahlrohr AWG MG Totmannwarner Axt Helmlampe Rettungsleine 2m Band Funkgerät Notfallmesser am Gurt und Bandschlinge Ausbildung des Trupps Angriffstruppführer ausgebildeter Gruppenführer 3stufige Ausbildung Atemschutz Atemschutzlehrgang gasbetriebener Container RDA Seminar Atemschutztage in Waldenbuch 5 Dienstjahre Angriffstruppmann ausgebildeter Truppführer 2 stufige Ausbildung Atemschutz Atemschutzlehrgang gasbetriebener Container 4 Dienstjahre Beim Betreten des Küchenraumes im erste OG stellten sich nach ca 4m Funkprobleme ein Zur Behebung legte der Angriffstruppmann einem Handschuh auf seinen Stiefeln ab Er konnte das Problem schnell beheben Beim Greifen nach seinem Handschuh bemerkte er eine enorme Hitzeentwicklung am Holzboden Fast zeitgleich zum Entschluß den Rückzug anzutreten bekam der Angriffstrupp den Befehl vom Gruppenführer sofort das Gebäude zu verlassen Ca 2 Min später zündete das Brandobjekt voll durch Siehe hierzu die Bildfolge auf der Homepage Hier sind auf den ersten beiden Bildern die Rückseite des Gebäudes zusehen Quelle Oliver Klein Kommandant FF Waldenbuch Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 9 März 2009 Flaschenfüllung Ventil abgerissen bl Salzgitter Niedersachsen Während eines Füllvorganges einer Atemluft Druckgasflasche beim Nachdrücken auf 300 bar ist ein Ventil direkt am Flaschenhals schlagartig abgerissen Zu diesem Zeitpunkt haben sich drei Kollegen in der Atemschutzwerkstatt befunden Verletzt wurde niemand Durch die umherfliegende Flasche entstand Sachschaden am Prüfstand sowie an Teilen des Mobiliars und den Wänden Die Flasche hat auf einem Transportwagen gelegen und war an die Befüllungsanlage angeschlossen und unter Druck gesetzt Etwa 15 sec nach Öffnen der Ventile ist bei der Flasche das Ventil abgerissen Die Flasche wurde im Dezember 2007 TÜV geprüft Das Ventil wurde in diesem Zusammenhang in die Flasche durch die Prüffirma neu eingebaut Nachforschungen haben ergeben dass ein Kamerad im Einsatz mit der betroffenen Flasche im PA gestürzt war jedoch keine Meldung gemacht hatte Konsequenzen Flaschen werden in der Atemschutzwerkstatt ab sofort nur noch gesichert stehend im Transportwagen befüllt damit die Flaschen in einem Ereignis Fall nicht umherfliegen können Erneute Belehrung aller AGT auch kleinere Unregelmäßigkeiten zu melden und die Geräte zu Kennzeichnen Quelle BOR Arne Sicks Feuerwehr Salzgitter An der Feuerwache 3 38226 Salzgitter Tel 05341 837 2810 Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 28 Mai 2009 PA Flasche löste sich beim herabsteigen einer Leiter bl Nach einem Übungsdurchgang durch einen gasbefeuerten Brandsimulationscontainer wollte der Trupp über eine Leiter vom Dach des Containers absteigen Einer der AGT bemerkte nicht dass sich die Halterung der Flasche seines Atemschutzgerätes lockerte und die Flasche nur noch über das Ventil mit dem Gerät verbunden war Der Vorfall wurde von einerm Ausbilder bemerkt der den AGT warnte und

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  • Beinaheunfälle im Jahr 2010
    November 2010 Gebäudebrand Absturz 19 Dezember 2010 Gebäudebrand Einsturz 18 Januar 2010 Gebäudebrand Durchzündung keine Verletzten Dank Schutzkleidung ll Geesthacht S H Die Freiwillige Feuerwehr Geesthacht wurde am 18 01 2010 zu einem Feuer mit Menschenleben in Gefahr alarmiert Vor Ort zeigte sich folgendes Bild Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses eine Person wird vermisst Schon kurz nach Alarmierung wurden die Wehren Grünhof Tesperhude Escheburg und Börnsen nachalarmiert Innerhalb von Minuten entwickelte sich die Lage zu einem ausgedehnten Vollbrand Der Erstangriff erfolgte über das im EG befindliche Schlafzimmerfenster da sich in diesem Raum die Person aufhalten sollte Im Laufe des Einsatzes wurde der Angriffstrupp der FF Geesthacht von einer Durchzündung überrascht Als es zur Durchzündung kam befand sich ein Atemschutzgerätetäger direkt von aussen vor dem Fenster und konnte somit nach unten und hinten ins Freie ausweichen Der Atemschutzgeräteträger blieb aufgrund der vollständig angelegten persönlichen Schutzausrüstung unverletzt Quelle Freiwillige Feuerwehr Geesthacht Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 8 November 2010 Gebäudebrand Absturz bl Bruchweiler RLP Am 08 11 2010 wurde die Feuerwehr Herrstein zu einem Gebäudebrand in der Ortsgemeinde Bruchweiler alarmiert Im Einsatzverlauf wurde ein Trupp im 1 OG zur Brandbekämpfung eingesetzt Der Trupp ging auf Grund der Sichteinschränkung im Seitenkriechgang vor Der Truppführer nahm nach dem ertasten eines Türrahmens an dass er in einen Raum vorgeht Der Trupp rückte nun in den angenommenen Raum vor und betrat ein Treppenpodest Das Treppenpodest sowie die Treppe bestanden aus Holz und waren durch die Brandeinwirkung stark beschädigt Der Trupp brach ohne Verzögerung ein und stürzte ins Erdgeschoss Dort wurden sie direkt von einem dort eingesetzten Trupp aufgefunden und sicher ins Freie geleitet Der Trupp zog sich bei diesem Sturz keine Verletzungen zu Quelle Feuerwehr Herrstein Bildquelle bachus kirn de Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 19 Dezember 2010 Gebäudebrand Einsturz sf

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  • Beinaheunfälle im Jahr 2011
    in einer Dachgeschosswohnung festgestellt Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung vor Die Oberwohnung war vollständig verraucht Eine starke Hitzeentwicklung erschwerte zusätzlich das Vorgehen der Atemschutzgeräteträger Offenes Feuer konnte zunächst nicht entdeckt werden Nachdem mehrere Fenster geöffnet wurden und ein Überdrucklüfter zum Einsatz kam verbesserten sich die Sichtverhältnisse Darauf konnte auch der Brand in einem Zimmer ausfindig gemacht und weitestgehend abgelöscht werden Das Feuer hatte sich aber in Hohlräume der Decken und Wände gefressen und konnte zunächst nicht vollständig gelöscht werden Daher hatte sich die Einsatzleitung entschieden eine Drehleiter anzufordern Als diese eintraf musste der Innenangriff unterbrochen werden Die Straße vor dem Gebäude war die einzige Zufahrt und Aufstellfläche für das Hubrettungsfahrzeug Diese war jedoch durch mehrere Einsatzfahrzeuge blockiert Erst nachdem diese Fahrzeuge umpositioniert wurden konnte die Drehleiter in Stellung gebracht und der Innenangriff wieder aufgenommen werden Zu diesem Zeitpunkt war nur noch eine leichte und konstante Rauchentwicklung sichtbar Während die Drehleiter ihre Einsatzbereitschaft herstellte ging ein frischer Trupp über die Treppe ins Dachgeschoss vor Dies war zirka eine Stunde nach der ersten Alarmierung Nur wenige Minuten danach nahm die Rauchentwicklung wieder zu Ohne weitere deutliche Anzeichen pulsierender Rauch Verfärbung des Rauchs usw kam es zu einer Durchzündung im Dachgeschoss Der Trupp befand sich in diesem Moment im Flur der Oberwohnung und sah wie sich der Rauch schlagartig entzündete Da sich der Trupp in unmittelbarer Nähe zur Treppe befand entschieden sich die zwei AGT für einen schnellen Rückzug über diese Von außen war nur ein schlagartiger Stoß des Rauches aus zwei Fenstern sichtbar An einem Fenster entzündete sich der austretende Rauch leicht Nachdem der Trupp seinen Rückzug über Funk meldete wurden zwei C Rohre im Außenangriff vorgenommen Der Trupp beendete nach dem Zwischenfall seinen Einsatz Dank vollständig und korrekt angelegter Schutzkleidung blieben die zwei Feuerwehrmänner unverletzt Bericht mit Bildern Quelle Text und Bilder Thomas Weege Atemschutzunfaelle eu Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 15 Mai 2011 Wohnungsbrand Absturz hk Scheibbs Österreich Bei der ersten Erkundung konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden über das Dach eines Anbaus erreichten die Kameraden den Brandherd Eine Fritteuse war aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten die Küche und ein angrenzender Wohnraum wurden durch die Rußbildung stark in Mitleidenschaft gezogen Bereits nach 10 Minuten konnte Brand aus gegeben werden anschließend wurde das Gebäude druckbelüftet um die gefährlichen Rauch und Reizgase zu beseitigen Leider kam es bei der Brandbekämpfung zu einem Zwischenfall eine Feuerwehrkameradin brach durch ein Dachfenster in den darunterliegenden Lagerraum Nach einem kurzen Check durch ein Rotkreuz Team konnte aber Entwarnung gegeben werden sie erlitt beim Absturz keine Verletzungen Bevor die Feuerwehren wieder einrückten wurde der Brandbereich vorsorglich mit einer Wärmebildkamera untersucht um weitere Gefahren auszuschließen Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Scheibbs und Neustift die Polizei Scheibbs und das Rote Kreuz Quelle FF Scheibbs und wax at Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 27 Mai 2011 Innenangriff undichte Überdruckmaske gefährlicher Luftverlust bl Osnabrück Niedersachsen Bei einem Feuer in einer Chemiefabrik kam es zu einem unbemerkten Luftverlust durch eine undichte

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  • Beinaheunfälle im Jahr 2012
    Vorfall niemand verletzt Die zerstörte PSA wurde sofort ausgeschieden und ersetzt Quelle BFK Mödling Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 30 März 2012 Beinaheunfall durch einsackendes Dach ar Dearborn MI USA Beim Brand einer Fabrikhalle waren drei FA damit beschäftigt auf dem Flachdach Ventilationsöffnungen zu schaffen um Brandrauch aus der Halle abziehen zu lassen und so die Brandbekämpfung zu unterstützen Dabei gab der Dachabschnitt auf dem gearbeitet wurde unvermittelt nach und sackte ein Die FA unterbrachen die Arbeit sofort und retteten sich auf das unmittelbar angrenzende Dach eines anderen Gebäudes und konnten die Einsatzstelle unverletzt verlassen Ein Nachrichten Helikopter nahm diesen Zwischenfall zufällig auf das Video kann unter u g Adresse betrachtet werden Quellen FireEngineering com mit VIDEO Firehouse com ebenfalls mit VIDEO Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 20 April 2012 Beinaheunfall Kollaps kein Verletzter unter Atemschutz gz Mödling Österreich Bei einem Großbrand im Ausflugsrestaurant Föhrenhof mussten mehrere Atmeschutztrupps zur Brandbekämpfung eingesetzt werden Ein Atemschutzgeräteträger kollabierte noch bevor er den Pressluftatmer angelegt hatte Er wurde durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus Mödling transportiert Quelle BR Lichtenöcker FF Mödling Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 15 Juni 2012 Einsatzübung Atemluftventil unbeabsichtigt zugedreht Luftnot bl Osnabrück Niedersachsen Während einer Zugübung der Wachabteilung kam es zu einem Zwischenfall durch ein zugedrehtes Flaschenventil Der erste Angriffstrupp ging zur Brandbekämpfung mit WBK und C Schlauchpaket vor Zeitgleich startete der zweite Angriffstrupp einen Sucheinsatz mit WBK Axt und Leine Der betroffene Kollege aus dem ersten Trupp nahm ein C Schlauchpaket unter Druck vor durchsuchte einen langen Flur und mehrere Räume Zum Schluss der Übung wurde eine Kollegenrettung Sofortrettung über DLK nach Kollaps des zweiten Truppführers eingespielt Während der Rettungsaktion bekam der Truppführer des ersten Angriffstrupps keine Luft mehr Der Kollege blieb ruhig und öffnete das Flaschenventil Er konnte die Übung bis zum Ende durchführen Vermutlich hat sich das Flaschenventil durch mehrmalige Kontakte mit Boden und Wänden unbemerkt geschlossen Das betroffene Atemluftfventil ist mit einem üblichen Handrad ausgestattet gewesen Quelle Feuerwehr Osnabrück Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 5 Juli 2012 Training Lungenautomat löste sich vom Atemanschluss bl kd Ranst Belgien Auf dem Vesta Trainingsgelände kam es bei einem Training der Feuerwehr Rotterdam zu einem gelösten Lungenautomaten Durch ein Überdrehen des Lungenautomaten wurden die Zähne beschädigt und boten folglich keine sichere Verbindung mehr Der Lungenautomat löste sich ungewollt Quelle Campus Vesta apb Preventiedienst Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 13 Dezember 2012 Wohnungsbrand Absturz bl Stephanskirchen Schloßberg Bayern Um 2 20 Uhr wurde mit dem Stichwort Brand Wohnhaus alarmiert Im 2 OG stand eine 2 Zimmer Wohnung in Vollbrand welcher im Innenangriff bekämpft wurde Hierzu setzte ein 2 Mann Trupp Hohlstrahlrohr mit Wasser Schaum ein auch ein Rauchvorhang wurde eingesetzt Aus der Wohnung über dem Brandraum wurde die Decke geöffnet 3 OG um versteckte Brandnester lokalisieren zu können 2 Einsatz der Trupps Bei anhaltender starker Verrauchung wurden in aufrechter Gangart die Wohnungen kontrolliert Ein Lüfter war bereits im Einsatz Oberhalb der Brandwohnung wurde kurz gestoppt und mit dem rechten Fuß langsam

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  • Beinaheunfälle im Jahr 2013
    CO Warner gz Düsseldorf Nordrhein Westfalen Am Freitag den 02 August 2013 wurde ein RTW und NEF zu einer bewusstlosen Person in einer Badewanne gerufen Beim Eintreffen des Rettungsdienstes schlug das CO Warngerät am EKG Alarm Die Mitarbeiter forderten umgehend Unterstützung durch die Feuerwehr an Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf entsandte daraufhin weitere Rettungswagen den zuständigen Löschzug der Wache Münsterstraße und mehrere Sonderfahrzeuge Insgesamt wurden bei drei erwachsenen Bewohnern und einem Kind erhöhte CO Werte festgestellt Ein männlicher Erwachsener ist lebensgefährlich verletzt und bewusstlos Da im Umkreis keine Druckkammer die Patienten aufnehmen konnte sind die Verletzten zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht worden Nach der Erstversorgung ist der männliche Patient mit dem höchsten CO Wert mit dem Rettungshubschrauber Christoph Rheinland zu einer Druckkammer in Wiesbaden geflogen worden Die anderen Patienten befinden sich zur weiteren Behandlung im Krankenhaus Da auch bei den ersten Rettungskräften zwei Feuerwehrmänner und ein Notarzt der Verdacht bestand das giftige CO eingeatmet zu haben als sie die bewusstlose Person aus der Wohnung retteten wurden die drei Retter auf einen erhöhten CO Wert im Blut untersucht Die Untersuchung fiel jedoch negativ aus Die Kollegen konnten ihren Dienst weiter fortsetzen Die Ursache für den CO Austritt steht noch nicht fest Quelle Pressedienst Feuerwehr Düsseldorf Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 15 Oktober 2013 Brand mit Phosgenfreisetzung bl Achim Niedersachsen In einem Industriegebiet kam es zu einem Brand in einer Kunststofffabrik Bereits am Vorabend war die Feuerwehr hier zu einem Brand in einer Kunststoffmühle gerufen worden Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden Am Morgen wurde dann erneut Brandrauch festgestellt Aus bislang ungeklärter Ursache war es wieder zu einem Brandausbruch gekommen Weiterhin konnten erhöhte Temperaturen in einem Kunststoff Silo gemessen werden Erneut wurde das Feuer bekämpft und die Temperatur im Silo heruntergekühlt Der Brand war schnell

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