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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2001
    erwähnten übersteigt 25 September 2001 heiße Ausbildung ein getöteter FA drei verletzte FA 25 September 2001 heiße Ausbildung ein getöteter FA drei verletzte FA ar Lairdsville Westmoreland USA Während einer Realbrandübung in einem leerstehenden landwirtschaftlichen Gebäude gerieten die Übungsfeuer außer Kontrolle Von den Freiwilligen Feuerwehrleuten starb ein 19 jähriger Auszubildender drei weitere erlitten Verbrennungen Dieser Unfall ist noch nicht ganz aufgeklärt und wirft viele Fragen auf Es werden folgende Punkte

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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2002
    Übungsfeuer sechs verletzte FA ar Fürth BY Bei der Simulation eines Gebäudebrandes auf dem Gelände der Monteith Kaserne in Fürth kam es am Mittwochnachmittag zu einer Verpuffung Ein Feuerwehrmann wollte einen im Gebäudeinneren bereit gestellten und mit einer brennbaren Flüssigkeit getränkten Holzstapel entzünden Durch die plötzliche Verpuffung wurde er aus dem Gebäude geschleudert Außerdem zersplitterte das Glas einer Türfüllung und verletzte fünf an der Übung beteiligte Feuerwehrleute eines Ausbildungszuges leicht Die sechs Feuerwehrleute wurden nur leicht verletzt Die Kriminalpolizei Fürth hat die Ermittlungen aufgenommen Quelle Feuerwehr Magazin Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 30 Juli 2002 Heißausbildung zwei FA getötet ar Osceola County Florida USA Während einer typischen Feuerübung in einer ehemaligen Hochschule führte ein flashover zum Tod zweier Feuerwehrmänner Ein 32 jähriger Leutnant und ein 20 jähriger Rekrut starben an ihren Verbrennungen und Rauchvergiftungen Quelle Firehouse com Inzwischen ist der Untersuchungsbericht veröffentlicht Unter anderem wurde für das Übungsfeuer eine Schaumstoffmatratze verwendet aber dass ist nicht der einzige Grund für die Tragödie Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten New Findings In Deadly Osceola County Florida Fire Training Exercise Computers To Recreate Training Fire After Deaths of FL FFs Two Florida Firefighters Killed in Training Exercise Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 11 September 2002 Übungsfeuer drei getötete FA ar Jerup Dänemark Drei Feuerwehrleute sind am Mittwoch bei einer Übung im dänischen Jerup bei Frederikshavn Jütland ums Leben gekommen Das Gefängnis von Frederikshavn hatte eine alte Holzbaracke für eine gemeinsame Übung der FF und der Werkfeuerwehr des Gefängnisses zur Verfügung gestellt Nach Entzündung der Baracke wurden zwei Teams mit je fünf Atemschutzgeräteträgern in den rauchgefüllten Raum geschickt Plötzlich weitete sich das Feuer schlagartig auf das gesamte 300 m große Gebäude aus Der Einsatzleiter rief sofort via Funk die beiden Teams zurück Alle 10 FA bestätigten den Befehl über

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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2003
    aus beobachtete ging sofort zu ihm und sprach ihn an Dieser reagiert noch auf die Ansprache Als der Ausbilder ihm jedoch den Helm und Maske absetzte brach der Übende zusammen krampfte kurz und war dann leblos Zeitgleich wurde nun ein Notruf abgesetzt und die Herz Lungenwiederbelebung eingeleitet und diese bis zum Eintreffen des Notarztwagens fortgeführt Trotz aller Bemühungen des Notarztes und der RTW Besatzung verstarb der 34 jährige Feuerwehrmann noch im Atemschutzzentrum Die benutzte Atemschutzausrüstung wurde routinemäßig sichergestellt Der Leichnam des verstorbenen Feuerwehrkameraden wurde obduziert Dabei wurde als Todesursache ein Herzinfarkt festgestellt Das Atemschutzzentrum hinter dem Alzenauer Feuerwehrhaus wurde vor über zehn Jahren in Betrieb genommen Die Alzenauer Anlage unter Führung des Kreises Aschaffenburg ist nach Standard eingerichtet der Hersteller wartet sie jährlich Die Firma war erst vor ein paar Wochen da bestätigte der zuständige Kreisbrandmeister Rudolf Stock Der Hauptteil des Tests ist eine Kriechstrecke die aufgeheizt verraucht verdunkelt und individuell gestaltet sein kann Diesen schwierigen Abschnitt hatte der verstorbene Feuerwehrmann aber noch nicht erreicht Im Atemschutzzentrum waren während der Sachverhaltsaufnahme von der Inspektion der für das Atemschutzzentrum zuständige Kreisbrandmeister Rudi Stock Dettingen Kreisbrandmeister und Feuerwehrarzt Dr Jürgen Luxem Aschaffenburg der Kreisbrandrat Karl Heinz Ostheimer Großostheim und der Leiter des Atemschutzzentrums Martin Ritter Alzenau anwesend Unmittelbar nach dem Ereignis wurde der Landrat und der Bürgermeister der übenden Feuerwehr informiert Quelle Landesfeuerwehrverband Bayern Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 15 April 2003 Tunnelbrandübung fünf verletzte FA ar Kärnten Österreich Während einer Übung in einem Tunnel erlitten fünf Feuerwehrmänner eine Rauchgasvergiftung Zu Übungszwecken war eine Rauchpatrone gezündet worden Weil der Rauch in die falsche Richtung zog konnten die Feuerwehrmänner in der Finsternis mit ihren Fahrzeugen nicht mehr weiterfahren Sie mussten sich zu Fuß ins Freie retten Atemschutz wurde nicht getragen Quelle ORF ON Redaktion Landesstudio Kärnten Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 8 August 2003 Schiffsbrandübung ein getöteter und vier verletzte FA ar Miami Dade USA Fünf Rekruten sowie drei Ausbilder des Miami Dade Fire Rescue Department nahmen an einer Schiffsbrandübung in einem Hafen der US Marine teil 20 Minuten nach Beginn der Übung verließen die drei Ausbilder sowie vier Rekruten das Schiff Der Fünfte wurde kurze Zeit später tot im Brandraum weit ab der Schlauchleitung aufgefunden Wie es zu dem Unfall kam und weshalb sich der verunglückte FA verirrte ist noch nicht bekannt Der Untersuchungsbericht liegt derzeit dem Staatsanwalt vor wurde aber noch nicht veröffentlicht Die vier überlebenden Rekruten wurden wegen des Verdachts auf Heatstress in ein Krankenhaus eingeliefert konnten aber nach kurzer Behandlung wieder entlassen werden Quelle Mit freundlicher Genehmigung von Click10 com Nachtrag vom 11 Januar 2007 Neun FA wegen Versäumnissen bei Ausbildungsunfall bestraft Bei dem tödlichen Unfall der sich am 08 08 03 in Port Everglades ereignete starb ein Auszubildender nachdem er von der Gruppe in der Übungsanlage in der Schiffsbrände simuliert werden getrennt wurde und die Orientierung verlor Die Witwe des Opfers schloss einen Vergleich mit der Feuerwehr Miami Dade über annähernd 2 Mio ein Verfahren gegen die Firma von der die Anlage zur Verfügung

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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2004
    ein Feuerwehrmann schwer verletzt worden Der Vorfall ereignete sich auf einem Aktionstag der Freiwilligen Feuerwehr Im Rahmen ihres Aktionstages wollte der Feuerwehrmann nach Aussage der Feuerwehr Hofheim die filmreife Explosion eines Autos demonstrieren Laut Polizei hatte der Feuerwehrmann bei einer Vorführung einen gefüllten Benzinkanister in den Händen als sich die Explosion ereignete Der Mann erlitt dabei sehr schwere Verbrennungen Deshalb wurde der Feuerwehrmann mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Ludwigshafen geflogen Das aktive Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hofheim habe bei der Explosion Verletzungen zweiten und dritten Grades im Gesicht und an den Händen erlitten hieß es seitens der Feuerwehr Der Mann sei aber nach Auskunft der Ärzte außer Lebensgefahr Der verletzte Feuerwehrmann sei im sachgerechten Umgang mit Sprengstoffen ausgebildet gewesen Warum es dennoch zu dem tragischen Ereignis kam ist derzeit unklar Die Zündung habe sich aus unerklärlichen Gründen zu früh ereignet sagte Wehrführer Rauch Die Schutzkleidung habe den Mann jedoch vor Schlimmerem bewahrt Die Feuerwehrleute reagierten betroffen auf die schwere Verletzung ihres Kameraden Ich bin tief traurig kommentierte Wehrführer Richard Rauch das Geschehene Das Landeskriminalamt ermittelt nun zu den Hintergründen der Explosion Quelle Hessischer Rundfunk Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 21 Juli 2004 Übungsfeuer ein getöteter FA ar Allensbach BW Eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Allensbach Kreis Konstanz endete gestern Abend als Ernstfall mit schwerwiegenden Folgen Es gab eine Explosion bei der ein Feuerwehrmann lebensgefährlich verletzt wurde Der 38 jährige Einsatzleiter ein erfahrener Feuerwehrmann befand sich nach SWR Informationen im Keller des leerstehenden Hauses um die Brandübung vorzubereiten Zwei Strohballen sollten mit einem Brandbeschleuniger vermutlich Benzin entzündet werden Gleichzeitig wurde eine Nebelmaschine eingesetzt Hitze und Rauch sollten die Übung so realistisch wie möglich werden lassen Die Benzindämpfe entzündeten sich jedoch explosionsartig möglicherweise durch einen Funken der Nebelmaschine Es gab eine heftige Verpuffung Glassplitter von berstenden Scheiben flogen bis zu 30 Meter weit Der zu diesem Zeitpunkt noch in zivil gekleidete Feuerwehrmann erlitt lebensgefährliche Verbrennungen und verstarb wenige Tage nach dem Unfall Zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr die im oberen Stock waren wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht Sie sind inzwischen wieder zu Hause Quelle SWR Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 12 November 2004 Übungsfeuer ein getöteter FA ar Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Lübeck Niendorf ist bei einer Routineübung tödlich verunglückt Seit Monaten stand ein altes heruntergekommenes Haus auf einem ehemaligen Gestüt leer 22 freiwillige Helfer wollten dort den Ernstfall proben ein Feuer in einer Wohnung Wie konnte es zu dem tödlichen Unfall kommen War die Übung zu real Hat der erfahrene Feuerwehrmann Fehler gemacht Der Verstorbene und ein Kamerad hatten die Übung vorbereitet Ausgerüstet mit Schutzjacken und Atemschutzgeräten gingen sie in die Baracke In der Badewanne wollten sie altes Holz und Sträucher entzünden Während das spätere Opfer den Brand entfachte verließ sein Kamerad das Haus Fest steht Das Feuer hatte sich in dem mit Holz verkleideten Gebäude nach kriminalpolizeilichen Ermittlungen so schnell ausgebreitet dass ihm hierdurch das Verlassen der Räume durch die vorhandene Fluchttür unmöglich war Die Türklinken und Fenstergriffe waren bereits vor der Übung

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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2005
    Bei seiner Ankunft im Krankenhaus kam es zu Krämpfen und schliesslich zum Herzstillstand Mittels Herzmassage konnte Herr Marin zunächst erfolgreich wiederbelebt werden Er verstarb jedoch in der darauffolgenden Nacht im Krankenhaus Quelle Le Sapeur Pompier Magazine Cahier fédéral n 973 November 2005 Seite VIII Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 11 Oktober 2005 Beinaheunfall Abseilübung mit neuem Abseilsystem ar New York City Bei Abseilübungen mit dem neuen Abseilsystem des FDNY wir berichteten kam es zu einem Beinaheunfall Die Abseilvorrichtung eines FA verklemmte sich und beschädigte dadurch das Seil Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand Alle bereits ausgegebenen Abseilsysteme wurden wieder bis zur Klärung der genauen Schwachstelle im System aus dem Dienst genommen Das neue Abseilsystem des FDNY besteht aus einem Abseilgeschirr und einem Seil aus Technora einem Kevlar ähnlichen Material und besitzt eine Tragfähigkeit von ca 1 1 kN Bevor das System eingeführt wurde durchlief es 7000 Test ohne Beanstandungen für die Entwicklung und Beschaffung des Systems wurden 11 Millionen US Dollar aufgewendet Die Außerdienststellung ist laut FDNY nur eine Vorsichtsmaßnahme nach Behebung des Fehlers soll das System wieder verwendet werden Quellen firehouse com http abclocal go com wabc index section news id 3250239 Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 23 Oktober 2005 Nach Bewusstlosigkeit während Realbrandausbildung Verbrennungen zugezogen ein toter FA ar Altoona PA USA Bei der Vorbereitung einer Realbrandausbildung im Brandübungshaus einer staatlichen Feuerwehrschule erlitt ein erfahrener Ausbilder schwere Verbrennungen an denen er zwei Tage später verstarb Der Verstorbene war dabei eine Übung für die Schulung angehender Ausbilder vorzubereiten Dazu legte er im Brandübungshaus ein Feuer Brennstoff Stroh Holz und ging anschließend in einen anderem Raum um sich vor der Übung noch von mehreren schon vorher stattgefundenen Realbrandausbildungen zu erholen Als er später allein wieder in das Brandübungshaus ging erlitt er offensichtlich einen Kreislaufzusammenbruch und zog sich in der Folge Verbrennungen zweiten und dritten Grades an 75 Prozent der Körperoberfläche zu Die angehenden Ausbilder für die das Opfer die Übung eigentlich vorbereitete fanden den Bewusstlosen etwas später Sie löschten den Brand und brachten das Opfer in Sicherheit Der Verstorbene wurde umgehend in ein Krankenhaus verbracht und später in eine auf Verbrennungen spezialisierte Klinik verlegt Dort verstarb er jedoch zwei Tage später in Folge der erlittenen schweren Verbrennungen Der Verstorbene 47 hinterlässt eine Ehefrau und drei Söhne Die Beerdigung fand in feierlichem Rahmen unter sehr großer Anteilnahme seitens Bevölkerung und benachbarter Feuerwehren am Montag statt Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt Hinweise auf eine evtl vorgelegene Erkrankung des Opfers die Ursache für die Bewusstlosigkeit hätte sein können liegen nicht vor Eine unabhängige Stelle das National Institute of Occupational Safety and Health NIOSH wurde mit der Untersuchung des Unfalls Quellen Firehouse com Firehouse com II Firehouse com III Update vom 28 9 2007 NIOSH Bericht veröffentlicht Wie im ersten Bericht über diesen Unfall angekündigt hat das NIOSH nun seine Ermittlungen beendet und einen vollständigen Untersuchungsbericht veröffentlicht Dieser kann auf den Seiten des NIOSH eingesehen werden s u Der Unfallverlauf wurde bereits im ersten Bericht wiedergegeben Im Gegensatz dazu war

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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2006
    war alles bestens vorbereitet die Freiwillige Feuerwehr Cappenberg und freiwillige Einheiten aus Lünen wollten unter möglichst realen Bedingungen den Einsatz bei einem Kellerbrand üben Doch aus der Übung am Schloss Cappenberg wurde ein echter Einsatz für die rund 80 Feuerwehrleute Die Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren befanden sich in drei Räumen in denen ungewollt durch Türschlitze Rauch eintrat der ätzend auf die Atemwege wirkte Die Kinder haben sich an den Fenstern bemerkbar gemacht und signalisiert dass der Rauch doch nicht so angenehm ist so Stadtbrandmeister Stephan Schwager der über den Vorfall informiert wurde und zum Einsatzort fuhr Man habe die Jugendlichen dann mit so genannten Fluchthauben sie ermöglichen für kurze Zeit den Gang durch Rauch ins Freie gebracht Da sie über Beschwerden geklagt hätten seien Rettungswagen und Notärzte verständigt worden Wir haben festgestellt dass der Rauch Chlorbestandteile enthalten hat die gesundheitsschädlich sind sagte der Stadtbrandmeister Er habe dann auch die Polizei von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt Wie Stephan Schwager erklärte sei die Übung vom Löschzug Cappenberg vorbereitet worden Die Kameraden haben bereits schon einmal mit dem Pyrotechniker zusammengearbeitet Um die Übung möglichst unter realen Bedingungen durchführen zu können habe der Pyrotechniker für Rauch und besondere Lichteffekte die ein Feuer symbolisieren sorgen sollen Die Kinder waren in drei durch Feuerschutztüren abgetrennten Räumen untergebracht so der Stadtbrandmeister Der Pyrotechniker habe sich ebenfalls in einem der Räume befunden und die verschiedenen Effekte über Funk ausgelöst Mit so einem Ausgang habe niemand rechnen können Viele Schaulustige verfolgten das Geschehen auf dem Schlosssgelände Auch sie gingen zunächst von der geplanten Übung aus Erst als Notärzte und Rettungswagen auf dem Gelände eintrafen ahnten sie dass es sich wohl doch um einen ernsten Einsatz handelte Wie die Pressestelle der Polizei mitteilte hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen Zum Stand der Ermittlungen könne aber

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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2007
    Leitende Ausbilder und ein weiterer Ausbilder wurden aufgrund des Unfalls vom Dienst suspendiert Berichten zufolge wurde die NFPA 1403 Norm für die Realbrandausbildung und verwandte Vorschriften nicht vollständig befolgt Vertreter der Feuerwehrgewerkschaft von Baltimore berichteten dass die Regel verletzt wurde nur eine Brandstelle zu schaffen mindestens zwei und bis zu fünf Brandstellen sollen vorhanden gewesen sein Auch der Sicherheitstrupp war laut den Gewerkschaftsvertretern nicht ausreichend ausgerüstet und bemannt Der Trupp soll aus nur einem Ausbilder und drei untrainierten Auszubildenden bestanden haben im Gegensatz zur Forderung nach erfahrenem Personal Am Rohr des Sicherheitstrupps soll kein Wasser vorhanden gewesen sein und weitere Rettungsausrüstung gefehlt haben Inzwischen gab die Feuerwehr Baltimore bekannt dass am Tag vor dem tödlichen Unfall zwei weitere Auszubildende verletzt wurden sie zogen sich bei einer ähnlichen Übung Verbrennungen ersten Grades an einer Hand und einer Wange zu Ein Vertreter der Gewerkschaft sagte solche Vorfälle hätten dazu führen müssen dass ähnliche Ausbildungen abgesetzt oder mit verbesserten Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt hätten werden müssen Gewerkschaftsvertreter äußerten auch Zweifel darüber ob ein Safety Officer bestimmt worden war und ob dieser seine Aufgabe gewissenhaft erfüllte Bis zur vollständigen Aufklärung des Unfalles wurden von der Feuerwehr Baltimore alle Realbrandausbildungen ausgesetzt Quellen FFCC I FFCC II Firehouse com I Firehouse com II http www firefightingnews com Newsletter Firefighterclosecalls com Baltimore Sun Zeitung Update vom 06 09 2007 Abschlussbericht veröffentlicht ar Baltimore MD USA Nach einem vorläufigen Bericht der Feuerwehr Baltimore zum tödlichen Unfall bei der Realbrandausbildung wurde nun der Abschlussbericht zum Unfall von einer unabhängigen Untersuchungskommission veröffentlicht Im Anschluss wird eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Berichtes dargestellt Eine ausführlichere deutsche Zusammenfassung des Untersuchungsberichtes finden Sie im Downloadbereich Zahlreiche Missachtungen der NFPA 1403 Norm für Realbrandausbildung Zahlreiche Missachtungen des Handbuchs der BF Baltimore Hilfsausbilder hatten wenig bis keine Erfahrung als Ausbilder mehrere Ausbilder die Gruppen von Auszubildenden führten hatten keine Funkgeräte Einige der Auszubildenden hatten keine adäquate Vorbereitung auf Realbrandausbildengen in leerstehenden Häusern So hatte z B das spätere Opfer vor der betreffenden Übung noch keine Gelegenheit gehabt ein Stahlrohr bei einer Realbrandausbildung zu benutzen Mangelhafte Dokumentation von Fortschritten oder Defiziten in den Unterlagen über die einzelnen Auszubildenden Mangehlafte Dokumentation über die Auszubildendenklasse allgemein an der Feuerwehrschule Die Einsatzhose die vom Opfer getragen wurde hatte ihre sinnvolle Lebensdauer überschritten was evtl zu den starken Verbrennungen an den unteren Extremitäten des Opfers beitrug Die Anforderungen an die physische Leistungsfähigkeit der Bewerber werden nicht überprüft und sind somit kein sinnvolles Überwachungsinstrument Mangelnde Atemschutzüberwachung Das benutzte Gebäude war aufgrund vorhergehender Übungen nicht mehr geeignet für Realbrandausbildungen da zur Ausbildung in Taktischer Ventilation mehrere Öffnungen in Decken und Wänden geschaffen worden waren die eine Brandausbreitung beschleunigen konnten Sowohl die übenden Einheiten als auch das RIT benutzten die gleiche Wasserversorgung einen Hydrant Vor der Übung gab es keine Einsatzbesprechung und keinen Rundgang durch das Gebäude durch den sich die FA mit der Örtlichkeit hätten vertraut machen können Schutt und herumliegende Gegenstände trugen zur Erhöhung der Brandlast bei Mehrere Brandstellen und übermäßig viel Brennstoff wurde eingesetzt Der Safety Officer schritt nicht ein und brach

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  • Ausbildungsunfälle im Jahr 2008
    einer 15 minütigen Pause führte er eine Löschübung an Nach etwa der Hälfte der Übung klagte der Ausbilder über Unwohlsein und legte eine Pause in dem klimatisierten Führerhaus des Feuerwehrfahrzeuges ein Während die Übungsteilnehmer die nächste Stufe probten Schlauchmanagement blieb der Ausbilder am Fahrzeug Er sagte die nächste Ausbildungsstufe ab und übergab weitere Übungen an Kollegen Kurz nachdem der Ausbilder den Wassertank des Fahrzeuges auffüllte kollabierte er Trotz Reanimation und weiterer Behandlung im Rettungswagen verstarb der Feuerwehrmann im Krankenhaus Die Obduktion ergab dass für den plötzlichen Tod eine Vorerkrankung des Herzens ursächlich war hydropische Herzdekompensation als primäre Ursache sowie schwere koronare artherosklerotische und hypertensive Herzerkrankungen als Zusatzfaktoren Demnach führte die schon vorliegende koronare Herzerkrankung zusammen mit den anstrengenden Bedingungen und dem physischem Stress während der Übungen zu einem Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen die in dem plötzlichen Tod endeten Nach diesem Vorfall gab der NIOSH Ermittler National Institute for Occupational Safety and Health folgende Empfehlungen um derartige Ereignisse in Zukunft zu verhindern Ein Hitze Stress Programm für Teilnehmer an Realbrandübungen sollte gemäß der neusten NFPA National Fire Protection Association entwickelt und eingeführt werden Während Realbrandübungen sollten vor Ort immer medizinisches Personal sowie Equipment für erweiterte Behandlungen vorhanden sein Feuerwehrleute sollten jährlich einen Gesundheitscheck durchlaufen damit Übungen durchgeführt werden können ohne sich und andere zu gefährden In diese Gesundheitschecks sollten auch Stresstests mit einbezogen werden Feuerwehrleute sollten durch medizinisches Personal betreut werden welche Kenntnisse über physische Bedingungen für Atemschutzgeräteträger sowie über deren Schutzkleidung besitzen Wellness und Fitnessprogramme um Herzerkrankungen vorzubeugen und das Herz zu stärken Feuerwehrleute sollten Untersuchungen unterzogen werden um sicher zu gehen dass sie fähig sind Atemschutzgeräte zu tragen Lungenfunktionsprüfungen sollten jährlich durchgeführt werden Quelle NIOSH Twittern Auf Facebook teilen Auf Google teilen 9 August 2008 Herzinfarkt nach Übung 1 Getöteter sg Pennsylvania USA Eine 49 jährige Führungskraft der Freiwilligen Feuerwehr

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