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  • ASUE aktualisiert Veröffentlichungen über Gasturbinen und Gaswärmepumpen - 2006 | ASUE
    für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V erhältlich Die überarbeitete und aktualisierte Neuauflage ist eine Fortführung der bekannten Broschüren Gasturbinen Kenndaten und Gasturbinen Referenzen und beinhaltet wesentliche technische Daten der Gasturbinen im elektrischen Leistungsbereich von 515 kW bis 281 MW die am deutschen Markt verfügbar sind ein Verzeichnis der Anbieter mit Ansprechpartnern und Adressen eine Referenzliste mit ca 340 Maschinen an mehr als 230 Anlagen die ab 1990 in Deutschland realisiert wurden Weiterhin wurde die Marktübersicht Gasklimageräte Gaswärmepumpen Gasabsorptionskälteanlagen der ASUE aktualisiert Die Veröffentlichung gibt einen Überblick über die auf dem deutschen Markt erhältlichen motorischen Gasklimageräte Gaswärmepumpen und Gasabsorptionskälteanlagen einschließlich der jeweiligen Hersteller und Vertriebsunternehmen sowie Kenndaten der Geräte wie Kälte und Wärmeleistungsbereich nutzbare Wärmequellen eingesetzte Kältemittel sowie erzielbare Leistungszahlen In der Neuauflage wurden u a die neuen Gasklimageräte mit dem Kältemittel R 410 A berücksichtigt Die Online Versionen der beiden Veröffentlichungen sind unter www asue de zu finden Die Gasturbinen Kenndaten Referenzen in der Rubrik Gasturbinen Veröffentlichungen die Marktübersicht unter Gaswärmepumpen und Kältetechnik Veröffentlichungen Gedruckte Exemplare der beiden Broschüren sind zudem über den Verlag Rationeller Erdgaseinsatz Postfach 2547 67613 Kaiserslautern oder über ASUE Tel 0631 360 90 70 Fax 0631 360 90 71 E Mail info asue de zum

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  • Indirekte Treibhausgasemissionen im Vergleich - 2006 | ASUE
    Dieser natürliche Treibhauseffekt wird jedoch durch die zunehmenden Emissionen und Schadstoffbelastungen der Luft so verstärkt dass Wissenschaftler für das Jahr 2100 eine Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur von rund 3 Grad erwarten Dies könnte gravierende Auswirkungen auf das Klima haben etwa durch steigende Meeresspiegel infolge des Abschmelzens der polaren Eiskappen oder durch heftigere Stürme Den größten Anteil am anthropogenen vom Menschen verursachten Treibhauseffekt hat das Kohlendioxid Es entsteht immer dann wenn kohlenstoffhaltige Energieträger verbrannt werden Und dabei gilt Je höher der Kohlenstoffanteil desto größer die CO 2 Emissionen Wasserstoff hingegen verbrennt rückstandslos zu reinem Wasser und wäre somit als Energieträger ideal Die fossilen Energieträger enthalten allesamt Wasserstoff und Kohlenstoffatome allerdings in unterschiedlichen Verhältnissen Bei Erdgas kommen auf ein Kohlenstoffatom vier Wasserstoffatome bei Erdöl noch zwei bei Kohle aber rechnerisch nur ein halbes Dementsprechend setzt Kohle bei ihrer Verbrennung das meiste Kohlendioxid frei und Erdgas das wenigste Aus diesem Grund ist es sinnvoll bis zur ausreichenden Versorgung mit Wasserstoff die CO 2 reicheren Energieträger durch CO 2 ärmere wie Erdgas zu substituieren Methan ist das zweitwichtigste langlebige Treibhausgas in der Atmosphäre sein Anteil am anthropogenen Treibhauseffekt wird auf 15 bis 20 Prozent geschätzt Die globalen Methanemissionen stammen zum Teil aus natürlichen Quellen z B Sümpfen Etwa 60 bis 70 Prozent werden vom Menschen verursacht beispielsweise beim Anbau von Reis bei der Nutztierhaltung bei der Deponierung von Müll oder bei der Nutzung fossiler Energieträger Man geht davon aus dass weltweit ungefähr 20 Prozent der gesamtem Methanemissionen mit der Gewinnung Verteilung und Verwendung von Kohle Erdöl und Erdgas verknüpft sind Grafik 1 Die anthropogenen Methanemissionen in Deutschland werden vor allem durch Landwirtschaft und Tierhaltung etwa 40 Prozent sowie die Abfallverwertung rund 30 Prozent verursacht Da bei der Nutzung moderner Verbrennungstechnologien so gut wie kein Methan ausgestoßen wird sind klimapolitisch nur die indirekten also die bei der Förderung Aufbereitung und dem Transport fossiler Brennstoffe entstehenden Methanemissionen von Bedeutung Deshalb ließ die E ON Ruhrgas AG im Jahr 2003 im Rahmen einer entsprechenden Studie beispielhaft einen Teil des russischen Erdgastransportnetzes untersuchen über das Deutschland rund ein Drittel seines gesamten Erdgasimports bezieht In die Messungen einbezogen wurden 50 Kompressoren 25 so genannte Schieberknoten und 2 380 Kilometer Pipeline Die daraus gewonnenen Ergebnisse wurden anschließend auf das gesamte Leitungsnetz vom Bohrloch bis zur deutschen Grenze hochgerechnet Dabei stellte sich heraus dass fast zwei Drittel der mit den russischen Gasexporten in Verbindung stehenden Treibhausgasemissionen auf Kohlendioxid entfallen das beim Antrieb von Verdichtern entsteht Das restliche Drittel geht auf das Konto von Methan das hauptsächlich durch Leckagen und aus technischen Gründen in Maschinen und Kompressorstationen freigesetzt wird Bezogen auf die Menge der Erdgaslieferungen nach Deutschland haben die Methanemissionen einen durchschnittlichen Anteil von rund einem Prozent Damit liegen die indirekten Treibhausgasemissionen des aus Russland importierten Erdgases etwa in der gleichen Größenordnung wie die von Steinkohle und Erdöl Berücksichtigt man nun sowohl die indirekten als auch die direkten Treibhausgasemissionen der am häufigsten eingesetzten fossilen Energieträger so hat Erdgas dank seiner niedrigen direkten Emissionen die günstigste Umweltbilanz Sein Treibhausgasemissionsfaktor liegt um rund 25

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  • Zukunftsweisende Lösung senkt Energiekosten - 2006 | ASUE
    Das bedeutet dass mit einem Teil Gas 1 4 Teile Wärme erzeugt werden Von diesem sehr effizienten Umgang mit Primärenergie profitiert auch die Umwelt da durch dieses System deutlich weniger Kohlendioxid emittiert wird Alle diese Fakten haben auch die Geschäftsführer des Toyota Autohauses Schuster in Stadtbergen bei Augsburg überzeugt Sie ließen im vergangenen Jahr für ihr 1981 gegründetes Unternehmen ein neues Verkaufs und Werkstattgebäude errichten Dafür suchten sie eine effiziente und möglichst umweltschonende Anlagentechnik mit der der Verkaufsraum die Büros sowie Betriebsräume klimatisiert werden sollten Mit fachkundiger Beratung der Firma Kältetechnik Berndt aus Gelsdorf entstand schließlich eine Lösung auf der Basis einer Gaswärmepumpe Die Ausführung der Installationsarbeiten übernahm ein ortsansässiger Fachbetrieb Entsprechend der zu klimatisierenden Fläche von etwa 900 m2 rund 4 500 m3 wurde eine Gaswärmepumpe TGMP 560 von Aisin einem übrigens ebenfalls zur Toyota Gruppe gehörenden Unternehmen gewählt Sie verfügt mit einer Nennheizleistung von 67 kW sowie einer Kühlleistung von 56 kW über die erforderlichen Kapazitäten und kann damit bis zu 20 Innengeräte versorgen Diese sind im Verkaufsraum als abgehängte Deckenkassettengeräte ausgeführt die mit Hilfe einer elektromotorischen Lamellenverstellung den Luftstrom so lenken können dass keine Zugluft entsteht In den anderen Räumen kommen bedarfsgerechte Truhengeräte zum Einsatz Als Aufstellungsort für die TGMP 560 wurde ein Platz in unmittelbarer Gebäudenähe ausgewählt Damit ließen sich die erforderlichen Leitungswege auf ein Minimum beschränken zudem konnte auf diese Weise auf einen separaten Heizungsraum verzichtet werden Da die Gaswärmepumpe nur jene Gebäudebereiche versorgt die in denen Klimatisierungsbedarf besteht wurde zur Beheizung von Werkstatt Lager und weiteren Nebenräume ein System auf der Basis eines Erdgas Brennwertgeräts installiert Diese moderne Technologie arbeitet besonders effizient da sie auch die im Abgas enthaltene Wärme für Heizzwecke nutzen kann Zudem erfordert auch sie in der Ausführung als Wandgerät ebenfalls keinen Heizungsraum Im Ergebnis entstand eine Lösung die den hohen

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  • Effizienz von Wärmepumpen - 2006 | ASUE
    Energieeinsatz von 100 Prozent zusätzlich 40 Prozent Punkte aus der Umgebung gewonnen werden Umgerechnet bedeutet dieses dass annähernd 30 Prozent der eingesetzten Energie gegenüber einer konventionellen Beheizung eingespart werden können Primärenergiebilanz Der COP Wert allein macht jedoch noch keine Aussage über den Primärenergieeinsatz oder die spezifischen CO2 Emissionen Er beschreibt lediglich die Effizienz des Gerätes selbst Das ist insbesondere bei Wärmepumpen zu berücksichtigen Beispielsweise die für den Betrieb von Elektrowärmepumpen notwendige Sekundärenergie Strom kann nur mit Verlusten aus einer Primärenergie umgewandelt werden Da in Deutschland durchschnittlich 64 Prozent der bei der Stromproduktion eingesetzten Primärenergie durch Abwärme Umwandlungs und Verteilverluste verloren gehen ergibt sich hier ein Wirkungsgrad von nur 36 Prozent Dies muss bei der Primär energiebilanz einer Elektrowärmepumpe natürlich berücksichtigt werden Bei einem angenommenen COP Wert von 3 im Gerät ergäbe sich also ein angenommener Primär COP Wert der auch die Primärenergie berücksichtigt von 0 36 x 3 1 08 Wird eine Primärenergie wie Erdgas zum Antrieb des Kompressors mit einem Gasmotor eingesetzt so sind Förderungs Transport Umwand lungs und Verteilverluste sowie der Energieaufwand für den Transport des Gases zu berücksichtigen In Deutschland sind das etwa sechs Prozent die übrigen 94 Prozent erreichen den Verbraucher Bei Gaswärmepumpen wird die im Motor anfallende Abwärme wie bei einem Blockheizkraftwerk i d R zu Heizzwecken genutzt Um einen vergleichbaren globalen COP Wert zu erreichen der den Primärenergieeinsatz berücksichtigt müsste also der COP Wert im Gasgerät 1 08 0 94 1 15 betragen Der COP Wert einer elektrischen Wärmepumpe muss also größere Werte erreichen als der einer Gaswärmepumpe Der Faktor beträgt COPWP Elektro COPWP Gas 3 1 15 2 61 Der COP Wert einer Elektrowärmepumpe müsste also um den Faktor 2 61 höher sein als der einer Gaswärmepumpe damit beide Geräte die gleiche Menge an Primärenergie verbrauchen Abhängigkeit des COP Wertes von Umgebungsgrößen Darüber

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  • Energieausweis aktueller Stand - 2006 | ASUE
    Handwerksmeister Bauhandwerk Heizungsbau Installation Schornsteinfegerwesen staatlich anerkannte Techniker Hochbau Bauingenieurwesen Gebäudetechnik eine Ausstellungsberechtigung von Energieausweisen für bestehende Gebäude und von Modernisierungsempfehlungen zu erteilen wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist Energie sparendes Bauen war Ausbildungsschwerpunkt während des Studiums oder nach dem Studium wurden zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich der Bau oder Anlagentechnik erworben Die Bauvorlageberechtigung ist vorhanden Erfolgreiche Teilnahme an einer speziellen Fortbildung Diese spezielle Fortbildung wird in Anhang 11 der EnEV näher beschrieben Demnach sind Ausbildungsinhalte aus der Bauphysik und Wärmetechnik vorgeschrieben Übergangsregelungen Der vorliegende Referentenentwurf sieht eine Reihe von Übergangsfristen vor So gilt für Wohngebäude die erstmals einen Energieausweis erhalten eine Übergangsfrist von sechs Monaten nach Inkrafttreten der EnEV wenn sie bis 1965 errichtet wurden Bei jüngeren Gebäuden verlängert sich die Übergangsfrist auf 18 Monaten bei Nichtwohngebäuden sind es sogar 24 Monate Zudem werden bereits vorhandene Energiebedarfsausweise gemäß der aktuell gültigen EnEV sowie nach den Bestimmungen der Wärmeschutzverordnung ausgestellte Wärmebedarfsausweise weiterhin anerkannt Gleiches gelte für Energieausweise die freiwillig von den Gebietskörperschaften oder auf deren Veranlassung nach einheitlichen Regeln erstellt wurden Weitere Informationen rund um den Gebäudeenergieausweis finden Sie unter www energieausweis aktuell de Wirkungsvolle Modernisierungsmaßnahmen Sind Maßnahmen für kostengünstige Verbesserungen der energetischen Eigenschaften des Gebäudes möglich hat der Aussteller des Energieausweises dem Eigentümer eine Empfehlung auszustellen Eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz auf die im Rahmen der Modernisierungsempfehlung hingewiesen werden kann ist nach Erfahrungen der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V der Austausch einer alten Heizungsanlage gegen eine moderne Erdgas Brennwertheizung Diese erreicht besonders hohe Wirkungsgrade da sie auch die im Abgas enthaltene Wärme für Heizzwecke nutzen kann Zudem gestatten die Brenner moderner Erdgas Brennwertkessel wesentlich höhere Modulationsbereiche als mit flüssigen oder festen Brennstoffen gegenwärtig erzielt werden Die Brennerleistung kann üblicherweise bis auf 20 bis 30 Prozent der Maximalleistung verringert werden Spitzenbrenner sogar bis auf zehn

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  • Kontinuität bei der ASUE - 2006 | ASUE
    Schüler der zugleich Mitglied des Vorstandes der Gasanstalt Kaiserslautern AG ist seine fünfte zweijährige Amtsperiode an Er ist nach Albert Gasch aus Frankfurt 1977 1988 und dem Hamburger Ulrich Hartmann 1988 1998 der dritte Präsident in der 29 jährigen Geschichte der ASUE Zugleich erfolgte auch die Wahl des Präsidiums sowie des Vorstands Dem Präsidium gehören neben Reinhard Schüler Wolfgang Eschment VNG Verbundnetz Gas AG Leipzig Dr Michael Pfingsten Ruhrgas AG Essen Günther Poschinger Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen Sachsen mbH Erfurt Andreas Prohl Vorstandsmitglied der GASAG Berliner Gaswerke AG Dr Peter Szepanek Gas und Wasserversorgung Osthessen GmbH Fulda Hugo Wiemer Gas Union GmbH Frankfurt sowie Dr Rolf Wohlgemuth Erdgas Verkaufs Gesellschaft mbH Münster an In den 40 köpfigen Vorstand wurden Dr Jürgen Burkert ESWE Versorgungs AG Wiesbaden Dr Werner Dub MVV Energie AG Mannheim Helmut Engelhardt Dortmunder Energie und Wasserversorgung GmbH Ulrich Floß EMB Erdgas Mark Brandenburg GmbH Potsdam Dr Wolf Rüdiger Frank DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH Markus Gute Erdgas Südwest GmbH Ettlingen Ulrich Henkel rhenag Rheinische Energie AG Köln Dr Jens Horn MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH Dr Thorsten Radensleben badenova AG Co KG Freiburg Dr Andreas Radmacher RWE Energy AG Dortmund Dr Herbert Rüben Thüga AG München Dr Ulrich Wawrzik HEAG Südhessische Energie AG Darmstadt und Joachim Zientek Mainova AG Frankfurt Main neu gewählt Auf der ASUE Mitgliederversammlung wurde der Tätigkeitsbericht des Verbandes für das Jahr 2005 vorgestellt Höhepunkte der Verbandsarbeit waren dabei unter anderem die zahlreichen neuen Veröffentlichungen vier Fachtagungen sowie 38 ASUE Vorträge für Partnerorganisationen Zudem konnten die Pläne der Bundesregierung eine Stromsteuer für KWK Anlagen mit einer elektrischen Leistung zwischen 0 1 und 2 MW einzuführen nicht zuletzt auch durch die Interventionen der ASUE verhindert werden Schließlich engagiert sich die Gemeinschaft schon seit mehreren Jahren für KWK Systeme die speziell für den Einsatz in Ein und Zweifamilienhäusern prädestiniert sind

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  • Wohlfühltemperatur für Innenräume - 2006 | ASUE
    draußen so hat auch das Klima in Innenräumen einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit Das Innenraumklima wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst Neben der Luftfeuchte und geschwindigkeit entscheidet vor allem die Oberflächentemperatur der Umschließungsflächen wie Wände Decken und Fenster ob man sich in einem Raum behaglich fühlt Denn auch in einem warmen Raum empfindet man beispielsweise vor einer kalten Fensterfläche einen unangenehmen Zug Nach Angaben der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V empfiehlt das Umweltbundesamt für die verschiedenen Wohnbereiche unterschiedliche Raumtemperaturen Wohnzimmer und Bad maximal 23 C Schlafzimmer und Küche höchstens 20 C Flur und WC etwa 18 C Diese Empfehlungen werden sowohl dem Anspruch an Behaglichkeit als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht Dabei wurde unter anderem berücksichtigt dass ein Mensch selbst im Ruhezustand rund 80 Watt an Wärme abgibt und somit die Raumluft zusätzlich erwärmt Zu hohe Raumtemperaturen sind keinesfalls zu empfehlen Zum einen steigern sie das Risiko für Erkältungskrankheiten zum anderen belasten sie die Haushaltskasse denn jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizkosten Weitere Einsparungen sind möglich wenn man über Nacht die Raumtemperatur absenkt Mehr als fünf Grad Absenkung sollten es aber nicht sein da sonst die Gefahr der Kondensatbildung an den

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  • Gesunde Raumluft und niedrige Heizkosten - 2006 | ASUE
    selbst dazu bei dass die Raumluft nach einiger Zeit verbraucht riecht Denn beim Atmen setzt ein Mensch je nach körperlicher Aktivität zwischen zehn und 80 Litern Kohlendioxid pro Stunde frei Kohlendioxid kann in hohen Mengen zu Ermüdung und Konzentrationsstörungen führen Auch die Luftfeuchte stellt eine wichtige Größe dar da ein Zusammenhang zwischen ihr und der Wirksamkeit der Schadstoffe auf den menschlichen Organismus besteht Während beispielsweise die Gesundheitsgefahr durch Milben und Pilze bei hoher Feuchte zunimmt begünstigt zu trockene Luft dagegen Infektionen der Atemorgane sowie die Entstehung von Ozon Bakterien und Viren wiederum sind sowohl bei zu niedrigen als auch zu hohen Luftfeuchtewerten gefährlich Aus gesundheitlicher Sicht wird daher eine relative Raumluftfeuchte von 30 bis 65 Prozent empfohlen die durch ein richtiges Lüftungsverhalten erreicht und mit einem so genannten Hygrometer überprüft werden kann Dazu gibt die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V folgende Tipps statt ständiger Kipplüftung mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten Fenster weit öffnen dabei am besten gegenüberliegende Fenster nutzen damit ein Durchzug entsteht auch selten benutzte Räume beim Lüften nicht vergessen Arbeiten mit geruchsintensiven Stoffen wie Reinigungs und Lösemitteln am besten nur bei geöffneten Fenstern durchführen damit entstehende Dämpfe und Ausdünstungen gleich abziehen können

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