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  • Untersuchung belegt, neue Heizung rechnet sich - 2009 | ASUE
    und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V die mit Abstand effizienteste Maßnahme Nach einer Untersuchung des Darmstädter Instituts für Wohnen und Umwelt GmbH IWU rechne sich ein neuer Erdgas Brennwertkessel bereits nach etwa 5 4 Jahren Untersucht wurde dabei ein Einfamilienhaus mit 111 m 2 Wohnfläche und einem in den Jahren zwischen 1949 und 1957 üblichem Wärmeschutz Im Gegensatz dazu rechnen sich andere Maßnahmen zur Energieeinsparung wie der Austausch von Fenstern oder die Dämmung von Dächern und Wänden erst nach mehr als 10 beziehungsweise 12 und 13 Jahren Neben den Kostenaspekten ergeben sich aus dem Austausch eines alten Heizkessels gegen ein modernes Erdgas Brennwertgerät auch weitreichende ökologische Nutzeffekte wie die Verringerung der Kohlendioxid Emissionen Besonders hoch fällt die Reduzierung des CO 2 Ausstoßes dann aus wenn ein alter Heizkessel gegen eine moderne Erdgas Brennwertheizung ausgetauscht wird Im Vergleich zu den Emissionen bei einem Ölverbrauch von 3 000 Litern pro Jahr entstehen dann rund drei Tonnen Kohlendioxid weniger Brennwert Geräte haben einen besonders hohen Nutzungsgrad da dem bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampf ein großer Teil seiner Wärme entzogen wird Der Wasserdampf im Abgas bindet Wärme die bei konventioneller Heiztechnik ungenutzt mit dem Abgas abgeführt wird Kühlt man jedoch das Abgas durch Kontakt mit dem kälteren Wasser des Heizungsrücklaufs bis unter die Taupunkttemperatur ab kondensiert der Wasserdampf und die in ihm gebundene Wärme wird frei Außerdem hat Erdgas den geringsten Kohlenstoffanteil und somit die geringsten Kohlendioxidemission Ein weiterer Vorteil moderner Erdgas Heizungen ist die hohe Flexibilität bei der Wahl des Aufstellungsorts Im Gegensatz zu klassischen Heizkesseln stehen Erdgas Brennwertheizkessel auch als kompakte wandhängende Geräte zur Verfügung Darüber hinaus lassen sich grundsätzlich alle marktgängigen Erdgas Heizgeräte als Dachheizzentrale installieren In diesen Fällen kann die Aufstellfläche im Wohn oder im Hobbyraum voll und ganz für andere Zwecke genutzt werden Außerdem erfordern Dachheizzentralen keinen Schornstein es genügt

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  • Dem Energieträger Gas kommt beim zukünftigen Umbau des Wärmemarktes zentrale Bedeutung zu - 2009 | ASUE
    der Kombination von Erdgas mit modernster Technologie beste Voraussetzungen diese Anforderungen zu erfüllen Entsprechende Systeme die Effizienz und Klimaschutz mit Funktionalität Zuverlässigkeit und Kostenvorteilen verbinden sind verfügbar Deshalb setzen wir auf die Gas Plus Technologie das heißt Gas plus Biogas Gas plus Solar und Gas plus Umweltwärme Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von Gas in der Kraft Wärme Kopplung da gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt und die Stromnetze entlastet werden Hier steht eine Vielzahl von Technologien über alle Leistungsklassen zur Verfügung Darüber hinaus bieten nach Einschätzung von Jürgen Lenz zukünftig synthetisch erzeugte Gase und Wasserstoff aus regenerativen Quellen weitere Optionen Dabei könne die bestehende Gasinfrastruktur in Deutschland mit rund 340 000 km Gesamtlänge genutzt werden Dass der Einsatz von Erdgas im Wärmemarkt durch die Vorgaben des Integrierten Klimapakets vor weitreichenden Herausforderungen steht bestätigte auch Andreas Prohl Präsident der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V ASUE Waren Erdgas basierte Technologien bis dato Standard gewannen Konkurrenztechnologien in der jüngsten Vergangenheit zunehmend an Bedeutung Dieser Konkurrenzdruck hat zu Innovationen auf der Gasseite geführt Uns ist klar dass wir uns viel stärker als bisher um die Entwicklung neuer Gastechnologien kümmern müssen Mit der Marktreife von Gas Plus Technologien sehen wir uns aber gut gerüstet kommentierte er die Forschungsergebnisse der Prognos Studie Mit Blick auf mögliche Emissionseinsparpotenziale wies der ASUE Präsident darauf hin dass von den derzeit rund 17 Millionen in Deutschland installierten Heizungsanlagen in den nächsten Jahren rund fünf Millionen im Einfamilienhausbereich modernisiert werden müssen Durch den Einsatz moderner Technologien ergebe sich eine Reduzierung von jährlich über zehn Millionen Tonnen CO 2 und Erdgas werde einen großen Anteil daran haben so Prohl weiter DVGW und ASUE haben gemeinsam bei der Prognos AG eine Studie in Auftrag geben um strategische Hinweise für die Entwicklung des Wärmemarktes zu gewinnen Dazu wurden verschiedene Erdgas basierte

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  • Gravierende Veränderungen im Wärmemarkt - Gute Chancen für Erdgas dank innovativer Technologien - 2008 | ASUE
    innovative Technologien zur Verfügung stehen werden die Effizienz und Klimaschutz ideal miteinander kombinieren Im Einzelnen wurden die Mikro Kraft Wärme Kopplung die Gas Wärmepumpe Blockkraft Heizwerke Brennstoffzellen und die Brennwerttechnologie in Verbindung mit regenerativen Energien genannt Wir haben in Deutschland etwa 39 Millionen Wohneinheiten in denen nach Aussage des BDH1 rund 17 Millionen Heizungsanlagen installiert sind erläuterte Andreas Prohl Präsident der ASUE In diesem Zusammenhang bestehe nach Auskunft des ZVSHK2 im Einfamilienhausbereich ein Potenzial zur Erneuerung von ca 5 Millionen Heizungen Diese Modernisierung erfordere mittelfristig Investitionen in Höhe von mehr als 40 Milliarden Euro und reduziere die CO2 Emissionen um mehr als 10 Millionen Tonnen CO 2 pro Jahr Hinzu käme noch die Erneuerung von Anlagen in Mehrfamilienhäusern Allerdings betonte Andreas Prohl weiter würde nicht mehr selbstverständlich Therme oder Kessel durch Therme oder Kessel ersetzt Vielmehr stünden jetzt verschiedene alternative Technologien miteinander im Wettbewerb Für Erdgas spricht dass die Weiterentwicklungen gerade vor dem Hintergrund neuer Anforderungen an die Energie Effizienz und die CO2 Reduktion eine wichtige Rolle spielen ergänzte Dr Jürgen Lenz Vizepräsident des DVGW Die Chancen liegen vor allem in einer Erdgas Plus Technologie d h in dem Einsatz von Erdgas plus Biogas Erdgas plus Solaranbindung Erdgas plus Umweltwärme und Erdgas plus Stromerzeugung Um vor dem Hintergrund unterschiedlicher Technologien Klarheit für Industrie Handwerk und Verbraucher zu schaffen haben DVGW und ASUE bei der Prognos AG eine Studie in Auftrag geben Dr Jürgen Lenz stellte heraus dass dabei verschiedene Erdgas basierte Technologien wie auch Konkurrenztechnologien anhand zahlreicher Parameter miteinander verglichen werden Die Kriterien sind bezogen auf unterschiedliche Bedarfsfälle und Gebäudeklassen u a die technische Reife die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die Kostensituation Bereits jetzt schon ist erkennbar dass sich drei eindeutige Trends abzeichnen Erstens Der Markt wird deutlich differenzierter Es gibt nicht die Technologie schlechthin sondern die richtige Wahl hängt sehr

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  • Gemeinsame Pressemitteilung von ASUE und BDH Mit „Strom erzeugenden Heizungen“ die deutsche Energieversorgung modernisieren! - 2008 | ASUE
    vermieden Anlagenbetreiber gewinnen damit ein Stück Autonomie zurück Gleichzeitig wird das Klima entlastet Die Markteinführung dieser innovativen Technik ist ausdrückliches Anliegen der Bundesregierung die ein spezielles Förderprogramm aufgelegt hat Hier aber sehen die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V und der BDH Bundesindustrieverband Deutschland Haus Energie und Umwelttechnik e V Anpassungsbedarf Für die breite Markteinführung hocheffizienter Mikro KWK Anlagen benötigen wir für einen überschaubaren Zeitraum eine stabile Anschubfinanzierung mit kalkulierbaren Förderkonditionen Nur so können die anspruchsvollen klimapolitischen Ziele der Bundesregierung wirklich erreicht werden betonte Andreas Prohl Präsident der ASUE Prohl fordert eine Verlängerung des gegenwärtig bis Jahresende begrenzten Förderprogramms Hierzu gehört auch dass das Bewilligungsverfahren bei der Fortführung des seit 1 September 2008 angelaufenen Förderprogramms künftig praxisgerecht gestaltet wird Aktuell erscheint das Bewilligungsverfahren des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA verbesserungsbedürftig so Prohl weiter Diese Forderung präzisierte Klaus Jesse Präsident des BDH Insbesondere das individuelle Nachweisverfahren des späteren Anlagebetriebs Volllaststunden an dem sich die Höhe der Förderung bemisst ist zur Zeit praxisfern ausgestaltet Hier sollte eher mit einer realistischen Standardannahme bei entsprechendem Fördersatz operiert werden Nur wer über 2 500 Volllaststunden erzielt sollte zusätzliche Nachweise für eine dann höhere Förderung erbringen müssen Für mehr Vertrauen in das Förderangebot bei den Antragstellern könne der Verzicht auf die Androhung der Rückzahlung von Fördermitteln bei Nichteinhaltung von Emissionsgrenzwerten sorgen Hier werde der Gebäudeeigentümer überfordert Denn welcher Anlagenbetreiber könne die Technik selbst beeinflussen Besser sei es auf der Grundlage von testierten Herstellerangaben über die Förderung zu entscheiden Darüber hinaus sei es dringend erforderlich den gegenwärtig in den Förderbedingungen enthaltenen pauschalen Vorrang der Fernwärmeversorgung durch eine qualifizierte Regelung zu ersetzen Damit die anspruchsvollen Klimaschutzziele der Bundesregierung eher erreicht werden können fordern beide Verbände den Kreis der Antragsberechtigten auszuweiten Es sei überhaupt nicht einzusehen warum die Energie einsparpotentiale in den Betrieben der sogenannten

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  • Energieeffizient und umweltschonend dank Erdgas und Sonne - 2008 | ASUE
    Wert auf eine nachhaltige energieeffiziente und ressourcenschonende Lösung gelegt Ziel dabei ist es mehr als die Hälfte der benötigten Energie zur Heizung und Warmwasserbereitung aus der Sonne zu gewinnen um damit den Bedarf an fossiler Heizenergie deutlich unter die aktuell gültigen Grenzwerte zu senken Um diese hohen Ansprüche praktisch umsetzen zu können werden verschiedene Maßnahmen zur Energieeinsparung eine hocheffiziente Anlagentechnik sowie die Nutzung erneuerbarer Energie miteinander kombiniert Das Rückgrat dabei bildet ein zentrales Nahwärmenetz mit zwei hochmodernen Erdgas Heizzentralen die die aktuell 600 Wohneinheiten mittels Hausübergabestationen mit Wärme versorgen Unterstützt wird die Wärmeerzeugung durch Sonnenkollektoren mit insgesamt 6 000 m 2 Fläche Die Kollektorfläche wird durch zusätzliche auf weiteren Gebäuden verteilte Einzelsysteme ständig erweitert und soll im Endausbau 15 000 m 2 umfassen In der Endausbau Stufe kann die Sonnenenergie in nutzbare Wärme von jährlich rund 6 25 Millionen kWh umgewandelt werden was theoretisch ausreicht um rund 54 Prozent des Jahreswärmebedarfs von Neckarsulm Amorbach II zu decken Dieses Ziel lässt sich in der Praxis nur dann realisieren wenn es gelingt die im Sommer erzeugte überschüssige Sonnenwärme so zu speichern dass sie sich noch in der Heizperiode während der kalten Jahreszeit nutzen lässt Dazu wurde ein spezieller unterirdischer Langzeit Wärmespeicher in das Nahwärmenetz integriert Er nutzt das Erdreich als Speichermedium und besteht aus U förmigen Sonden die im Abstand von 2 m in 30 m Tiefe führen Im Sommer wird ein Wasser Glykol Gemisch in den Kollektoren auf bis zu 95 C erhitzt Mit Hilfe der Sonden wird ein großer Teil dieser Wärmeenergie an das Erdreich abgegeben Hier bleibt sie da der Speicher nach oben hin gut gedämmt ist über Monate hinweg verfügbar und kann in der Heizperiode das Nahwärmeversorgungssystem wirkungsvoll unterstützen Im Endausbau soll der Langzeit Wärmespeicher der unter einer Grünfläche mit einem künstlichen Bach verborgen ist ein Volumen von

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  • Möglichkeiten zur Senkung von Treibhausgasen mit Erdgas und Bioerdgas - 2008 | ASUE
    aufbereitetes Biogas das durch Fermentation von Biomasse entsteht Erneuerbare Energien Sonne Wind unterliegen meist Schwankungen Bioerdgas hingegen lässt sich in Deutschland kontinuierlich erzeugen und über das Erdgasnetz transportieren Schwankungen zwischen Produktion und Bedarf werden von Gasspeichern kompensiert Ein wichtiges Argument spricht für die Erschließung der regenerativen Energie Bioerdgas regional und in größeren Mengen sowie deren Verbreitung über das Erdgasnetz Dieser Weg ist für den Einzelnen wesentlich billiger als die individuelle Anschaffung von Anlagen zur Erschließung regenerativer Energien Seit einigen Monaten wird in Deutschland Bioerdgas in das Erdgasnetz eingespeist Trotz noch zahlreicher wirtschaftlicher und technischer Herausforderungen beweisen die Pionieranlagen die Praxiseignung Die Karte Bild 1 zeigt eine beispielhafte Auswahl der deutschen Bioerdgas Projekte sowie Einspeisestellen und mengen Erdgaskunden können so in Zukunft regenerative Energie über ihren Gasanschluss beziehen Im letzten Jahr hat sich die deutsche Gaswirtschaft im Rahmen des Klimaschutz Aktionsprogramms 2007 verpflichtet bis 2010 bis zu 10 Prozent des Absatzes an Erdgas als Kraftstoff durch Bioerdgas zu substituieren und diesen Anteil bis 2020 auf bis zu 20 Prozent zu erhöhen Der Bioerdgasmarkt soll wirtschaftlich ausgebaut werden Ziel ist es 2030 jährlich 10 Milliarden m 3 Bioerdgas einzuspeisen Herausforderungen gibt es noch entlang der Nutzungskette von Bioerdgas bei der Erzeugung der Biomasse der Erzeugung und Aufbereitung von Biogas sowie beim Transport und der Vermarktung von Bioerdgas bis hin zu den speziellen Absatzbereichen Kraft Wärmekopplungsanlagen KWK Kraftfahrzeuge und Heizanlagen Moderne Erdgas Bioerdgas Technologien reduzieren die CO 2 Emissionen nachhaltig In Deutschland sind etwa 1 9 Millionen Ölfeuerungsanlagen und rund 1 7 Millionen Gasfeuerungsanlagen älter als 27 Jahre Durch den Austausch mit modernen Erdgasanwendungen und zukünftig mit Bioerdgasanwendungen lassen sich vergleichsweise einfach und kosteneffizient erhebliche Energie und Treibhausgasmengen einsparen Der Austausch eines Standardkessels vor 1978 durch ein Erdgas Brennwertgerät mit Solarunterstützung für Warmwasser und Heizung kann den Primärenergieverbrauch um bis zu 50 Prozent

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  • Vergleich von Heizsystemen auf Vollkostenbasis - 2008 | ASUE
    oder Lagerräume für Energie bei Heizöl oder Holzpellets sowie die Kosten für deren Installation Die Umrechnung in jährliche Kosten erfolgt nach der VDI Richtlinie 2067 Blatt 1 09 2000 In dieser Richtlinie werden für alle o g Bausteine rechnerische Nutzungsdauern sowie Faktoren für den Aufwand für Instandsetzung und Wartung festgelegt Man nimmt nun einen aktuellen Kreditzinssatz an oder erfragt diesen bei einer Bank Aus der Tabelle A8 in der Richtlinie 2067 Blatt 1 kann man mit Hilfe der Nutzungsdauer und des Kreditzinssatzes die so genannten Annuitätsfaktoren ablesen Für die Tabelle 1 wurden die Annuitätsfaktoren für die o g Kostenbausteine bestimmt Die Basis bildet ein angenommener Kreditzinssatz von 6 Der Annuitätsfaktor der Tabelle 1 berechnet sich aus dem Annuitätsfaktor aus Tabelle A8 der Richtlinie addiert mit dem Faktor für den Aufwand für Instandsetzung Der Faktor für den Aufwand für Wartung floss nicht mit ein weil die Wartungskosten bei den betriebsgebundenen Kosten berücksichtigt wurden Das Ziel ist es die jährlichen Kosten für einen Kredit für den jeweiligen Kostenbaustein Kapitaldienst zu berechnen Dazu multipliziert man den Annuitätsfaktor aus Tabelle 1 mit den ermittelten Investitionskosten wie in Bild 2 dargestellt Die kapitalgebundenen Kosten sind dann die Summe aller Kapitaldienste 2 Ermittlung der verbrauchsgebundenen Kosten Bei den verbrauchsgebundenen Kosten sind die Kosten für die Energie wesentlich Um die Energiekosten eines neuen Heizsystems zu berechnen ist der Jahresbrennstoffbedarf bzw Jahresstrombedarf Zeile 23 in Bild 3 zu ermitteln In Anlehnung an die VDI 2067 Blatt 1 erfolgt die Berechnung des Jahresbrennstoffbedarfs für Heizung und Warmwasser unter Verwendung von Jahresnutzungsgraden für die Wärmeübergabe Raumregelung Wärmeverteilung und Wärmeerzeugung Die Bestimmung der Jahresnutzungsgrade erfolgt auf der Grundlage der DIN V 4701 10 mit den dort angegebenen Standardwerten der Aufwandszahlen bzw den flächenbezogenen Verlustkennwerten Der Rechenweg ist in Bild 3 beschrieben Der Jahresheizwärmebedarf wird vom Planer gemäß DIN 4108 6 ermittelt Zeile 11 Die Energieeinsparverordnung EnEV nennt für den Jahreswarmwasserbedarf einen Richtwert von 12 5 kWh m2a Zeile 12 Die Jahresnutzungsgrade Zeilen 14 bis 18 bewerten die Energieverluste Anhaltswerte für die Jahresnutzungsgrade sind der DIN V 4701 10 oder der ASUE Broschüre Ratgeber Wärmeversorgung zu entnehmen Eingabe der Werte in Bild 3 z B 0 9 für 90 Der Wert für den Jahresenergiebedarf Zeilen 19 und 21 berücksichtigt bereits sämtliche Verluste die bei der Erzeugung Verteilung und bei der Wärmeübergabe Regelung anfallen Die Energiemenge die vom Energieversorgungsunternehmen berechnet wird ist der Jahresbrennstoffbedarf Zeilen 20 und 22 oder Jahresstrombedarf Für die Umrechnung von Energiebedarf zu Brennstoffbedarf gilt zum Beispiel bei Erdgas Brennwert Heizwert Faktor 1 11 Der Gesamt Jahresbrennstoffbedarf Zeile 23 ist die Summe aus Jahresbrennstoffbedarf für die Heizung und für die Warmwasserbereitung Die Preise für den Jahresbrennstoffbedarf werden in der Regel in Grund und Arbeitspreise Zeilen 24 und 25 aufgeteilt Anhaltswerte für die Hilfsenergiekosten lassen sich der genannten ASUE Broschüre entnehmen An dieser Stelle können auch Preisänderungsfaktoren zusätzlich aufgenommen werden Die Energiepreise ändern sich häufig und sind daher auch im Laufe der Nutzungsdauern nicht konstant In der Berechnung die in Bild 3 dargestellt ist wurden keine Preisänderungsfaktoren berücksichtigt weil es keine

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  • ASUE mit neuem Präsidenten - 2008 | ASUE
    Broschüren Grafiken Arbeitskreis Service Bestellliste Broschüren Energiecheck Sparsame Haushaltsgeräte Innovationspreis Termine Veranstaltungen Fördermittel Wer bietet an Aktuelles Presse Über Uns Über Uns Unsere Mitglieder Tätigkeitsberichte 25 04 2008 ASUE mit neuem Präsidenten vorherige nächste Übersicht Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e V wählte auf ihrer Jahrestagung Andreas Prohl Mitglied des Vorstands der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft zu ihrem neuen Präsidenten Prohl tritt die Nachfolge von Reinhard Schüler Mitglied des Vorstands der Gasanstalt Kaiserslautern AG an Zum neuen Geschäftsführer wurde Dr Guido Bruch Abteilungsleiter für Umwelt und neue Technologien der GASAG bestellt Er folgt auf Bernd Utesch Die ASUE wurde 1977 gegründet Sie fördert vor allem die Weiterentwicklung und weitere Verbreitung sparsamer und umweltschonender Technologien auf Erdgasbasis Dabei ist es vorrangiges Ziel Energiespartechniken den Weg in die praktische Anwendung zu ebnen ASUE Bildhinweise Oberes Bild Andreas Prohl Unteres Bild Dr Guido Bruch Bei Veröffentlichung erbitten wir einen Beleg an ASUE e V Postfach 30 37 27 10726 Berlin Ansprechpartner Dipl Ing Jürgen Stefan Kukuk Telefon 0 30 22 19 13 49 0 E Mail kukuk asue de zurück zur Übersicht Artikel weiterempfehlen Drucken TXT downloaden Download der Grafik Download der Grafik Pressemitteilung Vergleich von Heizsystemen auf Vollkostenbasis 2008

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