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  • Dieter Schnebel's Metamorphoses for mezzo-soprano and a small orchestra - -----------------------------------------------------------------------
    PLÖTZLICH DAS FAST MITTEN DRIN ABBRICHT stille aufkommen einer sensiblen zarten stimme ein oszillieren STÄRKER WERDEN Trauer Klage Dann sehr stark ein dissonant werden für momente aufgehoben in übergängen zu melodieansätzen wechselnd ANTWORT FINDEND Aber auch aufgenommen und variiert das helle instrument rechts das dunkle links STIMMEN EIN INS SELBE REPETITIVE GRUMMELN DIE WELT GEWITTER VULKAN UNRUHE VERURSACHEND ANGST MACHEND spiegelt sich in diesem quälenden klagenden gestus klare posaune wie ein geöffnetes fenster durch das morgensonne fällt utopisch es wird verzerrt transformiert wieder zur hellen klage bricht wieder durch klar und wird wieder transformiert vision voller wehmut WIEDER ZART KLAGEND Etwas repetitives sich dabei wandelnd plötzlich STILLE Die tango melodie Mechanisch Starkes repetitives moment wie bei Steve Reich Phil Glass und überlagert von der nun langsamer trauriger gespielten schlager melodie KAUM BEGONNEN SCHON plötzlich fragmenthaft zuende STILLE obertöne wie von weither sehr dunkel etwas helles drin aufschimmernd in diesem klang cluster dieser klang wand EINE ZARTE VIOLINENSTIMME Ein bruch fast wenn sie einsetzt DIE ARIE DER SÄNGERIN Im vergleich relativ laut Die instrumente BEGLEITEN Nein sie scheinen s nur sind autonomer als bloße begleitung zuließe und begleiten doch in wahrheit zugleich ihr tempo ihr LAUTER und LEISER WERDEN schmiegt sich dem vokalgesang partiell an um sich dann wieder davon zu lösen VOKALGESANG und SPIEL DER INSTRUMENTE Das endet SIMULTAN stille das zitat TANGO DIE SÄNGERIN SINGT vokal ABER OHNE WORTE ZU GEBRAUCHEN Sehr kurz Ein ABBRECHEN mitten drin Stärker noch als je zuvor Stille dunkle klangfarbe des cellos andere instrumente setzen etwas heller ein langsamer gestus KLAGEND bis momentweise dissonant höhere stimmen MELODIEHAFTER die vision die utopie ausgedünnt dann zur elenden klage Etwas sich dahinschleppendes IN DEM NOCH PUNKTUELL DAS ANDERE die hoffnung nachhallt BESCHLEUNIGT SICH ein klein wenig oder gewinnt etwas lichthafteres DIE SÄNGERIN ihre klagende stimme setzt ein

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  • Af Ursin. Ein Projekt des Komponisten Timo van Luijk - ----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Instrumente und ihrem Wechselspiel ihrer Überlagerung überraschend einstellen Auch für ihn zählt Schönheit nicht eine Ästhetik des Hässlichen aber sein Begriff von Schönheit ist weitgefasst innovativ radikal Auch in seinen Stücken zählt der Wechsel von Etwas und Nichts von Klangspektren von entfalteten sich unerwartet fortsetzenden bisweilen auch sehr kontrastiven Klangfolgen und Stille Es ist die Stille die in ihrer Präsenz als ästhetische Realität entdeckt wird auch wiederum die Stille die strukturiert zur Strukturbildung mindestens beiträgt Schließlich jene Stille die dem Nachklang Raum geben kann Und die Entwicklung des sound oder noise Materials die ihr der Stille vorausgeht oder folgt ist einerseits der Erprobung jener natürlichen von Timo als brauchbar als spielbar entdeckten Gegenstände und der ihnen innewohnenden Klangqualitäten geschuldet von denen oben die Rede war Es wechseln also natürliche sehr real wirkende dem Holz dem Messing den metallenen Klöppeln die auf die eine oder andere der auf das Banjo montierten Messingkugeln in a random way nach einem Zufallsprinzip auftreffen entlockte Klangpatterns mit der Stille Die Volumen der Objekte ebenso wie ihr Material ihre Plazierung die Art des Zusammentreffens all das sind Faktoren die die Klangqualität beeinflussen Nichts davon ist gleichsam virtuell synthetisch in einem gewissen Sinn dieses Wortes nichts künstlich oder steril nichts clean nichts elektronisch erzeugt Andererseits stellt sich aber zugleich neben der entfernten Assoziation der vagen Erinnerung an chinesische klassische Musik dennoch jenes Gespür einer Nähe zu elektronischer Musik ein Und mir scheint daß es sich gewissen Verfremdungen des den explorierten natürlichen Gegenständen zu verdankenden Sound Materials verdankt Etwa durch Rückkopplung durch Aufnahme soeben produzierter Klangfolgen und ihr verzögertes Abspielen durch Umkehr aufgenommener gerade noch von uns gehörter Passagen Und auch als Resultat einer dank Einsatzes gewisser Geräte zustande kommenden Überlagerung jenes eben jetzt in diesen Momenten in Echtzeit gehörten improvisierten Spiels Gewiß sagt der Komponist und Musiker das wovon ich hier zu reden versuche weit verständlicher mit seinen eigenen Worten Sein Solo Musik Project Af Ursin auf das allein ich mich hier bezog arbeite schreibt er mit weggeworfenen akustischen Instrumenten diversen Klangobjekten und Tonband Ist es das was ich während der Performance im Space for Contemporary Art beobachtete Ich denke ja Die Musik sagt Timo basiert auf strukturierten Improvisationen die free form arrangements freie oder frei geformte Klang Abfolgen Arrangements oder Ordnungen entstehen lassen Und ganz entscheidend der intutive und emotive Aspekt bilden den Kern des musikalischen Ansatzes der hier zum Tragen kommt der erprobt und immer wieder variiert mit dem experimentiert wird Ich denke ohne die selbständige sogenannte autodidaktische Annäherung an moderne experimentelle Musik im Sinne von Sound Art hätten wir sie kaum vorgefunden in der Musik Timo van Luijks diese überraschende Freiheit des Spiels des Erkundens formaler Möglichkeiten der Erforschung des den Dingen innewohnenden Klangs des Einsatzes diverser sehr unterschiedlicher Instrumente vom Tonband das auch andere Experimentatoren früh einsetzten bis entscheidender vielleicht zu jenen Objekten wie der ausrangierten Nähmaschine in die dies und das eingebaut ist Unter anderem offenbar auch der Bogen eines Saiteninstruments über das des Spielers Hand kratzen streichen gleiten kann während Rad

    Original URL path: http://www.art-in-society.de/AS11/Timo.html (2016-04-25)
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  • Luc Coeckelberghs: A Belgian Artist Exploring Space and Its Interaction With Color - ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    their relation also a longing for the concrete as revealed by texture But at the same time it is protruding more clearly still into three dimensional space In this poetic very painterly object the needles and sticks the first protruding horizontally from the work the latter vertically seem to emphasize even more radically Luc Coeckelberghs quest to liberate painting not only from the square or rectangular shape of more conventional paintings but also from that basic two dimensionality which is only timidly transcended when for instance thicker layers of color are applied The poetic quality of this object has much to do with its implicit rejection of functionality which is so apparent exactly because the work is challenging the eye of the spectator through the suggestion of mock functionality But such poeticism in itself is not new It can be traced back to Schwitters and others and re emerged later in some art works of the 60s The blue square my eye or was it my imagination shouted But it was not a square of course it was a rectangle in intense blue with a white square inserted into it Untitled 1992 acryl on canvas 60 x 70 x 12 cm The blue has the intensity of colors I have seen in works by Helen Frankenthaler The idea of pure geometric forms goes back to Russian constructivists of course and to Josef Albers But the blue canvas hovers above the white wall in Luc s studio and this is due to a wooden support below it that is about an inch thick and of distinctly smaller dimensions than the rectangular panel which presents its blue surface As for the white square that stands out in front of the blue canvas I notice that it is attached to the latter by two metallic bows that keep it at a distance Like the blue rectangular canvas hovers above the white wall the white and square canvas hovers about four inches above the blue one a fact that is very palpable when the viewer confronts the work Incidentally stepping closer I see that the part of the blue canvas that is visually underneath the white square is not blue at all It has been painted starkly black If we stand in front of the work in a way that lets us see it slightly from the left or the right we will see a very thin black vertical rectangle separating the blue and the white of the work Cowering we will see a slim black horizontal line between the whiteness and the blue and also two broad stripes or bands of metallic silver that reveal the presence of the two bows keeping apart the white panel and the blue while attaching the former to the latter The construction of this object that is a painting existing on two levels protruding so clearly into space tells us a lot about Luc Coeckelberghs s determination to free painting of its conventional two dimensionality But such two dimensionality is also challenged by the texture created a rich texture not at all minimal or minimalistic In this work the artist executed the texture in extremely painterly fashion by creating a wave like pattern in that white square which at a first glance seemed so abstract I discover the repeated presence of a very light very pastose blue continually intermingling with the white surface tone Thick tiny patches of such blue color they are next to small patches of quite plane surface in white And they remind me of myriads of small fish swimming in a white ocean or of small blue waves maybe covered by white crests It s a canvas worked on meticulously by the artist rich in detail when looked at closely but nevertheless suggesting whiteness when standing further away A whiteness however that is not abstract pure white but rich and alive with the vibrations of its texture its uneven surface Conversely the blue rectangular almost square canvas we see under the white square projecting to the right and left side of it as well as below and above it is not as evenly and abstractly blue as it seemed to be at first sight It holds thick patches of blue color inside or rather on top of its plane blue surface They are patches that again remind me of little fish springing in the water Silvergrey tiny patches of color are distributed at random across the blue surface as well Stepping away from the work I sense its three dimensionality and now I also sense an almost pointillist presence of white or silver in the blue space and of light blue in the white square A dialectical relationship between two colors present in three dimensional space results The white seems present in the blue and the blue in the white Two abstract monochome colors inside two geometric spaces have come to life they have been transformed into two basically simple yet very real very intense colors And this because they have absorbed their opposite or Other the contrasting color that opposes them into their own realm without ceasing to be fundamentally blue respectively white A work of great simplicity that is what it is indeed But not as simple as our propensity to abstract to look rather than see may suggest And certainly richer in many respects and more intense than I could perceive in the very first moment Joseph Albers taught some of us to see colors and to love their intensity their specific presence their interrelationhip all of this we know for its own sake This has never been easy to accept for those who want to speak about our time and place our world our social reality class society class relations class struggle But colors are also part of the world this all but peaceful and just and humane world we inhabit And the sense of beauty in us or the loss of it its withering away are social facts

    Original URL path: http://www.art-in-society.de/AS11/LC/LC-WORKS.html (2016-04-25)
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  • Finally discovered : Wuppertal's Dance Theater - ---------------------------------------
    in einer künstlerischen Form der des aleatorischen immer wieder durchbrochenen Flusses als eine Reihung von Tableaux voller poetischer Dichte die sich immer wieder auflöst in kühles understatement Ist es der Baudelaire sche Flaneur dem wir in vielfältige Tanzfiguren aufgespalten begegnen All dieses Hin und her erscheint mir als konstitutiv für das Stück das manchmal nicht mehr ist als ein mehr oder weniger deutliches kaum stilisiertes Flanieren auf der Bühne Und dann ist da unverkennbar die Integration der Tänzerinnen der Tänzer in Bilder Bilder die wirken wie Zitate bewegte Bilder aber auch Bilder äußerst sparsamer Bewegung Sieh nur möchte ich sagen die Frau dort in Schwarz die kleine voller Temperament das Widerstandskraft erahnen lässt Ist sie nicht wie eine Gestalt aus einem Film Pasolinis Und doch beherrscht von einem Mann Der sie mitreißt grob am Arm Der sie reduzieren will auf die Kind Frau die sie nicht ist Sichtbar ihre sexuelle Aggressivität ihre Solidarität mit und Todfeindschaft zu den Frauen also auch sich Ist e Penisneid der sie dazu veranlasst sich die Kola Dose vor das Geschlecht zu halten Sie nähert ich damit einer anderen bleibt dennoch fixiert auf sich selbst Einsam in ihrer Liebe zur Liebe ihrer Sehnsucht danach Der unbekannte Andere ist der der nie kommt oder nur kurz vor dem Schluß des Stücks als er sich zu ihr setzt in einer ungekannten Zärtlichkeit zu ihr spricht Zwei und zwei ist vier Sieben und sieben Es könnte irgendwas sein das es sagt Es liegt in der Stimme Die Distanz ist der Nähe gewichen einem Gleichklang der anhält Vielleicht nicht nur bis er geht Die Zitate waren offensichtlich Der Schrank war es nicht der von Polanskis Zwei Männer mit einem Schrank Und war da nicht auch die Frau die übersetzt zwischen Samuel Fuller der sich selbst spielt und einem Anderen einem Narren Pierrot Wiederentdeckbar so erschien sie mir in den Schreien im Liegestuhl Die Klavierepisode da ist sie seht sie nur die dunkle wie blind wirkende Frau deren Revolver immer wieder losknallt Unzweifelhaft könnte auch das ein Zitat sein Crevel Und wie dann die Furien in schwarz wie aus einer griechischen Tragödie entnommen auf die Bühne stürmen in einer Art Todestanz Während zum ersten Mal ganz rechts am Bühnenrand ein Mann durch einen Reif mit dem Kopf gegen die Wand zu springen scheint wieder und wieder Es erinnert mich sofort an jenen last dance letzten Tanz den Werner Schroeter in Eika Katappa einen Mann und eine Frau von Kugeln getroffen auf der Straße tanzen lässt Dies selbst ein remake beinah verdoppelte es nicht und transformierte zugleich die Schlusssequenz in Außer Atem Und war doch wagnerischer deutscher melodramatischer Der Helicopter wenn die Party sich auflöst unter jener Substanz die einem Agent Orange gleich auf der Bühne versprüht wird war nicht auch das Zitat aus der Wirklichkeit von El Salvador Guatemala Bolivien Ja diese Art der Collage ist sehr deutlich Ausdruck einer Arbeitsweise die eine locker geknüpfte vielfältigste Assoziationen erlaubende Einheit des Stücks hervorbringt Es läuft hinaus auf ein Stilmittel das schon

    Original URL path: http://www.art-in-Society.de/AS11/PinaBausch.html (2016-04-25)
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  • Identitaet eines Roten (On A.Hrdlicka, sculptor) - ------------------------------------
    2008 p 10f Identität eines Roten Rede zur Eröffnung der Ausstellung Alfred Hrdlicka Plastiken Zeichnungen Radierungen in Berlin Von Oskar Lafontaine go to next page naechste Seite The article is

    Original URL path: http://www.art-in-society.de/AS10/OL/OL-on-Hrdlicka.htm (2016-04-25)
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  • stretches from the Midi station to the Bois de la Cambre and is home to both older galleries and very modern ones This is also where the Almine Rech Gallery Paris and the Barbara Gladstone New York Gallery will be opening their doors in the next few months The Catherine Bastide Gallery is located in a loft near to the Midi station where it shows art made using techniques that are very much the latest vogue with particular focus on North American artists Good Friday a very young gallery has chosen to defend the difficult meeting of aesthetics and politics in a work based on conviviality In an old garage Komplot which is a collective of curators conceives projects that encourage reflection on cross fertilisation of disciplines the concepts of exhibition spaces the relationship between artists and the public as well as themes linked to the collective signature or co operative projects The young gallery Frédéric Desimpel presents a small number of young multi disciplinary artists Around Avenue Louise Aeroplastics deliberately provokes with works that often focus on the body sexuality the history of man and violence This district is also where one can find the oldest contemporary art galleries The Rodolphe Janssen Gallery a household name in the district has focused for years on new photography and has opened up recently to a new generation with affirmed and original styles At Baronian Francey the accent is on the long term accompaniment of each artist s career in a programme dedicated to contemporary art over the last 30 years The Xavier Hufkens Gallery specialises in Belgian or foreign artists of international renown who present high quality and well known works Right next door a completely new gallery called Jozsna has just opened while along the Etangs d Ixelles we find the oldest gallery Fred Lanzenberg with art that surpasses fashion or the latest trends In the Châtelain district apart from the Taché Lévy Gallery we find two new galleries Elaine Lévy Project shows work by artists who create in very modern formats mixing media and taking positions on current issues Think 21 specialises in modern images that the gallery likens more to contemporary art than to the digital era The central zone The second zone is more concentrated It came into existence at the end of the nineties and the beginning of the second millennium It is located right in the city centre next to the fashion and trendy café district On the banks of the canal La Lettre Volée publishes books on art and the problems associated with it but also presents works by artists that relate to these publications On the first floor of the same building the Brussels Parisian gallery les Filles du Calvaire concentrates on three mainstays abstract art plastic photography and creations around the concept of installations and video The CCNOA an association housed in a magnificent white cube dedicates itself to research development production and the promotion of artists projects in the field of

    Original URL path: http://www.art-in-society.de/AS8/Dubois.html (2016-04-25)
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  • diplomatie be berlinnl media berlinnl Nachbar 20Belgien 201 06 pdf Belgier in Deutschland In dieser Ausgabe von Nachbar Belgien NB möchten wir mit Chris Dercon Direktor vom Haus der Kunst

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  • The Sculptures of Alberto Giacometti - -----------------------------------------------------------------
    a small sculpture consisting of painted plaster and placed on such a brick is a good example To my mind this is a love poem delicate full of tenderness I am enchanted by the painted line of the mouth the hinted at sketchy indication of the eyes the wild beauty of the hair the astonishment and confusion in her face and great presence of her seemingly frail and tender body So small And yet a major work of art an extraordinary product of sharp observation empathy intuition and an acute artistic imagination Head on a rod Hoofd op en stang done in 1947 is a sculpture that confronts the viewer with a pure urge to express perceived on the one hand in an expressive face sensed on the other hand in the reduction of the remaining parts of the body to a mere rod a thin and longish piece of metal with an uneven surface The Cabbage or De Kool first version eerste versie 1949 50 is a bronze sculpture consisting of two separated metal layers that form the base and a frame of thin wire that constructs a universe above it a universe that assumes the shape of a virtual cube Within this universe two figures exist The one is a thin man almost like the figures drawn by the Swiss graffiti artist Naeggeli Its face is the only part that was allowed to have a certain appearance of volume the rest is just wire with a rough surface in the shape of lines that are never straight or curved in an even fashion This figure of a man has its legs wide apart and the outstretched arms touch the thin wire of the virtual cube that form the delimitation of the entire sculpture I see in it the crucified man who suffered war and persecution and who emerged an anguished and lone survivor from concentration camps It s the head its face that is central because its expressivity stands out Above and beyond this we notice the de embodiment or Entkoerperlichung of the body Seeing it it is impossible not to think of starved human beings liberated from the camps The second figure inserted into the universe of this sculpture is much smaller it consists of a relatively big head mounted on a noteworthy throat that sits directly on the ground growing from it like a cabbage Therefore De Kool The Bust of a man Buste van een man done in 1956 is again a bronze sculpture of Diego Like other works realized by the artist after the war it was done d après nature after nature as they say in France and in Giacometti s native Switzerland Alberto s brother Diego was sitting as a model in front of the artist when the work was done a break with the dominant reliance on the inner eye the imagination that was so clearly prevalent in his earlier work and especially during the phase of his openly Surrealist orientation that was formally ended in 1934 The part of the sculpture that represents the shoulder and chest shows a rough intensely if not severely worked on seemingly organic surface At the same time the upper part of the human body has lost its conventional human shape it has been transformed into a mountain from which the head springs forth This reminds me of enigmatic Chinese Buddhist paintings or sculptures We may wonder whether the pre war attachment to surrealism still shows through At any rate it is an irritating work of art an immensily expressive way of grasping the lived experience inscribed into a specific body that of his brother who was sitting in front of him The work referred to by Giacometti as Stele III 1958 a sculpture made of plaster shows again a large expressive face The mountain that we discovered as an important part of the Bust of a man done two years earlier has become a shoulder plus chest again Or a bouquet of flowers a dense section of a hedge that consists of bulging flowers Large head Grote hoofd c 1958 is a bronze with an expressive head the surface of which has been scratched intensely The upper part of the body appears like a bronze tree with the thick bulge typical of willows the branches of which have been cut short again and again Encountering the bronze sculpture titled Tall Woman IV Grote vrouw IV 1960 61 you look up to this face more than 2 meters above you It is not only the face of this sculpture that expresses something The same is true of the body too It expresses a posture or attitude vis à vis life a meaning of this existence Its proportions seem only to exist in order to express to overdo and thus make visible this stance The choice of a way of existing that has been grasped When I confront the Running man Lopende man a bronze done in 1960 in a way it is above all the head the face that matters The thin remainder of the body is just energy dedication to forward movement that has become almost devoid of whatever is body substance yes mass instead has been almost entirely transformed into energy a possible transformation that Einstein had recognized or predicted Running Man and Giacometti photo by Cartier Bresson Tall woman Grote vrouw 1960 another bronze shows a similar trend of Entkoerperlichun g de embodiment or loss of corporal substance and in that sense seems to present a diminished reality But this loss is at the same time gain and what is gained is intensity In terms of expressivity we note the face and especially the hands the way they cling to the body touch and hold on to the flanks of extremely thin legs in gauche or embarrassed fashion It is this in all likelihood unconscious gesture that matters Instead of the body as matter as meat as flesh the body is present

    Original URL path: http://www.art-in-society.de/AS10/Giacometti-3/Giacometti.html (2016-04-25)
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