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  • CharityAward: Die fünf Sieger im Porträt
    sich mit Ämtern oder sonstigen Institutionen zu verständigen dem wird ein Babylotse zugewiesen der auch dolmetschen kann Hilfe für junge Eltern Die Geburt eines Kindes ist gerade für viele junge Eltern nicht nur mit großer Freude sondern auch großer Angst verbunden Babylotsen sind speziell ausgebildet um die Bedürfnisse von jungen Familien zu erkennen und stehen mit Dutzenden Einrichtungen in Kontakt die in speziellen Fragen weiterhelfen können Die meisten Lotsen haben Sozialpädagogik Sozialarbeit oder Pädagogik studiert aber auch Hebammen sind darunter In Hamburg gibt es mehr als 400 Institutionen für die frühe Hilfe Ganz gleich ob es um Geldsorgen von Alleinerziehenden Gewalt in der Ehe oder die richtige Ernährung fürs Kind geht die Helfer lotsen die jungen Eltern genau ins Ziel Manchmal reicht schon ein Gespräch um Ängste zu nehmen Babylotsen sind offen nehmen sich Zeit und verfügen über eine Eigenschaft die gerade im hektischen Baby Alltag unschätzbar ist Geduld Wir haben die Vision dass auch das Leben von Familien mit hohen Belastungen gelingen kann beschreiben die Initiatoren von SeeYou ihr Leitbild Wir möchten hinsehen und mit unserer Arbeit einen Beitrag in einem solidarischen Gemeinwesen leisten Die Juroren des CharityAwards überzeugte das Engagement der Stiftung so sehr dass sie das Babylotsen Projekt von SeeYou mit dem 2 Preis der begehrten Auszeichnung ehrten Wir brauchen vor allem Öffentlichkeitsarbeit um mehr Frauen und Kinderärzte zu erreichen sagte der Hamburger Pädiater Dr Sönke Siefert Gründer und Geschäftsführer der Stiftung SeeYou bei der Preisverleihung in Berlin Vor allem dafür wollen er und seine Kollegen das mit dem CharityAward verbundene Preisgeld in Höhe von 15 000 Euro sowie das Medienpaket von 60 000 Euro gesponsert von Springer Medizin der Anwaltskanzlei Ehlers Ehlers Partner sowie TV Wartezimmer aus Freising einsetzen smi Landarzt zu sein ist der schönste Beruf quot Reale Behandlungssituation Dr Jana Riedl Mitte unterstützt die Studenten bei der Sonografie Privat Ärztemangel in ländlichen Regionen wird seit vielen Jahren beklagt Mit Stipendien finanziellen Anreizen und anderen Erleichterungen versucht man vielerorts junge Mediziner aufs Land zu locken mit wechselndem Erfolg Vier Ärzte aus dem bayrischen Wald gehen einen anderen Weg Für sie die sich als Macher verstehen ist der Landarzt der Traumberuf schlechthin Genau das wollen sie angehenden Ärzten vermitteln durch Praktika Ausbildungsmodelle persönliche Betreuung und Vernetzung in der Region Für ihr Engagement sind die LandArztMacher mit dem 3 Preis des von Springer Medizin vergebenen CharityAwards ausgezeichnet worden Als Investition in die Zukunft betrachtet Privat Dozent Martin Kammerl Facharzt für Innere Medizin Nephrologie und Dialyse mit einer Praxis am Zwieseler Kreiskrankenhaus jenes Programm das er und seine Kollegen Dr Jana Riedl Fachärztin für Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Viechtach Dr Wolfgang Blank Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin in Kirchberg sowie Dr Martin Müller Orthopäde und Unfallchirurg am Kreiskrankenhaus Zwiesel 2013 entwickelt haben Es ist wichtig die Medizinstudenten auf ihrem Weg in die Ausbildung zu unterstützen so Kammerl Und das ist manchmal mit Aufwand verbunden Zwiesel Viechtach und Kirchberg liegen im Landkreis Regen in dessen 24 Gemeinden etwa 78 000 Einwohner leben Höchster Berg ist mit 1455 5 Meter der Große Arber unweit der deutsch tschechischen Grenze Im Arberland haben die LandArztMacher vor drei Jahren ihre Exzellent Initiative gestartet in der sie angehenden Medizinern eine hervorragende ärztliche Weiterbildung garantieren Während ihrer Praktika lernen die Jungärzte sowohl den Alltag eines Landarztes als auch das Land selbst kennen schätzen oder manchmal sogar lieben Wir vermitteln ihnen positive Modelle für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine ausgewogene Work Life Balance erklärt Hausarzt Blank Die aktiven Netzwerke zwischen den verschiedenen Fachgruppen in Klinik und Praxis und die konstruktive Zusammenarbeit mit den nichtärztlichen medizinischen Fachberufen machen für die Studierenden oft zum ersten Mal erfahrbar wie wertvoll gut funktionierende und aktiv gelebte Netzstrukturen sind Vierwöchige Gruppenpraktika zweimal im Jahr Jeweils im März und August laden die LandArztMacher bis zu 23 Studenten für vierwöchige Gruppenpraktika in die Region veranstalten viermal pro Jahr Thementage mit 20 Medizinstudenten und einmal jährlich ein Themenwochenende mit mehr als 50 Studenten Während ihres Aufenthaltes in der Region werden die angehenden Ärzte intensiv von erfahrenen Kollegen betreut die sie ermuntern praktische Erfahrungen zu sammeln und ihnen auf Augenhöhe begegnen Fortbildungen etwa in Sonographie Blutentnahme und EKG ergänzen die praktische Anschauung Dank einer breiten Unterstützung durch den Landkreis ortansässigen Firmen und Krankenkassen haben die Medizinstudenten während ihres Aufenthalts im Landkreis Regen freie Kost und Logis Ausflüge und Unternehmungen schaffen eine Bindung zur Region und deren Einwohnern Wir wollen den jungen Ärzten zeigen dass der Bayerische Wald eine gute Existenzgrundlage sein kann sagt Wolfgang Blank Einer eigenen Evaluation zufolge haben er und seine Kollegen mit ihrer Initiative tatsächlich den gewünschten Erfolg Durch die Teilnahme am Projekt verbesserten sich bei den Jungmedizinern sowohl die Haltung zum ärztlichen Beruf als auch die Einstellung zum Landleben Wir meinen Landarzt zu sein ist der schönste Beruf erklärte Blank bei der Verleihung der CharityAwards in Berlin smi Junge Begleiterim Kinderhospiz Kinderhospiz St Nikolaus in Memmingen Patient Josef freut sich mit Sarah die ehrenamtlich tätig ist Kinderhospiz St Nikolaus In Deutschland leben mehr als 22 000 Kinder und Jugendliche mit einer Erkrankung in deren Folge sie noch in jungen Jahren sterben werden da es keine Heilungschancen gibt Betreut werden sie zumeist in Hospizen Viele junge Patienten vermissen dort jedoch den Kontakt zu Gleichaltrigen Aus diesem Bedürfnis heraus entstand am Kinderhospiz St Nikolaus die Initiative Junges Ehrenamt ein innovatives Projekt das 2015 mit dem 4 Preis des von Springer Medizin verliehenen CharityAwards ausgezeichnet worden ist Mukopolysaccharidose Aicardi Goutières Syndrom Tay Sachs Syndrom Pelzaeus Merzbacher Syndrom GM I Gangliosidose Muskeldystrophie oder Leukodystrophie lauten die Diagnosen die Eltern entwicklungsgestörter Kinder oft erst nach jahrelanger Odyssee durch Arztpraxen Krankenhäuser und Spezialkliniken erhalten Verbunden mit der Diagnose hinter der sich in der Regel eine genetisch bedingte unheilbare Stoffwechselkrankheit verbirgt ist die Mitteilung dass ihr Kind schon in naher Zukunft sterben wird Viele Eltern pflegen ihr Kind zunächst daheim stoßen jedoch meist bald an ihre Grenzen Entlastung und Hilfe finden sie schließlich in einem der auf solche Bedürfnisse ausgerichteten Hospize wo die Familien auf Wunsch bis zuletzt an der Seite ihres Kindes bleiben

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  • Dank Hospizgesetz: Das Sterben wird aus Tabuzone geholt
    bei der Arbeit denkt sagte sie Pflegerinnen und Pfleger haben schließlich aufgrund ihrer Ausbildung ebenfalls Erfahrung Professor Roman Rolke vom Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Uniklinik Aachen warb im Gegenzug für mehr Verständnis der Pflegemitarbeiter gegenüber den Medizinern Gerade junge Ärzte sind oft unsicher wenn es wie im Palliativbereich darum geht Therapien zu beenden sagte er Selbstkritisch fügte er hinzu Wir Ärzte sind in ein hierarchisches System hineinerzogen und haben keine besonders gute Fehlerkultur untereinander Aus Angst vor Fehlern gerade wenn kein erfahrener Arzt zur Seite steht entstünden oft Unsicherheiten Das ist eine Herausforderung an der wir arbeiten müssen Oft mit Vorwürfen konfrontiert Dazu komme dass Ärzte oft unter enormen Druck stehen und die Patienten wie am Fließband versorgen müssten Ich habe erlebt dass Pflege auch anklagend sein kann Wird ein Arzt immer mit Vorwürfen konfrontiert macht es wenig Spaß in diesem Team zu arbeiten Eine weitere Herausforderung sieht Wirtz von der Grünenthalstiftung in der Ausbildung von mehr Ärzten mit palliativmedizinischer Spezialisierung Von den rund 350 000 Ärzten in Deutschland haben zwischen 3500 und 4500 eine Zusatzqualifikation zum Palliativmediziner sagte er Wenn die Versorgung in Deutschland weiter ausgebaut werden solle müsse sich auch hier etwas ändern Kommentieren 0 Weiter Zurück Topics Schlagworte Sterbebegleitung Sterbehilfe 1643 Politik Gesellschaft 67631 NRW 838 Personen Anne Christin Gröger 84 Birgit Weihrauch 25 Klaus Rose 367 Weitere Beiträge TK fordert Kinderhospizarbeit muss ausgebaut werden Kinder und Jugendhospize Montgomery will solide Finanzierung Siemens BKK Ruf nach mehr Beratungsrechten Hospize Bedarfssatz in Berlin angehoben Umfrage Viele Befürworter der Sterbehilfe Frankreich Sterbebegleitung erleichtert Palliativmedizin Das dürfen Ärtze delegieren CharityAward Die fünf Sieger im Porträt Dank Hospizgesetz Das Sterben wird aus Tabuzone geholt Verwaltungsgericht Köln Kein Recht auf tödliche Arznei Dosis Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar Überschrift Text Zum Kommentieren bitte anmelden Anmelden Top Meldungen Demenz Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Eine Kohortenstudie findet keine Hinweise nach denen Benzodiazepine das Demenzrisiko erhöhen Sie bestärkt eher einen anderen Verdacht mehr Innovationspreis Pfiffige Ideen und Konzepte Gewinner 2015 stehen fest Wie lockt man junge Ärzte aufs Land Männer zum Gesundheits Check und ermöglicht Sterbenskranken einen Verbleib in der Nähe ihres Zuhauses Antworten darauf wurden jetzt beim Wettbewerb Die innovative Arztpraxis 2015 prämiert mehr Krankenkassen Preiskampf Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke So lange einige Krankenkassen noch Zusatzbeiträge bieten die deutlich unter dem Durchschnitt liegen ist für die Bundesregierung die Welt in Ordnung Die Kollateralschäden dieses reinen Preiswettbewerbs werden selten öffentlich mehr Sterbebegleitung Sterbehilfe SAPV Leserfavoriten gelesen versendet gesucht kommentiert Konfetti aus Patientenakten Kritik von Datenschützern Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Kasack statt Kittel Für die meisten Ärzte laut Umfrage kein Problem WHO Zika Impfstoff ist noch weit entfernt Innovationspreis 2015 Gewinner stehen fest Fast Food Chicken Nugget lässt Speiseröhre platzen Zeckengenom sequenziert Neuer Ansatz für Therapie bei Borreliose Preiskampf unter Kassen Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke Immobilien Finanzierung Kreditzinsen wieder auf Talfahrt Zika Viren finden sich im Gehirn toter Babys mit Mikrozephalie weitere Beiträge Eine Frage der Definition Der Begriff Sterbehilfe Schon die Bezeichnung Sterbehilfe sorgt unter Fachleuten Juristen Philosophen

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/903622/dank-hospizgesetz-sterben-tabuzone-geholt.html?sh=9&h=540881487 (2016-02-14)
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  • Verwaltungsgericht Köln: Kein Recht auf tödliche Arznei-Dosis
    Straßburger Richter dazu aber nicht geäußert Sie verwiesen allerdings darauf dass nur vier von 42 untersuchten Zeichnerstaaten der europäischen Menschenrechtskonvention es erlauben schwer kranken Menschen ein tödliches Medikament für die Selbsttötung zu verschreiben mwo Verwaltungsgericht Köln Az 7 K 14 15 Kommentieren 0 Weiter Zurück Topics Schlagworte Sterbebegleitung Sterbehilfe 1643 Recht 11115 NRW 838 Weitere Beiträge TK fordert Kinderhospizarbeit muss ausgebaut werden Kinder und Jugendhospize Montgomery will solide Finanzierung Siemens BKK Ruf nach mehr Beratungsrechten Hospize Bedarfssatz in Berlin angehoben Umfrage Viele Befürworter der Sterbehilfe Frankreich Sterbebegleitung erleichtert Palliativmedizin Das dürfen Ärtze delegieren CharityAward Die fünf Sieger im Porträt Dank Hospizgesetz Das Sterben wird aus Tabuzone geholt Verwaltungsgericht Köln Kein Recht auf tödliche Arznei Dosis Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar Überschrift Text Zum Kommentieren bitte anmelden Anmelden Top Meldungen Demenz Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Eine Kohortenstudie findet keine Hinweise nach denen Benzodiazepine das Demenzrisiko erhöhen Sie bestärkt eher einen anderen Verdacht mehr Innovationspreis Pfiffige Ideen und Konzepte Gewinner 2015 stehen fest Wie lockt man junge Ärzte aufs Land Männer zum Gesundheits Check und ermöglicht Sterbenskranken einen Verbleib in der Nähe ihres Zuhauses Antworten darauf wurden jetzt beim Wettbewerb Die innovative Arztpraxis 2015 prämiert mehr Krankenkassen Preiskampf Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke So lange einige Krankenkassen noch Zusatzbeiträge bieten die deutlich unter dem Durchschnitt liegen ist für die Bundesregierung die Welt in Ordnung Die Kollateralschäden dieses reinen Preiswettbewerbs werden selten öffentlich mehr Sterbebegleitung Sterbehilfe SAPV Leserfavoriten gelesen versendet gesucht kommentiert Konfetti aus Patientenakten Kritik von Datenschützern Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Kasack statt Kittel Für die meisten Ärzte laut Umfrage kein Problem WHO Zika Impfstoff ist noch weit entfernt Innovationspreis 2015 Gewinner stehen fest Fast Food Chicken Nugget lässt Speiseröhre platzen Zeckengenom sequenziert Neuer Ansatz für Therapie bei Borreliose Preiskampf unter Kassen Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke Immobilien Finanzierung Kreditzinsen wieder auf Talfahrt Zika Viren finden sich im Gehirn toter Babys mit Mikrozephalie weitere Beiträge Eine Frage der Definition Der Begriff Sterbehilfe Schon die Bezeichnung Sterbehilfe sorgt unter Fachleuten Juristen Philosophen und Ärzten für Diskussionen Viele Experten verweisen auf die positive Bedeutung Denn Sterbehilfe drückt eine positive Tat aus die Hilfe zum beim Sterben Im ersten Fall ist im eigentlichen Sinn Euthanasie gemeint wenngleich in Deutschland aus historischen Gründen dieser Begriff vermieden wird Der zweiten Fall beim drückt vielmehr die Sterbebegleitung aus also ein Geschehenlassen Anders verhält es sich mit dem Begriff Suizid hin und wieder auch rechtlich fehlerhaft Selbstmord genannt Hier geht es um Selbsttötung was eine andere Qualität als Sterben ausdrückt Assistierter Suizid Stellt ein Arzt einem Patienten beispielsweise ein Medikament in tödlicher Dosis zur Verfügung das dieser sich selbst zum Suizid verabreicht handelt es sich um ärztlich assistierten Suizid Dies ist zunächst nicht strafbar Da ist sich bei der Überlassung des Medikaments jedoch um einen Off label Use handelt verstößt der Arzt gegen das Arzneimittelgesetz Wenn es sich um Betäubungsmittel handelt könnte womöglich auch dagegen ein Verstoß vorliegen Auch gegen das Berufsrecht würden Ärzte verstoßen In Paragraf 16 der Musterberufsordnung MBO heißt es Es ist

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/902789/verwaltungsgericht-koeln-kein-recht-toedliche-arznei-dosis.html?sh=10&h=540881487 (2016-02-14)
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  • Sterbebegleitung / Sterbehilfe - Politik - Ärzte Zeitung
    steigt von 265 auf 275 Euro Die Anhebung geht nach Angaben der Landesvertretung des Ersatzkassenverbandes vdek auf Kostensteigerungen und Mehrpersonal zurück mehr 5 Umfrage Viele Befürworter der Sterbehilfe 03 02 2016 Die Zustimmung zur aktiven wie passiven Sterbehilfe in Deutschland ist groß so eine Erhebung mehr 6 Frankreich Sterbebegleitung erleichtert 01 02 2016 Das französische Parlament hat einer Gesetzesnovelle zur Sterbebegleitung zugestimmt mehr 7 Palliativmedizin Das dürfen Ärtze delegieren 01 02 2016 Bei der Delegation ärztlicher Leistungen in der Palliativmedizin gibt es viele offene Fragen Das führt teilweise zu Unsicherheit andere sehen die Chance einiges ausprobieren und entwickeln zu können solange nicht alles bis im Detail geregelt ist mehr 8 CharityAward Die fünf Sieger im Porträt 29 01 2016 Die Fachverlagsgruppe Springer Medizin zeichnet seit Jahren ehrenamtliches Engagement aus mit dem CharityAward Wir stellen die fünf Sieger vom vergangenen Jahr vor mehr 9 Dank Hospizgesetz Das Sterben wird aus Tabuzone geholt 28 01 2016 Das Hospiz und Palliativgesetz steckt den Rahmen für die Versorgung schwerstkranker Patienten Wie es nun umgesetzt werden kann war Thema beim Aachener Hospizgespräch mehr 10 Verwaltungsgericht Köln Kein Recht auf tödliche Arznei Dosis 15 01 2016 Gericht stellt klar dass das BfArM nicht den Kauf von Medikamenten für einen Suizid erlauben muss mehr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter Sterbebegleitung Sterbehilfe SAPV Eine Frage der Definition Der Begriff Sterbehilfe Schon die Bezeichnung Sterbehilfe sorgt unter Fachleuten Juristen Philosophen und Ärzten für Diskussionen Viele Experten verweisen auf die positive Bedeutung Denn Sterbehilfe drückt eine positive Tat aus die Hilfe zum beim Sterben Im ersten Fall ist im eigentlichen Sinn Euthanasie gemeint wenngleich in Deutschland aus historischen Gründen dieser Begriff vermieden wird Der zweiten Fall beim drückt vielmehr die Sterbebegleitung aus also ein Geschehenlassen Anders verhält es sich mit dem Begriff Suizid hin und wieder auch rechtlich fehlerhaft Selbstmord genannt Hier geht es um Selbsttötung was eine andere Qualität als Sterben ausdrückt Assistierter Suizid Stellt ein Arzt einem Patienten beispielsweise ein Medikament in tödlicher Dosis zur Verfügung das dieser sich selbst zum Suizid verabreicht handelt es sich um ärztlich assistierten Suizid Dies ist zunächst nicht strafbar Da ist sich bei der Überlassung des Medikaments jedoch um einen Off label Use handelt verstößt der Arzt gegen das Arzneimittelgesetz Wenn es sich um Betäubungsmittel handelt könnte womöglich auch dagegen ein Verstoß vorliegen Auch gegen das Berufsrecht würden Ärzte verstoßen In Paragraf 16 der Musterberufsordnung MBO heißt es Es ist ihnen verboten Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen zu töten Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten Direkte Sterbehilfe Die direkte aktive Sterbehilfe ist in Deutschland definiert als Tötung auf Verlangen und laut Paragraf 216 Strafgesetzbuch StGB strafbar Zur aktiven Sterbehilfe zählt etwa die bewusste Gabe einer tödlichen Medikamentendosis um den dem Willen eines Menschen zu entsprechen zu sterben Liegt dieser Wille nicht vor handelt es sich sogar um Totschlag Außerdem verstoßen Ärzte auch hier gegen die MBO Indirekte Sterbehilfe Auch die indirekte Sterbehilfe zählt zur aktiven Form wenngleich hier nicht die Tötungsabsicht auf Wunsch des

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/p-1/default.aspx (2016-02-14)
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  • Sterbebegleitung / Sterbehilfe - Politik - Ärzte Zeitung
    bei Krebs mehr 15 Palliative Sedierung Kein Turbo für den Tod 18 12 2015 Die kontinuierliche tiefe Sedierung soll todkranken Patienten Schmerzen ersparen Aber Sie beschleunigt möglicherweise auch ihr Sterben sagen Kritiker Forscher haben dieses Argument nun auf den Prüfstand gehoben mehr 16 Gericht Kein Recht auf tödliche Substanz für Suizid 16 12 2015 Ein älteres Ehepaar hat nach einer Gerichtsentscheidung kein Anrecht auf eine tödliche Medikamentendosis um seinem Leben ein Ende zu machen mehr 17 Im Überblick Die Eckpunkte der Gröhe Gesetze 07 12 2015 Versorgungsstärkungsgesetz Klinikreform Anti Korruptionsgesetz und Co Bundesgesundheitsminister Gröhe hat in seiner Amtszeit einige Mammutprojekte auf den Weg gebracht Die Eckpunkte der Gesetze im Überblick mehr 18 Grünes Licht Bundesrat lässt drei Gesundheitsgesetze passieren 27 11 2015 Der Bundesrat hat das Krankenhausstrukturgesetz das Hospiz und Palliativgesetz sowie das Sterbehilfe Gesetz gebilligt mehr 19 Hospiz und Palliativgesetz Bundesrat vermisst klare Finanzierung 19 11 2015 Der Bundesrat äußert sich kritisch zu dem am 5 November vom Bundestag verabschiedeten Hospiz und Palliativgesetz mehr 20 RWI schätzt Kostenlawine durch Gröhe Reformen droht 09 11 2015 Die Kosten der Gesundheits und Pflegereformen der großen Koalition addieren sich in den nächsten fünf Jahren auf bis zu 40 Milliarden Euro Davon geht das RWI aus verweist aber darauf dass es sich nur um Schätzungen handele mehr Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter Sterbebegleitung Sterbehilfe SAPV Eine Frage der Definition Der Begriff Sterbehilfe Schon die Bezeichnung Sterbehilfe sorgt unter Fachleuten Juristen Philosophen und Ärzten für Diskussionen Viele Experten verweisen auf die positive Bedeutung Denn Sterbehilfe drückt eine positive Tat aus die Hilfe zum beim Sterben Im ersten Fall ist im eigentlichen Sinn Euthanasie gemeint wenngleich in Deutschland aus historischen Gründen dieser Begriff vermieden wird Der zweiten Fall beim drückt vielmehr die Sterbebegleitung aus also ein Geschehenlassen Anders verhält es sich mit dem Begriff Suizid hin und wieder auch rechtlich fehlerhaft Selbstmord genannt Hier geht es um Selbsttötung was eine andere Qualität als Sterben ausdrückt Assistierter Suizid Stellt ein Arzt einem Patienten beispielsweise ein Medikament in tödlicher Dosis zur Verfügung das dieser sich selbst zum Suizid verabreicht handelt es sich um ärztlich assistierten Suizid Dies ist zunächst nicht strafbar Da ist sich bei der Überlassung des Medikaments jedoch um einen Off label Use handelt verstößt der Arzt gegen das Arzneimittelgesetz Wenn es sich um Betäubungsmittel handelt könnte womöglich auch dagegen ein Verstoß vorliegen Auch gegen das Berufsrecht würden Ärzte verstoßen In Paragraf 16 der Musterberufsordnung MBO heißt es Es ist ihnen verboten Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen zu töten Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten Direkte Sterbehilfe Die direkte aktive Sterbehilfe ist in Deutschland definiert als Tötung auf Verlangen und laut Paragraf 216 Strafgesetzbuch StGB strafbar Zur aktiven Sterbehilfe zählt etwa die bewusste Gabe einer tödlichen Medikamentendosis um den dem Willen eines Menschen zu entsprechen zu sterben Liegt dieser Wille nicht vor handelt es sich sogar um Totschlag Außerdem verstoßen Ärzte auch hier gegen die MBO Indirekte Sterbehilfe Auch die indirekte Sterbehilfe zählt zur aktiven Form

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/p-2/default.aspx (2016-02-14)
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  • Sterbebegleitung / Sterbehilfe - Politik - Ärzte Zeitung
    kann Ansprechpartner können spezielle Trauerzentren sein die neben Elterntrauergruppen auch Raum für Kindertrauer bieten mehr 25 Tod aus Kindersicht Schon Babys können trauern 06 11 2015 Stirbt ein Elternteil Bruder oder Schwester ist das für Kinder eine traumatische Erfahrung Allerdings trauern sie anders als Erwachsene Eine Expertin erläutert was zu beachten ist mehr 26 Hospiz und Palliativgesetz Mehr Geld und neue Leistungen für Ärzte 05 11 2015 Das am Donnerstag vom Bundestag beschlossene Hospiz und Palliativgesetz stockt Leistungen in allen Bereichen der palliativmedizinischen Versorgung auf mehr 27 Sterbehilfe Nervosität vor der Entscheidung 05 11 2015 Monatelang hat der Bundestag über Positionen zu Sterbehilfe gestritten Jetzt kurz vor der endgültigen Entscheidung im Parlament mehren sich die Stimmen alles so zu lassen wie es ist mehr 28 Ringen um Sterbehilfe Verhindern ist oberstes Ziel 04 11 2015 Gemeinsam wollen Bundestagsabgeordnete verhindern dass am Freitag eine Kriminalisierung der Suizidhilfe beschlossen wird mehr 29 Hilfe beim oder zum Sterben Die Ärzte sind gespalten 04 11 2015 Am Freitag entscheidet der Bundestag über neue Regeln für Sterbehilfe und begleitung Das Ergebnis ist völlig ungewiss Der Zwiespalt der Ärzte in dieser Frage aber wird bleiben zeigen Stimmen von Lesern mehr 30 TV Kritik Von Normen und der Ethik des Einzelfalls 03 11 2015 Bei Hart aber fair wurde um das Für und Wider eines Gesetzes zur Sterbehilfe gerungen mehr Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter Sterbebegleitung Sterbehilfe SAPV Eine Frage der Definition Der Begriff Sterbehilfe Schon die Bezeichnung Sterbehilfe sorgt unter Fachleuten Juristen Philosophen und Ärzten für Diskussionen Viele Experten verweisen auf die positive Bedeutung Denn Sterbehilfe drückt eine positive Tat aus die Hilfe zum beim Sterben Im ersten Fall ist im eigentlichen Sinn Euthanasie gemeint wenngleich in Deutschland aus historischen Gründen dieser Begriff vermieden wird Der zweiten Fall beim drückt vielmehr die Sterbebegleitung aus also ein Geschehenlassen Anders verhält es sich mit dem Begriff Suizid hin und wieder auch rechtlich fehlerhaft Selbstmord genannt Hier geht es um Selbsttötung was eine andere Qualität als Sterben ausdrückt Assistierter Suizid Stellt ein Arzt einem Patienten beispielsweise ein Medikament in tödlicher Dosis zur Verfügung das dieser sich selbst zum Suizid verabreicht handelt es sich um ärztlich assistierten Suizid Dies ist zunächst nicht strafbar Da ist sich bei der Überlassung des Medikaments jedoch um einen Off label Use handelt verstößt der Arzt gegen das Arzneimittelgesetz Wenn es sich um Betäubungsmittel handelt könnte womöglich auch dagegen ein Verstoß vorliegen Auch gegen das Berufsrecht würden Ärzte verstoßen In Paragraf 16 der Musterberufsordnung MBO heißt es Es ist ihnen verboten Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen zu töten Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten Direkte Sterbehilfe Die direkte aktive Sterbehilfe ist in Deutschland definiert als Tötung auf Verlangen und laut Paragraf 216 Strafgesetzbuch StGB strafbar Zur aktiven Sterbehilfe zählt etwa die bewusste Gabe einer tödlichen Medikamentendosis um den dem Willen eines Menschen zu entsprechen zu sterben Liegt dieser Wille nicht vor handelt es sich sogar um Totschlag Außerdem verstoßen Ärzte auch hier gegen die MBO Indirekte

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/p-3/default.aspx (2016-02-14)
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  • Sterbebegleitung / Sterbehilfe - Politik - Ärzte Zeitung
    vier Wänden sterben Realität wird dies allerdings nur in den seltensten Fällen Eine Studie der Bertelsmann Stiftung deckt krasse Defizite in der Palliativversorgung auf mehr 35 Schulung für Ärzte Pfleger und Co Schwerstkranke richtig betreuen 28 10 2015 In Nordrhein wollen Ärzte Pflegekräfte und Medizinische Fachangestellte gemeinsam ein niedrigschwelliges Schulungsangebot für die Kommunikation mit schwerstkranken und sterbenden Patienten entwickeln mehr 36 Medikamentenmüll Erneute Abgabe von Arzneien Das geht nicht 28 10 2015 Jedes Jahr werden in Deutschland Medikamente im Wert von Millionen Euro vernichtet Arzneimittel von gestorbenen Patienten in Hospizen müssen weggeworfen werden Ändern will die Bundesregierung diese Rechtspraxis nicht mehr 37 Bayern Palliative Care darf nicht mehr Sonderfall sein 22 10 2015 Politiker und Kassenvertreter sehen Fortschritte in der Versorgung und Lücken auf dem Land mehr 38 Tötung auf Verlangen Mehr Fälle in Holland 15 10 2015 In den Niederlanden ist die Zahl der Fälle aktiver Sterbehilfe 2014 um zehn Prozent auf 5306 gestiegen mehr 39 Palliativmedizin Sterbende in Deutschland gut betreut 06 10 2015 Die Betreuung Sterbender hat sich in Deutschland seit 2010 verbessert so gut wie in Großbritannien ist die Lage nach einer neuen Studie aber längst noch nicht mehr 40 Kalifornien Assistierter Suizid wird legal 06 10 2015 In Kalifornien dürfen Ärzte todkranke Menschen künftig beim Suizid unterstützen Gouverneur Brown hat das umstrittene Gesetz unterschrieben mehr Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter Sterbebegleitung Sterbehilfe SAPV Eine Frage der Definition Der Begriff Sterbehilfe Schon die Bezeichnung Sterbehilfe sorgt unter Fachleuten Juristen Philosophen und Ärzten für Diskussionen Viele Experten verweisen auf die positive Bedeutung Denn Sterbehilfe drückt eine positive Tat aus die Hilfe zum beim Sterben Im ersten Fall ist im eigentlichen Sinn Euthanasie gemeint wenngleich in Deutschland aus historischen Gründen dieser Begriff vermieden wird Der zweiten Fall beim drückt vielmehr die Sterbebegleitung aus also ein Geschehenlassen Anders verhält es sich mit dem Begriff Suizid hin und wieder auch rechtlich fehlerhaft Selbstmord genannt Hier geht es um Selbsttötung was eine andere Qualität als Sterben ausdrückt Assistierter Suizid Stellt ein Arzt einem Patienten beispielsweise ein Medikament in tödlicher Dosis zur Verfügung das dieser sich selbst zum Suizid verabreicht handelt es sich um ärztlich assistierten Suizid Dies ist zunächst nicht strafbar Da ist sich bei der Überlassung des Medikaments jedoch um einen Off label Use handelt verstößt der Arzt gegen das Arzneimittelgesetz Wenn es sich um Betäubungsmittel handelt könnte womöglich auch dagegen ein Verstoß vorliegen Auch gegen das Berufsrecht würden Ärzte verstoßen In Paragraf 16 der Musterberufsordnung MBO heißt es Es ist ihnen verboten Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen zu töten Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten Direkte Sterbehilfe Die direkte aktive Sterbehilfe ist in Deutschland definiert als Tötung auf Verlangen und laut Paragraf 216 Strafgesetzbuch StGB strafbar Zur aktiven Sterbehilfe zählt etwa die bewusste Gabe einer tödlichen Medikamentendosis um den dem Willen eines Menschen zu entsprechen zu sterben Liegt dieser Wille nicht vor handelt es sich sogar um Totschlag Außerdem verstoßen Ärzte auch hier gegen die MBO Indirekte Sterbehilfe Auch die

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/p-4/default.aspx (2016-02-14)
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  • Sterbebegleitung / Sterbehilfe - Politik - Ärzte Zeitung
    Das zeigt eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin mehr 45 Unter der Lupe Das sind die vier Entwürfe für die neue Sterbehilfe 22 09 2015 Die Neuregelung der Sterbehilfe beschäftigt am Mittwoch die Parlamentarier In einer Ausschuss Anhörung werden Experten zu den vier vorliegenden Gesetzentwürfen gehört Wir blicken auf die einzelnen Positionen mehr 46 Hospiz und Palliativgesetz Lob für die Generallinie Kritik im Detail 21 09 2015 Das Hospiz und Palliativgesetz findet bei Sachverständigen überwiegend eine positive Resonanz mehr 47 Kalinfornien Ärztliche Sterbehilfe bald legal 18 09 2015 Sterben mit ärztlicher Hilfe könnte im US Bundesstaat Kalifornien in absehbarer Zeit legal werden Es sei denn ein Veto verhindert die umstrittene Entwicklung mehr 48 Palliativversorgung KBV fordert klare Strukturen 17 09 2015 Die ambulante allgemeine Palliativversorgung benötigt bundeseinheitliche Strukturen fordert die KBV mehr 49 Palliativversorgung KV Nordrhein zieht positive Zwischenbilanz 16 09 2015 In Nordrhein haben Ärzte und Pflegdienste 2014 fast 25 000 schwerstkranke und sterbende Patienten ambulant betreut Das hat KV Chef Dr Peter Potthoff auf dem Palliativkongress der KV Nordrhein berichtet Nur etwa 15 Prozent der Patienten verstarben in einem Krankenhaus oder auf einer mehr 50 Sterbebegleitung Beratungsstelle für Ärzte geplant 16 09 2015 Angesichts der Verunsicherung in Fragen der Sterbebegleitung ist nun die erste Beratungsstelle für niedergelassene Mediziner geplant mehr Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter Sterbebegleitung Sterbehilfe SAPV Eine Frage der Definition Der Begriff Sterbehilfe Schon die Bezeichnung Sterbehilfe sorgt unter Fachleuten Juristen Philosophen und Ärzten für Diskussionen Viele Experten verweisen auf die positive Bedeutung Denn Sterbehilfe drückt eine positive Tat aus die Hilfe zum beim Sterben Im ersten Fall ist im eigentlichen Sinn Euthanasie gemeint wenngleich in Deutschland aus historischen Gründen dieser Begriff vermieden wird Der zweiten Fall beim drückt vielmehr die Sterbebegleitung aus also ein Geschehenlassen Anders verhält es sich mit dem Begriff Suizid hin und wieder auch rechtlich fehlerhaft Selbstmord genannt Hier geht es um Selbsttötung was eine andere Qualität als Sterben ausdrückt Assistierter Suizid Stellt ein Arzt einem Patienten beispielsweise ein Medikament in tödlicher Dosis zur Verfügung das dieser sich selbst zum Suizid verabreicht handelt es sich um ärztlich assistierten Suizid Dies ist zunächst nicht strafbar Da ist sich bei der Überlassung des Medikaments jedoch um einen Off label Use handelt verstößt der Arzt gegen das Arzneimittelgesetz Wenn es sich um Betäubungsmittel handelt könnte womöglich auch dagegen ein Verstoß vorliegen Auch gegen das Berufsrecht würden Ärzte verstoßen In Paragraf 16 der Musterberufsordnung MBO heißt es Es ist ihnen verboten Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen zu töten Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten Direkte Sterbehilfe Die direkte aktive Sterbehilfe ist in Deutschland definiert als Tötung auf Verlangen und laut Paragraf 216 Strafgesetzbuch StGB strafbar Zur aktiven Sterbehilfe zählt etwa die bewusste Gabe einer tödlichen Medikamentendosis um den dem Willen eines Menschen zu entsprechen zu sterben Liegt dieser Wille nicht vor handelt es sich sogar um Totschlag Außerdem verstoßen Ärzte auch hier gegen die MBO Indirekte Sterbehilfe Auch die indirekte Sterbehilfe zählt zur aktiven Form wenngleich

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