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  • Multiple Sklerose: Keine Schübe mehr? Therapiestopp keine gute Idee
    rund 70 Prozent waren Frauen Wie sich herausstellte entwickelte etwas mehr als ein Drittel 36 Prozent in beiden Gruppen im Laufe der folgenden fünf Jahre neue Schübe Insgesamt offenbarten sich zu keinem Zeitpunkt deutliche Unterschiede bei der Schubrate zwischen den Patienten die ihre Medikation abgesetzt hatten und denen die dabei blieben ignifikante Differenzen konnten die Neurologen um Kister jedoch bei der Behinderungsprogression beobachten Bei 31 Prozent kam es innerhalb von fünf Jahren nach dem Absetzen der Medikation zu einer Progression die über mindestens drei Monate anhielt Bei den MS Kranken mit fortgesetzter Therapie war der Anteil nur etwa halb so hoch Nach zehn Jahren wurde bei rund der Hälfte der Therapiestopper eine Krankheitsprogression festgestellt rund ein Viertel war es bei den Patienten mit fortgesetzter Therapie Die Hälfte der Abbrecher unternimmt einen zweiten Therapieversuch Allerdings zeigte sich auch wie vermutet eine reduzierte Wirksamkeit der Immunmodulatoren bei älteren Patienten und solchen mit hohen EDSS Werten Bei ihnen war die Schubrate insgesamt niedriger und solche Patienten begannen auch seltener nach dem Absetzen erneut eine Basistherapie als jüngere und weniger behinderte Patienten Insgesamt fing fast die Hälfte der Therapieabbrecher 48 Prozent nach einiger Zeit wieder neu mit einer Basistherapie an im Mittel nach 2 2 Jahren Da es sich um keine randomisiert kontrollierte Studie handelte müssen die Ergebnisse jedoch mit Vorsicht interpretiert werden So ist bekannt dass die Compliance bei den älteren injizierbaren Basistherapien nach einiger Zeit deutlich nachlässt vor allem dann wenn keine spürbare Krankheitsaktivität mehr vorliegt Es kann also sein dass auch in der Gruppe mit fortgeführter Therapie nur wenige Patienten tatsächlich regelmäßig ihre Medikation injizierten Dies würde die fehlenden Unterschiede bei den Schubraten erklären Progressionsrisiko im Blick Auf der anderen Seite ist auch denkbar dass vor allem solche Patienten die Medikation absetzen die aus welchen Gründen auch immer ein geringeres Progressionsrisiko haben Aus solchen Gründen müssten die Ergebnisse in kontrollierten Interventionsstudien bestätigt werden so Kister Immerhin Nach den wenigen bislang vorliegenden Daten scheint es mit Blick auf das Progressionsrisiko jedenfalls keine gute Idee zu sein die MS Medikation nach einigen schubfreien Jahren wieder abzusetzen mut Kommentieren 0 Topics Schlagworte Multiple Sklerose 655 Neurologie Psychiatrie 8812 Krankheiten Multiple Sklerose 996 Schwangerschaftsprobleme 2148 Personen Ilya Kister 2 Weitere Beiträge Multiple Sklerose Keine Schübe mehr Therapiestopp keine gute Idee Broschüre für Familien Papa hat MS Kortison bei MS Schub Müssen es Infusionen sein Multiple Sklerose Kognitive Defizite als Frühsymptome MS Neuer therapeutischer Ansatz Gilenya Indikation jetzt breiter gefasst Neue Hinweise MS kann Ursprung im Darm haben Zur MS Prävention Nicht Fisch nicht Fleisch sondern Glatirameracetat MS Mittel in 40 mg Dosis bietet Vorteile Multiple Sklerose Gute Erholung von Schüben verzögert Progression Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar Überschrift Text Zum Kommentieren bitte anmelden Anmelden Top Meldungen Demenz Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Eine Kohortenstudie findet keine Hinweise nach denen Benzodiazepine das Demenzrisiko erhöhen Sie bestärkt eher einen anderen Verdacht mehr Innovationspreis Pfiffige Ideen und Konzepte Gewinner 2015 stehen fest Wie lockt man junge Ärzte aufs Land Männer zum Gesundheits Check und ermöglicht Sterbenskranken einen

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/multiple_sklerose/article/904381/multiple-sklerose-keine-schuebe-therapiestopp-keine-gute-idee.html (2016-02-14)
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  • Gesundheits-Apps: Treiber für eine bessere Versorgung
    B elektronische Patientenakten Organisation und Verwaltung Prozesse werden in die digitale Welt verlagert z B Online Geschäftsstellen Terminvereinbarung Einkauf und Versorgung Arzneien oder Medizinprodukte werden direkt über digitale Anwendungen bezogen z B Online Apotheken Für die Studie haben die Forscher nicht nur Literatur ausgewertet sondern ihre Verfahren auch mit einer Stichprobe von 106 digitalen Anwendungen überprüft Hierbei stießen sie auf eindeutige Trends Die Digitalisierung vollzieht sich vor allem auf dem sogenannten zweiten Gesundheitsmarkt und damit außerhalb des von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen finanzierten Bereichs Treiber sind vor allem die Technologie Unternehmen und der kulturelle Wandel der das Smartphone zum alltäglichen Begleiter macht Abgesehen von einzelnen Vorreitern stünden Ärzte Kassen und andere Systemakteure der Entwicklung hingegen orientierend bis skeptisch gegenüber Problematisch ist dass es laut der Studie bislang kaum Austausch zwischen beiden Gesundheitsmärkten gebe Dadurch finden auch nur selten Innovationen aus dem Bereich Digital Health ihren Weg in die Versorgung Mehr Patienten Empowerment Digital Health Anwendungen haben das Potenzial Patienten in ihrer Rolle zu stärken und die Versorgung besser zu machen sagt Uwe Schwenk Programmdirektor bei der Bertelsmann Stiftung Insbesondere das Smartphone in der Hand des Patienten könnte zum entscheidenden Werkzeug für mehr Patienten Empowerment werden Eine höhere Ädhärenz verbessere wiederum die Versorgungsergebnisse Bislang gibt es laut Schwenk jedoch kaum Evidenz zur Relevanz und zum Nutzen von Gesundheits Apps für die Gesundheitsversorgung Bloße Zertifikate reichen hier nicht aus die Stiftung empfiehlt die Versorgungsforschung auszubauen und dabei auch mögliche Fehlentwicklungen wie eine Überdiagnostik durch die Selbstmessung zu berücksichtigen Außerdem sei ein adäquates Zulassungsverfahren für Anwendungen die sich als Medizinprodukt etablieren wollen notwendig Den Studienautoren schwebt vor dass die gemeinsame Selbstverwaltung ein Verfahren zur Nutzenbewertung und Identifikation von Innovationen im Bereich Digital Health entwickelt Und die Dynamik des digitalen Marktes so Einzug in die Regelversorgung erhält Wichtig wäre hierbei dass sich die Anwendungen mehr am Bedarf der Gesundheitsversorgung also an epidemiologischen und präventiven Aufgaben ausrichten Gefragt ist zudem die Telematikinfrastruktur Es brauche technologische Schnittstellen zwischen den Anwendungen für Bürger und denen der Leistungserbringer so die Forscher damit Patienten für die Versorgung relevante Daten an die Leistungserbringer übermitteln können Neue Technologien und ihre Auswirkungen auf das Arzt Patienten Verhältnis sollten aber auch Teil der ärztlichen Aus Fort und Weiterbildung werden Lesen Sie dazu auch den Kommentar Regulatoritis ante portas Kommentieren 0 Topics Schlagworte Gesundheits Apps 270 E Health 2992 Internet und Co 697 Organisationen Bertelsmann 206 Personen Rebekka Höhl 443 Uwe Schwenk 6 Weitere Beiträge Kommentar zu Gesundheits Apps Regulatoritis ante portas Gesundheits Apps Treiber für eine bessere Versorgung Compliance App erinnert an Arznei Einnahme Gesundheits Apps vzbv fordert Qualitätsstandards Gesundheits Apps Einfallstor für Viren und Spione Studie Ärzte kommen 2020 häufiger virtuell zu Besuch Bewegungs App Auszeit für Menschen mit Rheuma AOK Nordost Motivation mit digitaler Trimmspirale Patientenumfrage Video Sprechstunde mit Arzt ist gefragt E Health Compliance als Treiber digitaler Angebote Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar Überschrift Text Zum Kommentieren bitte anmelden Anmelden Top Meldungen Demenz Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Eine Kohortenstudie findet keine Hinweise nach denen Benzodiazepine das Demenzrisiko erhöhen

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/w_specials/gesundheitsapps2011/article/904725/gesundheits-apps-treiber-bessere-versorgung.html (2016-02-14)
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  • BGH-Urteil: 'Zwingend Gebotenes' nicht Maß der Dinge
    Darmverschluss wies der niedergelassene Arzt den Mann am 14 März 2008 in ein Krankenhaus ein Zugänge zum Bypass verstopft Dort wurde er wegen erhöhter Entzündungswerte zunächst mit Antibiotika behandelt Anfang April 2008 wurde dann zunächst eine Echokardiographie und dann eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt Es stellte sich heraus dass die Zugänge zu seinem Bypass verstopft waren so dass hier eine erneute Operation erforderlich war Der Mann wurde allerdings zunächst nach Hause entlassen und suchte am 8 April 2008 eine entsprechende Fachklinik auf Zu der geplanten Operation kam es dort nicht mehr Der Mann starb am 10 April 2008 Seine Witwe macht nun geltend die Ärzte hätten die Herzkatheteruntersuchung viel früher veranlassen müssen Statt ihn nochmals nach Hause zu entlassen hätte ihr Mann aus dem örtlichen Krankenhaus sofort in die Fachklinik überwiesen werden müssen Eine massiv angestaute Halsvene habe bereits früh auf Probleme mit den Herzklappen hingedeutet Kein ausdrücklicher Verweis Das Landgericht Stade und das Oberlandesgericht OLG Celle wiesen die Klage ab Die Herzkatheteruntersuchung sei nicht schon früher zwingend geboten gewesen Auf die angestaute Halsvene habe der von der Ehefrau beigebrachte Privatgutachter nicht ausdrücklich verwiesen Doch es habe einen entsprechenden Hinweis der Klägerin und ihres Anwalts gegeben betonte nun der BGH Das reiche aus und die Vorinstanzen hätten dem nachgehen müssen Die Frau müsse ihre Argumente nicht schon im Vorfeld selbst stichfest beweisen Zudem sei das Absehen von einer ärztlichen Maßnahme nicht erst dann behandlungs fehlerhaft wenn die Maßnahme zwingend geboten war sondern bereits dann wenn ihr Unterbleiben dem im Zeitpunkt der Behandlung bestehenden medizinischen Standard zuwiderlief so der zweite Leitsatz der Karlsruher Entscheidung Den Streitfall verwies der BGH zur erneuten Prüfung an das OLG Celle zurück Bundesgerichtshof Az VI ZR 67 15 Kommentieren 0 Topics Schlagworte Recht 11115 Arzthaftung 253 Klinik Management 10065 Organisationen BGH 845 Krankheiten Atemwegskrankheiten 873 Bluthochdruck 2982 Weitere Beiträge Prozess Mordprozess gegen Hebamme Gutachter spricht Falsches Gutachten Rechtsmedizinerin wehrt sich vor OLG Koblenz BGH Urteil Zwingend Gebotenes nicht Maß der Dinge Kommentar zur Krankengeld Falle Gedanke mit Charme Exklusiv Interview Eine anonyme Fehlermeldung sollte möglich werden Krankengeld Mainzer Sozialrichter kritisieren Bundessozialgericht harsch Unstimmigkeiten im OP Eine Tote keine Organe und viele Fragen Urteil Morbus Menière kostet den Führerschein Bei Steuerhinterziehung Jetzt geht s schneller hinter Gitter Antikorruptionsgesetz Montgomery vermisst klare Merkmale einer Straftat Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar Überschrift Text Zum Kommentieren bitte anmelden Anmelden Top Meldungen Demenz Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Eine Kohortenstudie findet keine Hinweise nach denen Benzodiazepine das Demenzrisiko erhöhen Sie bestärkt eher einen anderen Verdacht mehr Innovationspreis Pfiffige Ideen und Konzepte Gewinner 2015 stehen fest Wie lockt man junge Ärzte aufs Land Männer zum Gesundheits Check und ermöglicht Sterbenskranken einen Verbleib in der Nähe ihres Zuhauses Antworten darauf wurden jetzt beim Wettbewerb Die innovative Arztpraxis 2015 prämiert mehr Krankenkassen Preiskampf Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke So lange einige Krankenkassen noch Zusatzbeiträge bieten die deutlich unter dem Durchschnitt liegen ist für die Bundesregierung die Welt in Ordnung Die Kollateralschäden dieses reinen Preiswettbewerbs werden selten öffentlich mehr Leserfavoriten gelesen versendet gesucht kommentiert Konfetti aus

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/904733/bgh-urteil-zwingend-gebotenes-nicht-mass-dinge.html (2016-02-14)
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  • Forschungspolitik: Charité und Coca-Cola mit sich im Reinen
    laut Charité auf ihrer Website Übergewicht hinter dem Rauchen als zweitgrößten beeinflussbaren Risikofaktor Foodwatch kritisiert aber nicht nur die Charité für diese Kooperation sondern auch Coca Cola Es sei ein schlechter Witz dass ausgerechnet der größte Limo Produzent der Welt Frauen über die Vorsorge von Herz Kreislauferkrankungen aufklären wolle so Huizinga Softdrinks wie Coca Cola fördern selbst Übergewicht Diabetes und auch Herzerkrankungen Doch diese Debatte über die eigene Verantwortung will Coca Cola unbedingt vermeiden kritisiert der foodwatch Marketingexperte Er bezeichnet die Zuwendungen als millionenschweren Ablasshandel Behauptungen haltlos und konstruiert Coca Cola wies auf Anfrage der Ärzte Zeitung die Behauptungen von foodwatch als haltlos und konstruiert zurück Der Forschungsansatz die Forschungsergebnisse sowie die Interpretation der Daten lagen jederzeit und ausschließlich in der Verantwortung des Instituts so Coca Cola Deutschland zur Ärzte Zeitung Als Teil der im vergangenen August in den USA gestarteten Initiative würden derzeit sehr sorgfältig die Kriterien überprüft die Coca Cola bei zukünftigen Entscheidungen zur Förderung von Projekten anlegen wolle Wir möchten sicherstellen dass alle unsere Projekte bedeutsam glaubwürdig und transparent sind für alle die daran interessiert sind so der Getränkehersteller Auch habe das Unternehmen über sämtliche Spenden öffentlich informiert Insgesamt habe Coca Cola in Deutschland seit 2010 rund 7 4 Millionen Euro in seine Gesundheitspartnerschaften investiert Die größten Summen gingen an den Deutschen Olympischen Sportbund und das Deutsche Kinderhilfswerk Der Debatte in Deutschland waren Turbulenzen um Forschungsförderungen durch Coca Cola in den USA vorausgegangen Dort hat der Konzern laut foodwatch zwischen 2010 und 2015 insgesamt 118 Millionen Dollar in seine Gesundheitspartnerschaften investiert darunter auch drei Millionen Dollar Spenden an die American Academy of Pediatrics und 1 9 Millionen an die American Cancer Society Ins Kreuzfeuer der Kritik war der Konzern vor allem wegen der Förderung für das Forschungsnetzwerk GEBN Global Energy Balance Network geraten das seine Tätigkeit inzwischen eingestellt hat Kommentieren 2 Topics Schlagworte Unternehmen 9739 Klinik Management 10065 Adipositas 1716 Diabetes mellitus 4739 Netze und Kooperation 532 Organisationen Charité Berlin 2679 Coca Cola 44 Krankheiten Adipositas 2786 Diabetes mellitus 7696 Personen Oliver Huizinga 2 Vera Regitz Zagrosek 24 Kommentare Leserkommentare 2 12 02 2016 13 49 48 Rudolf Hege Imagewerbung Es geht nicht darum dass Coca Cola die Forschungsergebnisse beeinflusst das mag so sein oder auch nicht Sondern es geht darum dass sich der Hersteller so ein humanes Mäntelchen umhängen will und so auf ein besseres Image abzielt Längst hat man in Marketingkreisen erkannt dass klassische Werbung immer weniger wirkt Der Konsument ist zunehmend werberesistent Daher bekommen moderne Formen des Marketings eine immer größere Bedeutung In Fachkreisen sind das beispielsweise Kongresse oder gesponserte Studien Und für die breite Öffentlichkeit gibt es Sponsoring product placement z B im Fernsehen oder eben imagefördernde Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen über die dann in der Presse ausführlich berichtet wird Klingt doch gut dass Coca Cola mit der Charité für die Gesundheit der Menschen forscht Ähnliches erprobten Tabakkonzerne in den USA schon vor Jahren Dabei wäre die beste Gesundheitsvorsorge das Einstellen der Produktion von Zigaretten und von Coca Cola zum Beitrag 12 02

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/904726/forschungspolitik-charite-coca-cola-reinen.html (2016-02-14)
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  • Vor Ort am TV-Set: Die gespielte Welt der jungen Ärzte
    original ebenso die Infusionen Schläuche Verbände und Pflaster Lediglich bei den Spritzen haben die Filmemacher eigene Modelle kreiert denn die zählen bereits zu den Spezial Effekten In drei Monaten entstand dann das Klinikum im Studio mit der Scheinadresse Bachallee 14 Es gibt so eine Schablone was wir in einer fiktiven Krankenhaus Serie benötigen um perfekt mit Licht und Kamera zu arbeiten Lichtkästen in den Wänden Da sind die breiteren Gänge und Türen dann Lichtkästen in Wänden und viele Außenfenster die man nicht wahrnimmt und die es auch in der Krankenhaus Realität nicht geben würde aber die uns helfen weil wir dadurch mehrere Lichtvarianten haben sagt Zwanzig Man holt sich am Ende das beste aus allen Welten um möglichst glaubwürdig den Klinikalltag nachzuempfinden Der läuft nun auch ganz real in der Filmwelt weiter Der Operationssaal ist vorbereitet Erdal Yildiz liegt ruhig im Raum und hängt an verschiedenen Geräten die computergesteuert die Herz und Atemfrequenz aber auch Sauerstoffsättigung und Blutdruck messen Eine Maskenbildnerin schminkt auf dem Handrücken noch eine kleine Wunde Claudia Lipp schließt Kabel an die Geräte an und legt sie so zum Patienten dass alles echt wirkt Beleuchter schauen nach dem Licht der Kameramann Andrew Strokes geht seine Bewegungen ebenso durch wie Regisseur Jan Bauer der mit Strokes bereits in England die erfolgreiche BBC Ärzteserie Holby City inszeniert hat Wunschbild eines Krankenhauses Der Unterschied zwischen Deutschland und England liegt vor allem in der gesellschaftlichen Wahrnehmung Bei der BBC geht es weitaus naturalistischer zu Das Krankenhaus ist ein Spiegelbild der Gesellschaft In Deutschland ist die Darstellung des Krankenhauses eher ein Wunschbild sagt Bauer Die Fachberater sind für ihn immens wichtig auch wenn er sie liebevoll und ironisch kurz als Sabotageabteilung bezeichnet denn immer mal wieder kommt es zu Verzögerungen eben weil die Fachberater noch letzte Abläufe erklären oder zeigen Mediziner sind schon ganz früh bei der Serie aktiv berichtet Jokubeit die gerade der Schauspielerin Anja Nejarri ein medizinisches Gerät erklärt mit dem die junge Ärztin wenig später die besagte sylvische Fissur eröffnet Die Drehbücher werden geschrieben und von verschiedenen Fachberatern gegengelesen Das geschieht alles meist in Berlin Auch der Entwicklung der Geschichten ist eine Beraterin dabei Hier vor Ort liest ein Kollege von mir die fertigen Bücher noch einmal und korrigiert Dialoge wenn es sein muss Auch ich lese alle Drehbücher auf Plausibilität Letzte Möglichkeiten zu Korrekturen gibt es dann direkt am Set wenn es darum geht wie die Ärzte im Bild agieren müssen Für das Bild 53 11 wird es ernst Alle Proben sind abgeschlossen Katrin Jokubeit und Claudia Lipp schauen auf die Monitore Wieder heißt es Ruhe bitte Nach dem Drehtag ist bereits vor dem Drehtag Auch für Katrin Jokubeit die schon alle Geräte für den nächsten Tag vorsortiert hat Agischewa im Interview Medizinische Fachberater sind große Hilfe Marijam Agischewa spielt in der Serie In aller Freundschaft die Chefärztin Professor Karin Patzelt Für die in China geborene Schauspielerin ist das eine Traumrolle Sie arbeitet auch als Heilpraktikerin Das Interview führte Jens Haentzschel Ärzte Zeitung In der Praxis Bülowbogen waren

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/panorama/article/904700/ort-tv-set-gespielte-welt-jungen-aerzte.html (2016-02-14)
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  • Konfetti aus Patientenakten: Kritik von Datenschützern
    Salzungen handelt es sich vermutlich um Papiere aus einer Außenstelle eines vom Klinikum betriebenen Medizinischen Versorgungszentrums dpa Kommentieren 0 Topics Schlagworte Datenschutz 71 MVZ 215 Klinik Management 10065 Thüringen 257 Personen Lutz Hasse 3 Weitere Beiträge Konfetti aus Patientenakten Kritik von Datenschützern EDV Neusser Klinik fängt sich Virus ein Compliance App erinnert an Arznei Einnahme Gesundheits Apps vzbv fordert Qualitätsstandards Virenattacken und Datenklau Fast jeder zweite Webnutzer war schon Opfer Krankenkassen Justizminister Maas warnt vor Datenhunger Gesundheits Apps Einfallstor für Viren und Spione Datenschutz Viele Ärzte wiegen sich in falscher Sicherheit Safe Harbor Ende der Datenschutz Schonfrist gematik Schaar wird Chef Schlichter Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar Überschrift Text Zum Kommentieren bitte anmelden Anmelden Top Meldungen Demenz Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Eine Kohortenstudie findet keine Hinweise nach denen Benzodiazepine das Demenzrisiko erhöhen Sie bestärkt eher einen anderen Verdacht mehr Innovationspreis Pfiffige Ideen und Konzepte Gewinner 2015 stehen fest Wie lockt man junge Ärzte aufs Land Männer zum Gesundheits Check und ermöglicht Sterbenskranken einen Verbleib in der Nähe ihres Zuhauses Antworten darauf wurden jetzt beim Wettbewerb Die innovative Arztpraxis 2015 prämiert mehr Krankenkassen Preiskampf Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke So lange einige Krankenkassen noch Zusatzbeiträge bieten die deutlich unter dem Durchschnitt liegen ist für die Bundesregierung die Welt in Ordnung Die Kollateralschäden dieses reinen Preiswettbewerbs werden selten öffentlich mehr Leserfavoriten gelesen versendet gesucht kommentiert Konfetti aus Patientenakten Kritik von Datenschützern Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Kasack statt Kittel Für die meisten Ärzte laut Umfrage kein Problem WHO Zika Impfstoff ist noch weit entfernt Innovationspreis 2015 Gewinner stehen fest Fast Food Chicken Nugget lässt Speiseröhre platzen Zeckengenom sequenziert Neuer Ansatz für Therapie bei Borreliose Preiskampf unter Kassen Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke Immobilien Finanzierung Kreditzinsen wieder auf Talfahrt Zika Viren finden sich im Gehirn toter Babys mit Mikrozephalie weitere

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/datenschutz/article/904692/konfetti-patientenakten-kritik-datenschuetzern.html (2016-02-14)
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  • WHO: 'Zika-Impfstoff ist noch weit entfernt'
    nordbrasilianischen Bundesstaat Pará den Impfstoff entwickeln dpa Kommentieren 0 Topics Schlagworte Infektionen 13015 Impfen 3844 Gesundheitspolitik international 7064 Gynäkologie 5140 Organisationen WHO 2642 Krankheiten Impfen 3038 Personen Evandro Chagas 1 Marcelo Castro 3 Marie Paule Kieny 13 Weitere Beiträge WHO Zika Impfstoff ist noch weit entfernt Zeckengenom sequenziert Neuer Ansatz für Therapie bei Borreliose Transplantationsmedizin Zulassung für Zutectra erweitert Cineol Studie zeigt Erfolg bei Kindern mit Bronchitis Tetanus Impfstoff Ersatz für Tierversuch bei Sicherheitstest Influenza Grippewelle trifft bisher eher Erwachsene Kasack statt Kittel Für die meisten Ärzte laut Umfrage kein Problem Zika Viren finden sich im Gehirn toter Babys mit Mikrozephalie Entwurmungsaktion 270 Millionen indische Schüler entwurmt Barmer GEK 2015 extremes Grippe Jahr Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar Überschrift Text Zum Kommentieren bitte anmelden Anmelden Top Meldungen Demenz Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Eine Kohortenstudie findet keine Hinweise nach denen Benzodiazepine das Demenzrisiko erhöhen Sie bestärkt eher einen anderen Verdacht mehr Innovationspreis Pfiffige Ideen und Konzepte Gewinner 2015 stehen fest Wie lockt man junge Ärzte aufs Land Männer zum Gesundheits Check und ermöglicht Sterbenskranken einen Verbleib in der Nähe ihres Zuhauses Antworten darauf wurden jetzt beim Wettbewerb Die innovative Arztpraxis 2015 prämiert mehr Krankenkassen Preiskampf Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke So lange einige Krankenkassen noch Zusatzbeiträge bieten die deutlich unter dem Durchschnitt liegen ist für die Bundesregierung die Welt in Ordnung Die Kollateralschäden dieses reinen Preiswettbewerbs werden selten öffentlich mehr Infektionen AIDS HIV Erkältungs Krankheiten Geschlechtskrankheiten Harnwegs Infektionen Hämorrhagische Fieber Herpes Hepatitis A B C Hygiene Impfen Influenza Grippe Lungenentzündung Magen Darminfekte Masern Meningitis MRE Mykosen Schweinegrippe Sepsis Tuberkulose Vogelgrippe Zeckenbedingte Erkrankungen Leserfavoriten gelesen versendet gesucht kommentiert Konfetti aus Patientenakten Kritik von Datenschützern Entwarnung Doch keine Demenz durch Benzodiazepine Kasack statt Kittel Für die meisten Ärzte laut Umfrage kein Problem WHO Zika Impfstoff ist noch weit entfernt Innovationspreis 2015 Gewinner stehen fest Fast Food Chicken Nugget lässt Speiseröhre platzen Zeckengenom sequenziert Neuer Ansatz für Therapie bei Borreliose Preiskampf unter Kassen Bleibt Solidarprinzip auf der Strecke Immobilien Finanzierung Kreditzinsen wieder auf Talfahrt Zika Viren finden sich im Gehirn toter Babys mit Mikrozephalie weitere Beiträge aerztezeitung folgen Galenus Preis 2016 Auch in diesem Jahr verleiht Springer Medizin den Galenus von Pergamon Preis zur Förderung pharmakologischer Forschung Es gibt einen Preis für in der Kategorie Grundlagenforschung sowie drei Preise in der Kategorie Pharma Innovationen Zur Ausschreibung Fortbildung in Springer Medizin e Akademie 250 CME Punkte alle fünf Jahre punkten Sie ganz einfach online Fortbildung CME Sonderberichte Nur für Fachkreise Informationen pharmazeutischer Unternehmen zu Indikationen Zu den Sonderberichten Patienten Informationen Ebola Darmkrebs Venenleiden Weitere Ebola eine tödliche Seuche Sie suchen aktuelle Informationen zu Ebola für Ihre Praxis etwa zum Auslegen im Wartezimmer Wir unterstützen Sie mit einer kostenlosen Patienten Information Kostenlose Patienteninfos Darmkrebs Früherkennung Patienteninformationen zu Darmkrebs Früherkennung Die Ärzte Zeitung stellt für Leser der Ärzte Zeitung Patienten informationen zur Darmkrebs Früherkennung bereit Exklusiv für Ärzte können diese personalisiert werden Kostenlose Informationen zur Prävention Venenleiden und Kompressionstherapie Kostenlose Informationen zum Thema Kompressionstherapie Kostenlose Patienteninfos Weitere Patienten Informationen Erkältungen Alzheimer Allergische Rhinitis Augen Blutspendeaktion

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/904826/who-zika-impfstoff-noch-weit-entfernt.html (2016-02-14)
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  • App: Die 'Ärzte Zeitung' für unterwegs!
    Öffnen Sie in Ihrem Webbrowser auf dem Android Gerät den unten genannten Link Alternativ suchen Sie im Play Store nach Ärzte Zeitung digital Klicken Sie auf Installieren fertig App installieren http goo gl gxUjgW Kein Tablet Kein Problem Die App Ärzte Zeitung digital funktioniert auch im Internet Wenn Sie weder ein iPhone ein iPad noch Android Geräte besitzen können Sie trotzdem auf unser mobiles E Paper zugreifen und zwar von jedem PC Mac und Notebook aus Öffnen Sie dazu einfach den unten genannten Link in einem Webbrowser Ihrer Wahl zur besten Kompatibilität am besten mit einer aktuellen Version Damit gelangen Sie direkt zur Desktop Version der Ärzte Zeitung digital Melden Sie sich wie gewohnt mit Ihrem Springer Medizin Login und genießen Sie die Ärzte Zeitung Desktop Version der App für PCs und Macs www aerztezeitung de app Für Ärzte kostenlos für alle anderen kostengünstig Ärzte Zeitung digital ist kostenfrei für alle Leser die als Ärzte Facharzt oder Weiterbildung bei springermedizin de registriert sind Für alle anderen interessierten Leser bieten wir ein lukratives Abonnement an Für 119 Euro pro Jahr das sind weniger als zehn Euro im Monat lesen Sie die Ärzte Zeitung digital fünf Mal in der Woche Sie erhalten außerdem Zugriff auf ein spezielles E Paper das Ihnen einen PDF Export der Ausgaben ermöglicht Sie mögen Papier Dann greifen Sie für 159 70 Euro pro Jahr zur regulären Ärzte Zeitung und Sie erhalten zusätzlich drei gedruckte Ausgaben pro Woche Gleich das Abo bestellen www springermedizin de tablet Auf springermedizin de registrieren www springermedizin de Mit wenigen Klicks anmelden Für den Zugang zur App Ärzte Zeitung digital benötigen Sie einen kostenlosen Login bei Springer Medizin In der App melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem persönlichen Passwort an Falls Sie noch keinen Login besitzen können Sie ihn ganz einfach in wenigen Schritten erstellen Registrieren Sie sich kostenlos Persönliche Daten Füllen Sie die Textfelder mit Ihren persönlichen Daten aus Achten Sie auch auf die korrekte Angabe ihres Berufs Fachgebiets Schwerpunkts und Ihrer zuständigen Ärztekammer Bitte wählen Sie einen Benutzernamen Ihrer Wahl den benötigen Sie später in der App Anschrift Bitte ergänzen Sie auf der folgenden Seite Ihre berufliche oder private Adresse und bestätigen Sie die AGB Fertig ist Ihr Zugang zur App Per E Mail erhalten Sie von uns einen Aktivierungslink und Ihr Passwort Bitte denken Sie auch daran uns im Anschluss einen Berufsnachweis zuzusenden da das Angebot exklusiv nur Fachkreisen zur Verfügung steht Leserservice Haben Sie Fragen zur neuen App und unserem Angebot Die Antworten auf häufige Fragen haben wir in den FAQs zu Ärzte Zeitung digital gesammelt Weiterführende Fragen beantwortet Ihnen gerne unsere Hotline zu den üblichen Bürozeiten Telefon 06102 506 148 E Mail vertrieb springer com Kommentieren 0 Topics Schlagworte Panorama 29154 Gesundheits Apps 270 Internet und Co 697 Weitere Beiträge China Restaurant erhebt Gebühr für reine Luft Vor Ort am TV Set Die gespielte Welt der jungen Ärzte Menschen mit Behinderung Lebenshilfe startet Angebot für Geschwister Karnevalsbilanz Frauen suchten keine Hilfe beim Security Point Zugunglück in

    Original URL path: http://ftp.aerztezeitung.de/panorama/article/872060/aerzte-zeitung-app-jetzt-fuers-smartphone.html (2016-02-14)
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