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  • Review Weizensensitivität
    einer Weizenallergie wird die Erkrankung allerdings mit einem Pricktest auf der Haut diagnostiziert Bei der Weizensensitivität handelt es sich weder um eine Autoimmunerkrankung noch um eine Allergie welche lediglich nach dem Ausschlussprinzip festgestellt wird Wenn Zöliakie eine Weizenallergie und andere spezifische Erkrankungen ausgeschlossen werden können ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass eine Weizensensitivität vorliegt Häufig ähneln die Symptome und Beschwerden einer Weizensensitivität denen einer Zöliakie einer Weizenallergie oder denen des Reizdarmsyndroms So leiden Betroffene nach dem Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel beispielsweise oftmals unter Blähungen Durchfällen Kopfschmerzen oder chronischer Müdigkeit Wie häufig die Weizensensitivität in der Bevölkerung auftritt ist momentan noch nicht bekannt Epidemiologische Studien aus Neuseeland den USA und Nordeuropa geben Hinweise dass zwischen 0 55 und 6 der Bevölkerung darunter mehr Frauen als Männer unter der Weizensensitivität leiden könnten Ursache für eine Weizensensitivität scheint allerdings nicht das Klebeeiweiß Gluten zu sein Vielmehr wird vermutet dass der Körper auf Amylase Trypsin Inhibitoren ATIs reagiert Dabei handelt es sich um Proteine die von Pflanzen wie Weizen Roggen und Gerste produziert werden um sich vor Fraßfeinden zu schützen und im Darm u a zur Ausschüttung von Entzündungsstoffen führen Diese Entzündungsstoffe können sich dann über das Blut im ganzen Körper ausbreiten Außerdem könnten sich die ATIs an den Toll like Rezeptor 4 binden und so das angeborene Immunsystem aktivieren Die Pathogenese der Weizensensitivität unterscheidet sich insofern von der der Zöliakie da dort das adaptive Immunsystem eine Rolle spielt Ähnlich wie bei anderen Erkrankungen und Unverträglichkeiten auf glutenhaltiges Getreide empfiehlt sich auch bei einer Weizensensitivität der Verzicht auf Getreide Die Diagnose einer Weizensentivität lässt sich mit laboratorischen Untersuchungen und strikter Ernährungsprotokollierung vereinfachen und spezifizieren Quelle A Fasano et al Increased Nonceliac gluten sensitivity Mai 2015 Gastroenterology Volume 148 Issue 6 pp 1195 1204 http www ncbi nlm nih gov pubmed 25583468 Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien

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  • Autoimmunerkrankungen & Zöliakie
    wie die Ergebnisse bereits abgeschlossener Studien aufzeigen In aktuellen Erhebungen wurden nun Daten von 29 096 Patienten mit Zöliakie aus 28 schwedischen Krankenhäusern analysiert und mit den Daten ihrer Verwandten ersten Grades und ihrer Ehepartner verglichen Die Wissenschaftler konnten anschließend über einen Zeitraum von durchschnittlich 10 8 Jahren das Auftreten von Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn Psoriasis Diabetes mellitus Typ 1 Schilddrüsenerkrankungen und Morbus Boeck beobachten Diese Ergebnisse wurden mit einer Kontrollgruppe 144 522 Probanden ins Verhältnis gesetzt Das Risiko an einer Autoimmunerkrankung zu erkranken ausgenommen von Zöliakie war bei den Verwandten der Zöliakiepatienten signifikant höher Insgesamt 3 9 der Verwandten entwickelten während der Studie eine andere Autoimmunerkrankung als Zöliakie In der Kontrollgruppe in der keine Zöliakiepatienten vorhanden waren wurde nur bei 3 0 der Probanden eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert Außerdem konnten die Wissenschaftler belegen dass auch die Ehepartner der Zöliakiepatienten ein signifikant höheres Risiko für die Entwicklung einer Autoimmunerkrankung aufwiesen Anhand der Ergebnisse konnte gezeigt werden dass das Risiko an Diabetes mellitus Typ 1 an einem systemischen Lupus erythematodes oder an Morbus Boeck zu erkranken bei den Verwandten am höchsten war Bei den Ehegatten waren Erkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Boeck sehr ausgeprägt Während die Prävalenz von Autoimmunerkrankungen bei Verwandten eines Zöliakiepatienten durch genetische Ursachen erklärt werden kann vermuten die Wissenschaftler bei den Ehepartnern Umweltfaktoren und bestimmte Mikroorganismen des Darms als Auslöser für die Autoimmunerkrankungen Quelle L Emilsson et al Autoimmune Disease in First Degree Relatives and Spouses of Individuals With Celiac Disease Clinical Gastroenterology and Hepatology Juli 2015 Vol 13 Issue 7 pp 1271 1277 http dx doi org 10 1016 j cgh 2015 01 026 Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Neues Zöliakie Screening Zöliakie Anämie bei Kindern Zöliakie bei Kindern Erwachsenen Lebensmittelallergien Symptommilderung Psychische Auswirkungen von Allergien Glutenbedingte Störungen Präbiotika und Allergie

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  • Asthmaprävention durch Ballaststoffe
    und Gemüse umfasst das Asthmarisiko erhöhen könnte Bereits in der Vergangenheit konnten Wissenschaftler nachweisen dass ballaststoffreiche Kost das Asthmarisiko minimiert In einer aktuellen Studie wurde nun im Rahmen eines Tierversuches an Mäusen untersucht ob das Asthmarisiko eines Kindes bereits im Mutterleib beeinflusst werden kann Schwangeren Mäuseweibchen wurde hierbei entweder ballaststoffreiches normales oder besonders ballaststoffarmes Futter verabreicht Nach der Geburt ihrer Mäusejungen wurden alle Tiere anschließend wieder auf normales Futter umgestellt Das Ergebnis zeigte dass die Mäuse je nach Fütterungsstil eine unterschiedliche Darmflora entwickelten Die Darmflora der ballaststoffreich gefütterten Mäuse beinhaltete dabei einen besonders hohen Anteil des Bakteriums Bacteroides acidifaciens welches hohe Mengen an Acetat produziert Bei Acetat handelt es sich um eine antientzündlich wirkende und Immunzellen regulierende Fettsäure In der anderen Kontrollgruppe konnten hingegen nur geringe Mengen an Acetat nachgewiesen werden Als die Mäusejungen schließlich sechs Wochen alt waren wurde bei ihnen durch hochallergenen Kot von Hausstaubmilben Asthma provoziert Die geringsten Anzeichen für eine asthmatische Erkrankung zeigten die Nachkommen der Mäuse die ballaststoffreich ernährt wurden während die Nachkommen der ballaststoffarm und normal gefütterten Mäuse deutlich stärkere Asthmasymptome aufwiesen Die Ergebnisse aus dem Tiermodell liefern somit Hinweise dafür dass eine ballaststoffreiche Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft das Kind vor Asthma schützen könnte Dass diese Erkenntnisse auch auf Menschen übertragbar sind konnte auch bereits mit ersten Studienergebnissen bestätigt werden Quelle A N Thorburn et al Evidence that asthma is a developmental origin disease influenced by maternal diet and bacterial metabolites Nature Communications Juni 2015 http www nature com ncomms 2015 150623 ncomms8320 full ncomms8320 html Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Neues Zöliakie Screening Zöliakie Anämie bei Kindern Zöliakie bei Kindern Erwachsenen Lebensmittelallergien Symptommilderung Psychische Auswirkungen von Allergien Glutenbedingte Störungen Präbiotika und Allergie Prävention Herzkreislauf Erkrankungen und Allergien Zöliakie Risiko in der Kindheit Einfluss der Darmflora

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  • Allergien durch Luftverschmutzung
    evaluiert Insgesamt wurden 3 500 Kinder aus vier großen Städten Kanadas seit der Schwangerschaft ihrer Mütter beobachtet Im Alter von einem Jahr wurde bei 2 477 Kindern ein Prick Test auf zehn häufige Allergene u a Tierhaare Milben Schaben Schimmelpilze Milch Ei Soja und Erdnüsse durchgeführt Bei 400 der 2 477 getesteten Kinder wurde im Prick Test eine Sensibilisierung gegenüber mindestens einem Allergen festgestellt Von ihnen zeigten 12 5 eine Sensibilisierung gegenüber einem Nahrungsmittel und 5 3 gegenüber einem Inhalationsallergen Kinder die im Alter von einem Jahr keine Anzeichen für eine Allergie aufwiesen verzehrten mehr Eier Nüsse Erdnüsse und Getreideprodukte als diejenigen die von einer Allergie betroffen waren Auch das Aufwachsen mit einem Haustier wies ein gemindertes Allergierisiko der Kinder auf Der Besuch von Krabbelgruppen zeigte ebenfalls protektive Effekte auf das Risiko einer Sensibilisierung der Kinder was die Wissenschaftler auf die erhöhte Exposition des Immunsystems mit Allergenen zurückführten Im Anschluss an diese Erhebungen setzten die Wissenschaftler die Ergebnisse des Prick Tests mit Daten der Stickstoffdioxidbelastung am Wohnort in Beziehung Die Stickstoffbelastungen reichten in den verschiedenen Städten von 9 9 bis 28 µg m 3 Die Wahrscheinlichkeit im Alter von einem Jahr eine Allergie zu entwickeln nahm bei einer Erhöhung der Stickstoffdioxidbelastung von 10 µg m 3 um 16 zu Für Kinder die zu Hause betreut wurden stieg das Sensibilisierungsrisiko sogar um 61 bei einer Zunahme der Stickstoffbelastung um 10 µg m 3 Die Studienergebnisse zeigen dass u a Umweltschadstoffe das Allergierisiko von Kindern erhöhen können Da eine genetische Prädisposition für Allergien nicht beeinflusst werden kann sollten Eltern von Kindern mit erhöhtem Allergierisiko insbesondere die Lebensverhältnisse anpassen Quelle H Sbihi et al Perinatal Exposure to Traffic Related Air Pollution and Atopy at 1 Year of Age in a Multi Center Canadian Birth Cohort Study Environmental Health Perspective März 2015 http ehp

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  • Autismus durch Diabetes
    mellitus Typ 2 der Mutter welcher bereits vor der Schwangerschaft vorlag oder auch während der Schwangerschaft Gestationsdiabetes entstanden ist die Gehirnentwicklung des Kindes beeinflusst Die retrospektive Studie umfasste eine Untersuchung von 322 323 Kindern im Zeitraum von 1995 bis 2009 Dabei litten 2 0 der untersuchten Mütter bereits vor der Schwangerschaft an Diabetes mellitus Typ 2 wohingegen 7 8 der Probandinnen erst während der Schwangerschaft einen Gestationsdiabetes entwickelten Die Studienauswertung belegt dass die Anzahl einer AAS bei Kindern deren Mütter an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt waren signifikant höher lag als bei Müttern mit einem gesunden Blutzuckerstoffwechsel Insgesamt waren von den beobachteten Kindern 3 388 Kinder an AAS erkrankt Von den Müttern dieser Kinder litten 115 bereits vor der Schwangerschaft an Diabetes mellitus Typ 2 310 entwickelten einen Gestationsdiabetes Den statistischen Auswertungen zufolge hat Schwangerschaftsdiabetes welcher im Rahmen der Studien bis zur 26 Schwangerschaftswoche diagnostiziert wurde einen Einfluss auf die AAS Entstehung des Kindes Laut den wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das Risiko einer Autismus Spektrum Störung des Kindes bei diabeteskranken Müttern insgesamt zwar gering dennoch ist es im Vergleich zu Kindern mit gesunden Müttern um das Dreifache erhöht Neben der Diabeteserkrankung der Mütter konnten auch weitere Zusammenhänge z B zwischen dem Alter der Mutter bei der Geburt dem Haushaltseinkommen ethnischer Herkunft und Geschlecht des Kindes und dem erhöhten AAS Risiko gefunden werden Wissenschaftler vermuten dass die Nervenzellen des Kindes durch die mütterliche Stoffwechselerkrankung geschädigt werden und die Hirnentwicklung des Kindes beeinträchtigt wird Allerdings sind weitere Studien zur Klärung des Zusammenhangs erforderlich Quelle A H Xiang et al Association of Maternal Diabetes With Autism in Offspring The Journal of the American Medical Association April 2015 Vol 313 Nummer 14 http jama jamanetwork com article aspx articleid 2247143 Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Neues Zöliakie Screening Zöliakie

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  • Ballaststoffe & Darmgesundheit
    stammte aus Südafrika und ernährte sich überwiegend pflanzen und faserreich Die andere Gruppe bestand aus US Afroamerikanern deren Anteil an tierischen Nahrungsfetten zwei bis drei Mal höher war Neben den unterschiedlichen Verzehrsgewohnheiten unterschieden sich die beiden Probandengruppen auch in der Art ihrer Nahrungsmittelzubereitung Nachdem zunächst eine zweiwöchige Dokumentation der Ernährungsweisen beider Gruppen erfolgte wurde anschließend untereinander ein Tausch der Ernährungsstile vorgenommen Die afrikanischen Probanden erhielten amerikanische Fast Food Lebensmittel während die afroamerikanischen Teilnehmer Gerichte der traditionell afrikanischen Küche verzehrten Zu Beginn der Studie als auch zwei Wochen nach der Ernährungsumstellung wurde bei den Probanden eine Darmspiegelung durchgeführt sowie ihre Stuhlproben untersucht Die Analysen zeigten dass Entzündungen der Darmschleimhaut und auch das Darmkrebsrisiko bei den Afroamerikanern durch die Ernährungsumstellung abnahmen während sich bei den Afrikanern der gegenteilige Effekt bemerkbar machte Die Wissenschaftler stellten außerdem Unterschiede in der Darmflora beider Probandengruppen fest Auffallend war dass in der Darmflora der afrikanischen Studienteilnehmer Bakterien dominierten die Buttersäure bilden Buttersäure entsteht während der Fermentation pflanzlicher Fasern und ist für die Gesunderhaltung des Darmes sehr wichtig Durch die Ernährungsumstellung wiesen die Afroamerikaner anschließend 2 5 mal mehr Buttersäure im Darm auf als vorher Die westliche Diät der Afrikaner führte hingegen zu einem um 50 verminderten Anteil an Buttersäure im Darm Die Wissenschaftler bemerkten ebenfalls dass der Anteil unterschiedlichster Metabolite im Stuhl der Afrikaner diverser und höher war Aufgrund der Befunde lässt sich eine Verbindung zwischen der Ernährungsweise der Darmflora sowie den aus westlichen Ländern bekannten Zivilisationskrankheiten vermuten Die Studienergebnisse belegen auch dass sogar eine Ernährungsumstellung von kurzer Dauer positive Änderungen in der Darmflora hervorrufen kann Ob eine ballaststoff und faserreiche Ernährung jedoch tatsächlich das Darmkrebsrisiko minimiert konnte in der Studie nicht abschließend festgestellt werden Den Wissenschaftlern zufolge sollten die Erkenntnisse der aktuellen Studie durch Längsschnittstudien bestätigt werden Quelle S J D O Keefe et al Fat

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  • Neuropathierisiko bei Zöliakie
    Zöliakiepatienten ein 2 5 fach erhöhtes Risiko besitzen an einer Neuropathie zu erkranken als Gesunde Lediglich bei 0 3 der gesunden Probanden entwickelte sich eine Neuropathie bei den untersuchten Personen mit einer Glutenunverträglichkeit waren hingegen 0 7 davon betroffen Auf Basis der ermittelten Kenntnisse wurde darüberhinaus festgestellt dass sowohl der Bildungsstatus als auch Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes Rheuma oder Erkrankungen an der Schilddrüse ein erhöhtes Risiko mit sich bringen können Ein Mangel an Vitaminen wie auch regelmäßiger Alkoholkonsum bergen ein ebenso erhöhtes Risiko an einer Neuropathie zu erkranken Die wissenschaftlichen Befunde zeigenauch dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Nervenerkrankung innerhalb eines Jahres nach der Zöliakiediagnose am größten ist Auf Grund der Studienergebnisse empfiehlt sich daher insbesondere bei Neuropathiepatienten ein Screening auf Zöliakie um mögliche Folgeschäden durch eine Glutenunverträglichkeit zu vermeiden In weiterführenden Studien wird nun der Einfluss des Verzichtes auf Gluten bei Neuropathiepatienten genauer untersucht Quelle S P Thawani et al Risk of Neuropathy Among 28 232 Patients With Biopsy Verified Celiac Disease JAMA Neurology Mai 2015 archneur jamanetwork com article aspx Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Neues Zöliakie Screening Zöliakie Anämie bei Kindern Zöliakie bei Kindern Erwachsenen Lebensmittelallergien Symptommilderung Psychische Auswirkungen von Allergien

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  • Darmgase
    nutzen In der Darmwand können Mechanorezeptoren durch Darmgase stimuliert werden und unterschiedliche Auswirkungen zufolge haben Bei einem Reizdarmsyndrom kann dies beispielsweise bedingt durch die viszerale Hypersensitivität und die Veränderung der Darmflora zu Schmerzen und Blähungen führen Bei dieser Form des Reizdarmsyndroms liegen erhöhte Mengen an Methan im Darm vor Untersuchungen belegen dass Methan die Peristaltik des Darmes hemmt und zu Obstipationen führen kann Erhöhte Mengen an Schwefelwasserstoffverbindungen in Zusammenhang mit einem geschädigtem Darmepithel können auf entzündliche Darmerkranunkungen oder sogar Darmkrebs hinweisen Aktuell angewandte Verfahren zur Untersuchung der Darmgas Zusammensetzung beruhen auf indirekten Messungen z B die Atemgasanalyse oder auf direkten Messverfahren z B Stuhlprobenanaylsen Bei in vitro Fermentationssystemen werden Stuhlproben unter darmähnlichen Bedingungen im Labor kultiviert Die dabei entstehenden Gase werden aufgefangen und mit analytischen Verfahren untersucht Eine weitere Methode zur Unteruchung der Darmgas Zusammensetzung sind sogenannte Gaskapseln Diese können mit einem pH Wert Druck Temperatur und Gassensor sowie einer Kamera ausgestattet sein Sie befinden sich in einer gaspermeablen Membran und werden wie eine Arzneimittelkapsel geschluckt und können somit die Konzentration von Gasen in Speiseröhre Magen sowie Dick und Dünndarm über mehrere Tage hinweg bestimmen Die Gaskapsel ist nicht invasiv und wird nach der Messung ausgeschieden Die Daten werden anschließend elektronisch ausgewertet Erkrankungen des Magen Darm Traktes können so gezielter untersucht und konkreter diagnostiziert werden Die Gaskapsel und die in vitro Fermentation sind zwei genaue Diagnosemethoden zur Echtzeitmessung entstandener Darmgase und können laut wissenschaftlicher Erkenntnisse hilfreich sein Therapien erfolgreich zu entwickeln und anzuwenden Quelle J Z Ou et al Human intestinal gas measurement systems in vitro fermentation and gas capsules Trends in Biotechnology März 2015 Volume 33 Issue 4 pp 208 213 www cell com trends biotechnology abstract S0167 7799 2815 2900025 6 Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Neues Zöliakie Screening Zöliakie Anämie bei

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