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  • Zöliakie-Risiko in der Kindheit
    Daten zu den Infektionen der Kinder die im Alter von bis zu 18 Monaten auftraten wurden anhand von Fragebögen erfasst Das Ergebnis zeigte dass gehäufte Infektionskrankheiten mit einem Zöliakie Risiko einhergingen Kinder die an mehr als zehn Infektionen in ihrer frühen Kindheit litten wiesen im Vergleich zu Kindern mit weniger als vier Infektionen ein um mehr als 30 Prozent erhöhtes Zöliakie Risiko auf Anschließend wurden die Daten hinsichtlich ihrer Ursprungsquelle analysiert ob spezifische Erkrankungen im Alter zwischen 6 und 18 Monaten das Zöliakie Risiko im Besonderen beeinflussten Wiederholte Infektionen der unteren Atemwege stellten daraufhin ein erhöhtes Erkrankungsrisiko im Vergleich zu Magen Darm Infektionen und Erkrankungen der oberen Atemwege dar Dieser Zusammenhang war unabhängig von der genetischen Prädisposition und anderen Einflussfaktoren wie dem Gewicht des Kindes bei der Geburt der Ernährungsgewohnheit eine Antibiotikabehandlung oder das Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft Ein ähnliches Bild spiegelte sich bei den Neugeborenen im Alter von bis zu sechs Monaten wieder Erkrankten die Kinder in diesem Alter an vielen Magen Darm Infektionen war das Zöliakie Risiko jedoch noch etwas höher als bei den Kindern die im Alter zwischen 6 und 18 Monaten an Infektionen litten Auch der Schweregrad der Atemwegsinfektionen erhöhte das Zöliakie Risiko Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen Infektionen der Atemwege die einen Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt erforderlich machten und der Entwicklung von Zöliakie Bei dem Schweregrad von Magen Darm Infektionen konnte hingegen kein statistisch signifikanter Zusammenhang belegt werden Die Wissenschaftler vermuten weiterhin vielfältige Gründe für das erhöhte Zöliakie Risiko Im gesamten Kontext betrachtet lässt sich das Ergebnis jedoch noch nicht als finaler Erklärungsansatz für die Zöliakie Entstehung interpretieren Die Forscher betonen dass häufig an Infektionen erkrankte Kinder ohnehin häufiger ärztlich untersucht würden als Gesunde Demnach sei die Wahrscheinlichkeit einer Zöliakie Diagnose auch höher Darüber hinaus könne eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Infektionen bei

    Original URL path: http://www.3pauly.de/wissenswertes/studien/zoeliakie-risiko-in-der-kindheit/ (2016-04-27)
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  • Einfluss der Darmflora auf Zöliakie
    besiedelt unter welchen keine opportunistischen bzw pathogenen Keime oder Proteobakterien vorhanden waren Der Darm der Tiere in der dritten Gruppe war mit einer Mischung verschiedenster Keime besiedelt inklusiver solcher die die zweite Gruppe nicht enthielt In einem ersten Versuch wurden alle Mäuse Gluten ausgesetzt In der Folge stieg die Anzahl an intraepithelialen Lymphozyten IEL bei den keimfreien sowie den konventionell aufgezogenen Mäusen signifikant an Die Proliferation und Aktivierung von IEL ist typisch bei einer Zöliakie Außerdem zeigte sich bei beiden Gruppen eine starke Schädigung des Darms Die Gruppe mit den spezifischen Keimen zeigte nach der Glutenexposition keinen Anstieg der IEL Im Vergleich der Darmflora aller drei Gruppen zeigte sich dass der Darm der konventionell gehaltenen Mäuse einen deutlich höheren Anteil an Proteobakterien aufwies als die anderen Kontrollgruppen Durch Kontrollversuche bestätigten die Wissenschaftler dass die Reaktion der Tiere glutenspezifisch war Um den Einfluss der Proteobakterien genauer zu untersuchen wurde den konventionell gehaltenen Mäusen in einem weiteren Experiment ein Antibiotikum verabreicht welches Proteobakterien im Darm anreichert Nachdem die Mäuse Gluten ausgesetzt wurden war die Immunreaktion auf das Klebereiweiß signifikant stärker als vor der Verabreichung des Antibiotikums Im weiteren Experiment sollte sich zeigen ob bestimmte Mikroorganismen die Reaktion auf Gluten verändern könnten Dazu wurde einem Teil der Mäuse mit den spezifischen Bakterien ein bestimmtes Darmbakterium in den Darm eingebracht welches zuvor aus einem Zöliakiepatienten isoliert wurde Als Kontrollgruppen dienten Mäuse derselben Gruppe ohne dieses Bakterium Die Glutenexposition verursachte wie erwartet in beiden Teilgruppen einen Anstieg der IEL Bei den Mäusen mit zusätzlichem Enterobakterium war der Anstieg der IEL jedoch signifikant höher und die Darmschädigung signifikant stärker Die Ergebnisse zeigen dass die Darmflora die Entstehung einer Zöliakie positiv und negativ beeinflussen könnte Die Wissenschaftler warnen jedoch vor einer Überinterpretation des Einflusses der Proteobakterien Es sollte nicht geschlussfolgert werden dass diese Bakterienfamilie eine Zöliakie auslöse

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  • Zelltyp beeinflusst Allergieintensität
    Nahrungsmittelallergikern verantwortlich sein könnten waren bisher ebenfalls noch nicht erforscht Hierzu wurden im Rahmen aktueller Studien Tierversuche an Mäusen durchgeführt Ähnlich wie Menschen reagieren auch Mäuse unterschiedlich stark auf Nahrungsmittelallergene Um eine allergische Reaktion hervorzurufen verabreichten die Wissenschaftler den Mäusen Ovalbumin Anschließend wurden die unterschiedlichen Mäuserassen auf die Produktion von Interleukin 9 IL9 untersucht Um festzustellen welche Zellen IL9 produzieren untersuchten die Wissenschaftler verschiedene Zelltypen des Immunsystems Es stellte sich heraus dass ein bestimmter Typ von Mastzellen die mucosal mast cells MMC9 IL9 produziert Dabei handelt es sich um Zellen deren Rolle vorher nicht bekannt war Um die Wirkweise der MMC9 genauer zu erforschen gingen die Wissenschaftler der Frage nach wie diese Zellen gebildet werden Sie fanden heraus dass bei der Produktion der MMC9 die Proteine IL4 der Transkriptionsfaktor STAT6 sowie Typ 2 T Helfer Zellen beteiligt sind Im nächsten Schritt untersuchten die Wissenschaftler warum und wie MMC9 die Stärke der allergischen Reaktion beeinflusst Es zeigte sich dass MMC9 erhebliche Mengen an IL9 produziert welches wiederum die Mastzellen Produktion anregt Treten diese aus dem Darm aus können sie auch zu anderen Organen gelangen Durch die Produktion von Histamin und anderen Molekülen kann dann in der Folge ein anaphylaktischer Schock ausgelöst werden Abschließend wollten die Wissenschaftler herausfinden ob sich die entsprechenden Zelltypen und Zusammenhänge auch bei Menschen mit Nahrungsmittelallergien wiederfinden Dazu analysierten sie menschliche Darmzellen mit genetischen Methoden Erste Ergebnisse wiesen auf eine Übertragbarkeit hin Es fanden sich signifikant mehr aktive Gene für IL9 sowie spezifische Mastzellen bei Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie als bei Gesunden Für Allergiker ist es wichtig zu wissen wie heftig sich ihre Allergie äußern kann Die Ergebnisse dieser Studie könnten zur Entwicklung von Markermolekülen hilfreich sein Mit ihnen ließe sich u a feststellen bei welchem Allergiepatienten ein hohes Risiko einer starken allergischen Reaktion besteht Außerdem hoffen die

    Original URL path: http://www.3pauly.de/wissenswertes/studien/zelltyp-beeinflusst-allergieintensitaet/ (2016-04-27)
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  • Allergie-Mechanismus entschlüsselt
    Endotoxine durch einen Extrakt aus Stallstaub Auch hier konnten die schützenden Effekte erzielt werden Erste genetische Untersuchungen der Mäuse lieferten Hinweise dass das Enzym A20 in den Atemwegs Schleimhäuten involviert sein könnte Um die Rolle dieses Enzyms genauer zu charakterisieren wurden die Mäuse genetisch so verändert dass sie das Enzym A20 nicht mehr produzieren konnten Die Wissenschaftler wiederholten die Experimente mit den genetisch veränderten Mäusen und konnten dabei feststellten dass bei den Mäusen ohne Enzym A20 die Endotoxine keinen schützenden Effekt mehr aufweisen konnten Molekularbiologische Untersuchungen konnten den Mechanismus aufdecken A20 inhibiert einen Transkriptionsfaktor und stoppt so die Auslösung einer nachgeschalteten Entzündungskaskade Zur Überprüfung der Rolle des Enzyms A20 im menschlichen Organismus wurden die Tierversuchsmodelle anschließend an menschlichen Lungenzellen durchgeführt Dazu wurden Zellen verwendet die aus endobronchialen Biopsien von Menschen mit Asthma unterschiedlichen Schweregrades sowie von gesunden Kontrollpersonen stammten Diese Zellen wurden ebenfalls zunächst den Endotoxinen ausgesetzt In den Zellen gesunder Menschen konnte anschließend ein signifikant höherer Spiegel des Enzyms A20 nachgewiesen werden als bei Menschen mit mildem oder auch schwerem Asthma Nachdem die Wissenschaftler den protektiven Einfluss des Stallstaubs auf die Entstehung von Allergien aufgezeigt hatten wandten sie sich der Frage zu ob auch eine genetische Komponente das Allergie bzw Asthmarisiko erhöhen könnte In diesem Zusammenhang wurden genetische Daten aus der GABRIELA Studie herangezogen Die GABRIELA Studie hatte ebenfalls die Auswirkungen eines Stalls auf das Allergie und Asthmarisiko bei 1707 Kindern in vier europäischen Ländern untersucht Die neu ausgewerteten Daten ließen darauf schließen dass eine Modifikation des für A20 kodierten Gens demnach für eine verminderte Wirksamkeit des Endotoxin Schutzes verantwortlich ist Liegt es jedoch voll funktionsfähig vor kann Asthma durch Endotoxine fast vollständig unterdrückt werden Die Ergebnisse zeigen einerseits dass Bauernhofstaub eine schützende Wirkung vor Allergien und Asthma haben könnte andererseits aber auch dass es genetisch bedingt ist ob

    Original URL path: http://www.3pauly.de/wissenswertes/studien/allergie-mechanismus-entschluesselt/ (2016-04-27)
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  • Neue Erkenntnisse zur CED
    der groß angelegten Inflammatory Bowel Disease South Limburg Cohort Studie IBDSL wurden hierzu seit 1991 insgesamt 2 837 Probanden mit CED beobachtet Davon litten 1 675 Probenden an Colitis ulcerosa sowie 1 162 Patienten an Morbus Crohn Ab dem Zeitpunkt der Diagnose wurden die Probanden im Zweijahresrhythmus untersucht Auch wurde von allen Probanden Biomaterial in Form von DNA Plasma Serum und Stuhlproben aufbewahrt Bei einigen Probanden wurde zudem die Atemluft auf bestimmte flüchtige Substanzen untersucht Den Auswertungen zufolge traten chronische Darmentzündungen häufiger auf als erwartet Im Zeitraum zwischen 1991 und 2002 ergab sich bei den untersuchten Männern eine Inzidenzrate für Morbus Crohn bezogen auf 100 000 gelebte Personenjahre von 4 84 und bei Frauen von 7 58 Bei der Colitis ulcerosa war die Anzahl an Neuerkrankungen allerdings bei den Männern höher Hier wurde eine Inzidenzrate von 8 51 für Männer und 6 92 für Frauen ermittelt Im Vergleich zu anderen europäischen Studien zeigte sich in der IBDSL Studie eine relativ hohe Neuerkrankungsrate für die niederländische Region Süd Limburg Frühere Studien haben gezeigt dass CED in nördlich europäischen Ländern generell auch häufiger auftreten als in südlichen Aus der Untersuchung der biologischen Proben der Studienteilnehmer konnten die Wissenschaftler das Clostridium difficile und enteropathogene Viren als Auslöser einer CED ausschließen Im Erkrankungsverlauf und insbesondere während der Schübe zeigte sich eine Veränderung in der Zusammensetzung der Darmflora die jedoch personenspezifisch zu sein scheint Zur Erfassung des Krankheitsstatus einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung ist heutzutage die Durchführung einer Darmspiegelung das einzig verlässliche Diagnoseinstrument Zur Minimierung der Häufigkeit dieses invasiven und teuren Eingriffs hofft man zukünftig einen Atemtest einsetzen zu können Mittels der entnommenen Atemproben der Probanden konnten im Rahmen der Studie zehn Biomarker zur Unterscheidung von akutem und mildem Zustand identifiziert werden Trotz dieser Erkenntnisse arbeiten Forscher weiterhin an einer verlässlichen Diagnose für CED sowie an

    Original URL path: http://www.3pauly.de/wissenswertes/studien/neue-erkenntnisse-zur-ced/ (2016-04-27)
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  • Zöliakie Prävalenz bei Kindern
    nun insgesamt 17 641 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren im Zeitraum zwischen 2003 und 2006 beobachtet Bei 13 Kindern 0 07 gaben die Eltern vorab eine bereits bekannte Zöliakie an Von allen Probanden über 12 Monate wurden Rückstellmuster des Serums untersucht Neben den serologischen Untersuchungen auf Gesamt IgA sowie zöliakiespezifische Antikörper wurden diese 12 741 Kinder bzw ihre Eltern auch zu Größe Gewicht und soziodemografischen Faktoren befragt Im Rahmen der Studie konnte bei 91 der 12 741 Kinder ein erhöhter Autoantikörperspiegel gegen Gewebetransglutaminase nachgewiesen werden Zudem lag bei sieben Kindern ein IgA Mangel vor Eine Zöliakie wurde bei diesen Kindern zuvor nicht diagnostiziert Auf Basis dieser Ergebnisse konnte nun ermittelt werden dass 0 8 der Probanden von einer unerkannten Zöliakie betroffen waren Von den 12 741 serologisch untersuchten Kindern wurde bei neun weiteren eine Zöliakie diagnostiziert Aus der gesamten KiGGS Population ergab sich aus der Summe der Befunde insgesamt eine Zöliakie Prävalenz von 0 9 Auffällig war auch dass Kinder und Jugendliche mit positiven Befunden auf Zöliakieantikörper im Vergleich zu Teilnehmern mit negativen serologischen Befunden niedrigere Ferritin und Folsäurewerte hatten und bezogen auf das Alter und Geschlecht tendenziell leichter und kleiner waren Auf Grundlage dieser Ergebnisse schätzen die Wissenschaftler dass auf neun Kinder mit bereits bekannter Zöliakie potenziell 97 weitere Kinder kommen bei denen bisher keine Zöliakie diagnostiziert wurde Eine Häufigkeit die die bisherige Betroffenenzahl von Kindern unter Berücksichtigung der Dunkelziffer deutlich übersteigt Ein generelles Bevölkerungsscreening auf Zöliakie empfehlen die Wissenschaftler jedoch nicht Untersuchen lassen sollte sich lediglich wer einer Risikogruppe entstammt Bei Kindern sollte dies auch bei Symptomfreiheit erfolgen bei Erwachsenen wenn typische Zöliakie Symptome vorhanden sind Zusätzlich empfiehlt es sich einen positiven serologischen Befund durch eine Darmspiegelung überprüfen zu lassen Quelle M W Laass et al The prevalence of celiac disease in children

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  • Frühe Glutenexposition
    USA beobachtet Im Mittel erfolgte der erste Glutenverzehr im Alter von sechs Monaten bei dem allgemeinen Vergleich gab es dennoch länderspezifische Unterschiede Kinder aus Schweden nahmen beispielsweise früher Gluten mit ihrer Nahrung auf als Kinder aus Finnland Deutschland und den USA Innerhalb der Beobachtungsperiode von fünf Jahren zeigten 773 Kinder 12 positive Befunde auf Antikörper gegen die Gewebetransglutaminase tTGA und 307 Kinder 5 entwickelten eine Zöliakie Zur Überprüfung der aktuellen Empfehlungen teilten die Wissenschaftler die Kinder in drei Gruppen ein Bei den Kindern der ersten Gruppe wurde der glutenreiche Ernährungsstil bereits vor der 17 Lebenswoche eingeführt In der zweiten Gruppe erfolgte der erste Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln erst im Alter von über 26 Wochen Die dritte Gruppe fungierte als Kontrollgruppe und setzte sich aus Kindern zusammen die zwischen der 17 und 26 Lebenswoche den ersten Kontakt mit Gluten hatten Zwischen allen drei Gruppen konnten die Wissenschaftler jedoch keinen Unterschied der Erkrankungsraten finden Darüber hinaus ermittelten die Wissenschaftler auch inwieweit das Stillen während der ersten Glutenexposition die Erkrankungsrate beeinflusst Hierzu wurden Daten von Kindern die mehr als einen Monat lang nach dem ersten Kontakt noch gestillt wurden mit jenen verglichen die nur noch weniger als einen Monat danach mit Muttermilch versorgt wurden Die Wahrscheinlichkeit eines positiven serologischen Befundes für Antikörper gegen Gewebetransglutaminase war bei einer anschließenden Stillzeit von mehr als einem Monat höher Eine Zunahme an Zöliakie Erkrankungen konnte für diese Kinder jedoch nicht festgestellt werden Ein weiteres Ergebnis der Studie war dass Kinder aus Schweden im Vergleich zu Kindern aus den USA ein zweifach höheres Risiko aufwiesen an Zöliakie zu erkranken Als möglichen Grund vermuten die Wissenschaftler jedoch eine allgemein höhere Aufnahme von Gluten mit der Nahrung und nicht das Alter der ersten Glutenexposition Insgesamt konnten die Ergebnisse der Studie keine konkreten Hinweise dazu liefern dass der Zeitpunkt der ersten

    Original URL path: http://www.3pauly.de/wissenswertes/studien/fruehe-glutenexposition/ (2016-04-27)
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  • Hilfe durch Enzym bei Zöliakie
    kleine Fragmente ab welche für Zöliakiepatienten unbedenklich sind Darüber hinaus ist es auch bei einem niedrigen pH Wert aktiv Diese Eigenschaft ist von großer Bedeutung da das Enzym im sauren Magenmilieu nicht inaktiviert wird In einer 4 tägigen Studie wurde in einer doppelblinden randomisierten Studie die Wirkung des Enzyms bei zwölf gesunden Probanden beobachtet Den Teilnehmern wurden hierbei zwei unterschiedliche Mahlzeiten verabreicht Die Mahlzeiten unterschieden sich zwar in ihrem Energiegehalt nicht jedoch im Glutengehalt Während bei der Hälfte der Probanden das Enzym AN PEP hinzugefügt wurde erhielten die restlichen Probanden lediglich ein Placebo Zunächst bestimmten die Wissenschaftler den Anteil an Gliadin im Magen und im Dünndarm Gliadin ist ein Protein das zu der Gruppe des Glutens gezählt wird und eine immunogene Wirkung bei Zöliakiepatienten hervorruft Anschließend konnte festgestellt werden dass das Schimmel Enzym im Magen und im Dünndarm nicht zerstört wurde und die Konzentration an Gliadin durch AN PEP gegenüber dem Placebo wesentlich geringer war Dieser Befund wurde sowohl bei der hochkalorischen als auch bei der niedrigkalorischen Mahlzeit beobachtet Die Ergebnisse der Wissenschaftler zeigten außerdem dass der Abbau von Gluten im Magen durch AN PEP beschleunigt war Bei den Probanden die AN PEP erhielten wurden in den meisten Fällen kein oder nur geringe Spuren von Gliadin nachgewiesen Laut den Ergebnissen kann das Enzym AN PEP Gluten somit im Magen abbauen Bestätigen sich die Ergebnisse auch bei Zöliakiepatienten könnte die Verträglichkeit von Gluten und die Lebensqualität von Betroffenen deutlich erhöht werden Wissenschaftler empfehlen AN PEP jedoch nicht als Ersatz für eine glutenfreie Ernährung sondern empfehlen es ergänzend zu einer glutenfreien Diät um die Beschwerden durch den unbeabsichtigten Verzehr glutenhaltiger Produkte zu minimieren Quelle N Salden et al Randomised clinical study Aspergillus niger derived enzyme digests gluten in the stomach of healthy volunteers Alimentary Pharmacology and Therapeutics Juni 2015 Volume 42 pp

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