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  • Auswirkung von Krafttraining auf Diabetes Typ 2
    könnten Berücksichtigt wurden der BMI Rauchen eine familiäre Vorbelastung mit T2D sowie Ernährungsfaktoren wie beispielsweise die tägliche Zufuhr an Energie Ballaststoffen und bestimmten Fetten Innerhalb der 18 Jahre in denen die Daten für die Analyse gesammelt wurden erkrankten 2 278 Männer an T2D Männer die ihre Muskeln wöchentlich mehr als 150 Minuten trainierten hatten ein um 34 geringeres Erkrankungs Risiko 1 bis 59 Minuten 12 60 bis 149 Minuten 25 Der BMI beeinflusste das Ergebnis nur wenig Bei Männern die jünger als 65 Jahre alt und nicht familiär vorbelastet waren war der Effekt vergleichsweise stärker Bei 150 Minuten aerobem Training sank das Risiko um 52 1 bis 59 Minuten 7 60 bis 149 Minuten 31 Die Kombination von aerobem und anaerobem Training hatte mit einer Risikoverringerung um 59 insgesamt den größten Effekt Da keine Informationen über Art und Intensität des Krafttrainings vorlagen kann keine Aussage darüber getroffen werden wie hoch der Energieverbrauch dabei war und ob dieser bei den beiden Arten des Sports die gleiche Rolle bei der Risikoreduktion spielte Krafttraining spielt in der Diabetes Prävention von hellhäutigen Männern offenbar eine nicht unerhebliche Rolle Ob dies auch für andere Personengruppen gilt muss noch erforscht werden Außerdem könnte es unbekannte beispielsweise genetische Faktoren geben die das Ergebnis beeinflusst haben und die in der Studie nicht berücksichtigt wurden Quelle Gröntved A et al 2012 A Prospective Study of Weight Training and Risk of Type 2 Diabetes Mellitus in Men Arch Intern Med Doi 10 1001 archinternmed 2012 3138 www ncbi nlm nih gov pubmed 22868691 Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Zöliakie bei Kindern Erwachsenen Lebensmittelallergien Symptommilderung Psychische Auswirkungen von Allergien Glutenbedingte Störungen Präbiotika und Allergie Prävention Herzkreislauf Erkrankungen und Allergien Zöliakie Risiko in der Kindheit Einfluss der Darmflora auf Zöliakie Zelltyp beeinflusst Allergieintensität Allergie Mechanismus entschlüsselt

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  • Schlafdauer & Diabetes
    weniger als 6 5 7 4 Schlafstunden pro Nacht signifikant erhöhte HbA1c Werte aufwiesen Dieser Zusammenhang war signifikant unabhängig von potenziellen Störgrößen wie der Energiezufuhr und Depressionsfaktoren Teilnehmer mit weniger Schlafstunden neigten zudem eher zu depressiven Verstimmungen Unter den Vielschläfern 8 5 Stunden waren häufiger Insulin Nutzer zu finden Für Übergewicht zeigte sich ein ähnlicher Zusammenhang wonach zu viel und zu wenig Schlaf auf Dauer zu Übergewicht führen könnte Die Wissenschaftler erklärten diesen Effekt durch Veränderungen im Hormonhaushalt welcher das Hungergefühl beeinflusst Dauerhafter Schlafmangel lässt die Konzentration an Leptin appetitreduzierend sinken wohingegen die Konzentration an Ghrelin appetitsteigernd ansteigt Das führt zu einer erhöhten Energieaufnahme und somit langfristig zu Übergewicht Zusätzlich bewirkt zu wenig Schlaf weitere Stoffwechseländerungen die zu einer verminderten Insulinresistenz beitragen wodurch der Blutglucosespiegel und in der Folge das HbA1c ansteigt Dass bei Langschläfern ebenfalls erhöhte HbA1c Werte gemessen wurden können die Forscher derzeit nicht eindeutig erklären Die Ergebnisse zeigen dass eine angemessene Schlafdauer einen guten Ansatz darstellen könnte den Krankheitsverlauf eines Diabetikers positiv zu beeinflussen Quelle Ohkuma T et al 2012 Impact of Sleep Duration on Obesity and the Glycemic Level in Patients With Type 2 Diabetes Mellitus The Fukuoka Diabetes Registry Diabetes Care 2012 Nov 12 http www ncbi nlm nih gov pubmed 23150286 Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Zöliakie bei Kindern Erwachsenen Lebensmittelallergien Symptommilderung Psychische Auswirkungen von Allergien Glutenbedingte Störungen Präbiotika und Allergie Prävention Herzkreislauf Erkrankungen und Allergien Zöliakie Risiko in der Kindheit Einfluss der Darmflora auf Zöliakie Zelltyp beeinflusst Allergieintensität Allergie Mechanismus entschlüsselt Neue Erkenntnisse zur CED Zöliakie Prävalenz bei Kindern Frühe Glutenexposition Hilfe durch Enzym bei Zöliakie Review Weizensensitivität Autoimmunerkrankungen Zöliakie Asthmaprävention durch Ballaststoffe Allergien durch Luftverschmutzung Autismus durch Diabetes Ballaststoffe Darmgesundheit Neuropathierisiko bei Zöliakie Darmgase Diabetes Erdnussallergie Zöliakie Diagnose Vorbeugen von Erdnussallergien Diabetes Insulinausschüttung Schlüsselmolekül Diabetes Archiv

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  • Diabetes Typen (Typ 1 Diabetes, Typ 2 Diabetes, Schwangerschaftsdiabetes) - 3 Pauly
    dieser Form betroffen Bei diesem Typ liegt ein vollständiger Insulinmangel vor Die Betroffenen müssen je nach Bedarf Mahlzeitenzusammensetzung und Anpassung täglich Insulin spritzen Die Folgen eines Diabetes können dramatisch sein Ohne rechtzeitige Behandlung kann ein Typ 1 Diabetiker innerhalb kurzer Zeit in ein diabetisches Koma mit Bewusstlosigkeit fallen Die Betroffenen müssen daher lebenslang mehrfach am Tag Insulin spritzen um die Blutglukose möglichst zielgerecht einzustellen Damit können schwerwiegende Folgeerkrankungen an Nerven und Blutgefäßen weitgehend verhindert werden Typ 2 Diabetes Beim Typ 2 Diabetes etwa 90 Prozent der Betroffenen früher auch Alters oder Erwachsenendiabetes genannt ist die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse oder die Insulinwirkung Insulinresistenz gestört Die Zellen sprechen nicht auf das Insulin an wodurch der Zucker aus dem Blut nicht oder nur unzureichend aufgenommen werden kann Der Blutzuckerspiegel steigt und die Bauchspeicheldrüse produziert noch mehr Insulin Nach einiger Zeit kann die Insulinausschüttung nicht weiter gesteigert werden In der Folge kann Glukose nicht mehr richtig verwertet werden der Zuckergehalt im Blut ist dauerhaft hoch und der Diabetes manifestiert sich Durch die Insulinresistenz werden Arterioskleroseprozesse gefördert und es gelangen vermehrt freie Fettsäuren ins Blut wodurch die Blutfettwerte steigen Früher trat diese Form besonders im Erwachsenalter auf jedoch betrifft es heutzutage immer mehr jüngere Menschen Schleichend und deshalb vom Patienten oft unbemerkt können sich bei einem unbehandelten oder schlecht eingestellten Diabetes Typ 2 Folgeschäden an Blutgefäßen Nieren Herz Füßen und Augen entwickeln Im schlimmsten Fall können auch Arteriosklerose Schlaganfall oder Herzinfarkt auftreten Wird ein Typ 2 Diabetes rechtzeitig erkannt und werden frühzeitig Maßnahmen zur Gewichtsreduktion durch eine bedarfsgerechte Ernährung und mehr Bewegung ergriffen bleiben dem Patienten oft Tabletten oder Insulinspritzen erspart Der Arzt entscheidet nach den aktuellen Blutwerten ob und in welchen Fällen eine medikamentöse Therapie notwendig ist Schwangerschaftsdiabetes Der Schwangerschaftsdiabetes auch Gestationsdiabetes ist eine Form der Diabetes die in der Schwangerschaft entsteht und

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  • Verbesserung der Fructoseaufnahme durch Glucose
    GLUT 5 aus dem Dünndarm resorbiert Dieses ist bei Betroffenen gestört wodurch Fructose den Dickdarm erreicht und dort von Bakterien zu Wasserstoff Methan Kohlenstoffdioxid und kurzkettigen Fettsäuren abgebaut wird Der entstandene Wasserstoff wird vom Körper aufgenommen und über die Lunge abgeatmet und die Konzentrationen können gemessen werden Die Menge des aufgenommenen und abgeatmeten Wasserstoffs ist abhängig von der Menge an Fructose die in den Dickdarm gelangen Steigt die Wasserstoffkonzentration über einen bestimmten Grenzwert an und liegen Magen Darm Symptome vor gilt die Diagnose Fructosemalabsorption als gesichert Die amerikanischen Wissenschaftler kritisieren an dieser Diagnosemethode dass mit reiner Fructose Lösung aus 25 Gramm auf 250 Milliliter Wasser getestet wird wohingegen im Alltag die Verträglichkeit immer abhängig ist von dem Glucosegehalt im jeweiligen Lebensmittel Schätzungen zufolge liegt die aktuelle Fructoseaufnahme in der US Bevölkerung bei rund 49 Gramm pro Tag Junge Männer 15 18 Jahre haben mit 75 Gramm durchschnittlich die höchste Aufnahme hingegen zeigen ältere Erwachsene 51 Jahre mit 30 40 Gramm Fructose am Tag den niedrigsten Konsum Die vertragenen täglichen Mengen sind demnach wesentlich höher als die Dosis die bei einem Wasserstoffatemtest eingesetzt wird Die Erklärung ist dass im Alltag rund 64 95 Prozent der Fructose aus Lebensmitteln und Getränken stammen und in Form von Saccharose oder Fructose Glucose Sirup in diesen enthalten sind Beide Verbindungen beinhalten neben Fructose auch Glucose Diese Kombination verursacht meist keine Beschwerden da Glucose die Fructoseresorption begünstigt Die Forscher stellten bei ihrer Auswertung fest dass selbst Lebensmittel mit einem höheren Anteil an Fructose als Glucose in der Regel gut vertragen werden sofern sie Bestandteil einer Mahlzeit sind Da reine Fructose auch bei gesunden Menschen häufig zu Magen Darm Beschwerden führt kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss dass es in Zukunft sinnvoller sei eine neue Diagnosemethode zu entwickeln Um die Fructoseverträglichkeit durch den Verzehr von Lebensmitteln ermitteln zu können und somit besser realistischen Alltagsbedingungen zu entsprechen und gleichzeitig die individuelle Aufnahmefähigkeit des Darms zu beurteilen Schätzwerte stammen aus der National Health and Nutrition Examination Survey 1999 2004 http www cdc gov nchs nhanes htm Quelle Marie E Latulippe Suzanne M Skoog 2011 Fructose Malabsorption and Intolerance Effects of fructose wich and without Simultaneous Glucose Ingestion Critical Reviews in Fod Science and Nutrition 51 7 583 592 http www ncbi nlm nih gov pubmed term Quelle 3A 20Marie 20E 20Latulippe 20 2F 20Suzanne 20M 20Skoog 20 2011 3A 20Fructose 20Malabsorption 20and 20Intolerance 3A 20Effects 20of 20fructose 20with 20and 20without 20Simultaneous 20Glucose 20Ingestion 2C Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Zöliakie bei Kindern Erwachsenen Lebensmittelallergien Symptommilderung Psychische Auswirkungen von Allergien Glutenbedingte Störungen Präbiotika und Allergie Prävention Herzkreislauf Erkrankungen und Allergien Zöliakie Risiko in der Kindheit Einfluss der Darmflora auf Zöliakie Zelltyp beeinflusst Allergieintensität Allergie Mechanismus entschlüsselt Neue Erkenntnisse zur CED Zöliakie Prävalenz bei Kindern Frühe Glutenexposition Hilfe durch Enzym bei Zöliakie Review Weizensensitivität Autoimmunerkrankungen Zöliakie Asthmaprävention durch Ballaststoffe Allergien durch Luftverschmutzung Autismus durch Diabetes Ballaststoffe Darmgesundheit Neuropathierisiko bei Zöliakie Darmgase Diabetes Erdnussallergie Zöliakie Diagnose Vorbeugen von Erdnussallergien Diabetes Insulinausschüttung Schlüsselmolekül Diabetes Archiv Allergendiagnostik Allergisches

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  • Fructoseintoleranz Ursachen und Symptome - 3 PAULY
    oder nur unvollständig resorbiert also in die Blutbahn aufgenommen werden So gelangt der Fruchtzucker in den Dickdarm und wird dort von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren Wasserstoff und Kohlendioxid abgebaut Als Folge können bei den Betroffenen Fructoseintoleranz Symptome wie Blähungen Krämpfe Durchfall Übelkeit und Bauchgeräusche auftreten Es ist auch möglich dass es auf Dauer zu Veränderungen der Darmflora kommt was sich unter anderem negativ auf die dortige Produktion von Folsäure auswirken kann Langfristig können auch Müdigkeit Depressionen und Gereiztheit auftreten da die Aufnahme bestimmter Nährstoffe eingeschränkt ist Tritt ein Mangel an Zink als Folge der Fructoseintoleranz auf können daraus eine erhöhte Infektanfälligkeit und eine schlechte Wundheilung resultieren Je nach aufgenommener Menge an Fructose und Ausprägung der Intoleranz unterscheiden sich die auftretenden Beschwerden von Fall zu Fall in Art und Stärke Dies macht es schwierig anhand der Fructoseintoleranzsymptome eine zuverlässige Diagnose zu stellen Von der intestinalen Fructoseintoleranz zu unterscheiden ist die hereditäre Fructoseintoleranz Dabei handelt es sich um eine sehr seltene angeborene Form der Fruchtzucker Unverträglichkeit die durch ein fehlendes Enzym hervorgerufen wird Die Erkrankten müssen ihr Leben lang völlig auf Fruchtzucker in ihrer Ernährung verzichten Im Gegensatz dazu können viele Betroffene mit intestinaler Fructoseintoleranz je nach Ausprägung kleine Mengen an Fruchtzucker vertragen Außerdem besteht die Möglichkeit durch die gleichzeitige Aufnahme von Glukose Traubenzucker die Fructoseaufnahme zu erleichtern da Glukose die Aktivität des Transporterproteins erhöht So wird Haushaltszucker Saccharose von vielen besser vertragen als Fruchtzucker da Saccharosemoleküle aus je einem Molekül Glukose und Fructose zusammengesetzt sind Auch Obstsorten die im Verhältnis mehr Glukose als Fruktose enthalten wie Aprikosen Bananen oder Mandarinen verursachen meist relativ wenige Probleme Ursachen für Fructoseintoleranz Fruchtzucker wird normalerweise gut resorbiert das heißt er wird durch die Darmwand gut in die Blutbahn aufgenommen Spezielle Transporter in der Darmschleimhaut machen dies möglich Bei einer Fructosemalabsorption intestinale Fructoseintoleranz ist der Transport

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  • Fructosemalabsorbtion und Hereditäre Fructoseintoleranz - 3 PAULY
    Fructoseintoleranz Diese Form beruht auf einer Transportstörung im Darm die Aufnahmekapazität von Fructose ist hier zu gering Bei der Fructosemalabsorption bedarf es keiner fructosefreien Kost vielmehr muss nach einer Karenzzeit die individuelle Toleranzgrenze ermittelt werden und fructosearm gegessen werden Hereditäre Fructoseintoleranz Die Fructosemalabsorption darf nicht verwechselt werden mit der hereditären Fructoseintoleranz Diese vererbte Form beruht auf einem Enzymmangel in der Leber Sie ist sehr selten und wird meist im Kindesalter

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  • Laktoseintoleranz Symptome und Ursachen - 3 Pauly
    bis zum Eintreten der Laktoseintoleranz Symptome und die Dauer der Symptome sind variabel Die Symptome können sofort auftreten oder erst einige Stunden nach der Laktose Aufnahme Je nachdem wie stark die Milchzuckerunverträglichkeit ausgeprägt ist fällt auch die Stärke der Symptome unterschiedlich aus Zuverlässige Diagnose per Atemtest Etwa 15 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung sind nach Schätzungen laktoseintolerant Da die Laktoseintoleranz Symptome sehr unspezifisch sind könnten sie auf eine ganze Reihe möglicher Erkrankungen hinweisen Die Diagnose wird daher in einigen Fällen erst relativ spät gestellt Eine zuverlässige Diagnose kann beim Arzt durch einen H 2 Atemtest erfolgen Der bei der Milchsäuregärung im Darm entstehende Wasserstoff wird über das Blut in die Lunge transportiert und dort über die Atemluft abgegeben Über den Atemtest kann ein Arzt den Wasserstoff in der Atemluft nachweisen und so die Laktoseintoleranz zuverlässig diagnostizieren H 2 Atemtest Der Ablauf Wer sich auf Laktoseintoleranz testen lassen will kann das zuverlässig nur beim Arzt tun Beim H 2 Atemtest werden 50 Gramm reine in 400 Milliliter Wasser aufgelöste Laktose innerhalb von fünf Minuten auf leeren Magen getrunken Ist der Patient von Laktoseunverträglichkeit betroffen entwickelt er im Anschluss die typischen Symptome wie zum Beispiel Bauchschmerzen oder Übelkeit Das ist natürlich unangenehm aber leider unumgänglich Wichtig für die Diagnose ist aber der Atem des Patienten Bei Betroffenen gelangt die aufgenommene Laktose unverdaut in den Dickdarm wo sie von den dort heimischen Bakterien abgebaut wird Dabei wird Wasserstoff H 2 frei der über Darmwand und Blutkreislauf schließlich in die Lunge gelangt Von dort wird er mit der Atemluft abgegeben und kann beim Ausatmen vom Arzt gemessen werden Ergibt die Messung Werte von mehr als 20 ppm ist das ein Anzeichen für Laktoseintoleranz Zusätzliche Blutprobe gibt Sicherheit Für einen zusätzlichen Laktoseintoleranz Test kann der Arzt in Abständen von 30 60 und 120 Minuten

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  • Folgen einer selbstdiagnostizierten Laktoseintoleranz
    den USA Fragebögen ausgefüllt Die Teilnehmer wurden gefragt ob sie glauben laktoseintolerant zu sein Zudem wurde durch ein Häufigkeitsprotokoll die Calciumaufnahme erfasst Weiterhin wurden demographische Daten und die durch einen Arzt diagnostizierten Krankheiten abgefragt Mit 25 3 der beantworteten Telefonate standen schließlich 3 452 Datensätze zur Verfügung 1 071 davon stammten von Männern 2 381 von Frauen Das durchschnittliche Alter der Teilnehmer lag bei 49 Jahren Insgesamt berichteten 12 3 der Befragten von einer Laktoseintoleranz wobei signifikant mehr Frauen als Männer und signifikant mehr Afroamerikaner 20 1 als Lateinamerikaner 8 8 und Weiße 7 8 davon betroffen waren Diese Zahlen stimmen gut mit den Daten der Erhebung der amerikanischen Medizingesellschaft überein Die Forscher vermuten dass die durch Wasserstoff Atemtests ermittelten Prävalenzraten s o überschätzt wurden da die verabreichten 50 g Laktose auch bei laktosetoleranten Personen zu Symptomen geführt haben könnten Zum Vergleich ein Glas Milch 250 ml enthält nur etwa 12 g Laktose Personen mit einer selbstdiagnostizierten Laktoseintoleranz nahmen deutlich weniger Calcium über Milchprodukte zu sich Weiterhin berichteten sie signifikant häufiger von Diabetes und Bluthochdruck Es könnte also sein dass die geringe Calciumzufuhr bei laktoseintoleranten Personen das Risiko für Diabetes und Bluthochdruck erhöht Das kein Zusammenhang zu Darmkrebs und Osteoporose gefunden wurde beides Krankheiten die ebenfalls mit einer geringen Calciumzufuhr zusammenhängen können könnte daran liegen dass deren Diagnose aufwändigere Untersuchungen erfordert als bei Diabetes und Bluthochdruck Möglicherweise besteht auch hier ein Zusammenhang der aber durch die Befragung am Telefon nicht aufgedeckt werden konnte Es ist sehr wichtig eine Laktoseintoleranz richtig zu diagnostizieren damit nicht unnötig auf Milchprodukte verzichtet wird Ein solcher Verzicht könnte das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen Da es auch bei laktosetoleranten Personen während eines Wasserstoff Atemtests zu Symptomen kommen kann muss durch weitere Studien die richtige Bewertung und Diagnose einer Laktoseintoleranz sichergestellt werden In der vorliegenden Studie wurde bewusst auf einen Toleranztest verzichtet weil gerade die Selbstdiagnostik das Ernährungsverhalten beeinflusst welches hier bewertet werden sollte Personen die an einer Laktoseunverträglichkeit leiden also das Enzym Laktase in nicht ausreichender Menge bilden vertragen durchaus geringe Mengen an Milch und Milchprodukten wie Joghurt und Käse die weniger Laktose enthalten Eine bessere Schulung dieser Personen könnte sie veranlassen nicht komplett auf Milchprodukte zu verzichten Quelle Nicklas T A 2011 Self perceived lactose intolerance results in lower intakes of calcium and dairy foods and is associated with hypertension and diaberes in adults Am J Clin Nutr 94 191 198 Drucken Diabetes Fructoseintoleranz Laktoseintoleranz Lebensmittelallergien Zöliakie Expertensuche Fachorganisationen Hilfreiche Links Studien Zöliakie bei Kindern Erwachsenen Lebensmittelallergien Symptommilderung Psychische Auswirkungen von Allergien Glutenbedingte Störungen Präbiotika und Allergie Prävention Herzkreislauf Erkrankungen und Allergien Zöliakie Risiko in der Kindheit Einfluss der Darmflora auf Zöliakie Zelltyp beeinflusst Allergieintensität Allergie Mechanismus entschlüsselt Neue Erkenntnisse zur CED Zöliakie Prävalenz bei Kindern Frühe Glutenexposition Hilfe durch Enzym bei Zöliakie Review Weizensensitivität Autoimmunerkrankungen Zöliakie Asthmaprävention durch Ballaststoffe Allergien durch Luftverschmutzung Autismus durch Diabetes Ballaststoffe Darmgesundheit Neuropathierisiko bei Zöliakie Darmgase Diabetes Erdnussallergie Zöliakie Diagnose Vorbeugen von Erdnussallergien Diabetes Insulinausschüttung Schlüsselmolekül Diabetes Archiv Allergendiagnostik Allergisches Asthma Allergie Diagnose Allergie Mobbing Allergieprävention Allergieprävention im

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